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olsen   Nutzer

30.03.2021, 14:50 Uhr

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Thema: Das Absehbare Ende des SMB1 Protokolls
Brett: Programmierung

@ylf:

> Welche Alternativen gibt es oder gibt es Pläne zur Portierung von SMB V2/V3?

Nach all der Arbeit, die in smbfs geflossen ist, will ich mich nicht vor SMBv2/v3 drücken ;)

Im Gegensatz zu CIFS/SMBv1 ist SMBv2/v3 weniger komplex, sehr viel besser dokumentiert und es gibt auch einen smb file system client, der ursprünglich für FreeBSD geschrieben wurde (https://sourceforge.net/projects/smbfs/) und dann von Apple als Ersatz für Samba eingesetzt worden ist (https://opensource.apple.com/source/smb/smb-759.40.1/). Da ließe sich vielleicht mit dem üblichen schwer zu rechtfertigenden extremstestesten Aufwand etwas für den Amiga portieren.

Da sich zwischen CIFS/SMBv1 und SMBv2/v3 auf jeden Fall die zulässigen Anmeldeverfahren geändert haben, wird man meiner Vermutung nach nicht vermeiden können, auf AmiSSL zurückzugreifen. Bei meinem smbfs konnte ich derlei noch mit Bordmitteln lösen. Ich vermute, dass wenn AmiSSL zum Einsatz kommen muss, das dazugehörende smbfs mit Unterstützung für SMBv2/v3 einen Bruchteil des Speichers belegen wird, den AmiSSL verlangt.

Ich habe eine grobe Idee, wie man das anpacken könnte aber derzeit (und wohl auch für die nächste paar Monate) noch ein paar andere Dinge zu erledigen, die ihr Recht verlangen. Zumindest halte ich es nicht für unlösbar, SMBv2/v3 für den Amiga flottzubekommen.
 
olsen   Nutzer

03.12.2017, 18:14 Uhr

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Thema: Prozess aus library initcode starten?
Brett: Programmierung

Zitat:
Original von AGSzabo:
Hi, ich möchte meiner GUI library einen im Hintegrund laufenden Server für manche GUI elemente einführen, auf der Basis eines Prozess oder Task. Gibt es da irgndwelche Einschränkungen was dieser Process darf?


Ich rate davon ab, in der init-Funktion von library/device mehr als nur die absolut notwendigstens Dinge zu erledigen. Diese Funktion wird von ramlib aufgerufen, und wenn man sich dort einmal "verklemmt", weil man z.B. indirekt libraries, devices, usw. öffnet und die dos.library sich mit requester meldet, kann man andere Prozesse/Tasks am Öffnen von libraries, devices hindern. Das geht mitunter nicht gut aus, und die Grundursache vom Fehlverhalten lässt sich schwer zurückverfolgen.

Stattdessen würde ich empfehlen, das Erzeugen von Prozessen, usw. in die open-Funktion von library/device zu verlegen, wenn das denn möglich ist. Das muss dann über SignalSemaphore abgesichert werden, was die Sache ein Stück komplexer macht, da die open-Funktion unter Forbid() aufgerufen wird. Aber wird dort etwas durch indirekten Aufruf von dos.library-Funktionen verzögert, dann sind nur die Prozesse/Tasks betroffen, die bei der SignalSemaphore warten, und nicht gleich alle Nutzer von ramlib.

In der bsdsocket.library von Roadshow werden die Prozesse ausschließlich innerhalb der open-Funktion erzeugt, und auch nur wenn die bsdsocket.library zum ersten Mal geöffnet wird. Das Gegenstück dazu gibt es dann in der close-Funktion, wenn die bsdsocket.library zum letzten Mal geschlossen wird.
 
olsen   Nutzer

06.10.2008, 10:11 Uhr

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Thema: SMBFS Fehlermeldung "Speicherplatzmangel"
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@dandy:

Die Fehlermeldung muß nicht mit der Menge des auf dem Amiga verfügbaren Speichers zu tun haben. smbfs übersetzt Fehlernummern des SMB-Dateisystems und der TCP/IP-Software so gut wie möglich in AmigaOS-Fehlernummern, und das Endergebnis hat mitunter nicht genug damit zu tun, was die eigentliche Ursache des angezeigten Problem ist, und eine Lösung nahelegen würde.

So wie smbfs das SMB-Dateisystem mit der Amiga-Schnittstelle für Dateisysteme verbindet, können schon genug mehrdeutige Ergebnisse bei der Fehlersuche entstehen. Richtig problematisch ist aber die Umsetzung des SMB-Dateisystems, das verwendet wird. Es ist ursprünglich eine Portierung des Linux smbfs-Dateisystems für FreeBSD gewesen, und diese Portierung habe ich dann auf den Amiga portiert. Da das Linux smbfs durch reverse engineering entstanden ist, und speziell diese Version recht alt ist, sind Macken und Merkwürdigkeiten zu erwarten.

Um da alles zusammenzufassen: Dinge können schiefgehen, die vorher tadellos funktioniert haben; warum diese Dinge schiefgehen, ist üblicherweise nicht schlüssig zu klären; weil sich die Klärung der Probleme so schwer gestaltet, sind diese Probleme nicht notwendigerweise korrigierbar.

Auch wenn die Bequemlichkeit darunter leidet, empfehle ich im Problemfall auf die Samba-Befehle zurüczugreifen. Speziell "smbclient" ist dort meist erfolgreich, wo smbfs auf die Nase fällt.

 
 
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