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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > welcher war der beste amiga? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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18.06.2007, 19:20 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
Nutzer
Einer meiner Traum-Amigas war seinerzeit noch der Amiga 3000T. Ich kann mich noch an die Anzeigen im Amiga Magazin erinnern, wo zu lesen war "Amiga 3000T - schlaflose Nächte". :D
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eye-BORG

Genuss ist die schönste Form der Daseinsbewältigung.
Dekadenz hingegen die schlimmste Form des Realitätsverlustes!

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18.06.2007, 23:17 Uhr

Neodym
Posts: 487
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Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von Neodym:
Die Kritik am CDTV finde ich etwas zu hart - schließlich hat Commodore damals Pionierarbeit betrieben. Mal ganz davon abgesehen, daß hochauflösende TrueColor-Darstellungen damals im Mainstream noch eher die Ausnahme waren. Aus heutiger Sicht kann man das CDTV leicht verurteilen - aber damals war es trotz der etwas veralteten Basishardware ein gelungenes Gesamtkonzept.


Gelungenes Gesamtkonzept?!
Ein Gerät, das "seiner Zeit weit voraus" ist, herauszubringen, mit einem erweiterten Kickstart 1.3 zu einem Zeitpunkt als AOS2.0 bereits auf dem Markt war, kann man ja wohl kaum als gelungenes Gesamtkonzept bezeichnen.

Wenn man schon das misslungene Marketing und den Entwicklersupport (speziell für's cdtv) ignorieren will, weil es nichts mit der Hard- und Software des Produkts zu tun hat, so sollte man zumindest das OS als eine Art Entwicklersupport mit direkter Auswirkung auf die verfügbare Software betrachten. Schließlich wäre das schon die erste Spaltung des Marktes gewesen, falls sich wirklich eine signifikante Menge Entwickler darauf eingelassen hätte. Und an Grafik- und Soundhardware war halt nichts wirklich neu im Vergleich zu den anderen (älteren) Amiga-Produkten.

Also von einem "gelungenem Gesamtkonzept" kann wohl kaum eine Rede sein.


Indirekt bestätigst Du mich! :D Du machst Deine Kritik ausschließlich am Kickstart fest (und da widerspreche ich Dir nicht - 1.3 war einfach veraltet), aber die Integration von CD-Rom und Amiga mitsamt integrierter CD-Spieler-Funktionalität in einem wohnzimmertauglichen Gehäuse (tauglicher als alles andere damals am Markt!), dazu eine ganz ordentliche Fernbedienung - ja, sowas nenne ich immer noch ein gelungenes Gesamtkonzept! Wohlgemerkt - für die damalige Zeit! Kick 1.3 hat für den angepeilten Einsatzzweck des CDTV erst einmal ausgereicht. Und ganz nebenbei läßt sich Kick 2.04 sogar nachrüsten :)

Es ist aus Entwicklersicht sogar sinnvoll, nicht das Neueste in solch einem völlig neuartigen Gerät einzusetzen, weil man weniger bis keine Kinderkrankheiten befürchten muß (da gab es schon genug andere potentielle Fehlerquellen - und Kick 2.0 war damals doch recht stark überarbeitet), weil man so die Entwicklungskosten überschaubar halten kann (das CDTV war auch so schon teuer genug) und weil man dadurch auch - theoretisch - die ganze existierende Softwarebasis benutzen kann, was mit Kick 2.0 schwieriger gewesen wäre. Ich halte Letzteres für den Hauptgrund für die Entscheidung pro Kick 1.3.

Ich bin überzeugt, daß es schon eine Roadmap gab, Kick 2.0 zu einem späteren Zeitpunkt zu integrieren (was mangels Erfolg leider nicht mehr realisiert wurde). Das CD32 war dann eine klar vom Kostendruck getriebene Neuentwicklung auf Basis des A1200 - wo der Erfolg von SX-32 & Co. meines Erachtens dann ganz klar gezeigt hat, daß das ursprüngliche CDTV-Konzept auf Basis eines vollwertigen Computers so falsch nicht gewesen ist ...

Gruß
Neodym

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18.06.2007, 23:48 Uhr

Bluebird
Posts: 3259
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@Neodym:musst dir ja nur denn protoype CDTV CR hies es so ? angucken . kick 2.0 kein caddylw mehr das auch endlich bei 2x speed angekommen ist die floppy war intern verbaut und soweit ich in erinenrtung hab nen pcmcia slot .
also da war bestimmt ne menge geplant aber das cdtv geschaefft lief wohl derart misserabel ..., schade aebr einen kleinen tick ahetten sie einfach draufsetzen muessen !
das cdrom war zu der zeit schon ok muss man zugeben aber ich denke 2mb ram oder eine 14 mhz 68000 irgendwas in der richtung haette was gerissen ...

mfg Bluebird

ps: es gab doch 68000k die bis 16 mhz verkraftet haben wieso dann nicht den bus speed auch fuer die cpu nehmen ?
weissja nicht soviel schneller waers ja nicht gewesen aber auch nicht so derart teurer hgaette aber sugeriert das ist 2mal soviel mhz wie am nackten 500er ! damit laeuft spiel xx bestimmt wie sau ...:)

--
A1200WinnerTower, BPPC40/25-603e/175 256mb, BVision, Z4, ConneXion, DelfinaLiteDSP, Oktagon, VarIO, RBMKeyInterface, AmigaIIIT, 540mbQuantumFireball, 74gbSamsungSpinPoint, 4gbQuantumFireball,
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19.06.2007, 06:53 Uhr

dandy
Posts: 2552
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Zitat:
Original von AGSzabo:

jetzt will ich es wissen: welcher amiga war der beste? (und warum) bitte um kommentare! fuer mich persoenlich ist die entscheidung schwer. jeder hat seine vor und nachteile. manche holen aus einem a1000 alles raus, andere schworen auf den 3000er oder was?


Meiner.
;)
Um genau zu sein: ein 4000er mit CSPPC, CVPPC, Mediator, Voodoo4, Terratec 512i digital, 10/100 mBit NIC, Spider2 USB 2.0 Highspeed, UW-SCSI HD 4,3 gB, IDE-HD 160 gB via ACARD UW->IDE Adapter, SCSI-CD-ROM, SCSI-CD-RW, IDE-DVD-RW via ACARD UW->IDE Adapter, SCSI2-Tapestreamer, ext. SCSI2 Scanner.

Warum?
Eben WEIL es möglich war, all diese geilen Sachen einzubauen und zu benutzen und so auch heute noch ein brauchbares AMIGA System zu haben.

Versucht das mal mit einem PC, dessen MoBo von 1993 ist...
:D
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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19.06.2007, 08:36 Uhr

schluckebier
Posts: 1059
Nutzer
Zitat:
Original von Neodym:
Ich halte Letzteres für den Hauptgrund für die Entscheidung pro Kick 1.3.


Ich fürchte, Du unterstellt Commodore zu Unrecht sinnvolle Überlegungen. ;)

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19.06.2007, 12:15 Uhr

Holger
Posts: 8092
Nutzer
Zitat:
Original von Neodym:
Indirekt bestätigst Du mich! :D Du machst Deine Kritik ausschließlich am Kickstart fest

Die nicht weiterentwickelten Gfx und Sfx Chips hast Du wohl überlesen ;)
Zitat:
Kick 1.3 hat für den angepeilten Einsatzzweck des CDTV erst einmal ausgereicht.
Hat es nicht.
Zitat:
Und ganz nebenbei läßt sich Kick 2.04 sogar nachrüsten :)
Wozu sollte das gut sein? CDTV-Software, die AOS2.0 voraussetzt, gibt es nunmal nicht. Eine solche zu entwickeln, wäre aus Sicht eines kommerziellen Softwareanbieters wohl auch kaum sinnvoll gewesen. Aus dem schon genannten Grund.
Zitat:
Es ist aus Entwicklersicht sogar sinnvoll, nicht das Neueste in solch einem völlig neuartigen Gerät einzusetzen, weil man weniger bis keine Kinderkrankheiten befürchten muß
Im Gegenteil.
Für dieses Konzept musste eh völlig neue Software entwickelt werden--Das OS war eh ein neues, das CDRom-Laufwerk und die Fernbedienung weit weg vom DiskettenLW+Joystick/Maus System für das die bisherige Software ausgelegt war.
Zitat:
und weil man dadurch auch - theoretisch - die ganze existierende Softwarebasis benutzen kann, was mit Kick 2.0 schwieriger gewesen wäre. Ich halte Letzteres für den Hauptgrund für die Entscheidung pro Kick 1.3.
Welche Softwarebasis?
Es gab zu dieser Zeit nicht ein einziges Programm, das auf CDRom aufgeliefert worden wäre. Und Programme, die mit AOS2.0 Probleme hatten, hätten in den meisten Fällen auf mit einem CDTV+nachgerüstetem DiskettenLW Probleme gehabt, schon allein wegen der im Speicher befindlichen zusätzlichen Treiber. So etwas versaut einem nämlich i.A. schon die absoluten Adressen, auf die solche Machwerke angewiesen waren.

Und Nachrüsten von DiskettenLW und Joystick und Maus (und womöglich noch AOS2.0) zur Verwendung von möglicherweise trotzdem inkompatibler Software, die die Vorteile des neuartigen Systems ohnehin nicht ausnutzt, zu propagieren, wäre wohl der absolut falsche Ansatz. Im Endeffekt noch sinnloser als der A500+.

Der Hauptgrund für die Verwendung von Kick1.3 dürfte wohl gewesen sein, dass man die Entwicklung des CDTV parallel zur Entwicklung des A3000 durchgeführt hatte und, wie bei C= üblich, die Leute nicht miteinander geredet haben. Selbst innerhalb des AOS2.0 finden sich Beispiele für solche ressourcenverschwendende Parallelentwicklungen, wie z.B. gadtools und boopsi, die nur im Nachhinein auf einen einheitlichen Look getrimmt wurden...

mfg

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19.06.2007, 12:35 Uhr

Holger
Posts: 8092
Nutzer
Zitat:
Original von dandy:
Versucht das mal mit einem PC, dessen MoBo von 1993 ist...

Ma schauen:
Zitat:
Um genau zu sein: ein 4000er mit CSPPC, CVPPC,
Also: Nachrüsten eines 150-240 MHz Prozessors und einer Permedia2-basierten GfxCard
Check
Zitat:
Mediator, Voodoo4,
Also: PCI und PCI-GfxCard?
Check
Zitat:
Terratec 512i digital,
Check
Zitat:
10/100 mBit NIC,
Check
Zitat:
Spider2 USB 2.0 Highspeed,
USB2-Karte?
Check
Zitat:
UW-SCSI HD 4,3 gB, IDE-HD 160 gB via ACARD UW->IDE Adapter, SCSI-CD-ROM, SCSI-CD-RW, IDE-DVD-RW via ACARD UW->IDE Adapter, SCSI2-Tapestreamer, ext. SCSI2 Scanner.
Also: PCI UWSCSI-Karte reinstecken und alle diese Geräte anschließen?
Check
Zitat:
Warum?
Eben WEIL es möglich war, all diese geilen Sachen einzubauen und zu benutzen und so auch heute noch ein brauchbares AMIGA System zu haben.

Fazit: ja, kann man alles in einen 1993 PC einbauen. Wäre zwar unsinnig teuer und ineffizient, aber das ist es ja in dem Amiga auch.
"Brauchbar" ist eher fraglich, "Amiga" ist es natürlich nicht und wird es niemals sein (ist aber angesichts dieser Hardware-Kombination auch bei Deinem System fraglich, wo die einzige original Amiga-HW das A4000-MoBo ist, das da irgendwo in der Mitte die Funktion des Heißklebers erfüllt)...

Aber klar ist natürlich, dass beim 1993er PC kaum einer (im Gegensatz zum Amiga) eine solche Aufrüstorgie (heute noch) machen würde. Aber dafür gibt's halt für diese System neue Rechner. Auf denen man dann sogar das AmigaOS in brauchbarer Geschwindigkeit betreiben kann...ist schon verrückt das Ganze...

mfg

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19.06.2007, 14:40 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
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@Holger: Hey, laß ihm doch den Spaß an seinem Rechner und zerpflück nicht seine hier aufgeführten Argumente ;) Klar, irgendwie hast Du schon Recht, vor allem in Hinblick auf die Tatsache, dass im Gegenzug zu einem PC bei seinem A4000 das Vielfache an Zaster für die Aufrüstorgie über den Ladentisch gegangen ist. Aber wenn er heutzutage noch vernünftig mit dem A4000 arbeiten kann, dann hat er doch g'rad Recht. :D
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19.06.2007, 15:14 Uhr

Cego
Posts: 1560
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also nen PC von 93 mit nem Pentium Prozessor der vergleichsweise so schnell ist wie ein 200MHz 604e, geht glaub nicht oder? damals war doch der pentium 90 oder so grad in oder?

MfG Cego
--
Tjo, jetzt gibts nix mehr zum lesen, außer das hier :D

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19.06.2007, 15:58 Uhr

Bluebird
Posts: 3259
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@Holger: also so einfach sehe ich das dann doch nicht ! die meisten mobos am pc sogar von 95 schafften maximal den p166 und der war zu der zeit kein vergleich zu einem 200mhz 604 ! selbst wenn an es schaffen wuerde in einem 93 mobo einen 166 unterzubringen ... geht wohl nur mit einem 486er mir einer diese pentium adapter fuer denn 486 sockel ... :)
also im grossen und ganzen wird das schon schwer , wobei pci erst 94 in serien mobos verbaut wurde ich glaub 93 war das kaum in prffesionellen rechenr vebaut ... also ich haltte das fuer nahezu unmoeglich ...

mfg Bluebird

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19.06.2007, 16:27 Uhr

Cego
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wartet mal, der A4000 ist doch von 1992...
--
Tjo, jetzt gibts nix mehr zum lesen, außer das hier :D

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19.06.2007, 18:27 Uhr

Bluebird
Posts: 3259
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Zitat:
Original von Cego:
also nen PC von 93 mit nem Pentium Prozessor der vergleichsweise so schnell ist wie ein 200MHz 604e, geht glaub nicht oder? damals war doch der pentium 90 oder so grad in oder?

MfG Cego
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Tjo, jetzt gibts nix mehr zum lesen, außer das hier :D


mein cousin hatte anfang 95 seinen ersten pc gekauft damals 3500 dm , mit 8mb ram ! und p75 war der damals gut dabei wobei dieverse pc discounter vielleicht fuer selbe geld nen p90 noch reingesteckt haetten bei 8mb ram ...
also will nur sagen nix mit p90 anno 93 geschweige denn 92 ! und wenn dann zu mondpreisen , das war ja damals in pc zeitungen so das man utopische profi hardware zu preisen von dann 10000 dm vorgstellt hatte , so erinner ich mich mal an die pc zeitungen meiner freunde damals :)
aber bei ca 10000 dm kann man auch denn 3000T mit 8900 dm was ich weiss nicht mehr als teuer bezeichnen :)

mfg Bluebird
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19.06.2007, 18:30 Uhr

Der_Wanderer
Posts: 1229
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Hier kommt der Ketzer: ;-)

Also der beste Amiga war bzw. ist für mich Amithlon.

Ich hatte (habe) einen Athlon 1,4GHz und eine Geforce DDR256 drin, super schnell und responsiv das ganze. Sehr guter Sound via Soundblaster Live!, dazu eine gute Logitec Mouse. Die CPU Leistung etwa 20x eines 68060ers. Ins Internet via DSL mit Miami und 100MBit Ethernet Karte.

Für mich war das das beste Amiga System, das ich je unter meinen Fingern hatte. Ich habe es sogar geschafft, den "Spirit" meines altersschwachen A1200 Towers auf diese Maschine zu übertragen, bevor er einen "Schlaganfall" hatte und ich ihm die Blizzard SCSI IV mit 64MB RAM drauf amputieren musste.

Natürlich spüre ich noch eine sonderbare Schwingung im Sub-Raum, wenn ich den A1200 anschalte (der drittbeste Amiga), aber er ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Er ist alt und schwach geworden, ein Fossil, dass nicht mehr in unsere Zeit gehört, die glorreichen Tage sind vorbei.

Jetzt nutze ich meistens WinUAE auf einem Laptop, für mich der zweitbeste Amiga. Sehr kompatibel und fix, allerdings nicht ganz so responsiv, wenn man nicht gerade 2GHz+ unter der Haube hat.


--
Thilo Köhler, Author von:
HD-Rec, Sweeper, Samplemanager, ArTKanoid, Monkeyscript, Toadies, AsteroidsTR, TuiTED, PosTED, TKPlayer, AudioConverter, ScreenCam, PerlinFX, MapEdit, TK AB3 Includes und viele mehr...
Homepage: http://www.hd-rec.de



[ Dieser Beitrag wurde von Der_Wanderer am 19.06.2007 um 18:42 Uhr geändert. ]

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19.06.2007, 18:32 Uhr

Holger
Posts: 8092
Nutzer
@Bluebird:
Hey, wenn wir es schon korrekt vergleichen, dann muss das '93er MoBo gar nichts können, ich muss nur die Stromversorgung durchschleifen, um ein zweites (bzw. auch noch ein drittes) MoBo neuerer Bauart in das gleiche Gehäuse zu quetschen. Nichts anderes ist doch die Kombination aus CSPPC und Mediator.
Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob der betroffene A4000 überhaupt noch mit originalen Gehäuse oder gar dem originalen Netzteil läuft. Zusammen mit der restlichen Hardware-Aufzählung dürfte das kaum passen.

mfg

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19.06.2007, 18:57 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Der_Wanderer:
>> Hier kommt der Ketzer: ;-)

Bist nicht allein, hier ist noch einer ;)

Der beste Amiga aller Zeiten ist in meinen Augen WinUAE und der zweitbeste ein Amiga 1200 mit Blizzard 1230 IV.

Letzterer hat mich viele Jahre begleitet, ohne Probleme, der lief und lief und lief. Damit war ich richtig zufrieden. Dann jedoch wuchsen die Bedürfnisse und ich erlag dem irrigen Glauben, dass ich die mit dem Amiga noch erfüllen könnte (was zu dem Zeitpunkt - ca. 1998 - wenn nicht blöd, aber doch ziemlich naiv war). Ich kaufte eine PPC-Karte und eine BVision und hatte anschließend ein riesiges Loch in der Tasche (dafür habe ich eine Ewigkeit neben der Schule gejobbt,...) und einen Rechner, der mir mehr Frust als Freude bereitet hat, weil dauernd irgendetwas nicht so funktioniert hat, wie es sollte. Zum Arbeiten für die Uni habe ich mir dann nach drei Jahren "Leidenszeit" und Frickelei (boah, was war ich doof,...) einen Pentium I gekauft (und habe mir den parallelen Betrieb von zwei Rechnern angetan - war so ca. 2001) und hatte damit ein gutes "Arbeitstier". Eines Tages habe ich auf dem mal "aus Jux" WinUAE installiert und siehe da, das lief schon ganz anständig (natürlich nur Programme, die nicht auf die Custom-Chips angewiesen waren). Dann habe ich nach einiger Zeit den PPC-Mist (meine subjektive Sicht) verkauft und mir einen Pentium III gekauft und WinUAE genutzt - was sich letztlich als für mich optimale Lösung herausgestellt hat :)
Vor ein paar Tagen habe ich mir dann ein neues Board mit schnellerem Prozessor gegönnt und bin gerade auf "Entdeckungstour", zu was mein Amiga jetzt alles Fähig ist - IMHO ziemlich beeindruckend :)

Aber schließlich ist da noch der drittbeste Amiga, ein Amiga 600 mit Speichererweiterung und Festplatte. Der war mein erster eigener Computer und trotz aller Unzulänglichkeiten habe ich den kleinen Plastikkeks geliebt ;)

Ciao,
Andreas.

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19.06.2007, 19:54 Uhr

ylf
Posts: 4101
Nutzer
Zitat:
Original von Andreas_B:
Dann habe ich nach einiger Zeit den PPC-Mist (meine subjektive Sicht) verkauft ...


Tja, das ist die Krux an der Geschichte, der PPC-Mist von damals war ja nur als Übergangslösung gedacht. Die sinnvolle Nachfolgelösung hat fast zehn Jahre Verspätung drauf und ist deshalb auch schon wieder überholt.
Irgentwie ist der Amiga immer zu spät dran ...
Wobei das schon irrwitzig ist. Zu Commodore Zeiten hinkte die Hardware der Software hinterher und seit PPC hinkt die Software (inkl. OS) der Hardware hinterher. Und seit Apple Abkehr vom PPC hinkt alles hinterher.
:D :D

bye, ylf

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20.06.2007, 09:58 Uhr

Elevoltek
Posts: 912
Nutzer
Ich persönlich fand meinen Amiga600 030/42 mit 2+4 MB FastRam, 1GB
HD und einem internen Aura-Soundsampler (selfmade) damals cool.
Einfach kultig. Für meine (Mucke-)Zwecke war das Gerät praktisch.

Aber diese Bewertung des 600ers ist völlig subjektiv.
Zwar waren der interne IDE-Controler und der PCMCIA-Port schon
coole Schritte in die richtige Richtung, aber der Rechner hätte bei
seinem Erscheinen 1991 schon einen 32bit-Bus, mit AGA und dem 020er
haben müssen.
Besser gesagt, hätte der A1200 schon im Gehäuse des 600ers stecken
sollen.

Der ebenfalls ziemlich kultige Amiga3000 war mit dem 32-bit-Bus und
dem 68030 da ja schon einen Schritt weiter, sogar mit SCSI-Adapter
onboard, aber der Rechner hätte 1990 ebenfalls serienmäßg das
AGA-Chipset bekommen sollen.

Die Comodore-Entwickler haben sich evtl. zulange auf den Erfolgen des
OCS-Chipsets ausgeruht, und haben dann mit dem ECS-Chipset viel zu
schwach nachgelegt. Wären mit dem A600 und A3000 um 1990 schon
AGA-Rechner erschienen, hätte der Amiga sicherlich viel länger Erfolg
gehabt.

Ansonsten würde ich sagen ist der AmigaOneG4 mit AmigaOS4 bislang der
beste Amiga aller Zeiten. Dem fehlt an der Hardware bloß ein echtes
Amiga-Gehäuse. Die Zeiten von 'custom designed' chipsets sind vorbei.

Gruß, Frank.

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20.06.2007, 10:25 Uhr

analogkid
Posts: 2393
Nutzer
Nun, der "PPC-Mist" hat mich zumindest damals beim Amiga gehalten, obwohl er in mancherlei Hinsicht schon enttäuschend war (halbe IDE-Plattengeschwindigkeit im Vergleich zu der alten 030-Karte, manche alten Spiele liefen langsamer als auf dem originalen 68000). Aber damals war es für mich ein einfaches Rechenexempel, die kleinste PPC-Karte für den 1200er kostete 50 DM mehr als eine Winner 1240. Und als ich später dann mal eine große BlizzardPPC mit 060, SCSI und GRex hatte, empfand ich diese, obwohl es defintiv eine Bastellösung war, nicht als instabil. Mir hat das System bis zum Schluß eine Menge Spaß gemacht.
Der nächste Amiga, der mir soviel Fun bereitet hat, war einige Zeit später ein A2000, mit 040, SCSI, Piccolo GraKa, Soundkarte und USB. Das System bestand zu 90% (außer der Algor) aus Komponenten, die vor 1994 gefertigt wurden, und dafür war mit dem Ding noch eine Menge möglich, und das fand ich schon beeindruckend. Natürlich stand der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag, aber es war schon ziemlich cool.
Leider wird sich so etwas heutzutage nicht mehr einstellen können, denn der Freude über das System steht der Ärger über instabile Hardware, elitäres User-Gehabe und unrealistische hohe Preise gegenüber.
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20.06.2007, 11:35 Uhr

DJBase
Posts: 3354
[Ex-Mitglied]
Der beste Amiga war der letzte von Commodore - der Amiga 4000T. Alles neuere ist nur billige Imitation.



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20.06.2007, 11:40 Uhr

Flash
Posts: 249
Nutzer
Ich sage einfachmal der AmigaOne!

Falls der nicht zählt, der Amiga 4000.

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20.06.2007, 12:09 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Flash:
>> Falls der nicht zählt,

Klar zählt der, ist ja schließlich alles subjektiv :)


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20.06.2007, 12:45 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
Nutzer
Zitat:
Original von Frank_Gutschow:

Die Comodore-Entwickler haben sich evtl. zulange auf den Erfolgen des
OCS-Chipsets ausgeruht, und haben dann mit dem ECS-Chipset viel zu
schwach nachgelegt. Wären mit dem A600 und A3000 um 1990 schon
AGA-Rechner erschienen, hätte der Amiga sicherlich viel länger Erfolg
gehabt.


Hier kann ich Dir nur zustimmen! AGA hätte viel früher und ECS überhaupt nicht erscheinen dürfen. Davon ausgehend, hätte im Jahr 1992 endlich das AAA-Chipset in A5000 und A1300 Standard sein müssen. Wer weiß, wie weit wir dann heute wären?!


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20.06.2007, 13:31 Uhr

Cego
Posts: 1560
Nutzer
ich denk mal das ein CD32 mit AAA chipset alles in den schatten gestellt hätte, da hät dann nicht mal ne PS1 mithalten können...
--
Tjo, jetzt gibts nix mehr zum lesen, außer das hier :D

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20.06.2007, 13:55 Uhr

analogkid
Posts: 2393
Nutzer
Zitat:
Original von Cego:
ich denk mal das ein CD32 mit AAA chipset alles in den schatten gestellt hätte, da hät dann nicht mal ne PS1 mithalten können...
--
Tjo, jetzt gibts nix mehr zum lesen, außer das hier :D


Aber die PS1 hätte trotzdem gewonnen, denn Sonys Werbeetat überstieg den von Commodore um ein vielfaches.
--
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20.06.2007, 19:24 Uhr

ati
Posts: 11
Nutzer
Zitat:
Original von Frank_Gutschow:
... Die Zeiten von 'custom designed' chipsets sind vorbei.


Genau das sehe ich anders, wenn ich mir z.B. die PS3 ansehe hat die ein ähnliches Konzept wie der Amiga damals. (natürlich nicht zu 100%!)
Ich kann mit dem Teil im Daddeln, im Internet surfen und zur Not auch unter Linux arbeiten und zwar auf spezialisierter Hardware.

Weiterhin schießen im Moment lauter SOC Konzepte aus dem Boden was IMHO wieder etwas ähnlichkeit mit einem Amiga hat. (wieder nicht zu 100%)

Ich denke über kurz oder lang wird es wieder einen Hersteller geben der mit einem üerlegenen Custom-Chipset erfolgreich auf Kundenfang gehen wird.
Die aktuellen Konsolen entwickeln sich immer mehr zu allround Maschinen, was noch fehlt ist die Erweiterbarkeit der Hardware.

Der Ruf nach schnell startenden Rechnern will auch nicht verhallen, also wird irgenwann jemand den Kernel in ein Flashrom packen damit es schneller geht, halt ein Kickstart das man auch updaten kann!

Sowas lässt sich beliebig weiterspinnen ...

Gruß
ati


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20.06.2007, 19:52 Uhr

Vincent
Posts: 154
Nutzer
Sind denn Grafik- und Soundkarten im Grunde was anderes als auf austauschbare Platinen verlegte Customchips?
Oder anders: Ist denn "Onboardsound und -grafik" nicht das gleiche wie Customchips? ;)
--
Is was?

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20.06.2007, 20:00 Uhr

Cego
Posts: 1560
Nutzer
soweit ich weiß, sollte das AAA chipset doch auch modular aufgebaut gewesen sein. also ganz nach dem heutigen prinzip, was ich persönlich besser finde. denn wären die alten amigas nach diesem prinzip entwickelt gewesen, hätte man einfach neue chipkarten entwickeln müssen, um die alten amigas zu modernisieren.

MfG Cego
--
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20.06.2007, 20:13 Uhr

Holger
Posts: 8092
Nutzer
Zitat:
Original von Cego:
ich denk mal das ein CD32 mit AAA chipset alles in den schatten gestellt hätte, da hät dann nicht mal ne PS1 mithalten können...


Nicht der AA-Chipsatz, sondern der 68020/14 ohne FastRAM war das technische Hauptproblem. Den Akiko hätte man sich sparen können. Jenseits der Technik dürften wohl die unzureichende Werbung und natürlich die Tatsache, dass C= im Prinzip schon Pleite war (sie konnten nicht genug liefern, um die vorhandene Nachfrage zu bedienen), das größte Problem gewesen sein.

Gegen die PS1 hätten sie über den Preis konkurieren müssen, allerdings ist fraglich, ob Commodore ohne den Druck der drohenden Pleite überhaupt zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten hätte. Sie sind ja damals durch den Druck von den DM600 auf DM300 runtergegangen, für letztgenannten Preis bekam man im normalen Handel nicht mal nen Double-Speed Laufwerk. Das ist an sich gut vergleichbar mit der PS3 und dem Blueray-Laufwerk.

mfg

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20.06.2007, 20:27 Uhr

Holger
Posts: 8092
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Zitat:
Original von Cego:
denn wären die alten amigas nach diesem prinzip entwickelt gewesen, hätte man einfach neue chipkarten entwickeln müssen, um die alten amigas zu modernisieren.


Glaub ich nicht. An einen solchen 7MHz 16Bit Bus hätte man auch nicht allzuviel leistungsfähigeres anstecken können. Die heutige Modularität ist doch auch sehr eingeschränkt, ISA, VESA Local Bus, PCI, AGP, AGP nx, PCIe usw. usf. Hinzu kommen noch diverse Systeme mit OnBoard-, bzw. im "Chipsatz" (hehe) integrierter Grafik.

Abgesehen davon lebt nahezu jeder PC-Besitzer mit dem Wissen, dass früher oder später der Zeitpunkt kommt, bei dem die Aufrüstung mit einer dann aktuellen Grafikkarte Verschwendung wäre, wenn man nicht auch auf eine aktuelle CPU und somit auch auf ein zu diesen beiden Komponenten passendes Mainboard wechselt. Wobei ein komplett neuer Rechner mitunter deutlich günstiger ist.

Dass man einen Amiga irgendwann durch einen neueren ersetzen müsste, wäre also niemals irgendein konzeptionelles Problem gewesen. Das ist überall so (Es sei denn, man ist eben mit dem alten Rechner wirklich in allen Punkten zufrieden). Nur war es Commodore nicht möglich, mit einer Marktentwicklung wie der der PC-Grafikkarten zu konkurrieren. Das Problem hatten auch andere, SGI z.B. Und in der PS3 steckt auch keine Sony-Eigenentwicklung mehr als Grafikchip.

mfg

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21.06.2007, 15:55 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
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Das mit den Aufrüstmöglichkeiten war zumeist nur Theorie. Es gab ja auch im PC-Bereich mal den Overdrive-Prozessor, mit dem man auf einen Pentium upgraden konnte, wobei auch das auch nur bedingt gelang, da in vielen Fällen die Kosten für das Kit den Gewinn an Performance nicht rechtfertigen konnten und man sich besser gleich für einen neuen PC entschieden hat.

Wenn wir ehrlich sind, dann gleicht das Upgraden eines über schwächlichen 68ec020 verfügenden A1200 auf bspw. eine PPC-Karte mit MC68060 und 603-PPC dem Erweitern um ein eigenes Main- oder besser Daughterboard (da nicht alleine lauffähig), was man schon allein am Preis erkennen konnte/kann.

Unter "Aufrüsten" im klassischen Sinne verstehe ich dann eher das Konzept des A3000/4000, bei welchen man das CPU-Board ausbauen und ein neues einbauen konnte. Hier konnte man in der Tat von einem modularen Erweiterungs- und Aufrüstungskonzept sprechen.
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