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Mda   Nutzer

16.07.2020, 10:19 Uhr

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Thema: Das neue Amiga AA300+, wurde vorgestellt.
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Falls ich das richtig in Erinnerung habe, fehlt es zum (echten, aber nie erschienenen) A3000+ noch am DSP. Dann wäre man ungefähr auf dem Stand eines (1994er ?) Macintosh Quadra 840 AV, der allerdings in Deutschland eine 5-stellige Summe in der damaligen Landeswährung kostete und zugunsten der kurz darauf erschienenen PowerMacs eingestampft wurde. In PowerBooks (die hießen schon vor den PPCs in Macs so) durfte 68k länger überleben. Der Centris 660 AV war günstiger und hatte auch einen DSP. Inwiefern jetzt der DSP schneller als ein PPC war, habe ich nie erfahren.

In einem Interview in einer englischsprachigen Zeitschrift mit dem damaligen Commodore-UK-Chef war 1996 die Rede davon, dass Triple-A bereits nicht mehr zeitgemäß sei und man sich daher an die Entwicklung von Hombre setze. Hätte man diesen Fahrplan eingehalten, wäre einiges besser gelaufen. Da man aber nicht dazu imstande war, wurden ungefähr ab 1998 wieder neue, alte Amiga 1200 produziert.
Die große Weiterentwicklung gab es erst mit den PPC-Boards, den Pegasos und den Eyetech-Systemen, die aber alle an die Erfolge von Amiga 500 und Amiga 1200 nicht anknüpfen konnten, da diese preislich in Regionen vom Amiga 4000/EC030 angesiedelt waren. Mit dem Efika gab es später eine günstigere Lösung, nur wäre der Erfolg eines A600 niedriger gewesen, wenn dieser erst nach der Einstellung vom A1200 und A4000 auf den Markt gekommen wäre.

Für Nostalgie braucht man keine neuen Features. Ob man nun ein Board A4000x, A3000+ oder A5000- nennt, ist egal. Entscheidend in diesem Fall ist das vorhandene AGA-Chipset. Falls ich Mirandor richtig verstanden habe, setzt er aber lieber auf neue FPGAs statt zu hoffen, funktionierende AGA-Chips zu finden, die dann noch lange halten.

Irgendwann Ende des letzten Jahrtausends kamen die Access-Boards auf den Markt, die m.W. immerhin über schnelleren ChipRam-Zugriff durch die CPU verfügten.

Verfügt dieses angegebene Board auch über den Amiga-3000-typischen FliFi?

Für ein Komplett-System mit AGA, HDMI, 68060, HD-FDDs, SATA und USB 2.0+ wäre ich durchaus bereit 200 EURO auszugeben. Man sollte bedenken, was man sonst so für 200 EURO erhält. Ich denke aber, dass dazu das 10-fache nicht genügen würde.
 
Mda   Nutzer

05.07.2020, 17:14 Uhr

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Thema: Monitor Seitenverhältnis
Brett: AROS und Amiga-Emulatoren

Ich weiß nicht, ob diese PAL-Auflösung (720:576) überhaupt für die meisten Amiga-Monitore stimmte. Ich meine öfters etwas von z.B. 724x566 gelesen zu haben. Teilwiese auch mit 736 Pixel in der Breite. Das hing natürlich auch stark von der Bildschirmeinstellung ab (sowohl bei der Software als auch der Hardware). Falls ich das richtig in Erinnerung habe, gab es keine speziellen Bildschirme für PAL oder NTSC. Hat(te) NTSC ein 4:3-Verhältnis? Ich weiß nur, dass man bei Imagine für NTSC eine 6:7-Ratio angeben musste (oder war es umgekehrt), wenn man ein Bild für NTSC berechnen wollte. Naja, bei Superhires non-interlace war es wohl eher dann 6:28 (keine Uhrzeit!).

Wenn der Bildschirm schwarze Ränder hat, stören schwarze Ränder auf der Bildschirmfläche noch weniger.
 
Mda   Nutzer

05.04.2020, 15:03 Uhr

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Thema: Font einbinden
Brett: AROS und Amiga-Emulatoren

Zitat:
Nun, genau dafür gibts ja die Assign Fonts: <mein Pfad> ADD Anweisung.

Zitat:
Die Fonts einfach nach FONTS: zu kopieren, hat außerdem den Vorteil, dass sie allen Programmen zur Verfügung stehen.

Wenn "Assign Fonts: <mein Pfad> ADD Anweisung" beim Starten des Computers ausgeführt wird, sollte auch allen Programmen, die über die WB gestartet werden, die Fonts in <mein Pfad> zur Verfügung stehen.

"Assign Verzeichnisname: <irgendein Pfad> ADD" ist schön, wenn es ums Lesen geht. Aber wo landet eine Datei, wenn ich "copy Datei to Verzeichnisname:" schreibe.
 
Mda   Nutzer

26.02.2018, 22:18 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von Floppy:
@Mda:
"Dagegen soll die FPU nur als Emulation existieren."

Das stimmt inzwischen nicht mehr.

http://wiki.apollo-accelerators.com/doku.php/fpu

Für AOS3 sind außerdem Datatypes mit AMMX2-Unterstützung bereits in Arbeit.


Falls ich das richtig in Erinnerung habe, erreicht ein 50 MHz 68060 in SysInfo ca. 27 MFlops. D.h., der Wert, den der Apollo-Core erreicht, entspricht damit etwa einem 67 MHz 68060.

In diversen der Benchmarks erreicht die Vampire etwa die 4,5-fache Geschwindigkeit zum A4000/040. In Anbetracht der Tatsache, dass der A4000/040 aufgrund seines langsamen Hauptspeichers in AIBB mit das schlechteste 68040-System darstellt, hätte ich so eine Steigerung schon von einem 50 MHz 68060 erwartet. Leider fehlen gerade in den AIBB-Benchmarks die Vergleiche zum 68060.

Interessant finde ich die Anzahl der Takte beim FDIV- und FDDIV-Befehl. Ich kenne mich mit der Programmierung der FPU in Assembler gar nicht aus, habe aber irgendwann einmal gehört, dass gute FPUs (eventuell gibt es noch bessere) 4 Bits pro Takt bei der Division schaffen. Z.B. benötigt die AltiVec-Division 3 Takte und erreicht damit nur eine Genauigkeit von 12 Bit von den 23 Bit der Mantisse, was weniger als SinglePrecision ist. Aber FPU-Benchmarks lügen sowieso, da der Itanium bei double genauer rechnet als z.B. Intels Core-Prozessoren. Zumindest war das einmal so.
 
Mda   Nutzer

24.02.2018, 20:56 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von xXSoul-Reaver-2006Xx:
Hallo

Da Vampire für Amiga 500, 600 und sogar auf ein 2000 super damit funktioniert, hab ich eine frage gibt es schon Pläne für einen PowerPC Nachbildung in FPGA für Amiga 1200, 2000, 3000 oder 4000? 8)
--
Bild: http://mypsn.eu.playstation.com/psn/profile/Andromeda-Gate.png


Das allerwichtigste habe ich vergessen:
Ich hoffe für Dich, dass es jemand trotz all der Zweifler (besonders auch von meiner Seite) trotzdem tut und AOS4.x auch darauf laufen wird.
 
Mda   Nutzer

20.02.2018, 20:08 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Ich sehe auf absehbare Zeit auch weder Bedarf noch Angebot für
> einen emulierten PPC. Wie andere schon erläutert haben, schließt
> ein schnellerer 68k die Leistungslücke recht gut und ist damit
> völlig ausreichend für den Hobby- und Enthusiastenmarkt.

So lange der gleiche Code für 68k existiert wie für PPC, bringt ein PPC auch keine Vorteile. Die Emulation durch dieselbe Hardware sollte etwa die gleiche Geschwindigkeit bringen (Kontextswitches ausgeklammert).

> Zudem dürfte eine PPC-Emu (ganz zu schweigen von einer DualCPU-Emu)
> deutlich komplexer und anspruchsvoller sein als eine 68k-Emu, ...

Ob eine PPC-Emu komplexer als eine 68k-Emu ist, würde ich nicht unterschreiben. Der 68k hat u.a. komplexere Adressierungsarten.
 
Mda   Nutzer

20.02.2018, 19:59 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Ein Nachbau in Form von Hardware macht keinen Sinn,
> aber ich hatte die Frage eigentlich so verstanden,
> dass es um eine reine FPGA Programmierung geht, so
> dass eine Vampire benutzt werden kann, um eine
> PPC Karte zu simulieren.

So eindeutig war die Frage nicht formuliert. Aber ich halte auch das für wahrscheinlich.

> Die Performence Vorteile verpufften auch durch die
> sagenumwogenen Kontextswitches. Nach ein paar Jahren
> waren die emulierten 68k schneller, als die realen,
> sodass es z.B. wieder eine 68k Version von AmigaAMP
> gab und immer noch gibt.

Wenn die 68k-Emu unter WinUAE schneller läuft als auf dem nativen PPC, dann macht es auch Sinn für WinUAE in die Richtung zu optimieren. Ob davon ein echter 68k profitiert ist ein anders Thema.
Ich kenne mich zwar mit dem Thema zu wenig aus, aber ich hätte erwartet, dass Kontext-Switches bei Laufzeit-Anwendungen ein geringeres Problem sind als bei Echtzeitanwendungen. AmigaAMP ist eine Echtzeitanwendung.

> > Wie schnell sind denn heute solche FPGAs gegenüber 060ern ?

> http://www.apollo-accelerators.com/ nennt z.B
> Faktor 3 bis 4 gegenüber 68060, was ich allerdings
> für sehr optimistisch halte.

Es gibt auch Benchmarks, bei denen etwa die 10-fache Geschwindigkeit erreicht wird. Allerdings gab es damals in der Kickstart auch einen Benchmark, der einem 25 MHz 68040 die etwa 25-fache Geschwindigkeit zum Amiga 3000/25 bescheinigte. Um welche Befehle hat es sich dort wohl gehandelt? Im Endeffekt wird es auch auf den verwendeten Code ankommen. Von einer 68080.library habe ich noch nichts gehört. Insofern vermute ich, dass alle 68020/68LC060-Befehle
in der Vampire integriert sind. Das könnte einige Vorteile gegenüber dem 68060 bringen. Dagegen soll die FPU nur als Emulation existieren. Da dürfte der geringste Geschwindigkeitsvorteil liegen. Bitfeld-Operationen, die beim 68060 viele Takte benötigen, sollen bei Vampire nur sehr wenige brauchen. Unterstützt die spezielle Version für die Vampire auch AMMX könnte sich daraus ein riesiger Vorteil ergeben. Etwas vergleichbares haben viele PPC-Boards nicht einmal.

> Und man sollte nicht vergessen, dass nicht jedes
> PowerUp Board mit einem 604e/250 bestückt war.

Es war auch nicht jedes Board mit einem 68060 bestückt. Falls ich die Preise noch richtig in Erinnerung habe, hat der 50 MHz 68060 etwa 600 DM Aufpreis zum 40 MHz 68040 gekostet. Die PPCs waren m.W. günstiger als ein 68060.
Im Vergleich zu einer Kombination aus 680x0, PPC und zeitaufwendige Kontextswitches sollte so eine Vampire schon etwas bringen, sofern der Code auch entsprechend angepasst wurde.
 
Mda   Nutzer

17.02.2018, 14:03 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Das verharren im Übergang durch die Verwendung von
> 68k Software, die durch PPC Zusatzroutinen nicht
> beschleunigt wird, macht jedenfalls wenig Sinn.

Das sehe ich auch so.
Aber es dürfte auch Software geben, die aufgrund der geringeren Geschwindigkeit des 68060 in PPC-Code für Classic-Maschinen vorhanden ist. Da bringt es nichts, wenn jetzt mit Vampire schnellere 68k-Code-Ausführung vorhanden ist, wenn dieser Code nur für PPC zur Verfügung steht.
Zudem wäre so ein Classic-Amiga mit "modernem" PPC-Beschleuniger und GPU auch eine Art eierlegende Wollmilchsau, da man dann sowohl Classic als auch AOS4.1 verwenden könnte. Wenn schon beides, dann wäre aber wohl eine Erweiterung sinnvoller, die Classic in NG-Amigas zur Verfügung stellt.
 
Mda   Nutzer

16.02.2018, 21:52 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von Bernd:
@xXSoul-Reaver-2006Xx:

Mda hat das mehr als auf den Punkt gebracht, du aber nicht verstanden. Also?

Grüße,
Björn


Dabei habe ich gar keine Ahnung über das, wovon ich schreibe.

Wie man auch hier sehen kann:

Zitat:
Zitat:

Original von Mda:
1.) Ein Nachbau der Classic-PPC-Karten wird wohl kaum sinnvoll sein, da diese m.W. nicht RoHS-konform waren. Du würdest diese Karten in der EU nicht verkaufen dürfen.

Das ist kein Hindernis. Bei RoHS-Konformität geht es hauptsächlich um die bei der Herstellung verwendeten Materialien. Das betrifft Blei im Lot und ein paar Stoffe in Isolierungen.
Das ist also in erster Linie ein prozeßtechnisches Problem, weniger ein konstruktives. Wenn natürlich prominente Bauteile noch nicht in RoHS-Konformer Ausführung zu haben sind, hat man da ein kleines Problem, vielleicht.


> Tja und wie immer wenn mal wieder jemand die Classic-PPC Frage in
> den Raum wirft, frage ich mich, wann hat es endlich der letzte
> begriffen, dass PPC im Classic eine Übergangslösung war?

PPC im Classic war eine Übergangslösung von 68k im Classic zu PPC in NG-Amigas. Irgendwie scheint es für 68k-Beschleuniger in Classic noch einen kleinen Markt zu geben. Warum dann nicht auch bei PPC? Ich selbst habe nie PPC im Classic gehabt, deswegen fehlt mir dafür auch die Nostalgie. Für neuere Sachen, wie z.B. AOS4.1 ist Classic eher eine schlechte Lösung. Die Kombination von schnelleren PPCs mit alten CustomChips ist ähnlich interessant, wie ein 3,0 GHz Pentium IV mit einer VLB-Spea-V7-Mirage.

Grüße,
Mda
 
Mda   Nutzer

16.02.2018, 07:47 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Meine Argumentationskette hat natürlich einen entscheidenden Fehler:

Trotz günstiger SoCs sind die meisten Amiga-PPC-Boards teurer als die Vampire. Eine Anpassung an A500, A600 und A1200 etc. würde diese noch teurer machen.

Es ist wohl niemanden bekannt, ob ein PPC-FPGA in Entwicklung ist. Die meisten halten es derzeit auch für wenig sinnvoll.
Du wirst wohl eher fragen müssen, wer dazu bereit wäre, so etwas zu entwickeln und wieviel Geld er dafür verlangt. Am besten tust Du so etwas in weltweit gelesenen Foren. Amiga-News gehört vermutlich nicht dazu. Danach müsstest Du wohl eine Kickstarter-Kampagne oder was auch immer starten, um das Geld zusammen zu bekommen. Die Entwicklung wird, wie sich später herausstellen wird, eher das Doppelte kosten. Aber immerhin hättest Du so einen Gradmesser, wie hoch das Interesse wohl sein könnte. Ich bin da eher konservativ. Ich bin bereit, Geld für Software oder Hardware beim Kauf auszugeben. Aber im Voraus habe ich noch nie gespendet.
Wenn die Entwicklung abgeschlossen sein sollte, ginge es an die Herstellung. Wenn der Entwickler nicht sonderlich selbstlos ist, dürften zu den Herstellungskosten noch zusätzliche Entwicklungskosten anfallen.
Anhängig davon, was Dir genau vorschwebt. gibt es einige Punkte zu beachten:
1.) Ein Nachbau der Classic-PPC-Karten wird wohl kaum sinnvoll sein, da diese m.W. nicht RoHS-konform waren. Du würdest diese Karten in der EU nicht verkaufen dürfen.
2.) Ein Austausch des PPCs auf solche Karten macht bestenfalls dann Sinn, wenn der Rest der Karte noch funktioniert.
3.) Ein Austausch der 68k-Kompatibilität bei Vampire durch PPC (falls möglich) bedeutet eine Geschwindigkeit auf Blizzard-PPC-Niveau mit 128 MByte Ram. AmigaOS 4.1 FE soll damit nicht viel Spaß machen.
4.) Eine komplette oder teilweise Neuentwicklung hätte deutlich höhere Preise zur Folge.
5.) Zu den Punkten 3 bis 5 käme noch die von Trevor Dickinson bei der X1000-Entwicklung völlig unterschätzte Software-Seite hinzu. Die meisten Änderungen an bisher unterstützten Boards, bisher nicht unterstütze Boards und neue Boards verursachen Kosten, um u.a. AmigaOS 4.1 FE darauf laufen zu lassen. Ob eine Anpassung von PowerOS und WarpOS möglich ist, ist noch eine ganz andere Frage. Denn ohne diese braucht es auch keine CustomChips. Im Endeffekt hat sonst der Käufer ein tolles Board für seinen Amiga, auf dem ein angepasstes, funktionsreduziertes Linux-Derivat läuft.
 
Mda   Nutzer

15.02.2018, 18:33 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Gegenfrage, wie würdest du einen forum Thread erstellen, wenn's um eine frage zu PowerPC in FPGA ginge?.

Die meisten Leute würden diese Frage nicht stellen.

Deine ursprüngliche Frage liest sich ähnlich wie:
"Da die CDU erfolgreich Sondierungsgespräche mit der SPD in Berlin geführt hat, habe ich eine Frage: Gibt es schon Pläne für Sondierungsgespräche der CSU mit der MLPD in Bielefeld?"

Oder passender zum Thema IT:
"Da der AmigaOS-4.1-FE-Verkauf für ClassicPPC, AmigaOne, Peg und sogar Sam super läuft, hab ich eine Frage: Gibt es schon Pläne für eine FloppyDisk-Version für Classic-Amigas ohne PPC-Board?"

Einer der hauptsächlichsten Gründe für den 68k-FPGA dürfte gewesen sein, dass der schnellste 68k-Prozessor Stand Mitte der 1990er ist. Zudem wird dieser noch zu Core-i5-Preisen angeboten. Der schnellste PPC-Abkömmling kostet zwar ähnlich viel, ist aber immerhin Stand Mitte dieses Jahrzehnts. Man kann grob zwischen 1995 und 2005 etwa eine Geschwindigkeitsverdoppelung alle 1,5 bis 2 Jahre rechnen. Danach dauerte eine Geschwindigkeitsverdopplung deutlich länger. Vampire ist von der Geschwindigkeit her ungefähr 2 bis 3 Jahre moderner als ein 68060. Also noch aus dem letzten Jahrtausend. Unabhängig davon, welche CPU mit einem FPGA nachgebildet wird, dürfte die Geschwindigkeit ähnlich hoch sein. Für weniger Geld als ein Core i5 kostet, sind PPC-Abkömmlinge zu haben, die spürbar schneller als eine Vampire sind. "Schneller" bedeutet in diesem Zusammenhang: "Bei vergleichbarer Software." Windows 95 dürfte sich auf einem Pentium II 450 schneller anfühlen als Windows 10 auf einem Pentium IV 1,3 GHz, obwohl letzterer deutlich schneller ist.

Daher gibt es nur zwei mögliche Fragen:

1.) Ohne zu wissen, dass es PPCs gibt, die deutlich schneller und günstiger als ein 68060 sind, führt zu der Frage:

"Macht bereits heutzutage ein PPC in FPGA Sinn?"

oder

2.) Wenn man das weiß, aber jemand trotzdem so etwas herstellt:

"Wenn Kühe Gras fressen, was rauchen die dann eigentlich?!"

So, ich setze mich jetzt wieder an meinen Windows-Vista-Port für OCS-Amigas ohne Speichererweiterung.
 
Mda   Nutzer

14.02.2018, 16:46 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Na um AmigaOS4.1 darauf laufen zu lassen was sonst, Quake2,
> Heretic2, Shogo: Mobile Armor Division könnte man wieder auf
> einen Classic rechner Spielen und natürlich auch andere dinge.
> Zu Efika Sie hat keinen Custom Chips und mit EUAE würde zu
> lahm laufen.

Ein Efika ist natürlich ungeeignet für AOS4 mangels Unterstützung.
Aber ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass vermutlich ein neues Board auf Basis eines SoCs schneller und günstiger (in der Herstellung) sein könnte als ein neues Board auf Basis eines FPGAs.
Der Rest hängt dann von der Gewinnspanne und der Software-Unterstützung ab.
Andererseits:
FPGA-Boards für Classic-Amigas gibt es bereits in Form des Vampire. Wenn man per Update die 68k-Kompatiblität durch eine PPC-Kompatibilität ersetzen könnte, könnte diese Variante doch günstiger sein.
Welche CustomChips werden eigentlich durch AOS4.1 unterstützt?
Classic-Hardware mit PPC-Beschleuniger macht wohl mehr Sinn für Software, die unter AOS3.x den PPC nutzt.
Da WinUAE keine NG-Amigas emuliert, ist man dort gezwungen, über den Umweg eines Classic-Amigas mit PPC-Beschleuniger AOS4.1 laufen zu lassen. Bei echter Hardware macht aber NG-Hardware zum Betrieb von AOS4 mehr Sinn.
 
Mda   Nutzer

13.02.2018, 20:01 Uhr

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Thema: PowerPC in FPGA schon im Arbeit?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@xXSoul-Reaver-2006Xx:

Warum sollte das jemand tun? Ein 68060 erreicht etwa PPC601-Geschwindigkeit. Vampire ist günstiger und schneller als 68060. Aber bereits der SoC im Efika dürfte schneller und günstiger als Vampire sein.
 
Mda   Nutzer

07.11.2017, 17:08 Uhr

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Thema: Läuft Morphos auf Macpro A1047?
Brett: MorphOS

Die meisten PowerMac-Modelle (MacPros sind die Nachfolger mit Intel-CPU) wurden sowohl mit Nvidia- als auch mit ATI-Grafikkarte angeboten. Bei den G5-PowerMacs sind m.W. Nvidia-Grafikkarten häufiger gekauft worden, daher werden auch gefühlt häufiger PowerMac G5 mit Nvidia-Grafikkarte angeboten. MorphOS unterstützt m.W. bisher aber nur ATI-Grafikkarten. D.h. wenn das Modell A1047 von MOS unterstützt wird, kämest Du um den zusätzlichen Kauf einer passenden ATI-Grafikkarte (in der Macintosh-Version) nicht Drumherum.
Aber besser nach einem Mac (ab G4 mit Sawtooth-Board) mit ATI-Grafikkarte suchen.
 
Mda   Nutzer

19.09.2017, 05:34 Uhr

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Thema: OS 3.9 Backdrops?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Ich habe keine Erfahrung mit Virenschutzsoftware unter Windows,
> aber das klingt beim besten Willen nicht nach der Fehlermeldung
> eines seriösen Programms. Das klingt eher so, wärst du auf ein als
> Windows-Meldung getarntes Popup-Werbung hereingefallen.

Ich habe in MS Edge die Einstellung "Mein Gerät mit Windows Defender Smartscreen vor schädlichen Websites und Downloads schützen" aktiviert. Eine der wenigen Einstellungen, die ich neben dem Popup-Blocker und do-not-track aktiviert habe. Die Fehlermeldung könnte auch daher kommen. Links in Fehlermeldungen klicke ich in der Regel nicht an.

Das Hauptproblem ist, dass mir die Fehlermeldung nicht einmal die Möglichkeit gab, den Tab zu schließen. Ich musste das ganze Fenster mit allen Tabs schließen. Ich habe es immerhin so hinbekommen, dass nach dem Neustart von MS Edge alle Tabs wieder da waren und ich diesen einen Tab dann einzeln schließen konnte.
 
Mda   Nutzer

19.09.2017, 05:23 Uhr

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Thema: OS 3.9 Backdrops?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> there is a download manager on Zippyshare

I didn't start any downloads or managers on this webpage.
I just opened the webpage in another tab of my browser.

> Direct download is OK.

Direct download isn't OK. Because it is deactivated in my browser.
Browser settings are not made to ignore.
 
Mda   Nutzer

17.09.2017, 22:27 Uhr

[ - Direktlink - ]
Thema: OS 3.9 Backdrops?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Wahrscheinlich ist nicht der Inhalt des Downloads infiziert,
> sondern eines der Pop-Ups, die sich beim Laden der Seite öffnet.
> ABP und ein Virenscanner unter Windows (wahrscheinlich 7) ist
> ratsam.

Ich habe sowohl Pop-Ups als auch automatische Downloads blockiert. Immerhin wurde das Bild in den richtigen Ordner gespeichert. Ob noch etwas anderes heruntergeladen wurde, weiß ich nicht.
Suche sowohl mit Avira als auch Defender brachten keine Funde.

Ich habe auch in Systemeinstellungen Remoteverbindungen ausgestellt.

Interessant ist auch, dass sich WC nicht die Einstellungen merken kann, welche Anwendungen durch die Firewall blockiert werden sollen und welche nicht. Ich habe einfach einmal alle blockiert. Trotzdem funktionieren alle Anwendungen, die ohne online-Verbindungen nicht funktionieren sollten. Wenn ich "Apps über die Windows-Firewall kommunizieren lasse" wieder aufrufe, sind auch wieder Haken bei den meisten Anwendungen. Eigentlich sollte ich hier weder lesen noch schreiben können.
 
Mda   Nutzer

10.09.2017, 22:09 Uhr

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Thema: OS 3.9 Backdrops?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Für eine Auflösung von 1024X768 reicht

> Für die 1230@50 mHz geeignet müssen sie sein.

> da ich den Amiga nur noch emuliere,
> klappt das ändern mit DPaint nicht.

DPaint läuft in den meisten Versionen (wenn nicht gar alle) nur mit der Amiga-integrierten ChipsatzGrafik. Bei einer Auflösung von 1024x768 wird es sich wohl nicht um diese handeln.
Allerdings meine ich, dass DPaint automatisch einen ChipSatz-kompatiblen Screen öffnet. Dieser müsste umgelenkt werden, damit DPaint nicht läuft. Bei AOS4+ steht ChipSatzGrafik auch nicht in der Emulation zur Verfügung. Da müsste dann unter UAE AOS<4 ausgeführt werden oder besser ein anderes Grafikprogramm.
Wozu eine Beschränkung auf 1230@50 MHz, wenn dieser gar nicht benutzt wird?
 
Mda   Nutzer

10.09.2017, 19:46 Uhr

[ - Direktlink - ]
Thema: OS 3.9 Backdrops?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von BlutAxt74:
Jetzt bin ich auch verwirrt.

Ich meine sowas hier.

http://www25.zippyshare.com/v/liFv6e0A/file.html

Das sind nur so kleine bildchen mit wenigen Farben die man als Hintergrund kackeln kann.

Ein richiges Wallpaper sieht zwar besser aus aber das laden dauert mir zu lange und da ich den Amiga nur noch emuliere, klappt das ändern mit DPaint nicht.


--
mfg
BlutAxt74


Toller Link !!! Bei mir wurde irgendetwas automatisch heruntergeladen. Danach kam eine Meldung, dass 5 Viren 13 Schäden verursacht hätten.
 
Mda   Nutzer

09.09.2017, 21:50 Uhr

[ - Direktlink - ]
Thema: OS 3.9 Backdrops?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Ein Backdrop ist so ein kleines Muster. Das verbraucht nur wenig
> Speicher, besteht aus wennigen Farben und lässt sich prima als
> hintergrund kacheln.

Hießen die nicht Pattern? Bei einer Suche bin ich auf den Begriff "background pattern" gestoßen. Aber keine kleinen Bilder/Muster.
 
Mda   Nutzer

30.05.2017, 09:41 Uhr

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Thema: AmigaONE X5000 Komplettsystem
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Liegt sicherlich auch daran, dass der PPC nicht wirklich weiter
> entwickelt wurde. Bzw. wenn, dann eher im Großkunden Geschäft, und
> da noch weit teurer.

Freescale hatte für den Embedded-Bereich weiterentwickelt. Der e600-Core entsprach in etwa dem MPC7447A. Das meiste, was danach kam, sehe ich eher nicht als Weiterentwicklung. Der e5500 hat zwar 64-Bit-Unterstützung aber dafür kein AltiVec. Die FPU soll bei gleichem Takt auch langsamer sein. Erst den e6500-Core sehe ich als echte Weiterentwicklung zum MPC7447A. Im Vergleich zu den IBM PPC970(MP) haben diese aber nicht die hohe Taktrate (1,8 GHz zu 2,7 GHz) dafür aber mehr Kerne (z.Z. bis zu 24 virtuelle) und einen niedrigeren Stromverbrauch. Falls einmal irgendein PPC-basiertes amiganes OS Mehrkernunterstützung hat und auch diverse Anwendungen davon profitieren, könnte das ein Mehrwert zum IBM G5 werden. Der e6500 war bis 3 GHz geplant. Ob er diese jemals erreichen wird?
 
Mda   Nutzer

22.03.2017, 15:37 Uhr

[ - Direktlink - ]
Thema: Warum gibt es keinen Turbokarten für PowerPC Amigas?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> genausogut könnte man eigentlich sich eine amithlon kiste
> hinstellen oder uae hosted auf einem unsichtbaren linux kern.

Besser eine OS4-Runtime für PPC-Linux ähnlich Wine auf x86-Linux.
 
Mda   Nutzer

21.03.2017, 19:38 Uhr

[ - Direktlink - ]
Thema: Warum gibt es keinen Turbokarten für PowerPC Amigas?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Aber was ist mit den AmigaONE von Eyetech und Pegasos von bplan,
> wieso gibt es so was nicht wie eine Turbokarte?

> Für Apple PPC Motherboards gabs das schon

> Was ist hiermit? https://github.com/Sakura-IT/SonnetAmiga

> Wie der z.B. Vampire 2 für Amiga 600 der alles davor (turbokarten)
> hinter sich lässt und von der tolle Möglichkeit so was zu benutzen.

Turbokarten machen nur dann Sinn, wenn diese auch den Computer beschleunigen.
In den Classic-Amigas stecken CPUs von 7 MHz 68000 bis 25 MHz 68040 (intern 50 MHz). Als reine 68k-basierte Turbokarten wurden maximal 68060-Boards bis 50 MHz oder als EC-Variante bis 66 MHz angeboten. Auf Nachfrage waren auch noch schnellere Modelle möglich und einige Bastler haben selber die ursprüngliche CPU gegen eine schnellere Pin-kompatible ersetzt. Ich meine, etwas von 90 MHz 68060 gehört zu haben. Die bisher schnellste CPU für Classic-Amigas war der 233 MHz PPC604e (oder war es ein MPC604e?). Dieser ist aber nicht 68k-kompatibel, dafür bei nativen Code aber deutlich schneller als ein 68060. Einige Bastler sollen auch diesen gegen Varianten mit bis zu über 300 MHz ersetzt haben. Der 68k-kompatible Vampire-Core stellt zwar alles in den Schatten, was jemals in Form von 68k-CPUs existierte. Aber ob dieser auch schneller als ein 233 MHz 604e ist, wage ich zu bezweifeln. Ohne nativen Code bringt ein PPC aber weniger. Auch denke ich, dass die UW-SCSI-Schnittstelle und die optionale CyberVisionPPC mehr Wums haben als der IDE und die SAGA-Grafik der Vampire2.
Bei etwa der 3-fachen Geschwindigkeit fangen dann PPC-Amigas (AmigaOne, Pegasos etc.) an (mit Ausnahme des Efika-5200B-Boards, das aber immer noch deutlich schneller als ein 233-MHz-604e-System sein sollte). Beim MicroA1 war die G3-CPU aufgelötet. Den Pegasos I gab es nur mit 600 MHz G3-CPU. Den Pegasos II wahlweise mit 600 MHz G3 oder 1 GHZ G4. Für die auf dem Pegasos II basierende Open Desktop Workstation wurden auch Taktraten von 1,4 und 1,7 GHz genannt. Ob diese auch jemals existierten, entzieht sich meinem Kenntnisstand. Auf https://genesi.company/products/opendesktop ist nur von 1,0 GHz die Rede.
Turbokarten gab es auch für 68k- und PPC-Macs. Z.B. gab es für PPC-Macs mit aufgelötetem Prozessor und PCI-Steckplätze Turboboards in Form von PCI-Steckkarten. Amiga-Lösungen auf Basis solcher Karten waren schon lange Zeit angekündigt, aber nie verfügbar. Aber diese machen auch nur Sinn, wenn diese auch schneller sind als der aufgelötete Prozessor. Aus diesem Grund zielen solche hypothetischen Lösungen auch nur auf Classic-Amigas mit PCI-Bus ab.
Für PPC-Macs mit austauschbarer Prozessor-Karte gab es dann Turboboards mit maximal G4-CPU. Im Gegensatz zu Amiga-Turbokarten haben solche Mac-Beschleuniger niemals eigenes RAM. Da die G1- und G2-PPC-Macs maximal 50 MHz Boardtakt haben und der G4 maximal Faktor 14 zulässt, sind bei solchen Macs bei 700 MHz Schluss. Eventuell wäre auch mehr möglich gewesen, wenn man aus dem eigentlichen Boardtakt z.B. einen mehrfachen suggerierten Boardtakt für die CPU abgeleitet hätte, oder ganz asynchron gefahren wäre. Den Sinn solcher Lösungen darf man natürlich anzweifeln. Aus diesem Grund gab es diese auch nie. Z.B. ein 700 MHz G4 im PowerMac 7500 dürfte weit hinter einem 667 MHz G4 in einem G4-Mac mit 133 MHz Bus liegen. Noch schnellere CPU bei 50 MHz Bustakt warten nur schneller auf die Peripherie. In G4-Macs mit 166 MHz Boardtakt dürften die schnellsten TurboBoards möglich sein, bis zu 2 GHZ e600.
Da die schnellsten Mac-TurboBoards maximal G4-CPUs hatten, ist auch hier für mögliche Amiga-Lösungen Schluss. Falls ich mich richtig erinnere, besaßen alle G1- bis G4-CPUs eine sogenannte PPC-Bus-Anbindung, beim G4 zusätzlich der schnellere G4-Bus und bei den G5-CPUs ein sogenannter Phi-Bus (oder so ähnlich). Da die Bus-Anbindung sowohl des G5 und insbesondere bei den SoCs inkompatibel zu den G1- bis G4-CPUs ist, sind damit auch Beschleuniger nur mit hohem Kostenaufwand möglich. Einzig z.B. das 1 GHZ G4-Board für einen G3-Pegasos-II könnte man als Turbokarte ansehen. Aber ich glaube, dass diese Boards nicht einzeln erhältlich waren. Ansonsten nur CPU gegen eine gleiche schnellere falls vorhanden tauschen.
Ob eine PPC-kompatible Vampire II für Pegasos oder AmigaOne eine tolle Möglichkeit wäre, diese zu benutzen, wage ich zu bezweifeln. Das wäre in etwa so, als würde man einen Pentium III durch einen Pentium MMX ersetzen.
 
Mda   Nutzer

12.03.2017, 11:14 Uhr

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Thema: OS 4.1 FE in AmigaForever Premium Edition 2016 installieren - wie?
Brett: AROS und Amiga-Emulatoren

> Wie ich bereits schrieb - z.Zt. ist nur ein 300 mB großes,
> leeres .hdf gemounted.

> Wenn ich z.B. dem 'Gastsystem' sage "öffne mir die Datei xy auf der
> Festplatte DH0:", erwarte ich schon, daß das auf der 'Wirtssystem'-
> Seite genau so 1:1 ausgeführt wird - und nicht beim 'Wirtssystem'
> z.B. "format C:" ankommt und ausgeführt wird.

Da es sich um ein .hdf handelt, sollte bei dem Wirtssystem die Datei xy auf dem viruellen DH0: gar nicht gesehen werden.

> "Ein "copy" auf dem einen System muss auch ein "copy"
> auf dem anderen System sein…"

Im Falle einer .hdf sollte auf Windows-Seite nur aus einer Datei (eben die .hdf) gelesen und in dieselbe an anderer Stelle geschrieben werden.

--------------------------------------------------------------------

Wurden schon "info", wie von Holger vorgeschlagen, oder "assign", wie von Dir vorgeschlagen, ausgeführt. Was war das Ergebnis auf dem Schirm?

Was passiert, wenn Du beim AmigaDOS-Prompt >> CD "AmigaOS 4.1 Final Edition:" << eingibst? Kannst Du danach in das Verzeichnis "System", welches nicht gefunden wurde ("Can't find System"), mittels "CD System" wechseln? Kannst Du alternativ in ein anderes Verzeichnis (z.B. "Installation-Files") wechseln? Was passiert nach einem >> CD "AmigaOS 4.1 Final Edition:" << , wenn Du anschließend "dir" eingibst?

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> Die Einstellungen in AmigaForever für das System "Amiga 4000 PPC -
> OS 4.1 FE U1" (Kopie von "Amiga 4000 PPC") habe ich gemäß der
> Anleitung gemacht.

Bei den Einstellungen in AmigaForever:

Kann man dort ein Amiga-CD-Laufwerk einstellen? Welche Einstellungen wurden dort gemacht?
 
Mda   Nutzer

12.08.2016, 22:09 Uhr

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Thema: A1200 + RapidRoad + USB Soundkarte + AHI = Hilfe
Brett: Amiga, AmigaOS 4

<quote>

Was man noch als Fehlerquelle heranziehen könnte, wäre die USB Hardware/Software und die Stromversorgung inklusive Netzteil. Angeblich mag RapidRoad keine unsauberen Spannungen. Auf jeden Fall erst mal herausfinden, ob es sich um ein Software- oder Hardwareproblem handelt. Werden nicht auch Interrupts für USB benutzt?

</quote>

Ich hätte am Anfang auf die "Apollo 1260@80MHz/64MB" getippt. Da aber einige Programme zu funktionieren scheinen, habe ich das später ausgeschlossen. Es kann natürlich trotzdem sein, dass einige Programme länger eine höhere Anforderung an CPU oder Speicher haben und es deswegen zum FREEZE kommt.

Evtl. mit MemTest oder vergleichbares Tool den Speicher testen.
 
Mda   Nutzer

27.06.2016, 20:47 Uhr

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Thema: Blizzard PPC im Amiga 1200?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@foobargt:

Ich halte schon die NG-Amigas für preislich ziemlich hoch. Aber für den Preis dieser BlizzardPPC hättest Du vor etwa einem Jahr einen kompletten AmigaOne500 inkl. SSD neben HDD und DVD bekommen können, mit 8-mal soviel RAM und 5-facher Taktrate u.a.. Z.Z. gibt es keine PPC-Hardware zu kaufen.

Letztens hatte ich mit Holger eine kleine Diskussion, ob PPC-Emulation auf x86 ohne weitere Software-Optimierung irgendwann schneller werden würde als echte PPCs. M.W. ist diese Emulation auf einigermaßen zügiger x86-Hardware bereits schneller als eine BlizzardPPC. Es fehlt aktuell vor allem die Emulation einer 3D-Beschleunigerkarte. Wie auch auf der Blizzard kann man auf einem AmigaOne500 neben AOS4 auch MOS installieren (allerdings auf dem A1-500 in aktuellerer Version). Lediglich AOS3.x geht auf moderner Amiga-Hardware nicht bzw. nur per Emulation. Diese macht aber wiederum auf x86 mehr Sinn.

M.A. solltest DU zur Amiga-Emulation inkl. AOS4 greifen. Es muss nicht der 1000 EURO Gaming-PC dafür erworben werden.
 
Mda   Nutzer

04.06.2016, 15:34 Uhr

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Thema: Amiga. Wo liegt die Zukunft?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Darkfleed:

Das Amiga-Lager ist mindestens 3-gespalten:

1.) Commodore-Amiga und eventuell kompatible

2.) offizielle Nachfolge-Systeme mit "Amiga" im Namen

3.) alternative NG-Systeme ohne Namensrechte

Die unter 1.) angegebenen Systeme sind mir in der Regel zu leistungsschwach. Ab und zu kommt Interesse auf, alte Spiele zu spielen. Aber "alt" ist das Gegenteil von Zukunft. Ich denke, dass es auch eher wenig Sinn macht, Alte-Amiga-Clones herzustellen, die erweiterte Custom-Chip-Features oder CPU-Befehle haben, für die es noch gar keine passende Software gibt. Da wäre die Software-Entwicklung eher für NG-Systeme sinnvoll. Aber das müssen die Entwickler selber wissen. Anschlussmöglichkeiten moderner Ein-, Ausgabegeräte und Datenträger sehe ich dagegen noch als sinnvoll an.

Bei 2.) werden bezahlbare Systeme zum Amiga-500-Preis wohl noch lange oder gar ewig Utopie bleiben. Amiga Inc. hatte 2007 neben einem PA6T-Modell zu 1.500 USD ein leistungsschwächeres System zu 500 USD angekündigt. Aber selbst bis 2016 war keiner in der Lage einen 500-USD-AOS4-Amiga auf den Markt zu bringen. Ich hatte bei der Ankündigung vom AmigaOne500 Hoffnung, dass es ein Tastatur-Modell auf SAM440ep-Basis werden würde, dass zum damaligen A500-Preis angeboten würde, statt eines Disketten-LW mit einem DVD-LW aber standardmäßig ohne interne HD. AOS4 lässt sich auch von CD/DVD starten. Zum Installieren und Speichern hätte man auf seine eventuell bereits verwendeten externen HDs und Speicher-Karten ausweichen können.
Im Endeffekt bleibt wohl ein 500-Euro-AOS4-System nur möglich, wenn es jemand schafft auf Basis einen günstigen SoCs ein MoBo für etwa 200 Euro herzustellen. Wie schnell dieser SoC dann ist, wieviel Speicher er anbinden kann, und welche weiteren Anschlüsse dieser dann hat, muss sich dann zeigen. Ich befürchte da aber wenig sinnvolles.

Bei 3.) ist es kein Problem, ein günstiges System für MOS oder AROS zusammenzubekommen.

Allgemein ist natürlich noch die Software-Situation problematisch, sowohl OS als auch Anwendungssoftware. In Win, OSX und Linux werden deutlich mehr Mannjahre gesteckt.
 
Mda   Nutzer

04.06.2016, 14:50 Uhr

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Thema: Motorola MC68060RC75 ?
Brett: Amiga, AmigaOS 4

> Hier ist die offizielle CPU-Liste…

Der in der Liste aufgeführte 75MHz-MC68LC060ZU75 in TBGA304-Bauform soll über FPU und MMU verfügen. Ist das ein Druckfehler? Ich dachte LC-Versionen hätten offiziell keine FPU.
 
Mda   Nutzer

10.12.2015, 14:28 Uhr

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Thema: Abeits des freudigen ereignises (64Bit JIT in WinUAE),
Brett: AROS und Amiga-Emulatoren

@L-ED:

Zu einem kommt es natürlich darauf an, was man unter Amiga versteht. Unter 68k-Amigas eine x86-Emulation, um Win oder Linux auszuführen, ist nicht sinnvoll machbar. Ich habe von Start-Zeiten von über 30 Minuten auf einem 68040-Prozessor gelesen, um Windows 95 zu laden. Die Win95-Nachfolger sollten noch einiges länger brauchen. Die unter WinUAE emulierten Amigas sind zwar meist schneller als die echten, aber selbst für den Zweck zu langsam und benötigen als Host Windows, welches man eigentlich vermeiden will. Zu Zeiten von PowerMacs gab es gute kommerzielle x86-Emulation in Form von RealPC und VirtualPC. Ich hatte ersteres. Aber wenn ich mich richtig erinnere, unterstützte es keine NT-Kernel. Der VirtualPC-Hersteller wurde irgendwann von MS aufgekauft, und aus der x86-Emulation wurde später eine x86-Virtualisierung, die letztlich dazu benutzt wurde, WinXP in Win7Pro zu starten. Danach wurde m.W. nichts mehr weiter entwickelt. Auf dem Amiga gab es damals auch Lösungen, aber ich meine nicht PPC-basierend. Zudem sind die meisten PPC-Cores langsamer als Mittelklasse-x86-Cores von vor 10 Jahren. Die meiste Software, die in den letzten 10 Jahren entwickelt wurde, dürfte auf der noch langsamereren x86-Emulation auch keinen Spaß machen. Damit bliebe nur noch x86(-Virtualisierung) über. Darauf läuft aber nur AROS nativ und sonst kein anderes Amiga-Derivat. Phönixconsole hatte mit AEROS (x86-basiert) eine Lösung geliefert, die ein Linux startete, um AROS hosted auszuführen. Aus AROS heraus ließen sich Linux-Anwendungen starten und dank Wine ("Wine is not an emulator") ließen sich auch Windows-Anwendungen starten. Aber wie das selbst unter echtem Windows ist, gibt es auch unter Wine Kompatiblitätsprobleme. Die Wahrscheinlichkeit, dass AOS4 irgendwann auf x86 portiert wird, ist eher gering, MOS soll irgendwann auf x86 migrieren und AROS läuft schon auf x86. AROS gibt auch als Hosted und kann unter Win oder Lin gestartet werden. Wenn man AROS hosted auf Linux laufen läßt und zudem Wine installiert, ist man fast an dem Punkt, wo AEROS einmal war. Man kann aber aus AROS heraus keine Linux-Anwendungen starten. Irgendwann soll es einen neuen Kernel geben, der ARIX genannt wird. Worum es sich genau handelt habe ich nicht 100% verstanden. Aber es soll sich um einen Hybrid aus Linux- und Amiga-Kernel handeln. Ich vermute, dass dieser 100% Linux-kompatibel sein wird und dass AROS SMP-Fähigkeit erhält und nativ damit läuft. Bis dahin vergeht aber noch viel Zeit. Eine x86-Virtualisierung direkt auf AROS-Basis ist theoretisch machbar, da aber AROS noch kein SMP beherrscht, liefen alle Anwendungen auf einem Kern, was unter Linux und Windows heutzutage keinen großen Spaß mehr macht. Wine auf AROS zu portieren, wäre wohl theoretisch auch machbar. Aber beide Lösungen wurden wohl soviel Zeit in der Entwicklung veranschlagen und zu langsam laufen, dass es nicht sinnvoll ist, sich damit weiter auseinander zu setzen.
 
Mda   Nutzer

08.12.2015, 02:36 Uhr

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Thema: Abeits des freudigen ereignises (64Bit JIT in WinUAE),
Brett: AROS und Amiga-Emulatoren

@L-ED:

<quote>

Ja möglicherweise wäre und ist das auch schon die Auflösung, betreffs der Caches. Als nicht Programmierer habe dazu nicht den Überblick, ebensowenig wie das dann im Zusammenhang von Emulation und im speziellen dem 68k sich auswirken kann.

</quote>

Ich bin auch kein Programmierer. Aber ich habe das mit der 68k-Emulation damals gelesen.
Daher ist das mit den Caches nur eine Vermutung.

<quote>

Und mit im Hintergrund das man schon oft gehört und gelesen (sogar in der Wiki), das da des öfteren wohl mehr dran ist mit der Benachteiligung speziell auch von nicht Intel CPUs unter Windows.

</quote>

Als damals der Pentium III gegen den Athlon und den K6-2 gekämpft hatte, soll es im damals aktuellen Photoshop zwar ISSE-Unterstützung gegeben haben, aber kein 3D-Now. Die Begründung ging in die Richtung, dass Business-Kunde hauptsächlich zu Intel-CPU-basierter Windows-PC greifen würden. Aber die volle Photoshop-Leistung gab es als erstes auf Apple-Hardware. Während MP-Macs wie der 9600MP oder Daystar Genesi in Genuss von angepassten Filtern kam, war es unter Windows noch eine SingleCore-Geschichte, auch bei den Leuten, die mehrere CPUs unter NT hatten.
Bei einigen älteren Intel-Compilern soll es noch extremer gewesen sein, da wurden gar nicht die Flags für die unterschiedlichen Befehlserweiterungen abgefragt, sondern die Pentium-ID. Da aber außer Intel-CPUs diese keiner hat, wurde dann auf AMD-CPUs, die sogar AVX konnten, eine Code-Weiche verwendet, die nicht einmal SSE konnte, da nicht erkannt wurde, dass die AMD-CPU den gleichen Code wie die Intel-CPUs verwenden durfte. Im Vergleich war dann natürlich die Intel-CPU schneller, da diese durch SIMD-Befehle unterstützt wurde. Die Absicht, die Konkurrenz schlechter darzustellen, möchte ich aber dabei nicht unterstellen. Intel entwickelt die Intel-Compiler i.d.R. für Intel-CPUs und dort haben diese auch die richtigen Code für die entsprechende CPU genutzt.
 
 
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