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[ujb]   Nutzer

03.05.2012, 00:19 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Und nun Vorwürfe gegen Anette Schavan (CDU).
In diesem Fall scheint die Qualität aber doch arg anders zu sein. Ich habe mir mal auf die Schnelle die erste (laut Blog) "besonders bemerkenswerte Übernahme" angeschaut (http://schavanplag.wordpress.com/2012/04/22/seite-47/). Das ist inhaltlich und teilweise auch wortgruppenweise in der Tat recht ähnlich. Wenn das den gedanklichen Kern der Arbeit darstellt, dann ist es auch dringend diskussionswürdig. So aus dem Kontext gerissen und ohne in der speziellen Materie zu stecken, würde ich aber annehmen, dass dieses nicht die Formulierung von exzeptionellen, sondern von naheliegenden Gedanken innerhalb der Expertengruppe sind. Hier mag auch die Ausrede fruchten, dass teilweise einw enig schlampig gearbeitet wurde. Um das aber alles abschließend zu beantworten, müsste man sich in die Arbeit und ihre Thematik einarbeiten. Ich denke der entsprechende Promotionsausschuss der Düsseldorfer Uni darf da nun ein wenig lesen, debattieren. eindeutig ist dieser Fall (im Gegesatz zu den vorherigen) jedoch nicht. Bis zur Neubewertung der Uni Düsseldorf gilt hier die Unschuldsvermutung.


[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 03.05.2012 um 00:32 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

28.04.2012, 23:53 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

@hjoerg:

Noch schlimmer: Doktorurkunde der Uni _Bielefeld_. Muss ja 'ne Fälschung sein, etwa so glaubwürdig wie ein 300 EUR-Schein...
 
[ujb]   Nutzer

27.04.2012, 23:09 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Und der nächste Kandidat: http://www.tagesspiegel.de/berlin/plagiatsverdacht-uni-potsdam-bringt-berliner-cdu-fraktionschef-in-bedraengnis/6567990.html

CDU Fraktionschef im Berliner Senat.
 
[ujb]   Nutzer

29.03.2012, 22:43 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Nun auch in Ungarn: http://www.n-tv.de/politik/Schmitt-verliert-Doktortitel-article5907266.html

 
[ujb]   Nutzer

15.03.2012, 23:42 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von DrZarkov:
Eigentlich ist das nicht verwunderlich. Um Mitglied der FDP zu sein, muss man schon reichlich charakterlos, skrupellos und vor allem selbstverliebt sein. Immerhin ist das die Partei des Sozialdarwinismus und des Raubtierkapitalismus. Der Zweck heiligt die Mittel, da gehört halt auch Lügen und Betrügen zu.


Aber jetzt ist die FDP ja drauf & dran den Darwin Arward und den großen El Gringo Preis in Bronze zu gewinnen. Schafft sich selber ab: Ist schon 'ne coole Leistung mit der Lantagsauflösung in NRW...
 
[ujb]   Nutzer

07.03.2012, 14:15 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Und der nächste FDPler mit Verlust der Doktorurkunde: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,819496,00.html

Auf Vroniplag sind durchaus noch einige andere Arbeiten in der Überprüfung.
 
[ujb]   Nutzer

27.02.2012, 16:53 Uhr

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Thema: Ein paar Fragen zum Hollywood Designer
Brett: MorphOS

@Murmel:
Sicherlich ist qb64 nett. Dass es für lau ist ist auch super. Insgesamt sehe ich aber keine riesigen Vorteile von qb64 ggü. Hollywood. Sicher kann qb64 einiges besser als Hollywood und vice versa. Vielleicht übersehe ich aber auch einiges. Dass Hollywood nicht kostenfrei ist, ist zwar kein direkter Vorteil von Hollywood, aber auch kein so großer Nachteil. Es gibt einige kommerzielle SW die sich trotz freier Alternativen gut behaupten kann. Und ich als MorphOS/Win/OS X-Nutzer finde es super, dass ich für alle drei Systeme damit was machen kann. Für mich passt das Preis/Leistungsverhältnis. Für andere offensichtlich nicht.
 
[ujb]   Nutzer

22.02.2012, 21:46 Uhr

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Thema: Ein paar Fragen zum Hollywood Designer
Brett: MorphOS

@Murmel:
Ja, das ist eine sehr gute Neuerung. Ich denke, ich werde das Update die Tage bestellen (das letzte ließ ich aus). Was ich super fände wäre, wenn man auch noch C/C++-Routinen in den Hollywoodsource einbetten könnte. Einige Dinge könnten beschleunigt werden und man könnte z.B. MUI oder die MFC nutzen. Wäre dann natürlich nicht mehr so portabel, aber die Anwendungen würden zum style guide des jeweiligen OS passen.
 
[ujb]   Nutzer

11.02.2012, 22:25 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Maja:

Du relativierst nicht. Ich sage ja, dass MorphOS größere Probleme hat ein größeres Publikum zu finden. Aber primär nicht weil es schlecht wäre, sondern weil es in der Summe für die meisten Leute nicht besser ist. Mir geht es darum festzustellen, dass es aber auch nicht unbedingt schlechter ist.

Und das mit dem Laptop - heute ist das kaum mehr machbar. Entsprechende Entwicklungen sind viel zu aufwändig und teuer. 2005, als es noch keine Netbooks gab, wäre ein 500 EUR (das war mein Zielpreis) 10" Mininotebook mit "SSD" schon ein ziemlicher Kracher gewesen. Die 400 MHz des 5200 waren schon 2005 nicht gerade state of the art, aber für den Preis wäre es damals cool und einzigartig gewesen.
Bis dann Asus mit dem Eee kam. Die ersten Eee-Genrationen hatten 570-630 MHz-Celerons und kamen erst Ende 2007 auf den Markt. Bis dahin hätte man noch gut neben Asus in den Markt eintreten können. Als dann der Atom auf dem Markt kam, war das Thema schon beinahe gegessen und alle Welt warf Atom-Netbooks auf den Markt. Ich habe mich noch eine Weile für ein 8610 basiertes Netbook/Miniboard stark gemacht. Der 8610 hätte bei geringfügig höherem Preis IMHO mit dem Atom mehr als mithalten können.
 
[ujb]   Nutzer

11.02.2012, 19:11 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von [ujb]:
... und ich sogar davon überzeugt bin, dass Amiga (bzw. MorphOS, denn das kenne ich am besten) sich gar nicht mal so sehr zu verstecken braucht wie viele suggerieren

Na ja, Du wirst Dein MOS-System im Lauf der Zeit entsprechend Deinen Vorstellungen und Ansprüchen ausgestattet haben, so dass diese Aussage auf Deine Sichtweise von Deinem MOS uneingeschränkt zutrifft. Aber jetzt mal Hand auf's Herz. Wie schaut es denn rational betrachtet in dem Zusammehang mit einem nackten MOS/OS4 aus?
So übel ist das gar nicht (für OS4 weiß ich es nicht, ich habe schon länger nicht mehr davor gesessen). Meine MorphOS-Systeme sind nur mittelstark individuell konfiguriert. Das was MorphOS einigermaßen intuitiv und sinnvoll nutzbar macht, ist dass es mit einem brauchbaren Dateimanager (Ambient) und einem sehr guten Browser daherkommt. Dazu ein paar Programme um Bilder hin und her zu schubsen und zu betrachten, ein Standardvideoplayer (MPlayer), voreingestelltes DHCP-Netzwerk und zentralisierte Systemeinstellungen, ein paar Spielchen und ein paar Tools. Das läuft nicht so sehr anders als auf anderen Systemen.
Das Problem von MorphOS (Amiga/AROS) ist, dass es für einen Normaluser eben auch keine großen Vorteile bietet. Dafür aber in einigen Bereichen recht knappe Software (Office??) und kein weitergehendes Sicherheitskonzept außer der Obskurität. Mir allerdings bietet es Vorteile, weil ich die Legacykompatibilität schätze, das OS ziemlich gut kenne und die schnellen Reaktionszeiten des OS sehr mag, den Aufbau des Systems logsich finde und viele Designdetails für durchdacht und gut befinde.

Dass MorphOS nicht grundsätzlich am Markt floppen müsste, habe ich gesehen als ich vor ein paar Jahren meinen Eee mit Linux/Xandros gekauft habe. Das war extrem mieserabel konfiguriert, hatte Tonnen von Bugs und war sehr fehlerhaft. Der installiere Firefox war deutlich instabiler als OWB. Ganz üble und lieblose Qualität. Im Vergleich hätte ein MorphOS weit vorn gelegen und wäre sogar stabiler gewesen (ich frage mcih noch immer was die mit Xandros angestllt haben, dass es so ein instbiler Mist werden konnte). Aber Asus hat eine Menge Eees mit Linux verkauft. Sowas ginge theoretisch auch mit MorphOS (AROS/Amiga) und das ohne dem Kunden größeren Mist anzudrehen als es bisher geschah. Es müsste halt "nur" so eine Klitsche wie Asus machen. Nur, dass ein Laden wie Asus daherkommt ist sehr unwahrscheinlich, denn die Welt wartet nicht auf MorphOS/Amiga/AROS. Daher wäre es töricht auf solche Ideen ernsthaft etwas zu geben. Man sollte vielmehr aus dem was ist das beste machen. Aber man musss MorphOS auch nicht kleiner oder untaugliche rmachen als es ist. Es ist nutzbar und in gewissen Szenarien durchaus konkurrenzfähig - nur das allein ist nicht genug um zu einem kommerziellen Erfolg zu führen.

--

Das mit dem Eee war besonders schmerzhaft zu sehen, weil ca. 2005 (also noch vor dem ersten Eee) ich mit Genesi eine Projektskizze ausarbeitete einen günstigen mini Laptop auf Basis des Freescale 5200 und Flash/SD-Speicher zu kreieren. "Eclipsis reloaded". Später wurde aus der Idee das Efikaprojekt von Genesi, das alles in allem leider zu spät kam und nie erreichte was es sollte. Aber was hilft es der Geschichte hinterherzuweinen....

[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 11.02.2012 um 19:31 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

11.02.2012, 00:34 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@werfer:

LOL! 110000 Käufer von OS4. Aber sicher das.

So sehr ich den Amiga mag und ich privat fast ausschließlich MorphOS nutze weil es *mir* Vorteile bietet und ich sogar davon überzeugt bin, dass Amiga (bzw. MorphOS, denn das kenne ich am besten) sich gar nicht mal so sehr zu verstecken braucht wie viele suggerieren - letztlich interessiert sich *keine Sau* dafür. Nimmt man mal MorphOS und/oder AROS, die zwar nicht den Namen Amiga haben - aber wer nur ein wenig sucht wird schon darauf stoßen. Da für AROS keine belastbaren Zahlen vorhanden sind schaue auf MorphOS: ca. 1300 Registrierungen seit 2008 (2.0). Viele davon haben auch noch mehrere Maschinen, so als best guess kommt man derzeit auf 700-800 MorphOS-Nutzer (2.x) weltweit. Was will ich mit diesen Zahlen? MorphOS, ebenso wie AROS, hat nur wenig Hardwareeinschränkungen (d.h. taugliche HW kostet einen Appel & Ei, bzw. ist häufig bereits vorhanden). Trotzdem findet es wenig Resonanz.

Und deine Zahlen mit dem Bruttogewinn... Ja, klar. Du erreichst auch mal eben 110000 Nutzer ohne Vertriebsnetz/Marketing/Kundenbetreuung/Rechtsabteilung und all diesem Zipp & Zapp.
Nimm ein Budget wie - sagen wir mal Sony - zur Einführung der PS3 und du wirst den Ranz zunächst auch los. Problem nur: die Kritiken werden vernichtend sein. Willst du aber das Produkt kritikfest gestalten, musst du in Enwticklung investieren. Und da kommst du mit diesem Taschengeld von 2 Mio bestimmt sehr weit. Denn ist klar: die beiden Übercoderbrüder F. machen das mal eben im Heimbüro zu zweit. Anschließend falzen sie dann die Kartons für die vorher gebrannten CDs auch höstpersönlich, colorieren die Anzeigen mit ein paar Buntstiften und administrieren auch noch die Produktwebsite selbst...

Als Tipp: Lies mal ein Buch über die Erstellung von Businessplänen, Kostenrechnung und Marktforschung. Ein paar Kenntnisse über IT, Produkthaftung, Steuern und Personalkosten oder allgemein Unternehmensführung könnten auch nicht schaden.

Mit deinen oben genannten Phantasiezahlen wirst du - zurecht - *keinen* Investror überzeugen können oder auch nur die Vorrunde eines Businessplanwettbewerbes überstehen. Das wäre nicht mal zu Hochzeiten der .com-Blase gegangen.

PS: Von der grundsätzlichen Sache (d.h. weg von eigener Hardware, hin zum reinen Softwareprodukt) bin ich aber selbstverständlich dabei.


[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 11.02.2012 um 00:52 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

07.02.2012, 00:12 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Holger:
Ich habe dir in der Tat geantwortet, bevor ich deine Antwort auf CG gelesen habe und habe somit den Vorschlag "nackte PSOSIX Q-Tasks" zu Nutzen nicht gelesen. Mit diesen Zusatzangaben ist deine Frage natürlich sinnvoll und es wäre ein erster und sinnvoller Schritt in Richtung QBox. Ich kann diesem Vorschsclag prinzipiell nur beipflichten.
 
[ujb]   Nutzer

06.02.2012, 22:52 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Holger:

Du kennst dich doch sonst mit demAmiga ganz gut aus... MorphOS hat zwar den Quark-Kernel unterliegend (und dieser is SMP ready), aber der ist aus der ABox praktisch unsichtbar. Und ein SMP-Kernel allein löst nicht das Problem. Das Probelm sind die bestehenden Anwendungen, die nicht unbedingt wissen, dass parallel (wirklich parallel!) zu ihnen andere Programme ausgeführt werden können. Das kann dann recht hakelig werden.
Ich sehe die besten Chancen für eine Zukunftsfähigkeit in etwa so wie unter http://via.i-networx.de/q86.htm skizziert.
 
[ujb]   Nutzer

05.02.2012, 22:58 Uhr

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Thema: S: Powerbook G4 1,67 128MB VRAM
Brett: Kleinanzeigen (keine Auktionen!)

Ich suche ein 15" 1,67GHz Powerbook mit 128MB VRAM (A1138, Powerbook 5,8) und deutschen Tastaturlayout. Das Gerät sollte keine Zicken machen.
 
[ujb]   Nutzer

03.01.2012, 23:57 Uhr

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Thema: Achtung: Pishing Attacke auf VISA Kunden
Brett: Get a Life

Immerhin ist diese Mail fast ohne Grammatik- und Rechtschreibfehler ausgekommen (nur einmal "einer" statt "einem"). Ist doch schön zu sehen, wenn auch Spackos Fortschritte machen ;-) .
 
[ujb]   Nutzer

28.11.2011, 21:50 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Stanglnator:
Ich sag ja , denn einer der 1000¤ verdient schmerzen 20% genauso wie jemanden der 20% von 1.000.000¤ abgeben muß.

Das ist *so* nicht richtig. Wenn du aber einen Freibetrag für die typischen festen Lebenskosten abziehst wird schon eher ein Schuh draus.

Ob auf dem Konto sich nun die Beträge stapelten oder nicht, ist im Prinzip egal, was den Unterschied zwischen arm & reich macht ist, ob so viel rein kommt, wie notwendigerweise rausgeht.Ohne Reserven wird es problematisch, sobald die Fixkosten höher sind als die Einnahmen. Von dem Moment an, wenn die Einnahmen größer sind als die notwendigen Ausgaben, beginnt der Luxus. Ob der monatliche Überschuss dann für einen Lolly extra oder den Rollce reicht, ist tatsächlich eher eine Detailfrage. Allerdings kann man mit gößeren Überschüssen und Reserven das ganze recht entspannt betrachten.
Die Berechnung der Fixkosten ist allerdings nicht gerade trivial. Die H4-Bemessungsgrundlage gibt da aber durchaus einen halbwegs brauchbaren Ansatzpunkt vor.
 
[ujb]   Nutzer

24.11.2011, 22:17 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Holger:

Zitat:
Original von [ujb]:
Naja, eine Menge des Geldes ist dem Kreislauf in der Form entzogen, dass es nicht im konsumkreisluaf steckt. Und primär dort kann Geld in der Funktion als Wertschöpfungsmittel eingestzt werden.

Sicher. Denn die Bank legt das Geld natürlich in Dagoberts Geldspeicher und lässt es da liegen. Niemals würde sie es verleihen und somit dem Kreislauf wieder hinzufügen.

Nein, aber große Teile von Vermögen zirkulieren intern im Finanzmarkt - ohne Berührungspunkte in der Realwirtschaft.
Zitat:
Zitat:
Ich betrachte die meisten Aktien meiner Watchlist als unterbewertet. Deren KGVs, KBVs und KDVs sind allesamt gut. Sehr viele Aktien haben KGVs deutlich unter 10, KBVs von unter 2 und KDVs von unter 25.
Du darfst sie persönlich bewerten, wie Du willst. Vielleicht wird es sich ja für Dich auszahlen.
Aktien in einer *Watchlist* zahlen sich für den Beobachter selten aus. Ich interessiere mich für den Finanzmarkt primär aus systemischen Gründen.
Zitat:
Nun ja, eine stärkere Besteuerung am oberen Ende der Einkommensskala und vor allem auch ohne Ausnahmen könnte nicht schaden.
Da bin ich dabei. Das mit den Enteignungen weiter oben im Thread wäre, so denke ich, als Korrektiv nicht schlecht. Aber Enteignungen sind doch sehr unpopulär und wirklich großen Vermögen ist auch kaum beizukommen. Plakativlösungen wie weiter oben von mir in den Raum geworfen (alles über 100Mio weg) sind eher als Diskussionsgrundlage denn als praxisgerechter Vorschlag zu sehen.
Ich sehe mich dabei weit weg von klassisch linken Vorstellungen, aber mein Ziel ist, das Systen zu stabilisieren und dafür sehe ich als einen gut geeigneten Ansatzpunktgroße Vermögen tendenziell eher wieder kleiner werden zu lassen und mehr Menschen ein kleines Vermögen zu ermöglichen. Nur über Einkkommensbesteuerung ist das schwierig zu realisieren.
Zitat:
Aber die Krise überwinden… ich seh da im Moment nicht wirklich eine Lösung. Wahrscheinlich ist der Euro nicht zu retten. Aber wir werden noch eine lange Zeit mit Rettungspaketen, Krisengipfeln und viel Gerede vor uns haben…
Ach, ich bin noch ganz optimistisch für den Euro. Spannend ist es allemal.
--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.
[/quote]



[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 24.11.2011 um 22:18 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

24.11.2011, 00:34 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Holger:


Auch gehortetes Geld ist dem Kreislauf nicht entzogen, es sei denn, man bewahrt es wirklich im Strumpf auf. Davon ab würde ich derzeit allerdings ebenfalls niemanden das Ansparen größerer Beträge empfehlen.


Naja, eine Menge des Geldes ist dem Kreislauf in der Form entzogen, dass es nicht im konsumkreisluaf steckt. Und primär dort kann Geld in der Funktion als Wertschöpfungsmittel eingestzt werden.

Zitat:
Na ja, nicht nur schwäbische Hausfrauen, sondern alle, deren Einkommen fixe Geldsummen sind. Als allererstes Rentner, Invaliden, Beamte, danach aber auch alle Arbeitnehmer, denn deren Lohnanpassungen werden immer der Inflation hinterherhinken. Aber von wem soll am Ende auch die fehlende Leistung erbracht werden, wenn nicht von den wahren Leistungsträgern?

Inflation war schon immer die ungerechteste aller Lösungen.


Deslhalb als zweites und wichtigeres Stellrad zur Änderung der aktuellen Wirtschaftssituation neben der Vergrößerung und Relativierung der Geldmenge (die ist primär dafür da den Finanzmarkt wieder aufzupeppen) eine höhere Besteuerung von großen Einkommen und Vermögen. Vor allem: Eine Gleichbehandlung der Kapitalerträge zu sonstigen Einkünften.


Zitat:
Das ist schon so. Sie waren aber offensichtlich vorher schon überbewertet. Die Staatsschulden sind ja nicht erst heute entstanden, sondern über Jahrzehnte.

Ich betrachte die meisten Aktien meiner Watchlist als unterbewertet. Deren KGVs, KBVs und KDVs sind allesamt gut. Sehr viele Aktien haben KGVs deutlich unter 10, KBVs von unter 2 und KDVs von unter 25.

--

Das größte Problem des Kapitalismus ist nunmal die Aufkonzentrierung von Vermögen. Extreme Vermögen müssen zerschlagen werden, will man verhindern, dass das System (aus makroökonomischer Sicht) zusammenbricht bzw. einen breiten Wohlstand gewähren.

Was wären deine Vorschläge wie man die Krise nachhaltig überwindet?
 
[ujb]   Nutzer

23.11.2011, 08:55 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Maja:
@[ujb]:

Unabhängig davon, wie zutreffend Deine Einschätzungen sein mögen. Ich befürchte, ein wie auch immer garteter konsequenter Schritt ist von keiner Seite zu erwarten. Aus einem ganz banalen Grund. Der "Markt" würde "sensibel" darauf reagieren. Wenn natürlicher Verstand Treibfeder europäischer Währungspolitik wäre, es wäre wohl längst mehr geschehen, als symptomatische Behandlung mit Placebos. So lange es aber ausschließlich darum geht, Analysten und Spekulanten tunlichst nicht "nervös" zu machen, ist es völlig egal, wie es akutell um Wert und Profitablität von Unternehmen bestellt ist. Alles was zählt sind die Zukunftsprognosen von mehr oder weniger sachkompetenten Wahrsagern.
--
** Tippfehler sind kostenlos und dürfen unbegrenzt an Dritte weitergegeben werden. **

Da hast du wahrscheinlich recht.

 
[ujb]   Nutzer

23.11.2011, 00:22 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

@_PAB_:
Genauso realistisch wie die Entschuldung aller Staaten wäre die Enteignung aller Vermögen. Ich bin dafür.
Weltweit schwierig durchzusetzen, aber wenn in Europa Vermögen z.B. auf max. 100 Mio limitiert würden, wäre das durchaus ein guter Anfang. Wer abwandert oder Mittel ins Ausland verschiebt wird enteignet. Nicht gerade populär, aber das kapitalistische System ist nunmal ein System posiiver Rückkopplung. Daher benötigt man ein Korrektiv. Das biblische Jubeljahrprinzip klingt mir prinzipiell schon nach dem richtigen Ansatz, passt aber schlecht zur deutschen Sicherheitsmentalität...

[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 23.11.2011 um 00:27 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

23.11.2011, 00:01 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

@DrZarkov:
Abgesehen von Hypefirmen spiegeln viele Aktien den Wert und die Profitabilität der Firmen nach wie vor ganz gut wider. Sieh dir mal die KGVs, KBVs & KDVs der DAX-Werte an. Das ist überwiegend nicht gerade absurd, da ist durchaus Luft nach oben drin.
Und dass Aktienkurse auf *konjunkturelle* Einbrüche empfindlich reagieren ist klar. Derzeit haben wir aber primär nicht ein Konjunkturproblem, sondern ein Finanzproblem (aus diesem ergibt sich aber in einer selbsterfüllenden Prophezeiung leider langsam ein Konjunkturproblem). Und gegen dieses (und v.a. gegen drohende Inflation) bieten solide Aktien eigentlich eine gute Alternative.
Der Markt sieht das aber offensichtlich anders - nur wo geht das ganze abgezogene Geld hin? Selbst die Goldblase platzt langsam, der Immobilienmarkt (auch eine klassiche Fluchtform bei Inflationsangst) ist in weiten Teilen der Welt schon lange geplatzt.

Eigentlich haben wir noch immer das gleiche Hauptproblem wie 2008 - fehlendes Marktvertrauen + Währungskrieg (unterbewerteter Renminbi, USA kämpfen um Währungsvorherschaft, da sie sonst ein großes Schuldenproblem bekommen). Also Eurobazooka scharfmachen und den Markt massiv mit Euros beschießen. Die deutsche Sparpolitik und Bankenauflagen ohne Marktkompensation sind kontraproduktiv. Die Banken sollten durchaus zur Erhöhung der EK-Quote verpflichtet werden, aber im Gegenzug sollte die EZB ein Betragsäquivalent des so abgezogenen Geldes auf den Markt geworfen werden.
 
[ujb]   Nutzer

22.11.2011, 21:40 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

@ DrZarkov

Es gibt auch die Möglichkeit des Schuldenabbaus durch Geldmengenvermehrung (hat meistens, aber nicht zwangsläufig, eine gesteigerte Inflation zur Folge). Eine solche Geldmengenvermehrung sollte allerdings durch Gesetzte begrenzt werden. Die EZB-Bazooka ist Schritt 1 in diesem Unterfangen. Ich halte das für die wahrscheinlichste und insgesamt praktikabelste Lösung.
Sehe das etwa so wie in diesem Komentar der FTD: http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:ezb-bazooka-thomas-straubhaar-das-schlafende-gespenst-der-inflation/60132542.html

Davon ab bin ich der Meinung, dass man Geld(!)vermögen in diesen Tagen nicht horten sollte (eigentlich sollte man gar keine großen Vermögen horten, Geld muss zirkulieren). Die Reichen werden keine Angst vor Inflation haben (wer ein wenig mehr Kohle hat, hat das währungsunabhängig angelegt) , die überschuldeten ebenfalls nicht, treffen wird vor allem die Gläubiger (zweck der Übung) kolateral auch alle "schwäbischen Hausfrauen" - aber völlig gerecht geht es nirgendwo zu.

Ich wundere mich noch immer, dass der Aktienmarkt so unter Druck geraten ist, denn meine erste Reaktion bei Währungsturbulenzen ist die Flucht in Sachwerte wie z.B. Aktien von Industrieunternehmen - aber offensichtlich sieht der Markt das anders. Ich verstehe ja, dass Bankaktien unter Druck geraten, aber solide Industrie- und Dienstleistungsaktien sollten meiner Einschätzung nach eher zulegen.

 
[ujb]   Nutzer

22.11.2011, 11:36 Uhr

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Thema: Revolution
Brett: Get a Life

@_PAB_:
Streichung der Staatschulden allein funktioniert kaum - wenn dann eher ein Totalreset. Das ist aber extrem praxisfern (was geschieht mit Sachwerten?).

Die Notenpresse anzuwerfen ist da ein einfacherer Weg. Ist mit der typisch deutschen Stablität des Geldwertes über alles Mentalität aber schwer kommunizierbar. Kommt aber dennoch (natürlich nicht so platt, sondern etwas subtiler), ist in der gegenwärtigen Konstellation des Weltfinanzsystems wohl der einzige Weg raus aus der Krise. Was die USA und China können, sollte Euroland wohl auch hinbekommen...
 
[ujb]   Nutzer

22.11.2011, 01:07 Uhr

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Thema: Kann man Öffentlich Rechtliche Medien noch trauen
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Archeon:
Deutschland GmbH?


Deutschland AG http://www.gschwaninger.de/jokes/0439.html (okay, ziemlich alt, aber dennoch...)

 
[ujb]   Nutzer

20.11.2011, 23:21 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

@Dr_Dom:

Der Lügenbaron bereitet Comeback vor? http://www.ftd.de/politik/international/:guttenberg-in-halifax-das-comeback-des-besserwissers/60131725.html

Der schönste Satz des Artikels: "Guttenberg sieht nun so aus wie Lothar Matthäus, nur spricht er viel besser Englisch."

 
[ujb]   Nutzer

05.11.2011, 14:47 Uhr

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Thema: Ein paar Fragen zum Hollywood Designer
Brett: MorphOS

@Evil:
Das mit Havixbeck auf dem Screenshot ist mir auch gleich aufgefallen. Die Wetterdaten kommen originär wahrscheinlich von Meteomedia, jedenfalls betreiben die am Stift Tilbeck eine Wetterstation die als Havixbeck ausgegeben wird.

 
[ujb]   Nutzer

05.11.2011, 14:14 Uhr

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Thema: Ein paar Fragen zum Hollywood Designer
Brett: MorphOS

@Aramon:
Du solltest auch bedenken, dass Hollywood nicht gerade Hochgeschwindigkeitsprogramme ausspuckt und insgesamt doch viele Begrenzungen hat (ich hätte z.B. gern eine zirkulären Buffer Audiobuffer - oder weiß z.B. jemand wie ich sonst on the fly berechnete Audiodaten *gapless* ausgeben kann?). Ich mag es, ich nutze es, aber es ist eher dafür da, um schnell einfache Lösungen zu basteln. Gut angelegt ist das Geld schon. Und das wirklich tolle ist nunmal, dass die Sachen auch unter Win, OS X und Linux laufen.
De ScuiLib finde ich ehrlich gesagt mäßig und ziemlich träge.
 
[ujb]   Nutzer

06.10.2011, 13:04 Uhr

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Thema: RIP Steve
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Holger:
Dein Rechner, ganz egal, was für einer das ist, wurde übrigens auch in Asien unter ähnlichen Bedingungen gefertigt. Wusstest Du das? Oder wolltest Du das gar nicht wissen?


Zwei meiner Rechner sind "made in Oberhausen". Hätte das eher im Pott verortet - und nicht in Asien. Und ob Herr Dellert wirklich unter so prekären Umständen sein Leben fristeten muss...

Übrigens ein guter Nachruf auf Herrn Jobs: http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Ein-Genie-mit-vielen-Widerspruechen_aid_1025900.html - bei einigen anderen Organen liest man ja bizarre Dinge (z.B. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,790209,00.html ).

Der Mann hat einiges geleistet - gutes und schlechtes. Traurig für ihn gehen zu müssen (56 ist in der westlichen Welt ein wenig früh), sowie für seine Angehörigen und Freunde.
 
[ujb]   Nutzer

24.09.2011, 21:39 Uhr

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Thema: Cloud Computing auf der Cebit
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Wolfman:
@NoImag:
Gut, ich hab eine Brezel halt gern salzig (meinem Blutdruck und den Cholesterinwerten gehts gut ;) ) - mich haben nur die Kürbiskerne geschockt :D .


Ich bin zwar kein besonders eifriger Körnerfresser, aber Kürbiskerne (oder Mohn) bereichern meinem Geschmack nach so maches Backwerk. Laugengebäck mit Körnern oben drauf mag zunächst befremdlich wirken, aber es hat (mir) immer gut geschmeckt. Die Kombination mit dem Meerrettichfrischkäse finde ich wirklich sehr gelungen.


 
[ujb]   Nutzer

23.09.2011, 21:32 Uhr

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Thema: Cloud Computing auf der Cebit
Brett: Get a Life

@_PAB_:
Zur Zeit bin ich wieder in Ostwestfalen (und werde dort wohl auchnichtso schnelle gänzlich weggehen), in Freiburg war ich seit WS 20009/10 immer wieder zeitweise für eine Lehrvertretung. Ist aber leider kein dauerhafter Job für mich - da fehlt ein Prof & ich bin nicht habilitiert (und auch wenn, hieße das ja nicht unbeingt, dass ich genommen würde)...
Wenn ich mal wieder im badischen bin werde ich aber bestimmt diesen Grill ausprobieren. Wie es im kommenden Semester aussieht, weiß ich aber noch gar nicht - eigentlich "hoffe" ich dafür bald keine Zeit mehr zu haben und mich wieder voll in die Hände der Uni Bielefeld begeben zu können. Wobei ich grundsätzlich Bi sofort mit Fr tauschen würde - die Stadt und vor allem das Umland sind schon attraktiver. Obschon der Teutoburger Wald und das Weserbergland auch sehr nett sind (ach, wären die Erhebungen doch wenigstens doppelt so hoch) und ich sogar das langweilige und bekanntermaßen inexistente Bielefeld irgendwie in mein Herz geschlossen habe.
 
 
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