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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Festplatten-Lösung im A4000 PPC [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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08.07.2008, 16:10 Uhr

brother_joe
Posts: 16
Nutzer
Hallo zusammen,

ich habe meinen A4000D mittlerweile mit CSPPC, Grafikkarte und ordentlich Speicher versorgt. Bei all dem scheint nun aber meine alte IDE-Platte am internen Controller langsam zum Flaschenhals zu werden - dies wird also wohl als nächster Renovierungspunkt auf dem Plan stehen. Ich schwanke derzeit noch zwischen den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten; vielleicht könnt Ihr mir da aufgrund Eurer Erfahrung weiterhelfen:


  • Ist der Leistungssprung mit UW-SCSI-Geräten die Kosten und den Aufwand für Komponenten und Verkabelung wert oder tut's eventuell auch eine modernere IDE Platte am internen IDE-Controller?
  • Sind diese Acard SCSI-2-IDE oder SCSI-SATA Konverter ihr Geld wert?
  • Nebenbei liebäugle ich mit der Anschaffung einer Deneb USB-Karte. Ist der Betrieb einer S-ATA Platte über USB-2-SATA Adapter an der Deneb eine Alternative, oder ist das wegen der Beschränkungen des Zorro-Busses blödsinnig?


Schon einmal danke für alle Antworten,
brother_joe
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08.07.2008, 16:39 Uhr

thomas
Posts: 7680
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@brother_joe:

Der interne IDE-Bus schafft ca. 2 MB/s bei voller Prozessorlast. Der UW-SCSI schafft bei richtiger Konfiguration bis zu 20 MB/s mit geringer Prozessorlast. Die Deneb mit S-ATA-Adapter schafft glaube ich zwischen 6 und 10 MB/s, wenn ich micht richtig erinnere.

Wenn du SCSI nimmst, würde ich schon so einen SCSI-IDE-Adapter mit einer günstigen IDE-Festplatte benutzen. Oder SCSI-SATA.

Gruß Thomas

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08.07.2008, 17:26 Uhr

tploetz
Posts: 4026
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@brother_joe:
Hallo,
ich habe zwei IDE-Festplatten und ein DVD-Brenner jeweils
an einen Acard-Adapter UW-SCSI mit der CyberstormPPC verbunden,
läuft ganz gut.

tploetz :boing:

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08.07.2008, 17:28 Uhr

zipper
Posts: 239
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Zitat:
. Der UW-SCSI schafft bei richtiger Konfiguration bis zu 20 MB/s mit geringer Prozessorlast.
Eigentlich 28 - 31 MB/s.


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08.07.2008, 19:58 Uhr

aPEX
Posts: 4692
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My Amiga 4000 Story - or the evolution of an A4000!

Guck mal in diesen Thread, da ist die komplette Entwicklungsgeschichte meines A4000 in den letzten 4 Jahren beschrieben. Von IDE zu SCSI, von MKI zu CSPPC usw. ;) Auch alles zum Thema SCSI, inklusive eines Fehlers der nach 2 Jahren erst unter AOS4 gefunden wurde (kein TP (TermPower)).

Verwenden tu ich für die meisten Daten einen ACard SCSI->IDE Adapter mit einer Samsung 2,5" 80GB (8MB Cache) Notebookfestplatte und eine kleine 18GB SCSI Seagate 3,5" HD die dem Bus TermPower (TP) liefert.

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08.07.2008, 20:24 Uhr

Berserker-mat
Posts: 166
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moin

ich kann dir auch nur zu einen solchen UW-SCSI->IDE acard adapter
raten
hab im 4000er auch 2 verbaut und bin sehr zufrieden
zumal die SCSI festplatten auch sehr laut sind
was S-ATA angeht ka, hab nur IDE geräte
eine Deneb hab ich auch drinne, sehr feines stück hardware
aber für die Hauptfestplatte würd ich schon den CSPPC kontroller
nutzen der is das speed max imo


MfG Matthias

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09.07.2008, 15:01 Uhr

brother_joe
Posts: 16
Nutzer
Hi zuasmmen,

erst einmal danke für Eure Antworten. So wie's aussieht, ist ja die Acard + IDE Lösung wohl die beste. Noch eine Frage zum Aufbau des Busses. Da die CSPPC ja keinen Terminator hat, müsste die Kette etwa so aussehen, oder?

TERMINATOR - CSPPC - HDD via Acard ( - CD/DVD ) - TERMINATOR

Oder ist im Acard-Adapter ein Terminator integriert?

Grüße,
brother_joe
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09.07.2008, 16:43 Uhr

thomas
Posts: 7680
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Der Acard hat alle bei SCSI üblichen Jumper, darunter auch Term und TermPwr.

Hier gibt es das Handbuch: http://dl.acard.com/manual/english/aec-7720u&uw.pdf

Gruß Thomas

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09.07.2008, 19:38 Uhr

aPEX
Posts: 4692
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Zitat:
Original von thomas:
Der Acard hat alle bei SCSI üblichen Jumper, darunter auch Term und TermPwr.


Aber nur die Versionen für 3,5", die 2,5" Adapter haben weder Term noch TermPwr. Habe ich mir sogar vom ACard Support bestätigen lassen.

--
The dark side of amiga computing

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03.10.2008, 17:51 Uhr

brother_joe
Posts: 16
Nutzer
Hallo nochmal,

ich hab jetzt meinen Acard-Adapter frisch von Vesalia bekommen und gleich eingebaut. Die Platte (80 GB Maxtor) wird auch korrekt erkannt, allerdings werden beim Initialisieren und Partitionieren mit der HDToolBox von OS 3.9 nur ca. 20 GB angezeigt. Kann das was mit der Firmware vom Acard (ist laut Aufkleber die Version 3.88) zu tun haben? Ich meine mal gelesen zu haben, dass diese Firmwareversion Probleme verursachen kann...

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03.10.2008, 20:11 Uhr

Berserker-mat
Posts: 166
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jop die 3.88 funzt net im amiga
die musste downgraden auf 3.86 zb


http://www.a1k.org/forum/showthread.php?t=11697&page=3

http://www.german-amiga-community.de/viewtopic.php?t=8967

[ Dieser Beitrag wurde von Berserker-mat am 03.10.2008 um 20:13 Uhr geändert. ]

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03.10.2008, 23:48 Uhr

Mirko_Naumann
Posts: 715
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@brother_joe

> Ist der Leistungssprung mit UW-SCSI-Geräten die Kosten und den Aufwand für Komponenten und Verkabelung wert oder tut's eventuell auch eine modernere IDE Platte am internen IDE-Controller?

Der interne IDE-Controller dürfte mit zu den langsamsten gehören, die es gibt. Zudem kann er nicht mit LBA-48 für Festplatten über 128 GB umgehen. Größere Platten würden damit auf diese Grenze degradiert.

Wenn schon IDE, dann lohnt sich höchstens der MK5 http://www.elbox.com/news_08_08_21.html , damit hättest du dann auch gleich einen Dongle für das AllegroCDFS. Aber für das Geld bekommst auch 2 Acards.

> Sind diese Acard SCSI-2-IDE oder SCSI-SATA Konverter ihr Geld wert?

Verglichen mit was? Die gebotene Leistung ist das Maximum, was du am Classic erzielen kannst. Noch mehr (theoretisches Limit 66 MB/s, praktisch wohl eher um die 50 MB/s) wäre nur noch über den MiniPCI-Anschluß auf der CyberStormPPC/MK3 möglich, aber dafür gibt's leider nix (oder gibt's mittlerweile SCSI Treiber für's G-REX?). Zudem würde diese Lösung das Mediator (insbesondere dort eingesetzte Graphikkarten) gnadenlos ausbremsen.

Wert? - Das kommt auf die Verwendung an. Eine alte, kleine und langsame Platte lohnt sich damit wohl nicht. 80 GB sollten das Minimum sein. Alles, was über die 128 GB Grenze geht und mehr als 20 MB/s liefert, ist es schon wert. Die SATA Variante würde ich aber nicht am Classic verwenden, weil da das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Für das Geld (doppelt soviel wie ein IDE-SCSI Acard) müsste mir die Bridge schon 2 SATA Ports bieten, so wie meine DUAL-SATA to IDE Bridge im Pegasos.

> Nebenbei liebäugle ich mit der Anschaffung einer Deneb USB-Karte. Ist der Betrieb einer S-ATA Platte über USB-2-SATA Adapter an der Deneb eine Alternative, oder ist das wegen der Beschränkungen des Zorro-Busses blödsinnig?

Diese Lösung wäre wohl etwa gleich schnell, wie der interne IDE. Vorteile sind LBA-48 und HotSwap (an-/abstöpseln im laufenden Betrieb). Würde ich aber nur für externe Festplatten nutzen oder wenn du es tatsächlich geschafft haben solltest, alle SCSI IDs mit Platten und anderen Laufwerken zu belegen. Dann wäre aber ein dezenter Hinweis auf Stromrechnung und globale Erwärmung angebracht ;-)

Zitat:
Original von zipper:
Zitat:
. Der UW-SCSI schafft bei richtiger Konfiguration bis zu 20 MB/s mit geringer Prozessorlast.
Eigentlich 28 - 31 MB/s.

Das Maximum liegt bei 40 MB/s. Wenn die Festplatte weniger liefert, liegt's nicht an der CyberStormPPC/MK3, sondern an einer zu langsamen Festplatte. Zu schnelle Platten werden auf die 40 MB/s gedrosselt.

Um maximale Performence zu erzielen, sollte beim Kauf einer Festplatte auf möglichst großen Cache geachtet werden (16 MB oder mehr ist top). Das reduziert die Prozessorlast weiter (die liegt aber eh nur so bei 3% für 68060) und beschleunigt das Kopieren innerhalb der Festplatte, z.B. von erster auf letzte Partition.
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04.10.2008, 09:31 Uhr

mboehmer
Posts: 350
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Zitat:
Wenn schon IDE, dann lohnt sich höchstens der MK5 http://www.elbox.com/news_08_08_21.html , damit hättest du dann auch gleich einen Dongle für das AllegroCDFS. Aber für das Geld bekommst auch 2 Acards.

Wobei an dieser Stelle hingewiesen werden sollte, dass das ROM dieses Kontrollers sich möglicherweise mit anderen FlashROMs auf Zorro verbeisst und das gesamte Plattensystem im Amiga (auch auf der CSPPC) massiv stören kann, wie uns einige User bereits berichtet haben.

Wenn es um Performance geht, ist der SCSI-Kontroller der CSPPC allererste Wahl.
Abgesehen von der DENEB sind alle anderen Lösungen auf Zorro III reine PIO-Lösungen mit entsprechender Belastung des Prozessors und des OS.

Wenns irgendwie geht, nimm die CSPPC - keine Umwege über Zorro, direkt per DMA in den Speicher, keine Probleme mit Buster oder anderen Custom Chips.

Michael

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04.10.2008, 10:38 Uhr

thomas
Posts: 7680
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@Mirko_Naumann:

Zitat:
Zudem kann er nicht mit LBA-48 für Festplatten über 128 GB umgehen.

Das hat nichts mit dem Controller zu run, sondern mit dem Treiber. Einen Fix gibt es bereits: http://aminet.net/package/driver/media/SCSI4345p


Zitat:
damit hättest du dann auch gleich einen Dongle für das AllegroCDFS.

Den Dongle kann man auch softwaremäßig realisieren. Zudem bietet AllegroCDFS nichts, was andere CD-Dateisysteme nicht auch können.

Gruß Thomas

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04.10.2008, 11:09 Uhr

MaikG
Posts: 5172
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>Den Dongle kann man auch softwaremäßig realisieren. Zudem bietet >AllegroCDFS nichts, was andere CD-Dateisysteme nicht auch können.

Allegro soll das direkte DVD Filesystem unterstützten.
Zudem sind andere CD Filesysteme auf 4 GB Limitert keine DL DVD Backups :(
Deswegen würde ich mir trotzdem kein FastATA einbauen.
Notfalls kann OS4 mit DL DVDs umgehen.

Neu kosten SCSI-IDE und SCSI-SATA beide 90-99 Euro. Letzteren
gibt es nur nicht gebraucht. Die SATA Version hat keinen LED
Anschluss :(

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06.10.2008, 14:29 Uhr

Mirko_Naumann
Posts: 715
Nutzer
Zitat:
Original von mboehmer:
Wobei an dieser Stelle hingewiesen werden sollte, dass das ROM dieses Kontrollers sich möglicherweise mit anderen FlashROMs auf Zorro verbeisst und das gesamte Plattensystem im Amiga (auch auf der CSPPC) massiv stören kann, wie uns einige User bereits berichtet haben.

Wenn es um Performance geht, ist der SCSI-Kontroller der CSPPC allererste Wahl.


Das mit dem ROM wußte ich noch nicht.

Den MK5 habe ich auch mehr der Vollständigkeit halber erwähnt. Das CyberSCSI ist dem (und auch allen anderen bisherigen Lösungen) ganz klar überlegen. Aber vielleicht schafft ja es doch mal jemand, alle IDs zu vergeben und braucht dann "noch eine" Erweiterungslösung ;) .

Zitat:
Original von thomas:
Den Dongle kann man auch softwaremäßig realisieren. Zudem bietet AllegroCDFS nichts, was andere CD-Dateisysteme nicht auch können.


Softwaremäßig? Wie das denn? Das ist ja der Witz am Dongle, daß das nur hardwaremäßig gelöst wird (quasi ein Kopierschutz).

Wenn das per Software ginge (bzw. durch Elbox so gewünscht wäre), könnte man AllegroCDFS ja auch so erwerben. Davon ist mir aber bisher noch nichts bekannt.

Der Vorteil von AllegroCDFS gegenüber allen anderen CD/DVD-Filesystemen ist UDF Support. Zudem soll es nochmal deutlich schneller sein. Aber mangels Hardwaredongle konnte ich es bisher nicht probieren.

Zitat:
Original von MaikG:
Zudem sind andere CD Filesysteme auf 4 GB Limitert keine DL DVD Backups :(
Deswegen würde ich mir trotzdem kein FastATA einbauen.
Notfalls kann OS4 mit DL DVDs umgehen.


Meinst du die OS4 Lösung?

FryingPan kann problemlos Double-/Dual-Layer auslesen/kopieren/löschen(+W)/beschreiben und was sonst noch so ansteht. Schon probiert?
--
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06.10.2008, 17:03 Uhr

thomas
Posts: 7680
Nutzer
@Mirko_Naumann:

Zitat:
Softwaremäßig? Wie das denn? Das ist ja der Witz am Dongle, daß das nur hardwaremäßig gelöst wird (quasi ein Kopierschutz).

Es benutzt eine Systemfunktion, um das Vorhandensein bestimmter Hardware zu prüfen, es greift nicht tatsächlich auf die Hardware zu. Die Systemfunktion kann man umbiegen.

Ich habe es z.B. schonmal unter WinUAE laufen gehabt.


Zitat:
Wenn das per Software ginge (bzw. durch Elbox so gewünscht wäre), könnte man AllegroCDFS ja auch so erwerben. Davon ist mir aber bisher noch nichts bekannt.

Elbox will das ganz sicher nicht. Und wenn da zu oft drüber diskutiert wird, werden sie sicher auch einen echten Hardware-Schutz einbauen.

Zitat:
Der Vorteil von AllegroCDFS gegenüber allen anderen CD/DVD-Filesystemen ist UDF Support. Zudem soll es nochmal deutlich schneller sein. Aber mangels Hardwaredongle konnte ich es bisher nicht probieren.

Ich habe bis jetzt noch keine DVD gesehen, die AllegroCDFS lesen konnte und CacheCDFS nicht. Im Gegenteil, was CacheCDFS nicht lesen kann, kann AllegroCDFS auch nicht. Dazu stürzt AllegroCDFS auch gerne mal ab, das macht CacheCDFS nicht.

Gruß Thomas

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06.10.2008, 17:58 Uhr

MaikG
Posts: 5172
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>Meinst du die OS4 Lösung?

>FryingPan kann problemlos Double-/Dual-Layer auslesen/kopieren/löschen(+W)/beschreiben und was sonst noch so ansteht. Schon probiert?


OS4 kann mit DVDs >4GB, OS3.9 CD-Filesysteme nicht.
Wenn ich ein 8,5 GB Backup habe und das einspielen will geht
das nicht. Kopieren klar, aber ich will an die Dateien, kein Image.

[ Dieser Beitrag wurde von MaikG am 06.10.2008 um 17:58 Uhr geändert. ]

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07.10.2008, 01:14 Uhr

Mirko_Naumann
Posts: 715
Nutzer
Zitat:
Original von thomas:
Die Systemfunktion kann man umbiegen.

Ich habe es z.B. schonmal unter WinUAE laufen gehabt.


Ach ja - und wie?

Zitat:
Original von MaikG:
>Meinst du die OS4 Lösung?

Wenn ich ein 8,5 GB Backup habe und das einspielen will geht
das nicht. Kopieren klar, aber ich will an die Dateien, kein Image.


Du meinst, wenn du ein Daten-ISO erstellt hast, ist es nicht lesbar?

Wie hast du das erstellt und welche Einstellungen hat das ISO?

Welcher Brenner hat die DL DVD gebrannt?
--
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07.10.2008, 10:34 Uhr

MaikG
Posts: 5172
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>Du meinst, wenn du ein Daten-ISO erstellt hast, ist es nicht lesbar?

Nicht das ISO die DVD selbst. Stell dir vor du schiebst eine Diskette
rein und kopierst die Daten darauf auf die Festplatte.
Mit der Hälfte klappt das, die anderere Hälfte kann nicht gelesen werden.

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07.10.2008, 15:23 Uhr

Mirko_Naumann
Posts: 715
Nutzer
Zitat:
Original von MaikG:
Mit der Hälfte klappt das, die anderere Hälfte kann nicht gelesen werden.


Welcher Brenner?

Welches Leselaufwerk?

Wie wurden die Daten / das ISO erstellt?

Was für ein Medium war es genau?

Welche Fehlermeldung erscheint?
--
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08.10.2008, 10:52 Uhr

MaikG
Posts: 5172
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>Welcher Brenner?

>Welches Leselaufwerk?

>Wie wurden die Daten / das ISO erstellt?

>Was für ein Medium war es genau?

>Welche Fehlermeldung erscheint?


Verstehst du es nicht? CacheCDFS und andere CD Dateisysteme unter
OS3.9 können nicht mehr als 4GB Lesen.
Von daher beantworte ich nur die letzte Frage "Schreib/Lesefehler".

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08.10.2008, 10:56 Uhr

thomas
Posts: 7680
Nutzer
@MaikG:
Zitat:
CacheCDFS und andere CD Dateisysteme unter OS3.9 können nicht mehr als 4GB Lesen.

Warum glaubst du das ?


--
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08.10.2008, 17:35 Uhr

MaikG
Posts: 5172
Nutzer
>Warum glaubst du das ?

Weil jeder Rohling, egal mit welchem DVD-Brenner gebrannt einwandfrei
bis 4 GB geht alles dadrüber nicht.
Das es nicht so ein quatsch mit billig Rohling oder eine bestimmte
Brennersorte ist wird schon daher ausgeschlossen weil der Rohling
mit OS4 lesbar ist.

Gegenfrage wie kommst du darauf das es anders ist, ich meine
jetzt ausser Allegro?

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08.10.2008, 19:12 Uhr

Mirko_Naumann
Posts: 715
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Zitat:
Original von MaikG:
Verstehst du es nicht? CacheCDFS und andere CD Dateisysteme unter
OS3.9 können nicht mehr als 4GB Lesen.
Von daher beantworte ich nur die letzte Frage "Schreib/Lesefehler".


Das ist Humbug. CacheCDFS hat keine derartige Beschränkung.

Es ist wie bei einer Festplatte ein Filesystem (allerdings für verschiedene ISO-Formate) und die sind ja auch nicht auf 4 GB beschränkt. Einschränkungen gibts allenfalls bei der Größe einzelner Dateien. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann wolltest du z.B. den Inhalt einer Partition auf DVD haben und du wirst wohl kaum Dateien größer 2 oder 4 GB da drauf haben?

CacheCDFS ist mit Sicherheit nicht der Grund für deine Fehler. Du kannst genauso gut deine Daten auf HDDVD oder BlueRay sichern und CacheCDFS würde sie lesen. Von daher sind meine Fragen sehr wohl sinnvoll (zumindest wenn du dein Problem gelöst haben willst):

Welcher Brenner?

Welches Leselaufwerk?

Wie wurden die Daten / das ISO erstellt (Software)?

Was für ein Medium war es genau?

Welche Fehlermeldung erscheint?
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08.10.2008, 20:57 Uhr

thomas
Posts: 7680
Nutzer
@Mirko_Naumann:

Zitat:
Das ist Humbug.

Nein, ist es nicht.


Zitat:
Es ist wie bei einer Festplatte ein Filesystem (allerdings für verschiedene ISO-Formate) und die sind ja auch nicht auf 4 GB beschränkt.

Natürlich sind Festplatten und Filesysteme auf 4GB beschränkt. Worüber diskutieren wir denn hier bei fast jedem Festplattenproblem ?


Zitat:
CacheCDFS ist mit Sicherheit nicht der Grund für deine Fehler.

Doch, das kann durchaus sein.


@MaikG:

Zitat:
Weil jeder Rohling, egal mit welchem DVD-Brenner gebrannt einwandfrei
bis 4 GB geht alles dadrüber nicht.


Wie sind denn deine Einstellungen bei CacheCDFS ? Ist SCSI-Direct ein- oder ausgeschaltet ?

Wenn es eingeschaltet ist, müßten größere DVDs gehen (wohlgemerkt müßten. Ich habe so große DVDs nicht, deshalb kann ich es nicht ausprobieren).

Wenn es ausgeschaltet ist, gehen sie natürlich nicht, wegen der 4GB-Grenze.

Gruß Thomas

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09.10.2008, 04:32 Uhr

Mirko_Naumann
Posts: 715
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@thomas

>> Das ist Humbug.

> Nein, ist es nicht.

Doch ist es. Wenn du weiter liest, wird dir sicher klar, warum - ihr verwechselt da nämlich etwas.

> Natürlich sind Festplatten und Filesysteme auf 4GB beschränkt. Worüber diskutieren wir denn hier bei fast jedem Festplattenproblem ?

Die 4 GB, über die ihr sonst diskutiert, betreffen die maximale Größe einer Datei (Filesize). Würde das für die Festplatte (Filesystem) gelten, könntet ihr keine Partitionen größer 4 GB benutzen.

Bei den Filesystemen gibt es nur ein (noch) bedeutendes mit einem derartigen Limit und das ist FAT16. Da liegt die Größe bei 2 GB. Für uns ist das aber nur insofern relevant, als es Speicherkarten (z.B. SD für Digitalkameras usw.) betrifft. Neuere Modelle nutzen FAT32 (z.B. die SDHC Karten), da ist dann die Grenze wieder irrelevant.

Wäre CacheCDFS ebenfalls 16 bittig, hätte euer Einwand, daß das Filesystem Schuld wäre, vielleicht eine Chance. Das ist es aber nicht!

Es gibt da nur ein teilweise relevantes Limit und zwar 2 GB für eine Datei. Dieses ergibt sich durch die ISO Restriktion http://en.wikipedia.org/wiki/ISO_9660 und das damit gewählte Format.

Das Problem, das MaikG schildert, betrifft aber offenbar die Größe des ISO auf der DVD DL.

Zum Verständnis: Das ISO enthält die Dateien und verhält sich dank Filesystem (hier CacheCDFS) wie eine Partition. Das ISO an sich kann aber auch eine Datei darstellen, wenn es ausgelesen oder auf Festplatte erstellt wird. Geschieht das auf herkömmliche Art mit einem für DVD Größen ungeeignetem Programm, ist bei 4 GB Schluß. Für den ISO-Maker/ISO-Builder des Programms gilt die Grenze ebenfalls, wenn das ISO nicht on-the-fly (virtuell) sondern von Platte (real als Datei) gebrannt wird. FryingPan behebt dieses Problem mittels ISO-FileSplit (per CUE).

Warum MaikG dieses Problem hat, ist die Frage. Um das beantworten zu können, sind nun einmal die von mir gestellten Fragen sinnvoll.

> Welcher Brenner?

Ich hatte einmal einen NEC 3500-A Brenner in meinem Rechner (mein erster DVD-Brenner). Angeblich war der in der Lage, DL zu brennen. Wie sich aber herausstellte, konnte er es nicht. Da halfen auch keine noch so oft vorgenommenen Firmwareupdates. Lesen war kein Problem, aber Schreiben ging ums Verrecken nicht. Was habe ich nicht alles unternommen, um das hinzubekommen (an dem älteren PC, in dem es jetzt steckt, geht es übrigens auch nicht). Erst mit einem neueren Brenner (mein noch aktuelles Samsung SH-182M) konnte ich plötzlich DLs beschreiben (außer dem Brenner wurde aber nix geändert). Daher die Frage zum Brenner.

> Welches Leselaufwerk?

Wenn ich das wüsste, könnte ich nachschauen, ob schon mal irgendwo dazu ein derartiges Problem geschildert wurde. Hier könnte dann evtl. ein Firmwareupdate helfen.

> Wie wurden die Daten / das ISO erstellt?

Bisher ist mir noch nicht klar, welche Software zum Brennen verwendet wurde. Interessant wäre auch, welche Einstellungen für das ISO gewählt wurden (z.B. RockRidge, Joliet usw.).

> Was für ein Medium war es genau?

Könnte ja sein, daß das Medium gar nicht als DL erkannt wird oder MaikG ein normale/vermeintliche DL Rohlinge verwendet hat. Bei älteren Brennern kann es auch relevant sein, ob es ein DualLayer (DVD-R DL) oder DoubleLayer (DVD+R DL) Rohling ist.

> Welche Fehlermeldung erscheint?

Schon mal SnoopDOS/Snoopium mitlaufen lassen - sowohl beim Lesen, wie auch beim Schreiben?
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09.10.2008, 08:28 Uhr

Jinx
Posts: 2077
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Zitat:
Original von Mirko_Naumann:

Doch ist es. Wenn du weiter liest, wird dir sicher klar, warum - ihr verwechselt da nämlich etwas.

Die 4 GB, über die ihr sonst diskutiert, betreffen die maximale Größe einer Datei (Filesize). Würde das für die Festplatte (Filesystem) gelten, könntet ihr keine Partitionen größer 4 GB benutzen.


Und es ist doch kein Humbug. Versuche doch mal auf einem Amiga mit Rom 3.1 und OS 3.1 eine Festplatte mit einer Partition > 4 GB zum Laufen zu bringen --> Geht nicht, es sei denn, du patchst das scsi.device und benutzt ein neueres Filesystem, was nsd- oder td64-fähig ist. Genau hier KÖNNTE aber das Problem liegen, nämlich dass cachecdfs eben weder nsd, noch td64 unterstützt bzw. diese Unterstützung via SCSIdirect nicht aktiviert ist.

Und ganz ehrlich, sich in diesen Fragen mit thomas "anzulegen" ist schon etwas gewagt, wenn man so offentsichtlich daneben liegt ;)
--
eMail: TheJinx@web.de
Homepage: http://www.TheJinx.de
Tales of Tamar-Seite: http://www.eonwes-halle.de

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09.10.2008, 08:55 Uhr

thomas
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@Mirko_Naumann:

Sorry, aber du outest dich gerade als absolute Amiga-Null.

Dateigrößenlimit bei AmigaDOS ist 2GB. Das kann man auch nicht umgehen, ohne das DOS zu ersetzen.
Partitionsgrößenlimit für FFS ist mindestens seit Kick 3.0 die Größe der Festplatte.
Das Festplattenlimit ist bis Kick 3.1 4GB. Es resultiert aus dem ULONG io_Offset im struct IOStdReq. Es hat nichts mit Dateisysteminterna zu tun.

Nur wenn man nicht CMD_READ, sondern eine der anderen Möglichkeiten benutzt (TD_READ64, NSCMD_TD_READ64, HD_SCSICMD), kann man das Limit umgehen. Dies muß aber sowohl vom Dateisystem als auch vom Treiber unterstützt werden. Bei CacheCDFS kann man immerhin zwischen CMD_READ und HD_SCSICMD wählen. Bei anderen Dateisystemen nicht.

Wenn CacheCDFS auf CMD_READ eingestellt ist, kann es nicht mehr als 4GB adressieren. Das hat nichts mit ISO-Format zu tun, sondern das liegt an der Schnittstelle, die das Dateisystem benutzen muß, um auf das Medium zugreifen zu können. Das gilt nicht nur für CacheCDFS, sondern für alle Dateisysteme.

Außerdem wissen wir nicht, wie CacheCDFS intern arbeitet. Wenn es nicht mit Blocknummern, sondern mit Byte-Offsets arbeitet, dann nützt auch HD_SCSICMD nichts, denn dann ist es trotzdem auf 2 hoch 32 Bytes begrenzt.

Gruß Thomas

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09.10.2008, 10:48 Uhr

MaikG
Posts: 5172
Nutzer
>Wie sind denn deine Einstellungen bei CacheCDFS ? Ist SCSI-Direct
>ein- oder ausgeschaltet ?

SCSI direkt ist an, habe mit den Optionen auch schon rumgespielt
in der hoffnung CacheCDFS kann doch mehr als 32 Bit.



>Wenn es eingeschaltet ist, müßten größere DVDs gehen (wohlgemerkt
>müßten. Ich habe so große DVDs nicht, deshalb kann ich es nicht
>ausprobieren).

Achso deswegen, ich nehme meistens DL zum Backup, das raussortieren
von alten Sachen dauert immer so lange.

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