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13.06.2009, 22:23 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@amilate:

Na, endlich lässt Du mit Dir reden. :)

Deinen Bekannten kann ich an dem Punkt beipflichten, dass ein Unternehmen auf Kritik anders reagieren kann als Privatpersonen. Allerdings stimme ich der These nicht zu, der einzelne Mensch könnte sich nicht aussuchen, zu welcher Bevölkerungsgruppe er gehört, falls Deine Bekannten damit die (politischen) Ansichten des Individuums meinen. Die kann sich sehr wohl jeder selbst "aussuchen". Gerade weil wir hier in einer Demokratie leben. Ich füge noch hinzu, auch nicht jeder mit den Ansichten von jemandem einverstanden sein muss, nur weil dieser jemand einer bestimmen Bevölkerungsgruppe (Oberschicht, Mittelstand, Unterschicht) angehört. Dieses Schubladendenken lehne ich nicht nur bei Politik ab. Das ist erst recht viel zu kurz gesprungen. Ich hoffe Du kannst mir folgen und verstehst es nicht falsch.

Was Amazon betrifft. Lies bitte diesen Thread ( http://www.amiga-news.de/forum/thread.php?id=31396&BoardID=5 ) und vor allem verfolge die Links im ersten Beitrag dort und lies auch, was da geschrieben steht. Amazon wurde vor dem öffentlichen Aufruf zum Boykott sehr wohl auf die Problematik ihrer Partnerschaft mit der NPD hingwiesen. Thematisiert wurde dies bereits im Januar diesen Jahres. Schon damals kam von Amazon darauf nur eine ausweichende Antwort, indem beiläufig darauf hingewiesen wurde, dass Amazon keine verbotenen Schriften vertreibe. Darum ging es in der Kritik über diese Partnerschaft jedoch nicht. Es ging darum, dass die NDP auf diese Weise durch Amazon auch dann finanzielle Unterstützung erhält, wenn Kunden über diesen Partnerschaftslink kommend keine NPD-eigenen Publikationen bei Amazon kaufen.

Inzwischen hat Amazon diese Partnerschaft nun zurück gezogen. Dieses Thema kann somit als abgeschlossen betrachet werden.

Amazons Werbung und Geschäftsmodell? Nun, da nehmen sie andren Unternehmen nichts. Amazon scheint den Verlagen und Händlern auch nicht zu schaden, die über Amazon verkaufen. Andernfalls hätte Amazon nicht diesen Erfolg. Internethandel ist in allen Bereichen des Einzelhandels eine ernst zu nehmende Konkurrenz. Diese Herausforderung gilt es anzunehmen. Es hilft nichts, sich gegen neue Techniken und Geschäftsmodelle zu stemmen und auf die zu schimpfen, die damit Geld verdienen. Jedem Buchladeninhaber steht es frei, als zweites Standbein Online-Handel z. B. via Amazon als Vertriebsparnter zu betreiben.

Direktdeomkratie: Beschäftige Dich z. B. mal mit dem politischen System der Schweiz. Das ist eine Direktdemokratie an der man mit intensiver Recherche die Vorteile und auch die Nachteile dieser Gesellschaftsform "studieren" kann.

Auf die BRD bezogen. In Thüringen hat eine Bürgerinitiative durchgesetzt, auf Landesebene mehr Volksentscheide durchzuführen: http://www.thueringen.mehr-demokratie.de/
Beliebt abzuwarten, wie sich das entwickelt. Diese Chance für mehr Demokratie birgt auch Risiken für die Demokratie. Um es mal salopp zu sagen. Mehr vom Guten ist nicht zwangsläufig auch besser.

Ach ja. Und lass Dich nicht unnötig provozieren. Man muss nicht auf alles antworten. 8)
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13.06.2009, 22:46 Uhr

amilate
Posts: 193
Nutzer
>Allerdings stimme ich der These nicht zu, der einzelne Mensch könnte sich nicht aussuchen, zu welcher Bevölkerungsgruppe er gehört, falls Deine Bekannten damit die (politischen) Ansichten des Individuums meinen.
Da hast Du mich falsch verstanden.
Ich meine hier nicht die Gesinnung sondern einfach und ergreifend ob er z.B. ein Jude ist oder ein Deutscher. War nicht eindeutig von mir ausgedrückt.

was das geschäftmodell von amazon angeht;
klar, ich habe ja auch nur gesagt das ich es halt nicht leiden kann weil ich in der konsequenz denke das hierunter die qualität der Sachbücher ganz immens leider wird. wie gesagt, ich weiss nicht mal ob die Geschichte stimmt und halte sie lediglich für sehr realistisch. Und was die Herausforderung annehmen angeht; ich hatte damals selber einen Handel mit Büchern. Glaube mir, gegen diesen Werbetat kann man nicht viel ausrichten, es sei denn mit sehr speziellen Sachbüchern (die wir damals zum glück auch hatten.
Nur mal angemerkt, das ich den Versand mit den Büchern nicht mehr habe ist nicht Amazon zu verdanken sondern der Trennung mit meiner damaligen Freundin. Hat also nix damit zu tun.

Ich muss jetzt ganz schnell machen; habe grade von einer guten freundin per icq erfahren das ihr kerl mit ihr schluss gemacht hat und da muss ich jetzt schnell hin um sie erstmal dort loszueisen. Oh man...

Das mit der Schweiz habe ich schon realisiert und finde das *sehr* interessant.

Die Bürgerinitiative, die Du angesprochen hast lese ich mir später durch, danke für den Link.
Ich muss jetzt weg.

Nochmal ein feines WE...

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13.06.2009, 23:34 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von amilate:
Ich meine hier nicht die Gesinnung sondern einfach und ergreifend ob er z.B. ein Jude ist oder ein Deutscher. War nicht eindeutig von mir ausgedrückt.


Okay. Jetzt verstehe ich. Trotzdem kommt dazu noch ein Aber von mir. Jeder Deutsche sollte in der Lage sein, sich seine Einstellung zu Juden selbst "auszusuchen".

Weshalb Amazon sich Nachteilig auf die Qualität von Sachbüchern auswirken sollte, verstehe ich nicht. Auch Amazon wird das verkaufen, was der Markt nachfragt, was Amazons Kunden kaufen. Wenn kaum mehr einer gute Sachbücher bestellt, kann Amazon noch am Wenigsten dafür.

Am Online-Buchhandel kann man auch ablesen, was zu viel Direktdemokratie bringen könnte... ;)

Dann schönes Wochenende. Der Freundin wünsche ich Kraft, für die Trennung von ihrem Freund.

Und wundere Dich nicht, wenn ich jetzt eine Weile hier verschwunden sein werde. Vom 15.06. bis 04.07. werde ich beruflich in Indien sein. Ob es mir dort vor Ort möglich sein wird, das Internet in meiner Freizeit auch privat zu nutzen, ist noch nicht geklärt. Schön wärs, schon weil ich ganz gern mit meinem Mann skypen würde, statt zu telefonieren. Aber in Indien ist das leider immer noch nicht überall so ohne Weiteres möglich (Gandhidahm / Kandla, Gujarat, Hotel Sharma Resort).

Edit:
Noch was, bevor ich es vergesse. Durch NPD-Protestwählen steigt die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung nicht. Da hast Du recht. Die eigentliche Gefahr, die von der NPD ausgeht, ist jedoch nicht Gewalt, sondern deren Hass gegen alles Andersartige und ihre antidemokratische Haltung. Ich würde eher auf mein Wahlrecht verzichten, als solchen Ansichten meine Stimme zu geben. Auch nicht gemischt.


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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 14.06.2009 um 00:14 Uhr geändert. ]

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14.06.2009, 01:43 Uhr

TerAtoM
Posts: 1230
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Zitat:
Original von amilate:
Hallo Teratom


Hallo amilate :)


Zitat:
Original von amilate:
Zitat:
Original von TerAtoM:
Wenn das alle machen würden die von der momentanen Politik angepisst sind, hätten wir vermutlich schnell zwei gewaltige Lager der gegensätzlichen radikalen Parteien in der Regierung und damit wohl die höchste wahrscheinlichkeit für einen blutigen Bürgerkrieg seit über 80 Jahren in Deutschland.


Das glaube ich nicht.
1. Du darfst eines nicht vergessen: Die Gewaltbereiten werden deswegen auch nicht mehr oder weniger. Für die meisten Prügler ist es doch ohnehin auch egal auf wessen Seite sie stehen. Selbst wenn die Radikalen Parteien größer werden gibt es dadurch keine blutigen Bürgerkriege. Denn Gewaltpotential ist heute wie gestern oder morgen da, aber Zuwachs bekommen Prügeltrupps nicht durch das erstarken irgendeiner Partei oder eines Fussballklubs. Nach Deiner Argumentation müssten es ja auch mehr Hooligens werden wenn neue Fußballklubs gegründet werden.


Das halte ich, mit verlaub, für einen GEWALTIGEN Trugschluss. Die Gewaltbereitschaft ist bereits da, jedoch wird diese im Wissen das man sich dadurch selbst schadet unterdrückt. Eine in die Regierung eines Landes versetzte Gruppierungen, die Gewalt als Lösung propagieren, würde dazu führen das diese die ihnen zuträgliche Gewalt tolerieren würden und in diesem Wissen würden die Leute, die jetzt zu ihrem eigenen Vorteil ruhig bleiben, wiederum zu ihren eigenen vorteil zur Gewalt greifen.

Gewalt ist nichts das als "statische Größe" vorhanden ist, Gewalt ist extrem Dynamisch und IMMER von äusseren Einflüssen abhängig. Ganz simples Beispiel: In Australien gehen kleine Mädchen und Jungen einer FÜR UNS obskuren Freizeitbeschäftigung nach... Sie ERSCHLAGEN HASEN UND HASENBABYS zum SPAß... was hier den meisten Kindern Trännen in die Augen treiben würde, machen die als Freizeitbeschäftigung... der Hintergrund: In Australien gibt es eine Hasenplage, die Tiere vermehren sich dort ohne natürliche Feinde extrem rasant und schaden dem gesamten Land in vielen belangen. Dadurch werden Hasen dort praktisch in allen Medien und natürlich auch bei den Leuten als "nicht Lebenswert" eingestuft. Kinder wachsen damit auf, sie werden gelobt wenn sie Hasen erschlagen...

Und wenn du glaubst das dieses prinzip nicht von Hasen auf Menschengruppen übertragbar ist, dann bist Du einfach auf dem Holzweg.

Ich denke ich muss dir keine Links dazu posten. Alleine wenn man sich die "typischen Merkmale" der verschiedenen Nationen anschaut, erkennt man das man in so ein "Weltbild" hineingeboren wird und es nicht wirklich selbst aus seinen Erfahrungen schlussfolgert...

CU TerA
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[ Dieser Beitrag wurde von TerAtoM am 14.06.2009 um 01:48 Uhr geändert. ]

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14.06.2009, 02:36 Uhr

Maja
Posts: 15429
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@TerAtoM:

Die Gefahr ist nicht Gewalt. Die Gefahr sind politische Kräfte, die Gewalt gegen bestimmte Teile der Gesellschaft nicht ächten oder sogar legitimieren. Gewaltbereite Regime rekrutieren vorhandene Gewaltbereitschaft. Sie machen keine.

Ist nicht grundsätzlich verkehrt, was Du über Gewalt schreibst. Die Hemmschwelle, gegen die eigene Art gewaltsam vorzugehen, ist dem Menchen nicht angeboren. Allerdings ist es schon noch etwas anderes, Hasen zu erschlagen als gegen Menschen gewalttätig zu werden. Auch in Australien gibt es Rassimus, nicht gerade wenig. Dass Kinder in Australien für Gewöhnlich trotzdem keine Ureinwohner erschlagen, wird nicht nur dran liegen, dass sie dafür im Allgmeinen nicht gelobt werden.

Auch vor Hitlers Machtergreifung bestand die Bevölkerung Deutschlands nicht mehrheitlich aus Schlägertruppen und judenjagenden Massenmördern. Hitler hatte sich seine Schergen nicht erst machen müssen. Die waren alle schon vor ihm da. Er hatte denen nur Gelegenheit gegeben, ihre Ambitionen auszuleben, ohne dafür von der Gesellschaft geächtet zu werden. Trotzdem hat die Herrschaft Hitlers kein Jungvolk von irren Killern hinterlassen. Köperliche Gewalt ging in diesem Regim vom Staat aus. Dieses Regim instrumentalisierte vorhandene Gewalt für seine Zwecke.

Es gibt auch kein anderes Land, in dem eine so simple Übertragbarkeit Deines Hasenprizips auf Menschen erkennbar wäre. Ich hoffe doch nicht, dass Du das aus einem der jüngsten Wahlergebniss auf dieser Welt schlussfolgern willst.
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 14.06.2009 um 02:37 Uhr geändert. ]

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14.06.2009, 04:19 Uhr

AMIGAfan78
Posts: 173
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jetzt noch ein schönes "Promotion Video" zur AntiFa.
http://www.youtube.com/watch?v=k_ZNE6E3jJU

DIE LINKS PARTEI HAT EINE RADIKALE GESCHWULST AM ARS..GENANNT ANTIFA DAHER UNWÄHLBAR!!!!

DIE NPD PARTEI HAT EINE RADIKALE GESCHWULST AM ARS..GENANNT AUTONOME-NATIONALISTEN DAHER UNWÄHLBAR!!

--









[ Dieser Beitrag wurde von AMIGAfan78 am 17.06.2009 um 11:19 Uhr geändert. ]

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14.06.2009, 12:59 Uhr

TerAtoM
Posts: 1230
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Die Gefahr ist nicht Gewalt. Die Gefahr sind politische Kräfte, die Gewalt gegen bestimmte Teile der Gesellschaft nicht ächten oder sogar legitimieren. Gewaltbereite Regime rekrutieren vorhandene Gewaltbereitschaft. Sie machen keine.


Ich dachte das habe ich gesagt ;)


Zitat:
Original von Maja:
Dass Kinder in Australien für Gewöhnlich trotzdem keine Ureinwohner erschlagen, wird nicht nur dran liegen, dass sie dafür im Allgmeinen nicht gelobt werden.


Aber wenn man ihnen vorpredigen würde das es absolut legitim und sogar nützlich wäre das zu tun und wenn sie dadurch keine eigene Nachteil hätten, sähe das ganze anders aus.


Zitat:
Original von Maja:
Es gibt auch kein anderes Land, in dem eine so simple Übertragbarkeit Deines Hasenprizips auf Menschen erkennbar wäre.


Diese Aussage "amüsiert" mich ja schon fast ;) Gesellschaften lassen sich immer steuern. Es gibt kein Land in dem das Prinzip nicht anwendbar wäre. Die Kinder in Australien hassen die Hasen nicht die sie erschlagen, sie tun es weil es "normal" ist und "gut". Deswegen finden auch viele Menschen Kriege auch "legitim". Wenn man lange genug erzählt das es ein "gerechter" und "guter" Krieg ist, werden es genug glauben und alle die es nicht tun werden selbst als unterstützer des "bößen", "Propagandaverblendete" und "nicht normal" bezeichnet...

Man muss bloss mal kurz in sich gehen und sich einen Krieg oder eine Aggression hernehmen die man selbst für "gerechtfertigt" hielt. Palestina, Israle, Irak, Afgahinstan, Georgien, Jugoslawien, Guantanamo, 9/11... (die Liste ist leider noch sehr lange fortsetzbar, die Steuerung der Gesellschaft funktioniert im Informationszeitalter besser den jeh) Wenn jetzt ein "sie mussten sich doch wehren" oder "dadurch wurde noch mehr Blutvergiessen verhindert" kommt... willkommen in der Welt der kontrollierten Meinungsübernahme und der indirekten (und niemals geandeten) Verantwortung für den Tod von unzähligen Kindern, Müttern und Vätern die nie einen Akt der Agression begannen haben...

Es gibt praktisch keinen Krieg der ohne die unterstützung in den Bevölkerungen der kriegsführenden Parteien (bzw. der Bevölkerung des Aggressors) geführt wird . Unterstützt wird was als "legitim" angesehen wird. Was Legitim ist, erzählt derjenige der Zugriff auf die Lokalen Medien hat. Das war schon immer so und ist heute auch nicht anders.

Tja Maja, ich weiss das jetzt ein "Ja, aber..." kommt (das kommt irgendwie IMMER von Dir ;) ). Ich steige aber hier aus der Diskussion aus. Ich habe so ziemlich alles dazu gesagt was ich zu sagen habe. Wenn jemand dadurch angeregt wurde über den ein oder anderen Punkt nachzudenken, habe ich mehr erreicht als erhofft. Eine "fortführung" der Diskussion wäre nur ein Sinnloser versuch andere von meiner Meinung zu überzeugen. Und das ich so etwas in einer (Forums)diskussion nicht kann, ist mir mehr als bewusst.

Schönes WE noch :)

CU TerA
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14.06.2009, 13:06 Uhr

TerAtoM
Posts: 1230
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..

[ Dieser Beitrag wurde von TerAtoM am 14.06.2009 um 13:18 Uhr geändert. ]

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14.06.2009, 13:59 Uhr

amilate
Posts: 193
Nutzer
>>...
>>Gewaltbereite Regime rekrutieren vorhandene Gewaltbereitschaft. Sie machen keine.
>Ich dachte das habe ich gesagt
Na ich hatte es von Dir aber auch anders verstanden.

Bei dem großen Absatz von Dir in dem es im Gro über den Einfluss der Medien geht gebe ich Dir 100%ig Recht. Das kann sich auch nur ändern, wenn es zu einem "Politikführerschein" kommen sollte.

>Das halte ich, mit verlaub, für einen GEWALTIGEN Trugschluss. Die Gewaltbereitschaft ist bereits da, jedoch wird diese im Wissen das man sich dadurch selbst schadet unterdrückt. Eine in die Regierung eines Landes versetzte Gruppierungen, die Gewalt als Lösung propagieren, würde dazu führen das diese die ihnen zuträgliche Gewalt tolerieren würden und in diesem Wissen würden die Leute, die jetzt zu ihrem eigenen Vorteil ruhig bleiben, wiederum zu ihren eigenen vorteil zur Gewalt greifen.
Ist ein guter Ansatz und ich neige auch wirklich dazu Dir Recht zu geben. Da muss ich mal in Ruhe drüber nachdenken.
Dennoch; wenn die Gewaltbereitschaft bereits da ist, wieso ist sie dann keine statische Größe? Ah, ich verstehe. Du meinst das prinzipiell jeder Mensch die Gewalt ausüben würde, wenn er nicht durch Angst von Konsequenzen davon abgehalten würde? (die durch die verschieden hochangesetzte Hemmschwelle des Einzelnen halt zu verschiedenen Zeitpunkten ausgelöst wird?)
Das sollte jetzt wirklich nicht ironisch klingen, ich überlege tatsächlich ob es im Gro so ist...

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14.06.2009, 17:22 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von TerAtoM:
Man muss bloss mal kurz in sich gehen und sich einen Krieg oder eine Aggression hernehmen die man selbst für "gerechtfertigt" hielt. Palestina, Israle, Irak, Afgahinstan, Georgien, Jugoslawien, Guantanamo, 9/11... (die Liste ist leider noch sehr lange fortsetzbar, die Steuerung der Gesellschaft funktioniert im Informationszeitalter besser den jeh)

[...]

Tja Maja, ich weiss das jetzt ein "Ja, aber..." kommt (das kommt irgendwie IMMER von Dir ;) ).


Da muss ich Dich enttäuschen. Von mir kommt an der Stelle Verwunderung darüber, dass Du selbst so viele Kriege für gerechtfertigt hälst. Noch wunderlicher ist Deine These, dass die Zivilbevölkerung an Kriegen selbst schuld sein soll.

Zitat:
Wenn jemand dadurch angeregt wurde über den ein oder anderen Punkt nachzudenken, habe ich mehr erreicht als erhofft.

Glaubst Du schon zu wissen oder denkst Du noch? I-)

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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 14.06.2009 um 17:23 Uhr geändert. ]

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14.06.2009, 20:18 Uhr

TerAtoM
Posts: 1230
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Zitat:
Original von amilate:

Zitat:
Original von TerAtoM:
Das halte ich, mit verlaub, für einen GEWALTIGEN Trugschluss. Die Gewaltbereitschaft ist bereits da, jedoch wird diese im Wissen das man sich dadurch selbst schadet unterdrückt. Eine in die Regierung eines Landes versetzte Gruppierungen, die Gewalt als Lösung propagieren, würde dazu führen das diese die ihnen zuträgliche Gewalt tolerieren würden und in diesem Wissen würden die Leute, die jetzt zu ihrem eigenen Vorteil ruhig bleiben, wiederum zu ihren eigenen vorteil zur Gewalt greifen.


Ist ein guter Ansatz und ich neige auch wirklich dazu Dir Recht zu geben. Da muss ich mal in Ruhe drüber nachdenken.
Dennoch; wenn die Gewaltbereitschaft bereits da ist, wieso ist sie dann keine statische Größe? Ah, ich verstehe. Du meinst das prinzipiell jeder Mensch die Gewalt ausüben würde, wenn er nicht durch Angst von Konsequenzen davon abgehalten würde? (die durch die verschieden hochangesetzte Hemmschwelle des Einzelnen halt zu verschiedenen Zeitpunkten ausgelöst wird?)
Das sollte jetzt wirklich nicht ironisch klingen, ich überlege tatsächlich ob es im Gro so ist...


Keine Angst, ich kann in Deiner Ausführung auch keinen ironischen Ansatz finden :) Aber Du hast verstanden was meine Kernaussage ist :) Ich scheine mich doch etwas ungewand ausgedrückt zu haben... ich bin gedanklich im Moment wohl doch zu sehr bei meinem neuen Pegasos ;)


Zitat:
Original von Maja:
Da muss ich Dich enttäuschen. Von mir kommt an der Stelle Verwunderung darüber, dass Du selbst so viele Kriege für gerechtfertigt hälst.


Tja, schade... Du hast mich leider überhaupt nicht verstanden... aber ich habe ja bereits angekündigt mich hier zurückzuziehen...

Vielleicht als kleiner Tipp: Ich habe bei dieser Aufzählung weder meine noch irgendeine andere bestimmte Sichtweisse wiedergegeben.


Zitat:
Original von Maja:
Noch wunderlicher ist Deine These, dass die Zivilbevölkerung an Kriegen selbst schuld sein soll.


Wow... das Du so etwas in meinen Aussagen hineininterpretieren konntest macht mir jetzt schon fast etwas Angst...

CU TerA
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[ Dieser Beitrag wurde von TerAtoM am 14.06.2009 um 20:36 Uhr geändert. ]

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14.06.2009, 23:44 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von TerAtoM:
Wow... das Du so etwas in meinen Aussagen hineininterpretieren konntest macht mir jetzt schon fast etwas Angst...


Glaube mir, dahinter steht keine böse Absicht Dir gegenüber. Ich will Dir nichts unterstellen. Dir nicht und keinem anderen hier. Ich lese nur immer auch zwischen den Zeilen. Was dort steht, liegt nicht bei mir.

Du siehst aber jetzt, wie es einem gehen kann. Man sagt mal schnell etwas dahin, und es kommt völlig anders an, als es gemeint war. Genau deshalb versuche ich immer so sachlich und konkret auf den Punkt zu bringen, wie irgend möglich. Das klingt dann oft unterkühlt und gefühllos. Auch ein Grund, weshalb manche Menschen mit meiner Art nicht klar kommen. Ich will, dass man sich mit dem auseinandersetzt, was ich sage. Nicht mit irgendeiner Absicht, die dahinter stecken könnte.

Und ja, ich schwinge auch gern mal die eine oder ander Keule. An der Reaktion darauf und der weiteren Verhaltensweise des Gegenübers, lässt sich auch viel erkennen. Wem es um demokratische Problemlösungen geht, der lässt sich mit einer Keule nicht so einfach verscheuchen. Mir wurde auch schon oft vorgeworfen, ich wäre dumm, blind, zu weit links, zu weit Mitte, undwasnichalles. Tja nun, muss mich ja nicht jeder mögen. :)



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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 14.06.2009 um 23:49 Uhr geändert. ]

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15.06.2009, 00:17 Uhr

[ujb]
Posts: 422
Nutzer
Zitat:
Original von Andreas_Wolf:
> Er hat doch auch irgendwo hier geäußert wie er eine Regierung
> optimal fände - das [...] war recht [...] undemokratisch

Ich zitiere amilate von "irgendwo hier":
"Obwohl ich sehr gerne eine direkte Demokratie (also Basisdemokratie) in dem Land sehen würde; allerdings mit der Einschränkung des Politikführerscheins der Panokratie. Steht bei der Wikipedia unter Panokratie unter dem Stichpunkt "Stabilisierungsfaktor Direkte Demokratie"."

Hier der Direktlink zum Passus bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Panokratie#Stabilisierungsfaktor_Direkte_Demokratie
Ich kann an einer Direktdemokratie wirklich nichts Undemokratisches finden.

> aber es war auch nicht gerade "klasssisch faschistisch".

Wäre auch äußerst verwunderlich bei einer "Weiterentwicklung und Konkretisierung der Anarchie".

[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_Wolf am 12.06.2009 um 22:38 Uhr geändert. ]


Das mit der direkten Demokratei las ich wohl, doch hast du auch die Einschränkung gelesen? Ein politikführerschein - und der ist nach allem wie ich Demokartie im Sinne des Wortes definieren würde nicht gerade demokratisch, sondern hat faschsitisch-chauvinistische Züge.
Direkte Demokratie unterstütze ich übrigens auch, aber eben mit dem Prinzip, dass jeder Bürger ü18 eine Stimme hat - dass dann leider auch viele "Graupen" abstimmen ist bedauerlich, muss aber beim demokratischen Prinzip in kauf genommen werden


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15.06.2009, 07:38 Uhr

amilate
Posts: 193
Nutzer
>Das mit der direkten Demokratei las ich wohl, doch hast du auch die Einschränkung gelesen? Ein politikführerschein - und der ist nach allem wie ich Demokartie im Sinne des Wortes definieren würde nicht gerade demokratisch, sondern hat faschsitisch-chauvinistische Züge.

Erzähle das mal Anarchos dies sichs ausgedacht haben.
Ich habe grade bei dem Politikführerschein auch die Quelle angegeben.
Wenn die für dich faschistisch sind bis du aber dann ganz schön sehr weit links, oder?

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15.06.2009, 08:26 Uhr

amilate
Posts: 193
Nutzer
Nachtrag;
sorry, wollte eigentlich nicht ironisch werden.
Aber im Ernst, wenn es interessiert gibt es hier den Link zur dt. Version:
http://www.panokratie.de/downloads/Panokratie-Buch-PDF.zip
Dort steht z.B. auch auf Seite 111 was von Teratom so schön als

>Was Legitim ist, erzählt derjenige der Zugriff auf die Lokalen Medien hat. Das war schon immer so und ist heute auch nicht anders.

ausgeführt wurde. Es ist sehr interessant mal zu sehen wieviel Medien wirklich in "einer Hand" stecken (auf Seite 111 zu sehen). Beim Politikführerschein geht es gezielt darum, das stupide Schlagzeilennachplapperer weniger Einfluß auf die wichtigen Entscheidungen im Land haben. Und das ist ganz und gar nicht undemokratisch, denn das was die abgeben ist nicht das was sie denken, sondern das was sie z.B. in der Bild gelesen haben. Und fortgeführt würde das bedeuten das z.B. der Herr Springer eine Stimmgewalt von ein paar Milliönchen hätte. (Wie es je heute auch ist.)

Mal noch angemerkt; was für eine politische Bildungsmacht der Springerverlag aufweisst kommt dann auch gleich auf Seite 112.
Deswegen:
http://www.ger.anarchopedia.org/Panokratie#Kompetenzpr.C3.BCfungen
Es geht halt nicht anders in einer Demokratie. (und genau hier ist unsere Gesellschaft imho damit auch schon jetzt undemokratisch)

Aber bevor sich jemand an dem Buch verschluckt sei gleich noch mit erwähnt das das Werk für mich keine "Bibel" darstellt. Z.B. teile ich nicht die Meinung des Autors, wenn es um die Aufteilung der Gesellschaft in z.B. Moyzellen oder Subsidiarzellen geht. Ich halte das in einer technologiosch fortgeschrittenen Gesellschaft sogar für gefährlich und kann mir nicht vorstellen wie es in dem Fall technologische Entwicklungen geben sollte.

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15.06.2009, 10:43 Uhr

[ujb]
Posts: 422
Nutzer
@amilate:

Ich will dich gar nicht in die rechte Ecke stellen. Und ich kann deinen Ansatz nach einem "Politikführerschein" *prinzipiell* gut nachvollziehen, ärgere ich mich doch oft genug über die weit verbreitete Ahnungslosigkeit und Gedankenlosigkeit. Aber ein Politikführerschein qualifiziert die Gesellschaft in zwei Gruppen und missachtet ein grundlegendes demokratisches Prinzip. Daher hat es chauvinistisch-faschistische Züge (was nicht unbedingt "rechts" sein muss).
Ich könnte mir einen Kompromiss vorstellen der beinahe durchführbar wäre: jeder wird vor der Wahl verpflichtet den Wahlomaten zu betätigen. Jeder müsste dann Stellung zu diversen Thesen nehmen und bekäme eine individuelle Wahlempfehlung. Wo das Kreuz letztlich gesetzt wird, wäre aber weiterhin jedem selbst überlassen. Auch nicht schlecht fände ich im selbem Zug eine gewisse Rechtsverbindlichkeit der Parteiprogramme - das Programm das vor er Wahl verabschiedet wurde müste für die jeweilige Legislaturperiode rechtsverbindlich sein. Bei Brüchen könnte man dagegen klagen.
Schade, dass beides nicht kommen wird. Beim Wahlomat müsste eine *unbedingte* Unabhängigkeit und Neutralität gewährleistet werden (nicht möglich). Naja, und warum es keine Rechtsverbindlichkeit der Parteiprogramme geben wird, liegt auf der Hand...

Ach, was deine Einschätzung zu mir und der linken Ecke betrifft. Nein, das trifft nicht zu. Nachhaltigkeit, Ökologie, Freiheit der Bürger und soziale Verantwortung sind meine politischen Grundprinzipien. Mit "links" hat das relativ wenig zu tun. Aber wenn es *nur* links oder rechts gäbe, dann im Zweifel doch lieber links als rechts. Aber das ist etwa so eine Präferenz wie lieber Cholera als Pest - wobei ich erstens lieber gesund bleibe und ich, amüsanter Weise für diesen Vergleich, in der Tat schon einmal an einer Cholera erkrankt war und sagen muss: es war (im wahrsten Sinne des Wortes) beschissen und wirklich keine schöne Zeit.

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16.06.2009, 08:54 Uhr

amilate
Posts: 193
Nutzer
Njein; das mit dem Wahlomat ist zwar eine schöne Idee, aber obsolet wenn wir den Politikführerschein betrachten. Der (Führerschein) wäre jetzt irgendwie wünschenswert, aber in einer direkten Demokratie einfach absolut wichtig. Denn in einer direkten Demokratie gibt es keine Parteien mehr, und wenn doch dann haben die so nostalgische Zwecke wie das englische Königshaus. Es wäre dann also nicht so, das wir jemanden wählen der irgendwelche Dinge über einen Zeitraum von 4 Jahren entscheiden soll, sondern es wäre so, das wir selbst entscheiden.
Von daher wäre der Wahlomat nicht wirklich greifend.

> Aber ein Politikführerschein qualifiziert die Gesellschaft in zwei Gruppen und missachtet ein grundlegendes demokratisches Prinzip.

Nu gut, hier scheiden sich die Geister. Ich halte es halt für demokratischer als das was wir jetzt haben. Zumal jeder Bürger jederzeit den "Führerschein" wiederholen kann und nach dem Ergebniss eine Klasse bekommt innerhalb derer er wählen kann. Die Klasse besagt dann welche Prägnanz die zu wählenden Entscheidungen aufweisen können.
Also hat aber jeder Bürger jederzeit die Möglichkeit eine "höhere" Klasse zu erwerben - wenn er die "Prüfung" besteht. Und selbst mit einer wirklich niedrigen Klasse (oder keiner) kann er noch wählen - wenn es z.B. um Fragen wie "Welchen Namen soll die neu gebaute Strasse tragen?" geht. Und das ist schonmal mehr als wir können.

> Nachhaltigkeit, Ökologie, Freiheit der Bürger und soziale Verantwortung sind meine politischen Grundprinzipien. Mit "links" hat das relativ wenig zu tun. Aber wenn es *nur* links oder rechts gäbe, dann im Zweifel doch lieber links als rechts. Aber das ist etwa so eine Präferenz wie lieber Cholera als Pest...

Sehr schön. Das kann ich so auch unterschreiben.

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16.06.2009, 10:10 Uhr

Mr_Blues
Posts: 347
Nutzer
Zitat:
Original von amilate:
1. Ein Teil meiner Einstellung kommt aus der Panokratie; so zum Beispiel auch wie das mit Volksentscheiden laufen sollte.


Hab mir nun mal das Buch von Toni Blubb heruntergeladen und soweit ich es aushielt zu Teilen durchgelesen.
http://www.panokratie.de/panokratie-buch.html
Mein Fazit: Selten so wirres Zeug gelesen!
Was schreibt denn Toni Blubb eigentlich dazu wie man mit der NPD umgehen sollte?

"Es sollten vielmehr die Wurzeln der braunen deutschen Eiche gekappt werden. Dieser „negative Kapp-Putsch“ schließt fünf Wurzeltriebe ein:
1. Zerschlagen autarchiegenetischer Systeme wie Sozialismus, soziale Markt-wirt-schaft, Monarchien und der Faschismus selbst
2. Aufzeigen von sinngebenden alternativen Philosophien (Geldscheffeln in Markt-wirtschaften kann kein Lebenssinn sein)
3. Umleiten des Nationalstolzes auf den Individualstolz, also Hebung des Selbst-bewußtseins unter gleichzeitiger Schwächung des Nationalbewußt-seins
4. Schaffen von sozialer Sicherheit, um Abstiegsängsten vorzubeugen
5. Aufzeigen der wahren Ursachen für die Volksmisere in einer verständlichen Sprache (schwierig, da sehr komplex, aber machbar)
Natürlich muß den neofaschistischen Terrorsymptomen auch mit Härte begegnet werden, als eine Art Erste Hilfe für bedrohte Minderheiten. Das sollte jedoch nicht durch staatlich-repressiven Gegenterror geschehen, sondern durch Zivilcourage. Diese Zivilcourage ist aber im europäischen Spießertum zur Rarität geworden." (Seite 27f)

Zitat:
Original von amilate:
Das Gehetze gegen die Nazis ist ja schon echt übel.
Das erinnert mich an eine tolle Demonstration namens "Mut zur Demokratie" hier in Chemnitz. Da hat, nachdem bei der Wahl irgendeine rechte Partei zuviele Stimmen abbekommen hat, die Antifa zur Demo aufgerufen um dagegen zu demonstrieren... :-)
Wie hirnrissig ist das denn?

Du hattest die Panokratie im Zusammenhang mit dem Umgang mit der NPD ins Spiel gebracht. Wo bleibt Deine Zivilcourage?

Ich hätte auch gerne noch die panokratische Haltung zu Volksentscheiden kommentiert, aber das würde den Rahmen sprengen...

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16.06.2009, 10:48 Uhr

AMIGAfan78
Posts: 173
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@Mr Blues
"Du hattest die Panokratie im Zusammenhang mit dem Umgang mit der NPD ins Spiel gebracht. Wo bleibt Deine Zivilcourage?"

Das die AntiFa eine Links Radikale DOOFEN ANSAMMLUNG ist muss man dir doch wohl nicht erleutern oder?

oder nennst du dies > http://www.youtube.com/watch?v=k_ZNE6E3jJU

Zivilcourage?

Autonome LINKS wie RECHTS sind immer Radikale

Radikalisten solte man verbieten.

Somit ein Demonstartions Verbot von NationalAutonomen wie auch Demonstrations Verbot für die AntiFa!

Wen die NPD demonstriert kann ein jeder Bürger Friedlich dagegen Demonstrieren das ist was ich als zivil Courage verstehe ja.

Den Stumpfsinn eines LinksRadikalen wie HappyHoliday hat man zum Glück gesperrt.

Respeckt AMIGA NEWS!

Nicht jedoch die NPD. Im gleichen Zuge müsste man dann auch die Links Partei verbieten. Mir sowieso unverständlich das eine solche Ansammlung von Kommunisten so Populär geworden ist. vermutlich die Besseren holen Phrasendräscher in den reihen wie Oscar Lafontaine z.B.oder auch dieser kleine Mann mit der HalbGlatze und der Brille..mh wie heisst er noch gleich? na egal

Den was würde passieren wen man sie verbietet?
Meiner Meinung nach würde ein Teil der "Kontrolle" durch Demokraten aufgegeben.
Und da Sie kein Forum mehr haben würden wir ein schritt hin zum Rechts Terrorismus wagen den dadurch würden viel mehr von ihnen Militant.
Nationalisten gibts und wirds auch immer geben.

Die Demokratische Mitte muss einfach besser sein (Inhaltlich,Thematisch usw.) für die Mehrheit des Volkes somit haben Kommunisten (LinksPartei) und auch
Nationalisten (NPD) und auch
Autonome Radikale Links/Rechts KEINE CHANCE!
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[ Dieser Beitrag wurde von AMIGAfan78 am 16.06.2009 um 11:05 Uhr geändert. ]

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16.06.2009, 11:05 Uhr

amilate
Posts: 193
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>Wo bleibt Deine Zivilcourage?

Das kann ich Dir in drei Sätzen erläutern.
Ich denke das die Hetze oder das was DU dann wohl Zivilcourage nennnst die Fronten zwischen beiden Lagern erhärtet, statt sie zu schwächen. Meine Zivilcourage ist das suchen des offenen Gesprächs mit den beiden Lagern und das suchen nach Gesprächsmöglichkeiten zwischen den beiden Lagern.
Nur das kann auch wirklich in den Köpfen fruchten und zum Nachdenken anregen. Und zwar bei Beiden Lagern. Und wie geschrieben - das funktioniert; wenn auch bisher nur im kleinen Kreis und ohne Alk.

> Somit ein Demonstartions Verbot von NationalAutonomen wie auch Demonstrations Verbot für die AntiFa!
Grundsätzlich würde ich Dir zustimmen, allerdings hat mman mit einem Verbot nie wirklich ein Problem beseitigen können, oder? Ein Verbot bekäpft immer nur die Symptome, nicht die Ursachen.

> Die Demokratische Mitte muss einfach besser sein(...)
Ja, das ist richtig. Da solche Gespinste wie sie mir im Kopf rumschweben von einer besseren Gesellschaft nicht wirklich durchsetzbar sind gebe ich Dir Recht. (Ist aber auch nur ein Schritt zu einer demokratischeren Gesellschaft.)

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16.06.2009, 11:21 Uhr

[ujb]
Posts: 422
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Zitat:
Original von AMIGAfan78:

Die Demokratische Mitte muss einfach besser sein (Inhaltlich,Thematisch usw.) für die Mehrheit des Volkes somit haben Kommunisten (LinksPartei) und auch
Nationalisten (NPD) und auch
Autonome Radikale Links/Rechts KEINE CHANCE!


Das Problem ist, dass das was du als "Mitte" verkaufen willst rechtes Zeug ist. Irgendwie fiel mir dabei folgendes Zitat ein:

"Ich kenne keine Schminke, und mein Gesicht verbirgt nicht, wie es in meinem Inneren aussieht. Ich bleibe mir, auch meinen Verächtern, so treu, daß selbst diejenigen meiner Anhänger nicht verleugnen können, die sich Aussehen und Ansehen eines Weisen verschafft haben, dennoch aber eher Affen gleichen, die in Purpur gewickelt sind, oder Eseln, die sich im Löwenfell verstecken. Mögen sie sich noch so beflissen verstellen, ein Paar Eselsohren wird doch stets sichtbar bleiben und den Midas verraten."

(Erasmus)

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16.06.2009, 11:31 Uhr

[ujb]
Posts: 422
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@amilate:

Für meher Basisdemokratie bin ich durchaus, doch sehe ich bei deinem Ansatz (auch wenn wir das mit dem Politikführerschein mal weglassen) vor allem folgendes Problem: Es ist schlichtweg nicht praxistauglich und kaum zu organisieren und/oder zu kontrollieren.
Wenn alle über alle Dinge entscheiden wird das ein heilloser Abstimmarathon. Es ist einfach praktischer Vertreter für das Alltagsgeschäft zu wählen und nur bestimmte Fragen in Volksentscheiden zu entscheiden. Im großen Ganzen stellt das schweizer Modell wohl das praktikabel durchführbare Maximum der Basisdemokratie dar.

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16.06.2009, 11:38 Uhr

AMIGAfan78
Posts: 173
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@[ujb]:
Ich habe auch nie abgestritten das (die thematik aus den anderen threads) nur von den Rechten momentan thematiesiert wird und genau da lag mein Problem!

Hat aber keiner erkannt.

Hat ein Demokrat nicht das Recht und die Pflicht diese Felder der Politik zu besetzen? meine Frage an dich.

Die Menschen haben diese Problematik, wie die Wahlen in Mecklenburg, Saarland, Brandenburg usw. zeigen wo die NPD stark ist. Und so bleibt der NPD diese Thematik allein vorbehalten und die einzige alternative für Menschen die diese Problematik erkannt haben.Und das halte ich für falsch!!!
^^^^^^^^^^



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[ Dieser Beitrag wurde von AMIGAfan78 am 16.06.2009 um 11:47 Uhr geändert. ]

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16.06.2009, 13:15 Uhr

Mr_Blues
Posts: 347
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@amilate

also die Antwort enttäuscht. Schließlich hast Du doch die Panokratiker ins Spiel gebracht. Also was denn? Panokratie light oder wie bitte?
Reden sollte man schon auch und natürlich immer ohne Alkohol, das ist richtig. Nur leider kann man die rechte Gewalt nicht wegreden und auch Hitler wurde nicht weggeredet.

@amigafan78

also jetzt reichts. Oskar Lafontaine mit Neonazis gleichzusetzen ist fast schon Volksverhetzung (Straftatbestand). Ich habe vor ihm und seiner Lebensleistung Respekt und nur weil er anderer Meinung ist als Du gehört er nicht verboten... oder wessen Geiste Kind bist Du wirklich?
apropo...und wer verbietet eigentlich deinen Stumpfsinn?


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16.06.2009, 13:26 Uhr

AMIGAfan78
Posts: 173
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@Mr_Blues:
"also jetzt reichts. Oskar Lafontaine mit Neonazis gleichzusetzen ist fast schon Volksverhetzung (Straftatbestand). Ich habe vor ihm und seiner Lebensleistung Respekt und nur weil er anderer Meinung ist als Du gehört er nicht verboten... oder wessen Geiste Kind bist Du wirklich?"


Ich würde dir vorschlagen genauer zu Lesen ich habe sehr richtig Oscar Lafontaine mit der LINKS PARTEI in VERBINDUNG gebracht die ich für eine ansammlung von Kommunisten halte.

Ebenfalls halte ich selbigen für einen Phrasendräscher richtig.

Aber es zeigt sehr gut auf welcher Partei du anscheinend nahe stehst.
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16.06.2009, 20:34 Uhr

Mr_Blues
Posts: 347
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@AMIGAfan78:
ich bin sogar Mitglied einer Partei, nämlich dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW), bevor da irgendwelche Gerüchte aufkommen.
http://www.ssw.de

Oskar Lafontaine als Phrasendrescher hinzustellen halte ich für absolut nicht richtig, ich finde den Schritt richtig, den er als langjähriger SPD- Vorsitzender gemacht hat und kann jeden seiner Schritte nachvollziehen! Trotzdem bin ich nicht immer seiner Meinung.

Respekt vor einem Politiker zu haben, heißt nicht unbedingt seine Meinung teilen, aber die Lebensleistung würdigen:
Respekt habe ich auch vor: Willy Brandt, Heiner Geißler, Rita Süßmuth, Leutheusser-Schnarrenberger, Björn Engholm und boch einigen anderen.

Es gibt auch Politiker, die ich nicht respektiere, weil sie z.B. Dreck am Stecken haben und meiner Meinung nach verurteilt (auch posthum) gehören: George W.Bush, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß und auch noch einige andere

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17.06.2009, 10:55 Uhr

AMIGAfan78
Posts: 173
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@Mr_Blues:
So kann ich deine Aussagen schon besser verstehen und auch respecktieren (zumindest distanzierst du dich von einer Kommunisten Partei wie der Linkspartei). Auch wen auffällig ist das du jeglichen Respeckt übst an einer vielzahl von SPD links Politikern.

Ich teile aber sogar im Punkt Willy Brand (http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt)abselut deine Meinung, Was für ein grosser Staatsman er war. Ich bekomme schon allein ein kribbeln wen ich an seinem historichen Kniefall denke KLASSE!! war der man(wäre schön wen die Spd heute solch einen Mann noch in ihren Reihen hätte). Nicht teilen würde ich die Meinung mit Franz-josef Strauss den ich sehr wohl als damals guten Politiker sah.

mfg
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[ Dieser Beitrag wurde von AMIGAfan78 am 17.06.2009 um 11:00 Uhr geändert. ]

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17.06.2009, 12:12 Uhr

Elevoltek
Posts: 912
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Amigafan78:

Du machst da einen entscheidenden Denkfehler:
Die radikalen Linken sind nicht der Gegenpol der radikalen Rechten.

Rechtsradikale rennen einem grundlegend menschenverachtenden und prinzipiell nicht funktionierendem Dogma nach. Soetwas wie Kapitalismus/Imperialismus, nur - anstatt auf Geld&Gier - auf einer Ideologie basierend.

Das Ganze soll dann irgendwie 'die eigene Wirtschaft zu retten'.

Mach Dir mal Gedanken darüber, wie die Wirtschaft funktioniert. Wie 'Geld', Zins und Zinseszins funktionieren.
Die ständige Umverteilung des Geldes von unten nach oben, bei stetigem Fortschitt der Entwicklung und der damit funktionierenden stetigen Rationalisierung von Produktions-Arbeitskräften in allen Segmenten der Wirtschaft. Und wie menschenleistungs-verachtend die Börsen funktionieren. Daher kommen unsere Probleme!

Das löst man nicht irgendwie 'volksnah', indem man nur eine Gruppe des Volkes zu den 'Berechtigten' erklärst, denn diese Gruppe müßte immer kleiner werden. Du müßtest also immer mehr 'Andere' zu 'Unberechtigten' ausschließen... Erkläre das mal deinem Volk, wenn irgendwann nur noch 5 von 100 zu den Berechtigten zählen...

In unserem Kapitalismus gibt es diese Unterteilung des Volkes in 2 Gruppen, aber sie heißen nicht etwa 'Rechts' und 'Links', Hell oder Dunkel, Christen oder Juden oder sonstwie, sondern sie heißen prinzipiell 'Oben' und 'Unten'.

Die 'Oberen' schließen dabei immer mehr von den 'Anderen' (die Unteren) aus, und genau das wird dann zum breiten Volksproblem. So läuft die Umverteilung, immer weniger Mittel für das Volk, immer mehr Mittel für die Oberen. So läuft das bis zum Zenit, bis zur Inflation bzw. zum nächsten Krieg. und dann gehts wieder von vorn los.

Ernüchternd, das System mit den wachsenden Extremen des Ungleichgewichts auf der Waage, was?
Und schuld daran ist ganz menschlicher Natur: Die Gier nach mehr.

Oben sind die wenigen Erfolgreichen des Kapitalismus, und unten ist der große Mob. In diesem Mob gibt es z.B. die Linken, die erkannt haben, dass das System so nicht dauerhaft, und für das Volk zufriedenstellend funktioniert, und fordern deswegen eine Systemänderung hin zu sozialeren Zügen. Dann gibts auch die Rechten, die nicht begreifen wollen, dass die obengenannten Probleme der stetigen Wachtstums-Wirtschaft des Kapitalismus mit ihrem rechtsradikalen Ansatz nicht zu bewältigen sind.

Mein Tipp:

Lass das mit den Toutube-Videos.
Kauf die ein Buch über die Weltwirtschaftslehre.
Die bösen radikalen 'Linken' habe genau das begriffen, der Kapitalismus ist das Volksproblem Nummer 1. 'Die Linken denken zuviel', und die Obrigkeit findet das nicht gut.
Deswegen werden sie, bzw. eigentlich alle, die sich nicht mit der (nicht dauerhaft funktionierenden und volkszufriedenstellenden) Wachstumswirtschaft des Kapitalismus engagieren wollen, und etwas daran verändern wollen, als Quertreiber und Terroristen betitelt.

Jaja... Arme Welt... (nicht nur 'armes Deutschland')


[ Dieser Beitrag wurde von Frank_Gutschow am 17.06.2009 um 12:18 Uhr geändert. ]

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17.06.2009, 12:43 Uhr

Holger
Posts: 8050
Nutzer
Zitat:
Original von Frank_Gutschow:
In unserem Kapitalismus gibt es diese Unterteilung des Volkes in 2 Gruppen, aber sie heißen nicht etwa 'Rechts' und 'Links', Hell oder Dunkel, Christen oder Juden oder sonstwie, sondern sie heißen prinzipiell 'Oben' und 'Unten'.

Tsss, diese Schwarzweißmalerei unterscheidet sich doch in keiner Weise von allen anderen Demagogien, egal ob von Links, Rechts, Sekten, Esoterikern oder Verschwörungstheoretikern. Immer gibt es "die da", die böse und/oder an allem schuld sind, und "uns", die dagegen kämpfen sollen.

mfg

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Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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17.06.2009, 12:44 Uhr

AMIGAfan78
Posts: 173
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@Frank_Gutschow:

Das was du und die LinksPartei mir hier "verkaufen" willst siehst du hier> http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus

* fehlende Basisdemokratie: Das von Lenin verhängte Partei- und Fraktionsverbot lähme die notwendige gesellschaftliche Partizipation und Eigeninitiative der Arbeiter und gefährde so den Aufbau des Sozialismus (Rosa Luxemburg).
* Bürokratie: Durch die Isolierung Sowjetrusslands konnte eine neue Bürokratenschicht die „Macht an sich reißen“, was zu einer „Entartung“ des Arbeiterstaates führte (Leo Trotzki).
* Zentralismus: Die von oben nach unten aufgebaute sowjetische Kaderpartei sei strukturell unfähig, die Wirtschaftsprobleme des Landes zu lösen (Wolfgang Leonhard).
* Ideologische Manipulation: Stalins und Maos „Marxismus-Leninismus“ sei ein Bruch mit den ursprünglichen Ideen von Marx, Engels und Lenin und pervertiere sie (George Orwell, Oskar Negt, Iring Fetscher).
* Totalitarismus: Die Staatsform der Sowjetunion lasse strukturell keine Demokratisierung zu und schalte die freie Entfaltung der Menschen ähnlich total aus wie der Faschismus (Hannah Arendt).
* die Gesellschaftsformation der Sowjetunion und Chinas sei kein Sozialismus/Kommunismus, sondern eine bürokratisch erstarrte Form des Asiatischen Despotismus (August Wittvogel, Rudolf Bahro, Rudi Dutschke),
* Imperialismus: Die innerstaatliche Diktatur und ökonomische Schwäche der Sowjetunion führe zu äußerem Expansionsdrang und Hegemonialansprüchen, die den Weltfrieden gefährden (Konsens von Reformkommunisten, Antikommunisten und manchen Befreiungsbewegungen der Dritten Welt)

Im Zentrum vieler Kritikansätze steht die Einparteienherrschaft, die das gemeinsame Kennzeichen der „Volksdemokratien“ war und ist. Formell konnten z. B. im Blockparteiensystem der DDR weitere kleine Parteien existieren, die aber gleichgeschaltet mit der SED waren und deren Mehrheit nie gefährden durften. Quelle Wikipedia

Sorry kann ich nichts mitanfangen. Aber deine politische Einstellung sei dir gelassen.
--
http://www.amigafan.npage.de

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