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JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

29.07.2006, 00:25 Uhr

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Thema: Neues PC Tastatur Interface jetzt bestellbar!
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Ich bin sicher dafür zu haben wenns mal was Interessantes zu produzieren gibt, aber wenn ich sowas wie diesen Tastaturadapter sehe - der im Übrigen *exakt* so vermarktet wurde wie ich es seinerzeit mit Lyra gemacht habe, werde ich ganz sicher keine Konkurrenz im eigenen Haus generieren. Wer nicht selbst googeln möchte:

http://amiga.think42.com/news/news7.htm
und hier auf AN:
http://amiga-news.de/de/news/AN-2000-09-00115-DE.html
(dort funktioniert der Link zur Belegung nicht mehr, ich hab auf den Servern ein bischen Aufgeräumt als ich mein News-Archiv vor ein paar Monaten erstellt habe).

Wer noch die Tastenbelegung vergleichen will, der wird feststellen, daß auch diese ziemlich genau Lyra nachempfunden wurde - ein weiteres Ärgernis für mich.

Ich gebe zu daß es noch ein bischen gedauert hat bis der Adapter wirklich verfügbar war (Januar 2001), aber seit dem ist Lyra ohne Unterbrechungen lieferbar. Bereits im Herbst 2002 wurde das Gehäuse aus einem neuen, umweltfreundlicheren Kunststoff gefertigt (vorher hellgrau, Herstellung unter Verwendung von Chloriden, seit Herbst 2002 ganz in schwarz, chlorfrei hergestellt). Lyra ist ein gut laufendes Produkt, ich verkaufe gut 150 Stück pro Jahr davon - jeder einzelne Kunde ist zufrieden, ich habe in der ganzen Zeit noch nicht eine Rücksendung bekommen. Es gab lediglich einen User der eine mini-Tastatur einsetzen wollte, diese benimmt sich ein bischen ungünstig wenn die Numlock-LED an ist. Der hat eine Sonderversion des Controllers bekommen, bei der die NumLock-LED nicht eingeschaltet wird.


Wenn ich das richtig überblicke, ist die NumLock-LED der einzige Kritkpunkt, der im Übrigen von einem Gewerbetreibenden in diesem Forum als "Bug" bezeichnet wurde. Ich meiner momentanen Stimmung rate ich solchen Leuten wirklich zur Vorsicht, denn mit einer solchen Aussage verstößt man gegen eine EU-Richtlinie mit der ich schon im Sommer 2000 ein Gerichtsverfahren gegen meinen damaligen Konkurrenten Axel Hucht gewonnen habe. Er hatte meinen Kopierschutzknacker "Gemini" als fehlerhaft bezeichnet, und wollte die Unterlassungserklärung nicht unterzeichnen - vor Gericht hat er dann auf Anraten der Richterin seinen Einspruch zurückgezogen und durfte die Kosten des Verfahrens bezahlen. Eine einfache Aussage, die damals noch per Fax gemacht wurde, hat ihn über 10.000,- DM gekostet.

Wie schon gestern geschrieben, habe ich momentan kein Interesse irgendwelche Verfahren anzustrengen, aber ich bin immer noch ziemlich schlecht gelaunt was Amiga und einige Leute angeht (insbesondere wenn Leute die sich Journalisten schimpfen anmaßen meine Geschäfte zu beurteilen - wenn derjenige der da behauptet investiert zu haben auch nur ein Zehntel dessen ausgegeben hätte, wären die Artikel in der fraglichen Zeitschrift wenigstens ansatzweise journalistisch wertvoll - aber vielleicht legt http://www.lotek64.com die Latte einfach zu hoch?).

Von wegen "keine A600 Turbokarten", das ist schon richtig rübergekommen. Die Dinger liegen hier, fertig produziert, aber keine QC gemacht. Software für den Flash-Teil gibt es auch noch nicht. Da ich dafür wieder Geld ausgeben müßte, bleiben die Karten erstmal liegen - ich hab *wirklich* momentan keine Lust auf Amiga. Wahrscheinlich muß die Sache noch weiter einschlafen damit sich ein paar wirklich ekelhafte Personen aus dem Geschäft zurückziehen.

Ich habe heute die ersten Vorgespräche mit einem externen Auftraggeber geführt, Verträge werden mir im Laufe der kommenden Woche zugeschickt. Das Projekt sieht ganz cool aus, und es kommt in 4 Monaten mehr Geld in die Kasse als ich im ganzen Jahr 2005 gemacht habe. Solche Anfragen habe ich in den letzten Jahren mehrfach abgelehnt weil ich zu viel Spaß am Amiga und Retro-Computing hatte - wissend, daß ich weniger Geld verdiene. Da jetzt jedoch auch der Spaß fehlt, bin ich erstmal ne Weile anderweitig beschäftigt.

Bestehendes Lager wird natürlich verkauft, Händler bekommen noch dieses Wochenende ein Angebot zum nochmals verbilligten Einkauf, wobei der Mindestbestellwert bei 5000,- EUR liegt um in den Genuß dieses zusätzlichen Nachlasses zu kommen. Wer von Euch in dieser Größenordnung Lager übernehmen möchte, schreibt mich einfach an - Geld verdienen ist da sicher möglich, denn meine Produkte erreichen auf eBay eigentlich immer Gebote über Neupreis wenn sie nicht mehr verfügbar sind. Daß aber ein Lyra-Adapter trotz ständiger Verfügbarkeit jetzt schon für 40,- EUR auf eBay weggeht zeigt eigentlich daß ich zu billig bin... Trotzdem sollte jeder der sich so etwas nebenbei verdienen will ein Gewerbe angemeldet haben - sollte klar sein.

Ich wünsch' Euch schonmal frohe Weihnachten,

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

27.07.2006, 17:46 Uhr

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Thema: Neues PC Tastatur Interface jetzt bestellbar!
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@AvE:

Du lässt es mit der Art der Fragestellung lächerlich klingen, aber wenn Du Dir meine Postings mit Verstand durchliest wirst Du verstehen, daß die ernsthafte Antwort darauf "Ja" ist. 20 verkaufte Interfaces sind 600,- EUR Umsatz die ich nicht gemacht habe - immerhin fast ein Fünftel meiner monatlichen Kosten.

Versteh' mich nicht falsch, ich will nicht verhindern daß jemand Hardware für den Amiga anbietet, aber ich will daß wir unter gleichen Voraussetzungen in Wettbewerb treten.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

27.07.2006, 16:21 Uhr

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Thema: Neues PC Tastatur Interface jetzt bestellbar!
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Holger:
och, mein Urlaub war nicht anstrengend, aber ich werd' halt zum Tier wenn ich mich krummlege (habe bereits im Juni die 2000. Stunde dieses Jahr gearbeitet), und Andere schreien lauthals "kauft bei mir, ich bin 10% billiger weil's illegal ist".

Und ja Andreas, man kann dem Bild entnhemen daß nicht alle Teile RoHS-konform sind. Wer sich auch nur ein kleines Bischen mit Kunststoffen beschäftigt kennt die Farbzusätze, die gleichzeitig polybromierte Flammhemmer enthalten. Ich dachte auch mal daß ich mich auf die Aussagen der Lieferanten verlassen kann, aber die 72,- EUR plus Steuer und Versand für die Röntgenfluoreszenzprüfung meiner A1200-Stecker waren *sehr* gut angelegt, sonst hätte ich gut 16000,- EUR für nicht RoHS-konforme Stecker in den Wind schreiben können.

Meine Bezeichnung eines anonymen Anbieters als "kriminell" werde ich jederzeit wiederholen, denn allein die Tatsache daß der Anbieter anonym ist, ist kriminell. Ich lehne mich keineswegs zu weit aus dem Fenster - wie Du schon sagst habe ich reichlich Erfahrung, was sich leider auch auf Rechtsstreitigkeiten bezieht.

Speziell die DIN6-Buchsen sind ein Indiz: Ich habe von genau diesem Typ ca. 6000 Stück im Lager gehabt - die sind zusammen mit ca. 13000,- EUR weiteren elektromechanischen Teilen am Morgen des 5. Juli von einem Recycling-Spezialisten kostenlos hier abgeholt worden. Nur nochmal ganz klar für die die nicht genau aufgepaßt haben: Das sind allein rund 13000,- EUR Verlust die ich für RoHS abschreiben durfte. Einziger Trost bei so einer Aktion: Die Wettbewerber müssen das Gleiche tun. Oder auch nicht, wenn man sich über Gesetze hinwegsetzt.

Ich habe mich nicht im Ton vergriffen - ich hab' zwar gut geschlafen und heute schon viel Arbeit nachgeholt, jedoch würde ich jederzeit wieder behaupten, daß der Anbieter niemals vorhatte sich bei der EAR zu registrieren. Da die Angabe über enthaltene MWST im Preis fehlt(e) gehe ich weiterhin davon aus, daß nie geplant war das als Nebenverdienst beim Finanzamt anzugeben. Die Webseite ist mittlerweile down, ein besseres Schuldeingeständnis kann es nicht geben. Da ich jedoch keinen bösen Willen unterstelle ist ab sofort davon auszugehen, daß die Aktion so aus Unwissenheit gestartet wurde. Es hat noch keine Straftat gegeben. Die aktuelle Sachlage deutet auch darauf hin, daß es keine Straftat geben wird.

Natürlich bin ich jetzt der Buhmann weil einige Leute ihr Förmchen nicht bekommen haben. Ist mir auch egal, ich strukturiere eh gerade ein bischen um. Was ich jedoch nie machen würde ist eine Anzeige beim Finanzamt oder ne Abmahnung - dann wäre ich nämlich zurecht der Buhmann.

Trotzdem nochmal ein paar Hinweise, auch wenn ich kein Rechtsanwalt bin:

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. In Deutschland sind solche Sachen eindeutig geregelt: Wer handwerkliche Tätigkeiten im Auftrag erledigt, muß mindestens Mitglied in der Handwerkskammer sein. Wer mit selbstgebauten Sachen handelt, ist per Gesetz Mitglied in der Industrie- und Handelskammer. Wer auch nur einen einzigen Cent aus selbständiger Arbeit verdient, muß diesen beim Finanzamt angeben, damit dort entschieden werden kann ob das versteuert werden muß. Wer Elektrogeräte in Umlauf bringt (egal ob Einzelstück oder Serie), muß dafür sorgen daß auch nach seinem Ableben, respektive der Schließung seiner Firma der dadurch entstandene Elektroschrott auf seine Kosten entsorgt werden kann.

Wer sich nicht an diese Spielregeln hält, ist in meinen Augen kriminell. Wer sich dran hält, hat immense Kosten. Mehr als 50% meiner Zeit und meiner finanziellen Aufwendungen gehen drauf bei der Erfüllung dieser Auflagen. Ich habe nur noch einen Bruchteil der Zeit zur Verfügung um die eigentliche Entwicklungsarbeit zu leisten und damit meine laufenden Kosten zu decken. Ich habe im November 2005 (mitten im Weihnachtsgeschäft!) nicht freiwillig den Verkauf eingestellt. Viel dieses Umsatzes hat ganz sicher Elbox gemacht, die übrigens bis heute nicht bei der EAR registriert sind, aber fleißig weiter auch direkt nach Deutschland liefern.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

27.07.2006, 01:36 Uhr

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Thema: Neues PC Tastatur Interface jetzt bestellbar!
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Na toll, ich komm' aus dem Urlaub wieder, und das Erste was ich sehe ist, daß es die Community überhaupt nicht interessiert, daß ich für sie in den letzten zwei Jahren über 90.000,- EUR investiert habe.

Lass mal sehen gegen welche Gesetze hier meiner Meinung nach verstoßen wird...

- Verdienst wird nicht versteuert (locker 10,- EUR pro Gerät)
- Webseite hat kein Impressum, keinen Verantwortlichen, nix
- Anbieter ist kein Kammermitglied (was er automatisch wäre, wenn er ordnungsgemäß ein Gewerbe angemeldet hätte)
- Elektrogeräte werden ohne EAR-Anmeldung in Verkehr gebracht
- Elektrogeräte haben keine CE-Kennzeichnung
- Elektrogeräte werden nicht RoHS-konform gefertigt (das Gehäuse ist deutlich sichtbar Altbestand, genau wie die DIN-Buchsen - garantiert polybromierte Flammhemmer drin)

Straftaten, die zusammengerechnet sicher Geldstrafen im 6-stelligen Bereich aufsummieren würden. Und das alles um 3,- EUR gegenüber einem sauberen Produkt zu sparen? Ihr habt doch echt einen an der Klatsche.

Und amiga-news.de unterstützt solche kriminellen Machenschaften auch noch. Ich werd' echt zum Elch, tolle Community, geiler Weitblick, Ihr seid echt die Größten. Ich frage mich echt warum ich das weiter machen soll.

Liebe amiga-news.de Redaktion, ich mache Euch hiermit darauf aufmerksam daß Ihr Beihilfe zu einer Straftat leistet.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

24.06.2006, 23:31 Uhr

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Thema: Catweasel erkennt formatierte 1.76 HD Disketten nicht
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Pro2-2001:

>Pin1 ist ja quasi nach unten zeigend.


Nicht richtig, denn Pin 1 ist nicht vorhanden.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

24.06.2006, 20:13 Uhr

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Thema: Catweasel erkennt formatierte 1.76 HD Disketten nicht
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Pro2-2001:

Offenbar hast Du dann meine Antwort vom 16.6.2006, 9:02 Uhr nicht richtig gelesen, denn das Z4 Board ist falsch beschriftet: Da steht eine 1, wo eigentlich eine 19 hingehört, und die rote Markierung des Uhrenportkabels gehört in die entgegengesetzte Richtung. Mit anderen Worten: Das Z4-Board hat Dich einen Catweasel gekostet. Du bist nicht der Einzige der darauf 'reingefallen ist. Leider ist das Z4-Board viele Jahre *nach* dem Catweasel gekommen, da kann ich nichts dran machen.

Um's nochmal deutlich zu machen: Es gibt keinen Pin 1 am Uhrenport! Der erste Pin ist die Nr. 19, und der letzte Pin ist die Nr. 40. Als ich 1996 den Uhrenport-Adapter für den L-förmigen Catweasel1200 (MK1) gemacht habe, hat mich das nicht groß gestört, aber als dann 1997 die Uhrenport-Kabel für den MK2 hinzukamen, mußte ich festlegen, in welche Richtung die rote Markierung zeigt. Die Festlegung ist willkürlich, und ich hab' mir die Freiheit genommen das so festzulegen, daß man's im Text einfach beschreiben kann: Rote Markierung in Richtung Turbokarte.

Sämtliche anderen Uhrenport-Erweiterungen die auch ein Kabel verwenden, sind nach dem Catweasel MK2 erschienen, und wurden in kleineren Stückzahlen verkauft (das weiß ich zufällig, weil bis auf gerade mal 500 Stück alle Uhrenport-Kabel im gesamten Amiga-Markt von mir geliefert wurden).
Für die Festlegung der Ausrichtung des Kabels reklamiere ich seit gut 10 Jahren das Recht des Ersten, und des größten Lieferanten von Uhrenport-Hardware.

Mit ein bischen Glück haben die MACHs des MK2 überlebt. Bevor Du die aus den Sockeln hebelst, solltest Du sie markieren. Die haben zwar die gleiche Bezeichnung, aber unterschiedlichen Inhalt. Auf den alten MK2 waren mehrere Kondensatoren unter die Sockel der MACHs gelötet, auf den Neueren findest Du nur noch eine Drahtbrücke von einem Pin des Speichers zum Widerstandsarray. Die neuen MACHs tolerieren zwar die Kondensatoren, kommen aber nicht ohne die Drahtbrücke aus.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

24.06.2006, 15:58 Uhr

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Thema: Catweasel erkennt formatierte 1.76 HD Disketten nicht
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Pro2-2001:

Wenn es ein Z-2 MK2 ist (also der mit einem MK2 "huckepack"), dann kann's sein daß der Catweasel-Teil noch eine alte Hardware-Version ist. Ich habe irgendwann 1998 mal die MACHs des MK2 überarbeitet um die Dinger stabiler zu machen (es gab immer mal wieder Glitches, wenn ein Amiga ein schwaches oder altes Netzteil hat, bei dem die +5V-Leitung rauscht wie sau). Übrigens ist die 3.62 nicht die neueste Version, sondern die 3.65:

http://www.siliconsonic.de/t/bin/multidisk365.lha

Trotzdem ändert das meines Wissens nach nichts, denn an den Amiga-Disk Routinen wurde schon lange nichts mehr verändert.

Was hast Du denn mit dem anderen MK2 gemacht - falsch herum angeschlossen? Oder hast Du tatsächlich son schwaches/rauschendes Netzteil, daß einer der MACHs nen Latch-up bekommen hat?

Übrigens ist auf der Treiberdisk vom Catweasel ein Testprogramm - damit kannst Du die korrekte Funktion des Controllers feststellen. Achtung: Das Programm kann man nur einmal starten (init-bug, nach nem Reset gehts wieder...), es muß eine nicht-schreibgeschützte DD-Disk in Laufwerk 0 liegen, und die wird an zufälligen Tracks überschrieben.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

23.06.2006, 13:51 Uhr

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Thema: Karten bei DCE?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Ich kann mich Apex nur anschließen: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Persönlicher Kontakt ist sicher richtig, aber der sollte sachlich bleiben. Man kann auch Druck machen ohne daß man gleich persönliche Beleidigungen loslässt.

Sammelklage: Ich weiß nicht warum das immer wieder in deutschen Foren auftaucht, aber so etwas gibt es in Deutschland nicht. Jeder muß einzeln klagen, was die Sache wieder kompliziert und teuer macht. Wenn Ihr aber nen Anwalt findet, der das Ganze für einen bulk-Kurs macht, könnte man Kosten sparen. Dabei wird der Anwalt aber Dinge abfragen, mit denen Ihr auch ohne Anwalt gute Karten habt: Alle Beweise, alle Schriftstücke, alle Aussagen, alle Seriennummern. Auf Herausgabe kann man ihn aber nur dann verklagen, wenn er die Dinger noch hat, insofern vermute ich mal (und das ist wirklich nur ne Mutmaßung), daß ein Anwalt wohl die Inkasso-Schiene gehen: Karte in Rechnung stellen, Firma in Verzug bringen, Mahnbescheid, Titel, alles was dazu gehört.

Wer aber mit so harten Bandagen kämpft, sollte mit ensprechender Antwort von DCE rechnen: Verleumdung, üble Nachrede, Geschäftsschädigung, Bezichtigung einer Straftat, das sind alles Straftaten für sich, die DCE dann wieder gegen einige User hier ausspielen kann. Übrigens kostenlos, weil die Gerichtskosten schon vom Kläger im Voraus gezahlt wurden. Wenn Ihr dann noch Pech habt, hebt DCE den Streitwert an (z.B. halber Jahresumsatz, sicher locker im 6-stelligen Bereich), dann ist erstmal Schicht im Schacht.

Will sagen: Eure Aktionen können schnell nach hinten losgehen wenn sie nicht sauber geplant sind. Plant man aber sauber, stellt man fest, daß man auch mit ganz normalen Mitteln zum Ziel kommen kann.

Auch ich habe Thomas Dellert als sehr launischen Menschen kennengelernt, und habe deswegen bereits 1997 für mich beschlossen, daß er als Geschäftspartner nicht (mehr) in Frage kommt (damals hat er noch als Bestücker für mich gearbeitet). Das liegt aber einzig daran, daß wir vollkommen unterschiedliche Archetypen sind, wir passen einfach menschlich nicht so zusammen, wie das bei Geschäftspartnern der Fall sein sollte. Abgesehen davon ist Thomas ein netter Mensch mit dem man gern mal ein Bier trinken geht, wir haben unsere Differenzen schon vor Jahren beiseite gelegt.

Bei allem was Ihr tut: Bedenkt bitte, daß Geschäft zwischen Menschen gemacht wird, nicht zwischen Firmen, und schon gar nicht zwischen Anwälten.


Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

23.05.2006, 18:26 Uhr

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Thema: TICK Signal A3000
Brett: Amiga, AmigaOS 4

TICK gibt die Netzfrequenz auf TTL-Pegel an den Rechner weiter. Du kannst auch den VSync nehmen wenn Du einen 50 Hz-Modus (z.B. PAL) fährst, oder ne kleine Oszillatorschaltung dafür bauen. Je genauer das Signal, desto genauer Deine Uhr.

Da die Netzfrequenz *extrem* genau ist (das hängt mit unserem Stromnetz und dem Europa-Verbund dafür zusammen), ist die sehr gut geeignet für die Uhr.

Das ist übrigens nur für die Systemuhr, nicht aber die RTC interessant. Wenn Du alle paar Minuten ein "setclock load" machst, ist die Tick-Frequenz ziemlich egal.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

25.04.2006, 14:29 Uhr

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Thema: Hardware fertig, Treiber fehlen...
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Sieht so aus als ob ich wieder am Zug bin - Die Hardware-Doku habe ich gerade in meine "insider-section" gestellt, direkter Link ist:

http://www.schoenfeld.de/inside/Inside_MP3AT64.txt

Chris, schreib' mir mal eine eMail mit der Adresse an die ich das MP3@64 schicken soll, falls Du nach dem Lesen der Doku überhaupt noch Lust hast (I2C zu fuß machen, NOPs einfügen damit das Schieberegister nicht überrannt wird...).

ciao,
Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

24.04.2006, 15:15 Uhr

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Thema: Buddha IDE Controller für Phoenix-Frontslot
Brett: Amiga, AmigaOS 4

ich hab's heute endlich geschafft alle Interessenten des Phoenix-Buddhas anzuschreiben, lediglich die eMail Adresse des Users Nathael scheint nicht gültig zu sein (falls Du das hier liest, bitte eine Alternativadresse angeben, danke!).

Derzeit kann ich nur die Phoenix-Version des Controllers liefern, die Amiga 500-Version dauert vorraussichtlich noch zwei Wochen.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

24.04.2006, 15:12 Uhr

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Thema: gesucht: defektes A1200-Board
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Hallo Amiganer,

ich suche ein defektes A1200-Board. Es dürfen gern alle möglichen Chips und Bauteile fehlen, aber das Board selbst sollte soweit mechanisch intakt sein. Angebote bitte über das Kontaktformular meiner Webseite http://ami.ga - vielen Dank im Vorraus!

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

24.04.2006, 15:09 Uhr

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Thema: AMIGA-Messe 2006?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Ich habe heute endlich (nach über 2 Monaten) den Veranstaltern von http://www.amiga-event.de geantwortet, und erstmall grundsätzlich Interesse bekundet. Natürlich muß ich erst über die Kosten bescheid wissen, aber momentan sehe ich noch keine Hindernisse.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

24.04.2006, 15:06 Uhr

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Thema: Hardware fertig, Treiber fehlen...
Brett: Amiga, AmigaOS 4

RR-Net am Amiga macht kaum Sinn, da RR-Net den Crystal LAN Chip im 8-Bit mode benutzt. Der ist a) langsam, und b) unterstützt er keine IRQs in dem Mode. Das macht wirklich herzlich wenig Sinn, denn die CPU-Last wäre bei ein paar 100K pro Sekunde schon über 90%.

Ich spreche hier mal ein Bounty von 50EUR, bzw. der Erstattung des MP3@64-Kaufpreises aus. Das Modul ist extrem einfach zu programmieren - einfach Byteweise in ein Register schreiben, und der Chip fängt an zu spielen. Was "kompliziert" wird ist das device-Gerüst fürs Amiga OS, aber da gibts prima open-source Beispiele (Stichwort Aminet).

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

12.04.2006, 20:14 Uhr

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Thema: Buddha IDE Controller für Phoenix-Frontslot
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@engine5:

Richtig, ich bin da und ich bringe auch Hardware mit. Apex hat mich bereits gebeten seinen Phoenix-Buddha mitzubringen, wer auch zur Breakpoint kommt und seinen Phoenix-Buddha dort in Empfang nehmen möchte, der schreibt mir bitte eine eMail. Achtung: Nicht über dieses Forum, da die Nachrichten sofort in mein Spam-Directory wandern - am besten über's Kontaktformular auf meiner Webseite, das geht ganz am Spamfilter vorbei.

Ich hoffe daß ich heute abend oder morgen im Laufe des Tages dazu komme, die eMails an die Vorbesteller zu verschicken.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

06.04.2006, 21:25 Uhr

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Thema: Buddha IDE Controller für Phoenix-Frontslot
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Die Controller liegen hier - getestet, aber noch nicht verpackt. Sorry, aber Keyrah hat eingeschlagen wie eine Bombe - die erste Charge ist schon verkauft, die Zweite ist unterwegs. Momentan hab' ich Landunter, denn ich unterstütze die Leute vom Dienstagstreff/Old Series bei der Hobbytronic; da auch mal wieder Quartalsende ist, muß ich auch noch Umsatzsteuervoranmeldung machen. Also.. nächste Woche sollte es soweit sein. Geht halt bei ner one-man-show alles nicht so schnell.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

31.03.2006, 02:08 Uhr

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Thema: Bild von FastATA-Gayle Adapter?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Du bist bei Hitmen.. kommst Du zur BP? Ich brauch' zwar den Adapter nicht, aber Du hast ein Bier gut - der Scan ist klasse (sogar kalte Lötstellen erkennbar ;-))

Jens Schönfeld
 
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31.03.2006, 00:25 Uhr

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Thema: Bild von FastATA-Gayle Adapter?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Leider nein, denn ich muß die Leiterbahnen erkennen können um die Steckerbelegung herauszufinden.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

31.03.2006, 00:05 Uhr

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Thema: Bild von FastATA-Gayle Adapter?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Hallo Forum,

ich hatte ja schonmal angedeutet daß ich einen Uhrenport-Vervielfältiger für den A1200 machen will. Das ist jetzt soweit, allerdings muß ich dabei auf den Gayle um mir ein paar Signale zu holen.

Wenn aber jemand einen FastATA hat, würde der außer Funktion gesetzt, das kann ich nicht vom Kunden verlangen. Ich möchte deswegen den Anschluß für das kurze Flachbandkabel auf meinem Gayle-Adapter nachbilden. Ein hochauflösendes Bild von dem Adapter würde mir genügen, soweit ich weiß ist die Platine nur einseitig.

Wer macht mal mit einer guten Kamera ein Bild? Bitte irgendwo hochladen, nicht per eMail, da die Adresse die ich hier angegeben habe gefiltert wird. Wäre sicher auch für Mario interessant, denn im BBoAH ist auch kein gutes Bild zu haben.

Sorry daß ich im Forum danach fragen muß, von Elbox darf speziell ich keinen Support erwarten ;-)

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

30.03.2006, 23:19 Uhr

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Thema: A500 mit A500+ Board Rev. 8A auf 2MB Chip: Was ist dazu notwendig?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Der 8375 hat einen kleinen "hickup" in der CAS-Generierung der dazu führt, daß nicht alle Rams mit dem 75er zuverlässig funktionieren. Beim 500plus hat Commodore tolerante Rams eingesetzt, und beim 600er mußte dann ein Patch her, auch "Kludge" genannt. Ich habe erst kürzlich gelernt, daß das Wort wirklich "Hack" oder "Behelfslösung" heißt, dachte immer es heißt "Kupplung", weil man's wie "Clutch" aussprechen kann...

Ist im 600er Schaltplan zu finden:

http://think42.com/Kludge1.png
http://think42.com/Kludge2.png

Das 1. Bild ist nur der Vollständigkeit halber dabei, damit man Signalnamen ablesen kann (kann jemand die zwei Bilder aneinanderschnibbeln? danke!). Diese einfache RS-Flipflop Konstruktion vor dem F139 hält die CAS-Signale über die gesamte Dauer des Zugriffes stabil. Das ist übrigens auch das ganze Geheimnis des GALs, das auf den 2M-Chipmem Erweiterungen drauf ist: Das RS-Flipflop und der F139 zusammen in einen Chip programmiert. Quelltext dafür müsste ich auch noch orgendwo rumliegen haben, fragt mich aber nicht vor Sommer nach den alten Backups...

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

19.03.2006, 14:38 Uhr

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Thema: A500 entgilben
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zecke23:
Waschmittel klingt nach einer sehr guten Idee. Die Waschmittel die einen "super-weiß"-Effekt versprechen, haben blaue Farbkügelchen mit drin, damit das Gelb in der Mischung ausgeglichen wird. Mit dem zusätzlichen Blau erscheint die Wäsche für's Auge dann weißer, was ganz sicher auch bei anderen Materialien als bei Baumwolle wirkt.

Trotzdem sollte nochmal deutlich gesagt werden, daß der A500 von Haus aus ein dunkleres Gehäuse hat als der A600 und A1200. Die Farbe war damals einfach mehr "beige", nur wenig heller als der C64, und auf jeden Fall dunkler als ein VC-20.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

16.03.2006, 23:27 Uhr

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Thema: A500 entgilben
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Cego: Ich kenn' mich nur mit Computern aus. In Sachen Zahnpflege plapper' ich nur nach, was mein Zahnarzt mir erzählt. Dem Vertrau' ich :-)

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

16.03.2006, 22:37 Uhr

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Thema: A500 entgilben
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Erstmal ist der A500 den BlutAxt74 hier säubern will gar nicht sooo gelb. Die Farbte trifft schon recht gut das, was ein Original-500er mal gewesen ist.

Wenn am Kunststoff Verunreinigungen sind, die in der Spülmaschine nicht weg gehen, kann man mit der Zahnbürste nachhelfen. Perfekt für solche Aktionen ist Zahnpasta die einen "Zahnweiß"-Effekt verspricht. Diese Pasta ist zwar für die Zähne tödlich (weil die sandartigen Putzkörper den Zahnschmelz angreifen), aber perfekt für die Computer-Restaurierung, denn mit einer harten Zahnbürste (die man ja auch nicht für die Zähne verwenden soll...) bekommt man nahezu alles wieder vom Plastik was da nicht hingehört.

Der Commodore-Aufkleber rechts oben am A500 könnte auch mal ne Erneuerung vertragen - ich habe noch ne Handvoll davon hier, wer also das nächste Mal was von mir bestellt kann gern son Ding kostenlos dazu haben. Die Auslieferung der Phoenix-Buddhas beginnt nächste Woche, wer son Aufkleber haben will, am besten dazu schreiben.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

06.03.2006, 22:41 Uhr

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Thema: Amiga 500 Fehler Farbcodes
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Die Liste ist nicht ganz vollständig was "blau" angeht, denn das wird auch verwendet um einen Fehler in den Customchips anzuzeigen. Da aber seit dem A1000 die Schwächen der Customchips ausgebügelt sind, gehen die so selten kaputt, daß kaum jemand je einen blauen Bildschirm aufgrund einer defekten Denise oder Paula gesehen hat.

Frühe Denise-Varianten die noch keinen EHB-Mode konnten, sind gern mal den Hitzetod gestorben. Alles was dann noch ging, war ein blaues Bild auszugeben.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

06.03.2006, 22:26 Uhr

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Thema: Hypercom3+ Probleme ...
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Sorry daß ich so spät auf die Anfrage geantwortet habe - ich ertrinke in Arbeit, wurde vor ca. 14 Tagen mit einem Festplattencrash im CAD-System beglückt (alles gerettet, dank ausreichender Backups), und hab' mir dann auch noch bei der 'Rumschrauberei in dem Rechner (Platte mußte getauscht werden) den Rücken verrenkt.

Dank Osteopathie und Akupunktur bin ich jetzt wieder bewegungsfähig (ein Hoch auf die alternative Medizin!), und hole langsam aber sicher die liegen gebliebene Arbeit auf. Darunter auch das online-Stellen der Hypercom 3-Modul Anleitung. Die PDFs sind seit ein paar Minuten online.

Wenn ich mich richtig entsinne habe ich letzte Woche auch mit RBN telefoniert, und dabei nochmal klargestellt, daß es am Uhrenport keinen Pin 1 gibt. Die Nummerierung beginnt bei Pin 19 und endet bei Pin 40.

Ich habe 1997 (Release des Catweasel MK2 für A1200) beschlossen, daß die rote Markierung in Richtung Pin 40 zeigen muß (also zur Turbokarte), weil rot eben ein Extrem kennzeichnet (Anfang oder Ende). Es entbehrt (für mich!) jeglicher Logik, die rote Markierung auf Pin 19 zu setzen, denn das ist "irgendwo in der Mitte", was nicht gerade eingängig ist.

Die Kennzeichnung "1" auf dem Z4-Board ist schlicht falsch, dort müsste 19 stehen. Leider entsteht dadurch immer wieder der Eindruck, daß die rote Markierung auf die 1 gehört, was aber immer wieder zu Kabelbrand führt, und nicht von der Garantie abgedeckt ist.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

02.03.2006, 23:11 Uhr

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Thema: Chipmem im A500 Rev 6a aufrüsten
Brett: Amiga, AmigaOS 4

PAL und NTSC haben nicht nur unterschiedliche Farbträgerfrequenzen, sondern auch unterschiedlich viele Zeilen, und einen ganz kleinen Unterschied in der Länge der Zeilen. Die meisten Amiga-Monitore stecken das weg, aber nicht jedes Spiel kommt damit klar.

Ich muß mindestens 39,- EUR incl. MWST plus Versand haben - bei Interesse bitte eMail an mich (nicht über dieses Forum - das landet im Spamfilter), oder über das Kontaktformular meiner Webseite.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

02.03.2006, 21:52 Uhr

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Thema: Chipmem im A500 Rev 6a aufrüsten
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von DivingDuck:
Wir die Umstellung auf PAL "geflasht" oder über speicherresistente Software realisiert?

Speicherresistent geht das leider nicht, und "flashen" kann man den 8375 auch nicht. Er startet beim Kaltstart bzw. bei einem Reset in NTSC, und kann dann im laufenden Betrieb zwischen PAL und NTSC umgeschaltet werden, z.B. durch einen Monitortreiber, oder durch Drücken der Leertaste im early startup-Menü von Kick 3.0 oder höher.

Zitat:
Auf Deiner Seite ist über den Megi-Chip nichts zu finden!?
Das liegt daran, daß das zugekaufte Ware ist, die ich normalerweise erstmal den Händlern anbiete. Da aber bisher niemand Interesse geäußert hat, können die Dinger auch direkt an Kunden ausgeliefert werden.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

02.03.2006, 07:19 Uhr

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Thema: Chipmem im A500 Rev 6a aufrüsten
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Honi:

Die Echtzeituhr wird von keinem mir bekannten Hack beeinflußt. Die Chipselects werden von Gary generiert, und haben nichts mit dem Chipmem-Bus zu tun, falls also die Uhr "mit bestimmter Software" nicht funktioniert, dann liegt es an der Software, aber keineswegs an der Hardware. Die Uhr liegt nur bei einem Amiga-Modell an einer anderen Stelle, und das ist der A2000a (der in Braunschweig auf Basis des A1000 entwickelt wurde): Da ist die Adresse $d80000, wohingegen alle anderen Modelle die Adresse $dc0000 nutzen.

Sysinfo kennt beide Adressen, und wenn die Uhr bei $d80000 gefunden wird heißt es da "warning - RTC is at old address!" (oder so ähnlich...).

Das mit dem 8375 ist natürlich richtig, der ist kein drop-in replacement, deswegen habe ich ja auch davon gesprochen daß ich noch ein paar (also wenige) Einheiten hier habe, und zwar von 2M-Chipmem Erweiterungen. Das sind kleine Platinen auf denen der Agnus und 1MB Chipram drauf sind. Der Onboard-Speicher und der Trapdoor-Speicher werden für die restlichen 2x512K genutzt, so daß in der Summe 2MB Chipmem 'rauskommen. Die zwei fehlenden Adressleitungen werden vom Gary abgegriffen, da geht noch ein Zwischensockel hin.

Ich denke es sollte mittlerweile bekannt sein daß ich von 8375 nicht "ein paar wenige", sondern weit über 600 Stück im Lager habe. Vom 8372A hab' ich auch noch reichlich (rund 150), aber vielleicht sollte ich bei Forumsbeiträgen ein bischen genauer spezifizieren wovon ich rede, schließlich verfolgt nicht jeder dieses Forum, wo ich ab und zu "mal hier mal da" ein paar Informationen streue über das was ich so mache und im Lager liegen habe...

Jens Schönfeld


 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

01.03.2006, 19:13 Uhr

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Thema: Chipmem im A500 Rev 6a aufrüsten
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Der 8371 kann nur 512K Chipmem adressieren, deswegen wird das Einlöten des Speichers an der Stelle lediglich 512K "ranger" mem bringen. So wird der Speicher genannt, der für das Chipset zwar nicht zugänglich ist, aber bei hohen Grafikauflösungen trotzdem elend langsam im Zugriff wird.

Um's einfach zu machen würde ich mir die Löterei ersparen und eine trapdoor-Erweiterung einbauen, das hat den gleichen Effekt. Wenn man schon eine Agnus-Aufrüstung macht, dann richtig, also auf 2M Chipmem. Ich hätte da noch ein paar Einheiten mit 8375-Agnus (NTSC Version, die sich per Software auch auf PAL umschalten lässt). Bei Interesse einfach mailen.

Jens Schönfeld
 
JSchoenfeld   [Ex-Mitglied]

27.02.2006, 12:36 Uhr

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Thema: Jumper MultiMegaCard II
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Die Macrosystem-Karte ist damals ein ziemlich genauer Nachbau der 3-State "Megamix" gewesen. Lediglich die Fähigkeit auch 512K und 1M Fastmem zu bestücken wurde entfernt.

Ich würde also davon ausgehen, daß die Jumper auch ähnlich sind. Es gab eine Jumpergruppe für die Speichergrße, und einen Doppel-Jumper der die erste und die letzte Ram-Bank vertauscht (so konnte man entweder die SIPP-Module oder die Chips als erste 2M-Bank nutzen).

Jens Schönfeld
 
 
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