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25.08.2006, 01:10 Uhr

Holger
Posts: 8080
Nutzer
Zitat:
Original von SCV36:
Commodore hätte da reagieren müssen und ein AmigaOS für x86 Achitektur herausbringen sollen.

Somit hätten die Klone Hersteller mit sicherheit das Betriebsystem mit Grafischer Oberfläche dem Vortritt gegeben und Lizenziert.


Das OS mit GUI wäre bei den damaligen PCs unbenutzbar gewesen.
Für eine graphische Benutzerschnittstelle braucht es auch graphische Fähigkeiten und das AmigaOS war in seiner gesamten Architektur auf die Custom-Chips des Amigas ausgerichtet.

Außerdem war das ein halbes Jahrzehnt später :sleep:

mfg
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25.08.2006, 01:48 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@SVC36:
> Commodore hätte da reagieren müssen und ein AmigaOS für x86 Achitektur
> herausbringen sollen.

Also zu Commodores Lebzeiten hat wohl noch niemand im Amiga-Bereich einen Umstieg auf x86 für sinnvoll befunden. Bei aller Unfähigkeit des Commodore-Managaments: Soviel (Extrem-)Weitsicht konnte man m.E. nun wirklich nicht erwarten, zumal bei Beginn des Amiga-Niedergangs Anfang der 90er Jahre gerade der PPC entwickelt wurde und als echter Hoffnungsträger (auch) für den Desktop-Bereich galt (wobei Commodore sich ja kurz vor dem Ende für einen anderen RISC-Prozessor entschieden hatte).

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 25.08.2006 um 01:50 Uhr geändert. ]

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25.08.2006, 02:00 Uhr

SCV36
Posts: 266
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von SCV36:
Commodore hätte da reagieren müssen und ein AmigaOS für x86 Achitektur herausbringen sollen.

Somit hätten die Klone Hersteller mit sicherheit das Betriebsystem mit Grafischer Oberfläche dem Vortritt gegeben und Lizenziert.


Das OS mit GUI wäre bei den damaligen PCs unbenutzbar gewesen.
Für eine graphische Benutzerschnittstelle braucht es auch graphische Fähigkeiten und das AmigaOS war in seiner gesamten Architektur auf die Custom-Chips des Amigas ausgerichtet.

Außerdem war das ein halbes Jahrzehnt später :sleep:

mfg
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Ist klar das eine 1 zu 1 Umsetzung nicht gegangen währe , der sinn währe gewessen zb. WB1.0 auf x86 egal ob mit 4 oder 8 bzw. 16 Farben und ohne Sound auf diese Architektur zu Platzieren.

Win 1.0 war ja auch dazumal ein lächerlicher Gui Dateimanager und ist mit der Hardware mitgewachsen.

WB 1.0 hätte um einiges mehr zu bieten gehabt als Win 1.0 auch wen es um 5 Jahre später kam..




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25.08.2006, 02:03 Uhr

SCV36
Posts: 266
Nutzer
Zitat:
Original von CarstenS:
@SCV36:
> Commodore hätte da reagieren müssen und ein AmigaOS für x86 Achitektur
> herausbringen sollen.

Also zu Commodores Lebzeiten hat wohl noch niemand im Amiga-Bereich einen Umstieg auf x86 für sinnvoll befunden. Bei aller Unfähigkeit des Commodore-Managaments: Soviel (Extrem-)Weitsicht konnte man m.E. nun wirklich nicht erwarten, zumal bei Beginn des Amiga-Niedergangs Anfang der 90er Jahre gerade der PPC entwickelt wurde und als echter Hoffnungsträger (auch) für den Desktop-Bereich galt (wobei Commodore sich ja kurz vor dem Ende für einen anderen RISC-Prozessor entschieden hatte).

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 25.08.2006 um 01:50 Uhr geändert. ]


Ist auch klaro das man im Nachhinein sagen kann da hätte man den Schritt machen sollen..

Planne Deine Zukunft , es wird sicher anders kommen als geplant..


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[ Dieser Beitrag wurde von SCV36 am 25.08.2006 um 02:04 Uhr geändert. ]

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25.08.2006, 08:45 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Maja:
>> Ein VW-Vertragshändler darf auch keine neuen Opel verkaufen.

Doch, grundsätzlich darf er.

>> Wen das so gelaufen währe , hätte das AmigaOS heute
>> 90% Marktanteil und nicht Windows...

Hmm, würden wir dann eigentlich jetzt alle über AmigaOS fluchen und uns im Forum von wintel-news.de darüber ärgern, dass Windows nur auf x86ern läuft und nicht auf dem marktbeherrschenden 68K-Prozessor? ;)

Ciao,
Andreas.

[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_B am 25.08.2006 um 08:46 Uhr geändert. ]

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25.08.2006, 09:43 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
Nutzer
@Maja:

>> Ein VW-Vertragshändler darf auch keine neuen Opel verkaufen. Ob er dann lieber zum Opel-Vertragshändler wird, bleibt letztlich die Entscheidung des Händlers. Wenn der Händler dann lieber bei VW bleibt, wird der seine Gründe dafür haben.

Die Aussage kann so nicht ganz stimmen. Es gibt durchaus Händler, die konzernübergreifend mehrere Marken vertreiben. Aktuelles Beispiel aus Bielefeld: da der letzte Fiat Händler aus finanziellen Gründen schliessen musste übernimmt in Kürze ein Ford Händler zusätzlich das Fiat Programm.
Wohl bestes Beispiel aus Bielefeld: Auto Sport Stopka. Alles was in England und Italien teuer ist (Alfa, Maserati, Ferrari, Jaguar, Bentley, ex Rover usw.)
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Wir haben Augen, doch wir schauen nicht hin.
Wir haben Ohren, doch wir hören nicht zu.
Wir haben einen Mund. Damit reden wir ohne Unterlass
und doch sagen wir nichts.

Der Zeitreisende

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25.08.2006, 10:07 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Zitat:
Original von CarstenS:

Bei aller Unfähigkeit des Commodore-Managaments: Soviel (Extrem-)Weitsicht konnte man m.E. nun wirklich nicht erwarten, zumal bei Beginn des Amiga-Niedergangs Anfang der 90er Jahre gerade der PPC entwickelt wurde und als echter Hoffnungsträger (auch) für den Desktop-Bereich galt (wobei Commodore sich ja kurz vor dem Ende für einen anderen RISC-Prozessor entschieden hatte).


Anfang der 90er war x86 bereits die beherrschende Hardwareplattform. Ich sage nicht, man hätte die Entwicklung vorhersehen müssen. Ich sage aber, man hätte sie vorhersehen können - auch ohne ein genialer Prophet zu sein.

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25.08.2006, 10:41 Uhr

Flinx
Posts: 1073
Nutzer
@Solar:

Hat man ja auch. Man hat nur die falschen Schlüsse daraus gezogen.
Zuerst hat man die kleinen XT-kompatiblen gebaut (PC1), auf der Erfahrung aufbauend die Serie PC10 bis PC60, aber mit den späteren Modellen dieser Serie hat man den Ruf des Homecomputerbauers aufgrund diverser Zicken der Geräte nicht ablegen können.
Als man dann richtig gute PCs gebaut hat (SL386SX, 286LT), hat man nur nichts damit verdienen können, weil der Markt inzwischen überlaufen war.
Man hätte sich eben auf seine Stärken konzentrieren müssen, bei denen man auch Gewinn gemacht hat, und das war der Amiga.

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25.08.2006, 10:48 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Du verstehst mich falsch. Es ging nicht darum, ob Commodore früher bessere PC's hätte produzieren sollen, sondern ob man nicht schon damals über ein x86er-AmigaOS hätte nachdenken sollen.

Aber x86er war ja der Antichrist... ich nehme mich da nicht aus, ich habe damals auch so gedacht.

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25.08.2006, 11:00 Uhr

Flinx
Posts: 1073
Nutzer
Ach so. Aber die damalige PC-Hardware hätte nur einen Teil der Amiga-Möglichkeiten gehabt, das wäre vielleicht gar nicht gutgegangen.
Die Stärken lagen ja im Grafik- und Videobereich, und letzteres wäre mit dem PC gar nicht in dem Maße möglich gewesen.

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25.08.2006, 13:50 Uhr

SCV36
Posts: 266
Nutzer
Zitat:
Original von Flinx:
Ach so. Aber die damalige PC-Hardware hätte nur einen Teil der Amiga-Möglichkeiten gehabt, das wäre vielleicht gar nicht gutgegangen.
Die Stärken lagen ja im Grafik- und Videobereich, und letzteres wäre mit dem PC gar nicht in dem Maße möglich gewesen.


Das ist richtig ,Windows ist von den stärken stätig mitgewachsen.

Das hätte man beim AmigaOS genauso machen können.

Anfang der 90er Jahre als die 386er mit Vga kamen ,hätte man ein AmigaOS (dazumal WB 1.3) auf dieser Platform platzieren sollen.

Mit dieser Hardware währen Grafik stärken möglich gewessen.

Für Firmen war Videobereich unwichtig..

von 1985 bis 1991 war Windows 1.0 - 2.1 belanglos ,mit der Einführung mit Windows 3.0 begann der Erfolg von MS.

Wen man damals reagiert hätte ,währe MS über einen Stein gestolpert.

Der Pc-User hat von 1985 bis 1991 neidisch auf das Amiga Betriebssystem geschaut. Mit Einführung von Win 3.0 hat sich das Blatt gewendet..


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[ Dieser Beitrag wurde von SCV36 am 25.08.2006 um 13:52 Uhr geändert. ]

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25.08.2006, 14:07 Uhr

Murmel
Posts: 1457
Nutzer
Nein so hätte man das nicht machten können. Womit hätte Commodore denn Ihr Geld verdienen sollen ? Sie hätten (ähnlich Apple) schon eigne x86er Maschinen bauen müssen, und gleichzeitig noch das Betriebssystem entwickeln müssen.

Microsoft war ja fein raus. Für jeden ausgelieferten PC (egal ob mit Windows oder anderem Betriebsystem) kassierten sie ja trotzdem ihre Lizenzgebühren.

Und zuletzt, hiess es nicht auch das die Pc-Sparte eigendlich Schuld daran war das Commodore letztlich Pleite ging, und der Amiga bis zuletzt immer noch Gewinn abwarf ?

Und Commodore hatte mindestens genausoviele Bruchlandungen, spontan sage ich mal das CDTV, und zb. lies man Entwickler lieber an nem C64er-Nachfolger tüfteln, anstatt neue Amigas zu entwerfern. Und es gibt noch genug anderes ;)

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25.08.2006, 14:41 Uhr

SCV36
Posts: 266
Nutzer
Zitat:
Original von Murmel:
Nein so hätte man das nicht machten können. Womit hätte Commodore denn Ihr Geld verdienen sollen ? Sie hätten (ähnlich Apple) schon eigne x86er Maschinen bauen müssen, und gleichzeitig noch das Betriebssystem entwickeln müssen.

Microsoft war ja fein raus. Für jeden ausgelieferten PC (egal ob mit Windows oder anderem Betriebsystem) kassierten sie ja trotzdem ihre Lizenzgebühren.

Und zuletzt, hiess es nicht auch das die Pc-Sparte eigendlich Schuld daran war das Commodore letztlich Pleite ging, und der Amiga bis zuletzt immer noch Gewinn abwarf ?

Und Commodore hatte mindestens genausoviele Bruchlandungen, spontan sage ich mal das CDTV, und zb. lies man Entwickler lieber an nem C64er-Nachfolger tüfteln, anstatt neue Amigas zu entwerfern. Und es gibt noch genug anderes ;)


Habe ja nicht geschrieben das man den Amiga da einstampfen hätte sollen , ein parallel laufendes AmigaOS auch auf x86 Basis..

Aros machts heut vor , leider um Jahre zu spät....

Commodore hat 1985 ein Spitzenbetriebsystem auf den Markt geworfen, Bill Gates hats Nachkopiert.

Um den Visionären etwas engegenzusetzen hat Bill Gates 1985 angefangen Windows zu entwickeln.

Apple und Commodore waren seine Lehrer.

Bill war ein schlampiger Schüler er hat die Zeilen doppeltsogroß und schnell schnell geschrieben ,aber im Endefekt kam fast das Gleiche raus..



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[ Dieser Beitrag wurde von SCV36 am 25.08.2006 um 14:57 Uhr geändert. ]

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25.08.2006, 14:53 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Zitat:
Original von Flinx:
Ach so. Aber die damalige PC-Hardware hätte nur einen Teil der Amiga-Möglichkeiten gehabt, das wäre vielleicht gar nicht gutgegangen.


Wir sprachen von "Anfang der 90er". Zu dem Zeitpunkt war die PC-Hardware dem Amiga in den meisten Bereichen ebenbürtig, in manchen Bereichen bereits überlegen, und vor allem in einer weitaus schnelleren Entwicklung begriffen. Das hätte man damals sehen können, wenn man gewollt hätte. Top-Manager werden genau dafür so gut bezahlt, so etwas sehen zu können. (Top-Manager, nicht Gould oder Ali...)

Zitat:
Die Stärken lagen ja im Grafik- und Videobereich, und letzteres wäre mit dem PC gar nicht in dem Maße möglich gewesen.

Der Videobereich war eine Nische, in der der Amiga sich zwar einen Namen gemacht hat, die für den Gesamt-"Erfolg" des Amiga IMHO aber nur wenig ausschlaggebend war. Verfügbarkeit von Spielen (und ja, damit meine ich Raubkopien), deren grafische Leistung, zum Teil grafische Anwendungen, zu einem kleineren Teil die "Andersartigkeit", das waren die Zugpferde des Amiga.

Zitat:
Original von SCV36:
Anfang der 90er Jahre als die 386er mit Vga kamen ,hätte man ein AmigaOS (dazumal WB 1.3) auf dieser Platform platzieren sollen.


"Anfang der 90er"... sagen wir mal 1991... war der 386er über fünf Jahre alt, der 486er gerade eingeführt, der Pentium gerade mal noch zwei Jahre weg. ATI stellte in diesem Jahr den Mach 8 her, ein Jahr später den Mach 32 und nochmal zwei Jahre später den Mach 64, 1997 den ersten Radeon und so weiter...

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25.08.2006, 15:06 Uhr

SCV36
Posts: 266
Nutzer
Zitat:
Original von Solar:
Zitat:
Original von Flinx:
Ach so. Aber die damalige PC-Hardware hätte nur einen Teil der Amiga-Möglichkeiten gehabt, das wäre vielleicht gar nicht gutgegangen.


Wir sprachen von "Anfang der 90er". Zu dem Zeitpunkt war die PC-Hardware dem Amiga in den meisten Bereichen ebenbürtig, in manchen Bereichen bereits überlegen, und vor allem in einer weitaus schnelleren Entwicklung begriffen. Das hätte man damals sehen können, wenn man gewollt hätte. Top-Manager werden genau dafür so gut bezahlt, so etwas sehen zu können. (Top-Manager, nicht Gould oder Ali...)

Zitat:
Die Stärken lagen ja im Grafik- und Videobereich, und letzteres wäre mit dem PC gar nicht in dem Maße möglich gewesen.

Der Videobereich war eine Nische, in der der Amiga sich zwar einen Namen gemacht hat, die für den Gesamt-"Erfolg" des Amiga IMHO aber nur wenig ausschlaggebend war. Verfügbarkeit von Spielen (und ja, damit meine ich Raubkopien), deren grafische Leistung, zum Teil grafische Anwendungen, zu einem kleineren Teil die "Andersartigkeit", das waren die Zugpferde des Amiga.

Zitat:
Original von SCV36:
Anfang der 90er Jahre als die 386er mit Vga kamen ,hätte man ein AmigaOS (dazumal WB 1.3) auf dieser Platform platzieren sollen.


"Anfang der 90er"... sagen wir mal 1991... war der 386er über fünf Jahre alt, der 486er gerade eingeführt, der Pentium gerade mal noch zwei Jahre weg. ATI stellte in diesem Jahr den Mach 8 her, ein Jahr später den Mach 32 und nochmal zwei Jahre später den Mach 64, 1997 den ersten Radeon und so weiter...


Nun geh ich mal auf den Boden , holle den 486 100 mhz runter und installier Aros drauf , damit kann man nachvollziehen wie gut dieses Betriebssystem läuft darauf läuft...


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25.08.2006, 15:26 Uhr

Solar
Posts: 3674
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Sicherlich interessant, aber trotzdem ein unfairer Vergleich. AROS ist der Versuch, AmigaOS auf dem x86er nachzuprogrammieren, quasi eine Portierung nur ohne Sourcen.

Mich würde vielmehr interessieren, wie gut ein OS auf dem 486er läuft, das mit derselben Begabung und Begeisterung, demselben Blick für das Wesentliche wie das AmigaOS, aber für den x86er geschrieben wurde. SkyOS zum Beispiel...

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25.08.2006, 16:09 Uhr

SCV36
Posts: 266
Nutzer
@Solar:

Hab den 486 mit einer ArosDisk gebootet , kann man wirklich nicht nachvollziehen.

Man bräuchte ein ebenbürtiges OS wie es dazumal WB 1.3 war.
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25.08.2006, 16:51 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Andreas_B:
@Maja:
>> Ein VW-Vertragshändler darf auch keine neuen Opel verkaufen.

Doch, grundsätzlich darf er.


Nicht Vertragshändler mit Vertragswerkstatt verwechslen. Hier gibt es zum Beispiel allein 4 Händler die Ford Neuwagen verkaufen. Zwei davon sind Ford-Vertragshändler und dürfen keinem anderen Unternehmen Neuwagen verkaufen. Achtung: Zu Ford gehört inzwischen z. B. auch Volvo. So kommt es, dass einer der Beiden mittlerweile auch Neuwagen der Marke Volvo verkauft.

Die beiden Anderen sind Ford-Vertragswerkstätten und können Neuwagen jeder Marke verkaufen wie sie lustig sind. Die betreiben zwar eine Ford-Vertragswerkstatt, sind als Händler aber frei.

Gebrauchtwagen ist ein anderes Thema. Ankauf bzw. Inzahlungnahme kann jeder halten wie er will.

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25.08.2006, 17:03 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Maja:
Ich habe das nicht verwechselt. Die Sachlage hat sich in den letzten Jahren einfach geändert. Vor ein paar Jahren war es noch so, wie Du geschrieben hast, aber heute dürfen Vertragshändler unterschiedliche Automarken verkaufen.

Auf die Schnelle habe ich folgendes dazu gefunden:
http://www.ra-kotz.de/autohandel.htm

Ciao,
Andreas.

[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_B am 25.08.2006 um 17:06 Uhr geändert. ]

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25.08.2006, 17:14 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Andreas_B:

> Die Sachlage hat sich in den letzten Jahren einfach geändert.
> Auf die Schnelle habe ich folgendes dazu gefunden: ...

Da schau her. Das wusste ich nicht. Hehe, Brüssel mal wieder....

Danke für den Link.

Tja, bei den Händlern hier hat sich jedenfalls nichts geändert. Scheint, als wäre mehr Wettbewerb für die nicht so lukrativ wie die Kommission dachte. Jedenfalls steht da nirgendwo ein "fremdes" Auto auf dem Hof. Egal bei welcher Marke.

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25.08.2006, 21:30 Uhr

McTrinsic
Posts: 341
Nutzer
Um mal wieder zum Thema zurückzukommen:

Wieso eigentlich nur EIN Fehler.

Hallo?

MSX vergessen?

Gruß,
McTrinsic

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25.08.2006, 22:01 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@McTrinsic:

Der werden sicher noch mehr gewesen sein von denen niemand was weiß, weil sie nie an die Öffentlichkeit gedrungen sind.

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27.08.2006, 05:18 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
<<<<<<Original von SCV36:
Commodore hätte da reagieren müssen und ein AmigaOS für x86 Achitektur herausbringen sollen.

Somit hätten die Klone Hersteller mit sicherheit das Betriebsystem mit Grafischer Oberfläche dem Vortritt gegeben und Lizenziert.>>>>>
Ich denke umgekehrt wird ein Schuh darus Comodore hätte nicht ein Os für den x86er heruasbringen sollen sondern sondern die Amiga hardware so abzustimmen das auch OHNE Brigdeboard oder Emu der Amiga in lage wäre auch mit MSDOS zu laufen.
Oder zumindest wenn es OHNE x86er nicht gegangen wäre beide systeme miteinander zu verschmelzen ohne das es ein Brigeboard gebraucht hätte.
Ich denke das wäre machbarer ( wen auch nicht einfach) als Amiga Os auf x86er zu portieren.
Naja was man hätte machen können der Zug ist seit über einem Jahrzehnt abgefahren und damit nicht mehr zu ändern.

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27.08.2006, 13:09 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Zitat:
Original von pixl:
Ich denke umgekehrt wird ein Schuh darus Comodore hätte nicht ein Os für den x86er heruasbringen sollen sondern sondern die Amiga hardware so abzustimmen das auch OHNE Brigdeboard oder Emu der Amiga in lage wäre auch mit MSDOS zu laufen.

Wozu? Jemand, der MS-DOS laufen haben wollte kauft sich ja keine spezielle Hardware, sondern macht das gleich mit einem IBM-kompatiblen PC. Diese Situation haben wir doch jetzt wieder...

An sich wäre beides zugleich wünschenswert gewesen: Jedes OS auf jeder Hardware. Auch diese Diskussion haben wir heute ja wieder, nur mit anderen "Mitspielern" ...
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27.08.2006, 13:59 Uhr

Holger
Posts: 8080
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Zitat:
Original von pixl:
Ich denke umgekehrt wird ein Schuh darus Comodore hätte nicht ein Os für den x86er heruasbringen sollen sondern sondern die Amiga hardware so abzustimmen das auch OHNE Brigdeboard oder Emu der Amiga in lage wäre auch mit MSDOS zu laufen.

Du meinst einen Emulator. Ein Bridgeboard verbindet nur die Zorro und ISA-Slots und eröffnet damit die theoretische Möglichkeit, ISA-Karten in's AmigaOS einzubinden. Ein Hardware-Emulator kann gleichzeitig auch die Funktion eines Bridgeboards erfüllen, das gab's auch, aber IMHO nicht von Commodore.

Ein Emulator, wie der legendäre Side-Car war mit das Dämlichste, was Commodore jemals produziert hat. Ein Stück hardware, das sämtliche Vorteile des Amigas negiert und gleichzeitig noch den Eindruck erweckt, MS-DOS-Kompatiblität wäre etwas wichtiges, ja sogar erstrebenswertes. Und unter diesem Eindruck sieht man dann, wie schlecht der Amiga für diese Aufgabe geeignet ist, braucht eine Zusatzhardware, besitzt keinen Textmodus, ...

mfg
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27.08.2006, 14:07 Uhr

Michael_Mann
Posts: 1012
Nutzer
Hmm,

win ist auch heute noch von seiner Grundstruktur her gesehen alles andere als ein gelungenes OS.
Was M$ groß machte war einmal ein geschicktes Marketing mit Zwangsbundels (PC & win), das Verkaufen der 1-Klick-und-Alles-ist-Gut-Mentalität, das Eingehen auf die Befindlichkeiten der US-Konsumenten (Rundum-Versorgung bis in den Allerwertesten für lau) und ähnliches.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist aber auch das win in einer Hardwareumgebung läuft die viele andere Hersteller zuläßt, man muß halt nur die passenden Treiber mitbringen damit verkauft werden kann.
D.h.: Die Treiber erst ermöglichen einen nach den jeweiligen Erfordernissen angepaßten PC und win ist die Organisations- und Koordinationsplattform dafür. Nicht mehr und nicht weniger.
Nicht umsonst hat win im Hardware-Bereich nur eines zu bieten: Ein riesiges Loch das dann Dritte mittels passenden Treibern ausfüllen. Daher wird es bestimmt keine Devices von mikisoft geben denn dann müßte mikisoft ja tatsächlich mal für die verlangten Preise arbeiten.
Kommt noch hinzu das Mordernisierungen im OS (und sei es nur ein Bugfixing) als technischer Fortschritt verkauft wird wofür der Kunde dann erneut zur Kasse gebeten wird. Will der Kunde nicht dann wird einfach der OS-Support eingestellt.

All-In-One-Lösungen (Amiga (nun gut weniger), Apple und andere) krank(t)en daran das der Hardware-Hersteller dann auch die passenden (OS-)Schnittstellen, Hardwarerweiterungen und mehr selbst zu Verfügung stellen muß bzw. falsch vermarktet wurden (Amiga: Spielekiste mit Multitasking, Apple: Nischenwinzling im Hochpreissegment aber dafür billigst zusammengeschustert und mit dem Hang den Leuten auch weiterhin kräftig das Geld mit Mondpreisen aus der Tasche zu ziehen).
Nicht umsonst kommt Apple mittlerweile auf den Trichter und verkauft sein OS plötzlich standalone in der intel-Welt. Allerdings fehlt es an der passenden Software die auch noch in einem nicht unerheblichen Umfang von mikisoft selbst stammt. Und wer kauft schon MacOS wenn jedes weitere Programm extra Geld kostet (z.B. Packer, pp) wenn man es in der windel-Welt für lau (und gerne auch besser) als Freeware nachgeworfen wird.

Linux selbst ist nicht besser als win und dürfte viele normale PC-Anwender schlichtweg überfordern. win-User brauchen halt nicht irgendwelche Scripte zu editieren, englisch zu lernen, sich mit mehreren GUIs und ähnlichem herumzuschagen.
Trotzdem würde LINUX besser dastehen wenn sich die ganzen orgs daraufhin verständigen könnten auch Close-Source-Software zuzulassen damit die Hardwarehersteller ihre Produkte auch umfangreicher für dieses OS anbieten könnten.


Michael


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27.08.2006, 14:24 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Holger:

pixl meint sowas.

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27.08.2006, 16:59 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
@Maja:
ja sowas meinte ich als von Bridgeboard geschrieben habe
allerdings war mein lösungsvorschlag ein amiga der Ohne diesem teil auch MSDOS bwz. deren Software hätte verabeiten bzw. lesen können.
also ROm chip on Board ( einmal ein Bios und einmal ein Kickstart Rom)
Ein Hammer wäre es gewesen wenn Msdos im hintergrund gelaufen wäre und man ( bei installierten Msdos) nur noch die MSDOS Programme auf der WB geladen hätte
Der vorteil hätte damals auf der hand gelegen Man hätte den Amiga auch für Bürosoftware verwenden können, und somit wäre der amiga vielicht ein vielseitig einsetzbares gerät geworden das jeden überzeugt hätte.
Es ist nur verdammt schwer im nahchinein abzusehen ob das C= gerettet hätte


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mfg Pixl

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27.08.2006, 17:07 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Michael_Mann:
>> Kommt noch hinzu das Mordernisierungen im OS (und sei
>> es nur ein Bugfixing) als technischer Fortschritt
>> verkauft wird wofür der Kunde dann erneut zur Kasse
>> gebeten wird. Will der Kunde nicht dann wird einfach
>> der OS-Support eingestellt.

Wenn der Kunde die Updates nicht möchte, dann dürfte es ihm doch wohl auch vollkommen egal sein, ob der Support eingestellt wird oder nicht ?(

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27.08.2006, 17:13 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@pixl:

Dazu hätte MSDOS und die Software dafür zunächst mal nach 68k portiert werden oder AOS halt auf x86 laufen müssen.

Weils Beides nicht gab, gab es die Emulator-Karten für Amiga. Umgekehrt gabs auch: Siamese.

> Es ist nur verdammt schwer im nahchinein abzusehen ob das C= gerettet hätte

Ausschlaggebend ist die Marketingstrategie.


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