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stefanl   Nutzer

16.02.2012, 18:44 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von Floppy:
Das es dann Linux so oft auch schnell zum Absturz bringen soll, höre ich zum ersten Mal. Was hast Du denn da getestet/programmiert?

Du hast den Part etwas missverstanden. Nicht Linux stürzt ab sondern AROS und es nervt sehr schnell wenn man nach jedem zweiten Test AROS neustarten darf. Klar ist es positiv wenn der Rest(also alles was unter Linux selbst läuft) einem erhalten bleibt aber eine gute Lösung ist das noch nicht.

Zitat:
Bei Haiku liest sich zumindest das hier etwas einfacher auf Wikipedia als bei AROS:
"Der Betriebssystem-Kernel basiert auf dem Kernel des NewOS, einer Neuentwicklung eines ehemaligen BeOS-Kernel-Entwicklers."

Hier kann man offenbar Knowhow aus erster Hand nutzen und darauf aufbauen, während bei AROS ein von Grund auf neu entwickelter Kernel als Basis dient. Das ist schon ein entscheidender Unterschied.

Ja das ist wohl wahr, damit hatten sie am Anfang sehr viel Glück. Haiku hat auch das Glück das alle Splitter-Varianten von BeOS tot sind. Also das Patchen von BeOS selbst wurde eingestellt und die Weiterentwicklung Zeta ist auch drauf gegangen.

Zitat:
Das ist nicht nur bei AROS ein Problem, dass einige Entwickler nicht bei AROS bleiben, weil sie keine Zeit mehr haben oder keine Lust. Die Weiterführung des Projektes Timberwolf ist z. B. nach einer Fertigstellung auch noch fragwürdig... Um so wichtiger ist dann eine Offenlegung der Sourcen.
Eine Offenlegung bringt dir nur dann was wenn du jemanden hast der den Code warten kann. Der Code vom AROS OWB ist auch offen gelegt und trotzdem ist daran doch sehr wenig passiert. Daher sollte man eher darauf vertrauen das Entwickler von sich aus neues entwickeln. Denn dann entwickeln diese ihren Code nach einer Fertigstellung eher weiter.
Alternativ könnte man ja einen Ansatz wie bei Haiku und Linux versuchen und eine Art Stiftung gründen welche dann z.B. für einige Zeit Vollzeitentwickler beschäftigt. Aber so etwas wird ja nicht gewünscht.(dazu gab es mal eine Diskussion auf AROS-Exec) Natürlich müsste man genug Spenden bekommen. Alternativ könnte man ja versuchen beim Google Summer of Code mit zu machen.

Zitat:
Einige Probleme sind in der ABI V1 voraussichtlich gelöst bzw. ist wenigstens bekannt, was noch fehlt. Hinsichtlich Dateisystemen kommt als nächstes zumindest NTFS-Support, der bereits als Testversion für ABI V1 verfügbar ist. Und wenn Du Entwickler bist, kannst Du ja vielleicht ein SVN-Tool entwickeln oder portieren. Damit wäre wieder eine Baustelle weniger von der wenigen Zahl der AROS-Kernentwickler zu beseitigen. ;)
Entwickeln werde ich in der nächsten Zeit nichts für AROS. Dafür macht es mir einfach keinen Spaß. So sehr ich AROS auch interessant finde, aber die APIs sind einfach nicht gut und das Entwickeln einer einfacher zu nutzenden API auf Zune Basis ist zu frustrierend. Ob ich mich mal dran setze und etwas wie Subversion portiere ist eine andere Sache.

Das ein NTFS-Support in Entwicklung ist war mir bekannt, vielleicht kommt ja noch mehr. Aber einige Bugs sind Stein alt und seit einigen Jahren bekannt, daher hab ich noch so meine Zweifel das mit der ABI V1 alles besser wird.
 
stefanl   Nutzer

14.02.2012, 18:40 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von Floppy:
@stefanl:
Zitat:
...und AROS hat wieder andere Probleme.

Würdest Du auch erklären, welche anderen Probleme Du meinst? "Bugs und die fehlenden Treiber" schließt Du ja vorher bereits aus, deshalb frage ich.

Haiku stabiler als AROS? Hmm, auf bestimmter Hardware schon möglich. Auf anderer Hardware ist AROS wieder besser. Du meinst, "es fehlt noch viel", und führst dann ausgerechnet die Stabilität an, die bei keiner Alphaversion besonders gut sein wird, wenn man nur eingehender testet.

Ich halte es mal für ein Gerücht das AROS auch nur ansatzweise stabiler ist. Gerade durch Memory Protection crashed einem Haiku nicht gleich das System. Die Abstürze bekommt man gerade unter AROS häufiger wenn man mal selbst Software schreiben will. Es ist recht nervig wenn man für jeden zweiten Test das System neustarten muss(selbst wenn es nur unter Linux ist).

Ich sagte ja auch nicht das die Stabilität gut ist. Besser heißt nicht gut.


Eines der größeren Probleme von AROS ist das sie sich beim Entwicklungsstil zu sehr an Linux orientieren. Also die Entwicklung im Stil jeder macht das was er will. Das funktioniert gut bei einem dezentralen Projekt, also einem wie Linux wo der Kernel seperat entwickelt wird, der Grafikserver extra und die Benutzeroberfläche auch. Dazu kommt, das die Bountysysteme nur bedingt etwas bringen. Da wird dann ein Browser portiert und dann verweist der Code weil sich niemand drum kümmert.(aber das Problem haben andere Systeme auch)
Dazu kommt, das noch sehr viel im System fehlt oder unfertig ist. Darunter der USB Stack(hat viele Probleme und Macken), der Dateisystemsupport(z.B. ext2) sowie die die allgemeine Erkennung(dort sind Fehler drin die das Booten komplett verhindern), Wanderer und vieles andere. Dazu fehlen nützliche Basistools wie ein Debugger, SVN(geht natürlich über Linux hosted) und anderes.

Wobei das jetzt schlimmer klingt als es ist. Dafür das AROS ein eher kleines Hobby-Projekt mit wenigen Entwicklern ist, ist es deutlich weiter als der durchschnitt. Auch kann man es grundlegend verwenden, gerade dank OWB und anderen Anwendungen. Es ist also nicht so das ich AROS schlecht finde, es ist einfach noch eine ganze Menge zu tun.

Zitat:
Es gibt auch ein älteres aber bereits positives AROS-Review auf OSNews...
Meinst du das AROSMax Review von vor 7 Jahren? Das ist doch etwas alt. Hätte da eher das Video Review, von JupiterBroadcasting erwähnt. Gerade bei den Beiden kam AROS sehr gut weg. ;)
Aber sowas wünsche ich mir mehr, gerade für alle drei Systeme. Da sieht man mal Meinungen von Außen und nicht immer nur die der Alteingessenen.

 
stefanl   Nutzer

13.02.2012, 19:08 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von Holger:
Hmm, ich dachte, alles, was unter BeOS lief, läuft und Firefox gibt’s auch, und vor allem ist es überhaupt noch gar nicht fertig?

Die original BeOS Software ist alt und nicht mal im Ansatz zeitgemäß. Ja einen Firefox (2) Port gibt es, dieser ist aber nicht gerade schnell und eine Nutzung ist eher eingeschränkt möglich. Aber ja es ist mehr Anwendungssoftware vorhanden als z.B. unter AROS, aber es hilft trotzdem nicht und es fehlt trotzdem noch viel.

Das es noch nicht fertig ist, wird wohl zur aktuell eher geringen Nutzermenge beitragen, es ist aber bedeutend stabiler als AROS.

Hab aber mehr Hoffnungen das aus Haiku etwas wird als aus den Amiga-Systemen.

Damit wieder zurück zum Thema: Es wird kein großes Wunder geben welches dank x86-Port dazu führt das auf einmal viel mehr Nutzer zurück kommen. Gerade Entwickler bekommen eher einen Infarkt wenn sie die API sehen. Aber gerade hier will man auch nichts ändern. Unter MOS wird immer gesagt das MUI toll und das einzig wahre ist und man nichts besser machen muss. Hyperion scheint sich genauso wenig für einen ordentlichen Entwicklersupport zu interessieren und AROS hat wieder andere Probleme.
Man gucke sich dazu nur ein paar Themen auf AROS-Exec an, da merkt man schnell, dass die Bugs und die fehlenden Treiber nicht die einzigen Probleme sind.


Am liebsten würde ich es mal sehen wenn man eines der System länger ehemalige Nutzer testen ließe und Sie dann fragen würde ob sie es für vielleicht 100¤ kaufen würden. Mit länger ist ein Zeitraum 2 - 3 Stunden gemeint. Man denke da mal an das OS4 Review auf OSNews.
 
stefanl   Nutzer

10.02.2012, 15:45 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von werfer:

Aber genau das ist doch der Punkt: Du hast da vollkommen recht - das ist es ja, was die große Menge X davon abhält, sich AOS4 zu holen: der zweite Rechner für ein System, das nicht so viel kann. Wenn es aber jeder als Zweitsystem auf seinem PC/Mac hat, die Verbreitung also rasant zunimmt, dann lohnt es sich auch für Hyperion UND auch für andere Hersteller, Software dafür anzubieten. Es würde nicht lange dauern, bis eine gewisse Anzahl von Usern das AOS4 als Primärsystem nutzen kann, und mit wachsendem Angebot an Software wird diese Anzahl immer größer.

Naja die Hardware ist ja nur eines der Probleme. Gerade AROS läuft auf einem x86 und hat trotzdem kaum Nutzer. Gut AROS hat auch noch mehr Probleme als OS4, aber die Nutzer steigen nur um wenn Sie das System auch nutzen können und wollen. Gerade das wollen ist mit ein Problem. Viele Sachen sind mit OS4 und co möglich, aber nicht immer so komfortabel. Am Ende ist dann doch kein Wille da. Erst recht wenn man den Preis sieht.

Aber schaden würde es wohl nicht und ich stimme ansich zu. Die Nutzergemeinschaft und das Softwareangebot könnte wachsen. Ich würde aber keinen rasanten Schub erwarten oder ein allgemein großes Wachstum.

Guckt nur mal auf Systeme wie Haiku. Das hat alles das was sich viele Amiganutzer wünschen. Also SMP,Memory Protection, ein modernisiertes Datatypesystem, eine moderne API und vieles mehr. Trotzdem ist die Softwarevielfallt eher gering und sehr viele Nutzer hat das System auch nicht.

Ergo, erwarte nicht zu viel.
 
stefanl   Nutzer

05.02.2012, 19:40 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von Kris:
Naja kein uaraltes Notebook, sondern ein Powerbook. Aber auch mein MacMini G4, für den ich inkl. MorphOS 2.x knapp 300 Euro bezahlt habe, schafft den X1000. Wie schon gesagt, etwas mehr Performance hätte ich schon gerne gesehen, auch wenn das OS sich noch in eine Beta Phase befindet.
--
SAM440ep-Flex 733Mhz|MacMini G4 1,5Ghz

Es bleibt ein uraltes Notebook. Ja, ein Notebook mit PPC-CPU. Irgendwie scheint OS4 eine Dauerbeta zu sein, daher bleibe ich mal etwas skeptisch was Performanceverbesserungen angehen. Denn gerade der SAM460 ist schon länger draußen und auch noch unfertig.
 
stefanl   Nutzer

05.02.2012, 17:31 Uhr

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Thema: AmigaOne X1000 im Vergleich zu anderer PPC-Hardware
Brett: Amiga, AmigaOS 4

hmm, nach den ersten Aussagen hat man ja noch "geglaubt" Sie würden etwas brauchbares auf die Beine stellen. Hätte auch nicht gedacht das es mehr als zwei Jahre dauert eine stabile und mit Treibern(ausnahme GPU) ausgestattete OS4 Version zu erstellen.


Wenn ich dann noch an die Probleme denke die OS4 hat, dann wird mir wieder klar warum ich noch kein OS4 System hab.


Hoffe mal das es sich für Trevor gelohnt hat. Ansonsten ist ja nichts interessantes mehr am System. Die CPU ist nicht so schnell, XENA wird wie erwartet nicht unterstützt und von der Grafikkarte will ich gar nicht reden. XENA klang ja auch recht interessant, aber eben nur bis man nach und nach aus anderer Quelle erfahren musste, das der Chip eher nutzlos für den X1000 ist.


Am Besten waren hier immer noch die vielen OS4 Fanatiker die einem immer wieder sagen wollten wie toll er doch wird und das er bestimmt alle PPC Systeme schlagen wird. ;) Nun ist er da und selbst ein uraltes Notebook kann ihn schlagen(da der zweite Core nicht genutzt wird). Dazu dann immer das geschwafel rund um den XMOS Chip und was man mit ihm machen kann.


Naja wünsche trotzdem allen Käufern viel Spaß mit ihrem 2500¤ Türstopper. ;)
 
stefanl   Nutzer

28.01.2012, 11:04 Uhr

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Thema: Fragen zu AmigaOS4
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Ich versuche mal bei ein paar Punkten zu helfen:

5.) In der Theorie beherrscht MPlayer die Fähigkeit MP4(h264 Codec) abzuspielen. Es dürfte aber so sein, das der Sam für solche Videos einfach zu schwach ist. Sowas könnte man nur mit einem Hardware-Encoder, wie ihn aktuell Grafikkarten besitzen lösen.

6.) Es gibt im Context-Menü eine Einrichtung für get_clip. Das ist ein Skript welches die Videos runterlädt und man diese dann mit MPlayer ansehen kann. Eine Integration von Gnash(welches für dein system zu langsam ist) oder ein HTML5 Video-Player sind nicht vorhanden. Es soll zukünftig in Timberwolf(Firefox 4 Portierung) funktionieren. Alternativ müssten sich die MuiOWB-Portierer hinsetzen und eine ffmpeg-Integration entwickeln.

7.
Hier gibt es einen Beitrag: http://www.a1k.org/forum/showthread.php?t=29009

 
stefanl   Nutzer

07.11.2011, 10:53 Uhr

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Thema: Ein paar Fragen zum Hollywood Designer
Brett: MorphOS

Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von Aramon:
Ein richtiger Programmierer bin ich leider nicht. Ich arbeite als Mediendesigner und Webdesigner. Kenne mich zwar mit Websprachen wie PHP &MYSQL, HTML & CSS, Flash etc. aus, doch eine richtige Programmiersprache aus der Offlinewelt z.B. C++, Java, damit kenne ich mich nicht aus...

PHP mag in den Augen vieler keine richtige Programmiersprache sein, aber wenn Du damit sinnvolle Dinge auf die Beine stellen kannst, bist Du trotzdem ein richtiger Programmierer. „Richtige Programmiersprachen“ sollten für Dich dann auch kein Problem sein.
--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

Naja, bei PHP hängt das sehr stark davon ab wie er arbeitet. Man kann in PHP natürlich umfangreiche und leistungsfähige Anwendungen erstellen. Da ich in diesem Fall aber eher glaube, dass sich Aramon richtig einschätzt, könnte gerade die Entwicklung auf dem Amiga ein kleines Problem sein. Denn gerade die Programmierung in C und MUI ist ein graus und nicht so einfach wie das "hinpfuschen" einer kleinen Webanwendung in PHP. Als eine Art Basic Dialekt sollte sich gerade Hollywood gut für den Anfang eignen und man sollte schnell erfolge erzielen können.

Ansonsten Aramon, du hast immerhin ein lauffähiges Browsergame erstellt, also sollte dir das einarbeiten in Hollywood nicht so schwer fallen.

[ Dieser Beitrag wurde von stefanl am 07.11.2011 um 10:55 Uhr geändert. ]
 
stefanl   Nutzer

05.11.2011, 15:50 Uhr

[ - Direktlink - ]
Thema: Ein paar Fragen zum Hollywood Designer
Brett: MorphOS

@Aramon

Vielleicht könnte auch pyMUI hilfreich sein. Damit sollten sich die von dir gewünschten Anwendungen für MorphOS erstellen lassen und das ohne das du C Programmieren musst. Das ganze ist zwar ohne grafische Tools, dürfte aber gerade für die Erstellung eines Editors und ähnlichem ganz günstig sein.

Download: http://yellowblue.free.fr/yiki/doku.php/en:dev:pymui:start
Tutorial: http://yellowblue.free.fr/yiki/doku.php/en:dev:pymui:docs:tutorial

(Ich besitze kein MorphOS, kann dir daher nicht sagen wie Umfangreich das Paket genau ist.)
 
stefanl   Nutzer

05.10.2011, 20:35 Uhr

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Thema: Proggen auf Win
Brett: Programmierung

Für Windows, Linux und OSX gäbe es als Basic Dialekt noch Real Basic. Damit kann man grafische Anwendungen mit dem nativen Interface erstellen. Es kostet aber.

Alternativ gibt es Objekt Pascal welches der Basic Syntax doch recht ähnlich ist. Den Compiler Free Pascal gibt es für so ziemlich alle Plattformen(Linux, Win, Mac,AROS,OS4,MorphOS,..). Dazu gibt es noch eine RAD IDE(Lazarus) für Linux,Win und Mac welche einen Wrapper für die GUI APIs bietet. Ein Port für AROS ist in Arbeit.

http://www.realsoftware.com/realstudio/
http://www.lazarus.freepascal.org/

Die beiden Varianten sollten zumindest auf aktuellen Plattformen eine bessere Lösung darstellen als das bisher Vorgeschlagene.
 
stefanl   Nutzer

03.05.2011, 20:07 Uhr

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Thema: Amiga OS 4.1 Unity 3D
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Artchi2:

Stimme mit dir ganz überein.

Gerade wenn man sich die bekannten Systeme wie OSX,Windows und Linux ansieht, dann sind sie aktuell gerade wegen guter SDKs und guten Tools noch immer gefragt.

Win: Visual Studio + .NET
Lin: Eclipse/QtCreator/... + Qt/PyGTK/...
OSX: XCode + Cocoa

So etwas muss es auch auf einem Amiga OS geben. Aber erstens fangen dann wieder Grabenkriege an. Denn einige halten MUI für den heiligen Gral der UI-Entwicklung und sehen dabei einfach nicht das es gerade für umsteiger weder Einfach noch komfortabel ist. Auch kann man damit nicht mal im Ansatz schnell Software entwickeln. Dazu kommt das sich die Welt gewandelt hat und die meisten Entwickler für "neue" grafische Anwendungen eher nicht C nutzen. Da sind C#/Obj-C/C++/Python und viele mehr deutlich beliebter. Aber dafür muss es brauchbare Anbindungen und Compiler geben.

Aber wie überzeugt man die alten Hasen eine neue High-Level API zu erstellen und zwar so das sie diese auch akzeptieren. Gerade hier müsste eine Einigkeit unter den Lagern geschaffen werden. Denn die Grabenkriege schaden den Entwicklern.

Ich würde mir sehr wünschen, dass es hier mal etwas neues und leistungsfähiges gibt. Aber das geht eben nicht gerade schnell und ohne Einigkeit gar nicht. Gerade die aktuellen APIs und Dokumentationen sind nicht mein Fall. Dazu kommt das C nicht meine Sprache der Wahl ist.

Vielleicht kann sich ja mal jemand Lazarus und die LCL ansehen. Es ist ein nachbau von Delphi und dessen VCL. Es ist daher sehr mächtig und doch kann man relativ schnell neue Anwendungen schreiben. Etwas in dem Stil wäre klasse. Vielleicht wäre sogar Lazarus selbst nicht schlecht.
 
stefanl   Nutzer

03.05.2011, 15:38 Uhr

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Thema: Amiga OS 4.1 Unity 3D
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@Artchi2:
Alles schön und gut. Nur ist der Amiga in einer etwas problematischen Situation. Es ist kein Geld vorhanden und es sind keine Entwicklerkapazitäten da.

Auch ist es für Nutzer nicht verkehrt wenn Standardsoftware auch hier läuft. Darunter eben OOo,Firefox und co. Das solche Sachen kein Kaufgrund sind ist klar, aber das nicht vorhanden sein ist für viele ein klarer nicht Kaufgrund.

Die Frage ist nur wer soll die exklusive Software entwickeln? Fast alle Projekte sind von einer Person erstellt worden und eine Person kann eben nur bedingt etwas erreichen und ein Top-Titel ist da nicht dabei. Heute verschlingt alleine ein Top Spiel wie Fallout 3 mehr Entwickler als OS4 überhaupt zur Verfügung hat und ein Titel alleine führt noch nicht zu einem Erfolg. Wobei das nicht nur Für Spiele gilt sondern auch für klassische Anwendungen.

Daher ist man in einer Pat-Situation. Eben das klassische Henne-Ei Problem. Ohne Software keine Nutzer und ohne* Nutzer gibt es keine Entwickler die Software schreiben.

*natürlich sind Nutzer da, aber bei weitem zu wenig
 
stefanl   Nutzer

03.05.2011, 12:54 Uhr

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Thema: Amiga OS 4.1 Unity 3D
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von PeaBrain:
hey, ich will nicht mit euch streiten. aber mich nervt einfach dieser ganze scheiss auf dem pc. aber ich will auch nicht auf den luxus verzichten. das ist ne total beschissene situation.

Das die Situation mist ist, ist klar. Aber sie wird sich so schnell nicht ändern. Erstmal muss ein brauchbarer 3D Treiber stehen, wann der fertig sein wird ist aber noch unklar. Dann brauchen wir allgemein voll funktionsfähige Hardware mit halbwegs brauchbarer Leistung. Ergo Sam460 mit allen nötigen Treibern und das genauso beim X1000.

Wenn das vorhanden ist, was vielleicht bis Q1 2012 möglich ist(ich bin mal vorsichtig optimistisch), dann kann man anfangen sich mit Unity und ähnlichem zu beschäftigen.

Wie könnte man nun Unity Spiele ohne offizielle Unterstützung laufen lassen?
1. Es gibt aktuell eine erste Unterstützung für Googles Native Client. Ob es da eine volle Unterstützung gibt, steht noch aus, aber NaCl ließe sich mit etwas Aufwand portieren(llvm + NaCl)

2. Es gibt zumindest das Bestreben eine Flash Version vom Unity Player zu erstellen. Diesen könnte man, Leistungsstarke Hardware vorausgesetzt vielleicht unter Gnash(in einer zukünftigen Version) laufen lassen.

3. Du könntest auf der Petitionsseite eine Petition erstellen und hoffen das sie diese Umsetzen.
http://feedback.unity3d.com/forums/15792-unity

Die erste Variante könnte mit etwas Glück zu einem Ziel führen. Ob das alles klappt ist aber sehr wage, da hierfür einige Baustellen abgeschlossen werden müssen.

Ich hoffe diese etwas konstruktivere Aussage hilft dir etwas.
 
stefanl   Nutzer

03.05.2011, 11:42 Uhr

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Thema: Amiga OS 4.1 Unity 3D
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von PeaBrain:

zu 1. kann ich nur sagen, dass du das nicht wissen kannst. denn gibs auf dem amiga irgendwelche programme mit denen du das testen kannst? und hoer mir auf mit irgendwelchen benchmarkprogrammen. klar die pure rechenleistung zu testen ist ne feine sache. aber sie spiegelt lange nicht die leistung einen ganzen systems wieder. und das mit der 3d beschleunigung. naja, ich haette auch keine grosse lust sowas zu programmieren, wenn ich nicht sehe, dass es genutzt wird.

zu 3. ja klar, aber wieso gibs denn so wenige amiga user? und ich rede auch nicht von kleinen minigames.

1. Doch geh in einen Laden um die Ecke und guck dir einen Mittelklasse PC an. Dann siehst du selbst ohne Benchmark das da mehr Leistung drin ist. Außerdem gibt es für die Standard Desktop Betriebssysteme(Mac OSX,Win,Linux) direkt von den GPU Herstellern Treibern. Gerade die Leistung können Hans und die Frieden Brüder nicht mal eben so mit Gallium3D erreichen. Dazu kommt eben das ein PC eine modernere Speichertechnik nutzt DDR3, in jedem Mittelklasse PC bessere Grafikkarten verbaut werden und eine Mittelklasse CPU heute ein 4 Kern Prozessor ist. Dagegen willst du ernsthaft Konkurieren und du willst zum "Beweis" wirklich noch einen Benchmark sehen?

2. Das mag an mehreren Sachen liegen. Spiele sind nur ein Faktor von vielen. Nein ich kaue das jetzt nicht wieder durch. Die Lösung dazu findest du in den Kommentaren zu den X1000 Nachrichten. Auch wenn da viel getrollt wird, so ist vieles richtig.
Gerade die 3D Fähigkeiten sind ein marginales Problem. Da gibt es viel größere Baustellen und gerade diese wird man in naher Zukunft eh nicht richtig befriedigen können, gerade weil 3D Treiber nicht mal eben so entstehen sondern einem langen Entwicklungszyklus unterliegen.
 
stefanl   Nutzer

03.05.2011, 08:32 Uhr

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Thema: Amiga OS 4.1 Unity 3D
Brett: Amiga, AmigaOS 4

Zitat:
Original von PeaBrain:


zu 1. ja, hast recht. aber valve wurde ich auch nicht fragen. ich will ja nicht dieses softwarepaket, sondern unity. und es geht doch darum, dass der amiga sich erstmal praesentiert. wenn ich leute wegen amiga frage, dann kennen die meissten nur das alte ding. aber dass es neue rechner gibt, die durchaus mit der leistung von heutigen mittelklasse pc's mithalten kann (ich rede jetzt nicht von preis/leistungs- verhaeltnis), weiss kaum jemand. warum?

zu 2. die aussage beziehe ich nicht auf den hauptprozessor, sondern den coprozessor. sowas hat kein pc-model, soweit ich weiss. immerhin hat der Xena auch 8 cores "It is a 32-bit processor, that runs up to 8 concurrent threads."

und zu 3. ja, ich weiss. aber aller anfang ist schwer. und ich eiere hier auch rum. haette commodore damals nicht so eine scheisse gebaut, wuerden wir jetzt nicht hier sitzen. und das mit linux und unity ist nur deswegen so bloed, weil einfach keiner spiele auf linux verkauft. wenn man das machen wuerde, dann haette sich die lage auch geaendert.

[ Dieser Beitrag wurde von PeaBrain am 02.05.2011 um 23:53 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von PeaBrain am 02.05.2011 um 23:54 Uhr geändert. ]

zu 1. In welcher Traumwelt lebst du? Nein der Amiga kann nicht mal im Ansatz mit einem heutigen Mittelklasse PC mithalten. Das ist pure Einbildung und auch der X1000 wird daran nichts ändern. Dazu kommt das bereits genannte Problem mit den Treibern, wobei die Treiber für die aktuellen ATI Chips nicht mal 3D Beschleunigung unterstützen(soll ja erst irgendwann kommen)

zu 3. Du hast die wohl lange nicht mit Linux beschäftigt. Dort werden Spiele verkauft und das wissen die Unity Entwickler auch. Dabei handelt es sich aber nicht um kleine MiniGames sondern um aufwändigeres. Aber dafür muss ein Markt vorhanden sein und der ist hier nicht vorhanden und es ist nicht mal im Ansatz ein Markt zu sehen. Denn rund 1000 Nutzer Welt weit sind bei weitem zu wenig.
 
stefanl   Nutzer

02.05.2011, 22:32 Uhr

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Thema: Amiga OS 4.1 Unity 3D
Brett: Amiga, AmigaOS 4

@PeaBrain:

1. Valve wird dir eine Absage erteilen. Warum? weil sie selbst den Linux Markt als zu klein ansehen und da verkaufen sich Spiele gerne mal 50.000 mal und mehr.

2. Woher hast du die Aussage über den Prozessor? Denn zumindest nach den Wiki Seiten hat der PA6T keine SPE's und der Cell Prozessor der PS3 keinen weiteren Cell-Kern.

3. Die Unity Leute haben sich bisher nur mit mühe und not davon überzeugen lassen das Linux eine potentielle Plattform ist, wie willst du sie da vom Amiga überzeugen.

(Nach dem längeren lesen, dachte ich mir, ich melde mich doch mal an)
 
 
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