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amiga-news.de Forum > 1. Amiga Classic und OS4 > Quo vadis, Amiga im Jahr 2008? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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15.09.2008, 13:14 Uhr

Mazze
Posts: 263
Nutzer
Zitat:
Original von whose:
Ich frage immer wieder mal, wo denn nun die potentiell möglichen gewaltigen Fortschritte zu sehen sind. Versprochen wurden Heerscharen von Entwicklern, aber an der tatsächlich Anzahl der aktiven Entwickler tut sich irgendwie sehr wenig. Und das trotz ach so billiger und wahnsinnig leistungsfähiger Hardware.


Vielleicht liegt es daran, dass man die Fortschritte der letzten Jahre nicht sehen will oder kann. Als ich Ende 2005 mit AROS angefangen habe, konnte man eigentlich nur entwickeln, in dem man von Linux aus cross-kompiliert. AROS war schwierig "native" zu installieren. Das Dateisystem war ein "Schmerz im Arsch", dies wurde durch SFS besser. Der Mittlerweile gibt einen relativ aktuellen Port von GCC und eine einfache IDE namens Murks. Dank AmiDEV kann man auch von Windows aus für AROS kompilieren.

Mögliche Gründe, weshalb nicht mehr Entwickler für AROS:
* Amiga gilt als Losersystem.
* Abneigung gegen Open Source.
* Systemfanatismus
* Wer den OS3 Source gesehen hat, darf nicht mehr an AROS entwickeln
* fehlende Funktionalität in AROS (z.B MUI-Klone Zune noch nicht 100% fertig)
* fehlende Dokumentation (Problem für Leute, die noch nie für ein AmigaOS entwickelt haben)

Zitat:
Versprochen wurden Heerscharen von Entwicklern

Den Spruch greife ich mir noch mal raus. Wer hat denn da etwas versprochen? Letztlich hat es doch jeder mit den entsprechenden Fähigkeiten in der Hand, AROS zu verbessern.

--
AROS - Make code, not war. :-) (-:
Meine Homepage

[ Dieser Beitrag wurde von Mazze am 15.09.2008 um 13:19 Uhr geändert. ]

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15.09.2008, 21:32 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von FischX:
@Maja:
Was machst du so mit deinem Computer das so viel Power braucht?

Was ist denn das für eine Frage? Du weißt wirklich nicht, was man mit Computer, ausser Briefe schreiben, E-Mail und Internet sonst noch so machen kann?

Übrigens. So wahnsinnig viel "Power" hat mein Rechner nicht. 2.2 GHz DualCore, 4 GB RAM, HD3850.

@Holger
Zitat:
Musst Du nicht. Schon unter XP waren die meisten Verzögerungen bei Menüs und Eingabefelder/Popups dadurch verursacht, .....

Das ist mir alles bekannt. Dir ist offenbar die Ironie in meinen Ausführungen entgangen. Was Millisekunden bezogen auf die menschliche Wahrnehmungsfähigkeit ausmachen, ist dir sicher bekannt.

Ja, der Explorer könnte bei Verzeichnissen mit sehr vielen Dateien gern etwas schneller sein. Aber damit kann ich leben. Ist ja nicht so, als würde es sich um Sekunden handeln. Ausserdem ist das Anzeigen von Verzeichnisinhalten nicht die einzige Aufgabe eine Betriebssystems. Nichts ist in wirklich allen Belangen absolut zufriedenstellend. Die Summe machts.

@FischX

Zitat:
Netbooks sind nützlich, und werden sich auch durchsetzen bzw. hat das schon.
Ist mir gleich. Ich muss mir sowas aber nicht kaufen weil andere drauf abfahren. Ich brauche keinen "Computer", den ich ständig mit mir rumschleppen kann. Für meine Zwecke reicht mein Smartphone völlig aus. Bietet zudem den Vorteil, Telefon und Daten in einem extrem handlichen Gerät vereint ständig mit sich rumschleppen zu können.

Zitat:
Das sind die Laptops die man wirklich dabei hat, die man nicht panisch zuhause einsperrt weil man angst hat sie können einem geklaut werden, das sind die Dinger die man auch mitnimmt ins Schwimmbad.
Netbooks sind keine Laptops. Laptops werden heute nicht mehr primär dazu gekauft, sie mit sich herum zu tragen. Laptops werden inzwischen vielfach anstelle eines Desktop gekauft. Das setzt sich momentan durch. Darum sind die Dinger mit der Zeit auch immer billiger geworden. Höhere Stückzahlen -> niedrigere Preise.

Ich würde ein Netbook allerdings nicht unbeaufsichtigt irgendwo rumliegen lassen. Geklaut werden die sicher auch und das Geld dafür findet wohl kaum jemand auf der Straße. Wenn sie aber nicht geklaut werden sollten, dann gibts auch keine so große Nachfrage. ;)


[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 15.09.2008 um 21:42 Uhr geändert. ]

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15.09.2008, 22:09 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@FischX:
> Vor allem ist die 300 Euro Grenze unterschritten

Hm, ich würde meinen 150-Euro-Rechner nicht mal gegen ein 600-Euro-Netbook eintauschen. :P (Oder vielleicht doch, um es bei eBay weiterzuverkaufen. ;) ) Denn ich finde, man muss nicht jede Mode mitmachen. :)

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15.09.2008, 22:12 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@Maja:
> Laptops werden inzwischen vielfach anstelle eines Desktop gekauft.

Ja, leider. Hm, vielleicht sollte ich mal die Initiative "Rettet den Desktop-PC!" gründen. ;)

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16.09.2008, 00:34 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von CarstenS:
@Maja:
> Laptops werden inzwischen vielfach anstelle eines Desktop gekauft.

Ja, leider. Hm, vielleicht sollte ich mal die Initiative "Rettet den Desktop-PC!" gründen. ;)

DA BIN ICH DABEI! Wo kann ich mich einschreiben?! :)

So ein Laptop ist ein feine Sache. Unbestritten. Aber meinen "Großen" würde ich nicht dagegen eintauschen. Ist vielleicht ein "Defekt" aus Amiga-Tagen. ;)

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16.09.2008, 10:02 Uhr

Holger
Posts: 8025
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Das ist mir alles bekannt. Dir ist offenbar die Ironie in meinen Ausführungen entgangen. Was Millisekunden bezogen auf die menschliche Wahrnehmungsfähigkeit ausmachen, ist dir sicher bekannt.

Ja, die Ironie ist mir in der Hinsicht tatsächlich entgangen, da ich davon ausgegangen bin, dass auch geringe Verzögerungen dazu führen können, dass man eine gewisse Trägheit wahrnimmt. Nicht in dem ein- bis zweistelligen Millisekundenbereich, der durch die Technik gegeben ist, sondern in dem zwei- bis dreistelligen Millisekundenbereich, der durch die Konfiguration entsteht.

Das ist natürlich eine individuelle Wahrnehmung, die auch von Gewohnheiten abhängt. Und im Falle des Startmenüs muss man bei der Konfiguration die Verzögerung des gewünschten Menüs gegen das potentielle Öffnen unerwünschter Menüs, die man auf dem Weg dorthin mit der Maus überfährt, abwägen.

Ich hab damit gerechnet, dass Du das alles schon weißt. Ich dachte, für die anderen Mitleser kann man es ruhig trotzdem noch mal betonen.

Zitat:
Ja, der Explorer könnte bei Verzeichnissen mit sehr vielen Dateien gern etwas schneller sein. Aber damit kann ich leben. Ist ja nicht so, als würde es sich um Sekunden handeln.
Ich weiß nicht, wie es unter Vista aussieht. Bei XP kann es sich durchaus um Minuten handeln, wenn das Verzeichnis groß genug ist. Das vermeidet man normalerweise, aber wenn man z.B. ein Verzeichnis einer von der Kamera vollgeschriebenen großen Speicherkarte öffnet, und ich rede nicht von der Miniaturansicht, sondern vom bloßen Auflisten z.B. nach Namen sortierter Dateinamen, dann wird man wieder an diese Schwäche erinnert.
Zitat:
Ausserdem ist das Anzeigen von Verzeichnisinhalten nicht die einzige Aufgabe eine Betriebssystems.
Stimmt.
Genaugenommen ist es noch nicht mal die Aufgabe des Betriebssystems, sondern die eines mitgelieferten, austauschbaren Programms.
Zitat:
Laptops werden heute nicht mehr primär dazu gekauft, sie mit sich herum zu tragen. Laptops werden inzwischen vielfach anstelle eines Desktop gekauft.
Hach ja, seufz.
Da haben sich Generationen von Wissenschaftlern Gedanken um Ergonomie am Arbeitsplatz gemacht, wurden komfortable Tastaturen hergestellt und Sitz- und Monitorposition optimiert, wobei auch dem unbedarften Anwender der Monitor nicht groß genug sein konnte.
Und heute sitzen Anwender wieder gekrümmt auf den kleinen Bildschirm starrend vor viel zu kleinen Tastaturen, deren Tasten teilweise, dem Platzbedarf entsprechend, an die unsinnigsten Stellen verschoben wurden.

Und wofür? Damit sie den Arbeitsplatz auch noch mit nach Hause nehmen können, um dort weiterzuarbeiten...

mfg

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Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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16.09.2008, 17:14 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Ich weiß nicht, wie es unter Vista aussieht. Bei XP kann es sich durchaus um Minuten handeln, wenn das Verzeichnis groß genug ist. Das vermeidet man normalerweise, aber wenn man z.B. ein Verzeichnis einer von der Kamera vollgeschriebenen großen Speicherkarte öffnet, und ich rede nicht von der Miniaturansicht, sondern vom bloßen Auflisten z.B. nach Namen sortierter Dateinamen, dann wird man wieder an diese Schwäche erinnert.

Da fragt sich, wessen Schwäche das ist. Ich kenne keine Speicherkarten die an die Lesegeschwindigkeiten von (e)SATA heran reichen.

Zitat:
Genaugenommen ist es noch nicht mal die Aufgabe des Betriebssystems, sondern die eines mitgelieferten, austauschbaren Programms.
Genau genommen ist jedes komplexe Produkt ein Sammelsurium aus mitgelieferten, austauschbaren Einzelteilen. :O

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17.09.2008, 16:50 Uhr

Holger
Posts: 8025
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Da fragt sich, wessen Schwäche das ist. Ich kenne keine Speicherkarten die an die Lesegeschwindigkeiten von (e)SATA heran reichen.

Es geht nicht um die Lesegeschwindigkeit von Speicherkarten. Das erste, was man als geübter Benutzer macht, ist die gesamte Karte unbesehen auf die Festplatte zu kopieren und erst dort zu öffnen. Das Öffnen ist auf der Platte ist mit dem Explorer schon langsam genug.
Zitat:
Genau genommen ist jedes komplexe Produkt ein Sammelsurium aus mitgelieferten, austauschbaren Einzelteilen. :O
Hach, was sind wir wieder philosophisch. Versuch mal den Dateimanager einer Set-Top-Box durch einen anderen ersetzen. Das wird wesentlich schwerer, als z.B. TotalCommander oder DirectoryOpus auf einem Windows-Rechner zu installieren.

Also, Kernel, TCP/IP-Stack, PrintSpooler, Datenträgerverwaltung zähle ich nicht zu den einfach austauschbaren Komponenten eines Betriebssystems, Toolbar, Dateimanager oder Webbrowser dagegen schon. Verständlicher?

mfg

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17.09.2008, 18:50 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
[Es geht nicht um die Lesegeschwindigkeit von Speicherkarten. Das erste, was man als geübter Benutzer macht, ist die gesamte Karte unbesehen auf die Festplatte zu kopieren und erst dort zu öffnen.

Wo steht das?
Zitat:
Das Öffnen ist auf der Platte ist mit dem Explorer schon langsam genug.
Du hast was von Minuten Dauer geredet. Kann ich nicht bestätigen. Auch mit über 2.000 Dateien nicht.
Zitat:
Hach, was sind wir wieder philosophisch.
Das habe ich von dir gelernt.
Zitat:
Versuch mal den Dateimanager einer Set-Top-Box durch einen anderen ersetzen.
Wozu?
Zitat:
Das wird wesentlich schwerer, als z.B. TotalCommander oder DirectoryOpus auf einem Windows-Rechner zu installieren.
Mit dem Explorer bin ich schneller da wo ich hin will. Und sei es nur aus Gewohnheit. Da macht es mir dann auch nichts, wenn das Öffnen eines einzelnen Verzeichnis ein bisschen mehr Zeit braucht.

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17.09.2008, 20:02 Uhr

bernd_roesch
Posts: 364
[Benutzer gesperrt]
>Ich wollte mich sowiso aufraffen und mal ein paar ehemalige >Arbeitskollegen anrufen und mich ein bisschen rechtlich zu >informieren wie das so ist mit unserem Urheberrecht damit ich auch >was retten kann.

was willste dann da retten, solange es ainc gibt, oder ein besitzer der sourcen, können sie dich verklagen, wenn du deren zeugs vertreibst.

zum lahmen Explorer
Der explorer ist beim anzeigen, vieler dateien wenn die nicht im cache sind etwas langsamer, aber wenn man das verzeichnis das zweite mal nach dem booten öffnet, ist der genausoschnell.

ich habe 15000 files auf ner FAT32 partition.frisch nach dem booten braucht da jeder dateimanager etwa 12 sec,bis was kommt.der explorer etwas länger, aber das merkt man eh nicht ob das 12 oder 15 sec dauert, ist ätzend lange.

aber beim 2. mal das dri anzeigen ists sofort da.bei ntfs isses ähnlich.

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17.09.2008, 20:06 Uhr

AndreasM
Posts: 2459
Nutzer
Zitat:
Original von bernd_roesch:
>Ich wollte mich sowiso aufraffen und mal ein paar ehemalige >Arbeitskollegen anrufen und mich ein bisschen rechtlich zu >informieren wie das so ist mit unserem Urheberrecht damit ich auch >was retten kann.


Wo steht denn das? Also der Text den Du gequotet hast. Von wehm ist der und wo?
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Andreas Magerl
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17.09.2008, 23:35 Uhr

FischX
Posts: 436
Nutzer
@AndreasM:
Das ist meiner, dieser aus den untiefen hervor gegrabene Text.
Bezieht sich aber nicht auf Software von AInc.

@Bernd
Wieso sollte Ainc oder Hyperion an unserer Software irgendwelche Ansprüche haben?

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21.10.2008, 20:59 Uhr

eye-BORG
Posts: 1275
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Tja, mittlerweile ist Quartal IV des Jahres 2008 angebrochen. Ein weiteres Jahr, in dem der Amiga aus vielen Köpfen verschwunden ist. Amiga OS 4.1 wurde released - eine der wenigen bewegenden Meldungen für alte Amiganer. Ansonsten einige interessante Konzepte, aber nichts mehr, was Mut bereiten könnte auf den Fortbestand des Amigas.

Ich habe mittlerweile mal wieder mit Freude "downgesized" und sitze als vor einem Amiga 1200HD mit 120 MB Platte OHNE Speichererweiterung als Hauptrechner (obwohl ich 2 aufgerüstete 68060-Tower besitze), an welchem ich mehr just3fun mit OctaMED musiziere und eine alte Games über WHDLoad zocke.

In Zeiten, in denen man immer mehr aufs Geld schauen muss und sich nicht mehr so viel wie früher erlauben und leisten kann, ist es nicht mal so schlecht, wenn man sich wieder auf das beruft, was einem früher Freude bereitet hat. Man kann die alten Gefühle neu aufleben lassen und somit die alte Freude neu aufleben lassen. Klingt jetzt vielleicht hochtrabender als es gemeint ist. :)

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21.10.2008, 22:03 Uhr

tploetz
Posts: 4026
Nutzer
@eye-BORG:
Hallo,
bei mir wird der Amiga bestimmt nicht aus den Kopf gehen.
Einerseits lebt er noch auf Windows Vista als WinUAE, zum
anderen habe ich noch einen Amiga 4000T seit über 12 Jahren,
den ich immer noch benutze.

tploetz :boing:

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22.10.2008, 22:27 Uhr

eye-BORG
Posts: 1275
Nutzer
Der Amiga wird nie aus meinem Kopf verschwinden! Dazu hatte ich einfach eine viel zu gute Zeit mit dem Rechner meiner Träume. Er war der Rechner meiner Jugend, bescherte mir immer wieder schöne Stunden beim Spielen, Pixeln, Programmieren, Musizieren - er war einfach das Nonplusultra für mich und meine kreative Energie :D

Die schönste Zeit hatte ich, als vor mir folgende Hardware stand:

Ein Amiga 1200/HD40 mit 2 MB Chip (ohne Turbo oder Speichererweiterung!), Overdrive CD-Rom, 1 externem Floppy, Workbench 3.0 und 8-Bit-Sound Digitizer. Was ich alles mit diesem Rechner angestellt habe.... aus heutiger Sicht habe ich echt ALLES damit gemacht, was irgendwie denkbar war und im Bereich des Möglichen lag.
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26.10.2008, 09:13 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Alle paar Jahre überfällt mich ein Nostalgie Schub bzgl. des Amiga. Dann schaue ich mir an, was es alles gibt. Tatsächlich denke ich öfter an ihn, z.B. wenn ich an die Grenzen des Photoshop macro recorder stoße und mir vorstelle, wie toll es wäre, nun ein kleines AREXX Skript zu schreiben. Oder die Festplatten rödeln scheinbar ewig und grundlos und ich frage mich, was ich nun davon habe. Wo ist der Gegenwert?

Nein, ehrlich gesagt genügt der Amiga mir nicht als Hobby. Ich hätte ihn gerne als akzeptiertes System mit nativem Adobe CS, Framemaker, 3ds etc. Windows belästigt mich, aber ich kann nicht ohne. Das "Computern" hat mal Spaß gemacht, Entwicklungen waren aufregend. Was die Hardware angeht, ist das immer noch so. Was die Software angeht, hofft man doch nur noch auf weniger Sicherheitslücken und mehr Stabilität. Letztere gibt es ja auch, nachdem die häßlichen Win98 Zeiten hinter uns liegen. Aber XP/Vista reißt mich nicht mit. Es bietet mir nicht Neues, was ich wirklich im Umgang mit Software gebrauchen kann. Ich schätze, auf AREXX Interfaces werde ich ewig warten müssen. Alles wird komplizierter, ganz ohne direkten Nutzen.

Ich finde das alles nur noch zum Kotzen und konzentriere mich darauf, den Job zu erledigen. Zum Kotzen finde ich auch die Begeisterung um mich herum für Windows. Ja, es gibt sie, die Fans. Ich werde wohl keiner von ihnen werden.

Wer immer den Amiga getötet hat, ist ein A*schloch.
--
C= A4000/030/882, 25MHz, 16MB, OS3.0

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26.10.2008, 12:34 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
Zitat:
Original von Doc:
Alle paar Jahre überfällt mich ein Nostalgie Schub bzgl. des Amiga. Dann schaue ich mir an, was es alles gibt.
...


Geht mir genauso ...
Hab mir vor einigen Jahren sogar nochmal einen AmigaOne gekauft und
war ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von OS4.
Da ich kurz danach keine Zeit mehr für mein Computerhobby hatte habe
ich selbiges auf Eis gelegt und dort ist es immer noch, obwohl
ich jetzt wieder Zeit dafür hätte.

Meiner Meinung nach wird Amiga jedes Jahr weniger Fans fesseln.
Entweder geht der noch benutzte Amiga kaputt oder die neuen Konsolen
oder PC's fesseln mehr.
Wenn ich hobbymäßig etwas programmieren würde würd ichs wahrscheinlich
für Mac oder Linux machen. Hätten dann viel mehr Leute etwas von meiner
Arbeit, als die wenigen Amigianer.

Traurig, daß selbst wenn sich mehrere Leute ans Web-Browser-
Programmieren machen sie das nicht zusammen, sondern jeder
programmiert sein eigenes Teil. So wird das nix.
Zieht sich der Programmierer sich aus dem Projekt zurück geht
ein Haufen Arbeit verloren.



[ Dieser Beitrag wurde von jochen22 am 26.10.2008 um 19:53 Uhr geändert. ]

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27.10.2008, 03:07 Uhr

Murmel
Posts: 1424
Nutzer
Also ich sehe das anders.Morphos 2.1/AmigaOS4 ist sicher konkurenzfähig nur zu was ?
meiner Meinung ist die Entwicklung mndestens 8 Jahre zu spät dran.

damals haben wir auf was neues gewartet, gewartet. gewartet, sind umwege übers MacOS, Linux, Win gegangen
um irgendwann mal was zu finden was uns befriedigt.

Kaum hat man sich an was gewöhnt kommt die Amigasache wieder hoch. Bin auch Amigafreak
allerdigs hat man sich in den jahren wo es nix neues gab auch an neue Programme gewöhnt!

Ich bin immer gerne unter Morphos unterwegs aber wenn ich bestimmte programme benötige dann bleib ich halt auf meinem
System was in der Regel wohl Linux,Win, oder macos ist,




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28.10.2008, 18:55 Uhr

eye-BORG
Posts: 1275
Nutzer
Ich finde es auch bitter, dass man heutzutage auf Windows angewiesen ist. AmigaOS hatte einfach viel mehr Charakter. Nun gut, das mag natürlich eine subjektive Einstellung gegenüber dem Betriebssystem sein. Dennoch: Auch ich werde nicht warm mit Windows.

Es ist schade, dass nicht alle Entwickler im Amiga-Bereich an einem Strang gezogen haben. Man hätte den Amiga zwar nicht mehr zum Mainstream-System avancieren können, aber wenigstens hätte man einheitlich in EINE Richtung entwickelt und das System vorangebracht (oder zumindest an die Erfordernisse der Gegenwart angepasst).

Die Spaltung in 2 (teilweise verfeindete) Lager AmigaOne/OS4 versus Pegasos/MorphOS trug einen essentiellen Teil dazu bei, dass sich kein Zustand der Besserung einstellte.

Heute handelt es sich beim Amiga um ein Kultobjekt, das leider immer mehr aus den Köpfen der Menschen verschwinden wird. Bereits der nächsten Generation von Usern wird der Amiga nicht mehr geläufig sein.

Wie schade, dass ein so überlegenes System dermaßen nieder gegangen ist... Doch umso schöner, dass ich die Hochzeit des Amigas miterleben durfte. Ich werde sie in meiner Erinnerung konservieren.
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06.01.2009, 11:41 Uhr

eye-BORG
Posts: 1275
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So, 2008 ist nun vorbei.... fragt sich, was das Jahr 2009 für den Amiga bringen wird.

Wirklich schön wäre eine kleine "Messe" (sofern man bei der doch mehr als überschaubaren Menge an verbliebenen Entwicklern und Amiga-Distributoren überhaupt von einer "Messe" sprechen kann) in Köln oder Aachen oder sonstwo zentral in Deutschland, damit man sich als Amiga-Otto-Normal-User mal ein Bild über die bestehenden Entwicklungen verschaffen und in direkten Dialog zu anderen Usern treten kann.

Der Amiga im Jahr 2009.... hätte es nie für möglich gehalten, dass in diesem Jahr noch eine solch große Community Bestand hat und dass das Amiga-Magazin 1/2009 erscheinen würde....
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06.01.2009, 13:49 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Zitat:
Original von eye-BORG:
So, 2008 ist nun vorbei.... fragt sich, was das Jahr 2009 für den Amiga bringen wird.

Stimmt. Insofern sollte man den Thread jetzt umbenennen in " Quo vadis, Amiga im Jahr 2009?" - und die Frage des Threadtitels kann man jetzt auch endlich beantworten: Nirgends, wie zu erwarten war. :(
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06.01.2009, 14:50 Uhr

eye-BORG
Posts: 1275
Nutzer
Zitat:
Original von DrNOP:
- und die Frage des Threadtitels kann man jetzt auch endlich beantworten: Nirgends, wie zu erwarten war. :(


Ja, leider. Hier lässt sich in der Tat das Zitat aufführen: "The same procedure as every year!"


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06.01.2009, 15:05 Uhr

Francis
Posts: 93
Nutzer
Was habt ihr erwartet?

Die Idee von einer "Messe" (besser eines Kaffeekränzchens *g*) finde ich ganz nett.
Grundsätzlich würde ich mich auch an der Organisation beiteiligen.
Dazu müsste man aber wissen:
- wie viele Leute haben Interesse, diese zu besuchen.
- wer würde dort ausstellen.
Ok, das war jetzt nur mal ein Spontangedanke.... ;-)
--
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06.01.2009, 15:13 Uhr

AndreasM
Posts: 2459
Nutzer
@Francis:

Mich würde vorschlagen das Amiga Meeting oder Classic Computing auszubauen. Das sind schon zwei sehr gute Veranstaltungen die man mit Zusammenarbeit bestimmt noch viel größer machen kann.
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06.01.2009, 15:23 Uhr

Francis
Posts: 93
Nutzer
@AndreasM: Ich denke, es kommt darauf an, was man bezwecken möchte.

Will man wirklich eine "große" Messe mit allerhand Ständen, Präsentationen, etc. gebe ich Dir Recht: mehr mehr Leute zu mobilisieren sind, desto besser.

Oder solls vielleicht wirklich nur so eine Art "Familientreffen" der Amiga-User sein, auf der man mit den Entwicklern und untereinander Erfahrungsaustausch betreiben kann? Vielleicht das eine oder andere tauschen oder kaufen kann, sich über alte Zeiten unterhalten kann und nebenbei seinen Kaffee schlürft.

Ich persönlich finde letzteres viel interessanter. Für mich würde das Kennenlernen, Kontakte knüpfen im Vordergrund stehen.
Außerdem kann man hierfür ein Bürgerhaus anmieten und muß nicht gleich in eine Stadthalle gehen. ;-)

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"Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal!"

[ Dieser Beitrag wurde von Francis am 06.01.2009 um 15:41 Uhr geändert. ]

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06.01.2009, 15:45 Uhr

AndreasM
Posts: 2459
Nutzer
Zitat:
Original von Francis:

Ich persönlich finde letzteres viel interessanter. Für mich würde das Kennenlernen, Kontakte knüpfen im Vordergrund stehen.
Außerdem kann man hierfür ein Bürgerhaus anmieten und muß nicht gleich in eine Stadthalle gehen. ;-)


Jup, dafür sind kleine Treffen interessanter. Aber die gibts ja schon und wirds sicher noch mehrer geben.

Für die Entwickler, Händler usw. sind kleine Treffen aber eher ein Problem. Man will natürlich möglichst viele Leute erreichen und nen Entwickler kann es sich normalerweise nicht leisten auf ein Dutzend Treffen zu gehen.


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06.01.2009, 15:59 Uhr

Francis
Posts: 93
Nutzer
@AndreasM:

Vielleicht sollte man einfach mal in die Runde fragen, ob, wer und in welchem Umfang Interesse besteht.
Also: wer würde als Gast kommen, wer als Händler, wer als Entwickler. Wer hat welche Erwartungen.
Vielleicht kann man so abschätzen, wie groß man das ganze aufziehen kann/müsste.

Jetzt haben wir ja schon fast mit der Planung begonnen. ;-)

Ich selbst bin eher jemand, der sich mit den classischen Rechnern beschäftigt. Fallen Dir jetzt spontan viele Entwickler ein?

Vielleicht kann man auch eine solche Messe unter ein bestimmtes Thema stellen, wie z.B. Neue Hardwareentwicklungen, Emulatoren, etc.

Das sind alles Gedanken, die noch recht unrein sind.....

Wie wärs, wenn man erst mal grundsätzlich so eine Frage in die Runde wirft, dann ein paar Leute sucht, die sich bereit erklären, die Planung zu übernehmen und ggf die "Messe" durchführen.





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06.01.2009, 17:35 Uhr

amigagti
Posts: 108
Nutzer
@Francis:

Der gedanke ist nicht schlecht, wäre auch gerne dabei! Nur wäre ich wenger ein Entwickler, und könnte nur dort entweder als Besucher kommen, oder aber als Aussteller für Amiga Umbauten.

Aber prinzipiell ist das ein sehr guter gedanke! Sollte man sich mal weiter mit beschäftigen!

Als wirkliche Aussteller könnte man Vesalia, APC&TCP Vertrieb/Amiga Future, Individual Computer, Alinea schon mal (von der deutschen Seite) fragen. ElBox, ACube, wären sicherlich auch sehr interessant!

Mit einem Gebraucht Markt und sowas, wie früher auch! Ich bin dafür sowas mal zu machen!

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06.01.2009, 17:44 Uhr

Francis
Posts: 93
Nutzer
@amigagti:
Das ist doch super! Jeder, der etwas beitragen kann und möchte, ist herzlich willkommen. Natürlich auch alle anderen Besucher.

Mir ist vorhin noch eingefallen:
Vielleicht könnte man auch eine kleine Reparatur-ecke einrichten, um Leuten mit Problemen vor Ort zu helfen (ich habe da schon jemand im Hinterkopf) oder vielleicht auch nur den Fehler aufzuspüren.
Und dann könnte ich mir noch vorstellen, jemanden als "Überraschungsgast" einzuladen, der etwas über die alten Zeiten erzählen kann. ;-)
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06.01.2009, 18:11 Uhr

eye-BORG
Posts: 1275
Nutzer
Also, mir wäre es eigentlich gleich, ob professionelle Messe oder eben "Kaffeekränzchen" ;) - solange das Treffen nicht unbedingt in Flensburg oder Passau stattfindet, bin ich dabei. Diese beiden Orte sind Lichtjahre von meinem Wohnort entfernt. :D
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