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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Quo vadis, Amiga im Jahr 2008? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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04.04.2013, 19:56 Uhr

wawa
Posts: 314
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@cgutjahr:
Zitat:
Diese Vergleiche sind genauso unsinnig wie die Feststellung dass ein A3000 "damals ja auch so und so viel gekostet!" hätte.
insbesondere dass die handicaps von damals die bereits ende letzten jahrtausends zu niedergang von amiga geführt haben (setzen auf veraltete technik, aber insbesondere ein schlechtes preis/leistungsverhältnis) werden heute noch als rechtfertigung oder sogar befürwortung entsprechenden praktiken benutzt. tja, wers gut findet, bleibt drauf sitzen, mir auch recht.

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04.04.2013, 21:04 Uhr

cgutjahr
Posts: 2702
[Administrator]
Zitat:
Original von wawa:
insbesondere dass die handicaps von damals die bereits ende letzten jahrtausends zu niedergang von amiga geführt haben (setzen auf veraltete technik, aber insbesondere ein schlechtes preis/leistungsverhältnis) werden heute noch als rechtfertigung oder sogar befürwortung entsprechenden praktiken benutzt.

Guter Punkt. Was wir damals für Grafik- oder Netzwerkkarten ausgeben mussten, wärend der PC-Kumpel beim Mediamarkt in die Grabbelkiste gegriffen hat...

Und PCI-Boards (die beispielsweise Micronik schon funktionsfähig präsentiert hatte, Jahre bevor Elbox überhaupt wusste wie man PCI buchstabiert) sind uns lange vorenthalten worden - damit man sich den lukrativen Markt für Nischenhardware nicht selbst kaputt macht.

Hm, wenn ich drüber nachdenke ist der X1000 vielleicht doch mehr Amiga als ich zugeben will ;)

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04.04.2013, 21:13 Uhr

Stanglnator
Posts: 179
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Wer sagt das ein PPC-SOC nur für AmigaOS4.x/Mos3.x sinnvoll sein würde?

Wenigstens wäre es Neue-Hardware wenn auch nur für Bastler/Freaks .

Ohne leichteres Verbreiten unserer jetzigen OSe wird das nie was.

Entweder neue einfache & billige Hardware oder das OS auf vorhandene Hardware portieren.

Beides zugleich geht nicht.

Ich würde OS4 in einer VM laufen lassen. Host und Gast Beide mit PowerPC. Eine Art VMWARE-PPC anstatt x86.
Fürs erste und dann schrittweise auf ARM bzw x86 portieren.
Man müsste auch nicht alle ARM/x86 Systeme unterstützen hätte aber die Möglichkeit wie Apple.

Utopie und Wunschdenken meinerseits aber bessere Lösungen lese Ich hier nicht.


--
Mir nach! Ich folge Euch!

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04.04.2013, 21:51 Uhr

cgutjahr
Posts: 2702
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Zitat:
Original von Stanglnator:
Wer sagt das ein PPC-SOC nur für AmigaOS4.x/Mos3.x sinnvoll sein würde?

Vielleicht reden wir aneinander vorbei?

Mein Problem beginnt in dem Moment, wo jemand Hardware "für AmigaOS" entwickeln will - das ist schlicht dämlich und der meistens dazu gemurmelte Plan, dass man das Ding ja auch in den [hier irgendeinen gerade angesagten Markt einfügen] verkaufen will, hat sich bisher nie umsetzen lassen.

Mit der Idee OS4 auf irgendeine bestehende Hardware - PPC oder nicht, SOC oder nicht - zu portieren, bin ich dagegen sehr einverstanden.

Zitat:
Entweder neue einfache & billige Hardware oder das OS auf vorhandene Hardware portieren.
Hast du dich da vertippt? Ein Port auf Macs würde "billige" Hardware bedeuten, der von dir angesprochene RPi-Port "neue einfache & billige" Hardware, ein x86/x64-Port genauso.

Nicht zu portieren bedeutet teuer, lange Entwicklungszeit gefolgt von langen Lieferzeiten, Vorkasse, Hardware-Problemem (Heißkleber? eine erste Serie die bei bestimmten Netzteilen einfach Selbstmord begeht? Tastatur funktioniert nur in einem von 8(?) USB-Ports...) und wenig Sicherheit für den Käufer (Eyetech hat sich einfach in Luft aufgelöst, einen X1000 wird niemand wegen "kleinerer" Probleme reklamieren weil der Anbieter in England sitzt und kein Ersatz vorhanden ist).

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04.04.2013, 22:53 Uhr

Stanglnator
Posts: 179
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@cgutjahr:

Neue Hardware rein für OS4 ist Blödsinn da muß Ich Dir recht geben.
Das die Tastatur am X1000 nur an einem bestimmten USB-Port geht ist leicht erklärt.
Im CFE ist nicht genug platz um alle USB-Ports beim Einschalten abzusprechen.

Leider hat man einen möglichen Mac-Port nicht weiterentwickelt.
Was auch Ich schade finde aber seis drum der Drops ist gelutscht.

Die Probleme die einige mit Ihren X1000 haben ist schade.

Ehrlich gesagt mir hätte auch ein reines Mobo + Ram System gereicht.

Und nö Ich hab mich nicht vertippt.

Für die Zukunft bin Ich sehr flexibel.

OS , Hardware und Software gleichermaßen ;)

Aktuell benutz Ich LinuxMint13 am Macbook (Windoof in einer VM ) für Software die noch nicht unter OS4.x oder am X1000 läuft.

Aber mal sehen was dieses jahr noch kommt.

"Unverhofft kommt oft" Sag Ich mir immer
--
Mir nach! Ich folge Euch!

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04.04.2013, 23:30 Uhr

wawa
Posts: 314
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@Stanglnator:
Zitat:
Neue Hardware rein für OS4 ist Blödsinn da muß Ich Dir recht geben.
und dann kaufst du es noch..

Zitat:
Leider hat man einen möglichen Mac-Port nicht weiterentwickelt.
und weisst du wer es verhindert hat? das ist kein versehen sonder eine vorsätzliche politik. wenn du produkte von diesen jemand kaufst unterstützst du diese politik und sie wird weitergeführt.

kannst natürlich weiter so machen. ich sags nur. inkonsequent ists aber schon.

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04.04.2013, 23:35 Uhr

[ujb]
Posts: 423
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@cgutjahr:

Ich war vor einiger Zeit noch sehr davon angetan ein kleines extrem billiges Bastelboard als große Chance für Amiga (eigentlich eher MorphOS und AROS) zu sehen. Der Erfolg des Raspberry Pis zeigt eigentlich auch, dass dieser Gedanke nicht völlig falsch gewesen sein muss. Es gibt billige PPCs mit denen man nette Bastelhardwrae machen kann. Ein solches Board wäre zwar nicht billiger, kleiner oder direkt leistungsfähiger als ein Raspberry Pi, aber es gibt am Markt nicht nur Platz für _den_ einen allgemeinen Preis/Leistungs-Führer. Ein Board auf Basis eines 5125 wäre billig (bei ordentlicher Auflage wären 50 EUR eine realistische Marke) und klein und generell nicht viel langsamer als ein R.Pi - großes Manko des 5125 ggü. dem BCM2835 ist der Mangel an eingebautern Video Codecs, was einen großen Teil des Charmes des RPi ausmacht. Dennoch, ich hätte ein solches board für durchaus interessant gehalten. Doof nur, dass MorphOS wohl größere Probleme mit dem Speicherontroller haben dürfte (OS4 wohl auch, denn ich denke, dass eben dieser Speichercontroller, der ja auch im 5121 steckt, eine der Zutaten ist, warum man vom Netbook nichst mehr hörte - neben dem PowerVR-Core und dem allgemeinen Problem, dass das Limebook schlichtweg wohl EOL ist).
Amiga (im weiteren Sinne) ist ein Bastelding, ein Hobby, Frickelware (nicht despektierlich gemeint) - ein Bastelboard, möglicht für nur ein wenig Kleingeld, würde da IMHO gut zu passen.
Weitaus besser jedenfalls als der jüngste 3100 EUR-Rechner...

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05.04.2013, 02:24 Uhr

angel77
Posts: 832
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Zitat:
Original von Stanglnator:
Wer sagt das ein PPC-SOC nur für AmigaOS4.x/Mos3.x sinnvoll sein würde?

Wenigstens wäre es Neue-Hardware wenn auch nur für Bastler/Freaks .

Ohne leichteres Verbreiten unserer jetzigen OSe wird das nie was.

Entweder neue einfache & billige Hardware oder das OS auf vorhandene Hardware portieren.

Beides zugleich geht nicht.

Ich würde OS4 in einer VM laufen lassen. Host und Gast Beide mit PowerPC. Eine Art VMWARE-PPC anstatt x86.
Fürs erste und dann schrittweise auf ARM bzw x86 portieren.
Man müsste auch nicht alle ARM/x86 Systeme unterstützen hätte aber die Möglichkeit wie Apple.

Utopie und Wunschdenken meinerseits aber bessere Lösungen lese Ich hier nicht.


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Mir nach! Ich folge Euch!


Ich denke bei deinem Plan ist schon zu viel Resignation mit eingeflossen. Beschränk dich doch nicht selbst. Weltherrschaft oder nicht?

Von denen die oder nicht schreien hörst du nie wieder ...

Nurn kleiner Denkanstoß ...

:)

vlg,

@ngel
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05.04.2013, 02:44 Uhr

angel77
Posts: 832
Nutzer
Ganz allgemein gesprochen könnte man doch sagen, dass der Kontext der Diskussion bisher ist: Amiga sollte hardwareunabhängige Software sein.

Diesen Satz verkürze ich jetzt einmal (und das fantastische dabei ist, dass ich damit noch nicht einmal der Zeit vorausgreife):

Amiga ist Software.

Fein.

Das ist doch gut soweit.

An dem Punkt sind wir sogar schon. Schon lange.

Die Frage ist wie wir damit umgehen.

Als ich habe damit keine Komplexe und ich denke alle anderen hier auch nicht, oder?

Könnte man als Werbung missverstehen:

Bei Team AROS ist man sogar schon einen schritt weiter, dass man sich mit dieser Diskussion garnicht mehr aufhält. Bei MOS hat man sie auch bereits einmal so halb überwunden und sie damit in das Herz der OS4ler getragen, wo sie auch inzwischen eingeschlagen ist, wie man den letzten Newsmeldungen entnehmen kann. Ob allerdings Hyperion den Schritt wagen werden das Ding auch durchzuziehen, darüber kann man bisher nur spekulieren (gelinde ausgedrückt).

Vermutlich wird es in diesem Lager wieder ein verkappter. Wäre es da nicht sinnvoller wir stellen einfach ohne Hyperion um? Haben wir doch bisher auch alle so betrieben? Ich muss mir deswegen auch keine Schuldgefühle einreden, wie alle anderen auch.

Manchmal muss man nehmen was man bekommt.

(An alle die schon beim Punkt Komplexe ausgestiegen sind: "Manchmal", ich wiederhole: "Manchmal". Man sollte das nicht zur Kunst erheben. Die umgehbaren Limitationen ergeben sich bei Menschen die amigan an den Rechner herantreten von selbst. Das bedingt die Natur der Dinge.)

(Ich wette mir kann keiner folgen ... :)

Aber um alle Kritiker voll und ganz abzuhängen behaupte ich noch mehr: Wie wir gesehen haben ist Amiga Software (ja, zumindest, wenn er überleben sollte - hat er schon - wird er immer - wie die Punks - einfach nicht totzukriegen das Zombiepack :) . Um dauerhaftes Überleben zu garantieren ist die Hardwareunabhängigkeit wichtig. Analog zu den umgehbaren Limitationen behaupte ich fürderhin, dass die Software doch schon lange hardwareunabhängig läuft. (Und jetzt haltet euch fest bitte) Nämlich im Gehirn. Die Blockade, die die Fortentwicklung behindert sitzt also dort.

Bei mir ist schön immer jeder Rechner ein Amiga. Kommt her und seht es euch an. Zumindest so weit man da bei den Basen die einem heutzutage angeboten werden gehen kann.

Aber demnächst gibt es ja nicht einmal mehr den Administrator-Modus für Enduser. Vermutlich hat jeder ein 640k "Handy" das das Display ansteuert und die Fernbedienung auswertet und das wars. Dorthin geht die Entwicklung der Großen. Und das haben sie uns auch gesagt.

Jim Collas war nach langer Zeit nochmal ein Guter. Ob er teuer war?

Was ich bei dem Ganzen nicht verstehe ist, warum man das Ganze nicht schon damals offiziell gemacht hat. Windows XP mit neuestem DirectX usw. unterliegend und dem Amiga Skin beispielsweise stelle ich mir sehr sexy vor. Aber das haben ja Leute von mir wie z. Bsp. ein bekannter auf Linux gemacht. Deswegen verstehe ich auch das Problem mancher nicht ...

Mich personlich hat damals MorphOS "gemorpht" und dafür bin auch dankbar, dass ich das noch erleben durfte, wenn es schon so weiter geht. Trotzdem muss ich das nicht gut finden.

Zum guten Schluss:

Amiga ist Software. Und wenn ich die Leitung hätte bräuchten wir uns auch um den Ball oder den Haken keine Sorgen machen. Ich kanns euch nur leider nicht verraten, sorry ... vielleicht später.

Mehr Werbung kann ich echt nicht machen. Wenn die Marktführerschaft nicht gewünscht ist ... so what ... ich geh dann überleben Jungs ...

vlg,

@ngel
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EDIT: Ich suche übrigens immer noch das Spirit of Amiga Poster in Vanilla Condition. Kann das BITTE endlich jemand wieder auflegen? Kann doch nicht so schwer sein ...

[ Dieser Beitrag wurde von angel77 am 05.04.2013 um 03:06 Uhr geändert. ]

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05.04.2013, 15:13 Uhr

Holger
Posts: 8076
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Zitat:
Original von angel77:
Wäre es da nicht sinnvoller wir stellen einfach ohne Hyperion um?

Wie Du schon selbst schriebst, ist AROS schon längst über diesen Punkt hinaus. Und was AOS4 und MOS angeht, müssen wir uns damit abfinden, dass diese Software jeweils nur das unterstützt, was deren Urheber unterstützen wollen, ganz egal, ob uns das gefällt.

Die Frage ist also nicht, was sinnvoller wäre oder ob man ohne Hyperion auskommen kann, sondern wen Du mit „wir“ meinst, bzw. Deiner Frage erreichen willst.

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05.04.2013, 15:47 Uhr

cgutjahr
Posts: 2702
[Administrator]
Zitat:
Original von [ujb]:
Ich war vor einiger Zeit noch sehr davon angetan ein kleines extrem billiges Bastelboard als große Chance für Amiga (eigentlich eher MorphOS und AROS) zu sehen.

An deine Freude am Efika kann ich mich sogar noch erinnern, meine ich.

Aber macht der jetzige Ansatz nicht deutlich mehr Sinn? 200 Euro für einen kompletten (gebrauchten ) Rechner, der für viele Desktop-Anforderungen ausreichend Power hat, ist m.E. einer nackten Platine für 100 Euro vorzuziehen - speziell wenn besagte Platine nur 128 MB RAM und eine sehr schwache CPU hat.

Zitat:
Ein Board auf Basis eines 5125 wäre billig (bei ordentlicher Auflage wären 50 EUR eine realistische Marke) und klein und generell nicht viel langsamer als ein R.Pi
So lange das *jemand anderes* macht, und Amiga-User nur auf den Zug aufspringen würden - bitte, warum nicht? RPi ist leicht zu beziehen, und Gehäuse gibt es auch. Aber wenn das jemand aus der Amiga-Ecke macht, endet es wieder (im besten Fall) als halbgare Lösung. Oder wir werden von einem Wahnsinnigen mit Weltmachtphantasien terrorisiert, der mit uns Computer-Spiele für Musicals veröffentlichen will.

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05.04.2013, 16:43 Uhr

angel77
Posts: 832
Nutzer
@Holger:

Ich denke nur laut.

Zur Not bedeutet "wir" halt nur ich.

Aber man sollte dieses Zitat auch nur im Zusammenhang des gesamten Beitrags sehen oder so zitieren, dass jemandem, der den Originalbeitrag nicht kennt zumindest klar ist, dass der Text davor und danach weitergeht. Ich versuche meißtens ein [...] oder sowas einzufügen.

Das ist aber nicht böse gemeint, Holger, weil ich weiß, dass du das nicht benötigst.

vlg,

@ngel
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05.04.2013, 19:37 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
@cg

" der mit uns Computer-Spiele für Musicals veröffentlichen will."

???

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05.04.2013, 22:19 Uhr

[ujb]
Posts: 423
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Zitat:
Original von cgutjahr:
An deine Freude am Efika kann ich mich sogar noch erinnern, meine ich.

Aber macht der jetzige Ansatz nicht deutlich mehr Sinn? 200 Euro für einen kompletten (gebrauchten ) Rechner, der für viele Desktop-Anforderungen ausreichend Power hat, ist m.E. einer nackten Platine für 100 Euro vorzuziehen - speziell wenn besagte Platine nur 128 MB RAM und eine sehr schwache CPU hat.

Zitat:
Ein Board auf Basis eines 5125 wäre billig (bei ordentlicher Auflage wären 50 EUR eine realistische Marke) und klein und generell nicht viel langsamer als ein R.Pi
So lange das *jemand anderes* macht, und Amiga-User nur auf den Zug aufspringen würden - bitte, warum nicht? RPi ist leicht zu beziehen, und Gehäuse gibt es auch. Aber wenn das jemand aus der Amiga-Ecke macht, endet es wieder (im besten Fall) als halbgare Lösung. Oder wir werden von einem Wahnsinnigen mit Weltmachtphantasien terrorisiert, der mit uns Computer-Spiele für Musicals veröffentlichen will.

Das Efika 5200B wie es war, wäre heute garantiert nichts um Leute hinter dem Ofen hervorzulocken (das klappte schon vor Jahren nicht so wahnsinnig gut). Ein 50 EUR-Board mit 512MB oder 1GB, integrierter Grafik, 5V Anschluss, usb, Ethernet, Audio in/out und SDHC controller und ein paar nach außen geführten Leitungen zum basteln, könnte aber durchaus Kunden finden. MorphOS/Aros oider OS4 wären gewiss nicht die treibende Kraft für so ein Board, könnten sich auf einem Billigboard aber durchaus entwickeln und etablieren.
Um die Preismarke von 50 EUR nicht zu überschreiten, müsste man aber in nicht hömöopathischen Mengen denken.
Aber um eine deiner Hauptkritiken des X1000 aufzunehmen: Bisher sind für den X1000 auf Kundenseite wohl so knapp 1 Mio EUR geflossen (ca. 300 Nutzer zu jeweils ca. 3000 EUR). Mit dem gleichen Umsatz könnte man 20 000 low end Boards haben auf denen MorphOS, AROS oder OS4 laufen könnte. Ist natürlich völlig hypothetisch, aber entspricht deinem von mir so verstandenden X1000-Gedanken "was könnte man mit dem schönen Geld nicht alles bewirken".
Wie gesagt, hypothetisch. Ich erfreue mich indessen seit einigen Jahren der günstigen und einigermaßen leistungsfähigen Apple-Hardware und werfe mein Efika/eframe nur noch sehr selten an (mag es aber dennoch).

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06.04.2013, 19:01 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
ujb, ist ein kleines PPC board 'mittelfristig' eine gute Platform? An ARM dachte ich (mit dem Pi) in erster Linie wegen des Erfolgs dieser Architektur. Ich hab' allerdings keinen Überblick über Verkaufszahlen des PPC.

Ist denn soviel AOS4/MorphOS Zeugs in Assembler geschrieben, dass man die Systeme nicht mit vertretbarem Aufwand portieren kann?
--
Ex Amiga-Computerist

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06.04.2013, 20:46 Uhr

angel77
Posts: 832
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@Doc:

Ich weiß nicht ob es an Assembler Zeug liegt, aber laut den Devs ist bei diesen Beiden Systemen der Aufwand nicht vertretbar. Das Problem sind also nicht die Systeme.

vlg,

@ngel
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07.04.2013, 00:41 Uhr

angel77
Posts: 832
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Übrigens, hier:

"[...] Jim was a very good manager and with the powerful Gateway behind us, Amiga could raise again from the ashes like a star. But then somebody stopped him and he gave up and cancelled his contract. I do not know the story behind it, but soon Gateway asked me to find a new investor for Amiga. I suggested myself and Gateway agreed and some contracts were already drafted, but my investment was not that high and then Bill McEven showed up and made the deal. [...]"

Quelle: http://www.mos6502.com/friday-commodore/commodore-legends-petro-tyschtschenko/

... steht doch was passiert ist mit Jim, und später kam dann Bill ...

Ihr werdet das früher als 30 Jahre später nirgends stehen sehen, ihr Zweifler. Vermutlich aber niemals. Man sollte nur endlich anfangen damit auf breiter Front umzugehen.

vlg,

@ngel
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EDIT: Geld, meine lieben Freunde, Geld ...

[ Dieser Beitrag wurde von angel77 am 07.04.2013 um 00:42 Uhr geändert. ]

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08.04.2013, 12:23 Uhr

Holger
Posts: 8076
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Zitat:
Original von Doc:
Ist denn soviel AOS4/MorphOS Zeugs in Assembler geschrieben, dass man die Systeme nicht mit vertretbarem Aufwand portieren kann?

Man braucht kein Assembler, um nicht portierbaren Code zu schreiben. Das kann man in jeder Programmiersprache, aber gerade C bieten eine ganze Reihe fantastischer Möglichkeiten.
Man darf nicht vergessen, dass ein wichtiges pro PPC-Argument immer die leichte Möglichkeit, 68k zu emulieren, war, die so zum Dogma wurde, dass die Möglichkeit, andere Plattformen unter Verzicht auf diese Kompatibilität zu unterstützen, nie in Betracht gezogen wurde. Somit wurde auch nie auf portierbare Programmierung geachtet.
Im Gegenteil—bei AmigaOS4 wurde noch Extra-Aufwand betrieben, um die ursprünglich vorhandene 68k-Lauffähigkeit rauszuoperieren.

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08.04.2013, 14:05 Uhr

[ujb]
Posts: 423
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Zitat:
Original von Doc:
ujb, ist ein kleines PPC board 'mittelfristig' eine gute Platform? An ARM dachte ich (mit dem Pi) in erster Linie wegen des Erfolgs dieser Architektur. Ich hab' allerdings keinen Überblick über Verkaufszahlen des PPC.


Der RPi ist nach meinem Verständnis nicht daher so erfolgreich weil er eine ARM ISA nutzt, sondern weil das Ding spotbillig, einigermaßenleistungsfähig und winzig ist. Für die meisten Softwarenutzer ist die ISA eher irrelevant. Ein Miniboard mit ppc als Prozessor hätte IMHO kaum damit ein Problem, dass es PPC ist, genauso wie das mit etlichen anderen ISAs ginge (x86, MIPS, SHx,...).

Zitat:
Ist denn soviel AOS4/MorphOS Zeugs in Assembler geschrieben, dass man die Systeme nicht mit vertretbarem Aufwand portieren kann?
Das Portieren von MorphOS auf ARM ist nicht das Problem. Das Problem ist die Binaryabwärtskompatibilität, die mit MorphOS/ARM schwerlich aufrechtzuerhalten wäre.

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08.04.2013, 14:20 Uhr

OlafSch
Posts: 72
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@[ujb]:

"Das Portieren von MorphOS auf ARM ist nicht das Problem. Das Problem ist die Binaryabwärtskompatibilität, die mit MorphOS/ARM schwerlich aufrechtzuerhalten wäre."

Ehrlich? Geit hat hier in einem anderen Thread geschätzt dass es 5 Jahre dauern würde MorphOS auf eine andere Hardware zu portieren. MorphOS war (genau wie AmigaOS) nie auf Portierbarkeit ausgelegt worden (im Gegensatz zu AROS). Das MOS-Team hat auch nie eine Demo von MorphOS auf einer anderen Hardware gezeigt, wenn die Portierung "kein Problem" wäre hätten sie das bestimmt gemacht (wie mit dem G5-Port schon geschehen), allein schon um Hyperion zu ärgern.

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08.04.2013, 15:29 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Zitat:
Original von [ujb]:
Der RPi ist nach meinem Verständnis nicht daher so erfolgreich weil er eine ARM ISA nutzt, sondern weil das Ding spotbillig, einigermaßenleistungsfähig und winzig ist. Für die meisten Softwarenutzer ist die ISA eher irrelevant. Ein Miniboard mit ppc als Prozessor hätte IMHO kaum damit ein Problem, dass es PPC ist, genauso wie das mit etlichen anderen ISAs ginge (x86, MIPS, SHx,...).

Ok ... meine Frage ging eher in Richtung Zukunftssicherheit. ARM scheint mir den größeren Markt zu haben. Vielleicht ist das ein Aspekt, den man berücksichtigen sollte.

Aber gut ... für AOS4 ist das ja, nach allem, was ich hier erfahren habe, kein Thema mehr. Und AROS geht ohnehin grade den mMn richtigen Weg.
--
Ex Amiga-Computerist

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08.04.2013, 22:11 Uhr

[ujb]
Posts: 423
Nutzer
Zitat:
Original von OlafSch:
@[ujb]:

"Das Portieren von MorphOS auf ARM ist nicht das Problem. Das Problem ist die Binaryabwärtskompatibilität, die mit MorphOS/ARM schwerlich aufrechtzuerhalten wäre."

Ehrlich? Geit hat hier in einem anderen Thread geschätzt dass es 5 Jahre dauern würde MorphOS auf eine andere Hardware zu portieren. MorphOS war (genau wie AmigaOS) nie auf Portierbarkeit ausgelegt worden (im Gegensatz zu AROS). Das MOS-Team hat auch nie eine Demo von MorphOS auf einer anderen Hardware gezeigt, wenn die Portierung "kein Problem" wäre hätten sie das bestimmt gemacht (wie mit dem G5-Port schon geschehen), allein schon um Hyperion zu ärgern.

Dass es dauert habe ich nicht in Abrede gestellt. Wobei sich Geits 5 Jahre wahrscheinlich auf den "big change" beziehen (OS/API-Erweiterung v.a. SMP, resource tracking, MP), der bei einem ISA-Wechsel dringend gleichzeitig gemacht werdden müsste, da man dann ja ohnehin einen Kompatibilitätsbruch hat.
MorphOS wie es jetzt ist auf ARM zu portieren ist gewiss kein 5-Minutenjob, aber grundsätzlich wohl eher eine Fleißarbeit. Und das Hauptargument warum das nicht gemacht ist, ist dass mit so einem MorphOS/ARM _niemend_ gedient wäre. Inkompatibel zu allem jetzigen und inkompatibel zu einem späteren MorphOS.
Der ISA-Switch kommt mit dem fundamentalen API-Update - einmal die Kompatibilität brechen sollte reichen.

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09.04.2013, 00:55 Uhr

Darkfleed
Posts: 122
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Wenn man einem Windows Programierer fragen würde, ob sein Win8 eh mit Win 3.11 Software kompatibel ist, würde der einem ungläubig ansehen. Hier diskutieren wir über so ein Problem. Pfeif auf die ältere Software. Die soll in Emulatoren weiterleben. Einen Bruch machen, und neu starten. Die wenigen Programmierer, die noch verblieben sind, teilen sich auf MOS, OS4, Aros und da haben sich noch welche abgespaltet. So wird das nicht mehr. Außer es gibt einen Wundercompiler der für alle in einem Schritt die Software kompilert. Wenn der Classic Amiga in Aros in einem Fenster läuft, sollte das reichen. AROS kann man überall rennen lassen und ich denke, es sollte sogar auf einen SmartTV Stick laufen können, wenn man es wollte.
--
Die letzten A1200 liegen im Sterben. Lasst ihre Opfer nicht umsonst sein...

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09.04.2013, 03:31 Uhr

angel77
Posts: 832
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Der Vergleich mit dem Marktführer zeigt, dass es sehr wirtschaftlich sein kann zwei Brüche zu machen ... Zur Not mehrmals an der selben Stelle ... ;)

vlg,

@ngel
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09.04.2013, 09:10 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
@angel77:
Der Marktführer hat keinen Bruch bei der zugrundeliegenden
Prozessorarchitektur gemacht. Schlechter Vergleich. Oder ?

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09.04.2013, 09:12 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
"Pfeif auf die ältere Software. Die soll in Emulatoren weiterleben. Einen Bruch machen, und neu starten."

100% meine Meinung. Eigentlich hab ich mal gedacht, daß genau das
MorphOS ist aber anscheinen klebt man da auch an der PowerPC-Architektur fest.

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09.04.2013, 15:53 Uhr

OlafSch
Posts: 72
Nutzer
@jochen22:

Ich denke dass ist wegen der engen Verknüpfung zwischen PPC und 68k. Es auf eine andere Plattform zu portieren würde grundlegende Änderungen erfordern (z.B. 68k Integration vermutlich via UAE ähnlich wie jetzt bei AROS) und es bedeutet eine längere Zeit (vermutlich mehrere Jahre) mit viel Arbeit ohne Einnahmen (und an diesen sind beide "closed source" Betriebssysteme also MOS-Team und Hyperion sehr interessiert). Und wieviel man hinterher an Lizenzen verkaufen könnte kann natürlich keiner genau vorhersagen. Vielleicht würde ein Teil der User diesen Schwenk nicht mitmachen, andere würden sicher dazukommen aber es ist immer ein Risiko.

Und natürlich (wie bei Hase und Igel) ist AROS immer schon da. Bei jeder Portierung gehen die Vorteile der engen 68k Integration erstmal verloren und MorphOS und AmigaOS haben die gleichen Herausforderungen wie AROS und müssen das erstmal soviel besser lösen dass sie ihren Preis rechtfertigen.

[ Dieser Beitrag wurde von OlafSch am 09.04.2013 um 15:55 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von OlafSch am 09.04.2013 um 15:58 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von OlafSch am 09.04.2013 um 16:00 Uhr geändert. ]

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10.04.2013, 10:46 Uhr

Holger
Posts: 8076
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Zitat:
Original von Darkfleed:
Wenn man einem Windows Programierer fragen würde, ob sein Win8 eh mit Win 3.11 Software kompatibel ist, würde der einem ungläubig ansehen.

Und trotzdem geht es sogar (mit Einschränkungen).
Zitat:
Hier diskutieren wir über so ein Problem. Pfeif auf die ältere Software. Die soll in Emulatoren weiterleben. Einen Bruch machen, und neu starten.
Richtig. Da liegt der Hase im Pfeffer: dass Win8 letztendlich Win3.11 auch nur in einer speziellen Art Emulator ausführt, ist letztendlich vollkommen egal.

Gleiches gilt für 68k-Programme auf einem NG-Amiga. Geschwindigkeitsprobleme gibt es keine, denn selbst ein interpretierender Emulator ist auf aktuellen Systemen schneller, als die realen 68k-CPUs jemals waren.

Die alten Programme, die wirklich von noch mehr Performance profitieren könnten, sind eh obsolet. Oder will irgendwer wirklich einen 20 Jahre alten Raytracer benutzen, der am Ende ein LowRes-HAM Bild ausspuckt? Oder eine Video-Bearbeitungssoftware für PAL-Videos?

Zitat:
Original von jochen22:
@angel77:
Der Marktführer hat keinen Bruch bei der zugrundeliegenden
Prozessorarchitektur gemacht. Schlechter Vergleich. Oder ?

Da hat wohl jemand eher an Apple gedacht.
Die haben sogar drei Architekturwechsel mitgemacht, 68k→ppc, MacOS9→MacOSX und ppc→x86.

Microsoft hat auch drei Architekturwechsel mitgemacht, 16Bit-x86→32Bit-x86, Win9x→WinNT und 32Bit x86→x64. Wobei letzterer noch im Gange ist und alle Übergänge weich waren, da die jeweils nächste Architektur immer in der Lage war, die vorhergehende performant auszuführen, zumindest auf Anwendungsebene. Es hieß trotzdem jedesmal „neue Treiber“ und genau in dieser Hinsicht steht man auch ziemlich blöd da, wenn man altes Zeug mit neuen Systemen benutzen will. Außerdem wird der Virtual 8086 Modus unter x64 im Compatibility Mode nicht mehr unterstützt, das heißt mit den 64Bit-Windows Versionen ist dann auch Schluss mit der bequemen 16Bit Emulation. Da braucht’s dann auch einen CPU-Emulator, aber das dürfte wohl niemanden stören.

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10.04.2013, 10:52 Uhr

Holger
Posts: 8076
Nutzer
Zitat:
Original von OlafSch:
Es auf eine andere Plattform zu portieren würde grundlegende Änderungen erfordern (z.B. 68k Integration vermutlich via UAE ähnlich wie jetzt bei AROS) und es bedeutet eine längere Zeit (vermutlich mehrere Jahre) mit viel Arbeit ohne Einnahmen […].

Und der Unterschied zur aktuellen Situation ist…
Zitat:
Und wieviel man hinterher an Lizenzen verkaufen könnte kann natürlich keiner genau vorhersagen. Vielleicht würde ein Teil der User diesen Schwenk nicht mitmachen, andere würden sicher dazukommen aber es ist immer ein Risiko.
Gut, hier kann man dagegen den Unterschied zur aktuellen Situation feststellen: derzeit kann man ziemlich genau vorhersagen, dass man von mal zu mal weniger Lizenzen verkaufen kann, immer mehr User abspringen und keine hinzukommen.
Zitat:
Und natürlich (wie bei Hase und Igel) ist AROS immer schon da. Bei jeder Portierung gehen die Vorteile der engen 68k Integration erstmal verloren und MorphOS und AmigaOS haben die gleichen Herausforderungen wie AROS und müssen das erstmal soviel besser lösen dass sie ihren Preis rechtfertigen.
Es ist eine ziemliche Illusion der Anbieter, dass sie es derzeit nicht müssten. Soll die Integration von 68k-Anwendungen wirklich auf Dauer das einzige sein, das den Preis rechtfertigen soll (bei AOS4 auch noch den Preis teurer Spezialhardware)?

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10.04.2013, 18:17 Uhr

cgutjahr
Posts: 2702
[Administrator]
Zitat:
Original von OlafSch:
Und natürlich (wie bei Hase und Igel) ist AROS immer schon da.

Ich denke nicht, dass das für OS4 eine große Rolle spielt. Ein Großteil der OS4-Interessenten hat an einer "inoffiziellen" Lösung einfach kein Interesse. Egal wie sie heißt und worauf sie läuft.

MorphOS war "schon da" lange bevor OS4 erhältlich war, es hatte anfangs die weitaus bessere PR, lief auf deutlich besserer und schnellerer Hardware etc. - hatte aber gegen OS4 nie eine Chance.

Mal ganz abgesehen davon hat AROS durchaus ähnliche Probleme wie OS4 (zu wenig Entwickler, keine klare Richtung, keine Roadmaps...), einfach nur quelloffen zu sein ist noch kein Totschlagargument.


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