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[ujb]   Nutzer

13.08.2020, 11:39 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Um mal auf das Ursprungsthema zurückzukommen.

Herr Guttenberg hat zwischenzeitlich eine Doktorarbeit angefertigt:

https://www.n-tv.de/politik/Ex-Minister-Guttenberg-hat-wieder-Doktortitel-article21969336.html
 
[ujb]   Nutzer

02.02.2020, 15:44 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Holger:

Natürlich. Die Partei, die gleich mit einem großen Parteispendenbetrug in die Politik einsteigt, wird alles ändern.


Mensch Holger, du hast da ein wichtiges Konzept übersehen:
Die AfD ist immer das Opfer.

Und außerdem wird es jawohl noch erlaubt sein mit zweierlei Maß zu messen!

;-)
 
[ujb]   Nutzer

08.02.2019, 21:30 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von [ujb]:
Und erneut eine Schummelei. Dieses Mal aber kein Plagiieren, sondern stumpfes Lügen. Ist ja auch effizienter - warum erst sich die Arbeit machen, wenn man auch einfach behaupten kann, mann hätte den Abschluss.
http://www.n-tv.de/politik/Die-verlorene-Ehre-der-Petra-Hinz-article18233846.html

Sagt Herr Prof. Dr. 2.Stex. "rer magnus vir cupiditas" [ujb]


Und mal wieder ein neuer Plagiatsverdacht: Frau Giffey (https://www.tagesschau.de/inland/giffey-vorwuerfe-101.html)

Was will man noch sagen..?
 
[ujb]   Nutzer

02.02.2017, 23:32 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Die CSU ist sich nicht zu peinlich den Herrn Guttenberg aus der Mottenkiste zu holen:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/csu-will-karl-theodor-zu-guttenberg-im-wahlkampf-einsetzen-a-1132039.html

Einen Blender, Betrüger und Dilletanten - naja, jeder nimmt das Personal das zu ihm passt...
 
[ujb]   Nutzer

20.07.2016, 15:34 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Und erneut eine Schummelei. Dieses Mal aber kein Plagiieren, sondern stumpfes Lügen. Ist ja auch effizienter - warum erst sich die Arbeit machen, wenn man auch einfach behaupten kann, mann hätte den Abschluss.
http://www.n-tv.de/politik/Die-verlorene-Ehre-der-Petra-Hinz-article18233846.html

Sagt Herr Prof. Dr. 2.Stex. "rer magnus vir cupiditas" [ujb]
 
[ujb]   Nutzer

12.04.2016, 23:54 Uhr

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Thema: MUI Registrieren
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Hercules:

Ich denke, es ist eine Möglichkeit Stunzi über das Forum von mtb-news.de zu kontaktieren. Dort postet er fleißg und nimmt auch gern Spenden für seine Touren an. Die MUI Sharewaregebühr nimmt er in dem Kontext bestimmt auch gern an. Ich würde ihn via Boardmail konatktieren, so wird der typische mtb-news.de Leser nicht über Gebühr mit Amigafragen belästigt.
 
[ujb]   Nutzer

17.01.2016, 21:42 Uhr

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Thema: Sexübergriffe in Köln, Berlin... am Silvesterabend
Brett: Get a Life

@Archeon:

https://www.youtube.com/watch?v=IHUNjVAU08w
 
[ujb]   Nutzer

12.01.2016, 11:05 Uhr

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Thema: Sexübergriffe in Köln, Berlin... am Silvesterabend
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von inq:
Zitat:
Original von [ujb]:
Das Problem an der ganzen Diskussion ist mal wieder diese ganze schwarz-weiß-Betrachtung. Ruckzuck ist man Nazi oder Relativierer.
Schlimm ist, dass das passiert ist. Mutmaßlich waren die Täter zu großem Teil aus dem afrikanisch/arabischen Raum.
Das bedient eine Reihe Vorurteile.

Nein, es bestätigt Vorurteile. Es gibt kein nettes Multikulti mit Einwanderern aus einem anderen Kulturkreis oder gar Kontinent. Einwanderer sind und waren überall auf der Welt entweder (abgewertete) Minderheiten oder Eroberer.
WIR müssen jetzt entscheiden, wozu der illegale Zustrom der Leute aus Nordafrika/Arabien usw. zählt. Genau so schwarz-weiß ist es und wird es immer sein:
Entweder ihr seid für uns oder gegen uns, es gibt keine graue Mitte.


George Bush Jun zählt zu deinen Idolen? Die Welt ist eben genau nicht so.
Guck mal, ich bin deutsch, meine Fanilie seit Generationen. Und ich teile zu großen Teilen nicht deine Ansichten. nach der schwarz-weiß-Definition passt einer von uns beiden nicht in die Gesellschaft.
Fakt ist aber wir sind beide deutsch. Ich mag deine Anschauung nicht teilen und teilweise sogar verachten, dennoch spreche ich dir nicht ab Teil auch "meiner Gesellschaft" zu sein. Du siehst, unsere gesellschaft ist bunt und vielschichtig - sogar schon ganz ohne Zuwanderung.
Und wo fängt bei dir kulturelle Inkompatibilität an?
Bayern, Preussen, Österreicher, Dänen, Italiener, Spanier, Griechen, Türken, Japaner, Chilenen? Chinesen? Iraker? Oder gar die üblen Kaasköppe aus Holland die zu Scharen in's beschauliche Sauerland einfallen und sich standhaft weigern jeden Satz gebührend mit "Woll" zu beschließen?

Zitat:
Wenn die Einwanderer eine gewisse zahlenmäßige Schwelle überschreiten, dann gilt deren Moral, Kultur, Religion - plus übrige Grünen/Linke-Wähler.
Integration geht immer von der einwandernden Minderheit aus: Sie integrieren sich in der Mehrheitsgesellschaft. Sie akzeptieren die vorgefundenen Normen und Werte zu 100% und werden damit Teil der Gesellschaft. Zu Beginn werden sie leider evtl. Ablehnung erfahren, siehe oben. Eine Abkehr von (dem Gastland zuwiderlaufenden) Gewohnheiten befördert jedoch die Integration.

Das ist zu einseitig, zu einfach und bequem gedacht. Ich bin durchaus der Meinung, dass Einwanderer eine Bringschuld haben, aber die Gastgeber auch. Nicht unbedingt im gleichen Maße und unsere Bringschld heißt nicht alles willkommenzuheißen und zu schlucken. Aber es heißt auch nicht, das wir uns gar nicht bewegen und die anderen zu 100%. Dieses Land hat sich schon immer verändet und wird sich auch immer ändern. Es ist nicht statisch.
Zitat:
Sobald sich die Einwanderer jedoch versuchen abzusondern, zu verkapseln, ihr "eigenes Ding zu drehen", werden sie zu einer Parallelgesellschaft, die es zu verhindern gilt. Leider begünstigt die Politik in D aus falscher Scham und übertrieben ausgelebten Schuldgefühlen genau Letzteres: Wir sind endlos tolerant gegenüber "kulturellen Eigenheiten", sodaß wir das Überrumpeln unserer Kultur und Moral gar nicht mehr wahrnehmen wollen, bis es zu spät ist.
Richtig insofern, dass Parallelgesellschaften in der Tat ein riesiges Problem sind.
Zitat:
Die Krawalle in Frankreich gehen von "integrierten" Marokkanern und deren Nachkommen ("Franzosen") aus.
Nein, die Krawalle gehen eben von nicht Integrierten aus. Nicht integriert, da abgerenzt - durch sich selbst und von großen Teilen der Gesellschaft. Ein Beispiel wie es nicht laufen soll.
Zitat:
Die "Hangjongeren" in den Niederlanden sind, oh Wunder, Marokkaner, Tunesier, und deren Nachkommen ("Niederländer").
Die NoGo-Areas in NRW sind allesamt beherrscht von diversen fremdländischen Familien(Clans), u.a. Libanesen, Bosniern, Kroaten, und deren Nachkommen ("Deutschen").
Soviel zur Integration. Sie wollen sich nicht integrieren, weil es die Aufgabe ihrer (mittelalterlichen) Kultur bedeuten würde. Aber genau das ist es, was wir verlangen müssen:
Werdet modern.
Asiaten haben im Allgemeinen keinerlei Integrationsprobleme in Europa. Die sind bestimmt von irgendeinem Nazi-Virus besessen, anders ist das nicht zu erklären???
Zitat:
Wir sollen weiter Menschen aufnehmen die unsere Hilfe benötigen. Wer sich aber nicht an die Gesetze hält (außer Bagatellen), hat leider keinen Anspruch auf weiteren Schutz und muss gehen.

Nein, sollen wir nicht. ... [snip]

Hier wird es mir persönlich zu verworren und pauschalisierend. Ich glaube es ist unbestreitbar, dass z.B. die meisten Syrer, die hierhin fliehen nicht aktiv am Krieg in Syrien teilnehmen wollen, sondern eben vor genau diesem Krieg fliehen. Die wollten keinen Krieg, sie haben ihn nicht angezettelt. Sie sind Opfer, die schutzbedürftig sind. Es gibt aber auch andere. Und diese zu trennen, dass ist schwerig. Es gibt eben nicht "die" Flüchtlinge. Differenzieren ist anstrengend, aber durchaus geboten.
Wer hierhin fleiht, muss aber auch unsere Bedingungen (strikte Einhaltung ger Gesetze und Staat vor Glauben) anerkennen. Und wer das nicht kann oder macht muss wieder gehen.
 
[ujb]   Nutzer

12.01.2016, 10:25 Uhr

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Thema: Sexübergriffe in Köln, Berlin... am Silvesterabend
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von inq:
Zitat:
Original von [ujb]:
Leider hat aber die aktuelle islamische Herrschaftsstruktur diese Aspekte des Landes und Lebens zu großen Teilen verdrängt. Und nach wie vor fliehen Menschen deshalb aus dem Iran.


Das hört sich für mich wie ein Synonym an. Die Menschen "fliehen", weil sie unzufrieden sind.
Nun, das ist keine Flucht. Wer flieht, hat im Allgemeinen Angst. Begründete Angst.
Deine o.g. Personen reisen aus. Weil sie unzufrieden sind. Statt also zu versuchen, die Situation zu ändern, suchen sie sich eine andere Bleibe.

So ein Quatsch. Wenn ich als Perser nun z.B. den Islam ablehne und das zwangsläufig auch Auswirkungen auf mein Alltagsleben hat, dann ist das in einem Staat wie dem Iran nicht irgendwie unbequem, sondern je nach Region durchaus lebensbedrohend. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Fliehen oder sich verstellen und die Klappe halten.
Wenn man Klappe halten als den richtigen Weg ansieht, dann frage ich mich was z.B. der Vorschlag für Regimeopfer/Regimekritiker der NS-Zeit oder der DDR hätte gelten sollen? Alles rosig, man kann ja die Klappe halten - sonst KZ? Das kann es doch wohl kaum sein!
Für genau so etwas gibt es das Asylrecht. Und das ist auch verdammt und bedingungslos richtig.
Richtig ist aber auch, dass die innere Sicherheit und Stabilität nicht über Gebühr gefärdet werden kann und Asylrecht keine Narrenfreiheit bedeutet.
 
[ujb]   Nutzer

12.01.2016, 01:28 Uhr

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Thema: Sexübergriffe in Köln, Berlin... am Silvesterabend
Brett: Get a Life

Noch einen Nachtrag speziell zum Iran/Persien und meiner harschen Ablehung des aktuell vorherrschenden Wertekanon:
Ich finde den Iran/Persien ein fazinierendes Land mit historisch großartiger Gesellschaft, Philosophie und Kunst. Leider hat aber die aktuelle islamische Herrschaftsstruktur diese Aspekte des Landes und Lebens zu großen Teilen verdrängt. Und nach wie vor fliehen Menschen deshalb aus dem Iran. Einige dieser Menschen kenne ich und schätze/mag diese sehr.
Ich hoffe, dass Rohani den Mullahs einge Reformen "verkaufen" kann.
 
[ujb]   Nutzer

12.01.2016, 01:05 Uhr

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Thema: Sexübergriffe in Köln, Berlin... am Silvesterabend
Brett: Get a Life

Das Problem an der ganzen Diskussion ist mal wieder diese ganze schwarz-weiß-Betrachtung. Ruckzuck ist man Nazi oder Relativierer.
Schlimm ist, dass das passiert ist. Mutmaßlich waren die Täter zu großem Teil aus dem afrikanisch/arabischen Raum.
Das bedient eine Reihe Vorurteile.
Und ich muss sagen, ich bin nach Öffnung der Grenzen nicht sonderlich überrascht, dass es zu so etwas kommt. Nur was soll jetzt die Konsequenz sein?
Genau weiß das leider wohl kaum einer, denn es gilt den Spagat hinzubekommen einerseits die westlichen Werte zu leben - und damit Menschen in Not zu helfen. Andereseits möchte ich auch wehrhaft sein. Wehrhaft darin eine friedliche Gesellschaft im Inneren zu haben und _meine_ Werte hier zu verteigigen (ja, da bin ich egoistisch, habe genug andere Gesellschatftssysteme gesehen).
Was schließe ich daraus?
Wir sollen weiter Menschen aufnehmen die unsere Hilfe benötigen. Wer sich aber nicht an die Gesetze hält (außer Bagatellen), hat leider keinen Anspruch auf weiteren Schutz und muss gehen (deutsche Staatsbürger müssen in ähnlichen Fällen mit Freiheitsstrafen rechnen). Dazu gehört tatsächlich ersteinmal die Kontrolle, wer überhaupt da ist und kommt, d.h es muss eine lückenlose Registrierung bei der Einreise geben. Das ist schade, da wir schon weiter waren.
Und die ganz klare Ansage an _alle_ die kommen, dass es hier einen zu respektierenden Wertekanon (bzw. eine Gesetzgebung der unbedingtFolge zu leisten ist) gibt.
Und nicht jeder Wertekanon ist mit allen Menschen kompatibel. mir stinkt hier zwar auch so einiges, aber insgesamt komme ich mit der Gesellschaft hier klar, so wie auch die Gesllschaft hier mit mir klar kommt. Ich wandere daher z.B. auch nicht nach Saudi-Arabien oder Iran aus. Ich müsste mich dort über Gebühr verstellen und hätte ständig Angst mit meinem Verhalten den dort geltenden Regeln nicht zu entsprechen. Ich bekenne mich auch, den dort aktuell herrschenden Wertekanon harsch abzulehnen. Ich nehme es im Gegenzug auch niemanden aus dieser Region übel unseren Wertkanon abzulehnen, aber dann bitte auch nicht hierhin kommen, bzw. würde ich jedem Saudi/Perser sofort Asyl anbieten wenn er/sie flieht, weil er/sie den dort vorherrschenden Wertekanon nicht teilt und den hiesigen vorzieht.
Das heißt auch nicht, dass man nicht doch gegenseitig miteinander auskommen kann. Und die einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft sind auch deutlich bunter als die Masse, aber für das grundsätzliche Gesellschaftsmanagement hilft es zu kategorisieren - die Kategorisierung darf dabei niemals statisch und unveränderbar sein, sondern sollte permanent hinterfragt werden.

[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 12.01.2016 um 01:08 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

02.01.2016, 00:21 Uhr

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Thema: Fröhliche Weihnachten allen PEGIDA-Teilnehmern!
Brett: Get a Life

Ich gehe davon aus, dass vieles besser wäre, wenn man GG 4.2 striche oder um den(sinngemäßen) Nebensatz "sofern diese nicht im Widerspruch zu den anderen GG-Artikeln steht" mit einer expliziten Handlungsbegrenzung ergänzte.

Glaubensfreiheit - unbedingt. Genauso wie Meinungsfreiheit. Aber Glauben ist nicht Handeln. Und leider wird manches dem GG widersprechendes _Handeln_ mittels des Labels der freien Religionsausübung unter GG4.2 von machen als legitim angesehen.
Und das trifft _ausdrücklich_ alle Religionen und hat auch mit Zuwanderung nicht übertrieben viel zu tun.

IMHO könnte man damit den Pegida-Besuchern und "besorgten Bürgern" durchaus Wind aus den Segeln nehmen, genauso allen *ismus-basierten Eiferern.
Denn man hätte eine klarere Grundlage.
_Glauben_ dürfen alle jeden Quatsch (rechts, links, Gott, Allah, fliegendes Spaghettimonster,...), _handeln_ müssen aber alle nach dem Gesetz.

Leider aber kann das GG nicht so einfach verändert werden und bei einem vermeintlichen Eingriff in die Glaubensfreiheit (die aber durch GG 4.1 völlig gegeben ist), wäre der Aufschrei riesig. Schade.

[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 02.01.2016 um 00:23 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

27.09.2015, 22:46 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von [ujb]:
Frau Schavan ist nun den Doktortitel los...


Und der nächste Plagiatasvorwurf. Dieses mal Frau v. d. Leyen.
Lasset das Spiel beginnen!
Akt 1 &2 bereits inszeniert:

Akt 1 - Vorwurf:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/von-der-leyen-vroniplag-wirft-ministerin-plagiate-vor-a-1054869.html

Akt 2 - Widerspruch:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/von-der-leyen-weist-plagiat-an-doktorarbeit-zurueck-a-1054981.html - leider ohne Ehrenwort, aber vielleicht kommt es dazu ja noch ;-)

Wir kennen das Muster mittlerweile.
Good bye, Frau vdL
 
[ujb]   Nutzer

08.05.2015, 21:40 Uhr

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Thema: Effizienz von MOS kompatibler Apple Hardware
Brett: MorphOS

@AmigaHarry:

Was AmigaHarry schreibt, dem kann ich nur beipflichten. EFika macht Spaß, ist aber an verschiedenen Stellen ziemlich kastriert. Die größte Schwäche ist eindeutig die Ram-Menge. 128MB sind rasch am Limit.

Zur Energieeffizienz: ich habe gerade mal das Strommessgerät an das Powerbook gehängt. Es misst bei geringer Aktivität (schreiben dieses Beitrags mit Odyssey) 27-32 Watt Leistungsaufnahme. Ich messe das mal genauer nach und werde die Zahlen in meinen (alten) Artikel einpflegen.

Ich bin nach wie vor besonders vom Mac mini 1,5GHz angetan. Da stimmt so ziemlich alles. Das Ding ist schön schnell, klein, erträglich leise, alle Komponenten werden unterstützt, gut verarbeitet, billig, recht leicht zu öffnen (um zu reinigen oder hdd zu tauschen). Einzig, dass der mini nur 1 GB RAM und 64 MB VRAM hat, das könnte besser sein.
 
[ujb]   Nutzer

19.01.2015, 23:00 Uhr

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Thema: Wo sind die Nazis?
Brett: Get a Life

@cgutjahr:
Unternehmer sind nicht gleich Unternehmer.
Ein Hedgefond-Manager oder gern auch "normaler" DAX30-Vorstand oder auch lokaler Wettbürobetreiber ist gewiss anders vertauenswürdig als der Tischler von nebenan oder der "solide Mittelständler der auch brav im Schützenverein" ist. Wahrscheinlich ist der sklavisch abhängige "Unternehmer" mit verrostetem Doblo "im Auftrag von DHl/Hermes/$sonstiger_Ausbeuter" damit gemeint...

Aber schon lustig. Soll aber gewiss die Verankerung in der "Mitte der Gesellschaft" (...und wieder EUR 5 für's Phrasenschwein) untermauern.

Was ich an Pegida und Antipegida, Karikaturen und fahnenverbrennenden Glaubenseiferern so "lustig" finde (nein, lustig ist das ganze leider nicht). ist diese schon albern-groteske Vorrausberechenbarkeit. Da wird immer weiter am Eskalsationsrad gedreht. Das ist alles so uninspiriert, hat kein Niveau und ist darübderhinaus leider gefährlich und einfach eine große Belastung für die große Mehrheit der Bevölkerung, die einfach nur vor sich hinleben will.

Insofern mein Statement an Pegida, Antipegida, Provokateure und Provozierte: Fickt euch doch einfach ins Knie! Lasst euch mal was neues einfallen. Wie wäre es mit - huh, ganz was wildes - konstruktiver Toleranz und Frieden. Leben und leben lassen.
 
[ujb]   Nutzer

10.01.2015, 14:50 Uhr

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Thema: Wo sind die Nazis?
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Cego:
@[ujb]:

Klar ich gebe dir Recht, dass wäre keine Grundlage für eine fruchtbare und konstruktive Unterhaltung und Auseinandersetzung. Jedoch nutze ich hier die Gelegenheit meine Empfindungen (Abneigungen) zum Ausdruck zu bringen.

Das Problem ist, dass diese Leute, die der Pegida folgen, ihren Rechtsextremismus in der Undefiniertheit und Konkretlosigkeit ihres Standpunktes versteckt halten. Keiner von denen kommt auf den Punkt und dieses wohlklingende Positionspapier ist nur Augenwischerei und pseudomoralische Heuchelei, damit bloß niemand von denen das Gefühl bekommt, dass das was sie da sagen rechtsextrem klingen könnte.

Das sehe ich ähnlich und das ist auch das wirklich gefährliche an Pegida (genauer: an zumindest einem Teil der Initiatoren von Pegida). Hier scheinen Rechte einen Weg gefunden zu haben, dass man ihnen von außen schwerlich ans Bein pinkeln kann (das Positionspapier ist wohl für die meisten ganz okay). Aber jede Maske fällt irgendwann....

Zitat:
Deren Standpunkt ist klar geprägt von Fremdenfeindlichkeit, Hass, Intoleranz, Chauvinismus, Lügen und Diskriminierung.
Jupp - und bei den Mitmarschieren kommt vor allem noch eine diffuse Angst hinzu.
Zitat:
Leute die Skinheads folgen sind für mich Nazis. Ich muss da nix durch die Blume ausdrücken, zumindest hier nicht. Fühle mich jedoch trotzdem immer noch in der Lage dazu ein konstruktives Gespräch über das Thema zu führen. :-)
Die den Skinheads folgen, würde ich nicht sofort als Nazis abkanzeln. Ich glaube nicht, dass alle die da mitmarschieren eine dumpf-braune Gesinnung haben. Allerdings fehlt vielen mitmarschierern offensichtlich der Weitblick, dass sie sich von Rechten vor deren Karren spannen lassen. Wenn Pegida nur und deutlich die 19 Standpunkte aus dem Positionspapier vertreten würde und sonst nichts, dann fänd ich das durchaus eine gute Bewegung, wobei Punkt 13 etwas genauer zu präzisieren wäre (Bewahrung unserer jüdisch-christlichen Kultur). Für etwas ähnliches bin ich schon, wobei ich eher hellenistisch-römisch als jüdisch-christlich als Hauptfundament unserer derzeitigen europäischen Gesellschaft für relevant halte.
Durch viel Reisen (eine sehr gute Schule gegen Fremdenfeindlichkeit) und intensives Beschäftigen mit anderen Kulturen muss ich ganz klar mich dazu bekennen, dass es Gesellschaften gibt, in denen ich nicht leben möchte. Z.B. war ich mal etwas länger in Indien (ich mag und schätze das Land und seine Bewohner sehr). Genau dort ist mir aber auch klar geworden, dass ich durch und durch Europäer bin. Und kein Inder. Ich will die indische Gesellschaft nicht bewerten, aber mir wurde klar, dass es kulturelle Inkompatibilitäten gibt. Inder müssen Europäer für sehr strange halten, genauso wie Europäer Inder für sehr seltsam halten (wenn man nicht ein wenig tiefer schaut). Ich habe nach anfänglicher Verwirrung gelernt, dass ich die Inder nicht wegen meines Nichtverstehens ihrer Art verurteilen kann und darf . Ich weiß einigermaßen, wie die Kultur dort ist und verstehe es. Ich respektiere es auch. Leben möchte ich dort aber nicht, ich müsste mich zu sehr verbiegen, um in der Gesellschaft klarzukommen.
Die Forderung nach einer _einigermaßen_ homogenen Kultur dient einerseits dem Komfort sowie der Stabilität. An beiden Dingen bin ich interessiert. Dass heisst nicht, dass ich Zuwanderung beenden oder radikal begrenzen möchte, aber wer _dauerhaft_ hier leben möchte, sollte sich der lokalen Kultur einigermaßen anpassen, d.h. das allgemein vorherrschende Wertesystem achten und die lokale Hauptsprache alltagstauglich erlernen (u.a. deshalb würde ich auch nicht nach Indien auswandern, eine Anpassung an die indische Gesellschaft würde ich nicht zufriedenstellend hinbekommen). Alles andere geht auf Dauer meistens schief.

Übigens habe ich einen indischen Freund und eine chinesiche Freundin, die miteinander verheiratet sind. Sie mögen und lieben sich, aber auch bei ihnen kommt es derzeit vermehrt zum Kulturzusammenstoß, primär der Art, dass er lieber in Indien leben möchte, während sie China vorzieht. Derzeit leben sie daher einen großen Teil des Jahres getrennt (bekommen es aber dennoch wohl irgendwie hin). Vielleicht sollten sie zurück nach Deutschland kommen...
 
[ujb]   Nutzer

09.01.2015, 23:04 Uhr

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Thema: Wo sind die Nazis?
Brett: Get a Life

Zitat:
Original von Cego:
.... Wutbürger Nazischweinen gesehen ....


Achte auf deine Formulierungen.
Das bringt mich genau zu dem Problem, dass ich u.a. mit der Antifa habe/hatte. Die Methodik und Rethorik dieser ist gleichen Kalibers wie die der Kritisierten.

Weder Pegida noch Anti-Pegida haben die Wahrheit gepachtet, aber beide haben durchaus diskussionswürdige Punkte (ja, es gibt eine islamistische Gefahr; ja, Ausgrenzung und Ressentiments gegen $beliebige_Gruppe sind nicht der Weg).

Radikalität - egal welcher Ausprägung - bringt es fast nie. Oder wie Ferris Bueller es in der schön-seichten 80er Komödie "Ferris macht blau" treffend auf den Punkt bringt: Man sollte nicht an Ismen glauben".



 
[ujb]   Nutzer

31.08.2014, 13:37 Uhr

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Thema: EFIKA kein Bild, bootet nicht?
Brett: MorphOS

@AGSzabo:

Hast du schon die Grafikkarte und/oder den pci-Riser darauf geprüft, ob da alles richtig sitzt?
 
[ujb]   Nutzer

27.06.2014, 00:36 Uhr

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Thema: Was haltet ihr vom Freihandelsabkommen mit den USA?
Brett: Get a Life

@Holger:


TTIP mag auch ein paar positive Aspekte besitzen, aber unterm Strich ist's für die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung negativ. Daher sollte man es stoppen. Manchmal muss man für eine Entscheidung Dinge auf schwarz/weiß, ja/nein runterbrechen. Das heißt ja nicht, dass man sofort die Schotten dicht macht und sich von den USA stärker separieren muss und nie wieder ein Wort miteinander spricht. Aber die jetzigen Verträge (soweit bekannt) _sind_ inakzeptabel.

Das Chlorhünchen in der Diskussion nervt mich übrigens sehr. Das ist so ein blödes Argument, denn das ist an sich gesundheitlich völlig unbedenklich (also das Begasen des Fleisches mit Cl2) und damit ein Argument gegen TTIP das keine starke Standkraft besitzt aber sehr im Rampenlicht steht (d.h. mit den Chlorhünchen macht man es den Befürworten von TTIP recht leicht).
Die wirklcih großen Sauereien sind der Investitionsschutz und Sonderklagerechte und die damit bestehende Möglichkeit, dass Konzerne gegen Staaten klagen können. Etwa so wie das jetzt schon Vattenfall (Schweden) versucht, die Deutschland wegen des geplanten Atomausstiegs auf 3,7 Milliarden Euro Schadensersatz verklagt haben). Ebenso die Kulturgutregelungen und Regelungen für den öffentlichen Dienst. Und wo du gerade das bescheuerte Leaseback der öffentlichen Hand angeführt hast. Da sind viele mit auf die Schnauze gefallen, und haben, teilweise, daraus gelernt. Aber gerade weil man daraus gelernt haben sollte, sollte man so etwas doch zukünftig eher erschweren als erleichtern.

Zum Hühnchen nochmal: Irrsinnig wäre es aber dennoch Hähnchen übern großen Teich zu schippern, das keinen qualitativen Vorteil bietet (z.B. im Gegensatz zu US Hartweizen im Vergleich zu EU Hartweizen, da ist der US Hartweizen für Nudeln einfach besser geeignet).

PS: Ob die Lebensmittelampel sinnvoll ist oder nicht, darüber lässt sich trefflich streiten. Ich sehe da durchaus zwei Seiten einer Medallie. Das Grundübel liegt aber wo anders: Zu wenig Bildung bzw. Bereitschaft sich mit dem Thema auseinandersetzen zu wollen. Schon heute stehen auf allen Produkten (außer Frischtheke) die Brennwert- und KH-/Fett-/Proteinangaben drauf. Die Information ist also jetzt schon da, das Ganze auf "gut - geht so gerade noch - böse" runterzubrechen ist _mir_ dann wieder zu schwarz(grau)weiß, zu einfach und letztlich zu irreführend. Ernährung ist (leider) ein recht komplexes Feld.
 
[ujb]   Nutzer

28.04.2014, 19:56 Uhr

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Thema: Spende PowerMac G5 für MorphOS (möglichst Entwickler)
Brett: MorphOS

Zitat:
Original von neoman:
Stuntzi hatte ich auch schon im Sinn. Aber Deron könnte ich auch mal fragen. Gute Idee. Gar nicht so einfach, da jemanden zu finden =p



Wenn sich kein Programmierer mit Bedarf findet, du aber dennoch nobel spenden möchtest, wäre mein Vorschlag es zu versteigern, sei es nun auf morphone oder ganz simpel bei ebay und den Erlös einem Bounty zukommen zu lassen. So würde es indirekt doch einem Entwickler nutzen.
 
[ujb]   Nutzer

17.01.2014, 09:21 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Geht zwar primär nicht um Plagiatismus, zeigt aber die Titelgeilheit vieler (Politiker): http://www.spiegel.de/politik/deutschland/doktorarbeit-csu-generalsekretaer-scheuer-droht-aerger-a-943998.html
Das Strickmuster ist überall gleich: Ich mache das irgendwie nötigste um an eine Urkunde zu kommen.
 
[ujb]   Nutzer

05.11.2013, 13:26 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

Die Uni Gießen entlastet Frank Walter Steinmeier. Nach Auffassun des Promotionsauschusses enthält die Arbeit Fehler, es ist aber keine Täuschungsabsicht zu erkennen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/steinmeier-darf-doktortitel-behalten-a-931830.html

Die Arbeit von Norbert Lammert wird von der Uni Bochum ebenso eingestuft (keine Täuschungsabsicht zu erkennen).

http://www.tagesschau.de/inland/lammert-doktor100.html

[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 06.11.2013 um 23:51 Uhr geändert. ]
 
[ujb]   Nutzer

13.10.2013, 21:14 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

@Robin:

Der Importpreis ist eine marktabhängige, nicht waährungsabhängige Größe. Als Schweizer Bonbonhersteller kann ich mir aussuchen, ob ich den Griechen einen Rabatt gewähre, oder ob mein Produkt im Land halt gemessen an der lokal verfügbaren Kaufkraft sehr teuer ist.
Gibt Sachen, da ist der Preis international sehr festgelegt, andere eher variabel.
Will heißen, ein Goldbarren ist in der Schweiz so teuer wie in Bangladesh. Nur, ein Durschnittsschweizer kann sich diesen evtl. leisten, ein Durschnittsbangladeshi nicht. Unabhängig, ob das Geschäft nun in SFR, Rupees, EUR, USD oder Kamelen abgewickelt wird.
Als Importeur nach Griechenland will ich Cash sehen - und zwar soviel, dass mir im Ursprungsland (und somit auch nach einer möglichen Währungskonvertierung) des Geschäfts nach Abzug der Gestehungs und Handelskosten ein hinreichend großer Gewinn bleibt. Und das hat rein gar nichts mit der Währung zu tun.
Wie gesagt, ich sehe keinen einzigen Grund für einen Euroaustritt Griechenlands.
 
[ujb]   Nutzer

12.10.2013, 22:29 Uhr

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Thema: Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-)
Brett: Get a Life

@Robin:
Klar geben wir den Kredit. Aber den können wir genauso gut in EUR geben (und dann bei Bedarf auf x% der Rückzahlung verzichten).
Griechenland hilft ein radikaler Schuldenschnitt/Insolvenz, ob mit EUR oder Drachme ist dabei _primär_ egal. Sekundär gibt es mit EUR aber mehr Vorteile als mit Drachme. Nach einem radiaklen Schuldenschnitt und diversen Reformen (kein totsparen, aber z.B. ein funktionierendes Steuersystem unter Einbeziehung der _großen_ Vermögen) und einigen wenigen aber vernüftigen Auflagen bei der Kreditgewährung (sehr andere Vorgaben als die jetzigen), kommt das auch bei den Griechen an. Und das täte wahrlich dringend Not.

Wie geschrieben, ich suche einen validen Grund für einen EUR-Ausstieg Griechenlands. Was sollte das besser machen? "Alle Welt" sagt, das sei das Rezept für Greichenland, doch niemand sagt warum das so sein soll (und nein, dieses Gefasel von der Abwertung ist eben _kein_ Argument, denn das ist nichts anderes als eine Preissenkung die man auch mit EUR machen kann, in einem Fall ändere ich die Nominalwerte (Preissenkung), im anderen Fall die Relationswerte (Abwertung), beides führt zu Kaufkraftschwund und (vordergründig) zu international besserer Wettbewerbsfähigkeit).
 
[ujb]   Nutzer

10.10.2013, 21:59 Uhr

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@Robin:

Und warum sollte Griechenland nicht auch innerhalb des Euroraumes eine Insolvenz durchführen können?
Dieses mantra, dass Gr mit eigener Währung abwerten könnte ist zwar primär richtig, aber statt abwerten kann man auch Preise/Löhne/Renten senken. Ist nämlich am Ende des Tages genau das gleiche.
Und dass eine Insolvenz Gr den Euro kaputt machte, sorry, daran glaube ich nicht. Die Kreditgeber müssten auf etliches verzichten (müssten sie aber bei einer Insolvenz unter Euroaustritt ebenso), das macht den Euro aber nicht kaputt (über dessen Wertstabilität wacht die EZB alleinverantwortlich), ist letztlich für den Kreditgeber nichts anderes als wenn ein privatwirtschaftlicher Kredit wegfällt. Für Griechenland, naja, da würde es nach einer Insolvenz innerhalb des Euros schwierig neue Kredite zu bekommen. Aber ganz ehrlich, wer würde GR denn einen Kredit auf neue Drachmen geben? Dieser Kredit hätte nämlich genau das gleiche Risiko. Der Eurokredit hat das Risiko nur zu x% bedient zu werden, der Drachmenkredit mag zwar nominell zu 100% bedient werden, aber was ich mir am Rückzahlungstag von diesen 100% kaufen kann (bzw. in wieviele Euros ich das tauschen kann) weiß keiner und beinhaltet exakt das gleiche Risiko wie ein (Teil)Ausfall eines Eurokredits.
Also wo genau ist nun der mantraische wiederholte Vorteil der eigenen Währung. Denn abwerten kann man auch über Preise (was in Gr ja auch passiert).

Die AfD hat in eingen Punkten schon recht . Vereinfacht damit, dass die Eurorettung bisher insgesamt extrem besch*ssen gelaufen ist und vor allem keine Eurorettung ist, sondern eine Banken und Gläubigerrettung. Seit dem EFSF und ESM ist das Kind aber schon so weit in den Brunnen gefallen, dass - zumindest bei GR - nicht mehr so viel passieren kann. Der ESM ist skandalös. Da gehe ich sogar insoweit mit der AfD mit, als dass dort dringend Änderungen von nöten sind. Was die AfD aber primär will ist aber rückschrittig (IMHO ein weig kleingeistig und piefig) und überheblich ggü. den anderen Ländern und letztlich nicht einmal nachhaltig sinnvoll für die deutsche Wirtschaft. In D. müssen die Löhne steigen und der Exportüberschuss sollte sinken (denn dere trägt zur Überschuldung anderer Länder bei) - das wären z.B. zwei nachhaltig wirksame Stellschrauben.
 
[ujb]   Nutzer

08.10.2013, 22:12 Uhr

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Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von [ujb]:
Rechnet man die Stimmen der FDP und der reaktionär-chauvinistischen AfD mal dem "bürgerlichen" Lager zu, stellt man (d.h. _ich_) erschreckt fest, dass da über 50% rauskommen - schauder!

Was verstehst Du unter dem „bürgerlichen Lager“? Dazu gehören auch die meisten Piraten und ein großer Anteil der Grünen. Als „reaktionär“ kann man dagegen weder die FPD noch AfD pauschal einstufen.

Ich schrieb bürgerlich ja extra in Anführungszeichen. Die AfD möchte ich grundsätzlich nicht mit der CDU oder FDP auf eine Stufe stellen, doch wird sie im politischen Kompass für gewöhnlich rechts-konservativ verortet (was ich nicht ganz so sehe, sondern als reaktionär-chauvinistisch (das jedenfalls mein Eindruck nach u.a. dem Lesen des vier-seitigen(!) Wahlprogramms und dem Hören von Reden des Herrn Lucke)). Manchmal wird die AfD als "rechtes" Gegenstück zur Linken genannt (also als Partei rechts von der CDU).
Ich selbst finde diese rechts-links Einstufung nicht hinreichend charakterisierend und nicht zielführend, das Blockdenken ist aber weit verbreitet.
 
[ujb]   Nutzer

01.10.2013, 23:04 Uhr

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Zitat:
Original von _PAB_:
@[ujb]:
> Als verschenkt empfinde ich diese Stimme trotz nicht Erreichens der 5%-Hürde dabei keinesfalls.

Naja, mit dieser Stimme hättest Du beinahe eine absolute Merkel-Mehrheits-Alleinregierung ermöglicht!
Wollen wir hier mal festhalten, dass es diesmal 15% "Sonstige" gab, was der CDU/CSU zusätzliche 7% geschenkt hat!!!
Stell Dir doch mal die langen Gesichter in der CDU vor, wenn Merkel nur 34% statt 41% eingefahren hätte - dann wäre jetzt aber die K*cke am dampfen in der CDU und man würde sich in der Parteispitze gegenseitig mit Hundekot bewerfen...! ;-)



Kleiner Rechenfehler. Die CxU hätte auch, wenn ich und die anderen Wähler der 15% nicht im BT vertretenen Parteien anders (allerdings nicht CxU) gewählt hätten nach wie vor 41%. Sie hätte jedoch dann (wenn alle Wählerstimmen im BT vertreten wären) mit diesen 41% nicht 49% der Sitze, sondern nur 41%. Ist aber blanke Theorie. Und mit der Attitüde, dass man seine Stimme quasi einen Winner takes all System unterordnet, ergibt sich auf Dauer ein starkes Duopol (z. B. wie in den USA), das IMHO der politischen Kultur nicht förderlich ist. Und das befriedigt mich keineswegs. Nee, lieber gebe ich meine Stimme der Partei, die meine Meinung/Ansätze am besten vertritt. Damit kann der Wählerwille insgesamt am nuanciertesten abgebildet werden.
Sind aber grundsätzlich zwei probate Ansätze, im Prinzip "Realo" vs. "Fundi". Und klar ist auch, dass es mich mehr erfreut hätte, wenn meine Stimme auch im BT direkt repräsentiert worden wäre.
Und denkt man weiter im politischen Duopol, ist der "linke Block" dieses Mal ja insgesamt eher Nutznießer der 5%-Hürde, kann also eher froh sein, dass viele sich von der Hüede nicht schrecken ließen. Rechnet man die Stimmen der FDP und der reaktionär-chauvinistischen AfD mal dem "bürgerlichen" Lager zu, stellt man (d.h. _ich_) erschreckt fest, dass da über 50% rauskommen - schauder!
 
[ujb]   Nutzer

30.09.2013, 21:06 Uhr

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Zitat:
Original von _PAB_:
Deswegen war ja die Linke auch für mich nicht wählbar, weil die Linke in jedem Falle eine Stimme für die Opposition ist, nicht aber eine Stimme, die etwas gestalten oder verändern will.


In einem funktionierendem Parlamentarismus ist eine Stimme für die Opposition nicht "verschenkt". Und auch wenn ich so manches Defizit in unserem System sehe (z.B. der "Fraktionszwang"), so wird der Opposition schon auch noch zugehört.
Ich habe mich bei der Wahl bewusst für eine Partei entschieden, die von sich selbst sagt, dass sie ohnehin noch nicht regierungsfähig sei und erstmal (konstruktive) Oppositionarbeit machen will. Als verschenkt empfinde ich diese Stimme trotz nicht Erreichens der 5%-Hürde dabei keinesfalls. Im Gegenteil, die Partei erfährt weiterhin Rückenwind (auch wenn der schon mal deutlich größer war) und die anderen Parteien horchen auf - warum kommt es bei einigen Parteien nun zur Wiederentdeckung basisdemokratischer Eigenschaften, warum entdecken alle die Schlagwörter des Internets (ohne allerdings vernüftig in die Tiefe zu gehen).
Man kann auch in der Opposition was bewirken, sogar in der außerparlamentarischen.

Wie ich schon schrieb, am besten fände ich bei der jetzigen BT-Zusammensetzung eine CDU-Minderheitsregierung. Dann könnten alle Parteien besser zu sich finden und feststellen, wer denn nun wirklich mit wem am besten kann. In ca. 2 -Jahrem dann Neuwahlen. Und dann bitte ohne Ausschließeritis im Vorfeld.
 
[ujb]   Nutzer

30.09.2013, 20:50 Uhr

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Um mal wieder on toptc zu werden:

Herr Steinmeier in Eklärungsnot:
http://www.n-tv.de/politik/Uni-Giessen-prueft-Steinmeiers-Doktorarbeit-article11461251.html

Mal sehen, was dabei herauskommt.


 
[ujb]   Nutzer

27.09.2013, 21:50 Uhr

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Zitat:
Original von _PAB_:
@Dr_Dom:
Das Problem ist nur, dass die lila-roten garnicht regieren wollen...
Regierungsfähigkeit (und Koalitionsfähigkeit) schließt nämlich Kompromissbereitschaft mit ein!

[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 26.09.2013 um 21:40 Uhr geändert. ]


Dieses "die Linke ist nicht regierungsfähig" wird von der SPD und von den Grünen ja gern in den Raum geworfen, aber a) funktionieren Regierungen in ostdeutschen Bundesländern durchaus mit Beteiligung der Linken und b) macht "Versuch kluch". Also: Koalitionsverhandlungen aufnehmen und sehen, ob man denn eine Linie findet, auf die sich alle drei einigen können, oder ob die Linke wirklich bockig ist und nirgendwo zurückstecken möchte.
Ich finde übrigens den Vorschlag von Frau Kipping gut die Bundestagsmehrheit der Mindestlohnbefürworter nun schnell vor der einsetzung einer neuen Regierung zu nutzen gut. Setzt der SPD und den Grünen die Pistole auf die Brust - sind da nur Worte oder kommen auch Taten?
Wenn die SPD sich mit der CDU ins Bett legt, ist das ihr garantierter Untergang. Warum sollte irgendjemand dann noch SPD wählen. Will man den CDU-Kurs, kann man gleich das Original wählen, will das nicht, bleibt nur die Linke (oder evtl. auch grün oder nerdy orange oder halt "Protest").
Der Vorstand der SPD sollte komplett zurücktreten und die Basis befragen was zu tun ist. Dann einen Neustart durchführen. Den hat die SPD in etwa genau so notwendig wie die FDP. So ist das alles jedenfalls Murks.

Bin aber noch immer für eine CDU-Minderheitsregierung. Verlangt aber von der Opposition, dass diese nicht Fundamentalopposition betreibt, sondern wirklich sachbezogen debattiert und abstimmt.
 
 
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