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amiga-news.de Forum > Andere Systeme > Ein verdammter Virus... [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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08.09.2008, 11:44 Uhr

Stefan
Posts: 936
Nutzer
Hallo,

Zitat:
Original von Stefan:
Wenn ich selbst nachsehen
könnte, ohne lange zu suchen, hätte ich nicht gefragt. Also ist es
bei XP und Vista noch so?

Zitat:
Dazu müsstest Du erst mal konkreter werden, was für dich normal
nicht benötigte Dienste und Bindungen sind. Zum Beispiel braucht wer
ein (W)LAN betreibt, eine andere Konfig als jemand, der mit nur einem
Rechner ins Internet will.


Es geht um die Problematik epmap, DCom, NetBios, isakmp, usw.
Da es schon zu lange her ist, wo ich das bei mir Stück für Stück (nicht
über das Script) aber mit Hilfe der FAQ dort konfiguriert habe, weiss
ich nicht mehr, welcher Dienst nun was genau machte. Jedenfalls habe
ich danach keine lauschenden Dienste mehr. http://www.ntsvcfg.de/#chklst
Zudem habe ich über Verwaltung/Dienste alles laut der FAQ auf manuell
bwz. ganz abgestellt, soweit es möglich war.
Es funktioniert trotzdem alles und bei Bedarf kann ich auch einfach benötigte
Sachen wieder aktivieren.

Und was ich meine ist, warum ist das standardmässig nicht so. Es hätte u.a
ein Grossteil der Wurmattacken zu nicht gemacht, welche auf diese offenen
Ports statt fand. Jeder muss sich dann halt selber konfigurieren, was er braucht.
Wenn er das durch lesen und halbwegs begreifen, nicht raus bekommt, dann muss
er jemanden fragen. Es gibt doch genug Dokumente, Newsgroups, Foren etc., wo
gefragt werden kann. Ich habe es so gemacht und mache es immer noch, besonders
um bei meinem Linux etwas schlauer zu werden.

:boing:

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08.09.2008, 12:11 Uhr

Holger
Posts: 8038
Nutzer
Zitat:
Original von Stefan:
Es geht um die Problematik epmap, DCom, NetBios, isakmp, usw.

Sollte seit Service-Pack 2 kein Problem mehr darstellen. Einziger Haken ist, dass die Windows-Datei- und Druckerfreigabe standardmäßig für lokale Netze aktiv ist und manche Netzwerke mit DSL-Modems diesbezüglich nicht sauber konfiguriert sind.
Zitat:
In einem anderen Forum hatte jemand dasselbe Problem und dort schrieb
er was von einem HTML-Scriptvirus, worauf hin sich das Teil installierte. Es handelte sich übrigens um Amiga-Seiten.

Dank Google-Werbenetzwerk (und vergleichbarer Mitbewerber) musst Du auf allen Seiten mit solchen Html-Skripten rechnen...
Zitat:
Original von Wolfman:
Ich wollte mir den Spruch zwar verkneifen aber jetzt kann ich wirklich nicht mehr anders ;) :
Wer den IE freiwillig benutzt, dem ist eh nicht zu helfen (Seiten, die den bzw. ActiveX zwingend voraussetzen, landen außerdem bei mir sofort auf der schwarzen Liste) :nuke: :D

Ich würd bei update.microsoft.com eine Ausnahme machen..
Zitat:
Übrigens funktionieren mit der FF-Erweiterung "IE Tab" auch die Windows-Updates.
Und das ist ja soooooo viel intelligenter, als den IE zu benutzen. ActiveX-Komponenten sind ja in einem Firefox-Tab deutlich sicherer als im IExplorer.
Zitat:
Original von CarstenS:
Abgesehen vom Windows-DRM fällt mir spontan nichts ein, was sich mit Firefox nicht auch und genauso komfortabel (und dank der höheren Browsergeschwindigkeit schneller) nutzen lässt wie mit dem IE.

Nicht dass ich an Microsoft-DRM irgendein Interesse hätte, aber Firefox listet bei den installierten Plugins schon seit langem selbiges mit auf--funktioniert das nicht?

mfg

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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08.09.2008, 13:04 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Stefan:
Es geht um die Problematik epmap, DCom, NetBios, isakmp, usw.
Da es schon zu lange her ist, wo ich das bei mir Stück für Stück (nicht über das Script) aber mit Hilfe der FAQ dort konfiguriert habe, weiss ich nicht mehr, welcher Dienst nun was genau machte. Jedenfalls habe ich danach keine lauschenden Dienste mehr. http://www.ntsvcfg.de/#chklst
Zudem habe ich über Verwaltung/Dienste alles laut der FAQ auf manuell
bwz. ganz abgestellt, soweit es möglich war.
Es funktioniert trotzdem alles und bei Bedarf kann ich auch einfach benötigte Sachen wieder aktivieren.

Und was ich meine ist, warum ist das standardmässig nicht so. Es hätte u.a ein Grossteil der Wurmattacken zu nicht gemacht, welche auf diese offenen Ports statt fand. Jeder muss sich dann halt selber konfigurieren, was er braucht. Wenn er das durch lesen und halbwegs begreifen, nicht raus bekommt, dann muss er jemanden fragen. Es gibt doch genug Dokumente, Newsgroups, Foren etc., wo gefragt werden kann. Ich habe es so gemacht und mache es immer noch, besonders
um bei meinem Linux etwas schlauer zu werden.


Ich habe bereits versucht dir zu verdeutlichen, warum das bei Windows nicht so ist. Du musstest dazu eine FAQ abarbeiten, die Du zuvor auch erst mal hast suchen und dann finden müssen. Du hast in Dokumenten, Newsgroups und Foren gewühlt. Sprich, Du hast sehr viel Zeit damit verbracht. Und am Ende gibst Du noch an, dass Du das besonders deshalb machst, um bei deinem Linux etwas schlauer zu werden. Das ist einer der Gründe, warum Linux keine Massen anspricht. Dort muss man immer noch in Dokumenten, Foren und Newsgroups wühlen, wenn man etwas machen will, das die installierte Distribution nicht vorsieht. Windows ist, im Gegensatz zu Linux, als Mainstream OS konzipiert. Windows soll jedem erdenktlichen Anspruch genügen, ohne dass der User zur Umsetzung in Dokumenten, Foren und Newsgroups wühlen muss.

Windows soll auch noch vom größten DAU in jeder erdenklichen Situation ohne jedgeliches Hintergrundwissen bedienbar bleiben. Das ist das erklärte Ziel der OS-Entwickler. Dass das im Einzelfall auch nicht immer so reibungslos funktioniert, ist ein anderes Thema und hat wiederum etwas mit dem hohen Verbreitungsgrad und der Vielfalt an Hard- und Software zu tun. Es ist, bei Licht betrachtet, leider tatsächlich so, dass die Mehrheit aller Problem mit Windows ihre Ursache beim Benutzer haben. Eben weil dieses OS auch und überwiegend von Leuten verwendet wird, die keine Anstalten machen, sich mal mit den Details zu befassen. So furchtbar unlogisch und unübersichtlich ist dieses Betriebssystem ja nun auch nicht aufgebaut, dass man da überhaupt nicht durchblicken könnte, wenn man es denn wenigsens mal versucht. Das aber will die Mehrheit der Benutzer überhaupt nicht. Ich erwähnte bereits, dass in den relevanten Foren recht deutlich wird, dass nicht mal bei ansich simplen Dingen mal auf Start -> Hilfe und Support geklickt wird.

Wäre Windows also von Haus aus so konfiguriert, dass für jeden "besonderen" Anwendungszweck die Konfiguration der Dienste (viele wissen nicht mal was das ist) von Hand geändert werden müsste, wobei auch noch gewisse Abhängigkeiten der Dienste untereinander zu brücksichtigen wären, dann müsste dazu wieder in Dokumenten, Foren und Newsgroups gewühlt oder eben eine entsprechend umfangreiche Online-Hilfe im BS gewälzt werden. Damit wäre dieses BS in den Augen einer Mehrheit wiederum zu kompliziert. Die Mehrheit, die nur auf hübsche bunte Buttons klicken will und dann soll alles was sie wollen wie von Zauberhand funktionieren. Ist das nicht der Fall, ist Windows "schuld". Was da eigentlich wie und warum funktioniert, interessiert dabei - sorry - keine Sau. Damit wollen sich die Wenigsten beschäftigen (müssen).

Ein gutes Beispiel dafür sind die "Verbindungs-Manager", die jedem Modem/Router beiliegen. So etwas braucht spätestens seit Windows XP eigentlich kein Mensch, denn es ist schon mit Bord-Mitteln auf recht simple Weise möglich, jede Form von Netzwerkverbindung herzustellen. Genau genommen verursachen diese "Verbindungs-Manager" oft Probleme, die mit "händischem" Verbindungsaufbau nicht entstehen. Sie werden trotzdem so häufig benutzt, weil so Vielen mangels Wissensdrang gar nicht bekannt ist, dass diese Tools nur BS-Funktionen nutzen und Systemeinstellungen vornehmen, die man auch ohne sie und zudem auch ohne Fachkenntnisse vornehmen kann.

Ein weiteres Beispiel sind diese "Tuning-Tools". Die auch allesamt Systemeinstellungen verändern, die mit entsprechendem Wissen nach entsprechender Recherche ebenfalls von Hand vorgenommen werden können. Mit dem Unterschied, dass von Hand vorgenomme Änderungen nachvollziebar sind und gezielt rückgängig gemacht werden können, wenn danach etwas nicht mehr funktioniert wie es soll. Diese Tools aber ohne Kenntnis des Benutzers, was da eigentlich passiert, tief ins System eingreifen und das leider nicht selten auf eine Weise, die zu Konflikten mit anderen Bereichen des BS führen, sich dann aber mangels Systemkonformität nicht auf die übliche Weise über die Systemsteuerung wieder rückgängig machen lassen. Und dann ist wieder Windows "schuld"....

Kurzum. Du erwartest vom gemeinen Windows-User einen Wissensdrang, der leider den Wenigsten gegeben ist. Wäre das der Fall, es würde sehr viel weniger Fälle von virenverseuchten Windows-Installationen geben. Denn dieser Wissensdrang hat, bei Windows-Usern die ihn haben, zur Folge, dass sie sich nie oder nur sehr selten einen Schädling einfangen. Und das obowohl dieses BS von Haus aus so konfiguriert ist.

Meine Schlussfolgerung. Informierte User sind auch mit den Grundeinstellungen unter Windows vor Schädlingen weitestgehend geschützt. Diese informierten User sind aber nicht für den Schaden verantwortlich zu machen, den sich informationsresistente User einhandeln, indem man den Informierten die Notwendigkeit auferlegt, sich zur Konfigurations des OS für ihre Zwecke, durch Dokumente, Foren und Newsgroups zu wühlen. Zumal sich dies Inforamtionsresistenten nicht nur nicht über die Gefahren der Nutzung des Internets informieren wollen. Sie würden sich auch nicht informieren wollen, wie sie das System für Anforderung xy konfigurieren müssen. Dass würde wiedrum nur dazu führen, dass die informierten User in den einschlägigen Foren noch mehr (dämliche) Fragen beantworten müssen. An der Häufigkeit von Vireninfektionen würde das allerdings höchstwahrscheinlich auf Dauer nichts ändern können. Denn die Gemeinde der Virenverbreiter würde allsbald auf ein veränderte Grundkonfiguration von Windows entsprechend reagieren. Diese Viren gibt es nicht, weil Windows so schrecklich unsicher wäre, sondern weil dieses BS so weit verbreitet ist, nur darüber so viele User erreicht werden können.

Die Gruppe der alternativen OS-User bleibt von Viren hauptsächlich deswegen verschont weil es mangels OS-spezifischer Viren keine Infektionsgefahr gibt. So bleiben diese Systeme den Beweis schuldig, ob sie in einem Mainstream Markt mit User-Zahlen im dreistelligen Millionenbreich immer noch auch bei jedem DAU so Schädlingsfrei bleiben könnten.


[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 08.09.2008 um 13:06 Uhr geändert. ]

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08.09.2008, 15:33 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
Nutzer
[quote]
Original von Holger:
Zitat:
Zitat:
Original von Wolfman:
Ich wollte mir den Spruch zwar verkneifen aber jetzt kann ich wirklich nicht mehr anders ;) :
Wer den IE freiwillig benutzt, dem ist eh nicht zu helfen (Seiten, die den bzw. ActiveX zwingend voraussetzen, landen außerdem bei mir sofort auf der schwarzen Liste) :nuke: :D

Ich würd bei update.microsoft.com eine Ausnahme machen..

Habe ich auch
Zitat:
Zitat:
Übrigens funktionieren mit der FF-Erweiterung "IE Tab" auch die Windows-Updates.
Und das ist ja soooooo viel intelligenter, als den IE zu benutzen. ActiveX-Komponenten sind ja in einem Firefox-Tab deutlich sicherer als im IExplorer.

Auf diesen(vollkommen richtigen) Einwand habe ich schon gewartet - ich schaue mir natürlich Seiten, die ich nicht mit dem IE ansehe auch nicht mit dem IE Tab an (das mit der schwarzen Liste war übrigens bewusst übertrieben, leider gibt es aber auch die eine oder andere auf ActiveX angewiesene Seite, die ich ab und an besuche).
Wie erwähnt, wollte ich das als Tipp verstanden wissen, dass man ggfs. nicht de IE statt oder zusätzlich zu FF starten muss (um ihn dann nach dem Motto "jetzt kann ich ihn gleich für alles verwenden" zum Standardbrowser zu machen ;) )
--
God forgives - who forgives God ?

[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 08.09.2008 um 15:33 Uhr geändert. ]

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08.09.2008, 21:38 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@Holger:
> Nicht dass ich an Microsoft-DRM irgendein Interesse hätte

Das dachte ich mir. ;)

> aber Firefox listet bei den installierten Plugins schon seit langem
> selbiges mit auf--funktioniert das nicht?

Zumindest kenne ich keine Seite, bei der sich Windows DRM mit Gecko nutzen lässt. Einige Beispiele: Maxdome und Musicload. Ich denke nicht, dass die etwas nicht mitbekommen haben oder Firefox absichtlich boykottieren.

Edit: Oder meinst du mit Hilfe eines Plugins? Nun, bei Nutzung der IE-Engine, natürlich. Aber eine Gecko-basierende Lösung kenne ich nicht.

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 08.09.2008 um 21:44 Uhr geändert. ]

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11.09.2008, 18:00 Uhr

Holger
Posts: 8038
Nutzer
Zitat:
Original von CarstenS:
Edit: Oder meinst du mit Hilfe eines Plugins?

Firefox hat diese absurde Unterscheidung zwischen Plugin und Add-on. Das, was Du meinst, sind Add-ons, in der deutschen Fassung "Erweiterungen".

Ich meinte Plugins, das sind die Dinger, die in der deutschen Fassung auch Plugins heißen und über die man deutlich weniger Kontrolle hat. In diese Kategorie fallen Realplayer, Mediaplayer, Shockwave-Flash, Java-Plugin und eben Microsoft DRM.

Letzteres ist bei mir in der Liste (Firefox 3.0.1), ohne dass ich ja danach gefragt hätte.

Wenn Du "Extras/Add-Ons" auswählst, ist es der Tab ganz rechts.

mfg

--
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