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Archiv 'Neues aus der Geschäftswelt'


03.Mär.2015
Esbit (ANF)


NXP kauft Freescale für 12 Milliarden US-Dollar
Der US-basierte Prozessor-Hersteller Freescale wurde vom niederländischen Chiphersteller NXP übernommen, einer Marktgröße bei Automotive, NFC und ARM. Freescale (ehemals Motorola) stellt u.a. PPC-Prozessoren her, darunter die in der angekündigten AmigaOne X5000-Rechnern verbauten P3041- und P50x0-CPUs. (cg)

[Meldung: 03. Mär. 2015, 16:43] [Kommentare: 9 - 06. Mär. 2015, 16:56]
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19.Feb.2015



Cloanto bestätigt Übernahme der Commodore/Amiga-Urheberrechte
In den letzten Monaten hat Cloanto die Amiga System-Software - der Publisher nutzt traditionell die Bezeichnung "Workbench" statt von AmigaOS zu sprechen - auf CF-Karte, Diskette und als digitales Workbench Disk Image Pack veröffentlicht. Von Amiga-News auf diese Aktivitäten angesprochen, bestätigte Michael Battilana von Cloanto, dass sein Unternehmen inzwischen die Urheberrrechte für sämtliche von Commodore und Amiga bis 1993 entwickelten Arbeiten besitze.

Die Übernahme sei 2012 abgeschlossen worden, teilt Battilana mit: "Wir hatten durch ältere Vereinbarungen mit verschiedenen Parteien, einschließlich Gateway und Amiga Inc., bereits Lizenzen die uns teilweise exklusive Rechte eingeräumt haben. Der Transfer der Urheberrechte an Cloanto wurde dann mit weiteren Verträgen vor einigen Jahren abgeschlossen."

Die Kombination aus diversen Abkommen macht Cloanto zum Rechteinhaber nicht nur aller Amiga-Produkte und Medien, sondern beinhaltet auch sämtliche System-Software, Dokumentation, Publikationen, Videos und Werbekampagnen für Commodores andere Produktlinien.

Wie sich herausstellt, hatte ESCOM 1997 nicht nur die Amiga-bezogenen Rechte an Gateway übertragen, sondern die Urheberrechte an allen Commodore/Amiga-Produkten - von dort sind sie dann an jeden weiteren Amiga-Eigentümer weitergereicht worden. Lediglich das "Commodore"-Warenzeichen, aber keine Patente oder Urheberrechte, wurden 1997 an Tulip verkauft.

Ein Blick in die Datenbank des US Copyright Office bestätigt Battilanas Aussagen: Für die dort aufgeführten Arbeiten wird inzwischen überall Cloanto als Rechteinhaber geführt.

Hinweis der Redaktion: Cloantos Vereinbarungen betreffen zwar sämtliche von Commodore/Amiga bis 1993 entwickelte Arbeiten, nicht alle dieser Publikationen sind jedoch in der Datenbank des Copyright Office eingetragen. Wie die meisten Publisher hat Commodore nicht jede Veröffentlichung bei jedem Update eintragen lassen. Eine Registrierung ist freiwillig und für einen Schutz der Werke nicht notwendig. Laut den Erläuterungen des Copyright Office, bietet sie lediglich Vorteile wie gesetzlich festgelegten Schadensersatz und Anwaltsgebühren im Falle einer Auseinandersetzung vor Gericht.

Überblick über die Besitzverhältnisse bei Amiga-Rechten

In den letzten Jahren wurden die Amiga-Rechte auf mehrere Unternehmen verteilt. Soweit uns bekannt, besitzen die folgenden Parteien alle einen Teil der Rechte:

Amiga Inc. ist im Besitz der Domain amiga.com und aller verbleibenden Amiga-Warenzeichen (Übersicht, PDF). Sie haben außerdem eine Lizenz von Cloanto für ihre Aktivitäten auf der BlackBerry-Plattform, aber keine Lizenzen für andere Plattformen.

Hyperion Entertainment, kürzlich für zahlungsunfähig erklärt, hat eine Lizenz zur Modifikation und Distribution von AmigaOS 3.1, eine exklusive, auf AmigaOS 4+ beschränkte Lizenz für die Warenzeichen "AmigaOS" und "AmigaOne" sowie eine nicht-exklusive, auf AmigaOS 4+ beschränkte Lizenz für das BoingBall-Warenzeichen. Hyperions Lizenz kann nicht ohne Zustimmung von Amiga Inc. auf eine dritte Partei übertragen werden.

Cloanto besitzt die Markenzeichen "Amiga Forever" und "Workbench" sowie die Urheberrechte an allen Commodore/Amiga-Publikationen wie oben erläutert.

Der Status von AmigaOS 3.5/3.9

AmigaOS 3.5 und 3.9 wurden von Haage&Partner unter einer Lizenz von Amiga entwickelt und vertrieben. Soweit uns bekannt, sind diese Lizenzen inzwischen abgelaufen (bzw. wurden im Fall von 3.9 sogar frühzeitig widerrufen), weswegen derzeit niemand über die kompletten Rechte an diesen Veröffentlichungen verfügt.

Einzelne Module, die ursprünglich Teil von OS 3.5 oder 3.9 waren, wurden zwischenzeitlich wiederveröffentlicht: Von Cloanto als Teil von deren "Workbench 3.X"-Distribution (ist Bestandteil von Amiga Forever) und von Hyperion, als Teil von AmigaOS 4.

Kleinere Updates für AmigaOS 3.1

Einige in den Neunziger Jahren von Heinz Wrobel und Olaf Barthel auf Amigas Webseiten veröffentlichte Updates für AmigaOS 3.1 stehen seit einiger Zeit in Cloantos Download-Bereich zur Verfügung. (cg)

[Meldung: 19. Feb. 2015, 16:06] [Kommentare: 12 - 21. Feb. 2015, 16:42]
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13.Feb.2015



Hyperion für zahlungsunfähig erklärt
Laut dem belgischen Insolvenz-Register faillissementsdossier.be wurde Hyperion Entertainment Cvba am 27.01.2015 von einem Gericht in Brüssel für zahlungsunfähig erklärt. Weitergehende Informationen liegen uns derzeit nicht vor.

Hyperion war 1999 gegründet worden, um kommerzielle Spiele auf Nischen-Systeme wie Linux und AmigaOS zu portieren. Seit 2001 ist das Unternehmen für die Weiterentwicklung von AmigaOS verantwortlich. Letzte uns bekannte Geschäftsführer waren Ben Hermans und Timothy DeGroote. (cg)

[Meldung: 13. Feb. 2015, 23:19] [Kommentare: 151 - 05. Mär. 2015, 13:39]
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