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amiga-news.de Forum > Get a Life > Bitte lasst OPEL sterben! [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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09.03.2009, 12:20 Uhr

aPEX
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Hallo,

wie seht ihr das? Mir geht die Diskussion um OPEL sowas auf den Keks, ich bete jeden Abend das die von meinen Steuergeldern nicht einen Cent sehen... Warum?

Die Amis haben die Firma OPEL wie eine Zitrone ausgequetscht und ausbluten lassen und der deutsche Steuerzahler soll nun den Konzern (GM) retten?

-> Alle OPEL-Patente liegen bei der US-Regierung als Sicherheit für den Kredit, den GM bekommen hat.

-> OPEL hat hier in Deutschland noch nie Steuern gezahlt, nur Verluste abgeschrieben und die Einnahmen schön an GM transferiert.


Ich wünsche mir nur das GM und alles was damit zusammenhängt endlich von der Bildfläche verschwindet. Die Nachfrage nach Autos können dann auch andere Hersteller befriedigen wo dann wieder neue Job entstehen, vielleicht nicht unbedingt in den USA, aber mir ist das Land eh egal. Wenn irgendwo die Kacke am Dampfen ist, haben die Amis immer ihre Finger im Spiel...
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09.03.2009, 12:34 Uhr

Gurujaeger
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Das wird wohl (leider) nicht passieren,wir haben schließlich Wahljahr.

Also einen optimalen Zeitpunkt für unrealistische geldverbrennende Projekte,was man ja schon am bisherigen öffentlichen Dummgelaber der Politik sehen kann!

Ein Kaufmann hätte sich dazu garnicht geäußert da eine Rettung indiskutabel ist.

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09.03.2009, 12:37 Uhr

lynx_hitmen
Posts: 281
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Zitat:
Original von aPEX:
Hallo,

wie seht ihr das? Mir geht die Diskussion um OPEL sowas auf den Keks, ich bete jeden Abend das die von meinen Steuergeldern nicht einen Cent sehen... Warum?

Die Amis haben die Firma OPEL wie eine Zitrone ausgequetscht und ausbluten lassen und der deutsche Steuerzahler soll nun den Konzern (GM) retten?

-> Alle OPEL-Patente liegen bei der US-Regierung als Sicherheit für den Kredit, den GM bekommen hat.

-> OPEL hat hier in Deutschland noch nie Steuern gezahlt, nur Verluste abgeschrieben und die Einnahmen schön an GM transferiert.


Ich wünsche mir nur das GM und alles was damit zusammenhängt endlich von der Bildfläche verschwindet. Die Nachfrage nach Autos können dann auch andere Hersteller befriedigen wo dann wieder neue Job entstehen, vielleicht nicht unbedingt in den USA, aber mir ist das Land eh egal. Wenn irgendwo die Kacke am Dampfen ist, haben die Amis immer ihre Finger im Spiel...
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Unqualifiziertes Gewäsch.Kein anderer deutscher Hersteller bietet so viel Autos für Geld.Die 4 Millarden Euro sind en Witz im Gegensatz zu dem,was sich die HRE Bank einverleibt hat.Waren es 4 MRD die Woche?Ein optimale Lösung wäre zusammnen mit SAAB und Daewoo eine Lösung von GM.
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09.03.2009, 14:40 Uhr

aPEX
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Zitat:
Original von lynx_hitmen:
Unqualifiziertes Gewäsch.Kein anderer deutscher Hersteller bietet so viel Autos für Geld.


Das wird wohl jeder über sein Auto sagen... ich fahre einen neuen VW Passat 2.0 TDI.

Ich habe kein Problem mit Opel, aber ich erinnere nochmal an die 300 Millionen die Deutschland der Lehman Bank 1 Tag vor Konkurs geschenkt hat und über die nun niemand mehr redet.
Ich bin der Meinung das die Amis einfach mal sowas von auf die Schnauze fallen müssen (GM Pleite), das sie sich eine zeitlang nicht mehr davon erholen in der Hoffnung das sie mal was draus lernen.

Zitat:
Ein optimale Lösung wäre zusammnen mit SAAB und Daewoo eine Lösung von GM.

Die optimale Lösung wäre GM komplett pleite gehen zu lassen, als auch die OPEL GmbH in Deutschland (die Gebäude gehören auch GM) um dann aus der Konkursmasse die gesunden Teile herauszulösen und damit neu durchzustarten.

Wenn GM fällt, fällt auch Opel, egal ob wir als Steuerzahler vorher noch 3-4 Millarden reinstecken.

Es geht doch darum das GM die Patente VON OPEL als Sicherheit für ihren GM Kredit verwendet, weil die Patente von GM scheinbar ein Dreck wert sind. ;)

GM muss fallen!


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09.03.2009, 15:20 Uhr

Mika
Posts: 445
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Na dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu, habe ja über 20 Jahre Opel gefahren;)

1) Opel baut vernünftige Auto's (keine Spritfresser)
2) Es sind nicht nur die Opelmitarbeiter betroffen, sondern Zulieferer, Händler (gibt es in fast jedem Dorf), Werkstätten usw.
3) Denn Banken wird ohne Prüfung das Geld in den Ar... geschoben
4) Wo wäre VW (Golf) heute wenn es den Kadett/Astra nicht als Konkurrent gegeben hätte?
5) Opel hat die modernsten Fertigungsanlagen für Autos in Europa
6) Ohne Opel hätte es keinen Manta-Witze gegeben ;)

Meine privaten Daten von Opel: C-Kadett 350.000 km, Astra Kombi 300.000 km und 275.000 km, alles Benziner !

Mfg

Mika

PS: Ich fahre zwar jetzt keinen Opel mehr aber das liegt an dem do.. Händler vor Ort!
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[ Dieser Beitrag wurde von Mika am 09.03.2009 um 16:01 Uhr geändert. ]

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09.03.2009, 15:41 Uhr

DrNOP
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Naja, so einfach ist das Problem nicht zu fassen (meiner Meinung nach):

Zuallererst müssen wir uns überlegen, was billiger kommt: Die ganzen Opel-Beschäftigten per Arbeitslosengeld / HartzIV durchzufüttern oder das Geld das wir dafür eingesetzt hätten, benutzen um die Firma Opel zu stützen. Je nachdem, wie lange die (Ex-)Beschäftigten keinen Job mehr finden, ist eben die eine oder andere Variante billiger.

Auf der anderen Seite steht das Problem der Rückzahlung, falls Opel einen Staatskredit bekommt: Wann ist denn ein guter Zeitpunkt für die Staatsbediensteten, um Opel daran zu erinnern daß da noch was offen ist? Genau genommen nie, denn ganz egal was ist, das wird eine unpopuläre Aktion sein und wer riskiert schon freiwillig Wählerstimmen?

Also wird alles Geld das Opel vom Staat bekommt, wohl eher ein Geschenk sein. Aber HartzIV für die ehemaligen Beschäftigten ist es auch.

Zitat:
Original von aPEX
-> OPEL hat hier in Deutschland noch nie Steuern gezahlt, nur Verluste abgeschrieben und die Einnahmen schön an GM transferiert.

Denkst du, das hat Opel freiwillig oder vielleicht gerne gemacht? Ganz sicher nicht! Ich könnte wetten die hätten den Gewinn, den sie erwirtschaftet haben, lieber selbst behalten. Dann hätten sie nicht für jede Investition etc. wieder bei GM betteln müssen.

Nebenbei bemerkt hat Daimler auch schon ewig keine Steuern mehr bezahlt, und die können sich nicht 'rausreden damit daß eine Konzernmutter alles Geld abgezogen hat.
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09.03.2009, 15:57 Uhr

lynx_hitmen
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Zitat:
Die optimale Lösung wäre GM komplett pleite gehen zu lassen, als auch die OPEL GmbH in Deutschland (die Gebäude gehören auch GM) um dann aus der Konkursmasse die gesunden Teile herauszulösen und damit neu durchzustarten.

Jetzt widersprichst Du Dich aber völlig,ich zitiere nochmal :

"Bitte lasst OPEL sterben!" "Ich wünsche mir nur das GM und alles was damit zusammenhängt endlich von der Bildfläche verschwindet"

Eine Insolvenz wäre nicht das verkehrteste,damit ist Opel eben nicht tot,und könnte sich von GM lösen


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09.03.2009, 17:28 Uhr

aPEX
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Zitat:
Original von lynx_hitmen:
Zitat:
Jetzt widersprichst Du Dich aber völlig,ich zitiere nochmal :

"Bitte lasst OPEL sterben!" "Ich wünsche mir nur das GM und alles was damit zusammenhängt endlich von der Bildfläche verschwindet"



Ok, ich verbessere mich.

1. Opel soll sterben um dann wieder als deutsches Unternehmen aufzuerstehen (wie der Phoenix aus der Asche).

2. GM, deren Autos und deren Manager sollen von der Bildfläche verschwinden. ;)

Banken hin, Banken her, das ist momentan nicht das Thema.

Ich habe auch nichts gegen Opel und selber 2 gefahren und gepimpt. :) Ich will nur nicht das GM auch nur einen Cent bekommt und die Patente sollten auch wieder zu OPEL nach Deutschland. Es langt das die Gewinne abgeschöpft wurden und wohl in die wohl schlechtesten Autos der Welt gesteckt wurden. GM Kisten rosten dir beim zuschauen weg, haben einen miesen Lack, sind fehleranfällig wie kein anderes Auto usw..
Mein Onkel (lebt in Canada) hat einige Geländewagen von GM gehabt, bis er auf was europäisches umgestiegen ist. Ein aktueller GM ist von der Technik wie der OPEL-Kadett E und ich glaube es gab keinen schlimmeren. :)

Ich denke das wenn man denen (GM) Geld in den Rachen wirft sie so weitermachen wie bisher und irgendwann verabschieden sich die Manager mit einem fetten Boni fürs runterwirtschaften.

Die Arbeitsplätze sind nicht unbedingt weg! Die Nachfrage nach Autos muss dann eben ein anderer Hersteller decken. Die Arbeitsplätze sind auch nicht unbedingt weg, wenn man die Firma Opel neu gründet... und notfalls müssen die Mitarbeiter eben einem Job hinterherziehen.

Meine Frau lebt im Süden von Deutschland, ich arbeite in Hessen, so sieht die Realität der Globalisierung aus. Ein Leben lang dort zu arbeiten wo man lebt geht und gibts nicht mehr, leider...

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09.03.2009, 17:44 Uhr

MagicPocket
Posts: 888
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Opel darf nicht sterben!

Denkt mal an die ganzen Mitarbeiter und Region rund um Opel ?(

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09.03.2009, 17:46 Uhr

lynx_hitmen
Posts: 281
Nutzer
@aPEX:
Bin über vier Jahre einen Chevy Blazer gefahren ohne grössere Probleme.GM USA baut keine schlechten Autos.Okay gerostet hat er hinterher,aber es war lediglich Kantenrost..Und mit 10 oder 11 Jahren darf ein Auto auch mal rosten.Der war nicht anfälliger wie ein achso toller Audi,Benz oder ähnliches.Motor,Getriebe Kupplung nach 220.000 Meilen immernoch top in Schuß.Wenn Du wissen willst was schlecht ist : zwei Jahre lang habe ich einen Lada Niva gefahren..Das ist schlecht und nach 5 Jahren fängst Du an zu schweißen

und nicht zu vergessen : Opel hat nach Kriegsende Jahrzehnte lang von GM profitiert,denn in der Zeit waren die USA im Automobilbau allen anderen Jahre vorraus
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09.03.2009, 18:00 Uhr

bruZard
Posts: 304
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Geht es echt um Eure kleinen Sch**nz Verlängerungen? Ich interessiere mich für Autos wie Schäuble für Eure Privatssphäre:Garnicht!

Es muss da mal Schluss gemacht werden. Opel hat sich von GM kaufen lassen, Opel hat seine Patente abgegeben, nu ist der Marionettenverein pleite und er geht den Weg alles irdischen.

Ich beschränke mich da aber auch nicht auf die Autobastler. Auch die Banken sollten zusehen wie sie da wieder rauskommen, wer es nicht schafft ist halt Geschichte.

Jahrzehntelang labern diese Heinis was von Marktbereinigung und schöpferischer Kraft des Marktes ... nur ist der markt aufeinmal weg und die tappern beim Steuerzahler an. Nix da, der Markt wird es bereinigen. Dann gibbet morgen eben keine Bank mehr und die Kohle kommt wieder in den Strumpf. Shit happens.

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09.03.2009, 18:08 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Zitat:
Original von aPEX:
Banken hin, Banken her, das ist momentan nicht das Thema.

Doch, irgendwie schon: Alle werden von unseren Steuern am Leben erhalten. :angry:

Zitat:
Es langt das die Gewinne abgeschöpft wurden und wohl in die wohl schlechtesten Autos der Welt gesteckt wurden.
Du kennst die russischen Modelle? ;)

Zitat:
Original von MagicPocket:
Opel darf nicht sterben!

Denkt mal an die ganzen Mitarbeiter und Region rund um Opel ?(

Naja ... also bei der Aussage denke ich vor allem an Kohle: Wie lange hat man im Saarland etc. unsere Kohle in den Berg 'reingetragen um Kohlen 'rauszutragen?

Hinterher ist man immer schlauer: Für den deutschen Steuerzahler wär's auch deutlich billiger gewesen, wenn man die Kohlereviere einfach zugemacht hätte ohne sie auch nur einen einzigen Tag zu subventionieren.

Wer sagt uns denn, daß Opel nicht ein ähnlicher Fall wird?

Btw: Ich fahr' selbst Opel, und das ziemlich gerne...
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09.03.2009, 18:29 Uhr

Gurujaeger
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Zitat:
Original von DrNOP:
Wer sagt uns denn, daß Opel nicht ein ähnlicher Fall wird?


Keiner,wäre ja keine attraktive Meinung! ;)

Außerdem verdrängt man momentan sehr gut das von echten Marktexperten Opel bereits 2005 als das wahrscheinlichst erstes Opfer einer Marktbereinigung anzusehen ist und das ohne Beschleunigung durch eine Wirtschaftsflaute oder gar sowas wie wir heute erleben wurde da ein Zeitraum von 5 bis 10 Jahren als Realistisch genannt!

Alles böse Menschen natürlich,aber das war schon immer die Meinung über solche Personengruppen!

Und einzelne Teile standen bei Opel ja vor garnicht so langer Zeit schon zur Disposition!

Erinnert sich nur gerade keiner dran. :lach:

Achso,GM macht mit Autoverkäufen in Nordamerika seit 15 Jahren keinen müden Cent Gewinn,ganz im Gegenteil muß solange schon von anderen Firmenteilen quersubventioniert werden damit man ein Alibi für den Autobau in den USA hatte!!! 8o

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09.03.2009, 20:19 Uhr

lynx_hitmen
Posts: 281
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Zitat:
Original von bruZard:
Geht es echt um Eure kleinen Sch**nz Verlängerungen? Ich interessiere mich für Autos wie Schäuble für Eure Privatssphäre:Garnicht!


Nunja,dem ist wohl nicht so,sonst würdest Du das nicht verfolgen.Und der Schäuble interessiert sich ganz bestimmt für das Privatleben der breiten Masse
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09.03.2009, 20:22 Uhr

lynx_hitmen
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Zitat:
Achso,GM macht mit Autoverkäufen in Nordamerika seit 15 Jahren keinen müden Cent Gewinn,ganz im Gegenteil muß solange schon von anderen Firmenteilen quersubventioniert werden damit man ein Alibi für den Autobau in den USA hatte!!! 8o

Habe mich schon immer gefragt,wie Auto's in den USA so spottbillig sein können

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09.03.2009, 22:48 Uhr

DrNOP
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Zitat:
Original von lynx_hitmen:
Nunja,dem ist wohl nicht so,sonst würdest Du das nicht verfolgen.Und der Schäuble interessiert sich ganz bestimmt für das Privatleben der breiten Masse

Sagt er doch: Er interessiert sich für Autos wie Schäuble für unser Privatleben... ;)
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09.03.2009, 22:50 Uhr

DrNOP
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Zitat:
Original von Gurujaeger:
Außerdem verdrängt man momentan sehr gut das von echten Marktexperten Opel bereits 2005 als das wahrscheinlichst erstes Opfer einer Marktbereinigung anzusehen ist

War denen bekannt daß Opel sehr wohl Gewinne erwirtschaftet, diese aber sofort in den USA landen?
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10.03.2009, 00:10 Uhr

Alchemy
Posts: 784
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Das problem sollte man an der Wurzel packen.

Lasst CDU und SPD sterben!
Muss erst ein richtig starker Komet in die Wirtschaft einschlagen?

Und Opel ist nunmal auch nur ein Tochterunternehmen von den Amerikanern.
Die haben sich immer ein Dreck drum gescherrt, was mit den Arbeitern (vor allem im Ausland) passiert.

Amerikaner haben auch eine ganz andere gesinnung, was Arbeitsmoral anbelangt.

Der Steuerzahler muß so oder so Bluten.

Was ist wenn jetzt Opel 4 Milliarden in den Hintern geblassen bekommt?
Was ist mit den Kleinen und Mittelständischen Unternehmen?
Ab wieviel drohenden Arbeitslosen ist eine Firma von Steuermittern unterstützungswert?

Was ist also wenn Opel nun weiter auf halde Autos produziert, weil die Autos nicht gekauft werden. Was ja der grund der Pleite ist.

Wie lange kann man mit 4 Milliarden produzieren?

Und bei Insolvenz?
4 Milliarden futsch, und trotzdem Arbeiter entlassen, und damit doppelt den Steuerzahler belasten?

Ja es sind bald wahlen, und das ist den Dinosaurier Parteien auch das einzig wichtigste.

Hauptsache die Parteien behalten ihren Status (alte Machtposition) und nach ihnen die Sinflut.

PS: Bitte, bitte, geht Wählen, irgendeine kleine hinterhof Partei. Bedenkt was ihr für ein Privileg habt. Ich darf ja nicht Wählen.

PPS: CDU aber auch SPD bringen nichts mehr für Deutschland ein, ausser doof in der Ecke zu Grinsen und dabei schön aus zu sehen.

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10.03.2009, 02:43 Uhr

Gurujaeger
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Zitat:
Original von DrNOP:
War denen bekannt


Sicher,Verzweiflung macht offenbar blind.

Ich schrieb doch von echten Experten und nicht von Konkurenz-bzw. Opelhasser-Esotherikern.

Oder?

Zitat:
daß Opel sehr wohl Gewinne erwirtschaftet, diese aber sofort in den USA landen?

Was bei einer "Abteilung" unerheblich ist da die immer für das Gesamtgeschäft erwirtschaftet und Abteilungen kann man überall auf der Welt die gleiche Arbeit machen lassen,man muß nur die Altlasten irgendwie loswerden! ;)

Und die Vorbereitungen Opel auszuhöhlen laufen ja nicht erst seit kurzem,das Entwicklungszentrum in Südkorea (Daewoo) wurde ja nicht umsonst gebaut obwohl man in Schweden und Deutschland entsprechende Einrichtungen auf Marktniveau hatte,sondern weil ein Ingeneur dort für die Hälfte arbeitet und gleich viel leistet.

So wie es aussieht hat GM mit Daewoo ein zweites mal eine (Teil-)Namensänderung vor,die werden in Europa als Opel verkauft und im Rest der Welt,wie seit ein paar Jahren schon,als Chevrolet und die teure deutsche Produktion ist man dann auch gleich los.!

Die halten die Europäer für doof.

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10.03.2009, 09:28 Uhr

DrNOP
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Zitat:
Original von Gurujaeger:
Zitat:
Original von DrNOP:
War denen bekannt


Sicher,Verzweiflung macht offenbar blind.

*?*

Zitat:
Ich schrieb doch von echten Experten und nicht von Konkurenz-bzw. Opelhasser-Esotherikern.

Oder?

... oder du hältst dich für den, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat?

Zitat:
Zitat:
daß Opel sehr wohl Gewinne erwirtschaftet, diese aber sofort in den USA landen?

Was bei einer "Abteilung" unerheblich ist da die immer für das Gesamtgeschäft erwirtschaftet und Abteilungen kann man überall auf der Welt die gleiche Arbeit machen lassen,man muß nur die Altlasten irgendwie loswerden! ;)

... Was aber exakt dann einen erheblichen Faktor darstellt, wenn es Überlegungen gibt, diese "Abteilung" zu verselbständigen. Und genau darum geht es ja im Moment: Opel ohne GM weiterzubetreiben. Eine Abteilung, die keine Gewinne erwirtschaftet wird nicht damit anfangen, wenn sie selbständig ist.

Und der Rest deiner Erklärung ist durchaus nicht geeignet, mich dazu zu bringen deine Ansicht zu teilen. Eher im Gegenteil. Was deine sogenannten "echten Experten" abgesondert haben als du zufällig mal in die Glotze gestiert hast ist Makulatur vor dem Hintergrund, daß Opel eben ohne GM weiterbestehen soll. Was du geschrieben hast sagt ja keineswegs daß Opel nicht lebensfähig ist, sondern daß Opel aktiv von seiner Mutter getötet werden sollte.
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10.03.2009, 09:36 Uhr

lynx_hitmen
Posts: 281
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Zitat:
So wie es aussieht hat GM mit Daewoo ein zweites mal eine (Teil-)Namensänderung vor,die werden in Europa als Opel verkauft und im Rest der Welt,wie seit ein paar Jahren schon,als Chevrolet und die teure deutsche Produktion ist man dann auch gleich los.!

Die halten die Europäer für doof.


Seit ein paar Jahren?Opels werden seit mindestens 40 Jahren unter Chevrolet,Buick,Holden und Vauxhall in aller Welt verkauft.Das hat damit zutun,das z.B. in Brasilien keiner was mit Opel anfangen kann,mit Chevrolet schon.Da selbe Spiel mit Daewoo : Seit dem in Europa unter Chevrolet verkauft werden,ist der Absatz doch wohl stark gestiegen.
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10.03.2009, 09:37 Uhr

lynx_hitmen
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Zitat:
Sicher,Verzweiflung macht offenbar blind.

Ich schrieb doch von echten Experten und nicht von Konkurenz-bzw. Opelhasser-Esotherikern.



Experten wie den Dudenhöfer oder Sinn?? ROTFL

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10.03.2009, 09:56 Uhr

Holger
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Zitat:
Original von aPEX:
Ich bin der Meinung das die Amis einfach mal sowas von auf die Schnauze fallen müssen (GM Pleite), das sie sich eine zeitlang nicht mehr davon erholen in der Hoffnung das sie mal was draus lernen.

Das gilt wohl für diverse deutsche Firmen genauso.
Zitat:
Original von DrNOP:
Zuallererst müssen wir uns überlegen, was billiger kommt: Die ganzen Opel-Beschäftigten per Arbeitslosengeld / HartzIV durchzufüttern oder das Geld das wir dafür eingesetzt hätten, benutzen um die Firma Opel zu stützen. Je nachdem, wie lange die (Ex-)Beschäftigten keinen Job mehr finden, ist eben die eine oder andere Variante billiger.

Das ist vollkommen unabhängig davon ganz klar: eine Firma dauerhaft durchzufüttern kommt immer teurer als nur deren (sozialversicherten) Beschäftigten Arbeitslosengeld, mithin also weniger als das ursprüngliche Gehalt, zu zahlen.

Eine vom Staat durchgefütterte Firma kommt sowieso nicht wieder auf die Beine, schon gar nicht in einer Branche, die insgesamt durch Maßnahmen wie die Abwrackprämie künstlich am Leben erhalten wird.
Zitat:
Also wird alles Geld das Opel vom Staat bekommt, wohl eher ein Geschenk sein. Aber HartzIV für die ehemaligen Beschäftigten ist es auch.
HartzIV ist ein "Geschenk", das sich derzeit oftmals vor überlasteten Sozialgerichten erstritten werden muss, falls man so dreist ist, wirklich das haben zu wollen, was einem zusteht. Wenn der staatliche Kreditgeber auch nur ansatzweise die Mittel hätte, die das Amt gegenüber HartzIV-Empfängern hat, die nicht eifrig genug nach Arbeit suchen oder nicht sparsam genug leben, dann könnten wir gerne jeder "notleidenden" Firma Geld zur Verfügung stellen.

Zitat:
Hinterher ist man immer schlauer: Für den deutschen Steuerzahler wär's auch deutlich billiger gewesen, wenn man die Kohlereviere einfach zugemacht hätte ohne sie auch nur einen einzigen Tag zu subventionieren.
Das wusste man vorher auch schon. Die Subvention war nicht dazu gedacht, Geld zu sparen. Es ging um die sozial verträglichen Umstrukturierung. Das einzige, was man hätte lernen können, falls einem das nicht vorher schon klar war, ist, dass sich Firmen (aber auch deren Mitarbeiter) einen Teufel darum scheren, was die Intention des Staates ist, solange man von dem Geld gut leben kann.

Die vom Kohlepfennig lebenden Unternehmer müssen sich nicht einmal selbst kümmern, wenn eine Kürzung der Subventionen droht. Da karrt die Gewerkschaft mal rasch alle Arbeiter zu einem politisch wirksamen Schauplatz, um dort Radau zu machen...

mfg

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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10.03.2009, 10:00 Uhr

Holger
Posts: 8050
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Zitat:
Original von Alchemy:
PPS: CDU aber auch SPD bringen nichts mehr für Deutschland ein, ausser doof in der Ecke zu Grinsen und dabei schön aus zu sehen.

?( Wer von denen sieht schön aus?
Ich dachte, die können nur doof rumstehen und grinsen.

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10.03.2009, 12:29 Uhr

aPEX
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Zitat:
Original von Gurujaeger:
Die halten die Europäer für doof.


Das kann ich bestätigen seitdem wir mit den Amis fusioniert haben. :(
Waren mal alle beiliegenden Kurzanleitungen Multilingual, sind sie nun nur noch englisch. Wer sein Setup auf deutsch, französich, spanisch ändern will, muss die 12MB Anleitung runterladen. Die Amis leben in ihrer eigenen Welt auf ihrem eigenen Kontinent und was darüber hinausgeht ist denen egal... die werden nicht ein einziges Patent von Opel rausrücken.
Ich sehe bei Opel momentan nur Holzmann, Politik geilt sich dran auf, Medien geilen sich dran auf, dann gehts in die Hose und Politiker und Medien schweigen wie ein Grab.

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10.03.2009, 14:38 Uhr

Gurujaeger
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Zitat:
Original von lynx_hitmen:
Seit ein paar Jahren?Opels werden seit mindestens 40 Jahren unter Chevrolet,Buick,Holden und Vauxhall in aller Welt verkauft.


Es ging um die Marke bzw. die Fahrzeuge die von DAEWOO entwickelt/produziert werden,da wir bei uns seit den 1960ern Teile auch für GM/Opel herstellen sind die Verkaufsmärkte durchaus bekannt da wir die Teile ja auch in den Märkten zur Verfügung stellen müssen.
;)

Und nein,wir gehen sicher nicht in die Insolvenz weil dieser eine Hersteller wegfällt,ganz im Gegenteil gibt es schon Anfragen um Kapazitäten die frei werden reservieren zu können so das wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichtmal Kurzarbeit haben werden wenn Opel bzw. GM verschwinden würde und das ist ziemlich sicher bei allen Lieferanten so wenn mann sich nicht gerade auf eine einzelne Marke festgelegt hat,da das Marktvolumen dadurch ja nicht zurückgeht.

Das wäre erst der Fall wenn entsprechend Kunden der Autohersteller überraschend wegsterben würden.

Zitat:
Das hat damit zutun,das z.B. in Brasilien keiner was mit Opel anfangen kann,mit Chevrolet schon.Da selbe Spiel mit Daewoo : Seit dem in Europa unter Chevrolet verkauft werden,ist der Absatz doch wohl stark gestiegen.

Südamerika ist bei fast allen Herstellern (Ford,GM oder auch VW) ein Puzzle der Worldmodell-Pallete,oftmals gibt es die verbindenden Teile außerhalb garnicht obwohl viele Teile von anderen Modellen im Konzern stammen kann damit trotzdem kein deutscher Kunde etwas anfangen,also nicht ungewöhnlich.

Holden bzw. Australien bzw. Ozeanien ist nochmal speziell,da die das Privileg haben sich nur die guten Dinge für den eigenen Markt rauszupicken ohne irgendwelche Nebenlasten,allerdings überwiegen dort (teils stark) überarbeitete Modelle aus Daewoo-und Chevrolet-US-Produktion ergänzt durch wenige Holden-Eigenentwicklungen,manchmal gibt es aber sogar das Paradox das eine Eigenentwicklung ein Volumenmodell für den US-Markt wird wie beim neuen Camaro 2009 der war Ursprünglich ein Holden Commodore V8 und wird derzeit schon als Pontiac G8 in USA verkauft.

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10.03.2009, 14:43 Uhr

Gurujaeger
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Zitat:
Original von aPEX:
Ich sehe bei Opel momentan nur Holzmann, Politik geilt sich dran auf, Medien geilen sich dran auf, dann gehts in die Hose und Politiker und Medien schweigen wie ein Grab.


Oder wie bei Schaeffler,erst ermutigen und jubeln wie toll das doch ist das ein kleineres Familienunternehmen frischen Wind bei einem lethargen Riesen wie Conti reinbringen werden,dann wird der Preis von aussen gepusht und wenn nach der Übernahme ein plötzliches nicht absehbares Extremereignis kommt wie die aktuellen Probleme sind die plötzlich unverantwortliche unfähige Krämerladenleute.

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10.03.2009, 15:47 Uhr

Maja
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Ich denke, eine Insolvenz wäre das gesündeste für Opel, denn nur so hätte der verbleibende Rest der Arbeitsplätze dort eine realistische Chance auf längerfristigen Fortbestand. Den Leuten aber zu suggerieren, am Steuertropf könne man ihre Arbeitsplätze sicherer machen, wie es derzeit geschieht, halte ich für Augenwischerei. Bei Opel wird nichts besser, indem man zeitlich befristet Geld hinein pumpt, um weiter Überkapazitäten zu finanzieren, was in absehbarer Zeit wieder in dasselebe Dilemma führen wird.

Ich bezweifle stark, dass Opel mit seinen derzeitigen Strukturen ohne GM wettbewerbsfähiger wäre als mit GM. Die Ursachen für Opels Probleme liegen weder bei GM allein begründet noch sind sie eine Folge der nun vorhandenen Wirtschaftskrise. Nicht nur GM, auch Opel selbst kriselt seit Jahren mal mehr, mal weniger vor sich hin und Marktanteile fallen in einem so hart umkämpften Markt nun mal nicht vom Himmel. Es gibt halt doch andere, die mehr Auto fürs selbe Geld bieten. Es gibt sogar welche, die bieten mehr Auto für weniger Geld.

Last but not least würde jedes Mehr an Marktanteil für Opel auch ein Weniger an Marktanteil für andere Hersteller beinhalten. Was also, wenn eine erstarkte Opel AG dereinst einen anderen Autobauer mit Produktionsstandorten in Deutschland in ernsthafte Schwierigkeiten bringt?

Entweder man setzt auf freien Wettbewerb oder man entscheidet sich, Planwirtschaft einzuführen.


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10.03.2009, 16:53 Uhr

lynx_hitmen
Posts: 281
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Zitat:
Original von Maja:
auch Opel selbst kriselt seit Jahren mal mehr, mal weniger vor sich hin und Marktanteile fallen in einem so hart umkämpften Markt nun mal nicht vom Himmel.


Der Lopez hat in den 90'ern den Ruf von Opel ja mächtig ramponiert.Brennende und rostende Astra waren die absolute Katastrophe.Davon hat sich Opel nie mehr richtig erholt,die Verkäufe von Astra Modellen sind nie mehr richtig in den Gang gekommen

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10.03.2009, 18:35 Uhr

Maja
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@lynx_hitmen:

Mag sein. Und einen einmal runierten Ruf wieder aufzupolieren ist ungleich schwieriger als von unbekannt zu Ruhm und Ehren zu gelangen. Allerdings war Lopez nach Opel auch für VW tätig, was VW offenbar nicht geschadet hat. Es kann also auch nicht an Lopez liegen, zumindest nicht an ihm allein.

Und ganz ehrlich. Opel war im Detail bereits vor Lopez kein Wunder an Zuverlässigkeit und Langelebigkeit, es sei denn, man hat sein Auto förmlich bemuttert. Der Unterschied zu heute; damals konnte man noch mit wenig Aufwand alles selbst machen. Damit ist seit ein paar Jahren Schluss. Ohne teuere Technik und Spezialwerkzeug geht fast nichs mehr. So sieht man heute auch kaum noch jemanden auf der Straße am eigenen Auto schrauben, was lange Zeit zum üblichen Straßenbild gehörte. Damals hat man manche Unzulänglichkeit noch lockerer gesehen als heute.

Nebenbei bemerkt. Dass ein japanischer Hersteller regelmäßig Sieger der ADAC Pannenstatistik ist, spricht allgemein nicht für deutsche Autobauer.

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