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amiga-news.de Forum > Get a Life > The American way of Shit! [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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03.07.2008, 12:09 Uhr

Alchemy
Posts: 784
[Benutzer gesperrt]
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/workingpoor2.html

"Die Fabrik-Jobs, wo Arbeiter mit geringer Schulbildung durch harten Einsatz gutes Geld verdienen konnten, haben Seltenheitswert im zunehmend entindustrialisierten Amerika."

Ist in Good old Germany auch so.
Wegen schwieriger Wirtschaftlicher Lage bla,bla... lese ich jeden Monat bei meinen Absagen.

Zum Glück gibt es hier noch sowas wie eine Soziale hilfe, damit man sich nicht von Katzenfutter ernähren, und im Auto im Winter schlafen muss, weil die Mieten zu teuer sind.

Aber es ist doch immer so gewesen, das alles was von Amerika kommt, auch in Europa mal kommen wird. Früher oder später.

Die ganze Industrialisierung, die Zinsen und die Reichen und Superreichen war ein großer fehler.

Ein fehler wo sehr viele zu leiden haben.

PS: Man wird nicht Superreich, wenn man das Geld nicht von den Armen wegnehmen kann. Und auch nicht, wenn man die Natur nicht misbraucht.


--
Das schwerste im Leben eines Menschen, ist einen anderen Menschen zu verstehen. Wenn man bedenkt, das wir alle Verrückt sind, dann ist der Sinn unserer Existenz im Grunde erklärt.

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03.07.2008, 16:08 Uhr

Jinx
Posts: 2077
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Boah, was für ein Gesülz. Glaubst du vor der Industrialisierung war alles Friede, Freude, Eierkuchen? Die Mehrheit der Bevölkerung arbeitete hart, um kaum über die Runden zu kommen. Die Fürsten führten vor lauter Langeweile Kriege gegeneinander (rat mal auf wessen Rücken) und auch damals würde die Umwelt schon verschmutzt - Kläranlagen gabs schließlich keine und diverse Chemikalien, die alles andere als gesund sind waren auch schon bei den antiken Hochkulturen in Verwendung.
--
eMail: TheJinx@web.de
Homepage: http://www.TheJinx.de
Tales of Tamar-Seite: http://www.eonwes-halle.de

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03.07.2008, 16:49 Uhr

Mad_Dog
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@Alchemy:

Ja, so ist es eben. Der Psychologe würde jetzt sagen: "Warum wollen Sie den immer die Welt ändern. Ändern Sie sich doch selbst!"
--
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03.07.2008, 17:23 Uhr

Valwit
Posts: 750
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tja, etwas mehr aufpassen in der Schule und das Problem würde nicht da sein...
--
Viele Grüsse
Valwit

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03.07.2008, 18:49 Uhr

mir_egal
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hmm. wenn meine Betriebwirtschaftslehrerin sehen könnte was ich jetzt mache, die würde die Welt nicht mehr verstehen. (in BW hatt ich damals ne 4 weils mich einfach nicht interresiert hat)

man brauch keine 1A Schulbildung, man muss nur flexibel sein und auch nach der Schule noch etwas dazulernen können.

Klar ist der Anfang schwer, ich war erstmal 3 Jahre auf Teilzeit beschäftigt (immer noch besser als Harz4 allein) aber inzw. habe ich meinen geregelten 8 Stunden Tag und mein Chef weiss auch das ich pünklich Feierabend machen muss da ich sonst meinen Bus nicht mehr erwische. :P


Und wer wirklich nur dummer Fabrikarbeiter sein will der soll sich doch bei einer Zeitarbeitsfirma bewerben. klar gibts da Abzocker aber zum Glück sind die nicht alle so. war selbt 2 Jahre bei Ranstadt und kann eigentlich nicht negatives berichten, im Gegensatz zu der Firma wo ich davor gearbeitet hab.

und bevor jemend mit der Arbeitslosenleier wieder anfängt will ich nur mal klarstellen das ich selbst 4 Jahre "Arbeitssuchend" war. habe in dieser Zeit nich ein einziges Angebot von der "Agentur für Arbeit" bekommen, musste aber ständig Bewerbungen vorzeigen.

zum Schluss war ich mit meiner Vermittlerin so weit, daß sie nur noch fragte ob ich mich beworben hab und ich nur noch zurückfragte wo ich mich noch bewerben soll (hatte zu der Zeit 2 dicke Ordner mit Absagen und eine Orts-Veränderung kommt für mich nicht in Frage)
=> Bewerbungsthema gegessen.

und alles was ich aus der Geschichte gelern habe ist das man selbt seinen Arsch bewegen muss und sich nicht auf andere (besonders irgendwelche Arbeitsvermittler) verlassen kann.

mfg
--
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Was geht mich mein Geschwätz von Gestern an?!

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03.07.2008, 19:49 Uhr

Mad_Dog
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Zitat:
Original von mir_egal:

und bevor jemend mit der Arbeitslosenleier wieder anfängt will ich nur mal klarstellen das ich selbst 4 Jahre "Arbeitssuchend" war. habe in dieser Zeit nich ein einziges Angebot von der "Agentur für Arbeit" bekommen, musste aber ständig Bewerbungen vorzeigen.


Die "Agentur für Arbeit" ist garnicht daran interessiert, Arbeitsplätze zu vermitteln. Würde sie das, dann würde sie sich selbst ihre Geschäftsgrundlage entziehen - nämlich die Arbeitslosigkeit zu verwalten. Hätten wir Vollbeschäftigung, würde diese Behörde überflüssig. Und welche Behörde will denn schon selbst dafür sorgen, daß sie überflüssig wird?

Andererseits wären bei Vollbeschäftigung die Mitarbeiter der "Agentur für Arbeit" selbst von Arbeitslosigkeit bedroht. Also sind sie in der privilegierten Position, sich selbst aussuchen zu können, auf welcher Seite sie sein wollen. Und in einer solchen Position ist eben jeder Egoist.

Am "Arbeitslosenuniversum" hängt ein ganzer "Industriezweig" inklusive Sozialarbeiter, Notunterkünften, 1-Euro Jobs und Zeitarbeitsfirmen. Diejenigen, die von diesem "Arbeitslosenuniversum" profitieren, sind wohl kaum daran interessiert, daß dieses aufhört zu existieren...


--
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03.07.2008, 22:37 Uhr

mir_egal
Posts: 551
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Zitat:
Original von Mad_Dog:
Zitat:
Original von mir_egal:

und bevor jemend mit der Arbeitslosenleier wieder anfängt will ich nur mal klarstellen das ich selbst 4 Jahre "Arbeitssuchend" war. habe in dieser Zeit nich ein einziges Angebot von der "Agentur für Arbeit" bekommen, musste aber ständig Bewerbungen vorzeigen.


Die "Agentur für Arbeit" ist garnicht daran interessiert, Arbeitsplätze zu vermitteln. Würde sie das, dann würde sie sich selbst ihre Geschäftsgrundlage entziehen - nämlich die Arbeitslosigkeit zu verwalten. Hätten wir Vollbeschäftigung, würde diese Behörde überflüssig. Und welche Behörde will denn schon selbst dafür sorgen, daß sie überflüssig wird?

Andererseits wären bei Vollbeschäftigung die Mitarbeiter der "Agentur für Arbeit" selbst von Arbeitslosigkeit bedroht. Also sind sie in der privilegierten Position, sich selbst aussuchen zu können, auf welcher Seite sie sein wollen. Und in einer solchen Position ist eben jeder Egoist.

Am "Arbeitslosenuniversum" hängt ein ganzer "Industriezweig" inklusive Sozialarbeiter, Notunterkünften, 1-Euro Jobs und Zeitarbeitsfirmen. Diejenigen, die von diesem "Arbeitslosenuniversum" profitieren, sind wohl kaum daran interessiert, daß dieses aufhört zu existieren...


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Willkommen in Deutschland (Bonzen-Selbstsucht-Land). :(


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04.07.2008, 00:05 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von Mad_Dog:
Die "Agentur für Arbeit" ist garnicht daran interessiert, Arbeitsplätze zu vermitteln. Würde sie das, dann würde sie sich selbst ihre Geschäftsgrundlage entziehen - nämlich die Arbeitslosigkeit zu verwalten. Hätten wir Vollbeschäftigung, würde diese Behörde überflüssig.

.....


Das könnte in der Bild-Zeitung gestanden haben. ;)

Nur mal so als Hinweis. Vollbeschäftigung bedeutet nicht, dass es keine Arbeitslosen/-suchenden mehr gibt.

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04.07.2008, 00:17 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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ich sollte mich wirklich schämen, damals nach anderthalb Jahren Arbeitslosigkeit eine Ausbildung in einem vollkommen uncoolen Beruf angefangen zu haben ;)
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God forgives - who forgives God ?

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04.07.2008, 00:19 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
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Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Mad_Dog:
Die "Agentur für Arbeit" ist garnicht daran interessiert, Arbeitsplätze zu vermitteln. Würde sie das, dann würde sie sich selbst ihre Geschäftsgrundlage entziehen - nämlich die Arbeitslosigkeit zu verwalten. Hätten wir Vollbeschäftigung, würde diese Behörde überflüssig.

.....


Das könnte in der Bild-Zeitung gestanden haben. ;)

Nur mal so als Hinweis. Vollbeschäftigung bedeutet nicht, dass es keine Arbeitslosen/-suchenden mehr gibt.


Du meinst, ich mache hier ein auf Polemik. Mag sein. Aber ich spreche aus Erfahrung. Ich kenne keinen einzigen, dem das Arbeitsamt je einen Job vermittelt hat. Auf der anderen Seite habe ich auch schon Ingenieure rumheulen hören "man findet so schwierig qualifizierte Arbeitskräfte". Ich dann: "Warum haben Sie denn nicht mal beim Arbeitsamt nachgefragt". Herr Dipl. Ing. dann "Habe ich ja, aber die konnten mir niemanden vermitteln". Komischerweise konnte dem Mann von einem Technologiezentrum sehr schnell geholfen werden. Interessant, nicht wahr? Fazit: Wer sich auf das Arbeitsamt verlässt, der ist verlassen.



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[ Dieser Beitrag wurde von Mad_Dog am 04.07.2008 um 00:20 Uhr geändert. ]

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04.07.2008, 00:30 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von Mad_Dog:
Du meinst, ich mache hier ein auf Polemik.

Nein. Mir war eher, als seihst Du einem häufig auftretenden Irrtum erlegen.
Zitat:
Aber ich spreche aus Erfahrung. Ich kenne keinen einzigen, dem das Arbeitsamt je einen Job vermittelt hat.
Geht mir genau so. Hat aber nichts damit zu tun, dass die Behörde Gefahr laufen würde überflüssig zu werden. Auch bei Vollbeschäftigung wird sie das nicht.
Zitat:
Wer sich auf das Arbeitsamt verlässt, der ist verlassen.
Das Arbeitsamt dient in erster Linie der Verwaltung der Einnahmen aus der Arbeitslosenversicherung und der Auszahlung von Leistungen. Eine effektive Jobvermittlung neben diesem "Kerngeschäft" kann von den Sachbearbeitern gar nicht geleistet werden, weil ihnen die Zeit und die spezifische Ausbildung fehlt. Geb den Mitarbeitern dieser Behörde nicht die Schuld dafür. Der Fehler liegt im System. Jobvermittlung ist nichts, was man in 30 Minuten am Tag nebenher erledigen kann.


[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 04.07.2008 um 00:34 Uhr geändert. ]

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04.07.2008, 00:34 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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Zitat:
Original von Mad_Dog:
Wer sich auf das Arbeitsamt verlässt, der ist verlassen.


Das kann ich aus privater (ich hab damals nach 3 Monaten AlHi-Bezug mal nachgefragt, ob die mir evtl. eine Stelle oder noch besser einen Arbeitsplatz vermitteln können - Antwort "das hätten sie von Anfang an sagen müssen, dass wir Sie als arbeitssuchend führen sollen", meinen Ausbildungsplatz habe ich mir dann selber gesucht) und beruflicher Erfahrung (früher hieß es beim Arbeitsamt "steckt die Leute in eine Umschulung, wenn sie nicht wollen - Sperre und ab zum Sozialamt, Hauptsache raus aus der Statistik" und heute bei den Hartz IV ARGEn: "der könnte erwerbsunfähig sein, den schicken wir mal zur Grundsicherung") leider bestätigen.
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04.07.2008, 00:40 Uhr

Mad_Dog
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Zitat:
Original von Maja:
Hat aber nichts damit zu tun, dass die Behörde Gefahr laufen würde überflüssig zu werden. Auch bei Vollbeschäftigung wird sie das nicht.


Wenn diese Behörde es bei Pi*10^6 Arbeitslosen in Deutschland es nicht schafft, einem Ingenieur einen qualifizierten Mitarbeiter zu vermitteln, dann hat diese IMHO ihre Daseinsberechtigung bereits verwirkt. Und wenn ich sowas sehe, dann erlaube ich mir auch, die Freiheit herauszunehmen, polemisch zu werden.



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04.07.2008, 00:49 Uhr

Mad_Dog
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Zitat:
Original von Maja:
Geb den Mitarbeitern dieser Behörde nicht die Schuld dafür. Der Fehler liegt im System. Jobvermittlung ist nichts, was man in 30 Minuten am Tag nebenher erledigen kann.


In der Vergangenheit wurde eine Menge Geld in ein datenbankbasiertes System zur Jobvermittlung gepumpt. Es wurde also vieles automatisiert. Wenn es dem Arbeitsamt trotzdem nicht möglich ist, Arbeitssuchenden Jobs zu vermitteln, ist das wirklich ein gravierender Systemfehler.


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04.07.2008, 01:03 Uhr

Mad_Dog
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Zitat:
Original von Alchemy:
Zum Glück gibt es hier noch sowas wie eine Soziale hilfe, damit man sich nicht von Katzenfutter ernähren,


Wenn es dennoch einmal soweit kommen sollte, empfehler ich Dir
Spaghetti Shebanese von Volker Kitz:

Bild: http://ecx.images-amazon.com/images/I/71TE0YC4JEL._SL500_AA240_.gif
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04.07.2008, 08:46 Uhr

Amaris
Posts: 941
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Oder auch:

Bild: http://www.annette-grabowsky.de/blog/uploads/bilder/mensamaggi.jpg.jpg
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:amiga: Amiga 1200, Infinitiv-Tower, Blizzard 1260 @66 MHz, Mediator 1200 LT4, 2 MB Chip / 128 MB Fast-RAM, 4 GB HDD, Voodoo 3, Realtek Ethernet-Karte, Soundkarte Abit Home Theater AU10, CD-Brenner, OS 3.9



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04.07.2008, 10:46 Uhr

aPEX
Posts: 4692
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Die bösen, bösen Amis...
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The dark side of amiga computing

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04.07.2008, 13:33 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
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@Amaris:

In so mancher Mensa gibt's einen Fraß, den Katzen vermutlich verschmähen würden.
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04.07.2008, 13:34 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von Mad_Dog:
Wenn diese Behörde es bei Pi*10^6 Arbeitslosen in Deutschland es nicht schafft, einem Ingenieur einen qualifizierten Mitarbeiter zu vermitteln, dann hat diese IMHO ihre Daseinsberechtigung bereits verwirkt.

Um es mal mit einem Gleichnis zu versuchen. Man hat versucht, aus einer Bäckerei eine Hoch- und Tiefbau Unternehmen zu machen. Das kann nicht funktionieren. Jobvermittlung ist ein Fulltime-Job, nichts was man als Nebentätigkeit machen könnte.
Zitat:
Und wenn ich sowas sehe, dann erlaube ich mir auch, die Freiheit herauszunehmen, polemisch zu werden.
Den Spieß kann man aber auch umdrehen. Wenn die Jobvermittlung an einen Ingenieur nicht erfolgreich ist, muss liegt nicht zwingend nur am Jobvermittler liegen. Vor den bekannten finanziellen Schwierigkeiten beklagt sich z.B. EADS darüber, dass es schier unmöglich sei, innerhalb Deutschland geeignete Kräfte für Ingenieursstellen zu finden. Nach Aussage von EADS scheiterete die Einstellung favorisierter Kandiaten häufig am fehlenden Umzugswillen.

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04.07.2008, 15:22 Uhr

Solar
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Zitat:
Original von Mad_Dog:

Ich kenne keinen einzigen, dem das Arbeitsamt je einen Job vermittelt hat.


Dafür sind sie ja auch nicht da. Sie sind dafür da, Dich bei Deiner eigenverantwortlichen Arbeitssuche zu unterstützen.

Ich bin seinerzeit zum Arbeitsamt gegangen, und habe - sinngemäß - gesagt: "Finanziert mir diese eine (teure) Schulungsmaßnahme, und ihr hört nie wieder etwas von mir".

Nix "was habt ihr für mich, was könnt ihr für mich tun". Von der Schulung habe ich erfahren, weil ich herumgefragt habe. Um diese Maßnahme mußte ich kämpfen. Am Telefon hatte ich eine platte Absage bekommen, also bin ich persönlich hin, kam erst auf die Warteliste, bin aber drangeblieben.

Das ist neun Jahre her. Ich habe 18 Monate gebüffelt, mich auch mit einem "gut" nicht zufriedengegeben, die Schulung mit 1,4 abgeschlossen. Ein Dutzend Bewerbungen, von den meisten habe ich nicht einmal eine Absage bekommen. Schließlich doch einen Job bekommen, seither zweimal (jeweils auf Eigeninitiative) den Arbeitgeber gewechselt, war aber keinen einzigen Tag mehr Arbeitslos.

Soll nicht heißen, daß ich dabei nicht auch etwas Glück gehabt hätte. Aber wer sich nicht selbst hilft, braucht's vom AA auch nicht zu erwarten.



[ Dieser Beitrag wurde von Solar am 04.07.2008 um 15:25 Uhr geändert. ]

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04.07.2008, 18:11 Uhr

Mad_Dog
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Zitat:
Original von Maja:
Um es mal mit einem Gleichnis zu versuchen. Man hat versucht, aus einer Bäckerei eine Hoch- und Tiefbau Unternehmen zu machen. Das kann nicht funktionieren. Jobvermittlung ist ein Fulltime-Job, nichts was man als Nebentätigkeit machen könnte.


Im Jargon des AA nennt sich das glaube ich Flexibilität. Wenn ein Bäcker backen kann, dann kann er auch Ziegelsteine backen und statt Rührkuchen auch Zement anrühren - so denkt jedenfalls das AA.

Falls die Mitarbeiter des AA zu doof sein sollten, eine Webseite (ihrer eigenen Behörde) aufzurufen und dort nach aktuellen Jobangeboten zu suchen, dann sind sie selbst für ihren Job nicht qualifiziert.


--
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04.07.2008, 23:14 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Mad_Dog:
Falls die Mitarbeiter des AA zu doof sein sollten, eine Webseite (ihrer eigenen Behörde) aufzurufen und dort nach aktuellen Jobangeboten zu suchen, dann sind sie selbst für ihren Job nicht qualifiziert.


Als wenn es damit getan wäre auf eine Webseite nach Jobangeboten zu suchen. Verwechselse bitte Arbeitsplatzvermittung an Dritte nicht mit der eigenen Jobsuche.

Und warum soll überhaupt ein Sachbearbeiter der ARGE für mich auf Webseiten nach Jobs suchen? Was denn noch? Zur Toilette begleiten und den Hintern abputzen? :P

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05.07.2008, 02:10 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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Zitat:
Original von Maja:

Und warum soll überhaupt ein Sachbearbeiter der ARGE für mich auf Webseiten nach Jobs suchen? Was denn noch? Zur Toilette begleiten und den Hintern abputzen? :P


Du glaubst gar nicht, was man als Sachbearbeiter im Bereich soziale Sicherung so erlebt ;)
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God forgives - who forgives God ?

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05.07.2008, 11:06 Uhr

Alchemy
Posts: 784
[Benutzer gesperrt]
Wenn ich einigen von Euch Eure Offtopic Beiträge lese, die im grunde wenig mit den Amerikanischen "Traum" zu tun haben, dann frage ich mich, ob da neben Glück, nicht auch noch eine Kräftige Vitamin B Spritze bei dem Job finden mit beigeholfen hat. Auch als "Inländer" hat man einen Bonus, was ein Ausländer (in Deutschland ist das Wort ja wie ein Schimpfwort) nicht so hat.

Aber zum Thema zurück:

http://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel80.html

Die Säulen des Wohlstandes und der Unbegrenzten möglichkeiten beginnen zu bröckeln.

Vor allem macht es sich sichtbar bemerkbar.
Am besten sieht man die Misere, wenn man sich mit Aktien beschäftigt.

Wie naiv wir Industriemenschen doch waren, und noch sind, um zu glauben, das es einen ewigen Wohlstand geben kann, das man sich unbegrenzt vermehren, und die Natur missbrauchen kann.

Die Welt ist ja groß.

Aber wieviel Hektar braucht ein Mensch pro Tag?
Wenn man die Ressourcen zusammen bringt, dann ist die Überlebensgrundlage für den Menschen doch nicht so groß.

Da heist es: Ja die Reichen und Superreichen, da kann man nichts machen.

Wirklich nicht?

Wer hat die den zu dem gemacht, was sie heute sind?
Wer ist den das Dumme Schwein der sich mühevoll den Arsch für die aufreißt, für ein Hundenapf voll Fertig Frass aus der Fabrik, billige Autos und sonstiger Billiger China Elektro Spielzeug und Kunstoff Kleidung? Niemals eine relle Chance mal selbst auf den grünen zweig zu kommen, weil die Bonzen die wichtigsten Ressourcen unter sich aufgeteillt haben.

Schau mal in den Spiegel!

Aber das ist eh ein Teufelskreislauf.
Niemand wagt es die Matrix zu durchbrechen.
Wir werden immer mehr kontrolliert, man zäumt uns ein wie Menschenvieh.

Orvells Roman 1984, wird immer Realer.

Und dabei haben wir nichts zu verlieren, weil wir von Geburt an, totgeweihte sind.

Was ist besser?

Als Lakai für die Dekadenten und Machhungriegen, als Arbeitszombie zu Leben und zu sterben? Oder was zu bewegen, um was in der Welt zu hinterlassen, was von bedeutung ist?

Die Industrie Gesellschaft frisst sich selbst, und ihre Kinder auf.

Ein schönes sorgenfreies Wochenende.
Geniest die Sonne, wenigstens eine Ressource die man nicht von Menschenhand zerstören kann. :itchy:


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05.07.2008, 17:34 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
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Zitat:
Original von Alchemy:

Aber wieviel Hektar braucht ein Mensch pro Tag?
Wenn man die Ressourcen zusammen bringt, dann ist die Überlebensgrundlage für den Menschen doch nicht so groß.


Wenn Du Angst hast zu verhungern, kannst Du es ja so machen, wie es
dieser Zeitgenosse hier vorschlägt: Deine Nahrung selbst anbauen.

Er ist übrigens nicht der erste, der glaubt, so für die kommende Apokalypse gewappnet zu sein. Kurt Saxon hatte diese Idee schon lange. Er rät außerdem, sich auch noch zu bewaffnen, damit einem niemand die Ernte wegfrisst.

Zitat:
Niemand wagt es die Matrix zu durchbrechen.
Wir werden immer mehr kontrolliert, man zäumt uns ein wie Menschenvieh.

Orvells Roman 1984, wird immer Realer.

Und dabei haben wir nichts zu verlieren, weil wir von Geburt an, totgeweihte sind.


Wenn Du so denkst, dann ist vielleicht Alex Jones' Film
Police State 3 - Total Enslavement genau das richtige für Dich.

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http://www.norman-interactive.com

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05.07.2008, 18:03 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
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@Alchemy:
> ob da neben Glück, nicht auch noch eine Kräftige Vitamin B
> Spritze bei dem Job finden mit beigeholfen hat.

Nur mal so als Hinweis: Beziehungen kann man knüpfen und pflegen, das ist nicht nur eine Sache von Glück. Denn derjenige, der für 100 Euro mehr arbeiten geht, hat eine Chance, neue Leute kennen zu lernen, derjenige, der sich dafür zu fein ist und lieber den "Bonzen" und "Wirtschaftsbossen" die Schuld für die eigene Misere gibt, natürlich nicht.

> Niemand wagt es die Matrix zu durchbrechen.

Ich verrate Dir mal etwas: Wenn ich meine Job verlieren würde und auf der Straße landen würde, dann ist es eben so. Dann werde ich mir zur Not wieder für 100 Euro mehr den Allerwertesten aufreißen und nichts unversucht lassen, wieder Fuß zu fassen. Da brauch ich keine "Matrix" für durchbrechen und das ist auch kein Hexenwerk.

Ciao,
Andreas.

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05.07.2008, 19:53 Uhr

Archeon
Posts: 1802
Nutzer
Die Verhältnis was du nennst, sind ja auf den besten Wege in Deutschland eingeführt zu werden.

--
In einer Sigularität enden alle Naturgesetze.
Frühling.. 8h in Berlin geht die Sonne hoch
http://de.youtube.com/watch?v=FfoQsZa8F1c&feature=related


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06.07.2008, 18:59 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Archeon:
Die Verhältnis was du nennst, sind ja auf den besten Wege in Deutschland eingeführt zu werden.


Da reiht jemand zusammenhanglos ein paar Phrasen und Klischees anneinander und Du liest ein Verhältnis heraus das eingeführt werden soll?

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24.07.2008, 12:24 Uhr

Francis
Posts: 93
Nutzer
"Zum Glück gibt es hier noch sowas wie eine Soziale hilfe, damit man sich nicht von Katzenfutter ernähren, und im Auto im Winter schlafen muss, weil die Mieten zu teuer sind."


Du würdest Dich umschauen, wenn Du Dich von Katzenfutter ernähren müsstest!
Ich gebe im Monat mehr Geld für Katzenfutter aus, als ich für meine Lebensmittel benötige.

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24.07.2008, 14:38 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Francis:
Ich gebe im Monat mehr Geld für Katzenfutter aus, als ich für meine Lebensmittel benötige.


Diese kleinen runden Dosen mit blauem Deckel enthalten kein Katzenfutter. ;-)


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