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amiga-news.de Forum > Andere Systeme > gelöschte Datei (Suse 10 ReserFS) [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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28.02.2006, 20:19 Uhr

Bingo
Posts: 846
Nutzer
[quote]
Original von Flinx:
Zitat:
Original von ylf:

Allerdings ist mir wirklich nicht klar, wie ein Antivirusprogramm, das die Fähigkeit hat, mbox-Dateien nach Viren in Attachments zu durchsuchen, dann nicht das Attachment entfernt, sondern die gesamte mbox löscht. Daß ein solch grober Fehler unerkannt bleibt, kann ich mir kaum vorstellen.
Andererseits redet das Log oben von .eml - benutzt hier jemand Thunderbird unter Linux? Gibt es da eine andere Variante als mbox?


Der fehler scheint doch bekannt sein auch bei der PC Variante von Thunderbird...folgendes habe ich heute im Thunderbird Forum gefunden


#

Sie haben im Artikel zum Mbox-Format erfahren, dass ein Ordner Thunderbirds (z.B. der Posteingang) in Wahrheit eine einzige Mbox-Datei auf der Festplatte ist. Das heißt innerhalb dieser einen Mbox-Datei könnten bei Ihnen vielleicht 20.000 E-Mails sein!

Enthält eine der 20.000 E-Mails einen Virus bzw. Wurm, dann ist dieser natürlich in der einen Mbox-Datei auf der Festplatte gespeichert. Findet nun ein Virenscanner diesen Virus und sie erlauben dem Virenscanner, dass er den Virus löschen oder in Quarantäne verschieben darf, dann wird die komplette Mbox-Datei gelöscht oder verschoben. Dies hat zur Folge, dass alle 20.000 E-Mails verloren gehen! Der Schaden ist größer als der Nutzen...


Quellenangabe Thunderbird Support Forum
--
MfG

Bingo

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28.02.2006, 21:33 Uhr

Flinx
Posts: 1073
Nutzer
@Bingo:

Wenn das so ist, dann sollte man sich wohl von den billigen/kostenlosen Virenscannern in acht nehmen. Wahrscheinlich bin ich von den TrendMicro-Programmen zu verwöhnt...



[ Dieser Beitrag wurde von Flinx am 01.03.2006 um 22:15 Uhr geändert. ]

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28.02.2006, 22:12 Uhr

Bingo
Posts: 846
Nutzer
Zitat:
Original von Flinx:
@Bingo:

Wenn das so ist, dann sollte man sich wohl von den billigen/kostenlosen Virenscannern in Acht nehmen. Wahrscheinlich bin ich von den TrendMicro-Programmen zu verwöhnt...

Du meinst dein Virenprogramm kann mit Mboxen umgehen ? eine Mbox ist doch eine große Datei.....wie soll das gehen. Bei Antivir kann ich emails ausschliessen nur wusste ich es vorher nicht.

--
MfG

Bingo

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01.03.2006, 09:24 Uhr

Flinx
Posts: 1073
Nutzer
@Bingo:

Ja klar kann es das. Ist eigentlich auch keine Kunst - schließlich muß es ja das Dateiformat der mbox-Datei sowieso kennen, um rauszubekommen, wo ein Attachment beginnt und wie es kodiert ist, denn sonst würde es die Würmer und Viren, die darinstecken, ja gar nicht erst finden.
Wie jemand, der eine solche Dateianalyse erstmal programmiert hat, dann nicht einfach das Attachment unwirksam macht sondern die ganze mbox-Datei löscht, ist mir wirklich ein Rätsel.
Alles Pfuscher.

Edit: Wenn ich es mir recht überlege, kann es sich natürlich der Hersteller des Antivirenprogramms auch einfach machen, und in seiner Patterndatei nicht den Virus selbst einpflegen, sondern die Bytefolge des Mailattachments zur Erkennung benutzen. Dann allerdings brauchte das Programm das Dateiformat der mbox nicht zu kennen und könnte trotzdem Alarm schlagen.
Wenn das so ist, zählt es allerdings ebenfalls unter Pfusch, oder noch schlimmer, unter Verantwortungslosigkeit.


[ Dieser Beitrag wurde von Flinx am 01.03.2006 um 09:29 Uhr geändert. ]

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01.03.2006, 09:56 Uhr

Solar
Posts: 3680
Nutzer
Zitat:
Original von ylf:

Durch den Einsatz von Linux schränkst du den Kreis der möglicher Helfer ein. Wenn du dann auch noch ReiserFS benutzt, beschränkst du den Kreis der potentieller Helfer praktisch auf SuSE.

Das hat nichts mit der Qualität von ReiserFS zu tuen.

Die Schwierigkeit des Problems wächst mit dem Quardrat der Entfernung zum Mainstream.


Ich kann Dir nicht wirklich folgen. Unter Linux ist ReiserFS Mainstream. Jedenfalls erprobter als JFS und schneller als ext3.

Und von wegen Mainstream, das mbox-Format sollte doch wohl hinreichend bekannt sein, als das ein AntiVir-Programmierer mit so etwas rechnen muß. Das "schuldige" AntiVir-Program würde ich daher mit ganzem Herzen als "gefährlichen Schrott" bezeichnen.

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01.03.2006, 22:55 Uhr

Schorchgrinder
Posts: 617
Nutzer
tja antivir ist selbst unter win beim löschen ein bissel mit vorsicht zugeniessen .


Aber das steht auch immer in der Warnung vorm löschen .


PS bei mir ist der Antivir auch unter Gentoo amlaufen und scant meine Winplatten ab .

--
CU Schorchgrinder


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02.03.2006, 22:35 Uhr

AvE
Posts: 654
Nutzer
Also ich nutze Thunderbird sowohl unter Linux als auch Windows, deshalb folgend eine kleine Verständnishilfe. Jeder einzelne Ordner in jeglichen angelegten Profilen wird in jeweils einer komprimierbaren (MSF-)Datei abgespeichert. Ein Prinzip, das alle gängigen E-Mail-Clients verfolgen.

Und ein Virenscanner sollte normalerweise so agieren, daß die E-Mails, bevor sie in den Inbox wandern oder herausgehen, abgefangen und überprüft werden. Bei einem Festplattenscan sind indes entsprechende E-Mail-Ordner-Formate einfach zu umgehen.
--
AvE

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03.03.2006, 09:10 Uhr

Flinx
Posts: 1073
Nutzer
@AvE:

Die msf-Datei ist nur der Index und Statusinformationen, nicht die Maildatei. Die Mails stecken in den mbox-Dateien.
Und natürlich verfolgen längst nicht alle Mailclients dieses Prinzip. Die gängigen auf dem Amiga gleich gar nicht, aber auch auf dem PC gibt es genug, die ihr eigenes Süppchen kochen (Pegasus oder Outlook zum Beispiel).
Selbst unter Unix - wo das mbox-Format herstammt - verbreitet sich Maildir immer mehr, weil es damit weniger Probleme bei großem Mailaufkommen gibt.
Und komprimierbar (in dem Sinne, daß das im Dateiformat vorgesehen wäre) sind mbox-Dateien auch nicht. Die Funktion, die Mozilla/Thunderbird da anbietet, und die so ähnlich klingt, dient lediglich dazu, gelöschte Mails aus den mbox-Dateien zu entfernen.

Und vernünftige Virenscanner können sehr wohl beim Festplattenscan mit mbox-Dateien umgehen, beispielsweise TrendMicro Officescan.

So - das war nur eine kleine Verständnishilfe...

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03.03.2006, 11:19 Uhr

AvE
Posts: 654
Nutzer
Zitat:
Original von Flinx:
Die msf-Datei ist nur der Index und Statusinformationen, nicht die Maildatei. Die Mails stecken in den mbox-Dateien.
Und natürlich verfolgen längst nicht alle Mailclients dieses Prinzip. Die gängigen auf dem Amiga gleich gar nicht, aber auch auf dem PC gibt es genug, die ihr eigenes Süppchen kochen (Pegasus oder Outlook zum Beispiel).


Meine Aussage war, daß Thunderbird für jeden Ordner eine komprimierbare Datei anlegt. Ja, ich weiß, daß die MSF-Datei der Index ist, der auf die eigentliche Mail-Datei verweist, deshalb die Klammerschreibweise.

Zitat:
Und komprimierbar (in dem Sinne, daß das im Dateiformat vorgesehen wäre) sind mbox-Dateien auch nicht. Die Funktion, die Mozilla/Thunderbird da anbietet, und die so ähnlich klingt, dient lediglich dazu, gelöschte Mails aus den mbox-Dateien zu entfernen.

Die Funktion, die Thunderbird da anbietet, heißt "Ordner komprimieren". Die Dateien, in der die Mails gespeichert werden, sind als "octet-stream" eingestuft, was daraufhin deutet, daß ein Komprimieralgorithmus verwendet wird, sie also als komprimierbar gelten. Mehr habe ich nicht behauptet.

Zitat:
Und vernünftige Virenscanner können sehr wohl beim Festplattenscan mit mbox-Dateien umgehen, beispielsweise TrendMicro Officescan.

Wenn die Mails schon vor dem Einsortieren in die Mailbox abgefangen und gescannt werden, ist es eigentlich fast egal, ob der Virenscanner nun mit dem jeweiligen E-Mail-Abspeicherungsformat umgehen kann oder nicht.

--
AvE

[ Dieser Beitrag wurde von AvE am 03.03.2006 um 11:42 Uhr geändert. ]

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