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amiga-news.de Forum > Andere Systeme > Notebook CPU-Geschwindigkeit [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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29.05.2008, 16:00 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
Nutzer
Hallo Spezialisten :)

Ich hab hier ein Toshiba Notebook SM30X-122 mit nem 1.6 Ghz Pentium M, womit ich bisher absolut keine Probleme hatte. Als ich XP neu aufgesetzt hatte hab ich ne kleine Veränderung am Powermanagement gemacht damit ich auch bei Netzbetrieb nicht auf voller Leistung fahre (wegen der Hitze). Mir ist das beim Spielen aufgefallen, da ich aber nicht besonders viel spiele weiß ich nicht wie lange das Problem schon besteht: Die CPU-Leistung ist im Netzbetrieb ziemlich niedrig, auch wenn ich die Kiste auf volle Leistung stelle. Unter den Systeminformationen werden die 1.6 Ghz angezeigt aber ich kam laut PC Wizard 2006 nicht über 2620 MIPS bzw 118 sek. bei der Mandelbrotberechnung... Habe dann den Powermanager von Toshiba deinstalliert und wieder installiert, diesmal ohne Veränderungen. Gestern abend hatte ich dann 5579 MIPS bzw 52. sek, was eigentlich ok ist. Heute waren es wieder nur maximal 3673 MIPS und 74 sek.!?
Sind die Schwankung so groß, oder woran kann das liegen? Kennt vielleicht jemand ein zuverlässiges Benchmark-Tool um das zu überprüfen?

Gruß,
Björn

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30.05.2008, 10:35 Uhr

Alpha100
Posts: 27
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Ich gehe mal davon aus dass dein Notebook sich runtertacktet, so wie es sein sollte, aber aus irgendeinem Grund wohl nicht mehr hochkommt.

Installier mal CPU-Z oder Everest, diese lesen die Effektiven Werte aus die dein Rechner zur Zeit hat. Dann sehen wir wenigstens mal ob er mit vollem Speed läuft oder nicht.

Kann nämlich auch gut sein dass du einen Task im Hintergrund laufen hast der das Notebook bremst oder der Task hat dafür gesorgt dass die CPU auf volle Leistung läuft und deshalb war der Test erfolgreicher.

Gibt auf jedenfall einige gründe. Aber vorher erst mal die CPU Werte von einem der beiden Programme nennen.

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30.05.2008, 11:27 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
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Hallo, beide Programme geben mir volle 1.6 Ghz an. Das macht PC Wizard übrigens auch, es liefert auch korrekte Werte (500 Mhz) wenn man den Netzstecker zieht und auf Akkuschonung stellt. Habe testweise das Toshiba Energiemanagement nochmal deinstalliert: jetzt bekomme ich über 6000 MIPS, was auch in der Referenz für diese CPU angegeben wird. Dabei habe ich auch mal den Lüfter an der Seite "freigeblasen", ob das mit der Wärmeentwicklung zu tun hat?

Gruß,
Björn

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30.05.2008, 12:53 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Das Mittel meiner Wahl ist das Rightmark CPU Clock Utility. Damit kannst du nicht nur auslesen, sondern auch einstellen wie schnell deine CPU sein soll. Und die aktuelle Temperatur zeigt's dir auch noch an.
--
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30.05.2008, 15:04 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
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@DrNOP

Danke für das Tool, genau sowas hab ich gebraucht. Zwar zeigt es mit die Temperatur nicht an aber sonst macht es das was ich wollte. Anscheinend ist das Teil tatsächlich über längere Zeit mit angezogener Handbremse gefahren :)

Danke!

Björn

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31.05.2008, 23:02 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Hm, das mit der Temperatur ist aber blöd, oder?

Mein Notebook ist genauso mit angezogener Handbremse gelaufen, und nach dem "Öffnen" derselben hab' ich gemerkt daß der verbaute Kühlkörper unterdimensioniert ist! 8o
--
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[ Dieser Beitrag wurde von DrNOP am 01.06.2008 um 20:46 Uhr geändert. ]

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04.06.2008, 11:15 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
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Hi DrNOP,

Ja, das ist wirklich blöd. Die Temperatur wird nicht angezeigt, und deswegen hab ich da noch ne Frage: Gestern abend wollte ich nen Film umwandeln, was ja sehr viel Rechenleistung braucht und deswegen die CPU quasi die ganze Zeit auf 100% Last laufen lässt. Obwohl keine CPU-Core-Temperatur angezeigt wird, sagt mir das Tool nach einer Zeit "CPU-Core overheat detected" und dann "CPU Throttle 95%" was sich aber im Sekundentakt ändert; Mal 80%, 82%, 92% etc. Was mich ja auch nicht besonders stört. Nur: Wie kann das Tool denn dann die Überhitzung feststellen und was viel wichtiger ist, macht das der CPU nichts aus wenn der Takt in jeder Sekunde verstellt wird?

Gruß,
Björn

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04.06.2008, 12:29 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Ich denke, die Overheat Detection ist ein Binärwert. Ob als Pin herausgeführt oder nur intern verwendet, die Feststellung der Überhitzung ist seit Jahren in besseren elektronischen Bauelementen gebräuchlich.

Das ist wie die Ölkontrolleuchte im Auto: Die zeigt dir auch nur an, wenn du zu wenig Öl hast. Deswegen mißt sie den Ölstand noch lange nicht. So wird das hier auch sein.

Und daß es die CPU nicht stört wenn so oft ihr Takt verstellt wird hat mich anfangs auch gewundert, aber bisher habe ich keine Nachteile festgestellt.

Mein Notebook schaltet sich übrigens einfach ab, wenn es eine Überhitzung feststellt. Da scheint deins ausgereifter zu sein...

Übrigens habe ich der Überhitzung vorgebeugt durch eine Reduzierung der Betriebsspannung des Prozessors. Das kann das Tool auch.
--
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04.06.2008, 13:03 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
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Zitat:
Original von DrNOP:
Und daß es die CPU nicht stört wenn so oft ihr Takt verstellt wird hat mich anfangs auch gewundert, aber bisher habe ich keine Nachteile festgestellt.


Danke, das ist gut zu wissen. Kennt sich hier vielleicht trotzdem jemand genau damit aus? Ich will dadurch nicht die Lebensdauer meiner CPU verkürzen...

Zitat:
Mein Notebook schaltet sich übrigens einfach ab, wenn es eine Überhitzung feststellt. Da scheint deins ausgereifter zu sein...

Ja, das ist mir auch schon ein paar mal passiert wenn ich das Notebook längere Zeit auf der Bettdecke z.B stehen hab. Dann ist die Unterseite aber auch wirklich glühend heiß. Ob das auch mit dem Tool nochmal passiert weiß ich nicht und will ich auch nicht unbedingt ausprobieren.

Zitat:
Übrigens habe ich der Überhitzung vorgebeugt durch eine Reduzierung der Betriebsspannung des Prozessors. Das kann das Tool auch.

Das hab ich gesehen, allerdings will ich auch volle Leistung haben wenn benötigt. Die kleineren Abweichungen von der vollen Leistung die das Tool automatisch vornimmt (CPU overheat detected, Throttle by xx%) sind ok, nur möchte ich wie gesagt gerne genau wissen ob das der CPU nicht eher schadet.

Danke schonmal!

Gruß,
Björn

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08.06.2008, 19:08 Uhr

Murmel
Posts: 1428
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Also ich würde mal meinen Lüfter säubern! Du kannst davon ausgehen das wenn der Rechner ca. 2 Jahre alt ist und Du das noch nie gemacht hast ein Staubflaum vor Deinem Lüfter sitzt.

Es gibt Notebooks die schalten sich ab, und Deiner taket vermutlich nur runter. Gibt bestimmt im Bios eine Einstellung dafür.

[ Dieser Beitrag wurde von Murmel am 08.06.2008 um 19:09 Uhr geändert. ]

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08.06.2008, 19:19 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von Bjoern:
Ja, das ist mir auch schon ein paar mal passiert wenn ich das Notebook längere Zeit auf der Bettdecke z.B stehen hab. Dann ist die Unterseite aber auch wirklich glühend heiß.


Kein Wunder, wenn die Lüftungsschlitze verdeckt werden weil das Gerät in die weiche Unterlage einsinkt. Wenn das oft passiert, ist die ursprüngliche Kühllleistung schon deswegen nicht mehr gegeben. Kühlpaste und Pads verflüssigen und verabschieden sich dann mit Hilfe der Schwerkraft, wenns ihnen gar zu heiß wird. Jedesmal ein bisschen mehr.

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08.06.2008, 22:58 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
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Tja, das kann meinem neuen Desktop nicht passieren... Die "gefühlte Temperatur" des Luftstroms aus dem Rechner ist niedriger(!) als die Raumtemperatur... D.h. man könnte ihn als Ventilator benutzen, anders als meinen bisherigen Rechner, der eine prima Heizung abgab (leider auch im Sommer...).

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 08.06.2008 um 22:59 Uhr geändert. ]

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09.06.2008, 01:27 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
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Tut mir leid Leute aber am Thema vorbei :) Kann mir einer sagen ob das ständige Runterregeln der CPU schadet?

Gruß,
Björn

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09.06.2008, 02:02 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
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@Bjoern:
> Kann mir einer sagen ob das ständige Runterregeln der CPU schadet?

Sicherlich schadet ihr das - wie alle Umschaltprozesse einem Bauteil schaden, da dadurch eine höhere Belastung verursacht wird als es ohne Umschalten der Fall wäre. Vermutlich wird sie nicht 50 Jahre, sondern nur 48 Jahre funktionieren. :)

Wenn allerdings die Meldung "CPU overheat detected" tatsächlich zutrifft, also aus Hitzegründen runtergetaktet wird, wird das wohl etwas kritischer sein als wenn das nur um Strom zu sparen oder weil gerade wenig Leistung benötigt wird, erfolgt (letzteres ist ja auch bei Desktop-Rechnern heute gang und gäbe, bei mir läuft die CPU meistens nur mit 1200 statt 1600 MHz). In dem Fall solltest du tunlichst Maßnahmen gegen die Überhitzung ergreifen - eine solche ist Gift für jeden Prozessor.

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 09.06.2008 um 02:13 Uhr geändert. ]

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09.06.2008, 21:05 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Bjoern:
Tut mir leid Leute aber am Thema vorbei :)


Unter Umständen nicht. Siehe Carstens Antwort.


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09.06.2008, 22:01 Uhr

ylf
Posts: 4070
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Es soll wohl auch Notebookgenerationen gegen haben, die nicht für Dauervolllast ausgelegt waren. Kann also sein, daß es selbst bei optimalen Kühlungsbedingungen zum Overheat kommt.

bye, ylf

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10.06.2008, 11:51 Uhr

thomas
Posts: 7649
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@ylf:

Mag sein, aber wer sein Notebook auf die Bettdecke stellt, ist wirklich selbst verantwortlich. Es steht in jeder Anleitung, daß ein Notebook nur auf festen, flachen Oberflächen stehen darf und daß die Belüftung von unten gewährleistet sein muß.

Gruß Thomas

--
Email: thomas-rapp@web.de
Home: thomas-rapp.homepage.t-online.de/

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10.06.2008, 13:33 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
Nutzer
@thomas:

Das war ja auch nur eine Ausnahme mit der ich sagen wollte _dass_ sich das Notebook auch ausschaltet wenn es zu heiß wird, nicht warum. Ist ja nicht so dass ich das Teil ausschließlich auf der Bettdecke stehen hab. Allerdings sind die Gummifüße auch schon soweit abgenutzt dass selbst auf einer festen Oberfläche nur wenig Platz nach unten ist. Im Gegensatz zu anderen Notebooks mit vergleichbarer Leistung ist das Modell hier schon immer "heiß" geworden, von Anfang an. Ich muss aber sagen dass das seit RMClock nicht mehr so schlimm ist wie vorher, anscheinend ist das Management besser als bei den Tools die vorinstalliert sind.


Gruß,
Björn

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10.06.2008, 15:15 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
@Bjoern:
*hehe*, an meinem Notebook fand ich die "Gummifüße" schon von Anfang an nicht weiter erwähnenswert. Ich hatte von 'nem Schrank-Bausatz so seltsame Modulverbinder übrig, das sind so Plastik-Quadrate mit einem 1cm-Stift an jeder Ecke. Damit hab' ich das Ding jetzt "hochgebockt". Das zwei Vorteile: Die Tastatur ist nicht exakt waagerecht, was mir das Tippen erleichtert, und die Lüfter bekommen mehr Luft, was den Prozessor kühler hält.

Aber Achtung:
Es gibt Lüfter, denen man den zugeführten Luftstrom begrenzen muß. Andernfalls ziehen sie so viel Luft an daß ihr Motor überlastet ist, zu viel Strom zieht, zu warm wird und schlußendlich den Geist aufgibt.

Ich habe nun keine Ahnung, ob solche Lüfter in Notebooks Verwendung finden, aber alleine durch den Einbauort und die herrschende Luftstromsituation fand ich mich an diese Modelle erinnert.
--
Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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