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amiga-news.de Forum > Andere Systeme > Linux per Amiga sichern? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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15.02.2008, 10:21 Uhr

MaikG
Posts: 5172
Nutzer
Kann ich meine Linux Partition mit dem Amiga Sichern und dann
wieder auf eine andere Platte zurückschreiben?
Wenns nicht direkt geht, gehts per Netzwerk? Also ohne das Rockridge,
gelockte Dateien etc. verlohren gehen.

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15.02.2008, 11:13 Uhr

thomas
Posts: 7649
Nutzer

Meinst du während Linux noch läuft ? Das würdest du besser mit Linux-Mitteln machen. Mir als Linux-Laie käme da DD in den Sinn. Aber es gibt bestimmt komfortablere Tools.

Am Amiga geht das natürlich auch. Wenn du die Quell- und Zielfestplatte anschließt, kannst du einfach die Rohdaten kopieren. Das Programm dafür mußt du vermutlich selber schreiben, ist aber kein Problem. Sowas wie TSGUI, nur daß es nicht in eine Datei schreibt, sondern auf eine andere Festplatte. Oder wie Diskcopy.

Natürlich müssen die Quell- und Zielpartitionen exakt (bis aufs Byte) gleich groß sein, denn das Dateisystem wird dabei außer acht gelassen.

Gruß Thomas

--
Email: thomas-rapp@web.de
Home: thomas-rapp.homepage.t-online.de/

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15.02.2008, 18:31 Uhr

MaikG
Posts: 5172
Nutzer
>Meinst du während Linux noch läuft ?

Per Netzwerk müsste es natürlich noch laufen.
Eigentlich meine ich das direkte Kopieren. Wie mit FAT32,
einfach auf eine FFS2 oder SFS Partition rüberziehen. Später
dann wieder zurück.
Ich weiss nur nicht ob es so ein Linux Filesystem mit Lese/Schreibzugriff
auf dem Amiga gibt. Ich hab mal gelesen nur mit Lesezugiff oder
war das doch ntfs?


>Das würdest du besser mit Linux-Mitteln machen.

In dem Moment des zurückspielens hab ich aber kein Linux mehr...


>Am Amiga geht das natürlich auch. Wenn du die Quell- und
>Zielfestplatte anschließt, kannst du einfach die Rohdaten kopieren.

Das ist schlecht, ich wollte Festplatte a) erst im Amiga betreiben
und dann für den PC eine neue besorgen.
Wie man Rohdaten von eine Festplatte holt übersteigt auch mein
wissen...

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15.02.2008, 19:14 Uhr

thomas
Posts: 7649
Nutzer

Du möchtest Dateiattribute erhalten, die es am Amiga nicht gibt, wie soll das gehen ?

Warum schließt du nicht die alte und die neue Festplatte am PC an und bootest mit der (oder einer) Linux-Live-CD, dann kannst du einfach alle Dateien rüberkopieren, ohne Umweg über den Amiga.

Gruß Thomas



--
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15.02.2008, 19:41 Uhr

ylf
Posts: 4070
Nutzer
Du archivierst dein /home Verzeichnis mittels tar. Damit wären dann die User-spezifischen Daten gesichert. Systemfrikeleien gehen dadurch natürlich verloren. Danach installierst Linux auf der neuen Festplatte einfach neu und spielst das tar Archiv einfach wieder zurück.

bye, ylf

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15.02.2008, 21:47 Uhr

MaikG
Posts: 5172
Nutzer
>Du möchtest Dateiattribute erhalten, die es am Amiga nicht gibt,
>wie soll das gehen ?

Hat Linux da mehr als Kommentare und Protection Bits?

>Warum schließt du nicht die alte und die neue Festplatte am PC an
>und bootest mit der (oder einer) Linux-Live-CD, dann kannst du
>einfach alle Dateien rüberkopieren, ohne Umweg über den Amiga.

Weil ich die neue Platte nocht nicht habe.



>Du archivierst dein /home Verzeichnis mittels tar. Damit wären dann
>die User-spezifischen Daten gesichert.


Sind da alle System Einstellungen mit drin?

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16.02.2008, 01:14 Uhr

ylf
Posts: 4070
Nutzer
Zitat:
Original von MaikG:
>Du archivierst dein /home Verzeichnis mittels tar. Damit wären dann
>die User-spezifischen Daten gesichert.


Sind da alle System Einstellungen mit drin?


Nur die User-spezifischen.
Das geht theoretisch auch mit dem gesammten System.
Einfach von einer Live-CD booten, die Linux Partition (Wurzelverzeichnis) mounten und ein tar Archiv davon anlegen, daß kann auch noch zippen um Platz zu sparen.

bye, ylf

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16.02.2008, 09:56 Uhr

MaikG
Posts: 5172
Nutzer
>Einfach von einer Live-CD booten, die Linux Partition
>(Wurzelverzeichnis) mounten und ein tar Archiv davon anlegen,
>daß kann auch noch zippen um Platz zu sparen.

Danke das klingt gut.
Dann muss ich mal gucken ob ich tar auf der LiveCD habe.

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16.02.2008, 10:01 Uhr

AceOfWands
Posts: 102
Nutzer
Neben den Dateiattributen könnten auch symbolische Links zum Problem werden. Ich würds auf dem Amiga nicht machen.

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17.02.2008, 00:10 Uhr

kadi
Posts: 1497
Nutzer
Ich backuppe mein Ubuntu System auf diese weise, ich boote den PC mit Knoppix, das hat tar an bord. Dann mounte ich mein System und erzeuge ein TAR.GZ Das hat sich shr bewährt.

Ein Laufendes Linux kann man so schlecht backuppen, da ja alle möglichen Filesysteme irgendwo eingehängt sein können, sonst backupt man auf diese Weise den FTP Server und die zufällig eingelegten DVDs auch gleich mit.

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17.02.2008, 15:19 Uhr

FischX
Posts: 436
Nutzer
@kadi:
--one-file-system
Damit kannst du dir diese Aktion sparen.

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19.02.2008, 16:26 Uhr

AmigaHarry
Posts: 1642
Nutzer
Frage:

Wenn ich unter MOS die Debianpartitonen mittels ext2filesystem (liest und schreibt auch das ext3fs) anmelde kann ich die über MOS und FryinPAN auf DVD brennen. Ich habe das bis jetzt nur mit der /home - Partition gemacht und wieder zurückgespielt - hat einwandfrei geklappt. Geht das mit der Systempartition auch, oder verliere ich da spezifische Einstellungen bzw. Fileattribute?
Ich nehme mal an, daß das ISO-CD(DVD)-Filesystem die sowieso nicht übernehmen kann, oder speichern LinuxBackupprogramme die extra mit ab?


--
2xPEG2, 3xA3000,2xA1200 - damit mir nicht fad wird!

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19.02.2008, 16:45 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Grundsätzlich reicht tar (mit der "p"-Option zum erhalten der Permissions) für ein Backup eines "schlafenden" (nicht laufenden) Linux. Die p-Option ist allerdings wichtig.

Ob beim Brennen eines nicht ge-tar-ten Linux-Filesystems alles so bleibt wie es soll, ist abhängig vom verwendeten Filesystem auf der Scheibe. Ich würde es nicht riskieren und immer einen Tarball erstellen - praktischer u.a. auch wenn der Tarball größer wird als die Kapazität der verwendeten Scheibe.

--one-file-system ist eine nette Idee, greift aber ins Leere, wenn das Linux über mehrere Partitionen und Filesysteme verteilt ist - wie es gerade bei größeren oder gehärteten Installationen oft der Fall ist. Da muß man entweder die passenden Partitionen "zusammenmounten", oder einzeln einpacken.

Passende Tools mit Netzwerksupport gibt's natürlich auch, z.B. Partimage oder die SystemRescueCd.

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19.02.2008, 17:04 Uhr

FischX
Posts: 436
Nutzer
@Solar:
Ich bezog mich auf das Backup des /home Verzeichnis.
Es ist immer eine gute Idee für home eine eigene Partition anzulegen, und von dieser Regelmäßig "backupen". das home verzeichniss sollte man auch nicht auf mehrere Partitionen verteilen.
wenn man als Amiga sozialisierter Mensch die HAL Devices auf den Desktop mountet verhindert --one-file-system das man statt home auch alle Festplatten und den Firmenserver und gmail und slashdot und... auf z.B. Amazon S3 sichert.

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04.03.2008, 13:33 Uhr

Palgucker
Posts: 1338
Nutzer
Was spricht eigentlich dagegen, die benötigten Teile (MBR, Partition) auf dem Amiga mittels dd aus dem fat95 Archiv zu sichern?
Dann würden sich zumindest diese "Attributfragen" erledigen.

Gruß Palgucker

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04.03.2008, 14:06 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Öh... Attributsfragen? Ich blicke jetzt nicht, worauf Du hinaus willst. :dance3:

Ein "Backup" mit dd hat verschiedene Nachteile. Zum einen speicherst Du auch die Teile der Festplatte mit, die gar nicht benutzt werden. (Ineffizient und langsam.) Und Du kannst ein dd-Backup nur auf die identische Partition zurückspielen. (Kein Resize o.ä.) Die Optionen zu dd sind nicht einfacher als bei tar, und viel gefährlicher beim wieder einspielen.

code:
cd / && tar cjplf backup.tar.bz2 *


bzw.

code:
cd /home && tar cjplf backup.tar.bz2 <user>


Ist doch gar nicht so schwer...

[ Dieser Beitrag wurde von Solar am 04.03.2008 um 14:07 Uhr geändert. ]

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