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amiga-news.de Forum > Get a Life > Finanzkrise die Deutschland trifft. Dein Sparguthaben [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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02.10.2008, 09:37 Uhr

Archeon
Posts: 1804
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Ich denke ich setze hier ein heißes Diskussionsthema in Gang, es hat damit zu tun, das nach der Finanzkrise in den USA und den Bankenpleiten nur die Schockwellen Deutschland treffen. Zwar wurde vom Minister berichtet das die Spareinlagen der kleinen Bürger diese nicht treffen würde. Aber ein Finanzexperte meint das man Liquid bleiben, eventuell ein Teil seines Geldes lieber von der Bank abholen sollte, da man nicht weiss wo und wann es auch das Geld der Sparer treffen könnte.
Ich kann momentan keine Links finden, da ich gerade in Phönix diesen Bericht höre.
Vielleicht ist gegen Nachmittag was darüber drin.
--
In einer Sigularität enden alle Naturgesetze.
Frühling.. 8h in Berlin geht die Sonne hoch
http://de.youtube.com/watch?v=FfoQsZa8F1c&feature=related



[ Dieser Beitrag wurde von Archeon am 02.10.2008 um 09:39 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 10:09 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
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@Archeon:

Ja, genau. Schicken wir heute alle Leute zur Bank und lassen die Konten plündern. Und morgen wundern wir uns über ne hausgemachte Finanzkrise in Deutschland.

Oh man, welche Sendungen schaust Du immer nur....
--
Andreas Magerl
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02.10.2008, 10:20 Uhr

Bogomil76
Posts: 2797
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http://de.wikipedia.org/wiki/Spareinlage#Sicherheit

http://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung

http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCndelsicher


[ Dieser Beitrag wurde von Bogomil76 am 02.10.2008 um 10:21 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 10:39 Uhr

mir_egal
Posts: 552
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darum investier ich mein Geld doch lieber in Bier. wo sonst gibts dauerhaft 5%? :D


--
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Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klassen.

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02.10.2008, 11:15 Uhr

p-OS
Posts: 131
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Dann empehl ich dir den Andechser Doppelbock Dunkel. Da liegt die Rendite bei 7,1% :P

Zitat:
Original von mir_egal:
darum investier ich mein Geld doch lieber in Bier. wo sonst gibts dauerhaft 5%? :D


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02.10.2008, 11:18 Uhr

Jinx
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@Archeon:
Dir ist schon klar, dass es längst nicht so viel Bargeld gibt wie Geld auf den Banken? Rate mal was passiert, wenn Hinz und Kunz in Panik zur Bank rennen und sich ausbezahlen lassen... Hoffen wir mal, dass es genug Leute mit Hirn gibt, sonst haben wir in Deutschland nicht nur deine "Schockwellen", sondern ein ordentliches "Ground Zero".
--
eMail: TheJinx@web.de
Homepage: http://www.TheJinx.de
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02.10.2008, 12:54 Uhr

Archeon
Posts: 1804
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Wollte ja nur sagen, das heute morgen ein Runde von Politker, Wirtschaftexperten in Phönix lief und dort Diskussionen stattfanden. Darunter setzte sich ein Experte dafür ein, sein Geld in gewissen grössen von Konto abzuheben und diese lieber daheim zu belassen.

--
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02.10.2008, 12:57 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
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Hehe, selbst wenn die Banken das Geld nicht weiterverliehen hätten, würden die Bundesdruckerei ganz schön Überstunden schieben müssen, um die restlichen 95% des Geldbestandes auch als Noten verfügbar zu machen...

Aber zumindest zeigt das schon sehr gut die Qualität des "Experten", denn der sicherste Weg um die Einlagen wirklich zu gefährden ist der Ratschlag alles abzuholen...

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02.10.2008, 14:24 Uhr

Jinx
Posts: 2077
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@Archeon:
Was nutzt dir das Geld wenns zuhause liegt und nichts mehr Wert ist?
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02.10.2008, 15:04 Uhr

whose
Posts: 2156
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Zitat:
Original von AC-Pseudo:
Hehe, selbst wenn die Banken das Geld nicht weiterverliehen hätten, würden die Bundesdruckerei ganz schön Überstunden schieben müssen, um die restlichen 95% des Geldbestandes auch als Noten verfügbar zu machen...


Auweia... in VWL nicht aufgepaßt? ;) Privatvermögen sind eher selten in Form von Anlagegütern anzutreffen, es sind weit häufiger Geldvermögen, nämlich in Form von Noten.

Das, was Du als "Geldbestand" bezeichnest, ist der Wert des gesamten Vermögens einer Volkswirtschaft. Die Menge der Banknoten, die sich im Umlauf befinden, spiegelt indirekt diesen Wert wieder (bzw. sollte das im Idealfall möglichst realitätsnah tun). Würde also bedeuten: Selbst, wenn alle Banknoten abgeholt würden (was dieser "Experte" ja ausdrücklich nicht empfohlen hatte, er sprach von einer begrenzten Menge!), müßte die Bundesdruckerei keine Noten nachdrucken, damit dieser Wert erhalten bleibt und genügend Noten vorhanden sind, um diesen Wert zu repräsentieren.

Mit der Liquidität dieses Wertes sähe es allerdings düster aus, das stimmt. Und genau das ist auch das Problem, das die Banken dann bekämen. Sie hätten zwar ungeheure Buchwerte, wären aber nicht mehr liquide -> insolvent. Schlicht und ergreifend deshalb, weil sie in der kurzen verfügbaren Zeit keine Chance hätten, ihre Buchwerte, die hauptsächlich aus verliehenen Noten bestehen, wieder in herausgebbare Noten umzuwandeln. Das Problem wiederum könnte man mit Hilfe der Notenpresse zwar beheben, man würde aber gleichzeitig die Noten (und somit auch das Volksvermögen!) entwerten. Und das will so recht ja niemand, am wenigsten die, die einen großen Haufen Geldvermögen zusammengerafft haben ;)

Ähnliches (Verlust der Liquidität) ist ja durch das Platzen der Spekulationsblase geschehen, es wurden theoretische Werte geschaffen, die nun nicht mehr schnell genug in reale Noten umgewandelt werden können bzw. überhaupt nicht mehr umgewandelt werden können, da viele der theoretischen Werte nun real nicht existieren und es auch in Zukunft nicht tun werden (wobei man ja eigentlich darauf gezockt hatte, daß diese Werte in Zukunft existieren und noch dazu im Wert steigen).

Zitat:
Aber zumindest zeigt das schon sehr gut die Qualität des "Experten", denn der sicherste Weg um die Einlagen wirklich zu gefährden ist der Ratschlag alles abzuholen...

Tja, und diesen Ratschlag hat der "Experte" ja eben nicht gegeben. Er sagte, man solle es in begrenztem Umfang abholen, nicht "komplett". Mir ist schon klar, daß die meisten Leute diesen Ratschlag eben als "hol alles ab und stecks in den Strumpf" auffassen, aber wirklich zuhören ist meist eh nicht die Stärke des Menschen. Und Anlage-Banker sind auch nur Menschen, vor allem die angelsächsischen ;)

Ok, besonders sinnvoll ist der Ratschlag aber auch so nicht, da die Banken schon genug Probleme in Sachen Liquidität durch diesen Wett-Nonsens haben. Das sollte man nicht noch unnötig verstärken, nur um dann später über den Umweg von z.B. Steuererhöhungen die Zeche dafür doppelt oder gar dreifach zahlen zu müssen. Wir wissen ja alle, wer die Rechnung für diesen globalen Finanz-Blödsinn letztendlich berappen muß, oder?

--
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02.10.2008, 15:17 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
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Zitat:
Original von mir_egal:
darum investier ich mein Geld doch lieber in Bier. wo sonst gibts dauerhaft 5%? :D


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Bild: http://img129.imageshack.us/img129/2541/logoamiga3fp.jpg

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Immer diese Sparbuch-Fetischisten.
Ordentliche Rendite gibts bei Captain Morgan - 73%
Allerdings, keine fette Rendite ohne Risiko - du bist schneller satt :D
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Wir haben Augen, doch wir schauen nicht hin.
Wir haben Ohren, doch wir hören nicht zu.
Wir haben einen Mund. Damit reden wir ohne Unterlass
und doch sagen wir nichts.

Der Zeitreisende

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02.10.2008, 15:51 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Zitat:
Original von Han_Omag:
Ordentliche Rendite gibts bei Captain Morgan - 73%

Morgan Fleming? Die sind im Moment vielleicht bei Minus 73%... insofern hast du recht. ;)
--
Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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02.10.2008, 16:10 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
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Ich hatte mich schon gewundert, dass bislang gar nichts zu dem Thema von Archeon kam... Sonst ist er immer schneller.

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02.10.2008, 16:12 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
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@mir_egal:
> darum investier ich mein Geld doch lieber in Bier. wo sonst gibts
> dauerhaft 5%? :D

Was heißt schon dauerhaft? Wenn man akzeptiert, ca. jedes halbe Jahr sein Geld umzuschichten, derzeit bei zahlreichen Banken.

Ich selbst bekomme derzeit sogar ein Jahr lang 6 Prozent (Tagesgeld). Ich bin wahrlich kein Freund festverzinslicher Anlagen, habe deshalb aber schon Anfang des Jahres mein ganzes Kapital aus Aktien, Fonds und Zertifikaten abgezogen. Der marginal höheren Durchschnittsrendite (ca. 8 Prozent p.a.) steht dort ein massiv höheres Risiko entgegen - was die letzten Monate ja eindrucksvoll bewiesen haben. Allmählich erwäge ich aber, wieder eine erste kleine Position im Aktienmarkt zu investieren, wirklich interessant wird es m.E. aber erst bei einem DAX-Stand zwischen 5000 und 5500 Punkten.

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 02.10.2008 um 16:20 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 16:42 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Ja, die US-Imobilienkrise wuchs zur flächendeckenden Finanzkrise und breitet sich nun gobal auf die restliche Wirtschaft aus. Nach Umsatzeinbrüchen im Textileinzelhandel und infolge dessen in der Textilindustrie sind nun wir als ein Zulieferer an der Reihe: Umsatz bis einschl. 3Q08 um rd. 30% eingebrochen. Ab Januar wird Kurzarbeit gefahren. Die Hoffnung ist, dass es im Verlauf des kommenden Jahres wieder etwas besser laufen wird. Andernfalls wird man sich über Schlimmeres unterhalten müssen.
Zitat:
Original von Archeon:
Wollte ja nur sagen, das heute morgen ein Runde von Politker, Wirtschaftexperten in Phönix lief und dort Diskussionen stattfanden. Darunter setzte sich ein Experte dafür ein, sein Geld in gewissen grössen von Konto abzuheben und diese lieber daheim zu belassen.


Bild: http://www.smilies.4-user.de/include/Frech/smilie_frech_056.gif

Für was will der Experte sein? Für paranoide Symptome? Wenn schon Geld von der Bank holen, dann bitte das Geld auch in die Läden tragen und ausgeben. Das hätte wenigstens kurzfristig einen positiven Effekt auf die unter der Finanzkrise leidende Wirtschaft. Geld das daheim rum liegt, ist zu gar nichts nutze.
Zitat:
Original von AC-Pseudo:
Hehe, selbst wenn die Banken das Geld nicht weiterverliehen hätten, würden die Bundesdruckerei ganz schön Überstunden schieben müssen, um die restlichen 95% des Geldbestandes auch als Noten verfügbar zu machen...

Von der dann galopierenden Inflation ganz zu schweigen.
Zitat:
Aber zumindest zeigt das schon sehr gut die Qualität des "Experten", denn der sicherste Weg um die Einlagen wirklich zu gefährden ist der Ratschlag alles abzuholen...
Experte ist nun mal leider kein geschützter Begriff. X(


[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 02.10.2008 um 16:42 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 17:22 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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Daimler sind gerade verdammt günstig zu haben...
(Ich meine die Aktien, ihr biersaufenden Tro**el ;-) !)

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02.10.2008, 17:24 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
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Zitat:
Original von Maja:
Geld das daheim rum liegt, ist zu gar nichts nutze.


Doch! Gewisse Mitbürger können es dort leichter "abheben" als bei einer Bank. Tür oder Fenster auf = Geld weg!
--
Wir haben Augen, doch wir schauen nicht hin.
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Der Zeitreisende

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02.10.2008, 17:29 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
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Zitat:
Original von CarstenS:
Wenn man akzeptiert, ca. jedes halbe Jahr sein Geld umzuschichten, derzeit bei zahlreichen Banken.


Dann vergiss aber die Freistellungserklärungen nicht, sonst freut sich das Finanzamt - Stichwort: Abgeltungssteuer ab 1.1.09
--
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Der Zeitreisende

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02.10.2008, 17:32 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
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Nicht erst ab 2009. Steuerpflichtig sind Zinseinnahmen schon seit Jahrzehnten.

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02.10.2008, 17:43 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von _PAB_:
Daimler sind gerade verdammt günstig zu haben...
(Ich meine die Aktien, ihr biersaufenden Tro**el ;-) !)

Wenn schon, dann bitte richtig zocken:
http://ard.gedif.de/ard/kurse_einzelkurs_uebersicht.htm?u=0&k=0&s=802770&b=9&l=276&n=Hypo%20Real%20Estate

:lickout: ;)

@Han_Omag

Wenn die das Geld dann aus dem Fenster werf.., äh, ausgeben, wärs ja noch okay. ;)

@CarstenS

"Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gehören ab 2009 auch private Veräußerungsgewinne aus Wertpapieren. Damit sind auch solche Gewinne, die bisher nur im Rahmen der Spekulationsgeschäfte steuerlich erfasst wurden, erstmals auch bei einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerpflichtig."
Quelle

[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 02.10.2008 um 17:51 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 17:56 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
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@Maja:
Was auch immer du mit dem Zitat sagen willst: Ich kenne die Regelung. Dennoch sind Zinseinnahmen schon seit Jahrzehnten steuerpflichtig.

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02.10.2008, 18:11 Uhr

Han_Omag
Posts: 1458
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@CarstenS:

Das ist zweifellos richtig. Dennoch gibt es zwischen der bisherigen und der neuen Regelung Unterschiede, die viele erst zur Kenntnis nehmen werden, wenn es zu spät ist.
--
Wir haben Augen, doch wir schauen nicht hin.
Wir haben Ohren, doch wir hören nicht zu.
Wir haben einen Mund. Damit reden wir ohne Unterlass
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Der Zeitreisende

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02.10.2008, 18:32 Uhr

FischX
Posts: 436
Nutzer
Warum verstehen es manche Menschen nicht das die kleinen bedruckten Scheinchen, wenn es kracht genau das sind: Kleine bedruckte Scheinchen ohne Wert.

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02.10.2008, 18:36 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von CarstenS:
Was auch immer du mit dem Zitat sagen willst:

Was das Zitat aussagt. Dass die neue Regelung sehr viel weiter reicht als die alte.
Zitat:
Ich kenne die Regelung.
Sehr gut.
Zitat:
Dennoch sind Zinseinnahmen schon seit Jahrzehnten steuerpflichtig.
Richtig. Ebenso lange gibt es recht hohe Freibeträge. Weshalb der Hinweis auf die Notwendigkeit einen Freistellungsauftrag zu erteilen nicht verkehrt ist. Schon gar nicht unter Bezugnahme auf die kommende Abgeltungssteuer. Denn wer bisher Erträge nur aus Fonds-Geschäften hatte, wird seiner Bank evtl. keinen Freistellungsauftrag erteilt haben und sich ab 2009 u.U. über seine Buchungen wundern. Denn ab dann gelten erstmals auch privat erwirtschaftete Einnahmen aus Wertpapiergeschäften als Kapitalerträge und werden somit Quellensteuerpflichtig. Der Clou dabei. Das werden solche Gewinne auch dann sein, wenn die Wertpapiere länger als ein Jahr gehalten wurden.

Bei dem Einen oder Anderen könnte das ein böses Erwachen geben. Wenn Du das bereits weißt, umso besser.


[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 02.10.2008 um 18:38 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 18:39 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@Maja:
> Ebenso lange gibt es recht hohe Freibeträge. Weshalb der Hinweis auf
> die Notwendigkeit einen Freistellungsauftrag zu erteilen nicht
> verkehrt ist.

Klar, aber ist das eben nichts Neues. Sämtliche Änderungen betreffen nicht die Zinseinnahmen, es findet lediglich eine Erweiterung der berücksichtigten Geldanlagen statt. Wer also bereits jetzt Zinseinnahmen hat, wird den Sparerfreibetrag längst kennen, also auch einen bzw. mehrere Freistellungsauftrag abgeben.

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 02.10.2008 um 18:50 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 18:49 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@Han_Omag:
> Das ist zweifellos richtig. Dennoch gibt es zwischen der bisherigen
> und der neuen Regelung Unterschiede, die viele erst zur Kenntnis
> nehmen werden, wenn es zu spät ist.

Na ja, für die allermeisten ändert sich nichts, da die Zahl der Deutschen, die Aktien, Fonds, etc. hält, seit Jahren sinkt. Und von den anderen werden sich die meisten sicherlich informiert haben oder in den nächsten Monaten noch informieren.

[ Dieser Beitrag wurde von CarstenS am 02.10.2008 um 18:50 Uhr geändert. ]

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02.10.2008, 19:31 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
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Zitat:
Original von whose:
Auweia... in VWL nicht aufgepaßt? ;) Privatvermögen sind eher selten in Form von Anlagegütern anzutreffen, es sind weit häufiger Geldvermögen, nämlich in Form von Noten.


*blinks*

wovon sprichst du? Ich spreche schon von der Geldmenge (M1 um genau zun sein). Du glaubst doch nicht tatsächlich, daß für alle Kontostände auf Girokonten, Sparbüchern etc. wirklich auch Scheine gedruckt wurden. Den genauen Anteil kenne ich ehrlich gesagt nicht, aber 5% sind schon eine gute, vielleicht eher viel zu hohe Schätzung.

Man braucht die Scheinchen eigentlich nicht so sehr.

Damit erübrigt sich auch der Rest des Beitrages.

@maja: solange die nicht mehr Scheine drucken als Geldmenge da ist, kommen wir erstmal nicht zu einer Inflation, die kommt durch andere Einflüsse und nicht durch Druckvorgänge.

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02.10.2008, 19:47 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von CarstenS:
Klar, aber ist das eben nichts Neues.

Private Wertpapiererträge als Kapitalerträge zu handhaben und somit Quellensteuepflichtig zu machen ist sehr wohl etwas Neues. Noch neuer ist die Steuerpflicht bei Verkauf nach Ablauf eines Jahres nach Erwerb. Da hatte eine Menge Gezeter ausgelöst.
Zitat:
Sämtliche Änderungen betreffen nicht die Zinseinnahmen,
Die Steuerschuld sinkt hier von 30% auf 25% (+Soli und ggf. Kirchensteuer).
Zitat:
es findet lediglich eine Erweiterung der berücksichtigten Geldanlagen statt.
Eine weitreichende Erweiterung die im Übrigen nicht durchweg negativ zu betrachten ist. Das hängt ganz von Quelle und Höhe der bisherigen Erträge ab.
Zitat:
Wer also bereits jetzt Zinseinnahmen hat, wird den Sparerfreibetrag längst kennen, also auch einen bzw. mehrere Freistellungsauftrag abgeben.
Richtig. Die große Mehrheit wird es wohl so handhaben.
Zitat:
Na ja, für die allermeisten ändert sich nichts, da die Zahl der Deutschen, die Aktien, Fonds, etc. hält, seit Jahren sinkt.
Fpr den einzelen Betroffenen ist es unerheblich wie viele insgesamt von den Änderungen betroffen sein werden, denn diese Änderungen sind als solche bereits erheblich. Zum Anderen sehe ich keine Hinweise darauf, dass die Zahl der in Wertpapiere inverstierenden Privatpersonen insgesamt sinkt. Gibt es eine offizielle bundesweite Statistik darüber?
Zitat:
Und von den anderen werden sich die meisten sicherlich informiert haben oder in den nächsten Monaten noch informieren.
Ich erlebe leider oft, dass erschreckend viele nicht wissen was los ist in der Welt.

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02.10.2008, 20:11 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von AC-Pseudo:
@maja: solange die nicht mehr Scheine drucken als Geldmenge da ist, kommen wir erstmal nicht zu einer Inflation, die kommt durch andere Einflüsse und nicht durch Druckvorgänge.

Der Bargeldumlauf ist Teilmenge von M1, ohne die Kassenbestände von Geldinstituten.

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02.10.2008, 22:33 Uhr

Wolfman
Posts: 3666
Nutzer
Wer nicht weiß, wohin mit seinem Geld - meinem Konto ist die Krise egal :D
--
God forgives - who forgives God ?

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