amiga-news ENGLISH VERSION
.
Links| Forum| Kommentare| News melden
.
Chat| Umfragen| Newsticker| Archiv
.


.
  pro Seite
Nur Titel anzeigen
.


Archiv 'Neues aus der Geschäftswelt'


31.Mai 2017



US-Händler stellt Zusammenarbeit mit A-EON/Amigakit ein
Mit einer Mitteilung auf der Startseite seines Webshops gibt der erst im September gestartete US-amerikanische Händler "Amiga On The Lake" (AOTL) bekannt, dass man mit sofortiger Wirkung jegliche Zusammenarbeit mit A-EON bzw. Amigakit beendet. Der Geschäftsbetrieb werde nicht eingestellt - es wird sogar eine Ausweitung des Amiga-Angebots in Aussicht gestellt - aber man werde "keinerlei Produkte" von A-EON oder Amigakit mehr anbieten.

Begründet wird diese Maßnahme nicht, der Anbieter - der letztes Jahr mit großem Enthusiasmus sein Engagement im Amiga-Markt angegangen war - verweist lediglich auf "die Erfahrungen der letzten Acht Monate in der Zusammenarbeit mit A-EON und Amigakit". In vielen Foren wird spekuliert, dass der Ausstieg mit der Preisgestaltung bei Amigakit in Zusammenhang stehe: tatsächlich hatte Amigakit drei Tage vor AOTLs Mitteilung erstmals selbst X5000-Komplettsysteme angeboten - dieser Umstand war jedoch nicht durch Amigakit selbst bekanntgegeben sondern von Endanwendern entdeckt worden.

Während Amigakit in einem Beitrag auf amiga.org erklärt, dass man Diskussionen mit seinen Partnern nicht öffentlich kommentiere, zitiert man bei Amitopia aus einem Statement das Trevor Dicksinson gegenüber der Seite abgegeben haben soll: Danach würden alle Händler - einschließlich Amigakit - von A-EON nach absolut identischen Konditionen bedient. Amigakit biete die Systeme schlicht zu dem von A-EON bereits seit letztem Oktober in Werbeanzeigen empfohlenen Verkaufspreis für ein Basissystem an. Es stehe jedem Händler frei, besser ausgestatte Komplettsysteme zu höheren Preisen anzubieten, was einige Händler dann auch getan hätten. (cg)

[Meldung: 31. Mai 2017, 21:01] [Kommentare: 26 - 06. Jun 2017, 22:03]
[Per E-Mail versenden]  [Druck-Version]  [ASCII-Version]
11.Mai 2017



Hyperion: Probleme bei der Registrierung neuer Markenzeichen
Aufgrund der Untätigkeit von Amiga, Inc. war Anfang des Jahres der Markenschutz für "Amiga" in den USA abgelaufen. Direkt danach sicherte sich Cloanto die US-Rechte an der Amiga-Marke, während mit etwas Verspätung auch Hyperion einen Versuch unternahm, sich einige Warenzeichen aus dem Amiga-Bereich zu sichern - nämlich "AmigaOS", "AmigaOne" und das BoingBall-Logo.

Inzwischen hat das US-amerikanische Marken- und Patentamt (USPTO) auf Hyperions Anträge reagiert: Alle drei wurden vorläufig abgelehnt ("partial refusal"). Der Antrag auf Registrierung des Boingball-Logos sei (wie die anderen Anträge auch) nicht unterschrieben oder datiert gewesen, dem belgischen Unternehmen bleibt eine Frist von sechs Monaten um diesen Fehler zu beheben. Die beiden anderen Marken - "AmigaOS" bzw. "AmigaOne" - wurden zusätzlich wegen Verwechslungsgefahr mit Cloantos registriertem Warenzeichen "Amiga" abgelehnt (1, 2). Auch hier kann Hyperion innerhalb von sechs Monaten reagieren und entweder Einspruch gegen diese Entscheidung einlegen - oder die Marke für eine andere Güterklasse als den Computer-Bereich beantragen, was im vorliegenden Fall aber offensichtlich wenig Sinn machen würde.

Cloantos "Amiga"-Warenzeichen wurde dagegen gestern in der "Trademark Official Gazette" des USPTO veröffentlicht. Wenn in einer Übergangsphase von 30 Tagen niemand gegen die Registrierung Einspruch erhebt, wird die Marke endgültig Cloanto zugesprochen. (cg)

[Meldung: 11. Mai 2017, 00:27] [Kommentare: 55 - 22. Mai 2017, 16:49]
[Per E-Mail versenden]  [Druck-Version]  [ASCII-Version]
19.Apr.2017



Markenverwertung: Eintragung einer neuen "Commodore"-Marke abgelehnt
Vor zwei Jahren hatte der Italiener Massimo Canigiani mit seinem in Großbritannien registrierten Unternehmen "Commodore Business Machines Ltd." eine Eintragung der Marke "Commodore" ins europäische Markenregister beantragt. Obwohl das Design von Canigianis Marke aus guten Gründen praktisch identisch mit dem immer noch registrierten Vorbild war, hoffte man mit dem Antrag durchzukommen da die eigene Marke für einen anderen Warenbereich (Smartphones) als das Original gelten sollte. Diese Hoffnung hat sich nicht bestätigt: Einem Einspruch des Inhabers der ursprünglichen Marke wurde offenbar bereits letzten Herbst stattgegeben. (cg)

[Meldung: 19. Apr. 2017, 23:13] [Kommentare: 1 - 27. Apr. 2017, 11:06]
[Per E-Mail versenden]  [Druck-Version]  [ASCII-Version]
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 -> ... 15 181 352

.
Impressum | Netiquette | Werbung | Kontakt
Copyright © 1997-2017 by amiga-news.de - alle Rechte vorbehalten.
.