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amiga-news.de Forum > 4. Andere Systeme > USB to ATA/ATAPI bridge [ - Search - New posts - Register - Login - ]

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2018-01-13, 16:04 h

Primax
Posts: 221
Meine externe 3,5-Zoll Festplatte springt beim Verbinden mit dem Laptop nicht mehr an. Also hab ich sie jetzt aus dem Festplattengehäuse rausgenommen und hab jetzt nur noch die nackte Samsung 250GB-Festplatte. Ich hatte mir mal vor längerer Zeit für die interne Festplatte meines defekten Mac einen IDE/SATA-Adapter gekauft. Funktionierte wunderbar.
Den hab ich nun auch für diese Festplatte genutzt. Verwunden, läuft an. Windows meldet, dass das Medium nun verwendet werden kann.
Mhh, aber es wird mir kein Laufwerk angezeigt, auf dessen Inhalt ich zugreifen könnte.
Es wird mir einfach unter den Geräten als USB to ATA/ATAPI bridge angezeigt.

Hat jemand eine Erklärung? Muss ich noch irgendeinen Treiber installieren? Ich kann ja nicht mal sehen, was für eine Filesystem auf der Platte ist.

PS: Hab mal bissl gegoogelt und das hier als Erklärung gefunden:
"vermutlich war seine Platte in einem USB Gehäuse, welches eine 512kb Sektoren auf 4096kb Sektoren Emulation durchführte. So kann er die Platte nicht mit einem anderen Adapter nutzen. Er muss das gleiche USB Gehäuse wieder finden und verwenden. Anderenfalls wird die Platte wie geschildert als nicht initalisiert angezeigt."
Gefunden bei http://www.computerhilfen.de

Ist das "normal", dass so ein USB-Gehäuse kaputt geht? Mist...

[ Dieser Beitrag wurde von Primax am 13.01.2018 um 16:16 Uhr geändert. ]

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2018-01-14, 09:39 h

hjoerg
Posts: 3770
@Primax:

Mal mit einer LINUX CD gestartet?

Oder einem Programm zum Auslesen von (def.) Festplatten...



p.s. Das etwas kaputt geht soll vorkommen (hören-sagen) :D

--
WinUAE Fan
hjörg :dance2:
For Player only

"Wenn ich dir Recht gebe, liegen wir beide falsch"

[ Dieser Beitrag wurde von hjoerg am 12.01.2018 um 01:38 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von hjoerg am 14.01.2018 um 09:42 Uhr geändert. ]

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2018-01-14, 11:30 h

ylf
Posts: 4050
Zitat:
Original von Primax:
PS: Hab mal bissl gegoogelt und das hier als Erklärung gefunden:
"vermutlich war seine Platte in einem USB Gehäuse, welches eine 512kb Sektoren auf 4096kb Sektoren Emulation durchführte. So kann er die Platte nicht mit einem anderen Adapter nutzen. Er muss das gleiche USB Gehäuse wieder finden und verwenden. Anderenfalls wird die Platte wie geschildert als nicht initalisiert angezeigt."
Gefunden bei http://www.computerhilfen.de


Ich meine, das wird nur bei Platten > 2TB angewendet, stecke da aber nicht so tief in der Materie drin, dass ich da 100% sicher bin. Käme dann bei deiner Platte nicht zur Anwendung. Somit ist sieht es eher danach aus, als wenn deine Platte selbst ein Problem hat, denn sie "geht" am anderen Controller/Adapter ja auch nicht.

Würde mich hjoergs sehr guten Rat anschließen und das ganze mal mit einem Linux-System betrachten.

[ Dieser Beitrag wurde von ylf am 14.01.2018 um 11:31 Uhr geändert. ]

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2018-01-14, 16:13 h

Holger
Posts: 8022
@Primax:
Was meinst Du mit „IDE/SATA-Adapter“?

Schon den „USB zu SATA“ Adapter, der dann auch angezeigt wird, oder doch etwas anderes?

Es würde vielleicht helfen, wenn Du noch mal ausdrücklich sagst, um was für eine Festplatte und was für einen Anschluss es sich handelt.

Wenn es eine SATA Platte ist, gibt es keine Möglichkeit, sie direkt an einem SATA Anschluss zu testen? Woher weißt Du eigentlich, dass das Gehäuse und nicht die Festplatte kaputt ist?
--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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2018-01-14, 18:42 h

Bogomil76
Posts: 2785
Nunja, also wenn zuerst die Festplatte am Notebook nicht mehr erkannt wird, wieso kommst Du dann darauf daß es zwangsweise am Gehäuse liegen muss?
Insb. weil es mit dem Adapter ja auch nicht geht?
Ich würde eher glauben dass dann die Platte defekt ist?

Unabhängig davon, die Gehäuse gehen schon kaputt, einfach so, wie alle technischen Dinge kaputt gehen können. Meine Kunden fragen mich jeden Tag, wieso das passiert. Kann diese Frage so gar nicht nachvollziehen.
Insb. der Einwand: "Ich habe doch gar nichts gemacht".

Das mit der 512/4K Umwandlung glaube ich eigentlich nicht. Das findet eigentlich in der Festplatte statt, nicht in dem Controller des Gehäuses.

Welche HDD ist es denn genau? Bezeichnung?

mfg

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2018-01-17, 18:03 h

Primax
Posts: 221
Entschuldigt bitte, dass meine Reaktion so lange auf sich warten ließ. Und herzlichen Dank für eure Anmekerungen!

Also, der IDE/SATA Adapter ist folgender:
https://www.sitecom.com/de/usb-20-to-ide-sata-adapter/cn-330/p/39

Und meine Festplatte ist eine Samsung SP2514N 3,5-Zoll Festplatte.

Sowohl diese, als auch meine ehemalige interne Festplatte im iMac sind mit dem Mac-Festplatten, also mit dem Filesystem formatiert.

Bei der iMac-Festplatte funktioniert es wunderbar, wenn ich diese über den Adapter an meinen Windows-Laptop anschloss und konnte dann mit dem Programm "HFSExplorer" auf die Festplatte zugreifen und einzelne Dateien rüberschaufeln. Aber soweit komme ich gar nicht, weil meine Samsung-Festplatte offensichtlich nicht korrekt erkannt wird und das Tool somit nicht zugreifen kann...

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2018-01-17, 19:00 h

ylf
Posts: 4050
Aha, die Platte ist also HFS+ oder HFSX formatiert. Jetzt ist noch die Frage, welcher Art die Partiotionstablle ist. MBR wird sie möglicherweise nicht sein. Bei Apple ist sie entweder APM (alt) oder GUID. Mit APM kann Windows nicht um, da hilft auch HFSExplorer möglicherweise nicht (nach meinem Verständnis).

Am Mac muss die Platte funktionieren.
Alternative, Linux.

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2018-01-18, 19:48 h

Primax
Posts: 221
@ylf:
Also, ich hab jetzt Testdisk drüberlaufen lassen. Er meldet, dass es eine HFS-Festplatte ist.
Ansonsten schreibt er nur, dass eine Mac Partition Table erkannt wurde....

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2018-01-22, 18:20 h

ylf
Posts: 4050
Sorry, habe deinen Beitrag übersehen.
Soweit ich das nachvollziehen kann, trifft wohl meine Vermutung zu und Testdisk scheint das auch so zu sehen. Die Platte ist mit dem "alten" Mac Partitions Schema angelegt. Das kann Windows von Haus aus nicht verarbeiten. Somit erkennt Windows die Partitionen nicht und dann hilft es auch nicht, wenn man Windows das Mac-Filesystem HFS beibringt.

Vermutlich kann die kommerzielle Lösung von Paragon das unter Windows nachrüsten. Günstiger ist aber der schon mehrfach erwähnte Weg über Linux, einfach ein Live-System starten, ggf. die HFS-Utils nachinstallieren und die Daten kopieren.

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