amiga-news ENGLISH VERSION
.
Links| Forum| Kommentare| News melden
.
Chat| Umfragen| Newsticker| Archiv
.

amiga-news.de Forum > Andere Systeme > Defrag von Linuxfilesystem [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

-1- [ - Beitrag schreiben - ]

19.07.2001, 17:07 Uhr

Schorchgrinder
Posts: 617
Nutzer
Bei dem hochfahren schlägt bei mir das autodefrag fehl ,gibt es da einen Befehl um unter der Console zu defragmentieren.Ich habe nichts in den /Man gefunden.
--
CU Schorchgrinder

aMIGA & cannBAL CORpse rULES


123456789 :bounce: 987654321

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

19.07.2001, 18:02 Uhr

Hammer
Posts: 2899
Nutzer
Steht in den Büchern auch nichts?

MFG

Hammer
--
http://people.freenet.de/ThaHammer/


Schreibt mir ins Gästebuch!!!!!!!!

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

19.07.2001, 18:57 Uhr

Schorchgrinder
Posts: 617
Nutzer
naja soweit bin ich auch noch nicht ,dachte vielleicht kann mir schon einer den Befehl nennen.
--
CU Schorchgrinder

aMIGA & cannBAL CORpse rULES


123456789 :bounce: 987654321

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

19.07.2001, 19:36 Uhr

NoOp
Posts: 103
Nutzer

Hi, ich kenne leider kein Programm das zum defragmentieren da ist, ausserdem wollte ich gerade schon anfangen zu schreiben wieso, aber das haben schon andere gemacht:

Zitat von Kristian Koehntopp auf http://www.suse.de:


"Wie defragmentiert man das EXT2-Filesystem?

Es bringt nix, denn nach der Fragmentierung wird das Dateisystem sehr schnell wieder einen fuer die Nutzungsweise des Dateisystems charakteristischen Fragmentierungslevel anstreben und dann dort verweilen.

Ausserdem spielt die Laenge der Fragmente eine Rolle. Linux verwendet kernelintern ein Readahead von 16 Blocks. Das bedeutet: Wenn eine Datei sequentiell durchgelesen wird (weit ueber 95% alle Lesezugriffe!), liest Linux bis zu 16 Bloecks am Stueck voraus, um den kernelinternen Cache vorzugluehen, in der Hoffnung, dass diese Bloecke gleich von dem betreffenden Programm verlangt werden.

Wenn die Fragmente also groesser als 16 Bloecke sind (die meisten sind das, siehe unten), dann ist es letztendlich egal, ob die Datei fragmentiert ist oder nicht, weil der Seek in den Readaheads untergeht. Nur Fragmente, die kleiner sind als 16 Bloecke wirken sich wirklich schaedlich auf die Leseperformance aus.
Das ext2-Dateisystem schreibt Dateien nun auch mit einer Art writeahead, aeh, mit Preallocation. Wenn Du in einem ext2-Dateisystem einen Block schreibst, belegt das Dateisystem gleich bis zu 7 weitere
Bloecke in Folge fuer diese Datei. Zwei konkurrierende Schreibzugriffe in einem Verzeichnis wuerden also nicht Bloecke der Form

121212121212

anordnen, sondern eine Blockfolge

1ppppppp2qqqqqqq

erzeugen, wobei jeweils 1 und 2 geschriebene Bloecke der Dateien 1 und 2 sind und p und q fuer 1 bzw. 2 vorbestellte Bloecke sind. Werden 1 und 2 konkurrierend verlaengert, entsteht so

11111111222222221ppppppp2qqqqqqqq

und so weiter. Auf diese Weise wird die schaedliche (kleine) Fragmentierung weitestgehend vermieden.
Das ganze Verfahren ist eine Verallgemeinerung des Fragment/Block-Verfahrens des BSD Fast Filing Systems.

Ausserdem muss man als Anwender auf einem Multitaskingsystem auch noch zwischen Performance und Durchsatz unterscheiden: Performance ist das, was ein Anwender mit einem einzelnen Prozess maximal aus der Platte an MB/sec rauslutschen kann. Durchsatz ist das, was die Platte ueber alle Anwender und Prozesse gerechnet an MB/sec ausspuckt.

In Multitasking-Systemen ist der Durchsatz oft sehr viel groesser als die Performance. Linux hat Algorithmen, die den Durchsatz, nicht die Performance des System erhoehen. Zum Beispiel werden Zugriffe auf die Festplatte, die in der Wait Queue der Disk stehen, nach Blocknummern aufsteigend sortiert. Mit einem Saegezahn-Algorithmus klettert der Kopf der Platte zu den hohen Blocknummern und serviced die Requests, um dann in einem long seek nach unten zu zucken und die naechste Runde zu drehen. (Nein, das ist nicht ganz der Fahrstuhl-Algorithmus: Mit dem waren die Latenzen/Service Times zu hoch und der Algorithmus ist nicht fair). Ausserdem werden aufeinanderfolgende Requests fuer denselben Prozess von Linux zu einem Request groesserer Groesse zusammengefasst (geclustert).

Durch eine solche Sortierung erfolgen die Lesezugriffe nicht in der Reihenfolge und mit der Groesse, die der Prozess ausgegeben hat, sondern in der Reihenfolge und mit einer Groesse, die der Platte genehm ist. Auf diese Weise werden die Effekte von grosser Fragmentierung weitgehend ueberdeckt - nur kleine Fragmente wirken sich schaedlich auf den Durchsatz auf.

Und zum Schluss liegt ueber all diesem auch noch der Buffer Cache des Betriebssystems, d.h. beim zweiten Leseversuch kommt sowieso alles aus dem Ram und die Anordnung der Daten auf der Platte ist vollkommen schnurz.

Defragmentierung ist Zeitverschwendung, Kristian"
--
--
Gruss; NoOp

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

19.07.2001, 23:41 Uhr

NoOp
Posts: 103
Nutzer
Hallo nochmal,

was meinst du mit "schlägt bei mir das autodefrag fehl"
bitte etwas genauer, sonst kann dir kein Mensch helfen! 8o
--
--
Gruss; NoOp

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

20.07.2001, 11:40 Uhr

ylf
Posts: 4077
Nutzer
Moin,
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, das Linux-Filesystem wird nicht manuell defragmentiert und muß auch nicht.

Automatisch beim Start schon gar nicht. Ich vermute mal der obligatorische fsck ist gemeint.

bye, ylf

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

20.07.2001, 19:00 Uhr

Schorchgrinder
Posts: 617
Nutzer
Beim hochfahren steht da immer die Meldung das Autodefrag fehlgeschlagen ist weil ,so glaube ich ,der Befehl nicht für PPC-Linux
da ist oder er sich nicht in dem angegeben Verzeichniss befindet.
(irgendwas mit /dev/.......... muß schauen)
Aber ich habe gerade im Buch gelesen das man solche Einträge im Kernel rausschmeissen kann.
--
CU Schorchgrinder

aMIGA & cannBAL CORpse rULES


123456789 :bounce: 987654321

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

20.07.2001, 22:03 Uhr

NoOp
Posts: 103
Nutzer
Hi,

jetzt wo ichs lese, unter dev gibt es keine Programme, nur devices - aber da habe ich zufällig mal gelesen das RedHat ein Problem mit e2fsck und /dev/devfs hat wenn das in den Kernel eingebunden ist und gemountet wird - siehe das Posting was ich dir zu den Shutdown-Befehlen als letztes geschrieben habe, da steht es glaube ich hinter dem Link irgendwo...
--
--
Gruss; NoOp

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]

24.07.2001, 19:24 Uhr

Schorchgrinder
Posts: 617
Nutzer
Mit verbose mal geschaut und die Fehlermeldung hat nix mit der ext2 zutun sondern mit IP-derfrag in /proc/iv4 ..... fehlt ein befehl oder ist in dem Kernel nicht implementiert.

So schnell lösen sich die Probleme auf.
--
CU Schorchgrinder

aMIGA & cannBAL CORpse rULES


123456789 :bounce: 987654321

[ - Antworten - Zitieren - Direktlink - ]


-1- [ - Beitrag schreiben - ]


amiga-news.de Forum > Andere Systeme > Defrag von Linuxfilesystem [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]


.
Impressum | Datenschutzerklärung | Netiquette | Werbung | Kontakt
Copyright © 1998-2021 by amiga-news.de - alle Rechte vorbehalten.
.