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amiga-news.de Forum > AROS und Amiga-Emulatoren > Was genau ist AROS? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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08.07.2006, 18:40 Uhr

stuepfnick
Posts: 37
Nutzer
Hallo!

Ich suche nun schon einige Zeit, ein moderneres Amiga OS auf meinem Mac PPC (iMac G5) betreiben zu können.

Die UAE Emus für den Mac sind einfach zu mies, für OS 3.9 oder so.


Am meisten würde mir wohl Amiga OS 4.0 gefallen, aber auch MorphOS wäre cool. Leider sind beide nur mit der eigenen Hardware zu bekommen und nichtmal untereinander kompatibel. Wie soll das nun weiter gehen??

Amiga OS 4 prahlt auf seinen Seiten immerhin damit, dass Amiga OS skalierbar vom PPC 4xx im Palm bis zum High-End Server mit PPC 9xx (also wohl PPC 970 aka G5) nutzbar sein soll.

In der Realität sind es aber nur Computer, die den Namen Amiga tragen. Eine Art virtuelle Maschine, o.ä. wäre es! iMac G5 wäre als Amiga auch noch zukunfttauglich. Die Radeon 9600 wird wohl auch eines Tages noch unterstützt werden, etc.

Jetzt habe ich auf PPCNUX zufällig gelesen, dass es einen Snapshot von AMOS für PPC geben soll (welches unter Linux läuft). Das sieht zumindest auf den Screens nach einer Mischung aus OS 3.x und 4.0 aus, mit 3D, antialiased Screen-Fonts, PNG-Icons, aber die alten Fenster-Rahmen.

Was ich nicht verstehe: Was soll dieses Projekt eigentlich sein? Auch ein OS wie MorphOS? Oder nur eine Art Emulator, wie WinUAE?? Was läuft darauf? 68k Programme? irgendwelche PPC-Programme? Nur eigene Aros-Software?

Da es sich hier installieren lassen sollte, (ich würde mir Yellow Dog Linux laden und darauf Aros installieren) wäre es im Moment für mich die einzige realistische Option, an ein "modernes" Amiga OS ranzukommen, dazu noch gratis.
Lieber wäre mir aber, ich könnte zu einem ähnlichen Preis wie zB. OS X 10.4 Tiger auch Amiga OS 4 kaufen, lauffähig am iMac.

Ich hab zwar noch nen alten Amiga 1200 mit 50 Mhz 68030 und so Zeug, aber den aufrüsten käme sehr teuer, ausserdem alles veraltet, wenn dann ein neues System. (aber zu teuer und ironisch - da ich ein technisch fortschrittlicheres PPC Gerät hier stehen habe).

Also was ist nun AROS genau? (sorry, ich peils nicht - hat irgendwas mit Amiga OS 3.1 zu tun und irgendwas modernes... und OpenSource, mehr rall ich nicht)

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08.07.2006, 19:12 Uhr

Chrischan
Posts: 49
Nutzer
was genau aros ist ?

guckst du da -> http://www.aros.org/index.de.php

gruß
chris

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08.07.2006, 23:04 Uhr

DJBase
Posts: 3354
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von stuepfnick:
Was ich nicht verstehe: Was soll dieses Projekt eigentlich sein? Auch ein OS wie MorphOS? Oder nur eine Art Emulator, wie WinUAE?? Was läuft darauf? 68k Programme? irgendwelche PPC-Programme? Nur eigene Aros-Software?


AROS ist der Versuch ein offenes AmigaOS zu schaffen. Darauf läuft aber weder AmigaOS noch MorphOS Software sondern nur AROS Software. Was es für AROS gibt oder auch nicht, kannst Du hier nachsehen: http://archives.aros-exec.org/



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08.07.2006, 23:30 Uhr

Holger
Posts: 8059
Nutzer
Zitat:
Original von stuepfnick:
Also was ist nun AROS genau? (sorry, ich peils nicht - hat irgendwas mit Amiga OS 3.1 zu tun und irgendwas modernes... und OpenSource, mehr rall ich nicht)

Das ist für viele andere genau so schwer zu verstehen.

Du hast das wesentliche erfaßt "irgendwas mit Amiga OS 3.1" und "irgendwas modernes" und "open source".

Die aktiven Aros-Entwickler wissen nämlich auch nicht genau, was es werden soll, bzw. sind sich uneinig.

Erst mal ist es ein open source Nachbau von AOS3.1 inkl. Altlasten, dann aber soll es auch als Grundlage für was moderneres werden, also ohne Abwärtskompatiblität. Wobei allerdings bei der 68k-Version Binärkompatiblität zum original-AmigaOS gewahrt bleiben soll. Und dann hätten zumind. einige Anwender gerne eine Version, die man mit einem 68k-Emulator ala AOS4 o. MOS benutzen könnte. Was sich aber nicht so richtig mit den Intentionen der Entwickler deckt.

Und dann wollen die einen eine stand-alone Version, andere eine hosted-Version. Wobei kurioserweise die meisten, wenn nicht sogar alle, mit der hosted-Version entwickeln, aber die Mehrheit (so scheint es) eigentlich ein stand-alone OS haben wollen...

mfg
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Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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09.07.2006, 00:21 Uhr

NoImag
Posts: 1040
Nutzer
Zitat:
Original von stuepfnick:
Was ich nicht verstehe: Was soll dieses Projekt eigentlich sein? Auch ein OS wie MorphOS? Oder nur eine Art Emulator, wie WinUAE?? Was läuft darauf? 68k Programme? irgendwelche PPC-Programme? Nur eigene Aros-Software?


AROS soll ein OS wie MOS/AOS4 sein, nur für x86. Im Gegensatz zu MOS/AOS4 ist es aber Opensource, so dass es theoretisch auf jedem Prozessor läuft. Um die Treiberproblematik zu umgehen, gibt es außerdem eine Linux-gehostete Version. Der entscheidende Unterschied zu MOS/AOS4 ist, dass keine alte Software unter AROS läuft mit dem Effekt, dass es praktisch unbenutzbar ist. Somit ist es keine Alternative zu MOS/AOS4. Entweder du legst dir einen Windows-PC für WinUAE bzw. einen Pegasos für MOS zu (AmigaOne für AOS4 sind nicht erhältlich) oder du nimmst die Schwächen von e-uae für Mac hin.

Tschüß


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09.07.2006, 01:10 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@NoImag:
> oder du nimmst die Schwächen von e-uae für Mac hin

... wobei eine gravierende Schwäche (Geschwindigkeit) sich mit dem erfolgten Erscheinen einer E-UAE-Version mit 68k-JIT-Compiler ja mittlerweile erledigt hat. Allerdings benötigt die einen x86-Mac. Und auf dem ist natürlich auch das ohnehin viel bessere WinUAE lauffähig.

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 09.07.2006 um 01:12 Uhr geändert. ]

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09.07.2006, 10:50 Uhr

Mazze
Posts: 263
Nutzer
Hallo Holger, warum reagierst Du immer so polemisch auf AROS?

Zitat:
Original von Holger:

Das ist für viele andere genau so schwer zu verstehen.

Du hast das wesentliche erfaßt "irgendwas mit Amiga OS 3.1" und "irgendwas modernes" und "open source".


Das Hauptziel ist ein zu zu AOS3.1 sourcecode-kompatibles OS zu schaffen. Bei den shared Libraries dürfte man dieses Ziel zu ca. 80% erreicht haben.

Zitat:
Die aktiven Aros-Entwickler wissen nämlich auch nicht genau, was es werden soll, bzw. sind sich uneinig.

Das halte ich für ein Gerücht.
Die Ziele stehen hier: http://www.aros.org/introduction/index.de.php

Zitat:
Erst mal ist es ein open source Nachbau von AOS3.1 inkl. Altlasten, dann aber soll es auch als Grundlage für was moderneres werden, also ohne Abwärtskompatiblität. Wobei allerdings bei der 68k-Version Binärkompatiblität zum original-AmigaOS gewahrt bleiben soll. Und dann hätten zumind. einige Anwender gerne eine Version, die man mit einem 68k-Emulator ala AOS4 o. MOS benutzen könnte. Was sich aber nicht so richtig mit den Intentionen der Entwickler deckt.

Modern bedeuted nicht Verzicht auf Abwärtskompatibilität, sondern z.B dass die Cybergraphics-Funktionalität in die graphics.library integriert ist.
Damals, als man die Ziele für AROS festgelegt hat, konnte man nicht ahnen, dass ein 68k-Emulatur zur wichtigsten Funktion eines modernen (AOS4, Morphos) Betriebssystems werden würden. Es gibt ein Bounty dafür:
http://thenostromo.com/teamaros2/index.php?number=7
Allerdings kommt bei AROS noch die Byteorder-Problematik dazu.

Zitat:
Und dann wollen die einen eine stand-alone Version, andere eine hosted-Version. Wobei kurioserweise die meisten, wenn nicht sogar alle, mit der hosted-Version entwickeln, aber die Mehrheit (so scheint es) eigentlich ein stand-alone OS haben wollen...

Für Entwickler ist es am einfachsten, unter hosted zu programmieren. Man kann auf eine Fülle von Werkzeugen zurückgreifen, bei einem Crash braucht man nur AROS neu zu starten. Man kann durchaus auch unter native programmieren. Es gibt gcc, Python, Lua. Es ist halt nicht so komfortabel.
Kurz gesagt: man entwickelt unter hosted mit dem Ziel, eine native Version zu erstellen ;-)

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09.07.2006, 13:48 Uhr

Murmel
Posts: 1443
Nutzer
Weil es immer wieder fällt "modernes AmigaOS". Es gibt meiner Meinung nach kein modernes AmigaOS. Es hat sicher Verbesserungen in OS4 und Mos gegeben, aber ob man das nun als Modern bezeichnen kann, sei mal dahingestellt.


Das Hauptziel dieser Entwicklungen Aros,Mos,OS4 war wohl eher es native auf eine neue Prozessorgeneration zu übertragen, und weg vom 68k zu kommen.




[ Dieser Beitrag wurde von Murmel am 09.07.2006 um 13:52 Uhr geändert. ]

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09.07.2006, 18:34 Uhr

DJBase
Posts: 3354
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von CarstenS:
@NoImag:
> oder du nimmst die Schwächen von e-uae für Mac hin

... wobei eine gravierende Schwäche (Geschwindigkeit) sich mit dem erfolgten Erscheinen einer E-UAE-Version mit 68k-JIT-Compiler ja mittlerweile erledigt hat. Allerdings benötigt die einen x86-Mac. Und auf dem ist natürlich auch das ohnehin viel bessere WinUAE lauffähig.


Zitat:
Ich suche nun schon einige Zeit, ein moderneres Amiga OS auf meinem Mac PPC (iMac G5) betreiben zu können.


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09.07.2006, 18:35 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@DJBase:
"Allerdings benötigt die einen x86-Mac."

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09.07.2006, 22:31 Uhr

DJBase
Posts: 3354
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von CarstenS:
@DJBase:
"Allerdings benötigt die einen x86-Mac."


Eben deswegen nicht passend.


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09.07.2006, 22:48 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@DJBase:
> Eben deswegen nicht passend.

Klar ist es passend.

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09.07.2006, 23:08 Uhr

DJBase
Posts: 3354
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von CarstenS:
@DJBase:
> Eben deswegen nicht passend.

Klar ist es passend.


Er hat keinen x86 Mac, also kann er damit nix anfangen.
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09.07.2006, 23:11 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@DJBase:
> Er hat keinen x86 Mac, also kann er damit nix anfangen.

Klar kann er mit der Info was anfangen.

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10.07.2006, 11:45 Uhr

DJBase
Posts: 3354
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von CarstenS:
@DJBase:
> Er hat keinen x86 Mac, also kann er damit nix anfangen.

Klar kann er mit der Info was anfangen.


Stimmt, ignorieren und vergessen.


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10.07.2006, 11:50 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@DJBase:
> Stimmt, ignorieren und vergessen.

Oder für einen neuen Mac im Hinterkopf behalten.

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10.07.2006, 12:16 Uhr

bubblebobble
Posts: 707
Nutzer
Gibt es nicht einen Hack, wie man OS4 auf dem PPC MAC zum laufen bringt ?

Ansonsten ist nur EUAE mit OS3.9 realistisch.
OS3.9 kann man mittlerweile auch ganz nett aufmotzen, mit Fensterrändern wie OS4 und Antialiased Fonts. (VisualPrefs, Birdie, MCP, AfA usw.)

AROS auf PPC ist schon extrem exotisch, und es gibt so gut wie keine Software dafür, nch viel weniger als für AROS auf x86 und da gibt es eigentlich auch schon so gut wie keine Software.

BTW, AROS will "Sourcecode" compatibel sein. Nur Binary Kompatibelität ist kein erklärtes Ziel, weil es einfach so gut wie unmöglich ist. Dann schon eher sowas wie UAE unter AROS.


--
Thilo Köhler, Author von:
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10.07.2006, 15:17 Uhr

AvE
Posts: 654
Nutzer
Danke, Leute, jetzt habe ich auch endlich verstanden, was AROS ist. :)

Nun stellt sich aber die Frage, ob es neben den Entwicklern auch Nutzer von AROS gibt. Denn was bringt mir ein (Beinahe-)BS, wofür so gut wie keine Software existiert? ;)

--
AvE

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10.07.2006, 15:56 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@AvE:
>> Nun stellt sich aber die Frage, ob es neben den
>> Entwicklern auch Nutzer von AROS gibt.

Zumindest Nutzer die keine Programmierer sind, sondern im Sinne von "regelmäßiges Produktives Arbeiten" dürfte es wohl nicht geben.

>> Denn was bringt mir ein (Beinahe-)BS, wofür so gut wie
>> keine Software existiert? ;)

Im Moment: nichts.
Mit Glück könnte es aber mal zu einem benutzbaren BS werden.

Ciao,
Andreas.

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10.07.2006, 17:18 Uhr

Holger
Posts: 8059
Nutzer
Zitat:
Original von Mazze:
Hallo Holger, warum reagierst Du immer so polemisch auf AROS?

Dar war nichts polemisches. Es war eine exakte Beschreibung der Situation, egal ob sie nun einem einzelnen nicht gefällt.
Zitat:
Zitat:
Die aktiven Aros-Entwickler wissen nämlich auch nicht genau, was es werden soll, bzw. sind sich uneinig.
Das halte ich für ein Gerücht.
Die Ziele stehen hier: http://www.aros.org/introduction/index.de.php

Vielleicht ist es nur ein Gerücht, wenn ein Entwickler selber auf AN Dinge schreiben wie "wenn es nach mir ginge, würde die gesamte Abwärtskompatiblität rausfliegen". Sprich, mind. einer dieser Entwickler würde etwas anderes präferieren, als die allgemeine Entwicklungsrichtung vorgibt.

Abgesehen davon, bestätigt Dein Link nur das von mir gesagte. Bei den Zielen findet man:
Zitat:
Das Ziel des AROS-Projekts ist es, ein Betriebssystem zu erzeugen, welches:
1. so kompatibel wie möglich zu AmigaOS3.1 ist.
...
5. die Funktionalität von AmigaOS erweitert.

Bereits da ein klarer Widerspruch, wenn auch gut versteckt, weil an Anfang und Ende der Liste verteilt.

Interessant auch der Part aus der Historie:
Zitat:
Im Winter 1995 hatte Aaron Digulla die Schnauze voll und schrieb ein "RFC" (Aufforderung zur Stellungnahme) an die AOS-Mailing-Liste. Darin fragte er, was denn der kleinste gemeinsame Nenner sei. Es gab verschiedene Möglichkeiten. Das Ergebnis war, dass die meisten ...
Noch irgendwelche Zweifel, daß die Entwickler keine gemeinsamen Ziele haben?

Die derzeitige Aros-Entwicklung ist der kleinste gemeinsame Nenner, die Gesundheitsreform unter den Betriebssystemen...
Zitat:
Modern bedeuted nicht Verzicht auf Abwärtskompatibilität, sondern z.B dass die Cybergraphics-Funktionalität in die graphics.library integriert ist.
Weder die originale graphics.library, noch eine integrierte cybergraphics.library erfüllen den Anspruch von modern. Von einem 2D-API erwartet man 24 Bit oder farbraumunabhängige Grafik-Routinen, die eine Transformationsmatrix, Anti-Aliasing, Stroke- und Fillmodis, nicht-rechteckiges Clipping und wählbare Blending-Modi untersützen. Im Idealfall mit Hardwarebeschleunigung. Das kann man weder mit OS3.1, noch mit cgx-API kontrollieren.

Man kann natürlich abwarten, was bei MOS/AOS4 so kommt, um kompatibel zu bleiben, aber das ist eigentlich nicht das Ziel. Das war ja AOS3.1-kompatiblität. Bei der geht das halt nicht. Und beim Ziel #2 "modern" mutiert man halt zu yet-another-OS, falls man jemals bei so einer Funktionalität ankommt.

Und das war jetzt nur ein kleiner Exkurs zum Thema Grafik. Richtige Brocken wie Multiprocessing, Speicherschutz, etc. noch gar nicht angesprochen...
Zitat:
Für Entwickler ist es am einfachsten, unter hosted zu programmieren. Man kann auf eine Fülle von Werkzeugen zurückgreifen, bei einem Crash braucht man nur AROS neu zu starten. Man kann durchaus auch unter native programmieren. Es gibt gcc, Python, Lua. Es ist halt nicht so komfortabel.
Kurz gesagt: man entwickelt unter hosted mit dem Ziel, eine native Version zu erstellen ;-)

Ganz richtig, wie ich schon sagte, man entwickelt "hostet", also mit all den erwähnten Vorteilen, mit dem Ziel, ein "native" OS, also eines ohne all diese Vorteile, zu entwickeln.

Für den User, den es derzeit nicht gibt. Denn die jetzigen sind ja schizophren, sie wollen als User etwas, daß sie derzeit als Entwickler aus offensichtlichen Gründen nicht wollen...

mfg
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10.07.2006, 17:25 Uhr

Holger
Posts: 8059
Nutzer
Zitat:
Original von Murmel:
Weil es immer wieder fällt "modernes AmigaOS". Es gibt meiner Meinung nach kein modernes AmigaOS. Es hat sicher Verbesserungen in OS4 und Mos gegeben, aber ob man das nun als Modern bezeichnen kann, sei mal dahingestellt.

Richtig. Es ist auch fraglich, ob ein "modernes AmigaOS" überhaupt möglich ist, solange mit AmigaOS immer AmigaOS in seiner jetzigen Form gemeint ist. Wobei ja sowohl bei MOS, als auch bei AOS4 irgendwann der radikalere nächste Schritt folgen sollte. Auch wenn der Weg dorthin bei beiden völlig unterschiedlich vorgezeichnet wurde, ist das aktuelle Ergebnis das gleiche...
Zitat:
Das Hauptziel dieser Entwicklungen Aros,Mos,OS4 war wohl eher es native auf eine neue Prozessorgeneration zu übertragen, und weg vom 68k zu kommen.
Das hat man wohl inzwischen geschafft. Und mit dem Schritt "weg von 68k" den 68k als unüberwindbaren kleinsten gemeinsamen Nenner etabliert.

mfg
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10.07.2006, 23:39 Uhr

Mazze
Posts: 263
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von Mazze:
Hallo Holger, warum reagierst Du immer so polemisch auf AROS?

Dar war nichts polemisches. Es war eine exakte Beschreibung der Situation, egal ob sie nun einem einzelnen nicht gefällt.
Zitat:
Zitat:
Die aktiven Aros-Entwickler wissen nämlich auch nicht genau, was es werden soll, bzw. sind sich uneinig.
Das halte ich für ein Gerücht.
Die Ziele stehen hier: http://www.aros.org/introduction/index.de.php

Vielleicht ist es nur ein Gerücht, wenn ein Entwickler selber auf AN Dinge schreiben wie "wenn es nach mir ginge, würde die gesamte Abwärtskompatiblität rausfliegen". Sprich, mind. einer dieser Entwickler würde etwas anderes präferieren, als die allgemeine Entwicklungsrichtung vorgibt.

Abgesehen davon, bestätigt Dein Link nur das von mir gesagte. Bei den Zielen findet man:
Zitat:
Das Ziel des AROS-Projekts ist es, ein Betriebssystem zu erzeugen, welches:
1. so kompatibel wie möglich zu AmigaOS3.1 ist.
...
5. die Funktionalität von AmigaOS erweitert.

Bereits da ein klarer Widerspruch, wenn auch gut versteckt, weil an Anfang und Ende der Liste verteilt.

Es sollte vor allem möglich sein, 3.1-Programme durch Neukompilieren an AROS anzupassen. In umgekehrter Richtung kann das natürlich fehlschlagen, wenn AROS-spezifische Erweiterungen wie Child-Fenster verwendet werden.

Interessant auch der Part aus der Historie:
Zitat:
Im Winter 1995 hatte Aaron Digulla die Schnauze voll und schrieb ein "RFC" (Aufforderung zur Stellungnahme) an die AOS-Mailing-Liste. Darin fragte er, was denn der kleinste gemeinsame Nenner sei. Es gab verschiedene Möglichkeiten. Das Ergebnis war, dass die meisten ...

Noch irgendwelche Zweifel, daß die Entwickler keine gemeinsamen Ziele haben?


Gehabt hatten. Seit dem RFC sind alle einer Meinung ;-)

Zitat:
Die derzeitige Aros-Entwicklung ist der kleinste gemeinsame Nenner, die Gesundheitsreform unter den Betriebssystemen...

1995 hatte man wohl die Sourcecodekompatibilität mit AOS3.1 für ein sinnvolles Konzept gehalten. Damals gab es mit pOS auch einen kommerziellen Versuch. Mittlerweile hat sich 68k-Emulation als das erfolgreichere Konzept erwiesen. Sollte man deshalb die Ziele ändern und AROS um UAE aufbauen?

Zitat:
Weder die originale graphics.library, noch eine integrierte cybergraphics.library erfüllen den Anspruch von modern. Von einem 2D-API erwartet man 24 Bit oder farbraumunabhängige Grafik-Routinen, die eine Transformationsmatrix, Anti-Aliasing, Stroke- und Fillmodis, nicht-rechteckiges Clipping und wählbare Blending-Modi untersützen. Im Idealfall mit Hardwarebeschleunigung. Das kann man weder mit OS3.1, noch mit cgx-API kontrollieren.

Es spricht ja nichts dagegen, zusätzliche Funktionen einzuführen, solange die bestehenden Funktionen abwärtskompatibel zu AOS3.1 sind.

Zitat:
Man kann natürlich abwarten, was bei MOS/AOS4 so kommt, um kompatibel zu bleiben, aber das ist eigentlich nicht das Ziel. Das war ja AOS3.1-kompatiblität. Bei der geht das halt nicht. Und beim Ziel #2 "modern" mutiert man halt zu yet-another-OS, falls man jemals bei so einer Funktionalität ankommt.

Das Ziel 3.1-kompatibilität muss ja nicht für immer und ewig bestehen bleiben. Beim Projektstart war 3.1 aktuell. Aber was macht man, wenn sich AOS4 und Morphos auseinander entwickeln?

Zitat:
Und das war jetzt nur ein kleiner Exkurs zum Thema Grafik. Richtige Brocken wie Multiprocessing, Speicherschutz, etc. noch gar nicht angesprochen...

Soweit ich weiß, haben auch AOS4 und Morphos keinen vollständigen Speicherschutz. Das kann man wohl unter Beibehaltung der API nicht so ohne weiteres implementieren.

Zitat:
Ganz richtig, wie ich schon sagte, man entwickelt "hostet", also mit all den erwähnten Vorteilen, mit dem Ziel, ein "native" OS, also eines ohne all diese Vorteile, zu entwickeln.

Für den User, den es derzeit nicht gibt. Denn die jetzigen sind ja schizophren, sie wollen als User etwas, daß sie derzeit als Entwickler aus offensichtlichen Gründen nicht wollen...


Wenn man mal von den Installationsproblemen absieht, ist der Unterschied zwischen "hosted" und "native" gering (unter "native" fehlen ein paar Treiber, z.B USB). Es ist einfach bequemer, unter "hosted" zu entwickeln. Das dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb die AROS-Workbench so wenig Funktionen hat.

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10.07.2006, 23:45 Uhr

Mazze
Posts: 263
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Zitat:
Original von Andreas_B:

Mit Glück könnte es aber mal zu einem benutzbaren BS werden.


Das hängt nicht von Glück ab, sondern ob ein paar Leute bereit sind, Stunden an unbezahlter Arbeit zu investieren. :shock2:
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10.07.2006, 23:59 Uhr

Holger
Posts: 8059
Nutzer
Zitat:
Original von Mazze:
Seit dem RFC sind alle einer Meinung ;-)

Ach so, natürlich. Und wenn ein Milestone gesetzt wurde, arbeiten alle fieberhaft an der Einhaltung der deadline... :D
Zitat:
1995 hatte man wohl die Sourcecodekompatibilität mit AOS3.1 für ein sinnvolles Konzept gehalten. Damals gab es mit pOS auch einen kommerziellen Versuch. Mittlerweile hat sich 68k-Emulation als das erfolgreichere Konzept erwiesen. Sollte man deshalb die Ziele ändern und AROS um UAE aufbauen?
Schon pOS war eine Totgeburt. Aber von 68k-Emulation als das erfolgreichere Konzept kann man noch lange nicht reden. Das liegt im Auge des Betrachters. Das Ziel als solches muß fixiert werden, statt zwischen mehreren Zielen zu hängen. Natürlich paßt das Ziel nicht jedem, aber darum geht's mir gar nicht. Ich meine, Aros hat nicht die Resourcen, um ein standalone-OS UND eine hostet-Umgebung gleichzeitig zu entwickeln. Und Abwerfen von Altlasten und Binärkompatiblität in der 68k-Version passen genausowenig zusammen...
Zitat:
Es spricht ja nichts dagegen, zusätzliche Funktionen einzuführen, solange die bestehenden Funktionen abwärtskompatibel zu AOS3.1 sind.
Einiges geht aber einfach nicht, z.B. volle Abwärtskompatiblität zu den RastPort-Cloning auf dem Stack bei gleichzeitiger Erweiterung...
Aber vor allem das Erweitern, das schon stattfindet, während das erklärte Primärziel, die volle Kompatiblität zu AOS3.1 (die aber ausschließlich in der 68k-Version wirklich Sinn macht) noch nicht erreicht ist.
Zitat:
Das Ziel 3.1-kompatibilität muss ja nicht für immer und ewig bestehen bleiben. Beim Projektstart war 3.1 aktuell. Aber was macht man, wenn sich AOS4 und Morphos auseinander entwickeln?
Wenn man jetzt schon weiß, daß sich Ziele ändern werden und das jetzige Ziel schon ein fauler Kompromiß ist, wieviel neue Entwickler erhofft man sich so zu motivieren?

Oder sind die aktuellen schon zuviel?
Zitat:
Wenn man mal von den Installationsproblemen absieht, ist der Unterschied zwischen "hosted" und "native" gering (unter "native" fehlen ein paar Treiber, z.B USB). Es ist einfach bequemer, unter "hosted" zu entwickeln. Das dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb die AROS-Workbench so wenig Funktionen hat.
Oder anders gesagt, die non-hosted Version zu gar nichts zu gebrauchen ist. Nicht mal zum Entwickeln ;)

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12.07.2006, 22:08 Uhr

Mazze
Posts: 263
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Zitat:
Original von Holger:

Ach so, natürlich. Und wenn ein Milestone gesetzt wurde, arbeiten alle fieberhaft an der Einhaltung der deadline... :D


Schön wär's. Ich hoffe, dass die momentane Flaute nur auf das Sommerloch zurückzuführen ist.

Zitat:
Schon pOS war eine Totgeburt. Aber von 68k-Emulation als das erfolgreichere Konzept kann man noch lange nicht reden. Das liegt im Auge des Betrachters. Das Ziel als solches muß fixiert werden, statt zwischen mehreren Zielen zu hängen. Natürlich paßt das Ziel nicht jedem, aber darum geht's mir gar nicht. Ich meine, Aros hat nicht die Resourcen, um ein standalone-OS UND eine hostet-Umgebung gleichzeitig zu entwickeln. Und Abwerfen von Altlasten und Binärkompatiblität in der 68k-Version passen genausowenig zusammen...

Als Anwendungsprogrammieren bekommt man von diesen Unterschieden (hosted/native, binärkompatibel) gar nichts mit. Man greift wie gewohnt über Libraries und Devices auf das System zu. Lediglich tief unten (z.B in Exec) findet man gelegentlich so etwas wie #ifdef BINCOMPAT.

Zitat:
Wenn man jetzt schon weiß, daß sich Ziele ändern werden und das jetzige Ziel schon ein fauler Kompromiß ist, wieviel neue Entwickler erhofft man sich so zu motivieren?

Oder sind die aktuellen schon zuviel?


AROS kann erweitert werden, solange die bestehenden Funktionen kompatibel zu AmigaOS3.1 bleiben. Dies kann gemacht werden durch zusätzliche Libraries, zusätzliche Funktionen in den Libraries oder zusätzliche Flags. Der MUI-clone Zune hat etliche AROS-spezifische Erweiterungen. Wenn man diese Möglichkeiten nutzt, kann man den Source eben nicht mehr für einen echten Amiga mit OS3.1 kompilieren. Wieso machst Du da so ein Drama draus ;-)

Zitat:
Oder anders gesagt, die non-hosted Version zu gar nichts zu gebrauchen ist. Nicht mal zum Entwickeln ;)


Es geht schon. Monsoon entwickelt sein Grafikprogramm unter "native". Woran liegt es, dass nicht mehr Leute ihre Software auf AROS portieren? OK, man muss ein paar Hürden überwinden, z.B. dass die Entwicklung am komfortabelsten hosted unter Linux läuft. Man muss ein paar Anpassungen vornehmen (Endianess, Registerparameter, IPTR)

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13.07.2006, 19:39 Uhr

Holger
Posts: 8059
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Zitat:
Original von Mazze:
Als Anwendungsprogrammieren bekommt man von diesen Unterschieden (hosted/native, binärkompatibel) gar nichts mit. Man greift wie gewohnt über Libraries und Devices auf das System zu. Lediglich tief unten (z.B in Exec) findet man gelegentlich so etwas wie #ifdef BINCOMPAT.

Man bekommt mit, daß der Entwicklungsstand dieses Systems unzureichend ist, und daß das u.a. daran liegt, daß Resourcen für Dinge verschwendet werden, die einem weder als Anwendungsentwickler, noch als potentieller User etwas nutzen.

Brauche ich in einem "modernen" OS, dessen UI mittels Zune, also erweitertes MUI, programmiert werden soll, Support für OS1.x kompatible Gadget-Strukturen?

Oder Pen-basierte Operationen auf einem TrueColor Display?

Oder Extrembeispiel: man will Binärkompatiblität auf 68k als Option, wollte aber lange Zeit keine kompatiblen DOS-Packets unterstützen (hat sich ja inzw. geändert). Das ist ein Auswuchs der Schizophrenität.

Zitat:
Wenn man diese Möglichkeiten nutzt, kann man den Source eben nicht mehr für einen echten Amiga mit OS3.1 kompilieren. Wieso machst Du da so ein Drama draus ;-)
Ich mach kein Drama draus. Für diejenigen, die Aros für das richtige halten und sich immer fragen, warum nicht mehr Leute es unterstützen, liefere ich nur ein paar Antworten.

Selbst wenn mir das persönlich vollkommen egal wäre, sind das halt existierende Gründe, die den einen oder anderen davon abhalten, Zeit und Arbeit in Aros zu investieren.
Zitat:
Woran liegt es, dass nicht mehr Leute ihre Software auf AROS portieren? OK, man muss ein paar Hürden überwinden, z.B. dass die Entwicklung am komfortabelsten hosted unter Linux läuft.
Linux installieren, zum Beispiel.
Das ist manch einer schon gar nicht bereit.

Vor allem aber entwickeln die meisten verbliebenen Programmierer primär für das System das sie auch (wenigsten ab und zu) benutzen. Aros, das eben in der Praxis nicht benutzt wird, hat da einen schweren Stand.
Und an Systemen, die man nicht benutzt, gibt's dann ja mehr als nur das eine...
Zitat:
Man muss ein paar Anpassungen vornehmen (Endianess, Registerparameter, IPTR)
Diese Änderungen sollten für vorwärtsgerichtete Entwickler kein Problem sein, über diese Dinge muß man sich bei jedem anderen System auch Gedanken machen.

mfg
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17.07.2006, 11:24 Uhr

Lord
Posts: 310
Nutzer
Meine Meinung:
Den ganzen Mist Vergessen ,alle Entwickler in ein Boot holen (PEG,AROS,OS4) alle in einen Sack, Knüppel drauf .Besinnungsstunde gewähren, einen Trommler Angagieren und ein paar Aufpasser. Die Leute in einen Raum sperren bis sie sich einig sind und dann alle im gleichem Takt an einem Projekt Arbeiten lassen und zwar an einem Amiga würdigen OS das Zukunftstabil ist.

Das könnte folgend aussehen:

Aktueller Browser mit Plugin Modul
Brennprogramm DVD/CD DL + -
Video Abspiel Software/Videoschnittsoftware/DTS/DD5.1 Unterstützung
Divx und Mpeg Tools (Encodierer /Decodierer
Programm zur Videobearbeitung
Multiformat Fähiges Packprogramm
Audio Tools
Office Software ala Neo Office oder dieses importieren
68k Emulator ins OS integriert
Scannsoftware
E-Mail und IRC sowie FTP Programm
Gescheiten Dateimanager
Grafikschnittstelle ala Opengl/directx
Unterstützung halbwegs aktueller Grafikkarten
Moderne Oberfläche
Speicherschutz/ Taskmanager Tool

habe bestimmt noch unzähliges vergessen aber das erscheint mir zum gelingen erstmal das wichtigste.

Jetzt zur Hardware:

USB 2.0 4x,Firewire 2x,8-Kanal Audio,Optischer oder Koxialausgang,
SATA 2x & 2x IDE Schnittstellen /Raid
PCI Express Grafik,AGP ist numal Out und Aussterbend
Als Prozessor kommen natürlich CORE DUO oder Athlon X2 in frage.
wlan mindestens 54mb
ethernet 100/1000
formfaktor wäre der micro atx standart toll


Ich würde mir erstmal 2 chipsätze raussuchen die dieses unterstützen dann 2 typen von aktuellen Grafikkarten zb Ati oder Nvida jeweils eine highend eine lowcost ,genauso die cpu eine highend eine lowcost
zu den Scanner zb auch 2 firmen rauspicken und 2-3 unterschiedliche modelle unterstützen low/med/high
Genauso Drucker ein paar raussuchen diese erstmal Unterstützen oder Turboprint ins System integrieren.

und jetzt kommt der Oberhammer ein Laptop für die Businessklasse ganz wichtig.

Was Amiga Classic Unterstützung anbelangt diese komplett auf Emulation beschränken und nicht noch Ressourcen für irgendwelche Hardware verschwenden die eh nie erscheint. Tut mir leid aber wir leben im Jahr 2006 und die kleinen Schätzchen werden immer anfälliger.
Wichtigster Punkt ist nebenbei Werbung zu betreiben. Desweiteren sollten die User mit wünschen und Anregungen teilhaben dürfen an der Entwicklung sowie Transparenz für User was geschafft wurde und gemacht wird.

Fazit wenn das noch mal was werden soll dann die verbliebenen Ressourcen bündeln liebe Entwickler und User, gemeinsam kann man mehr erreichen und dieser
unsinnige Krieg Rot gegen Blau ist noch viel mehr Unsinn führt zu nichts.












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System z.Zt Intel Mac Mini

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17.07.2006, 11:30 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Lord:
Selbst bei einer Bündelung der (nur noch minimalen) Ressourcen ist die Verwirklichung Deiner Vorschläge vollkommen illusorisch.

Ciao,
Andreas.

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17.07.2006, 11:41 Uhr

Lord
Posts: 310
Nutzer
@Andreas_B:
Dann frage ich mich warum überhaubt noch wer irgenetwas entwickelt und ankündigungen macht,das ist doch sinnlos .Dann sollen sie sich doch auf ein paar erweiterungen beschränken und gut ist aber nicht diesen quark von alter hardware AONE /PEG2 als neu vermarkten und alle hinhalten und versprechungen machen.

Deswegen schrieb ich ja alle in einen sack und an einer soft und hardware arbeiten.
--
System z.Zt Intel Mac Mini

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17.07.2006, 14:25 Uhr

Holger
Posts: 8059
Nutzer
@Lord:
Das, was Du da beschreibst, gibt es doch schon längst. Wahlweise als Aldi-PC oder als Intel-Mac. Und wenn Du nicht schnell ein für alle überzeugendes Argument bringst, was daran dann ein AMIGA sein wird, wirst Du mit allen anderen Amiga-Usern in Deinen Sack gesteckt und so lange mit dem Knüppel bearbeitet, bis ihr Euch einig seid, was denn nun "Amiga" ausmacht.

Dann können die Entwickler auch zusammenarbeiten. Na ja, so weit, wie kostenlos verteilte Open-Source-Software und an Hardware gebundelte kommerzielle Software halt zusammenpassen.

mfg
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