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amiga-news.de Forum > Get a Life > So ein "kleiner" Junge mit so einem "großen" Compu [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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12.03.2004, 14:52 Uhr

68000er-CPU
Posts:
[Ex-Mitglied]
Hallo!

Mit diesem Thread möchte ich Euch dazu bewegen Eure Geschichte zu erzählen, wie ihr damals zum Amiga gekommen seid.

Ich fange mal mit meiner eigenen Geschichte an und hoffe, dass ich euch damit nicht langweile :look:

1. Mein Freund und ich
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Mein Freund und ich gingen damals in die 5. Klasse. Beide hatten wir schon einen Computer. Das Problem war nur, dass die nicht zueinander kompatibel waren. Mein Freund hatte einen C64, der eigentlich seinem Bruder gehörte. Ich hatte von meinem Onkel einen ZX-Spectrum geschenkt bekommen. Unser Lieblingsspiel war damals Elite, welches es auf beiden Systemen gab. Da wir beide gern den selben Computer gehabt hätten überlegten wir uns einen neuen Computer von unserem ersparten zu kaufen. Nur welchen? Damals hatten wir einfach noch zu wenig Ahnung von der Hardware und wir griffen uns einfach den Otto-Katalog von Muttern und blätterten auf die Computerseiten. Dort stießen wir auf die von Commodore gebauten PCs PC-20 oder so ähnlich. Da wußten wir bisher noch nicht viel vom Amiga.

2. Wie wir auf den Amiga kamen
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Meinem Onkel, der mir damals den ZX-Spectrum schenkte, erzählte ich von unserem Vorhaben. Er riet uns sofort zum "Amiga 500". Das wäre momentan das absolute non plus ultra. Jeder will eigentlich diesen Rechner haben und er wird gekauft wie verrrückt. Ich war natürlich nicht abgeneigt und mein Onkel wußte wovon er redet. Mein Onkel und ich verabredeten uns in der Hamburger-Innenstadt um uns den Amiga mal anzuschauen.

3. Das Treffen
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Dieses Treffen war für mich etwas ganz besonderes, da ich zum ersten mal alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war. Ich hatte arge bedenken an der falschen Station auszusteigen und meine Onkel zu verfehlen. Aber es hat alles geklappt. Als ich aus der Bahn stieg, empfing mich schon mein Vater. Er hatte mitbekommen, dass mein Onkel und ich uns treffen wollten und da ihn technische Dinge begeisterten dachte er sich ich komme einfach mal mit. Kurze Zeit später trafen wir meinen Onkel.

3. Kaufhof war angesagt
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Da mein Onkel beim Kaufhof angestellt war, lag es nahe dort hinzugehen um sich den Amiga mal anzuschauen. Plötzlich standen wir vor dem Amiga und ich war sofort begeister von ihm. Mein Vater meinte gleich "Eigentlich können wir den doch gleich mitnehmen." Ich war natürlich begeistert von dieser Idee. Da mein Onkel in der Computer-Abteilung arbeitete, ging er gleich auf einen guten Kollegen zu und fragte ihn "Habt ihr noch einen A500 auf lager?" Der Kollege meinte "Ohje, leider nein. Der Amiga 500 ist absolut vergriffen. Der letzte ging vor 10 Minuten über die Theke". In mir löste das eine absolute Enttäuschung aus. Mein Onkel ließ sich so nicht abspeisen. "Wad! das kann doch nicht sein! Schau doch bitte noch mal im Lager nach. Mein Neffe hat nächste Woche Geburtstag." Dasmit dem Geburtstag stimmte übrigens :-) Der Kollege ging also noch mal ins Lager um zu schauen ob sich da nicht doch noch ein Amiga befindet. Aber nach wenigen Minuten kam er mit leeren Händen wieder. Die Enttäuschung in mir stieg auf ein Maximum an. Ihr werdet jetzt sicher denken, warum gehen die nciht einfach zu einem andern Händler und fragen dort nach. Das Ding ist, dass mein Onkel 15% Rabat auf den Kauf bekommt, da er Mitarbeiter ist. Die wollten wir natürlich mitnehmen. Schließlich habe ich auch nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Da kamen mir die Prozente gerade richtig :-) Mein Onkel wieder zum Kollegen "Komm, irgendetwas muß sich da doch machen lassen. Du kannst meinen Neffen doch nicht so absbeisen." Nach einer kurzen Pause sagte der Kollege "Ich werde mal schauen, ob wir im Zentrallager noch einen haben." Er rief also im Zentrallager an und fragte nach. Diese Zeit kam mir wie eine Ewigkeit vor. Am Sprechen konnten wir schon Ahnen, dass es gut für uns aussah und die Wahrscheinlichkeit groß war noch heute mit einem Amiga nach Hause zu kommen. Und so war es dann auch. Kurze Zeit später unterschrieben wir den Kaufvertrag und bezahlten direkt an der Kasse des Kollegen. Der gab uns die Kaufbestätigung mit und wir machten uns auf dem Weg zum Zentrallager.

4. Wettlauf mit der Zeit
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Da es schon spät am Nachmittag war und wir es kaum mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch rechtzeitig vor Schließung des Zentrallagers schafen würden dort aufzuschlagen, mußte eine schnelle Lösung her. Mein Vater stürmte in eine Telefonzelle, rief meine Mutter auf der Arbeit an und sagte ihr, dass wir sie unbedingt so schnell wie möglich mit Auto bräuchten. Meine Mutter machte wegen uns früher Feierabend, setzte sich ins Auto und fuhr uns in der Innenstadt abholen. Jetzt mußten wir nur noch schnell den Weg zum Zentrallager finden. Ich dachte schon an einen großen Verschiss! Aber wir schafften es tatsächlich noch rechtzeitig am Zentrallager zu sein. Genau 5 Minuten vor SChließung, UFFFF.

4. Erst die Hausaufgaben, dann das Spiel
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Zuhause angekommen, stieg ich mit dem Amiga unterm Arm aus dem Auto. Ich war sehr sehr stolz! Mein Onkel lief neben mir her und sagte nur "So ein kleiner Junge mit so einem großen Computer". Diesen Satz werde ich wohl nie vergessen. Damit hatte er wohl auch recht. Denn der Computer konnte weit aus mehr als ich mit ihm anzufangen wußte.
Während meine Mutter für alle einen Kaffe Kochte, mußte ich mich zu ert an die Hausaufgaben machen, bevor wir den AMiga aufbauen konnten. Ich weiß nciht wie ich die Hausaufgaben gemacht habe, es war mit Sicherheitnciht Gewissenhaft ;-). Ich war tierisch aufgeregt.

So... leider muß ich jetzt ganz schnell weg. Vielleicht erzählt ihr mal we es bei euch gewesen ist. Würde mich freuen :rolleyes:


68000er-CPU :bounce:

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12.03.2004, 17:12 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Guckst du hier.

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12.03.2004, 21:32 Uhr

Docki
Posts: 783
Nutzer
Tja Maja, da du ja selber auf den alten Threat aufmerksam gemacht hast. Hier ein Zitat von dir: C64 - 1986, ein Jahr später A500, dann noch mal 1,5 Jahre später A1200, seit 1999 x86.

C64 1986 - kann hinkommen
Amiga 500 1987 - passt auch
Amiga 1200 1989 ????? Aaahh ja. Hast du also den ersten Prototypen bekommen? Wo doch der 1200er erst 1992 rauskam.

SCNR

--
es gibt Computer .. und es gibt AMIGA

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13.03.2004, 11:28 Uhr

kadi
Posts: 1503
Nutzer
Ist doch egal wie oft son Thread kommt, ist doch schön wenn einer in Erinnerungen schwälgt, sich mit seinem Thread richtig mühe gibt und andere anstiftet sich auch gedanken zu machen.

Commodore16
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Mein erster Computer war ein C16, den mein Vater und ich im Februar 1986 bei Aldi gekauft hatten. Mein bester freund hat einen Tag später davon Wind bekommen und hat mit seinem Vater alle Aldis in seiner Reichweite abgeklopft, keine C16 mehr da. Er hat dann einen MSX von Panasonic gekauft.
Irgendwann habe ich den C16 mal aufgerüstet, vom 16KB auf 64KB. Der Matheleher von meinem Freund hatte die Idee dazu und hat mir beim Löten geholfen.

A500
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Im Oktober 1989 habe ich mir heimlich einen Amiga 500 gekauft. Mein Vater hatte den Plan das ich einem Bekannten von ihm, der bei Siemens arbeitete, einen alten Firmen-PC (von Siemens-Hicom) abkaufe, da hat der Junge was soliedes... Das wollte ich auf jeden Fall vermeiden.

Meine Schwester hat mir beim A500 Kauf geholfen, die 3km in die Essener Innenstadt haben wir zu fuss gemacht, weil ich das Geld bis auf den Pfennig genau hatte, kein Geld für den Bus übrig also.

Ich hab einen 14" Philips PAL-monitor wie eine Afrikanerin auf dem Kopf geschleppt, 3km Heimweg, wow hab ich mich auf zu Hause gefreut.


A1200
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Am 3.12.1993 hatte Horten in Essen wieder A1200er da, die waren Monate nicht lieferbar und ich wunderte mich zimlich deshalb. Der einzige Laden in Essen der die ganze Zeit welche hatte war Conrad, der die Teile zu Listenpreisen völlig überteuert anbot, kein Wunder das die welche hatten.
Mein A1200 wurde ständig aufgerüstet, 120MB-2.5"Festplatte, Fastram-karte, 14" Multisync-Monitor, Blizzard1260, Micronictower, SCSI-Kit, ZII Platine, CyberVision64-3d, MultifaceIII und schließlich meine heißgeliebte X-Surf von Individual Computer.

x86
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Amiga verkauft und Amithlon angeschafft, das war sep 2001. Der Amithlon war echt cool und hatte das gewisse Etwas. Da ich zu dem Zeitpunkt meine gesamte Heimcomputerei noch fast ausschließlich mit dem AmigaOS bestritt (P200 mit win98 stand in der Ecke), war der Geschwindigkeitszuwachs im AmigaOS durchaus ein Erlebnis. Vergleichbar mit dem Erlebnis das ich hatte als ich die erste Festplatte bekam, oder als die CyberVision64 bei mir das AGA ablöste.

Zur Zeit arangiere ich mich mit Linux und UAE, das ist warscheinlich das Schlusskapitel in sachen Amiga, mal sehn...

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13.03.2004, 12:04 Uhr

mbh
Posts: 62
Nutzer
cronologisch bekomme ich das nicht mehr hin, aber alles fing mit der Brotbüchse an :) , C64, C128, A500, A500+, A1200
letzteren habe ich verkauft wegen einen 486DX2 66 das bereuhe ich heute noch, dann war einen ganze weile ruhe mit amiga. bis ich mich mit UAE beschäftigt habe, da keimte der gedanke könntest dir eigentlich wieder einen zulegen anfagngs habe ich mir dann wieder einen A1200 aufgebaut d.h mit TK, NK und Scsi-controller, wie es so ist musste ich ihn wieder verkaufen da in der zwischen zeit ein A4000 dazugekommen war, und denn habe ich heute noch :) . aus gründen die mir bis jetzt noch nicht klarr sind :O habe ich mir auch gleich noch einen A3000 angeschaft. der in der nächsten zeit einen Apollo 4040 bekommt.

es mag sein wie es will meine 2 Amigas die werde soll lange ihren festen platz bei mir haben bis sich die mainboards verabschieden, was so hoffe ich in den nächsten 30 jahren nicht passieren wird :)

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13.03.2004, 15:26 Uhr

Will_Smith
Posts:
[Ex-Mitglied]
Eins muss ich im Vorraus sagen, ich bin erst 17 :rotate:


Meine geschichte mit dem amiga fing schon sehr früh an.
Mein Bruder der heute 25 ist bekam 1990 einen Amiga 500 von meinem Dad geschenkt, da er es geschafft hatte auf das Gymnasium zu kommen.
Nun zu der zeit war ich erst 3 Jahre alt und konnte noch nicht denken :glow:
Er ging immer zu Freunden und zockte dort mit ihnen Lemmings und so Zeug.

Das ging bis 1996 bis er sich nen Pentium 133 zulegte und seinen Amiga500 meinem anderen Bruder schenkte, mit der Meinung das der Amiga überholt sei und nicht mehr Stand der Dinge sei.
Nun ich hatte immer noch keinen Computer, ich durfte gelegentlich an den Amiga oder PC um zu zocken (Bleifuß gefiel mir sehr aufm PC).

Mein zweiter Bruder, der heute 19 jahre alt ist bekam dann 1999 nen PIII undder Amiga fiel dann endlich in meine Hände. Nach soviel Jahren hatte ich dann endlich einen eigenen Computer. Ich war sehr stolz auf diesen Rechner und pflegte ihn als wäre es mein eigener Sohn.
Während meine Brüder auf ihren PCs daddelten und keine ahnung von der MAterie hatten begann, fleißig mein wissen über den amiga zu erweitern. Ich ging sehr oft ins internet und schaute mir Bilder vom Amiga OS an. Ich kannte damals nur das AOS 1.2
Ich träumte nur davon, endlich mal OS 3.5 zu haben. Aber der Traum schien für mich in den Sternen zu stehen.
Ich rüstete dann später meinen A500 auf mit 1MB Speicher.

Ich las immer mehr Sachen über den A1200 im Internet und wurde immer gieriger nach diesem Rechner. ich rief in einem Amiga Laden an und fragte nach dem preis eines A1200. Der Händler sagte mir einen Preis von 250 DM (Jahr 2000!). Ich als 13-jähriger Junge hatte natürlich nicht viel. Also blieb ich weiterhin auf dem 500er bis zum November 2000. Durch zufall stoß ich auf einen A1200 in einem Gebrauchtladen.
Ich fragte nach dem Preis und die Verkäuferin sagte mir das sie das ganze Teil für 40 DM verkaufen will. Ich rannte sofort heim zu meinem ältesten Bruder und bettelte bei ihm um 40DM. Er konnte es selber nicht fassen das da ein 1200er für 40DM angeboten wurde. Er verzählte mir daraufhin das er schon von haus aus 1 MB Chip Ram besitzt, was natürlich nicht stimmte. Er gab mir das Geld so das ich sofort auf mein Fahrrad stieg und los fuhr. Zahlte das ding und kam sofort wieder Heim. Ich war fasziniert von dem Ding. Es hatte auch eine Festplatte in sich. Es war eine Conner 420 MB.

Ein Jahr darauf machte ich bei einer Elektronik Firma nen Ferienjob im Sommer. Von dort bekamm ich 1300 DM.

Mit dem geld rüstete ich meinen A1200er dann mit neuer Turbokarte, SCSI und vielem mehr aus.
Zu dieser zeit wusste ich noch nichts von Ebay oder irgendwelchen Kleinanzeigen hier im AN. Ich kaufte also alles neu.

Später kamen dann noch Netzwerkkarte , OS3.1 -> 3.9 dazu.

Im Februar 2003 kam dann auch noch die DSL Anlage und seitdem bin ich hier online :)

Der Amiga 500 ging dann in der zwischen zeit kaputt. hab hier noch seine überreste liegen. hatte mir dann vor nem monat oder so noch nen zweiten A500 mit Kickstart umschaltplatine und 1MB ram zugelegt. hatte für das teil 14 Euro gezahlt :)

irgendwann im Frühjahr 2001 bekam ich dann noch nen A600. Ich fand den echt cool, nur irgendwie hatte ich schon meinen 500er und der reichte mir, also verschenkte ich den rechner an en guten Kumpel.
:dance2:

Ich denke mal dass das meine Geschichte war.
Und ab und zu blicken doch meine Brüder neidisch auf mich, wenn sie wieder einmal kopfschmerzen von ihrem Windows und ihrer ständigen neuinstallation bekommen :)

:itchy:

MfG Willi Will

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13.03.2004, 15:44 Uhr

Elevoltek
Posts: 912
Nutzer
Mein erster Computer war ein Amiga600.

Einen Computer überhaupt, habe ich nur wegen des Protrackers gekauft,
Spiele waren eigentlich nicht der Beweggrund.

Das muß so 91-92 gewesen sein, A600 ohne Festplatte für selbst
bezahlte schlappe 799 DM. Das war hart damals :-)
Ich glaube, ich hab bei A-Z Electronic in Kreuzberg am Anhalter
Bahnhof (Berlin) gekauft.

Ich habe die Entscheidung zum Amiga definitiv _nie_ bereut :-)
Amiga, das 'rult' irgendwie einfach, da kann man quasi nichts machen
;-)

Auch wenn hier ein PC danebensteht, werde ich mir definitiv auch
einen neuen AmigaOne kaufen, wenn OS4 da ist.
Wenn ich das AmigaOS boote, löst sich bei mir so ein "Willkommen zu
Hause" -Gefühl aus - könnt ihr das nachvollziehen?

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13.03.2004, 18:29 Uhr

AchimStegemann
Posts: 112
Nutzer
Ich hole mal etwas aus und verändere das Thema in: Wie bin ich auf den Commodore-Hund gekommen :O

1980 hatte ich auf dem Schulfest Gelegenheit gehabt, die damaligen Schulrechner (Pets und C3000) zu bewundern. Ich gab fast mein ganzes Taschengeld aus, um Spiele wie Frogger, Segelflug oder Mondlandung zu spielen.

1983 bin ich dann in die Informatik-AG unserer Schule gegangen, wo ich an C3000 und C4000 Basic gelernt habe. Um selben Jahr zu Weihnachten kam dann der C64 8)

1986 haeb ich mir dann einen C128D zugelegt. Was für eine Maschine! Für mich der beste Commodore-Rechner (vor Amiga) überhaupt!
Der frischgebackene Amiga 1000 war damals noch unbezahlbar.

Ende 1987 kam dann mein Traum ins Haus. Bin extra 2 Monate dafür jobben gegangen, um mir die nötige Kohle zusammenzukratzen. Mein A500! Insgesamt hatte ich 4 Stück davon gehabt, weil einer dann immer den Geist aufgegeben hatte.

1992 kaufte ich mir einen A4000D mit EC030 der 2001 gegen einen A4000 RMB Tower weichen musste, weil der Desktop seine Macken bekam, die ich nicht mehr reparieren konnte.

Seufz... wenn ich mich noch so an die alten Commodore-Zeiten Mitte der 80er erinnere... schluchz. Das war für mich die schönste Zeit mit Commodore überhaupt. Jeder hatte einen, die Programme waren, wenn in Basic geschrieben, überall lauffähig und portierbar. Da hatte das Programmieren noch richtig Spaß gemacht. Geschwindigkeit war damals kaum ein Thema gewesen, denn alle waren ja gleich langsam gewesen.

Mit dem Einzug des PCs in die Heimstätten Anfang der 90er ging es dann bergab.

Heute bereue ich es, dass ich meinen C128D Ende der 80er verkauft hatte. Aber wozu gibt es heute WinVice?!

Gruß
Achim



[ Dieser Beitrag wurde von AchimStegemann am 13.03.2004 editiert. ]

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13.03.2004, 18:45 Uhr

Big_H
Posts: 408
Nutzer
Also denn mal los.
Angefangen hat alles mit nem Plus4 ich muss so 12 oder 13 gewesen sein. Dann kahm 1-2 jahre später nen C64 nen halbesjahr später war der im eimer (bei mir durfte noch nie was schrauben haben :D ) also kahm nen gebrauchter C64 ins aus. Wieder rum nen Jah später habe ich mir dann nen A500 gekauft ich habe noch nie soviel Autos gewaschen und rasen gemäht wie zu der zeit.
Der A500 war bis 97 im dienst dann habe ich bei nem kumpel quake auf nem pc gesehen und habe mir dann nur wegen dem game nen P200 gekauft und der A500 ist auf den dachboden gewandert.
Im Jahr 2000 hatte ich dann irgendwann mal langeweile und habe vorm rechner gesessen. da ist mir dann meine AmigaJoker sammlung ins auge gefallen und ich habe mal bei lykos Amiga 500 eingegeben und bin damals bei real-amiga.de gelandet. danach habe ich mich nen paar stunden mit der emulation beschäftigt aber das wurde mir dann zu blöd.
also bin ich nachts um 3 auf den dachboden und habe den A500 reaktiviert (mann waren meine eltern sauer als ich se mitten in der nacht aus dem schlaf gerissen habe :D ).
aufjeden fall bin ich seid diesem tag wieder krank.
In den nächsten jahren kahmen ein A1200 (heute im Tower mit ppc und bvision), A4000 (ebenfalls tower umbau ppc mediator), CD32+SX32, CDTV, A600, 3 A2000, A1000, A3000T, AmigaOne, 2 C64 und wieder ein Plus4 dazu. und auch den A500 habe ich immer noch.
sö das wars soweit von mir ich hoffe ich habe keines meiner schätzchen vergessen.

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13.03.2004, 20:04 Uhr

ousia
Posts: 113
Nutzer
Mmmh, mein Weg zum Amiga war etwas umständlicher:

Die Anfangszeit (1983-1986):
Ich habe 1983 meinen ersten Compi bekommen, einen ZX Spectrum, war damals gerade mal 11. Habe dann auf der Gurke ein weing Basic programmieren gelernt. Irgendwann bekam ich mit, dass bei meinen ganzen Schulkameraden der Zug eher in Richtung Commodore lief und ich leierte meiner Mutter zusätzlich noch einen gebrauchten VC 20 aus dem Kreuz. Damals das einzige, was con C= für mich erschwinglich war.
Ich nutzte allerdeings hauptsächlich weiter den ZX, für den ich nach und nach das Interface1 und das Micrdodrive erstand.

Der C64 (1988-2004):
Als der C64 dann irgendwann billiger wurde, muß so 1987 oder 1988 gewesen sein, habe ich einen C64C erstanden, dazu eine 1541II und (viel) später eine 1581. Man was haben wir an den Kisten rumgeschraubt: Kernel mit drei Betriebssystemen als gebranntes EPROM eingebaut (original Kernel auslöten -schwitz- Sockel einlöten -schwitz, schwitz- einschalten, ging noch -puh-), C64 plus Laufwerke und Netzteile in ein selfmade Desktop gehäuse einbauen etc. War schon ne lustige Zeit. Habe zu der Zeit in der Schule auch "EDV-Unterricht" gegeben (Computer AG), weit entfernt von aller fachlichen und pädagogischen Qualifikation :O
Meine C64er laufen übrigens noch
:D

PC (1990):
1990 kaufte ich mir dann für die Schule von meinem ersparten einen Schneider Euro PC mit externem 5 1/4 Zoll LW und diesem DDR-Drucker, Name vergessen. Das war der technische Overkill damals, begeistert hat es mich jedoch nicht. Aber für anständige Textverarbeitung hat es gereicht... Etwas später kam dann noch ein gebrauchter XT dazu, den ich für einen Appel und nen Ei von einem bekannten erstand. Mit Festplatte!!!

Per Zufall zum Amiga (1992):
1992 wurde dann bei Allkauf der Amiga 500+ für einen Spottpreis vertickert und ich habe mir aus Interesse (und wegen der Spiele) einen gekauft. So richtig genutzt habe ich ihn aber nicht.
Der Zufall wollte es, dass ich ab 1994 fürs Studium eine fußnotenfähige Textverarbeitung brauchte. Das konnte Works auf dem Schneider nicht und so griff ich auf Beckertext II auf dem AMiga zurück (grausam, grausam). Dadurch begann ich, mich intensiver mit dem A500 zu befassen und Hardware anzuschaffen (zwangsweise): eine Speichererweiterung, eine Festplatte und eine Turbokarte kamen mit der Zeit ins Haus, irgendwann dann OS 2.0, Dir Opus 5 und Wordworth (was ich bis heute für Textverarbeitung nutze). Natürlich alles grausam langsam auf dem 500er.

A1200 (1995):
Irgendwann musste dann ein schnellerer Rechner her und da ich längst angefixt war, musste es ein Amiga sein. Ich nutzte also die Gunst der Stunde, da die ersten ESCOM /AT 1200er auf dem Markt erschienen.
Von da an begleiteten mich über Jahre diverse A1200 Konfigurationen.

Wieder ein PC (1999):
Hauptsächlich fürs Internet schaffte ich dann irgendwann wieder einen PC an und auch wenn ich heute einen 2 Ghz Rechner besitze, fasse ich das Ding - und vor allem Windoof- nur an, wenn es unbedingt sein muss (Manches im Internet, Brennen von CDs...)

iMac (2002):
Cooles Gerät, vor allem der digitale Videoschnitt hat mir Spaß gemacht (mit iMovie unter Mac OS X.2). Leider hatte ich ein Montagsgerät erwischt, dass beim dritten Reparaturversuch vom Apple Handler kaputtrepariert wurde. Ich habe dann das Geld zurückgenommen und hatte nach dem ganzen Ärger keinen Bock mehr auf Mac, zumal es den alten iMac dann nicht merh gabe und ich für 500EUR mehr die Lampe hääte kaufen müssen.

A4000 (2002):
Seit zwei Jahren besitze ich einen gut ausgestatteten A4k, mit dem ich die für mich wichtigen EDV Dinge erledige (Text, Mail, Internet (soweit möglich), Video). Was auf dem Amiga nicht geht, geht halt aufem PC und solange die Hardware noch läuft, werde ich ihn mit freude nutzen.:lach: :lach: :lach:

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15.03.2004, 00:50 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Docki:
C64 1986 - kann hinkommen
Amiga 500 1987 - passt auch
Amiga 1200 1989 ????? Aaahh ja. Hast du also den ersten Prototypen bekommen? Wo doch der 1200er erst 1992 rauskam.


Irgendwann zwischendurch waren wir eine Zeit lang ganz ohne Computer. Das hatte ich wohl verdrängt. ;) Ob das nun ein Jahr oder länger war, und wann genau, weiß ich nicht mehr. Ist alles schon zu lange her, und für mich nicht wichtig genug, als dass ich sowas bis ins Detail nach so vielen Jahren noch im Gedächtnis hätte. Da gibt es andere Dinge, die sich nachhaltiger eingebrannt haben, die aber nun gar nichts mit Computern zu tun haben. Auf jeden Fall aber war die computerlose Zeit vor dem 500er. Für dich hab ich jetzt noch mal angestrengt nachgedacht, und kann mich dunkel erinnern, dass da noch ein zweiter C64 ein Rolle spielte; nach der Pause. Der 500er kam IMO erst Mitte 91 ins Haus. Kann durchaus auch sein, dass wir den dann auch länger als 1,5 Jahre hatten. Nagel mich da nicht fest.

Ich hab auch keine Rechnungen mehr davon. Sind alle längst vernichtet. Nach Ablauf der Garantie fliegt so was weg. Ich kann hier nicht alles horten.

Aber wie schon gesagt, so wahnsinnig wichtig ist mir das Alles nicht.




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15.03.2004, 01:53 Uhr

werfer
Posts: 153
Nutzer
Tjaaaa....

... ob ich das noch so alles zusammenbekomme? Mal schauen:

ich bin in USA aufgewachsen, und der erste Rechner, an dem ich fummeln durfte, war ein Apple II bei uns in der Schule. Da mein Daddy bei IBM arbeitete, hatten wir einen XT oder AT zuhause, weiss gar nicht mehr genau.

Ich bekam dann, damit ich endlich einen "eigenen" Computer hatte, einen VC 20 geschenkt, den ich so ausreizte, dass es irgendwann rauchte :-)

Dann, zurueck in Deutschland, ging ich bei Wind und Wetter Massa-Heftchen austeilen, um mir endlich einen C128 kaufen zu koennen, da ich unbedingt an CP/M rankommen wollte, und ausserdem mit meinen Kumpels C64 Games traden wollte. Dies gelang denn auch nach zaehen Verhandlungen konnte ich mir gebraucht einen leisten.

Der hielt auch nicht lange, diesmal war aber meine Mutter schuld, die beim Putzen den Akkustikkoppler abgesteckt und dann verkehrt herum wieder dran gesteckt hatte. Als ich dann am Abend Strom gab, um mich in eine meiner Stammboxen einzuwaehlen, da ging die Videobank in Rauch auf :-/

Da meine Mutter sich schuldig bekannte, gabs dann einen A600HD. Wir hatten zu der Zeit eine Mailbox mit einem 2000er und drei Modems am Laufen, und 2400 Baud waren "lame."

Dann kam eine Pause, und erst einige Jahre spaeter holte ich mir dann einen PC mit Windows 3.11. Aargh! Es gab dann 95, 98, ich besorgte mir einen 2ten PC, um erst auf Suse, dann auf RedHat und dann schliesslich auf Debian umzusteigen.

Auf einem Flohmarkt lief mir dann ein C128 ueber den Weg, den ich kaufte und mittlerweile erfolgreich mit LUnix im Internet habe :-))

Tja, und dann stolperte ich in einem Troedelladen ueber einen 4000D. Ich kaufte ihn, es packte mich, 2 Wochen spaeter hatte ich dank ebay auch noch einen 1200er.... tja, und momentan lasse ich meine PCs und HPs und auch den alten Mac, der mit Linux betankt hier neben einer alten SGI steht, in der Ecke stehen und versuche einen Amiga hochzuziehen, mit dem Arbeiten wieder Spass macht (mailen, schreiben, drucken) und natuerlich GAMEN :-)) Ich bin naemlich auch ein alter Elite Fanatiker - und meine Diskette funktionierte noch zu meinem grossen Erstaunen :-))

Ich suche allerdings immer noch eine Elite Version, wo man den Van Maanens Stern anfliegen kann. Ich hab drei gekaufte und meine alte Raubkopie, aber allesamt lassen sie das Anfliegen nicht zu :-/
--
++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Amiga 1200D - AmigaOS3.1 - M-Tec 1230(+Mastercard) - PCMCIA-Ethernet

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15.03.2004, 21:25 Uhr

Wolfman
Posts: 3666
Nutzer
Hmm, irgendwann im Herbst 1979 brauchte ich für den Mathe-LK einen wissenschaftlichen Taschenrechner. Anstelle des von der Schule zum Kauf angebotenen TI-30 bekam ich einen programmierbaren TI-57. Der beherrschte immerhin bis zu 50 Programmschritte - was ham wer in den Pausen (und dazwischen ;) ) "Mondlandung" gespielt 8) Mein Traum war damals der TI-59 mit Drucker, an den ich dann 1988 zufälig kam :D

Zu der Zeit besuchte ich auch einen Info-Grundkurs an der Penne. Da hatte ich den ersten Kontakt zu einem echten Computer - einem TRS 80 mit sagenhaften 16 k Ram und Grünmonitor. die echten Cracks schlugen sich um das einzige Highendmodell mit 32 k :D

So um 1988 war ich während der Ausbildung beim Rechnungsprüfungsamt und musste mir dort regelmäßig selbst eine Beschäftigung suchen und fand irgendeine Loseblatt-Sammlung, in der auch irgendwas über Computer stand. Und da las ich zum ersten Mal über den Commodore Amiga 500, der den MS-DOS PCs in Sachen Grafik, Sound und Geschwindigkeit bei weitem überlegen sein sollte.... Wies der Zufall so wollte, suchte mein Vater damals einen Computer und ich überredete ihn mit meinem neu erworbenen "Fachwissen" zum A500. Der kostete damals mit Kick 1.2 bei Conrad etwa 1.000 DM. Kurz danach wurde er dann mit 2. Disklaufwerk und 512 K Fastram aufgerüstet. Da ich zu der Zeit während des Studiums an der FHöV auch EDV-Vorlesungen besuchte und da an einer Dose mit DOS-Oberfläche saß, war ich von der Workbench und der Mausklickerei schwer beeindruckt.
Mein Schwager, der damals seinen C64 durch einen C128 ersetzte, riet zwar dringend vom Amiga ab und empfahl einen Atari ST, aber auf den hörte ich eigenlich noch nie :lach:

Naja, wegen eines Umzugs 1990 war dann erst mal Pause in Sachen Computer.
Ich hab dann eigentlich 3 Jahre die Weiterentwicklung verchlafen und mir 1993 mit meinem Wissen aus 1988 einen A600 gekauft. So langsam erfuhr ich dann von Sachen wie Windows, 486ern etc. und dass der Amiga eigentlich seinen Vorsprung verloren hatte :nuke: Auf der Arbeit erhielten wir Ende 93 dann auch PCs - 486DX25er mit OS/2.

So kams, dass ich Mitte 1994 vor der Wahl stand, mir entweder einen 486er oder einen A1200 zu kaufen. Meine Wahl fiel auf letzteren, bestellt beim Otto-Versand mit 40 MB Festplatte, geliefert mit 60 MB.
Den 1084-Moni, den ich mitbestellt hatte, gabs wegen der Commo-Pleite schon nicht mehr, so dass ich ohne Mehrpreis einen Acorn AKF52 erhielt.
Kurz danach kaufte ich dann noch ein CD32 für damals 299 DM.
1995 kaufte ich dann einen Communicator, um das CD32 als CD-Romlaufwerk zu benutzen. Eigentlich begann ich erst zu der Zeit, mich wirklich mit dem Computer auseinander zu setzen. Ich begann, Aminet-CDs zu durchstöbern, versuchte, Grafiken die auf einer CD des Multimediajokers waren, anzusehen und machte mich dabei mit den Datatypes und verschiedenen Grafikprogrammen vertraut. Damals kaufte ich auch meine erste Turbokarte - eine Telmex TRA 1200 mit 4 MB Ram. Irgendwann begann der Communicator zu spinnen und ich kaufte zunächst ein Sernetkabel als Ersatz und dann das erste CD-Romlaufwerk, das ich per Squirrel SCSI-Hostadapter anschließen wollte. Tja, dabei musste ich dann feststellen, dass der PCMCIA-Port nicht mit der TRA funktionierte und ich kaufte eine Blizzard 1230 IV. Die erhielt dann zuerst 8 MB und später nach dem Kauf des SCSI-Kits 24 MB Ram. Die 60 MB HD wurde zunächst durch ein 100 MB Zip-Drive ergänzt und später durch eine 1 GB HD ersetzt.

Ende 1998 war es dann Zeit für einen neuen Computer und die Wahl lautete PC, Mac oder PPC-Amiga. Ich entschied mich für einen Micronik
A 1500, den ich bei KDH mit CSPPC 233, 64 MB Ram, PicassoIV und 4 GB HD bestellte. Nach einigen Wochen des Wartens rief mich Günter Horbach an und teilte mit, 233er Karten seien nicht lieferbar und ob ich stattdessen auch eine 200er und für die Preisdifferenz ein CD-Romlaufwerk wolle. Ich überlegte nicht lange und sagte "ja".
Dann traf die Kiste ein und.... tja, Herr Horbach hatte mich schon vor der Lieferung auf Probleme mit dem Booten hingewiesen und mir angeboten, das Teil jederzeit zurückgeben zu können. Als der Amiga das erste Mal hochfuhr und ich die WB in 800 * 600 und 16 Bit bewundern konnte, war das schon erhebend. Leider aber spinnte (oder heiß das "sponn" ?) der Computer wirklich, fuhr mal erst nach unzähligen Resets, mal nach stundenlangem "Vorglühen" und oft gar nicht hoch, so dass ich ihn zurück sandte.
KDH teilten mir dann mit, dass wohl das ZIII-Board mit manchen 1200er Mobos nicht harmonierte. Nach einiger Zeit bot mir Herr Horbach dann an, die ganze Peripherie in einen 4000er, den er reinbekommen hatte, einzubauen und die IDE-HD und CD-Rom gegen SCSI auszutauschen. Da ich immer von einem 4000 T geträumt hatte, gab es wieder nichts zu überlegen und so stand dann endlich mein Traumamiga vor mir. Mit der zeit erhielt er weitere 64 MB, die P-IV wurde um Paloma und Concierto erweitert, eine externe 17 GB HD kam dazu etc.
Zuletzt erhielt er eine Highway samt Norway und eine VarIO. Und dann begann sein Verfall :(
Plötzlich fuhr er nicht mehr hoch oder fror plötzlich ein und Osten letztes Jahr war dann endgültig Schluss (s. auch meinen Thread aus dieser zeit hier im Forum)
Tja, was nun.... PC kam erst mal nicht in Frage, für Mac gabs aber keinen (brauchbaren) UAE, also erst mal den 1200er wieder klar gemacht
(der brauchte zwischenzeitlich eine neue Tastatur), aber oh weh, wie konnte ich das vorher aushalten - AGA in 16 (oder warens 32 ?) Farben auf 640 * 480, ohne Augenschaden...

So kams, dass ich mir schließlich doch einen Win-PC zulegte (HP-Notebook mit Mobile Athlon XP 2400 +). Dank ylfs
Hilfe hatte ich zumindest kurz danach WinUAE drauf und das war ein Aha-Erlebnis, was den Geschwindigkeitsunterschied auch und gerade zu meinem 4000er anging.
Nun ja, ich hab zwischenzeitlich wieder eine CSPPC ergattern können und außerdem das Pablomodul für die Picasso. Irgendwann werd ich den Amiga wieder startklar machen, aber wohl wie einen Oldtimer nur noch
zu besonderen Anlässen starten.
Zwischenzeitlich eledige ich immer mehr unter Windows (das hier schreibe ich z.B. mit Mozilla 1.6) und benutze UAE eigentlich fast nur noch zum Mailen mit YAM oder beim Surfen auf "verdächtigen" Seiten.
Pegasos und MorphOS haben mich nie wirklich interessiert, und einen A1 ohne OS4 werde ich mir wohl auch nicht zulegen (mit OS4 sieht das schon anders aus :smokin: )
Außer den Computern hab ich mir im Lauf der Jahre noch ein paar Spielekonsolen (Sega Master System II, Gamegear, Megadrive, Sturn und Dreamcast, Playstation 1 und Nintendo Gamecube) zugelegt, aber das ist eine andere Geschichte :)

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten I-)

hmm. zum Thema "wie kam ich zum Amiga" passt das Posting wohl nicht ganz, aber seis drum :look:

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[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 15.03.2004 editiert. ]

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15.03.2004, 22:20 Uhr

TerAtoM
Posts: 1230
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Alsoooo... 1985 (oder 86?) bekam mein bester Freund seinerzeit einen CPC464 Geschenkt. Ich war schwer begeistert, konnte aber weder meine Eltern noch sonst wenn davon überzeugen mir einen Computer zu kaufen. November 1987 jedoch hatte ich meine Ausbildung angefangen und mir von meinem ersten Monatsgehalt einen CPC464+Grünmonitor und ein Spiel (Antiriad) gekauft.

Darauf programmierte ich dann mehrere Spiel und ein Adressenverwaltungsprogramm in dem eingebauten LocomotivBasic. Da aber alle irgendwie einen C64 hatten besorgte ich mir da auch einen (hatte ja nun auch Geld :) . Nachdem ich EIN Spiel dafür programmiert hatte war ich dem überdrüssig (man musste alle Grafiken aus einer Datawüste in die Pokebefehle übertragen... brrr...).

1989 (ungefähr) war der Amiga in greifbarer nähe. Ein Freund von mir Arbeitete als Praktikant in einem Qualle laden und bekam prozente. Also den CPC464 mit allen zubehör (inzwischen Farbmonitor, Bücher, Zeitschriften und viel Software) verkauft (das bereue ich heute sehr) und ab in den Quelleladen und da für 800.-DM einen Amiga500 gekauft.

Dieser bekam in laufe der Jahre viele erweiterungen und musste viele Lötstunden über sich ergehen lassen. Zudem wurde er bis zum abwinken mit "Nort&South", "Defender of the Crown", "LotusTurboEsprie" und sonstigen kultigen Games gequält. 1993 kam dann ein Amiga2000 mit Festplatte dazu an dem ich jedoch nicht lange freude hatte da ich anfang 1994 meinen Wehrdienst ableisten musste.

Nach einem Jahr ohne Computer war ich 1995 recht baff als ich mitbekam das Commodore nicht mehr war und das alles anders geworden ist. Nichtsdesdotrotz einen gebrauchen Amiga4000 mit 160MB Festplatte für 1600.-DM ergattert (die Fahrt dorthin und die suche nach dem verkäufer war eine Odysee für sich).

Dieser hat heute eine CSPPC, CVPPC ist in einem MicronikTower untergebracht und hat auch sonst keinen Mangel an erweiterungskarten.

Leider ging die CSPPC 2001 kaputt und ich bekam auch noch DSL. Und während ich auf die Reparatur wartete erstand ich einen billigen PC (Duron_800MHz). Dann kam auch noch dazu das ich Beruflich komplett umgestiegen bin und momentan leider nur mit WindowsPC's Arbeite(n muss). Deswegen ist seitdem mein Amiga einfach nicht oft zum zug gekommen.

Aber mal sehen... wenn ich das Geld zusammenbekomme (ist momentan echt nicht so einfach) wird wohl bald ein PegasosII mit MorphOS hier einziehen :)

CU TerA
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15.03.2004, 23:49 Uhr

asregg
Posts: 265
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Hmm. Wo fange ich an? Also, ich bin 17 Jahre alt und gehe noch zur Schule. Mein Vater hatte 1990 einen Amiga 2000 gekauft mit irgendeinem Commodore 1084(oder so) Monitor. Das war mein erster Kontakt mit dem Amiga. 1995 bekam ich dann meinen eigenen Amiga 1200. Dieser bekam eine Blizzard 1230IV und 16MB RAM und hatte eine 170MB Festplatte. Mit diesem habe ich den 1084er Monitor geschmort mit irgendeinem AGA Modus. Habe dann einen neuen Monitor gekriegt (14xx oder so, von AMIGA). Ich hatte auch eine 8x CD-ROM am PCMCIA Slot von Telmex. Irgendwann habe ich dann alles verschenkt und mir ein Aldi-Notebook geholt (1.2GHz PIII). Nach anderthalb Jahren habe ich dieses verdammte Windows und Linux nicht mehr ausgehalten und habe es meinem Vater gegeben. Darauf habe ich mir ein iBook G3 900MHz geholt und bin sehr zufrieden damit. Dennoch fehlte mir der Amiga sehr und so habe ich mir bei eBay einen 2000er und einen 1200er geholt. In den 2000er habe ich die alte Turbokarte von meinem Vater getan (Hardital Over The Top 68040 @30MHz, Picasso II, SCSI Controller 350MB SCSI HD & CD-ROM und RAM). Den Amiga 1200 habe ich vor mit einer BlizzardPPC und BVision aufzurüsten. Mein Vater benutzt seinen Amiga 2000 (Blizzard 2060, CyberVision64/3D, 92MB RAM, Flickerfixer, 2x 2GB SCSI HD und X-Surf) und surft damit DSL und so. Amiga RuleZ :rotate: !

Gruß,
asregg

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16.03.2004, 10:31 Uhr

Kinomatrix
Posts: 130
Nutzer
Hallo !

Meinen ersten Kontakt mit einem C64 hatte ich 1987 in der
ehemaligen DDR. Damals war ich noch in der Ausbildung, und
ein Kumpel hatte das Teil über Beziehungen (wie so alles) von seinem Papa bekommen. Es war schon toll was auf dem Rechner alles so
lief. Wir spielten manchmal Nächte lang. Der Hit war die
Datasette mit der die Programme geladen wurden. Mein Kumpel
merkte schon beim Laden, das klang so ähnlich wie bei einem Analog-Modem wenn es Online geht, ob das Spiel korrekt geladen wurde oder nicht.Dann wurde eben am Tonkopf der Datasette herumgeschraubt, bis es ging. Rechner aus DDR Produktion gab es auch schon, aber
ohne Warteschlange war da nix zu machen. Da wurden am Abend
vor dem Verkauf schon Liegestühle bzw. Matten vor dem Laden
gelegt, damit man am nächsten Morgen der Erste war.
Die Mittwochsschlange bei Aldi war da nichts dagegen....
Einen C64 habe ich später mal in einem An- und Verkaufsladen
gesehen, das waren solche Läden wie die SecondHand-Läden heute.
Beim Preis hat man es sich einfach gemacht. Man hat vom C64 die
64 genommen und noch zwei Nullen drangehängt. 6400 Mark, das war eine Menge Holz, wenn man bedenkt, das der Durchschnittslohn damals
bei ca. 600 DDR-Mark lag. Also für einen Normalo unerschwinglich.
Wenn uns die Programme auf Kasette ausgingen, haben wir aus Zeitschriften oder Büchern Zeile für Zeile das Progi reingeklimpert.
Die Freude war natürlich groß, wenn es dann auf Anhieb gleich lief.

1991 war es dann bei mir soweit.Die Frage welcher Rechner
es sein sollte, war kein Thema. Natürlich ein A500. Mit Zweitlaufwerk
und 512 kB Zusatzram war das damals schon ein "hochgerüstetes"
Teil. Meine ersten Programme waren Lotus Turbo 2, Monkey Island,
Invest, F19, F16 Falcon und Jumping Jackson. Manchmal saß ich Nächte lang, weil mir ein Spiel einfach keine Ruhe lies.
Das coolste waren aber damals die Zockerpartys bei denen man
einen Haufen Leute kennen lernte.
"Was, Du hast einen Amiga ? Ich habe auch einen. Ey wir müssen
uns mal treffen....."

Später wurde der A500 mit einer externen Turbokarte und HD aufgerüstet. Danach kam ein A1200 Tower, und dieses Jahr
habe ich mir einen A4000 zugelegt. Ich habe während dieser Zeit
öfters über den Sinn oder Unsinn nachgeacht, auf einen PC
umzusteigen.
Bin aber letzten Endes dem Amiga immer treu geblieben.
Da ich auf Arbeit mit einem PC arbeite, habe ich genug Möglichkeiten
zu vergleichen. Für mich hat der PC und speziell Windows immer
irgendwas steriles an sich. Mach nur das was erlaubt ist, sonst
Newinstall Windows. Die Fehlermeldungen sind immer der Hit.
In Adresse 1254634.XXXX ist ein Fehler aufgetreten.....
Alles klar, jetzt weiß ich bescheid.

Für mich bleibt nur zu hoffen, das es doch eeeendlich mal
wieder ein Licht am Ende des Tunnels für uns Amiga User gibt.
Wenn man bedenkt, wie schnelllebig die Zeit vor allem
im Computerbereich ist, ist es für mich schon ein Wunder das es
überhaupt noch Firmen gibt, die für den Amiga was tun.
Totgesagte leben länger. Ich hoffe, daß das vor allem für
den Amiga zutrifft.

Ciao !

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16.03.2004, 11:51 Uhr

Developer
Posts: 348
Nutzer
*** gelöscht, da OT ***

[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 19.08.2005 um 07:47 Uhr editiert. ]

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16.03.2004, 12:03 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
Nutzer
Zitat:
Original von Developer:
*** gelöscht, da OT ***



Es ist mal wieder soweit: TROLLFÜTTERUNG!
Einmal Pizza Frutti di Mare bitte...:lach:
--
Der Zeitreisende

[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 19.08.2005 um 07:48 Uhr editiert. ]

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16.03.2004, 14:26 Uhr

Amiga4ever
Posts: 537
Nutzer
Zitat:
*** gelöscht, da OT ***

Hat ja auch unheimlich viel mit dem Thread zu tun *rolleyes*


Der erste Computer, den ich zu Gesicht bekam, war ein C64. Von meiner Schwester ihrer Freundin der Bruder hatte einen, und ab und zu nahm mich meine Schwester mit zu ihm und ich durfte beim spielen zusehen - war für mich damals jedesmal ein Ereignis; ich war dort so etwa 4 oder 5 Jahre alt.

Etwas später nahm mich dann mein Bruder des öfteren zu seinem Kumpel mit, der hatte einen CPC mit Grünmonitor, an den ich mich aber nur noch ganz schwach erinnern kann; ich muß dort so um die 6 gewesen sein. Und erst 1988, als ich 8 war, bekam mein Bruder von unseren Eltern einen Amiga 500. Er wollte zuerst eigentlich entw. einen C128 oder einen CPC, doch nachdem er "Defender of the Crown" gesehen hatte, wollte er unbedingt so einen. Die ersten beiden Spiele, die ich sah am Amiga waren "Marble Madness" und "Mission Elevator"; zwei Spiele, die bei mir heute noch einen hohen Stellenwert einnehmen.

Nun, jedesmal, wenn mein Bruder am Amiga hockte, hab ich ihm über die Schulter gekuckt, um zu schauen, was man machen muß, damit man ein Programm zum laufen bekommt. Denn kaum war er außer Haus, saß natürlich ich davor, und er hat mich in all den Jahren nicht einmal dabei erwischt, hehe. Als ich etwas älter war, durfte ich dann auch mit seiner Erlaubnis an den Amiga, wenn er nicht zuhause war. Die Jahre zogen ins Land, und mein Bruder war schon immer von den neuesten Errungenschaften der Technik fasziniert (wie heute auch noch...), sodaß er uuunbedingt einen PC wollte und nicht mehr den "lahmen" Amiga. Das war so Ende 93, Anfang 94. Mein erster Eindruck vom PC war nicht berauschend, denn ich erinnere mich, es war kurz bevor er den PC bekam: ich spielte am Amiga "Formula One Grand Prix" und der Amiga ladete gerade die nächste Strecke nach und zeigte mir das bekannte Bild: bitte warten, Spiel wird geladen. (oder so ähnlich halt) Da meinte mein Bruder abfällig: wart ab, bis Du den PC siehst, der ist soooo schnell, da wirst Du so eine Meldung niiiieee mehr sehen. Der PC kam, es war ein 486/66DX mit einer 450MB Platte, er starte Grand Prix und was war das erste, das ich sah: "Bitte warten, Spiel wird geladen" Meine Reaktion war zuallererst ein brüllender Lachanfall, gefolgt von einem bitterbösen Blick seitens meines Bruders. Tja, also war der PC doch keine Wundermaschine, wie ich schon befürchtet hatte.

Ein gutes hatte allerdings das neue Gerät: ich bekam den Amiga jetzt für mich. Die Jahre zogen ins Land, mein Bruder investierte andauernd in neue Hardware, und ich war immer noch glücklich mit meinem Amigalein mit Kick 1.2 und 1MB Ram. Meine Hauptbeschäftigung war eh spielen, da reichte das. Auch die neueren Spiele, die ich mir zulegte, liefen noch unter 1.2.

1996 begann ich mit meiner Ausbildung, und ich benötigte eine gute Textverarbeitung. Nun, da war auf dem alten 500er natürlich nicht mehr viel geboten. Ich begann, mich nach einem A1200 umzukucken. Dummerweise hatte ich mich in den letzten Jahren nie um neue Entwicklungen auf dem Amigamarkt gekümmert und war jetzt von Wörtern wie Turbokarte und MagicWB erschlagen. Ich las zwar regelmäßig die AmigaGames, aber hier auch nur den Spieleteil ;) Allen Schwarzsehereien auf dem Amigamarkt zum Trotz wollte ich mir nun einen A1200 anschaffen, schrieb zuvor ein paar mal an die Helpline von der AmigaGames, um im Vorfeld noch einige Fragen zu klären und malte schon mal die Vesaliaanzeigen bunt, was ich mir alles kaufen wollte. Tja, und gerade, als ich so das Geld zusammen hatte, machte die Amiga Games pleite, das war 1997. Bzw. erschien glaub noch ein paar Ausgaben lang im Amiga Magazin. Und für mich war das damals eine Art Schlußstrich. (warum, weiß ich heute auch nicht.... vielleicht hatte ich auch grad mal wieder Liebeskummer in der Zeit *g*) Jedenfalls war das für mich ein Zeichen, daß die Amigazeiten rum sind, ich kaufte mir keinen Amiga 1200, sondern einen PC :( Einen Pentium 133 mit Win95 und der geliebte Amiga verschwand im Schrank.

Und so gute 2-3 Jahre lang machte ich den ganzen Aufrüstrummel mit, und dann hatte es mich total angekäst. Immer öfter holte ich den Amiga wieder vor, ach war das schön, Diskette rein und Spiel läuft. 1999 ging ich online (mit dem PC), und irgendwann dachte ich, schau doch mal, was das Netz so bietet unter dem Stichwort "Amiga". Und was sah ich: er ist nicht tot, die Szene lebt!!! Ebay entdeckt, Hardware entdeckt :) Als erstes kam ein "neuer" A500 ins Haus mit Kick 2.0 und Festplatte. Dann ein A570 dazu. Irgendwie war das aber auch nicht der wahre Jakob, vor allem das A570. Der Amiga mußte in den Tower, mit Kick 3.1 und Festplatte und CD-Rom. Dann bekam ich glücklicherweise einen A1200 geschenkt, nahm den dann fürs Internet. Der steht jetzt auch wieder rum, denn jetzt hab ich ja den A2000 mit Blizzard2060 :) Hach, schön...

Ach ja, der letzte Rechner, den ich mir gekauft hab, war übrigens ein C64, ich wollte doch endlich auch mal mit einem spielen, nicht nur zuschauen *g* So saß ich im Jahre 2003 das erste Mal vor einem C64. Hach, war schön :)
--
Amiga 2000, Blizzard2060, 64MB RAM, Cybervision 64/3D, Picasso96, Prelude, NEC-Brenner 40x16x10, OS 3.9
Amiga 1200, 4,8 GB HD, Blizzard 1230 IV/64MB Ram, OS 3.9
Amiga 500(T), Supra Turbo 28, 3 MB Ram, 32xCDRom, 512 MB HD, OS 3.1/1.3

[ Dieser Beitrag wurde von Amiga4ever am 16.03.2004 editiert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 19.08.2005 um 07:48 Uhr editiert. ]

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16.03.2004, 15:15 Uhr

Eule
Posts: 1607
Nutzer
Zitat:
*** gelöscht da OT ***

Du redest schon wieder Unsinn

Schade dass du die Erklärungen nicht verstehst die man dir gibt,
Anderen wäre es peinlich, mit so wenig Ahnung so viel Schwachsinn zu
erfinden.


[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 19.08.2005 um 07:53 Uhr editiert. ]

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16.03.2004, 15:19 Uhr

Will_Smith
Posts:
[Ex-Mitglied]
Und ich dachte die Neandertaler wären ausgestorben, weil sie nicht genug Köpfchen hatten.

Man sollte irgendwas schleunigst in der Evolutionsgeschichte nachholen:lach:

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16.03.2004, 21:17 Uhr

Wolfman
Posts: 3666
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Selbst auf die Gefahr einer Löschung hin - bei manchen Leuten fallen mir nur 2 Dinge ein:

- no brain, no pain
- "was sagst Du als Nichtbetroffener zum Thema Intelligenz ?"
:lach: :D ;) I-)

--
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16.03.2004, 22:07 Uhr

gerbil
Posts: 176
Nutzer
Zitat:
Original von Wolfman:
Selbst auf die Gefahr einer Löschung hin -



Wieso denn? Ist doch eine rein sachliche Aussage - mir sind heute auch wieder etliche Leute über Weg gelaufen, bei denen ich das dachte...
:D :D
(Wobei man ja fast merken könnte, wen Du meinst...)

Da fallen mir auch noch zwei in die Richtung ein:
"Als die Intelligenz verteilt wurde, habt ihr euch zweimal angestellt!"
Und
"Wenn Dummheit rollte, müßte man Dich den Berg hochbremsen!"

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17.03.2004, 12:39 Uhr

TerAtoM
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http://www.amigatroll.de.vu/


:)
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18.08.2005, 23:27 Uhr

Surfmaniac
Posts: 6
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Hallo !!!

Also bei mir hat es auch mit einem Amiga 500 angefangen =)
Zu diesem Zeitpunkt war ich 11?!
Bekam diesen Computer von meiner Mutter welche mich allein grossgezogen hat geschenkt. Von Ihrem ersten Weihnachtsgeld.
Sie schenkte mir den Amiga wie ich annehme einfach mit aus dem Grund da sie mir nie das bieten konnte was man z.B. bekommt wenn man noch die Väterliche Seite und die Geschenke dieser Verwandten abbekommt.
Generell habe ich meiner Mutter wirklich sehr viel zu verdanken und Sie lebt eigentlich nur für mich. Ich möchte Ihr hiermit an dieser Stelle auch einfach danken - auch wenn Sie es nie lesen wird ;-)

Doch nun zum wesentlichen. Mein erster Amiga 500 war einer der Ersten.
Noch mit Kickstart 1.2 und nur 512KB Speicher.
Dann verkaufte ich (leider) meinen ersten Amiga einige Zeit später und kaufte dann einen gebrauchten Amiga 500+.
Diesen rüstete ich wie wild auf. Gebrauchte GreatValleyProducts (GVP) GeForce Turbokarte mit einer 68030/40 MHZ CPU (4MB Speichererweiterung) und 500MB SCSI Festplatte. Später kam dann noch ein sündteures 6,7!!!! fach Toshiba SCSI CD ROM (extern +neu) dazu. Kickstart 2.xx,1.3 und 1.2 auf einer Umschaltplatine, Workbench eben von 1.2 bis 2.x.

Und natürlich die obligatorische Speichererweiterung mit extraplatine unter dem EM-Schutzblech. Wenn mich nicht alles täuschte hatte der Amiga 500+ dann 2Chip+2Fast MB intern + 4 MB (max 16) GVP-RAM auf der Turbokarte. (Also wenn ich micht recht erinnere insgesamt 8 MB!!!!)
Ein riesenhaufen meiner Ersparnisse ging dafür flöten. Nicht zuletzt da ich zu diesem Zeitpunkt nur in der Lehre/Schule war.

Allein die Turbokarte, SCSI Festplatte, der "Turbospeicher" der leider auch pleitegegangenen GreatValleyProducts und das externe SCSI CD-ROM hatten alleine einen Neupreis von rund 4500 DM !!!! Das SCSI CD-ROM - welches damals das absolute! NON Plus Ultra war kostete extern neu schon 999 DM!! (Amiga + 14 Zoll Monitor dann nochmal 2000DM?!)

Ich bekam aber eben den Turbo/Fesplatte/Speicher gebraucht zum Knüllerpreis von 500DM. Vergleichbare GVP-Turbos kosteten damals schon ohne! Festplatte und 2 MB bereits über 500DM.
(Ich glaube bei eBay bekommt man den GVP-Turbo für den Zorro-Slot nicht. Zumindest nicht wenn ich einmal danach geschaut habe - wenn dieser überhaupt noch jemand kennt *sfg*)
Gut - 2 externe Disklaufwerke waren zu dieser Zeit natürlich obligatorisch =)

Ich war damals sogar schon über BTX bzw. Mailbox kurzzeitig "online". Keine Ahnung wie man das damals nannte. Es war aber schon ein Modem.
Gekoppelt hab ich den Amiga damals mit dem Compi vom Kolleg über Liana und Seriellem Kabel. Poh - war das langsam =) Eine Disk dauerte ein paar Minuten. Dennoch - es war ein Erlebniss.
Über einen SoundSampler hab ich dann noch Musik gesamplet und Effekte hinzugefügt - Hall usw. dauerte damals noch MINUTEN (war noch ohne Turbokarte aufm alten A500)

Ich erinnere mich sogar noch an den Diskettenpreis 3.5zoll von damals. Im 5er Pack lagen diese bei 30DM. Später als diese günstiger wurden bekam ich dann das Päckchen BASF-Maxima Gold!!! im 10er für schlappe 50DM !!! Ja - damals gab es sogar noch unterschiedliche Qualitätsstufen für Computerdisketten

Dann hab ich bei einem Kumpel Command And Conquer auf einem Pentium?! gesehen - ca. ein Jahr später hatte ich dann nicht zuletzt auch wegen der Schule (Word, Access, Excel usw) meinen Pentium 200 mit TV-Karte, 128MB Hauptspeicher, 2GB IDE HD, Matrox Millenium 4 MB und 17 Zoll Monitor. Für....knapp 6000DM ! Allein der Intel 200MHZ hatte damals einen Listenpreis von 1250DM und war der teuerste Desktop Intel. Was kostet die teuerste und beste Desktop CPU heute von Intel?! Naja - Teuro machts möglich.

Naja - diese Gedanken gehen mir halt grad so durch den Kopf - und ich schreib das hier auch ohne überhaupt drüber wirklich nachzudenken. Von dem her... :glow:

Den Amiga und das Zubehör hab ich noch - nur die SCSI Platte hat Aussetzer und sollte dringend erneuert werden.

An meinem PC mit Windows 2003 Server nutze ich ganz gerne ab und an WINUAE und zogge die alten Spiele wie z. B. Carrier Command, Marble Madness, Rock n Roll, Giana Sisters, Mission Elevator, Akkanoid, Space-Port, Mause-Trap, Ninja Mission, Sidewinder, Barbarian, Obliterator, Shadow of the beast und Test-Drive. Ach ja - und natürlich Street-Fighter, Defender of the Crown, und und und.
Nur um an dieser Stelle ein paar meiner Lieblingsgames zu nennen.

Und grad heute hab ich auf mein Handy!!! - NOKIA 6680 ;-) das Spiel DOOM 1+2 draufgeladen und ich kann es noch gar nicht fassen - es läuft mit dem 220MHZ Telefon RISC Prozzi und Symbian OS genial. Und von der Speicherkarte lädt es sogar noch schneller wie damals von der Platte :-D (Natürlich mit den original! WAD-Files)
(PPS: die Fernbedienungskosten kann man sich für den PC auch sparen - einfach einen Bluetooth Dongle und entsprechendes Proggi fürs Handy - fertig. Selbiges funzt auch mit allen! Geräten über Infrarot mit entspr. Proggi/Handy.)
Einen Amiga-Emulator soll es auch bald für S60 Handys geben. Der muss dann selbstverständlich sein.

Schade schade. Aber ich erinnere mich gern an diese guten alten Amiga-Tage =)

PS: Falls einer von euch UAE-Files für "WesternGames" hat.... bitte eine mail an:
-surfmaniac-@web.de

mit dem minus vorne und hinten ;-)

Es war mein allererstes Amiga-Spiel ;-)welches ich geschenkt bekommen hab. Natürlich original.

Grüsse,


Torsten

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19.08.2005, 00:31 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@Surfmaniac:
> An meinem PC mit Windows 2003 Server

Ein Server-Betriebssystem auf einem PC? Na wer's braucht. ;)

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19.08.2005, 07:54 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
Nutzer
Kinners, bitte Trollpostings doch einfach ignorieren. Die meisten Antworten müßte ich eigentlich auch editieren.

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19.08.2005, 09:41 Uhr

aPEX
Posts: 4692
Nutzer
Was werden hier für 1 Jahr alte Leichen ausgegraben? :P :lach:

--
cu, aPEX

:commo: http://www.a1k.org - Die Amiga 1000 & Phoenix Community :commo:
A1000-512KB Chip,8MB Fast,BlizzardTurboMemory,68010P12,ALF-Kontroller
Phoenix, A500+, A600, A1200, A4000 ... http://phase5.a1k.org


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19.08.2005, 10:21 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Es ist Sommer.

Auf einem anderen Compi-Board haben wir momentan dieselben Probleme...

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19.08.2005, 16:38 Uhr

Holger
Posts: 8090
Nutzer
Zitat:
Original von Solar:
Es ist Sommer.

Auf einem anderen Compi-Board haben wir momentan dieselben Probleme...

Das ist die Erklärung?
Ich habe mal von so Menschen gehört, die im Sommer raus gehen und deshalb eher seltener in Foren auftauchen.
Völlig verrückt...

mfg
--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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