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amiga-news.de Forum > Get a Life > Preisentwicklung bei Onlineauktionen [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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23.07.2006, 14:54 Uhr

manno
Posts: 169
Nutzer
Habe soeben mal wieder über die Preisentwicklung von Amigateilen beim größten Autionshaus gestaunt und stelle mir immer öfter die Frage, warum andere Auktionshäuser mit sicherlich geringeren (oder noch gar keinen) Gebühren usw. sowenig genutzt werden?

Davon abgesehen steigen die Verkaufserlöse von Amigateilen und anderen Oldiecomps ohnehin in schwindelerregende Höhen.

mfg

manno

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23.07.2006, 15:25 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@manno:
>> und stelle mir immer öfter die Frage, warum andere
>> Auktionshäuser mit sicherlich geringeren (oder noch
>> gar keinen) Gebühren usw. sowenig genutzt werden?

Das hat mehrere Gründe:
-Die Angebotene Ware ist dort in der Regel teurer als bei ebay.
-Es gibt zu wenig potenzielle Kunden
-Es gibt zu wenig Verkäufer.

Das hängt natürlich alles zusammen und daher haben andere Auktionshäuser im Moment kaum eine Chance, ebay richtig Konkurrenz zu machen.
Eigentlich finde ich es auch sehr praktisch, dass ebay da das Maß aller Dinge ist - spart Aufwand beim Suchen.
Anders ausgedrückt: Ich sehe nicht, was mir andere Auktionshäuser bieten, ein wirklich starkes Argument gegenüber ebay wäre.

Ich zahle lieber Gebühren bei ebay, als die Ware bei anderen Auktionshäusern zu "verschleudern". Im Normalfall werden die Kosten durch Gebühren bei ebay durch den höheren Verkaufspreis überkompensiert.
Gleichzeitig kann ich als Kunde aber aufgrund der enormen Angebotsfülle mit etwas Geduld wesentlich günstiger Einkaufen als bei anderen Auktionshäusern. In bisher ca. 120 Auktionen habe ich in allen Fällen bis auf ein einziges Mal weniger bei ebay gezahlt als bei anderen Auktionshäusern und lediglich ein einziges Mal konnte ich bei einem anderen Auktionshaus (übrigens Azubo.de) günstiger einkaufen.

>> Davon abgesehen steigen die Verkaufserlöse von
>> Amigateilen und anderen Oldiecomps ohnehin in
>> schwindelerregende Höhen.

Das dürfte wohl bei allen seltenen, aber relativ begehrten Waren der Fall sein. Das ist auch kein ebay-Phänomen, sondern das tritt überall auf.

Ciao,
Andreas.


[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_B am 23.07.2006 um 15:28 Uhr geändert. ]

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23.07.2006, 18:14 Uhr

MaikG
Posts: 5172
Nutzer
http://www.hood.de ist nicht Amiga-Browser(AWEB) kompatibel und um was
für den Amiga zu kaufen geht man ja nicht extra an den PC.

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23.07.2006, 19:12 Uhr

manno
Posts: 169
Nutzer
@Andreas_B:

Aber was die Festpreisauktionen (Sofortkauf) betrifft, was ja viele private "Pseudoprofis" auch im Amigabereich verwenden, würde ich doch bei kostenlosen Auktionshäusern als VERKÄUFER billiger fahren oder nicht?

Irgendwann wird doch jemand auch solche Teile bei kleineren Auktionshäusern entdecken oder? Und der Verkäufer hätte letztendlich Gebühr gespart.

Oder begehe ich einen Denkfehler?


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23.07.2006, 20:10 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@manno:
Wenn Du es schaffst, bei einem anderen Auktionshaus (oder z.B. hier bei amiga-news.de) den gleichen Preis zu erzielen, wie bei ebay, dann ist das für Dich als Verkäufer sicher kostengünstiger.
Die Frage dabei ist: kann man den "angemessenen" Preis gut bestimmen.
Bei Sofort-Kaufen-Angeboten läufst Du aber Gefahr, dass sie sehr lange eingestellt werden müssen, bis sich mal ein Bieter dorthin verirrt. Amiga-Sachen beispielsweise würde ich dann schon eher hier bei amiga-news.de verkaufen, weil das sozusagen ein "Brennpunkt" ist, wo sehr viele Amiga-Fans anzutreffen sind.
Bei reinen Auktionen "ab 1 Euro" hingegen läufst Du bei alternativen Auktionshäusern Gefahr, deutlich unter Wert verkaufen zu müssen.
Die Sache ist halt auch, dass man bei ebay schnell und ohne großen Aufwand mal ein paar Artikel verticken kann, während die Gefahr besteht, das sich das bei alternativen Auktionshäusern oder in Kleinanzeigen ewig lange hinzieht. Hat nicht jeder Lust, die alten Sachen Ewigkeiten irgendwo in der Ecke stehen zu haben.

Die Probleme sehen doch so aus:
-Bei Alternativen Auktionshäusern sind oft die Mindestgebote oder die Sofort-Kaufen-Angebote relativ hoch angesetzt, weil die Gefahr vermieden werden soll, dass Artikel bei den wenigen Bietern deutlich unter Preis weggehen. Das ist zum Beispiel dem Verkäufer passiert, der zu meinem bisher einzigen Kauf bei einem alternativen Auktionshaus geführt hat. Der Artikel hätte ihm bei ebay locker der dreifachen Preis eingebracht (ich habe mir natürlich ein Loch in den Bauch gefreut :) ).
Diese hohen Preise haben aber zur Folge, dass die potenziellen Käufer erst garnicht bei den anderen Auktionshäusern nachsehen.

-Die Vielfalt ist auch wesentlich geringer. Aufgrund relativ weniger Anbieter gibt es natürlich zig mal mehr interessante Artikel bei ebay. Wieder mit der Folge, dass die Käufer fern bleiben und die Anbieter hohe Anfangspreise bzw. Sofort-Kaufen-Preise ansetzen (müssen).

Alles in allem würde ich sagen, dass alternative Auktionshäuser in bestimmten Situationen durchaus eine Alternative darstellen können, beispielsweise, wenn ich
-ziemlichen Ramsch verkaufen möchte, bei dem die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass ich bei ebay eventuell durch die Angebotsgebühren am Ende noch drauf zahle.
-wenn ich den realistisch erzielbaren Preis recht gut einschätzen kann und es mit dem Verkaufen alles andere als eilig habe.
-vielleicht gibt es noch ein paar andere Gründe, die mir jetzt nicht einfallen.
Aber in der Mehrzahl der Fälle halte ich alternative Auktionshäuser nicht für vorteilhaft.

Kurz gesagt: Für alternative Auktionshäuser sprechen IMHO vor allem die nicht vorhandenen Angebotsgebühren. Aber fast alles andere spricht IMHO für ebay.
Vielleicht ändert sich das mal, aber kurzfristig sehe ich das noch nicht so.

Ciao,
Andreas.

[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_B am 23.07.2006 um 20:14 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 08:57 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
Nutzer
@Andreas_B:

Widersprichst du dir da nicht gewaltig?

Der Verkäufer soll bei ebay einen höheren Verkaufspreis erzielen, was die Gebühren überkompensiert und gleichzeitig der Käufer billiger einkaufen als anderswo? Beides zusammen geht nicht.

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24.07.2006, 09:18 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@AC-Pseudo:
> Der Verkäufer soll bei ebay einen höheren Verkaufspreis erzielen, was
> die Gebühren überkompensiert und gleichzeitig der Käufer billiger
> einkaufen als anderswo? Beides zusammen geht nicht.

Klar geht das. Nur nicht bei ein und derselben Auktion. Aber bei eBay werden sowohl preissensitive Käufer als auch Verkäufer befriedigt. Man muss als Käufer nur ggf. etwas warten können und nicht die erstbeste Auktion auf Biegen und Brechen hochbieten. Als Verkäufer muss man ein gutes Bewertungsprofil haben und gute Artikelbeschreibungen, etc. einstellen, ggf. auch zu einem höheren Mindestpreis starten.

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 24.07.2006 um 09:24 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 09:33 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@AC-Pseudo:
>> Widersprichst du dir da nicht gewaltig?

Nö.

>> Beides zusammen geht nicht.

Oh doch, das geht sehr wohl. Verkäufer und Käufer verhalten sich ja nicht immer individuell "optimal"!
ebay ist so ein gewaltiger Markt, dass im Laufe der Zeit gerade bei einigermaßen gängigen Artikeln nahezu jeder mit jeder Preisbereitschaft kaufen kann (ja, ist natürlich übertrieben). Die mit hoher Preisbereitschaft zuerst und die mit geringerer Preisbereitschaft zuletzt oder mit Glück auch mal "zwischendurch" (daher schrieb ich ja mit Geduld).
Dadurch kann die Konsumentenrente von den Verkäufern sehr gut abgeschöpft werden und sie erzielen ebenfalls die jeweils maximalen Markpreise (ja, auch übertrieben dargestellt).

Zudem gibt es ja bei der enormen Masse an Verkäufern auch immer mal wieder welche, die mit einem eigentlich zu niedrigen Sofort-Kaufen-Preis ihre Waren anbieten und damit wieder einigen Käufern "Schnäppchen" ermöglichen.

Für Verkäufer vorteilhaft ist es natürlich, wenn sie seltene, begehrte Artikel anbieten, weil wiederum unter der enormen Käufermasse oftmals immernoch einige sind, die den Preis gegenseitig hochtreiben. In dem Fall könnte ein Kunde vielleicht preisgünstiger an die Ware gelangen, wenn er in anderen Quellen sucht. Andererseits ist bei solchen Artikeln der Preis für die Kunden eher sekundär und ebay bietet dann eine Plattform, die den Kauf überhaupt erst ermöglicht.

Naja, eine allgemeingültige Aussage kann man sowieso nicht treffen, aber tendenziell bin ich der Ansicht, dass Verkaufen auf ebay für einen geschickten Verkäufer ein Vorteil ist und dass geschickte Käufer ebenfalls Preisvorteile durch ebay haben. Setzt natürlich voraus, dass beide Seiten in gewisser Weise "Fehler" machen -> Bei der Anzahl an Käufern und Verkäufern ist das absolut sicher. Meine bisherigen Erfahrungen bestätigen jedenfalls diese Beobachtungen absolut.

Ciao,
Andreas.

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24.07.2006, 09:36 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@CarstenS:
Hmm, hätte mir mein Geschreibsel eigentlich sparen können. Eigentlich habe ich immernoch nciht so richtig ausgedrückt, was ich sagen wollte, aber Deine Antwort trifft es ziemlich gut :)
Auch in meinen Augen hängt es wesentlich vom Geschick des Verkäufers ab, ob er sehr gute Preise erzielen kann und andererseits hängt es vom Geschick und der Geduld des Käufers ab, ob er echte Schnäppchen machen kann.

Ciao,
Andreas.

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24.07.2006, 09:38 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@Andreas_B:
> Hmm, hätte mir mein Geschreibsel eigentlich sparen können.

Selbst schuld! ;) Während du dir einen Wolf schreibst, versuche ich mich möglichst kurz zu fassen und bin dadurch früher fertig. :P

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 24.07.2006 um 09:39 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 09:49 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@CarstenS:
Das liegt eher daran, dass ich dauernd etwas nebenbei mache und die "Taskpriorität" von "Schreiben bei amiga-news.de" in der Regel sehr gering ist :)
Vielleicht sollte ich sie kurzfristig erhöhen und mehr Konzentration auf die Kürze des Textes verwenden?

Ciao,
Andreas.

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24.07.2006, 09:58 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
Nutzer
@Andreas_B:

>>> Setzt natürlich voraus, dass beide Seiten in gewisser Weise "Fehler" machen -> Bei der Anzahl an Käufern und Verkäufern ist das absolut sicher. Meine bisherigen Erfahrungen bestätigen jedenfalls diese Beobachtungen absolut.

... kann ich aus meiner Sicht absolut bestätigen.
Gestern abend entdeckte ich dort einen Dual Golden One zum Festpreis von 350,-- Euro. Bei Auktionen ab 1,-- Euro wurden 350,-- Euro in den letzten drei Monaten immer mehr oder weniger deutlich überschritten.

Einer der grössten Fehler, die man als Verkäufer machen kann, ist, das Auktionsende auf einen ungünstigen Zeitpunkt zu legen. So habe ich vor wenigen Wochen ein Paar Axton AX82 für weniger als 90,-- Euro erstanden, obwohl ich wegen Abwesenheit beim Auktionsende vor der Abreise nur ein halbherziges Gebot abgegeben hatte. Hatte eigentlich nur "den Baum angepinkelt" um zu sehen, was passiert. Der Verkäufer war sauer, weil er wesentlich mehr erwartet hatte, ich hatte mein Schnäppchen und nun das Problem, wo stelle ich die noch hin?
So kann man wohl an Wochentagen die Zeit vor 17 Uhr als relativ ungünstig ansehen. Bei dem derzeitigen Wetter ist es allerdings schwierig, überhaupt eine Zeit als günstig anzusehen.
--
Wir haben Augen, doch wir schauen nicht hin.
Wir haben Ohren, doch wir hören nicht zu.
Wir haben einen Mund. Damit reden wir ohne Unterlass
und doch sagen wir nichts.

Der Zeitreisende

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24.07.2006, 10:06 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
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@Han_Omag:
>> Gestern abend entdeckte ich dort einen Dual Golden
>> One zum Festpreis von 350,--

Wobei in dem Zusammenhang allerdings der Begriff "Fehler" auch nicht immer der richtige Ausdruck sein muss. Vielleicht ist es ja dem Verkäufer auch besonders wichtig, kurzfristig viel Umsatz zu generieren - zum Wohlgefallen der potenziellen Kunden. Es gibt einfach dermaßen viele Einflussfaktoren, dass nahezu für alle irgendwann das "richtige" zum "richtigen" Preis dabei ist - das ist so in dem Maße bei anderen Auktionshäusern eben nicht der Fall.

Ciao,
Andreas.

[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_B am 24.07.2006 um 10:07 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 10:17 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
Nutzer
Zitat:
Original von Andreas_B:
@Han_Omag:
>> Gestern abend entdeckte ich dort einen Dual Golden
>> One zum Festpreis von 350,--

Wobei in dem Zusammenhang allerdings der Begriff "Fehler" auch nicht immer der richtige Ausdruck sein muss. Vielleicht ist es ja dem Verkäufer auch besonders wichtig, kurzfristig viel Umsatz zu generieren - zum Wohlgefallen der potenziellen Kunden. Es gibt einfach dermaßen viele Einflussfaktoren, dass nahezu für alle irgendwann das "richtige" zum "richtigen" Preis dabei ist - das ist so in dem Maße bei anderen Auktionshäusern eben nicht der Fall.

Ciao,
Andreas.


Nun ja, der Golden One ist vielleicht auch kein gutes Beispiel, denn 350,-- sind meiner Meinung nach schon kein wirkliches Schnäppchen mehr. Setzt man 700,-- DM gegen den ursprünglichen Neupreis und das Alter, dann ist das Teil über die Jahre erstaunlich preisstabil, mit steigender Tendenz. Scheint wohl eher ein Hype seitens der Käufer zu sein, endlich das Kultgerät abzugreifen...
--
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24.07.2006, 10:24 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@Han_Omag:
> Scheint wohl eher ein Hype seitens der Käufer zu sein, endlich das
> Kultgerät abzugreifen...

Ja, quasi dasselbe wie bei manchen Produkten im Amiga-Bereich. Wusste übrigens gar nicht, dass es Ende 1988 noch Geräte unter dem Namen Dual gab, dachte, die wären früher eingestellt worden.
Aber allgemein kann man im HiFi-Bereich erstaunliche Preise erzielen. Vor ein paar Jahren habe ich Jahrbücher der Zeitschrift Hifi Stereophonie aus den 70er und 80er Jahren versteigert. Dafür habe ich mehr als den doppelten Neupreis erhalten...

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24.07.2006, 10:34 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Han_Omag:
Eigentlich habe ich das auch nicht so sehr auf Dein Beispiel bezogen, sondern ich habe es nur als "Vorlage" verwendet um den von mir gewählten Begriff "Fehler" etwas zu relativieren, weil eben das Ziel eines Verkäufers nicht immer "Erzielung des gewinnmaximalen Preises" sein muss :)

Ciao,
Andreas.

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24.07.2006, 10:40 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
Nutzer
@CarstenS:

>>> Aber allgemein kann man im HiFi-Bereich erstaunliche Preise erzielen.

Der Grund dafür ist, glaub ich, recht simpel.
Die Preisspanne zwischen Consumerbereich und wirklich guter Ware klafft seit einigen Jahren immer weiter auseinander. Im Preisbereich dazwischen tut sich relativ wenig. Nach dem ersten run auf Dolby-Surround-Komplettanlagen im Plastik-Schuhkarton für ein paar hundert Euro will eine zunehmende Zahl von Leuten wohl wieder das, was vor Jahren den Mainstream ausmachte: qualitativ gute und robuste HiFi-Komponenten in Anfassqualität, die nicht alle 4 Jahre weggeworfen werden müssen, zu einem Preis, den derzeit nur der Gebrauchtmarkt hergibt, selbst, wenn das bedeutet, heute annähernd den damaligen Neupreis bezahlen zu müssen. Durch den Euro ists ja nur noch halb so teuer ;)

Und, ein bischen Nostalgie wird dabei wohl auch eine Rolle spielen.
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[ Dieser Beitrag wurde von Han_Omag am 24.07.2006 um 10:43 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 10:42 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
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@Andreas_B:

Ich denke, wir haben uns schon richtig verstanden ;)
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24.07.2006, 15:26 Uhr

pixl
Posts: 2581
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>>>So kann man wohl an Wochentagen die Zeit vor 17 Uhr als relativ ungünstig ansehen. Bei dem derzeitigen Wetter ist es allerdings schwierig, überhaupt eine Zeit als günstig anzusehen.<<<<
wenn man die wetterlage bedenkt und berücksichtigt das viele potentielle Käufer im Urlaub sind , kann man im Moment bei ienigen Sparten sehr gute Schnäppchen machen.
Ich persönlich habe festegestellt das man Kameras am besten Sonntags so zwischen 18:00 und 20:00 los wird.
Wobei man sich bei der Artikelbeschreibung schon Mühe geben sollte, also Beispielfotos Fotos die man mit der Kamera gemacht hat ect.
Dch im Moment ist auch das nur Glückssache ist ja kaum einer zuhause.

Doch auch im Computerbereich ( zb. Bei Notebooks ) liegen die Preise im Moent sehr niedrig.

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24.07.2006, 20:08 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Wen die Preisentwicklung bei eBay stört, braucht nur nicht bei eBay zu kaufen. Dieser wird dann aber wieder lieber bei eBay verkaufen, weil die Meinung über Preise von ein und derselben Person gänzlich anders aussfällt. Ja nach dem, ob diese Person kaufen oder verkaufen will.

Womit sich auch der Erfolg von eBay erklärt, wenn man dann auch noch deren massive Werbeaktivitäten in Betracht zieht. Auf einem bekannten Marktplatz stehen die Chance auf Erfolg für Beide besser, für Verkäufer und für Suchende.

> Davon abgesehen steigen die Verkaufserlöse von Amigateilen und
> anderen Oldiecomps ohnehin in schwindelerregende Höhen.

Da hat jeder Kauf so einen mystischen Hauch von "letzte Chance". Jedes Jahr ein bisschen mehr. ;)


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24.07.2006, 20:12 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
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@pixl:

>>> Ich persönlich habe festegestellt das man Kameras am besten Sonntags so zwischen 18:00 und 20:00 los wird.

... kann wohl hinkommen. Da kommt man aus dem Wochenende nach Hause zurück und hat sich möglicherweise geärgert, das man keine Kamera dabei hatte, oder das die eigene Zicken gemacht hat. Also der richtige Zeitpunkt, sich nach ner anderen umzusehen... ;)
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24.07.2006, 20:21 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
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@pixl
Nun, mag bei Digicams so sein. Vor einiger Zeit habe ich aber beispielsweise mal im Rahmen eines Vortrags gehört, dass Handies um diese Zeit nur zu tendenziell geringen Preisen verkauft werden, weil da so extrem viele Auktionen auslaufen, dass sich die Bieter nicht im gewohnten Maße gegenseitig überbieten. Aber wie gesagt, ist Artikelabhängig und eine Weile her - da kann sich viel ändern. Wichtig ist eben, wenn man so etwas regelmäßig verkaufen möchte (z.B. als gewerblicher Händler), dass man dann das Verhalten der angestrebten Artikelgruppe möglichst genau bestimmt - ansonsten freuen sich die Käufer über die Schnäppchen :)

Ciao,
Andreas.

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24.07.2006, 20:35 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
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sorry - Doppelpost, muss wohl die Wärme sein... :D

[ Dieser Beitrag wurde von Han_Omag am 24.07.2006 um 20:44 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 22:02 Uhr

CASSIUS1999
Posts: 918
Nutzer
Zitat:
Original von Han_Omag:
@pixl:

>>> Ich persönlich habe festegestellt das man Kameras am besten Sonntags so zwischen 18:00 und 20:00 los wird.

... kann wohl hinkommen. Da kommt man aus dem Wochenende nach Hause zurück und hat sich möglicherweise geärgert, das man keine Kamera dabei hatte, oder das die eigene Zicken gemacht hat. Also der richtige Zeitpunkt, sich nach ner anderen umzusehen... ;)


Kommt darauf an. Ich habe eine Reihe identischer Auktionen von Digitalkameras beobachtet von denen nahezu jeden Tag eine auslief und am Wochenende waren dort die niedrigsten Auktionsgebote. Mittwochs waren die höchsten.

Also ich würde das also nicht unbedingt verallgemeinern.
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"Das war nicht nur der Sprung vom Käfer zum Golf, sondern gleich zum schnellen BMW" S. Slabihoud, Computerhistoriker über den Amiga Start
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[ Dieser Beitrag wurde von CASSIUS1999 am 24.07.2006 um 22:03 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 22:05 Uhr

CASSIUS1999
Posts: 918
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Wen die Preisentwicklung bei eBay stört, braucht nur nicht bei eBay zu kaufen. Dieser wird dann aber wieder lieber bei eBay verkaufen, weil die Meinung über Preise von ein und derselben Person gänzlich anders aussfällt. Ja nach dem, ob diese Person kaufen oder verkaufen will.

Womit sich auch der Erfolg von eBay erklärt, wenn man dann auch noch deren massive Werbeaktivitäten in Betracht zieht. Auf einem bekannten Marktplatz stehen die Chance auf Erfolg für Beide besser, für Verkäufer und für Suchende.


Streiche massiv, setze nervend.

Leider hat man keine adäquate Alternative. Richtig "Spass" macht mir ebay sicher nicht.

Zitat:
> Davon abgesehen steigen die Verkaufserlöse von Amigateilen und
> anderen Oldiecomps ohnehin in schwindelerregende Höhen.

Da hat jeder Kauf so einen mystischen Hauch von "letzte Chance". Jedes Jahr ein bisschen mehr. ;)


Ich nenne das eher "gier frisst hirn" und eine steigende Nachfrage besonders aus dem Ausland.

Das hat mit "letzte Chance" sicher nicht viel zu tun. Wenn ich auf Amiga-Artikel biete, dann bestimmt nicht weil ich mir denke, dass es der letzte Amiga auf der Welt ist... :O


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[ Dieser Beitrag wurde von CASSIUS1999 am 24.07.2006 um 22:08 Uhr geändert. ]

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24.07.2006, 22:52 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Zitat:
Ich nenne das eher "gier frisst hirn" und eine steigende Nachfrage besonders aus dem Ausland.

Wieso gier? Wenn der Verkäufer für etwas mehr Kohle bekommen kann als es Wert ist würde wohl kaum jemand auf das Geld verzichten :)

Ist nicht nur beim Amiga so sondern überall.

--
Andreas Magerl
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24.07.2006, 23:28 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@CASSIUS1999:

> Streiche massiv, setze nervend.

Alles, was in massiver Form betrieben wird, fängt irgendwann an, andere zu nerven.

> Leider hat man keine adäquate Alternative.

Als Anbieter oder als Käufer? Und was wäre dann deiner Ansicht nach adäquat?

> Richtig "Spass" macht mir ebay sicher nicht.

Und wieder die Frage als was, Anbieter oder Käufer? Und wenns Dir keinen Spass macht, warum "gehst" Du dann hin? Wer zwingt Dich? Wo bist Du vor eBay hingegangen, wenn Du etwas kaufen wolltest?

> Ich nenne das eher "gier frisst hirn" und eine steigende Nachfrage besonders aus dem Ausland.

Wenn jemand eine leere Pfandflasche für Mindestgebot 5 Euro einstellt, ist das Geschäftssinn. Wenn er mit 10 Cent anfängt und am Ende 20 Euro dafür bekommt, ist das Glück. ;)

> Das hat mit "letzte Chance" sicher nicht viel zu tun. Wenn ich auf
> Amiga-Artikel biete, dann bestimmt nicht weil ich mir denke, dass
> es der letzte Amiga auf der Welt ist... :O

Da war ein Smiley dahinter. Nicht gesehen?

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24.07.2006, 23:38 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
>>>Kommt darauf an. Ich habe eine Reihe identischer Auktionen von Digitalkameras beobachtet von denen nahezu jeden Tag eine auslief und am Wochenende waren dort die niedrigsten Auktionsgebote. Mittwochs waren die höchsten.

Also ich würde das also nicht unbedingt verallgemeinern. <<<
komisch bei den Olympus SLR Kameras habe ich am Sontag zu bestimmten Uhrzeiten genau das Gegentiel betrachtet.
War auch bei Canon ( beides SLR im Bereich Slr Cameras)
Ich habe gerade im Laptop bereich aber gegentiliges erfahren so ging gestern ein Thinkpad T-21 ( 800 Mhz 40 BG festplatte 256 Ram DVD mit zusatz Akku funktionstüchtig allerding ohne netzteil ) für 140 EUR weg heute um fast die gleiche Zeit ging auch ein T-21 ( (00 Mhz mit 10 GB HD 128 MB Ram dvd mit netzteil funktionstüchtig allerdings mit am anfang rotstichigen TFT ) für 170 Eur weg ein T 20 mit 700 Mhz 12 GB HD 128 Ram DVD mit vollkommen rotstichigen TFT ) ging für 150 EUR weg.

Ich denke es hat auch wirklich viel damit zu tun WIE man den artikel beschreibt.
Abgesehen davon habe ich auch gelernt das ein VK dessen Artikel zu Höchstpreisen weggegangen ist diesen einige Tage wieder einstellt weil der Biter scih nicht gemeldet hat.
Gerade bei Ebay gibt es ziemlich raffinierte bieter ( meist mit 0 berwertungspunten ) die aus welchen Grund auch immer ( manchmal nur um ein vermeintlich betrügerisches Angebit abzuschirnen ) eine nicht zu überbietende Summe bieten und sich dann nicht melden.

Ist zwar etwas OT aber in dem Zusammenhang finde ich immer dieses EU recht ( was es gar nicht gibt ) interessant ,einige VK sind der Meinung das dieser Hinweis eine Art freibrief wäre defekte Ware zu verkaufen .
Ich persönlich weise mittlerweile auf allen meinen Auktionen:
A )auf jede macke der ware die mir bekannt ist hin ( meistens sogar MIT foto).
B) schreibe sehr deutlich mehrmals hin ob und was defekt ist und setze das rot ab.
C) verkaufe den artikel unter aussschluss jeglicher Gewährlleistung
D) Weise darauf hin das es kein EU recht gibt sondern gemäss BGB verfahren wird.
Mit anderen Worten ich nehme mir sehr viel zeit diesen artikel gewissenhaft zu beschreiben .
In den meisten Fällen habe ich auch den Preis erzielt den ich wollte.

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mfg Pixl

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24.07.2006, 23:44 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
>>>Ich nenne das eher "gier frisst hirn" und eine steigende Nachfrage besonders aus dem Ausland.

Das hat mit "letzte Chance" sicher nicht viel zu tun. Wenn ich auf Amiga-Artikel biete, dann bestimmt nicht weil ich mir denke, dass es der letzte Amiga auf der Welt ist... :O >>>
Ja aber einige VK setzten genau daruf wie findet man Überschriften wie RAR oder SEHR SELTEN bei massenware wie einem A 500 o. A1200.

>>>Davon abgesehen steigen die Verkaufserlöse von Amigateilen und anderen Oldiecomps ohnehin in schwindelerregende Höhen.<<<
Das kann aber noch einen anderen Grund haben der sich uaf alle Ebay Auktionen bezieht.
Es gibt nun mal leider nicht wenige VK die mit einem Zweit AAccount oder druch einen bekannten auf irhen Artikel mitbieten um denPreis hochzutreiben.

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25.07.2006, 00:13 Uhr

manno
Posts: 169
Nutzer
@pixl:
> RAR oder SEHR SELTEN bei massenware wie einem A 500 o. A1200

Genau das finde ich auch, sowas irritiert vor allem im Kopftext des angebotenen Artikels sehr, sollte verboten werden!
Ich denke mal, das machen vor allen Dingen Leute, die wirklich wenig Ahnung von dem da Angebotenen haben und sich einbilden, mit solchen Formulierungen aufzufallen.
Und wenn man sich dann hinreißen lässt, DOCH auf den angepriesenen Artikel zu klicken, findet man einen A2000 mit Kick 2.04 und einem Disklaufwerk für 79,95¤ :O (respektive fast 160DM!)

Davon abgesehen würde ich alternativen Auktionshäusern trotz aller momentanen Nachteile Chancen einräumen. Monopol ist nie gut, dass erfahren wir doch täglich im Leben.

Es gibt schon vielzuviele Monopole und monopolgesteuerte Kosten, die wir nicht ausräumen können (Energiepreise, Schornsteinkehrer, Winzigweich :D )

Ich sammle seit 15 Jahren zum Leidwesen meiner Frau Oldicomps und wenn ich mal wieder was suche, habe ich in der Regel Zeit und muß nichts übers Knie brechen.

Aber generell steigen die Preise für diese Dinge m.E. unverhältnismäßig. Ich finde auch, daß gerade "damals" mit der Euroeinführung die Verhältnismäßigkeit verloren gegangen ist.





[ Dieser Beitrag wurde von manno am 25.07.2006 um 00:18 Uhr geändert. ]

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