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amiga-news.de Forum > Get a Life > Von selbst kündigen... [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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29.10.2006, 19:34 Uhr

Holger
Posts: 8052
Nutzer
Zitat:
Original von DrNOP:
Er (der Mobber) spricht zwar davon, aber wird es niemals in die Tat umsetzen. Er weiß ja schließlich, daß sein "Spiel" dann zuende ist. Das wäre ja eine Handlung die man ihm nachweisen kann - das wär' ja blöde (für ihn).

Ein solcher Spruch unter Zeugen erscheint mir nicht als Handlung, die man in diesem Sinne nicht nachweisen kann. Vielleicht ist der Chef, um den es hier geht, auch nicht typisch für einen Mobber.
Insofern ist unser User "Arbeitnehmer" ja auf dem richtigen Weg, sich konkrete Vorfälle zu merken. Am besten alles mit Datum, Uhrzeit und anwesenden Kollegen (die man dazu ja befragen kann) notieren. Dann kann man auch beim nächsten konkreten Vorfall eine offizielle (schriftliche) Beschwerde bei der Geschäftsleitung abgeben. Mit dem Hinweis, dass der Vorfall kein Einzelfall ist. Darauf muss diese ja irgendwie reagieren. Und wenn's nichts hilft, so hat man doch etwas schriftliches in der Hand für das Arbeitsamt.

mfg
--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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29.10.2006, 22:39 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Wie das in den AAs gehandhabt wird, dazu könnten vielleicht Wolfman und/oder DrNOP etwas sagen.


ist jetzt nicht böse gemeint:

nein, kann ich nicht ;) (ganz einfach weil ich mit AlG 1 noch nie direkt und mit AlG 2 seit anderthalb Jahren nichts mehr zu tun habe)

Was MaikGs Ausage angeht - während einer Sperre wurde früher zwar Sozialhilfe und wird wohl auch heute AlG 2 gewährt (sofern die sonstigen Anspruchsvoraussetzungen vorliegen), aber diese(s) wurde/wird wegen des "Eigenverschuldens der Notlage" in der Regel gekürzt und später zurück gefordert. Der Antragsteller wird (oder wurde zumindest von mir) ggfs.aufgefordert, gegen die Sperre Widerspruch einzulegen. Falls diesem stattgegeben wird, erhält der nachrangige Leistungsträger dann von der Arbeitsagentur Ersatz der während der Sperre (bzw. bis zur Entscheidung über den Widerspruch) gewährten Leistungen (macht Spaß, wenn das, wie ich es in einem Fall hatte, ein Jahr dauert 8o )

--
Bild: http://home.arcor.de/the_wolf/Bilder/wolfman.jpg

God forgives - who forgives God ?

[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 29.10.2006 um 22:41 Uhr geändert. ]

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29.10.2006, 23:52 Uhr

Arbeitnehmer
Posts: 5
Nutzer
Hallo.

So unziviliesiert manche Vorschläge hier auch sind, ich habe über alle diese Optionen bereits nachgedacht. Ok... vielleicht bis auf das mit dem im dunkeln abpassen :) Das ist nicht ganz meine Art.

Ich habe einen Brief an die Geschäftsleitung verfasst und diesen von einem Kollegen meines vertrauens lesen lassen. Nunja, selbst nachdem wir nachgebessert und entschärft haben, hat sich herausgestellt das ich nach solch einem Brief wohl bald keinen Job mehr hätte.

Im Prinzip habe ich auch aus diesen Gründen keine große Lust mehr weiter für diese Firma zu Arbeiten. Weil zu oft die nachlässigkeit aller einfach den neuen Kollegen zugeschoben wird. Diese trauen sich nicht sich zu wehren, da die meisten einerseits recht Jung sind oder anderereseits auf den Job angewiesen sind.

So manche enstscheidung des Managements erinnert mich echt an Commodore :) Und die Mittarbeiter sind danach schuld wenn es sich nicht so umsätzen lässt wie sich das die Leader vorgestellt haben. Und da fängt dan das hacken nach unten an... echt zum Kotzen.

Ich habe bis jetzt noch keine echte Entscheidung getroffen wie ich mich weiterhin Verhalten soll. Den Brief werde ich erst mal nicht abschicken.

Oh man, hab ich eine Lust morgen auf die Arbeit zu gehen...

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30.10.2006, 00:15 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Wolfman

Danke, dass Du trotzdem von Deinen Erfahrungen an der "Front" berichtet hast. So wurde wenigstens deutlich, dass so eine Leistungsperre beim ALG eine Zeit ohne Geld bedeutet, denn andere Leistungen fließen nicht automatisch zeitnah aus irgendeinem Hahn, den man nur aufzudrehen braucht.

@Arbeitnehmer:

In meinem Bekanntenkreis findet sich niemand, der nicht auf seinen Job angewiesen ist. ;)

Zurück zum Ernst. Offenbar stehst Du nicht ganz alleine da und hast zumindest einen im Team, dem Du vertrauen schenken kannst. Das freut mich für Dich. Vielleicht hilft Dir das, die Zeit bis zum Ende dieses Projektes zu überstehen.

Leider ist es heute selbst in sehr schwierigen Situationen nicht mehr so einfach möglich, mehrere Mitarbeiter zum einheitlichen, gemeinsamen Vorgehen gegen Misstände zu bewegen. Da kann man hundert Mal sagen, dass man nur gemeinsam wirklich Aussicht auf Erfolg hat. Das bringt die schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt mit sich. So wirklich übel nehmen kann ich das keinem. Schließlich sind die meisten froh, überhaupt ein regelmäßiges Einkommen zu haben. Da lässt sich niemand gern auf "Experimente" ein.

> Ich habe bis jetzt noch keine echte Entscheidung getroffen wie ich mich weiterhin Verhalten soll.

Ich weiß, lässt sich von mir jetzt sehr leich dahersagen. Man sollte nie etwas übereilen. Aber das weißt Du sicher selbst.

> Oh man, hab ich eine Lust morgen auf die Arbeit zu gehen...

Das kann ich sehr gut verstehen. Versuche es nicht perönlich zu nehmen. Wenn Du es nicht wärst, es wäre ein anderer. Auch wieder so ein Spruch. Ich weiß. Mehr kann ich leider nicht tun. :(

[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 30.10.2006 um 00:15 Uhr geändert. ]

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30.10.2006, 05:27 Uhr

Vip
Posts: 471
[Benutzer gesperrt]
Arbeitnehmer,

"Ich habe bis jetzt noch keine echte Entscheidung getroffen wie ich mich weiterhin Verhalten soll. Den Brief werde ich erst mal nicht abschicken."

Und du bist sicher, das Du, nachdem Du gekündigt hast, ne neue Arbeit findest?

Haste was in Aussicht, biste noch Jung genug und gut Qualifiziert?

Lässt du dich von dem Typen deine Arbeit wegnehmen?

Und wenn du wegen dem Brief ( den du hoffendlich so geschrieben hast, wie es vorgefallen ist) abgibst und Sie dich rauswerfen?

Ja und? Was hast Du zu verlieren? Kündigen willste ja sowieso.

Jetzt zeig mal Eier in der Hose, und gehe schnurstraks zu den Chef und berichte dein Anliengen. Der Chef wird dir nicht den Kopf abbeissen.

Was meinste wie oft ich den Betriebsleiter, und meinen Vorarbeiter angeschnautzt habe. Ja ich war sogar beim Chef, wegen den vielen Überstunden.

Hier geht es um dein Arbeitsplatz, um dein Lohn, um dein Respeckt auch vor all deinen anderen Arbeits Kollegen.

Und der stress verfolgt ddich bis nach hause, bis zu deiner Frau und Kinder.


Sei kein kleines Mädchen, sag ihm der soll damit aufhören, sonnst gehst Du zum Chef. Und zwar sofort!

Mann muss nicht jeden mögen, aber zusammenarbeiten ohne murren und knurren sollte schon drin sein.

Manche Leute tragen ihr Privatleben mit in die Firma.
Die vergessen das in einer Firma nur das Geld und die Arbeit Regiert.


Maja:

Du ahnst gar nicht in wie vielen Beziehungen die Leute einsam nebenher Leben. Ist paradox aber Fakt.

Wenn der Sex langweilig geworden ist, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, wo nur der streit übrigbleibt, wenn man mit "Freunden" nicht über seine Gefühle Reden kann, sondern nur oberflächlich über Fussball und sonstige Hobbys palavert.

So ist die Realität.

Kein Mensch ist Bössartig geboren, so einfach ist das nicht.

Er hat Stress und sucht sich ein Sündenbock. Und wenn sein Sündenbock geht, dann sucht er sich einen anderen. Und Arbeitnehmer kann dem ein Ende setzten. Das ist zwar nicht so Spektakulär wie die Helden im Kino, aber auch wenn er deswegen achtkantig aus der Firma fliegt, dann fliegt er wenigstens mit einen guten Gefühl im Herzen.

Wenn man erst anfängt zu überlegen was man besser machen könnte, wenn man die Firma schon längst verlassen hat, dann ist es zu spät.





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30.10.2006, 16:26 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Vip:

Du machst Dir das sehr einfach. Du kannst auch gern noch seitenweise den Hobby-Psychologen spielen und nach Gründen suchen. Hat fast schon den Anschein, Du würdest um Verständnis für den Mobber werben.

Was willst Du uns denn bloß sagen? Seine Frau ist schuld? ;)

Das bringt hier nicht weiter. Schon gar nicht, wenn man nur gesellschaftliche Klischees runterleiert und verallgemeinert. Eine wandelnde Zitatensammlung zu sein, mag Dir helfen Deinen Alltag zu meistern. Es ist aber leider nun mal nicht so, dass sich reale, existenzbedrohende Probleme mit Binsenweisheiten lösen ließen. Um so weniger, wenn man nicht allein auf dieser Welt ist, sondern noch Verantwortung für Partner und Familie hat, die nicht nur Belastung, sondern auch Zuflucht und Lebensfreude sind.

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30.10.2006, 16:38 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
Nutzer
Da Mobbing krank machen kann, könnte Arbeitnehmer evtl. mal seinen Arzt aufsuchen und sich von dem bestätigen lassen, dass ein Weiterarbeiten unter den gegebenen Umständen für ihn gesundheitliche Folgen haben könnte.

Mit diesem Attest könnte er dann bei der Arbeitsagentur im Voraus abklären, ob ein wichtiger Grund für eine Kündigung vorliegt.

Könnte allerdings passieren, dass er dann dort zum Amtsarzt geschickt wird, der bei ihm bereits eine Erkrankung feststellt und er als arbeitsunfähig und somit nicht vermittelbar eingestuft wird mit der Folge, dass kein Anspruch auf AlG bestünde...
--
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God forgives - who forgives God ?

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31.10.2006, 08:44 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Um das, was Vip meint, nochmal etwas zusammenzufassen:

Wenn du dich also (nach Prüfung aller anderen Möglichkeiten, gelle!) entschlossen hast zu kündigen: Warum solltest du das tun? Dann erwartet dich womöglich die schon mehrmals erwähnte Sperre, der Mobber hat seinen Triumph und dein Chef immer noch keine Ahnung was los war.

Da wäre es doch dann wirklich besser du gibst deinen Brief ab - und nicht unbedingt die entschärfte Version - und wartest darauf, daß dir gekündigt *wird*. Dann bekommt du wenigstens Arbeitslosengeld und dein Chef bekommt einen Eindruck davon, was bei euch so abgeht.
--
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31.10.2006, 12:14 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Wobei der Arbeitgeber sich einen Kündigungsgrund wird einfallen lassen müssen, der auch 100% Arbeitsrichterfest ist. Eine solche Beschwerde gehört nicht dazu, selbst dann nicht, wenn sie unberechtigt wäre. Da muss er sich dann gut überlegen, ob er mit einem konstruierten Kündigungsgrund die Kosten eines Verfahrens riskieren will, was dann ggf. für ihn einem teuren Vergleich enden kann.

Nur wie schon oft gesagt. Muss man sich vorher gut überlegen. Denn eines ist sicher. Egal wie, danach ist der Job erst mal weg.

[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 31.10.2006 um 12:15 Uhr geändert. ]

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31.10.2006, 13:26 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Ich mach' mich jetzt mal unbeliebt: Es ist anscheinend noch niemandem eingefallen, das "Arbeitnehmer" tatsächlich im Unrecht sein könnte. Hier wird fröhlich von Betriebsrat, Kündigung und Arbeitsgericht gefaselt... super, verbrennt alle Brücken hinter euch.

Seinen Punkt hat "Arbeitnehmer" keinesfalls überzeugend dargelegt, und ich hege Zweifel an der Objektivität und Vollständigkeit der Darstellung. Ich beziehe hier mal - ohne ihm am Zeug flicken zu wollen - die Gegenposition (advocatus diabolis):

Zitat:
Original von Arbeitnehmer:

Wir müssen mit einem vollen Auto fahren und ich steige hingen nicht in die mitte ein und muss mir anhören das ich ein "Kollegenschwein" bin.


Warum bist Du nicht in die Mitte eingestiegen? Gab es dafür einen Grund, oder war es einfach Deine Bequemlichkeit? Gab es vielleicht einen guten Grund, das der Kollege, der in der Mitte endete, besser außen gesessen hätte - Körpermaße, Gehbehinderung, Verletzung o.ä.?

Zitat:
Beim zweiten mal hieß es dann "Nehme Deine sachen aus dem Auto und fahre mit jemand anderen!".

Ja, wenn man sich hinreichend ätzend anstellt, kann sowas die Folge sein.

Zitat:
Wir fahren mit dem Aufzug und ich schaue mir ein paar Knöpfe an die neben der normalen Aufzugskonsole angebracht sind und kommentiere einfach "Wofür die wohl sind?", woraufhin ich zu hören bekomme "Am liebsten würde ich ihn einfach nur ständig verprügeln wollen!".

Auch hier macht der Ton die Musik. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie man dieses "Wofür die wohl sind?" in einer Art dämlich fragen kann, die schon hart zu ertragen ist. (Entweder es steht dran, oder Deine Kollegen wissen es auch nicht, es sei denn es ist ein Betrieb für Aufzugsbau. In jedem Fall eine sinnlose Frage.)

In jedem Fall kommt vor dem Betriebsrat, vor dem Brief an die Geschäftsleitung und vor dem posten in ein Internetforum das vertrauliche Gespräch unter vier Augen. Den Chef um einen Gesprächstermin bitten, das Gespräch in keinem Fall mit Vorwürfen beginnen. Möglichst neutral äußern, daß Du ein Problem hast, fragen wie "die andere Seite" das sieht, und herausfinden, ob man gemeinsam zu einer Lösung kommen kann.

Wenn das nicht hilft, evtl. das Problem eine Stufe die Hierarchie hinauf - beim Chef Deines Chef - noch einmal im Gespräch beizulegen versuchen.

Dann kann man immer noch die "schweren Geschütze" auffahren. Und damit meine ich den Betriebsrat, die Bitte um die Kündigung, oder schlimmstenfalls die eigene Kündigung.

Deinen Standpunkt per Betriebsrat oder Arbeitsgericht durchzusetzen, wird das Arbeitsklima jedenfalls nicht verbessern.

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31.10.2006, 14:11 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Solar:

Da ich dafür längst bekannt bin, mich gern auch mal unbeliebt zu machen, kann ich ja mal unverbindlich fragen: Kann es sein, dass Du Dich besonders gut mit penetrantem Verhalten auskennst? ;)

> Deinen Standpunkt per Betriebsrat oder Arbeitsgericht
> durchzusetzen, wird das Arbeitsklima jedenfalls nicht verbessern.

Das waren und sind nur Vorschläge, wie man sich verhalten kann. Dann wurden noch mögliche Folgen diskutiert. Arbeitnehmer selbst hat das für sich schon längst stark relativiert. So penetrant scheint er dem nach gar nicht zu sein. Dass er nicht in der Mitte sitzen will, kann auch daran liegen, dass er der "Lange" im Team ist. Was die Knöpfe im Aufzug betrifft: Wer sich über solche Fragen aufregt, der will sich vielleicht aufregen. Na ja, und wenn schon Kollegen aktiv mit an Beschwerdebriefen arbeiten, könnte das ein Indiz dafür sein, wer da penetrant ist und irgendwie allen auf die Nerven geht.

Zu guter Letzt ist auch immer noch möglich, dass der "Mobber" das alles für komisch hält und gar nicht ernst meint. Es soll ja auch Leute geben, die sich für die Inkarnation von Witzigkeit halten und dabei Boshaftigkeit am Arbeitsplatz mit Comedy verwechseln. Quasi das "Ingo Appelt" Syndrom.

Das nur, um die Neutralität des Forums zu wahren. :)

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31.10.2006, 14:28 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
@Solar:

Da ich dafür längst bekannt bin, mich gern auch mal unbeliebt zu machen, kann ich ja mal unverbindlich fragen: Kann es sein, dass Du Dich besonders gut mit penetrantem Verhalten auskennst? ;)


Wenn Du den Umgangston hören würdest, der hier im Team herrscht...
:D

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31.10.2006, 22:55 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
@Maja:
<<<< Zu guter Letzt ist auch immer noch möglich, dass der "Mobber" das alles für komisch hält und gar nicht ernst meint. Es soll ja auch Leute geben, die sich für die Inkarnation von Witzigkeit halten und dabei Boshaftigkeit am Arbeitsplatz mit Comedy verwechseln. Quasi das "Ingo Appelt" Syndrom.>>>
naja eher das " Stromberg" Syndrom ;)

@Arbeitnehmer: Ich denke das dieses Forum hier die falscheste Adresse ist, dein problem zu lösen.


Vieleicht kann man dir im Forum von http://www.monster.de besser helfen.





--
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mfg Pixl

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01.11.2006, 16:02 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Zitat:
Original von pixl:
@Arbeitnehmer: Ich denke das dieses Forum hier die falscheste Adresse ist, dein problem zu lösen.

Das mit Sicherheit. Aber ich denke auch nicht, daß das seine Absicht war. Er hat hier Anregungen und Warnungen bekommen, ganz allgemein den "Blick über den Tellerrand". Was er daraus macht, ist seine Sache.

Zitat:
Vieleicht kann man dir im Forum von http://www.monster.de besser helfen.
Möglicherweise. Aber nachdem wir aus gutem Grund nicht wissen wer es ist, kann es ja gut sein daß wir uns mit ihm quasi täglich hier unterhalten. Dann kommt er mit einem größeren Problem eben auch zu Leuten, die er "kennt", mit denen er gewöhnlich sowieso redet und von denen er weiß, wie er ihre Meinung bewerten kann/muß. Jetzt kann er sich vielleicht schon mit spezielleren Fragen an die Leute bei Monster oder anderen Fach-Foren wenden.
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01.11.2006, 17:44 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@pixl:

> naja eher das " Stromberg" Syndrom ;)

Ist im Grunde völlig egal wie man es nennt. Die Wirkung auf das Umfeld bleibt dasselbe. Einzig die Auswirkungen für die Ausführenden ist unterschiedlich. Die einen verdienen mit verbaler Perversion viel Geld, die anderen machen sich einfach nur überall unbeliebt.

> Vieleicht kann man dir im Forum von http://www.monster.de besser helfen.

Mag sein. Kommt drauf an, wie man Hilfe definiert. Doch viel mehr als hier kann man ihm dort auch nicht sagen. Entscheidend ist der Einzelfall. Dafür gibt kein Patentrezept, das in jedem Fall funktioniert, weil es leider immer noch kein gesetzlichen Regelungen für solche Fälle gibt. Wir haben bergeweise überflüssige und überholte Gesetze und Regelungen, die zum Teil sogar mehr schaden als nutzen. Nur das, was wirklich nötig wäre, das gibt es nicht.

Wie DrNOP schon schrieb, es ging Arbeitnehmer offenbar um Gedanken und Anregungen von Leuten, die schon länger ein Teil seines Lebens sind, wenn auch nur virtuell. Ein Gespräch unter "Freunden", wenn man so will.

Eine Entscheidung kann ihm niemand abnehmen. Auch auf monster.de nicht. Wenn man ihm einfach sagen könnte, "mach dies und das, und Du hast keinerlei Nachteile zu fürchten", wäre das sicher längst geschehen. Nur gibt einen solchen Weg leider nicht.


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01.11.2006, 18:53 Uhr

Jinx
Posts: 2077
Nutzer
naja.. ärmel hochkrempeln, ihn ranwinken und sagen: "ok, jetzt und hier", wenn so ein prügelspruch kommt. ein gewinnendes lächeln dazu, dann ist er im zugzwang. und da bellende hunde selten beißen, besteht kaum gefahr, dass er die einladung annimmt. macht natürlich nur sinn, wenns vor zeugen passiert, damit er sich selbst bloßstellt.
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eMail: TheJinx@web.de
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Tales of Tamar-Seite: http://www.eonwes-halle.de

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01.11.2006, 19:16 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Jinx:

Sorry, dass ich wieder mal relativieren muss. Das kann ebenfalls als Androhung von Gewalt ausgelegt werden. Egal wie man es dreht. Das ist alles nicht sonderlich clever.

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01.11.2006, 20:56 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Naja, dann laß das Ärmel hochkrempeln weg, und frag' mit Unschuldsmiene: "Jetzt, hier?"
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01.11.2006, 21:02 Uhr

Blackbird
Posts: 634
Nutzer
Fuchs zu sein bedeutet mehr als einen buschigen Schanz zu haben 8o

Ich weis nicht warum ihr hier alle so tut als wäre "Gewalt" in manchen Lebenslagen nicht genau das richtige. Die ganze "Weicheiertur" die manche abziehen ist manchmal nicht auszuhalten

Empfehlen kann man Gewalt natürlich nicht generell, aber eine gewisse Portion Selbstbewußtsein und sagen was man so denkt genügt zumindest meistens um sein Gegenüber etwas "Baff" zu stellen. Beim nächsten "dummen Spruch" überlegt "er" sich meistens ob er sich es traut oder nicht...

man muß sich nicht alles Gefallen lassen !

bei mir käme so einer gerade recht, der hätte schneller eine passende Antwort als ihm lieb wäre....Zumal in engen Aufzügen passieren manchmal ganz komische Sachen :nuke:

Hier in diesem Thread sehe ich zwei Auffassungen aufeinader treffen:

Diejenigen die es äußerst "richtig" machen wollen...
und diejenigen die auch mal aus sich raus gehen wollen und Gossenjargon sprechen...

Keines von beiden ist generell schlecht ! manchmal hilft beides zum Ziel...

Ihr solltete "Arbeitnehmer" den Zug überlassen den er nun zieht....
In seiner Situation ist es wohl besser er sucht sich eine neue Stelle und "donnert" dem Kasper dann eine (so als innere Zufriedenheit) weil in so einem Laden kann keiner auf längere Zeit arbeiten....

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende !

@Maja

Spar dir einen Kommentar, denn ich weis was kommt.....böser Junge, keine Lösung usw ....hab ich schon erwähnt das ich das Bemuttern nicht mag und dann rebeliere ? :O
--
regards
Blackbird

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PerfectPaint

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01.11.2006, 21:08 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Blackbird:

> Spar dir einen Kommentar,

Tu ich nicht. :)

> denn ich weis was kommt.....

Weiß Du nicht.

Jetzt kommt: Entscheiden muss jeder selbst, was im Einzelfall, nach Abwägung aller möglichen Vor- und Nachteile, zu tun als richtig erscheint. Und im Zweifel gilt noch immer die alte Weisheit: Aus seinen Fehlern muss jeder selbst lernen.

> ....hab ich schon erwähnt das ich das Bemuttern nicht mag und dann rebeliere ? :O

Hab ich schon erwähnt, dass an der Famlienzusammesetzung Unbeteiligte nichts dafür können, wenn jemand eine allzu fürsorgliche Mutter hat/te? ;)





[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 01.11.2006 um 21:12 Uhr geändert. ]

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01.11.2006, 21:14 Uhr

Blackbird
Posts: 634
Nutzer
@Maja:


Muhaha, genau das mag ich an dir, du bist unberechenbar.... Typisch Frau halt...nix für ungut, ich wollte nur das ihr das Thema nicht ausweidet...Im Prinzip ist ja alles gesagt... Die Entscheidung fehlt halt noch :D

Es wäre nett von "Arbeitnehmer" wenn er hier offen und ehrlich sagen könnte wie es ausgegangen ist.... Darlegen kann wie er sich entschieden hat und was dann passiert ist....

Harren wir also der Dinge die da kommen mögen
--
regards
Blackbird

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01.11.2006, 21:29 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Blackbird:

> Muhaha, genau das mag ich an dir, du bist unberechenbar.... Typisch Frau halt...

Na, und Du bist typisch Mann. Weichst aus in Rhetorik (und machst Dir selbst was vor). Ich hab da nichts anderes gemacht, als genau das, was Du von mir erwartet hast: Gekontert. Ob das alles nun wirklich was mit Geschlechtern zu tun hat, keine Ahnung. Ist eh egal.

Kannst Dich für den Gefallen ja bei Gelegenheit mal revanchieren. ;)

> ...nix für ungut,

Da doch nich für.

Und ja, es wäre in der Tat interessant den Ausgang dieser unangenehmen Geschichte zu erfahren. Doch das wird eine Weile dauern. Und darum...

> Harren wir also der Dinge die da kommen mögen

Genau!




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01.11.2006, 23:00 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
@Maja:
>>>Wie DrNOP schon schrieb, es ging Arbeitnehmer offenbar um Gedanken und Anregungen von Leuten, die schon länger ein Teil seines Lebens sind, wenn auch nur virtuell. Ein Gespräch unter "Freunden", wenn man so will.<<<
Mag sein das es Arbeitnehmer ( noch) so sieht, ich persönlich sehe viele hier im Forum keineswegs mehr als " Freunde" und ich werde mich in Zukunft hüten deratige Problme hier besprechen.
Was Monster.de angeht so bekommt man dort keine Patentrezepte aber durchaus nützliche Tip wie man sich verhalten kann, zumal dort nicht nur Arbeitnehmer darin lesen und schreiben.


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02.11.2006, 01:07 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@pixl:

> Was Monster.de angeht so bekommt man dort keine Patentrezepte aber
> durchaus nützliche Tip wie man sich verhalten kann, zumal dort
> nicht nur Arbeitnehmer darin lesen und schreiben.

Hm, und hier gabs gar keine nützlichen Tipps zum Thema?

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02.11.2006, 11:27 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Zitat:
Original von pixl:
Mag sein das es Arbeitnehmer ( noch) so sieht, ich persönlich sehe viele hier im Forum keineswegs mehr als " Freunde" und ich werde mich in Zukunft hüten deratige Problme hier besprechen.

Das muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Es zwingt dich ja niemand...
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02.11.2006, 21:56 Uhr

Arbeitnehmer
Posts: 5
Nutzer
Erst einmal Danke an alle die sich hier beteiligt haben.

Zu dem momentanen Stand. Es ist diese Woche so gewesen das ich, und wie ich von anderen gehörte habe auch andere, in Ruhe gelassen wurden. Warum das so ist kann ich nicht sagen, es ist momentan einfach so. Zudem gehe ich ihm auch nach möglichkeit aus dem weg, was aber auch nicht ganz unbelastend ist.

Mein Entschluss mich anderweitig umzusehen steht nun aber fest. Es ist, so hoffe ich, nun einfach eine Frage der Zeit bis ich etwas anderes finde. Die Firma ist zu klein um sich 'ständig' aus dem weg zu gehen. Früher oder später werde ich wieder mit ihm mehr Zeit verbringen müssen und darauf möchte ich mich auf Dauer einfach nicht einlassen.

Auch 'wackelt' meine begrenzte Mitarbeit an diesem Projekt. Ich wurde zwar schon anderweitig angefordert aber man möchte mich, aus welchen Gründen auch immer, nicht aus diesem Projekt entlassen. Das habe ich aber auch nur mitbekommen da ein Kollege bereits darauf 'gebrieft' wurden das er eventuell genau dort einspringen soll wo ich angefordert wurde. Was er mir dan im vertrauen mitgeteilt hat.

Nicht das letzteres meine Enscheidung groß beinflusst hat, aber es 'erhöht' etwas den Druck meinerseits mir etwas anderes zu suchen. Ich kann nicht darauf hoffen das die Laune meines Projektleiters gut bleibt oder er mit anderen Dingen so beschäftigt ist das er mich 'vergisst'.


PS: Ich hätte auch keine Angst mich ihm im 'offenem Kampf' zu stellen ;) und es gibt eventuell auch Situationen wo ich nicht lange Nachdenken würde das zu tun, egal wie die Konsequenzen aussehen. Aber ich halte im Normalfall sehr wenig von Gewaltanwendung aus nichtigen Gründen, wozu ich auch verbale Attacken zähle. Nur war es letzte Woche so schlimm das ich mich fast vergessen hätte und schon teilweisse 'gehofft' habe das er Handgreiflich wird... aber das kann es eigentlich auch nicht sein :)


PPS: Ich finde die Tipps und Ratschläge hier waren hilfreich. Das ich entscheiden muss wie ich mich verhalte war natürlich auch klar. Jeder muss 'seinen' Weg gehen.

...in diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend.

[ Dieser Beitrag wurde von Arbeitnehmer am 02.11.2006 um 21:58 Uhr geändert. ]

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02.11.2006, 22:24 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Arbeitnehmer:

Eine weise Entscheidung. Da bleibt nur noch, von dieser Stelle jedes Fitzelchen Glück zu wünschen, dass Du rasch für Dich akzeptablen Ersatz findest.

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03.11.2006, 18:21 Uhr

Archeon
Posts: 1785
Nutzer
@Arbeitnehmer:

Nicht nur du wirst in deinem Job gemobbt was es geht. Bei uns hat es schon lange Tradition, andere Fertig zu machen. Anstatt das wir den Kunden mit guter Laune helfen können, kommen viele mit Magenschmerzen zu Arbeit. Bis auf gewissen Sektierer die sich für Gott halten, diese haben so viele Previlegien da könnte man wirklich mal was machen was ich hier nicht erwähnen will. Sonst haut mich Maja noch, weil ich zu gewalt aufrufen. OK!
Viel Glück... Das es bei dir besser wird.

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