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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Quo vadis, Amiga im Jahr 2008? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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30.03.2013, 22:29 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Zitat:
Original von cgutjahr:
Du hast entweder eine deutlich andere Definition von "pflegen" als ich, oder schlicht Pech. Bei den großen, einsteigerfreundlichen Distributionen (wie Ubuntu oder Mint) muss man schon sehr spezielle Wünsche haben um mal direkt mit Konfigurationsdateien konfrontiert zu werden.

Ich schreibe hier über das Benutzen, nicht das Angucken. Ok, greif' auf eine Access Datenbank zu. Ganz trivial. UnixODBC hat sogar eine GUI. Kann man aber ebensogut vergessen. FreeTDS gab's nicht mal über die OpenSuse Repository-ich hab's mir compilieren müssen. Das war nach Jahren der Abstinenz meine Einstiegsschwierigkeit. Nun bin ich erneut konfrontiert, diesmal mit Debian. Hier die einfache Aufgabe, ein deutsches Tatsturlayout einzubinden. Hat ja toll über ein Menü funktioniert. Jedenfalls solange, bis der X-Server lief. Jedes Terminal darauf zwang mich erneut zum Umdenken. Ein evdev-Problem, verursacht durch ein Keyboard, das die Sprache falsch definiert. Mit Einsteiger-Kenntnissen nicht zu lösen. Win ist das egal, es tut was man ihm sagt. Ach cgutjahr, man muss schon tief in der Materie stecken um nicht zu sehen, dass Linux nicht für den Normaluser taugt.

Zitat:
Original von cgutjahr:
Ein AmigaOS auf x86 hätte das Problem mangels Treiberunterstützung bzw. dem zwangsläufigen Hinterherhinken bei Software-Portierungen natürlich nicht.

Ganz meine Kritik daran. Darum lehne ich genau diese Konstellation ja auch ab.
--
Ex Amiga-Computerist

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31.03.2013, 00:24 Uhr

cgutjahr
Posts: 2706
[Administrator]
Zitat:
Original von Doc:
Ok, greif' auf eine Access Datenbank zu. Ganz trivial.

Genau, typische alltägliche Anwendung für Leute die von Windows weg wechseln...

Scherzkeks - wir hatten hier über normale Anwender diskutiert.

Zitat:
Nun bin ich erneut konfrontiert, diesmal mit Debian. Hier die einfache Aufgabe, ein deutsches Tatsturlayout einzubinden.
Auf den Arm nehmen kann ich mich selbst ;) Zählen wir Debian mal zu den Einsteiger-Distributionen (um die ging's ja). I.d.R. installierst du das mit einem grafischen Installer, landest direkt unter X11 und hast das gewünschte Tastaturlayout in jedem erdenklichen Modus zur Verfügung. Du sprichst dagegen davon, den X-Server zu starten. Wenn du das manuell machst, bist du von einer regulären Desktop-Endanwender-Installation von Debian schon meilenweit weg.

Meine Aussage war, dass Linux abgesehen von Treiberproblemen bei ganz neuer Hardware genau so einfach zu benutzen ist wie jedes andere OS auch. Natürlich kannst du Linux zunächst auch ohne X11 installieren und bei der nachträglichen Installation einer grafischen Desktop-Umgebung lauter schöne Abenteuer erleben oder dir am Versuch mit Netzwerkdiensten von Microsoft zu interagieren graue Haare holen. Was das mit Anwendungszwecken zu tun hat, für die AmigaOS in Frage käme, ist mir allerdings schleierhaft.

Zitat:
Zitat:
Original von cgutjahr:
Ein AmigaOS auf x86 hätte das Problem mangels Treiberunterstützung bzw. dem zwangsläufigen Hinterherhinken bei Software-Portierungen natürlich nicht.

Ganz meine Kritik daran. Darum lehne ich genau diese Konstellation ja auch ab.
Treiberprobleme hätte AmigaOS auf jeder Hardware (*hüstel* X1000/SAM460, *hüstel*), auch bei Portierungen würde es unabhängig von der Hardware auf der es läuft hinterher hinken.

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31.03.2013, 09:16 Uhr

Primax
Posts: 275
Nutzer
Zitat:
Original von cgutjahr:

Außerdem hat sich der Open Source-Gedanke auf breiter Front durchgesetzt. Linux ist inzwischen weit benutzerfreundlicher als AmigaOS es jemals war und Wechselwillige finden für jeden Geschmack eine passende, leicht zu installierende und von vergleichsweise riesigen Entwickler-Teams gepflegte Distribution. Und von den verbliebenen Linux-Problemen wäre ein "AmigaOS für die Massen" genauso betroffen.

Ein "Markt" für eine Amigabasierte Lösung existiert nicht mehr. Höchstens noch eine winzige Nische für ganz Hartgesottene, die für ihr geliebtes AmigaOS reihenweise Einschränkungen in Kauf nehmen würden (wie bspw. veraltete Ports und extremer Treibermangel).


Mit dem Linux magst du recht haben, aber eines schätzt du denke ich falsch ein:
Jemand, der seit 20 Jahren - aus welchen Gründen auch immer - keinen Fiat gekauft hat, wird das auch (höchstwahrscheinlich) jetzt nicht tun. Da kannst du demjenigen zehn Mal sagen, dass jetzt nichts mehr klappert und die Technik ausgereift ist.
Ich denke, es ist nichts zu unterschätzen, mit welchem System man in das "Computer-Dasein" eingestiegen ist. Ebenso nicht die Treue eines Amiga-Nutzers zu seinem System.
Und ich persönlich brauche auch nicht 1000 Treiber für 1000 verschiedene Drucker, Grafikkarten etc.
MIr ist es lieber, es funktioniert mit weniger, aber gängiger Hardware - man konzentriert sich zum Beispiel auf ATI Radeon. Letztlich hat das Microsoft mit Intel früher auch nicht anders gemacht.

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31.03.2013, 19:02 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
Nutzer
Nachdem ich mir in der Vergangenheit bei Linuxversuchen bisher alle Systeme (Amiga, Mac und PC) zerschossen hatte, beschränke ich mich auch weiterhin darauf, ab und an mal eine Live-CD/DVD zu booten ;)

Und ja - ich weiß, dass der Fehler vor dem Bildschirm sitzt :P
--
God forgives - who forgives God ?

[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 31.03.2013 um 19:03 Uhr geändert. ]

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31.03.2013, 19:16 Uhr

Primax
Posts: 275
Nutzer
Im Übrigen wäre das erste, was ich als Vertreiber der OS4-Software organisieren würde, mehrere, zentrale Vorführungstermine. In Zusammenarbeit mit diversen Amiga-Clubs.
Denn wie viele von den klassischen Amiga-Nutzern - mich eingeschlossen - haben sich denn außer ein paar Bildern mal ein wirklichen Eindruck des Systems mit der aktuell verfügbaren Hardware machen können???
So ist man immer auf Dritt-Meinungen angewiesen und kann gar nicht selber entscheiden, ob es einem wert ist, 3000 Euro auszugeben.
Und ganz ehrlich: So viel würde diese "Marketing-Maßnahme" nicht kosten, aber vielleicht wieder die Amiga-Gemeinde etwas näher zusammenbringen und vor allem das Interesse etwas anheizen....

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31.03.2013, 20:05 Uhr

wawa
Posts: 314
Nutzer
@Primax:
hat möglicherweise seine richtigkeit, denn der result wäre vermutlich, dass noch weniger leute was kaufen würden wenn sies aus der nähe genauer gesehen hätten.

[ Dieser Beitrag wurde von wawa am 31.03.2013 um 20:05 Uhr geändert. ]

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01.04.2013, 00:03 Uhr

Neodym
Posts: 487
Nutzer
Zitat:
Original von jochen22:
@Neodym:

Das ist seriös gesagt kompletter Bullshit was Du da erzählst.

Seriös wäre Dein Posting gewesen, wenn Du es geschafft hättest, Dich auf eine oder mehrere meiner Aussagen zu beziehen und darauf mit einer sachlichen Wortwahl zu antworten. So ist es nichts weiter als ein wichtigtuerisches Armutszeugnis.

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01.04.2013, 08:44 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
@Neodym:

Da hast Du recht. Aber Dein Posting ist so weit von der Realität . . .
Was Du da so alles vorschlägst lässt erkennen, daß Du null Ahnung hast
und einfach nur Deine Wunschträume hier zum Besten gibst.

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01.04.2013, 11:35 Uhr

Neodym
Posts: 487
Nutzer
Jetzt tu' doch mal Butter bei die Fische, statt mir weiter Beleidigungen an den Kopf zu werfen. Wovon habe ich denn keine Ahnung?

Neue 68k-Hardware wurde bereits entwickelt (bspw. der GB A1000, eine Entwicklung eines einzelnen Hobbyentwicklers in seiner Freizeit), eine Softcore-Entwicklung gibt es in Form des Minimig auch schon (und wieder ein Hobbyprojekt eines Einzelnen). Für Reparaturen gibt es ebenfalls den einen oder anderen Ansprechpartner.

Technisch ist es also alles andere als unmöglich - und ich bin überzeugt, daß man die o.g. real existierenden Produkte noch weiterentwickeln könnte.

Daß man darüber diskutieren kann, ob und inwieweit das alles wirtschaftlich machbar wäre (also jenseits der Hobbyebene), schrieb ich ebenfalls.

Alles im Zusammenhang des angesprochenen (theoretischen) Plattformwechsels bei OS4 und den dafür nötigen Ressourcen.

Nun kannst Du beweisen, daß Du mehr kannst als nur rumkrakeelen, indem Du ausführst, wo genau Du der Meinung bist, ich sei realitätsfremd und hätte keine Ahnung. Ich bin gespannt!

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01.04.2013, 15:23 Uhr

cgutjahr
Posts: 2706
[Administrator]
@jochen22:

Neodym hat einen Punkt. "Unsinn", "Wunschträume", "ahnungslos" sind keine Argumente. Bitte weniger Kraftausdrücke und mehr Inhalt.

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01.04.2013, 16:31 Uhr

Darkfleed
Posts: 122
Nutzer
Es ist wie vor Einem , vor Zwei und vor drei Jahren. Es wird diskutiert, was alles nicht möglich ist. Was nicht geht geht nicht. Die Frage ist, A) Wie und was kann weitergehen. Mehrfach wurden aus heutiger Sicht, eher exotische Architekturen erwähnt. Auf euren Schreibtisch steht ein WinPC oder Apple euer Tablet ist ein Mac oder Android, Euer SmartTV ist ????? Samsung? Apple? Android? Vor 2 Jahren schrieb ich noch, ich würde mir ein Multimediagerät wünschen, welches DVDs CDs aufnehmen kann mit Internet, DVBT und DVBS. Und das in der Größe eines DVD Players. Jetzt habe ich am Fernseher einen Android Stick für Smart TV, einen Fesplattenrecorder,einen HD-DVBS und eine Spielkonsole PS3. Ja und da ist noch die Funktastatur. Noch immer sitzt keine Firma in dem Eck. Noch immer bekommst du für alles extra Geräte. Wenn der Amiga irgendwie rudimentär Fuß fassen soll, dann dort. Jetzt eine Frage dazu: Auf welcher Hardware könnte man ein AmigaOS/AROS laufen lassen, der das oben erwähnte kann. Den Nutzern von heute ist es sch...ön egal ob da ein AMD Intel oder Kukuksprozessor drinn steckt. Wichtig ist, man kommt mit den Gerät zurecht, ohne stundenlang Handbücher zu lesen, und es sieht nicht so hässlich aus wie WIN 8.
--
Die letzten A1200 liegen im Sterben. Lasst ihre Opfer nicht umsonst sein...

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01.04.2013, 19:14 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Zitat:
Original von Darkfleed:
Auf welcher Hardware könnte man ein AmigaOS/AROS laufen lassen, der das oben erwähnte kann.

Du hast doch selbst geschrieben, dass es da noch nichts befriedigendes gibt. Ich bin selbst nicht im Bilde, besitze nichtmal einen Fernseher. Vorstellbar wäre ein CDTV XXL Doppelplus Gerät mit ARM. Sowas wie dein Android-Stick mit zusätzlichen Geräten. Und wer's baut, packt da eben Android und sowas wie XBMC drauf, fürchte ich. Hey, das wäre was für CUSA (Bäh, *mund ausspül*) gewesen :-D.

Auch hier bin ich nicht im Bilde: Auf dem Amiga gibt's das AMC. Taugt das überhaupt was? Wird die Steuerung über FB via HDMI unterstützt (die Technologie-Bezeichnung fällt mir grade nicht ein)?

Wie auch immer - es macht ja keiner.
--
Ex Amiga-Computerist

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02.04.2013, 11:14 Uhr

Holger
Posts: 8080
Nutzer
Zitat:
Original von Neodym:
Zitat:
Original von cgutjahr:
der Wechsel ist schlicht alternativlos.

Nichts gegen Dich, aber ich finde diese suggestive Wortwahl fürchterlich! Es gibt _IMMER_ mindestens eine Alternative!

So könnte man die für einen Plattformwechsel nötigen Ressourcen (Geld und Programmierer) auch dazu nutzen, eine Softcore-Implementierung eines 68k mit deutlich besserer Performance als jeder echte 68k zu realisieren, wie es bspw. das Natami-Team (angeblich) vorhatte.

Oder man könnte der Realität ins Auge sehen und einfach mal neue Hardware auf 68k-Basis entwickeln, die in bestehende Amiga-Gehäuse passt, um so wenigstens den restlichen Retro-Markt am Leben zu halten. …
Achja - schlicht aufgeben und die Reste endlich in Frieden ruhen zu lassen, wäre auch noch eine Alternative. Keine schöne, jedoch nichtsdestotrotz eine Alternative.

Aber ich weigere mich, jemals diese unglückselige Wortschöpfung "alternativlos" unwidersprochen hinzunehmen!

Witzigerweise ist aber jede Deiner Alternativen ebenfalls ein Wechsel, also eine Abkehr von der bisherigen (PPC) Strategie. Damit hast Du letztendlich eher bestätigt, das der Wechsel als solcher alternativlos ist.

Zitat:
Original von cgutjahr:
Das scheitert alleine schon an der Team-Größe, über die Fähigkeiten der einzelnen muss man sich da gar keinen Kopf machen.

Ich betrachte auch das Team als ganzes, wenn ich von Unfähigkeit spreche, bei dem einen mag das fehlendes Know-How, bei dem anderen fehlende Fähigkeit, sich von Vorurteilen zu lösen, und beim nächsten einfach Zeitmangel sein. Die Details spielen da eigentlich keine große Rolle.

Zitat:
Original von Doc:
Ich schreibe hier über das Benutzen, nicht das Angucken. Ok, greif' auf eine Access Datenbank zu. Ganz trivial. UnixODBC hat sogar eine GUI. Kann man aber ebensogut vergessen.

Und hier setzt dann das Wunschdenken ein, das einem suggeriert, wenn denn AmigaOS jemals einen ODBC-Treiber für MS Access hätte und jemand einen Konfigurator mit GUI dafür programmieren würde, dann wäre dieser garantiert komfortabler, übersichtlicher und überhaupt in jeder Hinsicht besser als die Gegenstücke auf anderen Plattformen.

Warum? Weil es zu einem echten Vergleich mangels Existenz nie kommen wird.

Zitat:
Original von Darkfleed:
Es ist wie vor Einem , vor Zwei und vor drei Jahren. Es wird diskutiert, was alles nicht möglich ist.

Es werden durchaus Ideen ins Spiel gebracht, die vom jeweiligen Urheber für möglich gehalten werden. Das grundsätzliche Problem ist die eine Konstante: die Inhaber der Rechte am Amiga (bzw. diejenigen, die sich unangefochten dafür ausgeben): die diskutieren hier nicht mit, und selbst, wenn sie in der Lage wären, die jeweilige Idee umzusetzen, würden sie aufgrund ihrer Verweigerung gegen jeglichen intellektuellen Input von außen selbst dann auf keine dieser Ideen setzen, wenn sie ihnen Milliardengewinne für das bloße Krümmen des kleinen Fingers versprechen wurde. Die einen, weil die Krümmung in die falsche Richtung erfolgen würde, die anderen, weil das Krümmen des kleinen Fingers schon zu viel Arbeit bedeutet.
Somit wird jede Diskussion über Möglichkeiten und Alternativen zu einer Diskussion über Dinge, die nicht passieren werden.

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Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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02.04.2013, 13:06 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Und hier setzt dann das Wunschdenken ein, das einem suggeriert, wenn denn AmigaOS jemals einen ODBC-Treiber für MS Access hätte und jemand einen Konfigurator mit GUI dafür programmieren würde, dann wäre dieser garantiert komfortabler, übersichtlicher und überhaupt in jeder Hinsicht besser als die Gegenstücke auf anderen Plattformen.

Nicht bei mir, falls Du Gegenteiliges herausgelesen haben solltest. Ich halte nur Linux nicht für ein alltagstaugliches Desktop BS. Da gibt es unglücklicherweise nur eines.

Ein Amiga BS wird solange eine andere Nische haben müssen (z.Zt. Spielerei), bis die Technologien konsolidiert sind und man tatsächlich aufholen kann, falls das jemals der Fall sein wird.
--
Ex Amiga-Computerist

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02.04.2013, 16:42 Uhr

Thore
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Bei Natami war die Grenze das FPGA (oder wars ein CLPD?) Der 070er hat einfach nicht ganz reingepasst...soweit ich mitbekommen hab?

Ein Datenbank-System ist nur Software. Das lässt sich auf AmigaOS auch programmieren. Hat mit dem OS auch nichts zu tun.
Daher muss man schon differenzieren und schauen wie man sich ausdrückt.

Man kann nich sagen, das OS ist schlecht weil es die und die Software dafür nicht gibt. Das OS selbst ist aber gut und hat Potenzial. Einzig es fehlt die Software.
Für die Programmierer, die selbst immer sowas bemängeln: Do it. Programmiert dieses Ding. Von den großen Firmen tuts keiner. Und darauf hoffen würd ich auch nicht.
Und daß Hyperion die Welt rettet und Software portiert die von 100 anderen Firmen kommen... nene. Da müssen schon Dritt-Entwickler ran.

Wenn sich alle zurücklehnen und abwarten wirds nix :)

Und selbst wenns auch so nichts wird, dann kann man nicht mehr sagen, wir hättens nicht probiert, hehe. Bisschen lockerer sehen. Seit 2008 wird das System schon totgeredet und wir sind immer noch da.

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02.04.2013, 20:04 Uhr

Holger
Posts: 8080
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Zitat:
Original von Thore:
Bei Natami war die Grenze das FPGA (oder wars ein CLPD?) Der 070er hat einfach nicht ganz reingepasst...soweit ich mitbekommen hab?

Davon habe ich nichts mitbekommen. Als ich das letzte Mal eine Diskussion über den Platz mitbekam, hieß es, da wäre mehr als genug Platz.
Zitat:
Ein Datenbank-System ist nur Software. Das lässt sich auf AmigaOS auch programmieren. Hat mit dem OS auch nichts zu tun.
Klar. Ist alles nur Software. Kannst als Anbieter auch einen Microkernel hinwerfen und sagen, der Rest ist Sache der Anwender…
Zitat:
Man kann nich sagen, das OS ist schlecht weil es die und die Software dafür nicht gibt.
Doch kann man. Insbesondere dann, wenn es sich dabei um die Implementierung von plattformübergreifenden Standard-Schnittstellen handelt. Oder um so etwas allgemeines wie stabile USB2-Treiber. Oder um irgendwelche Dinge, die es dem Programmierer leichter machen, Software für ebenjenes System zu entwickeln.
Zitat:
Für die Programmierer, die selbst immer sowas bemängeln: Do it. Programmiert dieses Ding. Von den großen Firmen tuts keiner. Und darauf hoffen würd ich auch nicht.
Und daß Hyperion die Welt rettet und Software portiert die von 100 anderen Firmen kommen... nene. Da müssen schon Dritt-Entwickler ran.

Wenn sich alle zurücklehnen und abwarten wirds nix :)

Was Du also sagen willst, ist, dass wir alle in die Hände spucken sollen, während Hyperion sich zurücklehnt und abwartet?

Was soll die Quelle dieses grenzenlosen Idealismus sein? Auch der Name „Amiga“ zieht von Mal zu Mal weniger. Ich fürchte, selbst mit der Rekrutierung der verbliebenen nicht-Hyperion Programmierer wirst Du nicht reißen, was Hyperion liegengelassen hat.

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03.04.2013, 08:34 Uhr

Thore
Posts: 2266
Nutzer
Ok zur Erklärung nochmal:
Schnittstellentreiber gehören eindeutig zum OS dazu. Diese hab ich auch nicht gemeint, hier spielts natürlich eine Rolle.

Datenbank-Tools nicht. Das sind Anwendungsprogramme (was ich im vorherigen Beitrag mit "Software" gemeint hab)

Und daß Hyperion sich zurücklehnen soll hast Du in deinem übertriebenen Auschweifungen selbst herbeigedacht, oder Du hast nicht verstanden, was ich aussagen wollte. Wenn Du nochmal liest, wirst Du bemerken, daß ich gesagt hab, daß EINE Firma wie Hyperion nicht Programme von HUNDERT anderen nachprogrammieren/portieren kann. Und deshalb sind auch Dritt-Entwickler gefragt. Man muss auch die Anzahl der Mitarbeiter berücksichtigen. Hyperion hat nichtmal die Hälfte der Mitarbeiter wie Nintendo.... bei weitem nicht.
Von Zurücklehnen kann keine Rede sein.


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03.04.2013, 09:51 Uhr

Holger
Posts: 8080
Nutzer
Zitat:
Original von Thore:
Ok zur Erklärung nochmal:
Schnittstellentreiber gehören eindeutig zum OS dazu. Diese hab ich auch nicht gemeint, hier spielts natürlich eine Rolle.

Datenbank-Tools nicht.

ODBC ist eine Schnittstelle. Die am Amiga keine Bedeutung hat, weil sie nicht als Teil des OS angeboten wird. Es macht keinen Sinn, eine Datenbank mit dieser Schnittstelle anzubieten, weil es keine Anwendungen gibt, die diese nutzen und es macht keinen Sinn, Anwendungen zu entwickeln, die diese Schnittstelle verwenden, weil es keine dafür passenden Datenbanken gibt. Fällt Dir was auf?

Zitat:
Und daß Hyperion sich zurücklehnen soll hast Du in deinem übertriebenen Auschweifungen selbst herbeigedacht,…
Was heißt soll? Das tun sie. Bzw. arbeiten sie auf eine Weise, die dasselbe Ergebnis produziert.

Zitat:
…oder Du hast nicht verstanden, was ich aussagen wollte. Wenn Du nochmal liest, wirst Du bemerken, daß ich gesagt hab, daß EINE Firma wie Hyperion nicht Programme von HUNDERT anderen nachprogrammieren/portieren kann. Und deshalb sind auch Dritt-Entwickler gefragt.
Dass sie gefragt sind, ist Deine Sicht der Dinge. Nicht die von Hyperion. Die Realität sieht so aus: programmiert/portiert jemand einen modernen Browser, kündigen die Friedens Firefox an, setzt sich jemand an ein Office-Paket, kündigen sie Open Office an. Ansonsten sitzen sie bei jeder Komponente mit im Boot, portieren Spiele und kündigten auch schon an, notfalls die Hardware selbst zusammenzulöten, wenn sich kein Hersteller mehr findet, der diese verfehlte Strategie mitträgt.

Die brauchen keine Hilfe. Die können alles und machen alles alleine. Und ihnen Hilfe entgegen ihrem Willen aufzuzwingen, hieße, das unausweichliche Ende aufzuschieben.

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03.04.2013, 12:37 Uhr

Thore
Posts: 2266
Nutzer
ODBC ist eine Software-Schnittstelle, und USB eine Hardware-Schnittstelle.
Ein OS sollte schon die Geräte bedienen können, auf dem es lauffähig ist. Dazu gehören Datenträger, Anschlüss, Video, etc.

Aber ein ODBC ist kein Bestandteil eines OS. Es ist Anwendungssoftware.
Browser, Office etc sind auch _keine_ Bestandteile eines OS. Sie sind auf anderen Systemen nur "Zusatz" zum OS.
Sie werten ein OS auf (oder ab, je nach dem), aber machen es nicht besser und nicht schlechter.

Daß Hyperion sich an große Projekte wagt, ist doch lobenswert. Auch wenn sie dafür sehr lange brauchen oder nichtmal fertigstellen. Aber das hindert ja keinen anderen daran, eine Datenbank-Schnittstelle, DAC oder sowas zu bauen. Ihr verlasst euch viel zu sehr auf Hyperion.
Um dann wieder zu meckern wenns nichts wird.
Mensch, ihr meldet euch an einem AmigaNews Forum an, um allen mitzuteilen wie tot er doch ist... unglaublich. Ich hüpf auch nicht in ein BeOS Forum und schreib rum "das benutzt ja echt mal keiner".

Naja wenn ihr aber alles nur auf Hyperion setzt, nicht selbst den A... hochkriegt, dann soll das OS4 doch den Bach runtergehen. Dann könnt ihr immer noch sagen "Ich habs euch doch gesagt".

In diesem Sinne klink ich mich aus. Wollte euch nur motivieren aber das geht ja heutzutage nicht mehr. Heutzutage wollen die Amiganer innerhalb kurzer Zeit ein System das alle anderen schlägt, möglichst von einem einzelnen Superman programmiert, und alles fliegt einen in den Schoß.

Die Zeiten waren mal anders....

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03.04.2013, 14:15 Uhr

OlafSch
Posts: 73
Nutzer
@Thore:

"Naja wenn ihr aber alles nur auf Hyperion setzt, nicht selbst den A... hochkriegt, dann soll das OS4 doch den Bach runtergehen. Dann könnt ihr immer noch sagen "Ich habs euch doch gesagt"."

Weiss nicht von wem du redest, ich kenne jede Menge Leute "die den A... hochkriegen" aber eben nicht für AOS und insbesondere nicht für Hyperion.

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03.04.2013, 14:59 Uhr

OlafSch
Posts: 73
Nutzer
@Thore:

Beim Natami hatte das glaube ich nichts mit der Größe des FPGA sondern mit Timing-Problemen wegen des RAM zu tun (wie ich es verstanden habe). Außerdem verwendete Thomas wohl einen veralteten Standard konnte also aktuelle Entwicklungstools nicht verwenden. Aber ich bin da nicht so der Experte.

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03.04.2013, 16:51 Uhr

wawa
Posts: 314
Nutzer
@Thore:

Zitat:
Daß Hyperion sich an große Projekte wagt, ist doch lobenswert.
sich an etwas heranzuwagen ist nicht alles. auch wenn das flair des romantischen versagens amiga fast schon von anfang an begleitet hat, ich finde es in diesen kontext (os4) nicht mehr so anziehend.

Zitat:
Auch wenn sie dafür sehr lange brauchen oder nichtmal fertigstellen.
da haben wir es ja.

Zitat:
Ihr verlasst euch viel zu sehr auf Hyperion.
wir sind nun mal oder waren mal die kunden dieses "unternehmens", wer sich als solches gebärdet, sich produkte bezahlen lässt muss auch sich für diese produkte verantworten. es liegt nicht an den kunden den staubsaugerrohr zu entwickeln der zu dem staubsauger passt den er kauft.

Zitat:
Mensch, ihr meldet euch an einem AmigaNews Forum an, um allen mitzuteilen wie tot er doch ist... unglaublich.
ich weiss nicht mehr wie lange ich hier bin, aber ich habe mich damals sicher nicht angemeldet um mitzuteilen dass os4 oder sonstwas tot ist. ich glaube der grund war, ich brauchte ne random skript-funktion für skala.

Zitat:
Naja wenn ihr aber alles nur auf Hyperion setzt, nicht selbst den A... hochkriegt, dann soll das OS4 doch den Bach runtergehen. Dann könnt ihr immer noch sagen "Ich habs euch doch gesagt".
darum gehts auch nicht, am ende recht zu behalten. glaubst du es macht spass zuzusehen, wie es wie du selbst sagst "wenn man selbst ... nicht hochkriegt, dan wird alles mit hyperion bach runtergehen". das sehen wir ja schon längst. und deswegen habe ich für mich entscheidungen getroffen, di mir in meinem begrenzten bereich erlauben, den spass an der sache aufrecht zu erhalten und sicherzugehen dass es für andere weitergeht auch wenn sich einer von uns verabschiedet.

du bist doch einer der maintainer der yam und für ein paar dazugehörige mui klassen, jetzt auch in die pflege von dopus magellan eingeweiht, oder irre ich mich? es hat wohl einen, grund dass es open source projekte geworden sind? was passiert aber mit os4 sobald alles zusammenbricht, und es sieht danach aus, immmer so fünf vor zwölf. ganz ehrlich, da ist mir das risiko einfach zu gross weiterhin etwas darin zu investieren. ist das nicht einleuchtend?

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03.04.2013, 22:11 Uhr

Neodym
Posts: 487
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Witzigerweise ist aber jede Deiner Alternativen ebenfalls ein Wechsel, also eine Abkehr von der bisherigen (PPC) Strategie. Damit hast Du letztendlich eher bestätigt, das der Wechsel als solcher alternativlos ist.

Mmmh - da habe ich wohl zu sehr aus der Perspektive von OS 3.x geschrieben. Irgendwie dachte ich, daß OS4 den 68k noch (voll) unterstützt, aber da habe ich wohl irgendeine Meldung falsch in Erinnerung. Danke für die Korrektur!

Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung: "Alternativlos" gibt es nicht.

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03.04.2013, 22:26 Uhr

Neodym
Posts: 487
Nutzer
Zitat:
Original von Thore:
Mensch, ihr meldet euch an einem AmigaNews Forum an, um allen mitzuteilen wie tot er doch ist... unglaublich.

Also was mich betrifft - ich bin zwar erst seit 2001 registriert, aber schon jahrelang vorher im Forum unterwegs gewesen.

Deswegen brauchte ich mich nicht extra anmelden, um meine Meinung kundzutun: Der Amiga ist (kommerziell betrachtet) tot - da beißt die Maus keinen Faden ab!

Ob er jemals wiederbelebt werden kann, ist eine andere Frage - aus meiner Sicht ist das außerhalb der Retro-Nische kaum bis gar nicht möglich.

Zitat:
Original von Thore:
Die Zeiten waren mal anders....

Da hatte der Amiga auch (zumindest theoretisch) noch eine reelle Chance auf eine gewisse Wettbewerbsfähigkeit am Markt...

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04.04.2013, 09:04 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Zitat:
Original von Thore:
Aber ein ODBC ist kein Bestandteil eines OS. Es ist Anwendungssoftware.
[Auszeichnung "fett" nachträglich eingefügt -Doc]

Eigentlich nicht. Das ist ein Layer einer Schnittstelle (Anwendung - ODBC - Datenbanktreiber - Datenbanksystem). Ich finde, sowas ist heute eine Pflichtübung. Ich finde aber auch, dass REXX eine Pflichtübung sein sollte :D
--
Ex Amiga-Computerist

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04.04.2013, 10:38 Uhr

Holger
Posts: 8080
Nutzer
Zitat:
Original von Thore:
ODBC ist eine Software-Schnittstelle, und USB eine Hardware-Schnittstelle.

Message-Ports, GUI-Toolkits, die dos.library, AREXX-Ports, das sind alles reine Software-Schnittstellen. Die machen das Leben leichter, könnten aber genausogut aus dem OS entfernt werden und das was übrig bleibt, wäre immer noch ein OS. Nach Deiner Definition also alles keine Bestandteile des OS.

Zitat:
Es ist Anwendungssoftware.
Browser, Office etc sind auch _keine_ Bestandteile eines OS. Sie sind auf anderen Systemen nur "Zusatz" zum OS.
Sie werten ein OS auf (oder ab, je nach dem), aber machen es nicht besser und nicht schlechter.

So kann nur argumentieren, wer ein OS als Selbstzweck ansieht. Alle anderen interessieren sich dafür, was man damit machen kann. Und das galt auch früher schon, nicht nur für das OS, sondern auch für ein Computer-System als ganzes.

Zitat:
Ihr verlasst euch viel zu sehr auf Hyperion.
Wer verlässt sich auf Hyperion? Das müssten ja Leute sein, die von Hyperion etwas erwarten.

Zitat:
Um dann wieder zu meckern wenns nichts wird.
Mensch, ihr meldet euch an einem AmigaNews Forum an, um allen mitzuteilen wie tot er doch ist...

Anscheinend verwechselst Du diesen Thread, der sich um ein ganz bestimmtes Thema dreht, mit dem gesamten Forum. Guck doch ins Programmier-Board. Siehst Du da Beiträge, wie tot alles wäre? Nein, lediglich die geringe Aktivität dort spricht Bände über den Zustand.

Zitat:
Naja wenn ihr aber alles nur auf Hyperion setzt, nicht selbst den A... hochkriegt, dann soll das OS4 doch den Bach runtergehen. Dann könnt ihr immer noch sagen "Ich habs euch doch gesagt".
Daran hat keiner Interesse. Aber wenn dieses Objekt, an das sich viele klammern, weg ist, werden vielleicht Ressourcen für die Alternativen frei. Oder sie verschwinden alle endgültig. Wir werden sehen.

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04.04.2013, 15:11 Uhr

wawa
Posts: 314
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Zitat:
Original von Holger:
Aber wenn dieses Objekt, an das sich viele klammern, weg ist, werden vielleicht Ressourcen für die Alternativen frei. Oder sie verschwinden alle endgültig. Wir werden sehen.


das ist erstmal anzunehmen dass die meisten (zumeindest user) wirklich verschwinden, weil sie sich zu sehr auf das eine ziel eingeschossen haben, beispiele dafür haben wir laufend. die bischen weniger indoktrinierten blicken für gewöhnlich früher durch, die meisten davon haben schon seiten gewechselt oder zumeindest nen zweiten standbein. hier würde ich also nicht mehr viel erwarten. auch macht es nicht viel aus, weil die verbliebene os4 user base ist, selbst für nen computer-noob wie ich, erschreckend anungslos, schüchtern, naiv und darüber noch passiv, weil dazu erzogen auf alles von dem derzeitigen hoffnungsträger zu warten. die wenigen verbliebenen aktiven und sachverständigen developer, die woanders auch gut gebraucht werden könnten, das ist anscheinend nur noch eine handvoll.




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04.04.2013, 15:36 Uhr

Stanglnator
Posts: 179
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Den "Amiga-System(en)" fehlt eine einfache Hardware.
Sowas wie der RasberryPI.

Ein solches kleines SOC-PPC-System mit HDMI bzw DVI/VGA Netzwerk USB und Sound etvl Sata/Ide für unter 100¤
Das würde villeicht etwas bewirken.

Niemand erwartet das die Amiga-systeme von heute auf morgen die Welt erobern. Oder doch?

Der Minimig und das FPGArcade-Systme zeigen schon die Richtung auf.
Zumindest für 68k.

Jeder hat mit einem kleinen System angefangen und das später dann erweitert. Zurückgerechnet um den vielfachen Preis eines Gesamtsystems.

Rechnet mal zusammen was Ihr in den letzten 10 Jahren für Amiga-Hardware ausgegeben habt und was jetzt ein Sam460ex oder X1000-System kostet.
Bin mir sicher ein X1000 kommt da preislich gut weg.

Oder so:

Eine CyberstormPPC geht meist über 800¤ weg
Eine Picasso4 geht meist über 400¤ weg
Ein Sam460ex Mobo bekommst für unter 800¤

Nur so als Vergleich


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Mir nach! Ich folge Euch!

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04.04.2013, 16:26 Uhr

Holger
Posts: 8080
Nutzer
Zitat:
Original von Stanglnator:
Ein solches kleines SOC-PPC-System mit HDMI bzw DVI/VGA Netzwerk USB und Sound etvl Sata/Ide für unter 100¤
Das würde villeicht etwas bewirken.

Inkl. AOS4-Lizenz? Derzeit kostet die doch schon mehr als 100¤.

Zitat:
Rechnet mal zusammen was Ihr in den letzten 10 Jahren für Amiga-Hardware ausgegeben habt und was jetzt ein Sam460ex oder X1000-System kostet.
Bin mir sicher ein X1000 kommt da preislich gut weg.

Zeitloch?
In den letzten zehn Jahren vor zehn Jahren, also bspw. 1993-2003, das würde in diesem Zusammenhang Sinn machen. In den letzten zehn Jahren habe ich so gut wie gar nichts für Amiga-Hardware ausgegeben. Alles in diesem Zusammenhang verfügbare, sinnvolle habe ich ja bereits (und frag jetzt nicht, wie oft ich das Zeug in den letzten Jahren auch benutzt habe…).

Zitat:
Eine CyberstormPPC geht meist über 800¤ weg
Eine Picasso4 geht meist über 400¤ weg
Ein Sam460ex Mobo bekommst für unter 800¤

Tja, wohl dem, der seine alte Hardware nicht weggeschmissen hat.

Aber eine sinnvolle Argumentation ergibt das trotzdem nicht.

Eine Blaue Mauritius geht für über 500.000¤
Eine Briefmarke der Deutschen Post gibt’s ab 1c.

Nur so als Vergleich

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04.04.2013, 16:52 Uhr

cgutjahr
Posts: 2706
[Administrator]
Zitat:
Original von Stanglnator:
Den "Amiga-System(en)" fehlt eine einfache Hardware.
Sowas wie der RasberryPI.

Nein. AmigaOS ist ein Desktop-System, die Idee es auf Bastel-Hardware umzusetzen finde ich reichlich merkwürdig. Und als Mediacenter-Unterbau - eine typische RPi-Anwendung - taugt AmigaOS mangels Treibern (Stichwort Hardware-Beschleunigung) und Codecs nicht.

Nochmal: Es gibt keinen Grund mehr, warum AmigaOS eigene Hardware bräuchte, es gibt genug Hardware-Auswahl da draußen um sich jedes erdenkliche Wunsch-System zusammenzustellen. AmigaOS müsste nur anfangen, anderer Leute Hardware zu unterstützen - egal ob PPC, Arm oder x86/64.

Zitat:
Das würde villeicht etwas bewirken.
Dein Grundgedanke ist völlig richtig: Die Hürden, die jemand überwinden muss der "mitmachen" möchte, sind zu hoch und müssen gesenkt werden. Bevor das nicht passiert, sind alle weiteren Pläne einfach sinnlos.

Leider passiert es aber nicht.

Zitat:
Rechnet mal zusammen was Ihr in den letzten 10 Jahren für Amiga-Hardware ausgegeben habt
Diese Vergleiche sind genauso unsinnig wie die Feststellung dass ein A3000 "damals ja auch so und so viel gekostet!" hätte.

"Amiga-Hardware" bzw. die von dir aufgezählten Erweiterungen waren komplexe, in kleinen Stückzahlen produzierte Kleinode, die heute von Sammlern heiß begehrt sind. Und aufgrund der damaligen Software-/Hardware-Gegebenheiten waren sie schlicht notwendig.

PPC-Hardware für AmigaOS 4 ist dagegen nur ein unnützer Klotz am Bein, der einen Haufen Geld kostet. Der Eyetech-A1 - inzwischen darf man das ja laut sagen - war sogar ausgesprochener Dreck.

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