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amiga-news.de Forum > Get a Life > Märchensteuererhöhung auf Lebensmittel [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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26.06.2009, 11:14 Uhr

Archeon
Posts: 1785
Nutzer
Wie schon ich mir dachte, nach Abwrackprämie und Rettungspakets, irgendwo muss das Geld ja wieder her kommen.
Jetzt sickert es durch die Märchensteuer auf Lebenmittel so steigen.
Zwar Distanzieren sich alle Politiker, aber es es Sickert da und hier durch. Klar sie wollen nicht mit der Wahrheit raus rücken, bei den Wahlen die kommen, wollen sie nicht sich die Finger an den Wähler verbrennen, bin mal gespannt ob es 19% oder 9,5 oder welche Hirnverbrannte Summe es sein wird. X( :O
--
In einer Singularität enden alle Naturgesetze.
Frühling.. 8h in Berlin geht die Sonne hoch
http://de.youtube.com/watch?v=FfoQsZa8F1c&feature=related


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26.06.2009, 11:37 Uhr

Blueluna
Posts: 161
[Benutzer gesperrt]
@Archeon:
finde ich auch heftig.

irgenwie bin ich nicht überrascht, aber irgenwie hätte ich es auch nicht vorausagen können. ist schon komisch.
.........muss ich mal drüber nachdenken

wobei ein vorteil hat es schon...
da der "pummel-faktor" in deutschland immer größer wird....

vieleicht hilft es den dicken nicht soviel zu essen ;) ---
ist gemein und unfair, konnt ich mir aber nicht verkneifen.


gruss thomas





[ Dieser Beitrag wurde von Blueluna am 26.06.2009 um 16:50 Uhr geändert. ]

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26.06.2009, 14:01 Uhr

hjoerg
Posts: 3787
Nutzer
@Blueluna:
>vieleicht hilft es den dicken nicht soviel zu essen ;) ---

Mein Gott was wäre ich froh LOL
Dafür würd ich ausnahmsweise mal CDU wählen.
Soweit ist es schon ;)
--
by WinUAE
hjörg :dance2:
Nethands

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26.06.2009, 18:12 Uhr

Murmel
Posts: 1443
Nutzer
@Blueluna:
>vieleicht hilft es den dicken nicht soviel zu essen ;)

Wo wir schon dabei sind können wir auch die Zigaretten und den Alkohol teuerer machen! Aber nicht vergessen die Baseballschläger billiger zu machen !

Weil wenn man am Abend weder Frust-/essen/saufen/rauchen kann, dann braucht man ein anderes Utensil um den momentanen Frust abzubauen.

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26.06.2009, 22:15 Uhr

Blueluna
Posts: 161
[Benutzer gesperrt]
@Murmel:

finde deinen vorschlag sehr gut...
und baseball kann man ja lernen.
es gibt leute in meinenem umfeld z.b., die sollten wirklich sich mehr betätigen, dass sage ich denen auch...

aber wie gesagt, die steuer sind trotzdem unfair!!...










[ Dieser Beitrag wurde von Blueluna am 26.06.2009 um 22:19 Uhr geändert. ]

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27.06.2009, 15:38 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Blueluna:

Murmel meinte vermutlich nicht Baseball spielen. ;)

***

Zum Thema:
Der ermäßigte Umsatzsteuersatz war urspünglich als hälftiger voller Steuersatzes gedacht, müsste jetzt also bei 9,5% liegen. Der ist schon bei der vorletzten MWST-Erhöhung von 14% auf 16% nicht angepasst worden. In Deutschland darf es nur diese zwei Umsatzsteuersätze geben.

Auf was der ermäßigte Umsatzsteuersatz fällig wird, regelt § 12 UStG:
http://bundesrecht.juris.de/ustg_1980/__12.html

Momentan nölen ein paar Ministerpräsidenten rum, die sich um ihre Landeshaushalte Sorgen machen. Jetzt fordert einer aus der CDU sogar eine Reichensteuer. Vielleicht hofft der auf Wählerstimmen von links.

BTW: Die Abwrackprämie kostet dem Staat keinen Cent. Im Gegenteil. Der Staat verdient daran sogar.
--
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28.06.2009, 13:51 Uhr

mk
Posts: 611
[Benutzer gesperrt]
Zitat:
Original von Maja: BTW: Die Abwrackprämie kostet dem Staat keinen Cent. Im Gegenteil. Der Staat verdient daran sogar.
Falsch.
Die "Abfrackprämie" ist in voller Höhe eine Zeche, die der Steuerzahler ebenfalls (nebst vielen weiteren Geldern für Spekulanten /Betrüger /Manager /Banken) zusätzlich in den nächsten Jahren Zahlen muss! (siehe unten: Staatsfinanzen /Steuerzahler) Es ist ein weiterer nur kurzfristig wirkender Kredit, der aber in den folgenden Jahr(zehnt)en teurer (Zinsen!) abbezahlt werden muss!

Damit wurden nicht zuletzt auch einigen Spekulanten (Aktionären und "Managern") noch einige weitere Zeit total überhöhte Finanzauszahlungen gesichert, die in gar keinem angemessenen Verhältniss mehr zu den längerfristigen Bestandsgrundlagen der Firmen und deren Angestellten stehen. Sonst hätten sich etliche der erstgenannten viel früher den Folgen der Finanz- Spekulationskrise, sowie weiteren wahnsinnigen Spekulationen (siehe u.a. Ferrari), als auch verfehlter Produktpolitik (einige Automarken) stellen müssen.

Viele der vorgezogenen Autoverkäufe kommt auch noch nicht einmal hauptsächlich unseren eigenen Land, sondern vor allem Firmen im Ausland zu Gute.



Bereits jetzt bezahlen dafür sehr viele kleine Firmen /deren Angestellte wegen wegbrechenden Gebrauchtwagen Verkäufen /wegbrechenden Reparaturleistungen.

Aber auch Arbeitnehmer bei vielen Autoproduzenten werden erst noch so richtig in den "Genuß" der Folgen kommen. Wären ohne die Prämie wegen dem Überangebot in der Autobrache und der Krise Arbeitsplätze bereits jetzt beginnend weggebrochen (und hätten dann vergleichsweise kontinuierlicher durch andere neue, ggf. zu fördernde Bereiche aufgefangen werden können /müssen), verschiebt sich nun zwar der Zeitpunkt dafür, kommt aber dann um so drastischer auf einem, dann kaum noch abzufedernden Schlag! (Welches auch die Begründung dafür ist, warum man das Ende diese Massnahme bis nach der Wahl verschoben hat.)

Und auch hier ist es eine weitere Umverteilung von Geldern von Arm zu Reich.
Von denen die sich kein /kein neues Auto leisten können, aber auch für die Folgen (siehe unten: Staatsfinanzen /Steuerzahler) gerade stehen müssen, zu denjenigen die die "Prämie" für ein neues Auto abgreifen können, weil sie sich ein neues Auto leisten können.



Zu den Staatsfinanzen /Steuerzahlern:
Durch die Prämie wurden viele Autokäufe vorgezogen und viele Autos vorzeitig verschrottet. Über mehrere Jahre betrachtet kommt es dadurch aber nicht zu signifikant höheren Autoverkäufen. Über die Jahre betrachtet wären also ohne Prämie insgesamt in etwa die gleichen MWST Einnahmen zu erwarten gewesen. (Etliches weiteres wie u.a. Gebrauchtwagenhandel /Reparaturbetriebe wurde dabei jetzt nicht einberechnet, weil es in Summe aller gegenüber zu stellenden Werte zumindest für die Staatsfinanzen nichts wessentliches daran ändert.)

Durch die Prämie wurden diese MWST Einnahmen jetzt zwar vorfristig erzielt, aber zum größten Teil für die Prämie auch gleich in einem nur kurzzeitig brennenden Feuerwerk verpulvert.
Genau diese Summe kann nun aber nicht mehr, wie vorher mal vorgesehen, in den nächsten Jahren in anderen Bereichen ausgeben werden, wo es dann vielleicht wirklich einen nachhaltigen Nutzen zum Wohle des gesamten Volkes hätte erbringen können.

Beides (mit /ohne Prämie) gegenüber gestellt, ergibt also ein glattes Minus in voller Höhe der Abfrackprämie. Also Mitteln die der Staat in den nächsten Jahren in voller Höhe weniger zur Verfügung hat!

Entweder muss der Steuerzahler diesen Betrag jetzt also zusätzlich (durch erhöhte Steuern) einzahlen oder es werden wegen den weniger zur Verfügung stehenden Geldern dafür weitere staatliche Leistungen (Bildung, Soziales, Infrastruktur, weniger Schuldenabbau = länger /mehr Zinsen zahlen usw., such Dir was aus) gestrichen.



Wer also nur kurzfristig die Prämien Ausgaben den MWST Einnahmen gegenüberstellt, ignoriert dabei völlig die Auswirkungen auch in besonderen für die kommenden Jahre. Es muss nicht einmal wegen Dummheit sein! Man kann dabei auch durchaus begründet unterstellen, das derjenige gegen besseres eigenes Wissen durch vorsätzliche Täuschung der Wähler für die gegenwärtige Regierung Wahlkampf betreiben will! Hauptsache die Wähler werden wieder einmal bis zu der kommenden Wahl über die Absichten und Folgen der Politik der gegenwärtigen Regierungsparteien getäuscht. Danach kann man ja die Wähler erst mal wieder für ein paar Jahre ignorieren!


[ Dieser Beitrag wurde von mk am 28.06.2009 um 15:08 Uhr geändert. ]

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28.06.2009, 14:35 Uhr

Archeon
Posts: 1785
Nutzer
Zitat:
Original von Blueluna:
@Archeon:
finde ich auch heftig.

irgenwie bin ich nicht überrascht, aber irgenwie hätte ich es auch nicht vorausagen können. ist schon komisch.
.........muss ich mal drüber nachdenken

wobei ein vorteil hat es schon...
da der "pummel-faktor" in deutschland immer größer wird....

vieleicht hilft es den dicken nicht soviel zu essen ;) ---
ist gemein und unfair, konnt ich mir aber nicht verkneifen.


gruss thomas





[ Dieser Beitrag wurde von Blueluna am 26.06.2009 um 16:50 Uhr geändert. ]


Sind es nicht gerade die billgen Lebensmittel die Dick machen?
Ich meine mal davon gelesen zu haben, daß was man sich in Discounter so kauft ziemlich Zucker und Fettreich gebe. Der Salat wäre zwar bekömmlich aber um richtig gut und gesund zu Kochen ist diese MWST doch gerade Gift für Gesund leben.

--
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28.06.2009, 14:51 Uhr

AndreasM
Posts: 2465
Nutzer
Zitat:
Original von Archeon:
Sind es nicht gerade die billgen Lebensmittel die Dick machen?


Das dürfte ziemlicher Aberglaube sein. Ob Du nun ne teure oder billige Sahne zur Flüssigkeitszufuhr benutzt... Dick wirst Du von beiden :)

Zitat:
Ich meine mal davon gelesen zu haben, daß was man sich in Discounter so kauft ziemlich Zucker und Fettreich gebe.

Was Kalorien angeht gibts da keine Unterschiede ob Du beim Aldi oder KDW einkaufst.

Zitat:
Der Salat wäre zwar bekömmlich aber um richtig gut und gesund zu

Wenn Du in den nächsten Baum reinbeisst und die Rinde abknapperst, ist das vermutlich gesünder als Salat zu essen :)

Salat ist deswegen so bekömmlich weil praktisch nichts drinnen ist.

Hauptproblem ist eher das die meisten Menschen keine Ahnung haben wie man gesund kocht. bzw. die viele Menschen das einschalten der Microwelle als kochen bezeichnen :)

Generell glaub ich schon seit Jahren das die MWSt irgendwann so oder so kommen wird. Das ist meiner Meinung nach absolut sicher. Und vermutlich werdens auch 9.5% werden. Wir sind von 14 auf 19% hoch, aber beim ermässigten Satz hat sich nichts getan.
--
Andreas Magerl
APC&TCP
Amiga Future, AmiATLAS, CygnusEd, DigiBoosterPro, Marblelous, Desert Racing, Amiga Guru Book, Flyin High, Pinball Brain Damage, Scene Archives...

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28.06.2009, 15:00 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@mk:

Ist nicht verkehrt, was Du schreibst. Spielt aber jetzt keine Rolle.

Die Summe der aus der Umweltprämie in 2009 resultierenden Gebühren- und Steuereinnahmen (nicht nur MWST) und eingesparten Transferleistungen überstreigt die Summe der Ausgezahlten Prämien bei Weitem. Diese Prämei reißt 2009 kein Loch in den Staatshauhalt.

Ob die Automobilindustrie, deren Zulieferer, Logisik und Händlernetz von einer Absatzkrise schon 2009 oder erst 2010 getroffen werden wird, ist finanziell unter dem Strich eine Verlagerung, keine Verschärfung. Alles was zählt ist, in diesem Jahr sieht es gut aus.

Reparaturwerkstätten, reine Gebrauchtwagenhändler, Schrotthändler, TÜV sind Peanuts im System, insgesamt längst nicht in dem Maße bedeutsam wie die Summe aller Automobilhersteller, deren Zulieferer, Logistik und Vertrieb. Rund um Opel allein sind schon weit mehr Arbeitnehmer beschäftigt, als bei allen zuvor genannten insgesamt. Wenn davon ein paar pleite gehen oder weniger Umsatz, fällt das in den Statistiken nicht auf. Und was noch wichtiger ist, es sind keine DAX-Unternehmen darunter.

Darum geht es. Wir haben Bundestagswahljahr....
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28.06.2009, 16:52 Uhr

mk
Posts: 611
[Benutzer gesperrt]
Zitat:
Original von Maja: Die Summe der aus der Umweltprämie in 2009 resultierenden Gebühren- und Steuereinnahmen (nicht nur MWST) und eingesparten Transferleistungen überstreigt die Summe der Ausgezahlten Prämien bei Weitem. Diese Prämei reißt 2009 kein Loch in den Staatshauhalt.
Du unterschlägst trotz nachdrücklichen Hinweises darauf schon wieder, das diese Steuereinnahmen längst für andere Aufgaben verplant waren! Und zwar auch bereits für 2009, wie auch für die folgenden Jahre!

Diese Steuereinahmen wurde aber bereits jetzt für die Abfrackprämie abgefackelt! Dafür war es aber gar nicht verplant und du kannst das Geld aber auch nicht zweimal ausgeben!

Diese Gelder stehen damit nun eben nicht mehr für die damit bereits Jahre im voraus verplanten Staatsausgaben zur Verfügung! Deshalb gibt es nun bereits 2009 und auch für die Nachfolge Jahre neu aufgerissene Löcher!

Denn entweder werden ehemals geplante Auf/Ausgaben (wie vor allem im Bildungs und Sozialbereich usw.) noch weiter zusammengestrichen o/u Steuern an anderer Stelle erhöht, um die geplanten Aufgaben doch noch durchführen zu können.

Unter anderen sollte mit Steuereinnahmen zum Beispiel auch die stetig weiter steigende Verschuldung wenigstens erst einmal abgebremst werden. Nun fehlt das Geld dort aber. Es stehen sogar (bei weiten nicht nur wegen der Abfrackprämie, aber eben auch deswegen) neue, bislang noch nie erreichte Rekordneuverschuldungen an!



Nun, von Absenkung der Verschuldung war ja noch nicht mal ansatzweise die Rede. Nur für die Bezahlung der Zinsen für die bestehenden Schulden geht alleine schon ein extrem hoher, auch noch ständig steigender Anteil an den Steuereinahmen drauf! Wenn das so weiter geht, bekommen wir entweder eine Inflation, die sich gewaschen hat, oder in bereits absehbarer Zukunft bricht das ganze System in sich zusammen. Denn bereits jetzt ist der Staatsanteil über 50% und ein sehr großer Anteil daran für die Zinsen! Ein Staatseinteil von 100% wäre zwar theoretsich denkbar (Leibeigenschäft? Sklaven?), aber mit Sicherheit bricht vorher schon alles zusammen.

Und wieder nicht nebenbei: Auch dieses ist eine weitere Massnahme um Werte von Arm nach Reich umzuverteilen. Denn Geld erarbeitet eben nicht selbst das Geld für die Zinsen! Sondern die Zinsen müssen wiederum die bezahlen, die Steuern zahlen!

Und das sind vor allen eben nicht Banken, Großkonzerne und Millionäre, die bezahlen hier in Deutschland sogar weit unterdurchschnittlich Steuern! Aber gerade diese verdienen wiederum an den Zinsen für die Staatsverschuldung!

Die Zinsen werden allerdings nicht zuletzt durch wertschöpfende /wertsteigernde Produktion und Dienstleistung erarbeitet und eben hier auch durch die MWST abkassiert. Also sorgen nicht zuletzt wegen /durch die in den letzten 25 Jahren erfolgte Politik der größere Teil der Bevölkerung mit ihrer Hände und Kopf Arbeit dafür, das ein sehr kleiner Anteil der Gesellschaft, alleine durch ihren Besitz, aber eben nicht durch ihre Arbeit noch viel reicher wird!



Es ist doch die blanke Lüge, das die Privatbanken gestützt werden müssten.
Gerade diese reichen doch eben nicht die extra wegen der Krise weit abgesenkten staatlichen Zinsen an die Privatkunden und Unternehmen durch. Sondern nutzen die Staats(vor allem Steuer-)gelder /geringen Zinsen nur, um ihre eigenen Spekulationsverlusste auszugleichen.
Unternehmen und Privatkunden bekommen aber nach wie vor keinen Kredit, oder wenn, dann nur zu völlig irrsinnigen Bedingungen und Zinsraten!

Ich hätte die betroffenen Spekulations/Betrugsbanken kontrolliert in Insolvenz Verfahren überführt. Und wenn dann eben Zahlungen nötig gewesen wären, um vor allem auch auch Guthaben von "Klein"sparern /Altersicherungen abzusichern, oder um Kredite (ohne solch extremen Aufschläge) für Unternehmen bereit zu stellen, dann dafür im Gegenzug entsprechende Anteile der Bank in Staatsbesitz überführt.

So wie das im Moment abläuft, zahlen alleine die Steuerzahler die Verlusste, ohne aber jemals an den Spekulationsgewinnen beteiligt gewesen zu sein, oder damit Eigentum zu erwerben. Sie verlieren nur.

Es ist doch der Beweis der Ungerechtigkeit der Politik und dieses Systemes, das mittlerweile knapp ein Drittel der Bevölkerung (und da sind viele dabei die Volltags schwerste Arbeit verrichten) unter die Armutgrenze gestoßen wurde, während weniger als 10 Prozent der Gesellschaft mittlerweile 90% des Eigentums besitzt.
Ltztere kasssiern nur noch ab, beteiligen sich aber nicht /bzw. weit unterdurchschnittlich an den Staatsaus(/auf)gaben.

--
so long

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03.07.2009, 16:44 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
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Zitat:
Original von mk:
Und wieder nicht nebenbei: Auch dieses ist eine weitere Massnahme um Werte von Arm nach Reich umzuverteilen. Denn Geld erarbeitet eben nicht selbst das Geld für die Zinsen! Sondern die Zinsen müssen wiederum die bezahlen, die Steuern zahlen!


Dir ist nicht bekannt, wer diese Steuern zahlt? Die obersten 10% zahlen 60% des gesamten Steueraufkommens, die untersten 40% gar nichts. Das wird sich auch nicht ändern durch irgenwelche Maßnahmen hier. Wie du daraus eine Umverteilung basteln möchtest, weißt wohl du nur alleine...

Zitat:
Und das sind vor allen eben nicht Banken, Großkonzerne und Millionäre, die bezahlen hier in Deutschland sogar weit unterdurchschnittlich Steuern! Aber gerade diese verdienen wiederum an den Zinsen für die Staatsverschuldung!

Also das 6-fache des Durchschnitts ist unterdurchschnittlich? Eine interessante Mathematik.. aber mit so billiger Rhetorik kannst du keinen ködern.

An den Zinsen der Staatsverschuldung verdienen? Nach Abzug der Steuern bleibt da zur Zeit nicht mal die Inflationsrate über, also verliert man real *kopfschüttel* Für den Fall, daß du nun versuchst, mit Steuerfreibeträgen zu kommen: sollten die noch nicht ausgeschöpft sein, wird es wohl kaum dein vielgescholtener Millionär sein, der profitiert..

Zitat:
Die Zinsen werden allerdings nicht zuletzt durch wertschöpfende /wertsteigernde Produktion und Dienstleistung erarbeitet und eben hier auch durch die MWST abkassiert. Also sorgen nicht zuletzt wegen /durch die in den letzten 25 Jahren erfolgte Politik der größere Teil der Bevölkerung mit ihrer Hände und Kopf Arbeit dafür, das ein sehr kleiner Anteil der Gesellschaft, alleine durch ihren Besitz, aber eben nicht durch ihre Arbeit noch viel reicher wird!

Hier wird es ja ganz wirr.. keine Ahnung was du uns da sagen willst. Einfach ein paar Schlagworte vermischt? Versuchen wir es doch mal aufzudröseln...

Zinsen werden durch Wertschöpfung verdient.. hmm.. ja.. die Verzinsung des Risikokapitals einer Unternehmung erfolgt über die Wertschöpfung.. sofern unter dem Strich was übrig bleibt.. Was die Mehrwertsteuer damit zu tun hat, die Politik oder gar Umverteilung (wobei die Frage immer noch besteht, wie von jemandem der sowieso nichts zahlt umverteilt werden soll...), wirst du wohl nur alleine wissen.


Zitat:
Es ist doch die blanke Lüge, das die Privatbanken gestützt werden müssten.
Gerade diese reichen doch eben nicht die extra wegen der Krise weit abgesenkten staatlichen Zinsen an die Privatkunden und Unternehmen durch. Sondern nutzen die Staats(vor allem Steuer-)gelder /geringen Zinsen nur, um ihre eigenen Spekulationsverlusste auszugleichen.
Unternehmen und Privatkunden bekommen aber nach wie vor keinen Kredit, oder wenn, dann nur zu völlig irrsinnigen Bedingungen und Zinsraten!


Die geringeren Zinsen der Notenbanken werden sicherlich nicht in voller Höhe weitergegeben, soweit so gut.. daß das dadurch Steuergelder werden ist dagegen ziemlich weit hergeholt. Die fehlende Kreditbereitschaft hat aber auch gesetzliche Hintergründe.. ich verweise hier auf die EK-Hinterlegung, welches dazu führt, daß unsichere Kredite kaum zu vergeben sind bei allgemeiner EK-Schwäche... Ob die selbst verschuldet ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ansonsten ist der Staat der größte Gewinner der niedrigen Zinsen.. bei 1,2 Billionen Staatsschulden machen 2 Prozentpunkte niedrigere Zinsen schon eine erkleckliche Entlastung des Staatshaushaltes.

Zitat:
Ich hätte die betroffenen Spekulations/Betrugsbanken kontrolliert in Insolvenz Verfahren überführt. Und wenn dann eben Zahlungen nötig gewesen wären, um vor allem auch auch Guthaben von "Klein"sparern /Altersicherungen abzusichern, oder um Kredite (ohne solch extremen Aufschläge) für Unternehmen bereit zu stellen, dann dafür im Gegenzug entsprechende Anteile der Bank in Staatsbesitz überführt.

Insolvenzverfahren für alle Banken? Sicher, sicher...

So wie es abgelaufen ist, sind einige Banken ganz oder teilweise verstaatlicht worden (HRE, CoBa)und der Rest hat eigentlich hauptsächlich Garantien bekommen.. wenn die Banken wieder Gewinne machen, macht der Staat einen ganz schönen Reibach damit, denn zum Nulltarif waren die auch nicht.


Zitat:
So wie das im Moment abläuft, zahlen alleine die Steuerzahler die Verlusste, ohne aber jemals an den Spekulationsgewinnen beteiligt gewesen zu sein, oder damit Eigentum zu erwerben. Sie verlieren nur.

Es ist doch der Beweis der Ungerechtigkeit der Politik und dieses Systemes, das mittlerweile knapp ein Drittel der Bevölkerung (und da sind viele dabei die Volltags schwerste Arbeit verrichten) unter die Armutgrenze gestoßen wurde, während weniger als 10 Prozent der Gesellschaft mittlerweile 90% des Eigentums besitzt.
Ltztere kasssiern nur noch ab, beteiligen sich aber nicht /bzw. weit unterdurchschnittlich an den Staatsaus(/auf)gaben.


Gähn* die alte Umverteilungslüge.. Die Steuerzahler sind nun einmal genau diejenigen, die vorher profitiert haben.. nicht die armen Schlucker die du uns hier weismachen willst. Aber den mathematischen Gegenbeweis für deine wilden Parolen habe ich ja oben schon geführt.. die Statistiken dazu sind bekannt...

Aber die zugrundeliegende linke Lebenslüge von privatisierten Gewinnen und sozialisierten Verlusten werde ich dir kurz einmal um die Ohren hauen:

Was passiert mit Gewinnen? Der Staat holt sich rund die Hälfte.. (ESt, Soli, KiSt, Reichensteuer).. ist das privatisiert? Das ist ja wohl nur bei großzügigster Auslegung des Begriffes so zu deuten..

Und nun macht die Firma Verluste.. Was passiert? Zahlt der Staat die Hälfte davon, oder gar alles? Nein! Er zieht nur mal keine Steuern ein.. Sollte die Firmka irgendwann mal wieder Gewinne machen, können die erst einmal mit den Verlusten verrechnet werden, wenn nicht, dann war der Verlust alleine das Privatvergnügen (von dem der vorher die Hälfte immer abliefern durfte).

Also bleibt festzuhalten: Gewinne werden sozialisiert, Verluste privatisiert.. also genau umgekehrt.

Selbst in solchen Sonderfällen wie jetzt mit einigen großen Firmen verhält es sich nicht anders.. Selbst wenn die Bürgschaften in Anspruch genommen werden, dann bekommt das Geld nicht ein Altaktionär, sondern die Gläubiger. Die Eigentümer sehen nur wieder jemals Geld, wenn die Bürgschaft nicht benötigt wurde, also der Steuerzahler keinen Pfenning verloren hat.. und dürfen dann auch wieder brav ihre Steuern zahlen dafür...

Aber was rede ich eigentlich..


[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 03.07.2009 um 16:59 Uhr geändert. ]

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03.07.2009, 18:56 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
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>Aber was rede ich eigentlich..

Das frage ich mich allerdings auch.

--
Dr. Zarkov

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03.07.2009, 19:47 Uhr

Holger
Posts: 8050
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Zitat:
Original von AC-Pseudo:
Dir ist nicht bekannt, wer diese Steuern zahlt? Die obersten 10% zahlen 60% des gesamten Steueraufkommens, die untersten 40% gar nichts.

Wo auch immer Du diese Statistik her hast, sie kann wohl nicht stimmen. Oder gibt es neuerdings eine Befreiung von der Mehrwertsteuer?
Mindestens diese zahlen alle, inklusive der "untersten 40%". Angesichts dieses offensichtlichen Fehlers brauchen wir über den indirekten Anteil am Steueraufkommen gar nicht erst zu reden...
Zitat:
...und der Rest hat eigentlich hauptsächlich Garantien bekommen.. wenn die Banken wieder Gewinne machen, macht der Staat einen ganz schönen Reibach damit, denn zum Nulltarif waren die auch nicht.
und wenn nicht, springt der Staat ein, denn das bedeutet "Garantie" ja wohl.
Also läufts schlecht, zahlt Vater Staat, läufts gut, scheffelt man Milliarden. Offenbar ein guter Deal, zumindest für die Banken.

Zitat:
Aber den mathematischen Gegenbeweis für deine wilden Parolen habe ich ja oben schon geführt.. die Statistiken dazu sind bekannt...
Du hast einen "mathematischen Beweis" erbracht? Wo in Deinem Posting hast Du den denn versteckt? Oder sind offensichtlich falsche Zahlen ohne Quellenangabe neuerdings ein "mathematischen Beweis"?

Zitat:
Und nun macht die Firma Verluste.. Was passiert? Zahlt der Staat die Hälfte davon, oder gar alles? Nein!
Was bedeutet denn "Bürgschaft" oder "Garantie" sonst?
Selbstverständlich bedeutet es, dass der Staat alles zahlt. Von KMU war ja hier wohl nicht die Rede.
Zitat:
Selbst in solchen Sonderfällen wie jetzt mit einigen großen Firmen verhält es sich nicht anders.. Selbst wenn die Bürgschaften in Anspruch genommen werden, dann bekommt das Geld nicht ein Altaktionär, sondern die Gläubiger.
Ach was. Und wo, glaubst Du, ist das Geld zumindest teilweise hingeflossen, das der Gläubiger ursprünglich gezahlt hat, wenn der Manager ein positives Gehalt bekommen, aber der Firma einen negatives Saldo beschert hat?

mfg

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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04.07.2009, 14:59 Uhr

Michael_Mann
Posts: 1012
Nutzer
Da die Abwrackprämie zweckgebunden ist können die Autokäufer die auch in kleinen Raten abstottern. Das schont die die sich ein neues Auto nicht leisten können bzw. deren Auto nicht alt genug war um in den Genuß diese Prämie zu kommen.
Die Prämie selbst hat nur versucht absehbare Pleite- bzw. Gesundschrumpfwellen zu verzögern und hat nur dazu beigetragen das die Automobilhersteller nicht neu investieren müssen damit deren Rendite an den Börsen auch weiterhin stimmen. Denn Investitionen als Ausgaben für die Zukunft belasten halt auch hin und wieder die Börsenwerte
Der Katzenjammer dürfte dann kommen wenn die Abwrackprämie ausgelaufen ist.

Dann ist zu beobachten das die Banker ziemlich lernresistent sind: In den USA gibt es Bestrebungen die Sicherheitsleistungen des Staates möglichst schnell zurückzahlen zu können um die staatlichen Auflagen zu umgehen bzw. abzukürzen. Ackermann fabuliert hier was von 20 bis 30% rendite p.A.
Sprich: Die Banker denken nicht daran auf der Finanzkrise die Lehren zu ziehen sondern machen lustig weiter - z.B. mit Rendite-Versprechungen von Jenseits von Gut und Böse wenn man nur in hochriskante Börsengeschäfte investiert.
Gelernt haben die Banker ja: Kommt es zu Verlusten springt schon der Staat ein und übernimmt die.

Kommt noch hinzu das die Banken derzeit billiges Zentralbankgeld horten, wohl um in besseren Zeiten mehr Gewinn einfahren zu können. Das hat zur Folge das mehr Geld gedruckt werden muß (FED und EZB) damit Firmen mit der höchst ungesunden Lösung ihre Waren ausschließlich auf Pump herstellen zu müssen nicht bankrott gehen.
Das wiederum hat zur Folge das die Inflationsrate kräftig ansteigt. Bin mal gespannt ob das dem EUR dann endlich den Todesstoß versetzen wird denn das Szenario war wohl nie in den passenden Verträgen vorgesehen, ergo hat die EZB auch nicht die Möglichkeiten wie die Bundesregierung mit der KfW.

Also ist irgendwas faul im Staate Dänemark (wenn das die dänischen User lesen: gemeint ist natürlich das Zitat von Shakespeare aus der "Sommernachtstraum" das beschreibt das irgendwas nicht stimmt, so ähnlich wie auch die deutsche Redewendung "Das kommt mir spanisch vor").
Oder anders: Das ganze Geldsystem gehört nicht mehr in private Hände sondern ebenfalls in staatliche Obhut. Die Banken können dann ja von den Zinsen auf Dispos und der Differenz zu den Sparzinsen leben.


Michael

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05.07.2009, 20:34 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von AC-Pseudo:
Dir ist nicht bekannt, wer diese Steuern zahlt? Die obersten 10% zahlen 60% des gesamten Steueraufkommens, die untersten 40% gar nichts.

Wo auch immer Du diese Statistik her hast, sie kann wohl nicht stimmen. Oder gibt es neuerdings eine Befreiung von der Mehrwertsteuer?
Mindestens diese zahlen alle, inklusive der "untersten 40%". Angesichts dieses offensichtlichen Fehlers brauchen wir über den indirekten Anteil am Steueraufkommen gar nicht erst zu reden...


Natürlich sprach ich von den direkten Steuern, aber das hast schon selber gewußt, gelle? Aber ich gebe zu, eine schöne Möglichkeit für eine billige Ablenkung...

Quelle ist eine Studie des DIW, ich finde die gerade nicht in dem Wust der angebotenen Studien, aber die Verteilung ist so bekannt, daß es sich nicht unbedingt lohnt die jetzt rauszusuchen.

Wobei die 10% des obersten Steuerzahlerteils den Begriff "reich" schon sehr weit faßt, da das Leute mit einem Einkommen über 55.000 EUR pa beinhaltet. Selbst das obere 1%, das 22% der Stuerlast beiträgt, fängt schon bei 112.000 EUR pa an.. (wird also immer zweifelhafter die unterdurchschnittliche Steuerlast.. so bei einem 22fachen vom Durchschnitt.)

Lustig natürlich, daß solcher Unfug wie von mmk widerspruchslos aufgenommen wird, während bei Gegenargumenten sofort versucht wird, Haare zu spalten...


Zitat:
und wenn nicht, springt der Staat ein, denn das bedeutet "Garantie" ja wohl.
Also läufts schlecht, zahlt Vater Staat, läufts gut, scheffelt man Milliarden. Offenbar ein guter Deal, zumindest für die Banken.


Läufts schlecht, sind die Eigentümer immer noch alles los, läufts gut, scheffelt auch Vater Staat seinen dicken Anteil.. Im Falle Von HRE auch mal alles...

Zitat:
Du hast einen "mathematischen Beweis" erbracht? Wo in Deinem Posting hast Du den denn versteckt? Oder sind offensichtlich falsche Zahlen ohne Quellenangabe neuerdings ein "mathematischen Beweis"?

kein Kommentar..

Auf die ganze Schnelle käme ich mit dem folgenden Link: http://www.geldpro.de/verteilung-des-steueraufkommens/id/231/

allerdings berufen die sich da auf eine ältere Studie anscheinend, die aktuellsten Zahlen waren bei 58-60%.. aber wie dem auch sei, ich gehe davon aus, daß du die Verteilung schon kennst, sie ist nicht gerade neu und auch nicht unbekannt.

Zitat:
Was bedeutet denn "Bürgschaft" oder "Garantie" sonst?
Selbstverständlich bedeutet es, dass der Staat alles zahlt. Von KMU war ja hier wohl nicht die Rede.


Ah ja, ich schreibe extra den Sonderfall (!) der Bürgschaft unten hin und du versuchst, gegen den Normalfall damit zu argumentieren *kopfschüttel*
Zitat:
Zitat:
Selbst in solchen Sonderfällen wie jetzt mit einigen großen Firmen verhält es sich nicht anders.. Selbst wenn die Bürgschaften in Anspruch genommen werden, dann bekommt das Geld nicht ein Altaktionär, sondern die Gläubiger.
Ach was. Und wo, glaubst Du, ist das Geld zumindest teilweise hingeflossen, das der Gläubiger ursprünglich gezahlt hat, wenn der Manager ein positives Gehalt bekommen, aber der Firma einen negatives Saldo beschert hat?

Was haben die Manager damit zu tun? Manager ist NICHT gleich Eigentümer.. das sind nur Angestellte, wie der Hausmeister auch.. Ob die Ihre Gehälter in der Höhe zu Recht oder zu Unrecht bekommen haben steht auf einem ganz anderen Blatt. Hat aber GARNICHTS mit Bürgschaften, Kapitalverlust etc zu tun... Wobei ich es immer lustig finde, daß die Gewerkschaftler und Politiker, die sich jetzt echauffieren, in den Aufsichtsräten die Gehaltsvereinbarungen abgenickt haben..

[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 05.07.2009 um 20:37 Uhr geändert. ]

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05.07.2009, 20:47 Uhr

AC-Pseudo
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Zitat:
Original von Michael_Mann:
Ackermann fabuliert hier was von 20 bis 30% rendite p.A.
Sprich: Die Banker denken nicht daran auf der Finanzkrise die Lehren zu ziehen sondern machen lustig weiter - z.B. mit Rendite-Versprechungen von Jenseits von Gut und Böse wenn man nur in hochriskante Börsengeschäfte investiert.


Ackermann sprach von Eigenkapitalrendite von 25%.. Hört sich viel an, ist bei dem kleinen Eigenkapital der Bank von weit unter 10% plötzlich bei ca 2% Kapitalrendite.. Hört sich schon gleich nicht mehr so dolle an...

Zitat:
Kommt noch hinzu das die Banken derzeit billiges Zentralbankgeld horten, wohl um in besseren Zeiten mehr Gewinn einfahren zu können. Das hat zur Folge das mehr Geld gedruckt werden muß (FED und EZB) damit Firmen mit der höchst ungesunden Lösung ihre Waren ausschließlich auf Pump herstellen zu müssen nicht bankrott gehen.
Das wiederum hat zur Folge das die Inflationsrate kräftig ansteigt. Bin mal gespannt ob das dem EUR dann endlich den Todesstoß versetzen wird denn das Szenario war wohl nie in den passenden Verträgen vorgesehen, ergo hat die EZB auch nicht die Möglichkeiten wie die Bundesregierung mit der KfW.


Zentralbankgeld horten? Ehmm.. die wären schön dumm, wenn sie das täten.. solange auch nur 0,1% Zinsen bezahlt werden muß, verlieren sie bei gehortetem Geld.. Die Kreditklemme hat ganz andere Ursachen, insbesondere die EK-Hinterlegungspflicht, die im Zusammenspiel mit Basel 2 Kreditvergabe and Kunden mit nicht allerbester Bonität nahezu unmöglich macht. Und die Notenbanken DRUCKEN bestimmt auch kein Geld dafür, nicht mal für die extra Milliarden, das sind nur Ziffern in Computer..

Zitat:
Oder anders: Das ganze Geldsystem gehört nicht mehr in private Hände sondern ebenfalls in staatliche Obhut. Die Banken können dann ja von den Zinsen auf Dispos und der Differenz zu den Sparzinsen leben.

Das Geldsystem IST in staatlichen Händen.. und war es schon vor dem Crash.. du verwechselst da was. Oder hat jemand die Notenbanken heimlich privatisiert?

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06.07.2009, 07:28 Uhr

Michael_Mann
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Die Notenbanken stellen nur das Geld bereit das dann die Privatbanken gegen Zinsen verleihen. Aktuell tun sie es nicht denn irgendwie hat jeder Angst vorm anderen und das Vertrauen in Bonität, Rückzahlungen pp ist dahin.
Ergo: Es wird weiterhin Geld in den Markt gepumpt, durch die EZB die dazu die Notenpresse anwirft - ohne tatsächlich effektiv handeln zu können.

Die Bundesregierung kann diesen Kreislauf durchbrechen in dem sie die KfW zwischenschaltet die dann direkt Kredite, für die Mittelständler pp zur Warenherstellung vergeben würde, auch Konsumentenkredite wären denkbar.
Ein solches Instrument hat wiederum die EZB nicht (die nur neues Geld nachliefern kann). Damit ist die EZB kaum mehr als ein Rohrkreppierer der nur sinnlos die Inflation anheizt was dann letztendlich auch diesen EUR diskreditiert mit aktuell noch nicht absehbaren Folgen.

Was also machen die "normalen" Geschäfts-/Privat-Banken mit dem billigen EZB-Geld? Sie horten es, in der Hoffnung auf bessere Zeiten und bessere Gewinne. Denn was anderes ist das unterm Strich nicht zumal aktuell die Kreditzinsen nicht fallen.
Aktuell nämlich, so mahnt auch Steinbrück an, sitzen die Banken auf dem Inflations-Geld der EZB fest und geben es nicht heraus.
Das heißt aber auch das das Inflations-Geld nicht innerhalb eines kurzen Zeitraum rückzahlbar ist. Auch damit könnte man die Geldmenge verringern nach dem Motto: Nicht als Kredit vergebene Inflations-Gelder der EZB sind binnen 90 Tagen an die EZB zurückzuzahlen.

Soll also die Wirtschaft wieder flott gemacht werden sind die Privatbanken die falschen Adressaten denn keiner kann denen vorschreiben das sie das Geld auch auszuzahlen haben. Genau das Verleihen seitens der Privat-Banken gehört dann ebenfalls in staatliche Hand um z.B. die zu erwarten stehende hohe Inflationsrate abzuwenden.

Eine Verstaatlichung des Bankenwesens liegt hier nicht vor, die KfW tritt halt ebenfalls als Bank in Erscheinung. Wenn sie sich nicht an Basel II gebunden fühlt...
Tun auch die USA übrigens die Basel II initiiert haben: http://de.wikipedia.org/wiki/Basel_II .
Notleidende Kredite sehe ich nicht und auch nicht risikobehaftete Fantasie-Papiere, - fonds oder ähnliches, für das ja Basel II eigentlich gedacht war - und versagt hat.


Michael

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06.07.2009, 12:24 Uhr

mk
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@AC-Pseudo:
> (wird also immer zweifelhafter die unterdurchschnittliche Steuerlast.. so bei einem 22fachen vom Durchschnitt.)

In alten ROM wären also Sklaven die absoluten Gewinner und die (Sklaven besitzenden) Bürger nur Verlierer, den erstere zahlten keine Steuern. Aber ist das nicht reichlich Blödsinn, wenn man sich über die Belastungen der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen an den staatlichen Aufgaben unterhält?

Es fehlt bei Dir völlig die Angabe auf welche Einkommen /Wertzuwächse diese Steuern gezahlt wurden! (Und wenn man weitergeht, wer wieviel von diesen Wertzuwächsen /Einkommen erarbeitet hat, aber das war bislang noch nicht das Thema.)

Nur die gezahlten Summen anzugeben, ist also vorsätzlich manipulativ, wenn es um einen Vergleich der Steuerbelastung (Beteiligung an der Finanzierung der Land/ Staatsaufgaben) geht! Schon wenn man die prozentualle Steuerbelastung der verschiedenen Einkommen angibt, stellen sich Deine Aussagen als blankes Lobbygeschwaffel heraus!



Deutschland ist für Einkommensmillionäre, Banken und Konzerne geradezu eine Steueroase!

National:
Selbst der ohnehin schon viel zu weit abgesenkte nominale Spitzensteuersatz ist nur noch ein Witz, denn die genannten Superreichen können sich in Deutschland mittlerweile sowas von krank rechnen. Verschiedenste Steuern für für hohe Einkommen (Zum Beispiel Kapitalertragssteuer) wurden abgesenkt oder gar abgeschafft. Und wenn das nicht reicht werden sogar noch ganze Landesbehörden geschlossen, die sich mit Steuerbetrug beschäftigt haben!

Ein Konzern kann hier einfach sein Gewinne auf irgendeine Steueroase verschieben.
Ein Einkommensmillionär seine Privatjacht einfach an sich selbst vermieten.
Ein Hausbesitzer (es geht NICHT um 100qm Eigenheim, sondern um gleich /größer 7 stellige Werte) muss Wertzuwächse auch nicht besteuern, im besondern auch dann nicht, wenn er zum Wertzuwachs staatliche Zuschüsse (auch Steuerbefreiungen) verwendet hat.
Und Banken müssen Spekulationsgewinne nach wie vor nicht versteuern. Hedge Fonds (und damit auch diese straflosen totalen Ausplünderungen von Firmen ala "Heuschrecken") wurden von der jetzigen Regierungskoalition sogar erst extra zugelassen!

Mal die andere Seite:
Ein Angestellter mit mittleren Einkommen und einer Einkommensteigerung (Prämie, Weihnachstgeld etx.) von 1000 Euro erhält heutzutage davon kaum noch 30%, ohne das er groß was daran ändern kann. Angestellten wurden per Gesetz sogar Grundgesetzwidrig Steuerfreibeträge weggestrichen (km Pauschale). Auch Klein und Mittelständige, die i.d.R. nicht über internationale Firmenteile /Niederlassungen verfügen, müssen Steuern in voller Höhe zahlen. Auch die stark erhöhte MWST trifft in weit stärkeren Masse die auf dieser Seite genannten.

Selbst Ultrakonservative (SPD, CDU, CSU, FDP) streiten den von ihnen selbst per Gesetz vorsätzlich (im Interesse superreicher Lobbys) herbeigeführten, extremen Steuerbauch nicht mehr ab!


Europäisch:
Deutschland liegt bei Steuern für Spitzengewinne /Spitzeneinkommen auf drittletzten Platz.

Nur Länder die aus Steuerhinterziehung selbst ein Geschäft machen (Schweiz, Lichtenstein usw.) oder wo staatlich sanktionierte Korruption das alltägliche ist, haben nochmals weniger Steuern für die Genannten.
Für letzteres als ein Beispiel aus vielen: Bulgarien. Dies wurde in der letzten Zeit besonders gerne als Steuerflucht /EU-Zuschussgebiet genutzt. Dort hat aber nun sogar die EU wegen der extremen staatlich sanktionierten Korruption die Notbremse ziehen müssen und etliche Zuschüsse gestrichen.


International (vergleichbare Industrialisierung):
In der USA müssten Firmen wie Siemens rund die doppelte Steuer zahlen.


Zusammenfassung:
In Deutschland haben sich Banken, Konzerne und Millionäre der Verpflichtung nach GG zur Beteiligung an den Finanzierung der öffentlichen Aufgaben mittlerweile im extremen Umfang entzogen. Zum großen Teil haben sie sich das durch bestechliche Politiker (CDU, CSU, SPD FDP, Grüne usw.) legalisieren lassen. Während die Steuerlast für geringe und mittlere Einkommen teilweise extrem angehoben wurde.


Die Lage spitz sich immer weiter zu. Aber gut, mittlerweile läuft der Aufbau einer neuen Diktatur eh schon auf Hochtouren. Bespitzelung, Zensur und Gesetze zur Rechtsbeugung ist und wird weiter eingeführt. Selbst Orden fürs Tot schiessen und Tot schiessen lassen wurden mittlerweile wieder neu aufgelegt. Karthago führte drei Kriege ...



Ach übrigens zu den Banken:
Heute in den Nachrichten wurde gerade noch einmal von Regierungsseite festgestellt, das die von staatlicher /EU Seite gewährten zusätzlichen Mittel /Gelder (mit keinen /extrem geringen Zinsen für die Banken) in den meisten Fällen nur auf Einlagekonten geparkt werden.
Also nur dazu dienen die Banken selbst zu entschulden!
Also die verschenkten Steuergelder eben nicht dazu verwendet werden, womit sie sie begründet wurden: die Aufrechterhaltung der Kreditierung von Klein und mittelständigen Betrieben!

Sprich:
Da gehen jetzt noch zusätzlich viele Firmen Pleite. Aber nicht weil sie keine Aufträge haben, sondern weil sie, auf Grund der Folgen der durch Banken selbst verursachten /verschuldeten Spekulationskrise, die Gelder zur Vorfinanzierung dazu benötigter Mittel von den Banken nicht bekommen, obwohl genau dafür letztlich Steuergelder in riesiger Menge bereitgestellt wurden!


--
so long

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06.07.2009, 12:29 Uhr

AC-Pseudo
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Zitat:
Original von Michael_Mann:
Die Notenbanken stellen nur das Geld bereit das dann die Privatbanken gegen Zinsen verleihen. Aktuell tun sie es nicht denn irgendwie hat jeder Angst vorm anderen und das Vertrauen in Bonität, Rückzahlungen pp ist dahin.
Ergo: Es wird weiterhin Geld in den Markt gepumpt, durch die EZB die dazu die Notenpresse anwirft - ohne tatsächlich effektiv handeln zu können.


Ich sehe da ziemliche Unkenntnis der Wirkungsweise der Geldschöpfung.. Erklären wir es mal kurz:

Die Notenbanken stellen das Geld bereit und versuchen die Nachfrage durch die Leitzinsen und Mindestreserve zu steuern. Dieses funktioniert nur eingeschränkt, da man sicherlich die Nachfrage urch hohe Zinsen und hohe Mindestreserve bis auf ein Minimum drosseln kann, aber umgekehrt es nicht unbedingt klappt, tiefe Zinsen sind zwar ein Anreiz, da viel mehr Investitionen sich lohnen, aber deswegen kommt die Belebung nicht automatisch (wie zur Zeit zu sehen..)

Nun, wie kommt nun das Geld in den Kreislauf: Die Geschäftsbanken leihen sich das Geld, müssen aber dafür Eigenkapital in einer festgelegten Quote hinterlegen, als Sicherheit. Diese Quote hängt auch von der "Gelderverwendung" ab.. sollte die Bank Geld and einen Gläubiger mit schlechtem Rating ausleihen, muß sie mehr hinterlegen, schränkt dadurch ihren gesamten Kreditrahmen ein.

Also ist der primäre Spielraum für Banken, Geld zu verleihen ganz einfach zu berechnen: EK/Mindestreservesatz.

Dieses würde natürlich nicht für die Wirtschaft reichen, daher gibt es die Geldschöpfung: Unter bestimmten Bedingungen sind Kredite and (Firmen mit guter Bonität!) EZB-Fähig, das heißt, sie können als weitere Sicherheiten hinterlegt werden und dadurch mehr ZB Geld erhalten werden.. usw..

Nun nehmen wir mal an, gemäß deiner Theorie, die Banken würden EZB Geld "horten".. Ergo keine EZB-fähigen Kredite ausleihen.. was würde passieren? Ja, die Bank würde gezwungen sein, Abermilliarden an die EZB zurückzuführen um die Mindestreserve nicht zu unterschreiten.. (keine Ausleihungen, keine ezb-fähigen Papiere, Rückzug auf die primäre Kreditfähigkeit). Unausweichliche Folge einer solchen Dummheit: Deflation und Bankenzusammenbrüche.

Fazit: Selbst wenn eine Bank glauben würde (da Bänker den Zusammenhang verstehen, gehen wir mal nicht davon aus), sie könnte "billiges Geld" "horten" um damit irgendwann mal Geschäfte machen zu können, die Realität macht es von vornherein unmöglich.

Abgesehen davon.. wenn ich das Geld nicht mit mehr Zinsen weiterverleihen kann, ist jeglicher Zins zu teuer.

Fakt ist trotz des ganzen Gejammere von wegen "es gibt kein Geld", es gibt schon Geld, allerdings ausgewählter an wen.. Daß das nicht für jeden wünschenswert ist, steht auf einem anderen Blatt, das hat aber nicht mit Horten von Geld zu tun.

[/quote]


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06.07.2009, 13:33 Uhr

Maja
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@mk:

Du dramatisierst gern oder lässt Dich gern von Boulevard-Dramatik anstecken, neh.

Gar nichts spitzt sich zu. Umweltprämie? Ah, joh. Vielleicht werden ein paar kleine Gebrauchtwagenhändler, Schrotthändler und Reparaturwerkstätten etwas früher pleite gehen als ohne. Na und? Davon gibt es mehr als genug. So wie es mehr als genug Automibilhersteller gibt. Vergleichbares gilt für andere Branchen, einschließlich Banken. Die Zeit ist längst überreif für eine Marktbereinigung. So viel dazu.

Unternehmen und Gewinne aus Deutschland verschieben: Was wäre daran illegal? Nichts. Mit ihren Gewinnen können Unternehmen tun, was immer sie wollen. Okay, es ist natürlich besser, wenn Unternehmen Innlandsgewinne im Innland reinvestieren und so Arbeitsplätze in diesem Land sichern und schaffen. Wer aber so unbedingt will, dass Gewinne in Deutschland reinvestiert werden, dann muss man halt die Voraussetzungen schaffen, die Investitionen in Deutschland lukrativ erscheinen lassen. Ein Wirtschaftsunternehmen ist nun mal keine soziale Einrichtung.

Last but not least sollte man es bei der sozialromantisch ideologisch geprägten Kontraargumentation gegen die pösen, pösen Reichen tunlichts vermeiden, Unternehmensvermögen mit Privatvermögen in einen Topf zu werfen. Und dann sollte man noch Gewinne nicht mit Erträgen oder anders ausgedrückt, Netto nicht mit Brutto verwechseln.
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 06.07.2009 um 13:34 Uhr geändert. ]

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06.07.2009, 15:48 Uhr

mk
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@AC-Pseudo

Du argumentierst hier so, als ob Privatbanken nur Geld verleihen konnten, wenn sie bei der bei EZB Kredite aufnehmen. Du selbst hast aber schon lange zuvor festgestellt, das sinkende EZB Zinsen kaum Einfluss auf Bankgeschäfte haben! (Und steigende nur, um damit noch viel mehr überhöhte Zinsen von den Privatbanken zu begründen.) Auf gut deutsch: Banken benötigten für viele ihrer Geschäfte die EZB Gelder gar nicht, weil sie selbst über riesige Mengen EK verfügen!

Selbst jetzt, wo die Privatbanken sich vor lauter Profitgeilheit total verspekuliert hatten, und dadurch bei ihnen selbst Finanzierungslücken aufgerissen wurden, lassen sie sich noch lange nicht ihre Geschäftgebahren von Regierungen /EU /der EZB vorschreiben! (Umgedreht! Sie lassen die Regierungen nun noch verstärkter Gesetze nach ihren Vorlagen abnicken!)

Du glaubst doch nicht ernsthaft, das die Privatbanken scharf darauf sind, diese Steuergelder zu relativ geringen Zinsen an durchschnittlich risikobehaftete Firmen weiterzureichen? Auch dort kann man nun doch durch künstlich hochgetriebene Zinsen noch weitaus mehr Werte /Gewinne bei den Firmen abschöpfen!

Es wird dazu lediglich ein wenig umverteilt. Die zusätzlich geschenkten Steuergelder werden also (völlig problemlos nach den von Dir selbst genannten Richtlinien) auf die überdurchschnittlich sicheren Kreditierungen verteilt. Wozu übrigens auch die genannten Einlagefonds zählen. Wie Du gerade selbst argumentiert hast, bekommen sie wegen dort (wegen der höheren Sicherheit) dafür sogar extra viel EZB Geld, sprich, es wird nun damit dort also weit unterdurchschnittlich EK gebunden!
Damit wird aber nun wieder EK frei, mit dem die Banken schon jetzt wieder auf höchster Risikostufe weiterspekulieren!

In USA versucht man Staatkredite sogar möglichst schnell loszubekomen, sind doch dort die Auflagen weit höher als hierzulande. Auch dort hat man keineswegs aus der Ursache der Krise gelerntt, versucht man dies doch schon wieder über höchst risiko behaftete Spepulationen. Hauptsache Maximalzinsatz /Gewinnmöglichkeit. Gier macht eben doch nachhaltig dumm.

Übrigens für die mit bestenfalls nur lächerlichen Auflagen versehenen Bürgschaften bezahlen Firmen und Privatbanken hier nichts. Eine durch Steuergeld abgesicherte Bürgschaft zählt aber genausoviel wie blankes Geld! Gerade weil man sich problemlos daran schadlos halten kann und WIRD! (Sonst wären die Bürgschaften gar nicht notwendig.)
Die "Abfrackprämie" ist sogar vorsätzlich sinnlos verschleudertes Geld auf Kosten der Steuerzahler. Nagut ganz sinnlos ist es nicht, hilft es doch, genauso wie die ebenfalls verlängerte und stark überhöhte Kurzarbeit die Katastrophe für den Arbeitsmarkt (und damit für viele Wähler) auf die Zeit nach der Wahl zu verschieben, ob nach der Wahl die Rechnung für die Steuerzahler dann doppelt so hoch ausfällt interessiert nicht.
Hauptsache die Wähler werden zumindest bis zur Wahl hingehalten, zumiindest also solange bis diese Poltiker wieder ihre "Diäten" für nächsten Jahre ergaunert haben. Bis zur nächsten Wahl ist es dann ja wieder genügend Zeit sich einen neuen Betrug auszudenken. (Übrigens: Solcherart "Diäten" machen NICHT dünn.)

So und nun zu den "nur" durchschnittlich sicheren Firmen:
Für die Privatbanken zählt nun mal eben nicht, das alle diese Firmen damit hinreichend finanziert werden könnten! Diese Steuergelder werden also NICHT dazu verwendet, um wenigstens diese Firmen mit ausreichenden Aufträgen auf halbwegs normalen Zinsniveau weiter zu kreditieren. Und damit Wirtschaft und Arbeitsplätze zu erhalten.

Es zählt für die Privatbanken NUR, wie sie Maximalprofit herrauspressen können! Du glaubst doch nicht ernstlich, dass einer dieser gewissenlosen Banker die Gelegenheit verpasst, durch zusätzliche Limitierung die Zinsen in bislang völlig ungeahnte Höhen zu treiben?
Was interessiert diese Geier, dass dadurch etliche Firmen trotz bestehender Aufträge und trotz schwarzer Zahlen sofort schliessen müssen, weil sie so die notwendige Vorfinanzierung (Material, Löhne usw.) für die neuen Aufträge nicht mehr zusammenbekommen?!
Und viele andere Firmen sich eine Kreditierung weit oberhalt ihrer eignen Gewinnspanne sich auch nur solange "leisten" können, bis auch sie ihre letzte eigene Substanz ausgeblutet haben.
Volle Auftragsbücher und schwarze Zahlen mit "nur" einstelligen Gewinnerträgen reichen eben heutzutagen nicht mehr zum Überleben von Firmen und Arbeitsplätzen. Dafür haben Maximalprofit geile Banken /Bänker und korrupte Politiker im gemeinsamschaftlicher Arbeit gesorgt.

Wie Du selbst siehst, deckeln also die Banken mit den EZB Geldern letztlich nur ihre eigenen, durch ihre Spekulation selbst verschuldeten, Verlusste ab und treiben es nun noch schlimmer als je zuvor.

Selbst der Bundespräsident hat jetzt gerade mal drohend mit dem Zeigefinger gewackelt. (Für etwas wirksameres hat es allerdings nicht gereicht.)

Wenn ich mir ansehe, wieviele in den schwarzen Zahlen stehende Firmen schon vor dieser Banken-Spekulationskrise pleite gegangen sind, nur weil die Banken sich nicht mehr mit einstelligen Zinsen zufrieden geben wollten!

Naja, wenn alles nicht mehr reicht müssen wir halt den Krieg mit anderen Ländern ausweiten. Die Arbeitslosen können dann gleich an der Front verheizt werden. Wie ich schon mal schreib, die Orden für Erschiessen und das Erschiessen lassen, wurden ja gerade neu aufgelegt.



[ Dieser Beitrag wurde von mk am 06.07.2009 um 16:05 Uhr geändert. ]

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06.07.2009, 16:41 Uhr

AC-Pseudo
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Zitat:
Original von mk:
(Und wenn man weitergeht, wer wieviel von diesen Wertzuwächsen /Einkommen erarbeitet hat, aber das war bislang noch nicht das Thema.)


Hehe, doch, das ist bei dir immer unterschwellig das Thema.. Du gehst wohl auch immer zu den Klängen der Internationalen ins Bett?

Zitat:
Nur die gezahlten Summen anzugeben, ist also vorsätzlich manipulativ, wenn es um einen Vergleich der Steuerbelastung (Beteiligung an der Finanzierung der Land/ Staatsaufgaben) geht! Schon wenn man die prozentualle Steuerbelastung der verschiedenen Einkommen angibt, stellen sich Deine Aussagen als blankes Lobbygeschwaffel heraus!

Wenn ich bei 40% keine Steuerzahlungen sehe, und bei 50% erst 5% des Steueraufkommens erreicht werden, dann braucht man nicht weiter zu suchen um deine (mal wie alles unbelegten) Ausführungen als marxistisches Geschwafel herauszustellen..

Zitat:
Deutschland ist für Einkommensmillionäre, Banken und Konzerne geradezu eine Steueroase!

ach daher kommt die große Kapitalflucht nach Deutschland *lacht*

Zitat:
Selbst der ohnehin schon viel zu weit abgesenkte nominale Spitzensteuersatz ist nur noch ein Witz, denn die genannten Superreichen können sich in Deutschland mittlerweile sowas von krank rechnen. Verschiedenste Steuern für für hohe Einkommen (Zum Beispiel Kapitalertragssteuer) wurden abgesenkt oder gar abgeschafft. Und wenn das nicht reicht werden sogar noch ganze Landesbehörden geschlossen, die sich mit Steuerbetrug beschäftigt haben!

Belege? Außer den Stammtischparolen auf der SED-Webseite.. ach ja, die heißen ja jetzt anders.. hmm.. PDS, nee auch nicht mehr.... die Linke, ja, so heißen sie zur Zeit mal...

Niemand kann sich krankrechnen, das ist reine Polemik.. was die Jungs da höchstens tun, ist vom Gesetzgeber gewollte Steueranreize ausnutzen, mit denen der Staat gewisse eigentlich unrentable Investitionen fördern wollte. dadurch sinkt dann die Steuerlast.. wobei: nicht prozentual, da nur die Bemessungsgrundlage verkleinert wurde (meistens sogar nur Periodenverschiebend, wodurch der effektive Steuervorteil nur in einem Zinsgewinn besteht, wie bei Sonderabschreibungen..).

Und nun kommen die gleichen Politiker, die diese Anreize geschaffen haben, mit eben genau der Absicht, und prangern die von ihnen geschaffenen Steueranreize als "Schlupflöcher" an.. verlogener gehts kaum und wie man sieht gibts tatsächlich Leute, die wie mk auf solche Parolen reinfallen...

Und wenn man sowas schön bastelt, also Roherträge der reinen Einkommensteuer gegenüberstellt und daraus einen fiktiven Steuersatz bastelt und das dann dem geneigten in der Materie ungebildeten Arbeiter (nennen wir ihn mal mk) zeigen, der sie dann mit seiner Belastung inkl Soli, Kirchensteuer und Sozialabgaben und unter Vernachlässigung der Sonderabzüge im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleiches vergleicht, kommt dieser Knabe dann tatsächlich auf den kruden Gedanken, der fiktive Millionär würde unterdurchschnittlich Steuern zahlen.

Was gelinde gesagt, VÖLLIGER Schwachsinn ist.. versteuert wird das Netto bei beiden, NACH Abzug der Aufwendungen zur Erzielung des Einkommens.. Allen Abzügen bei dem Superreichen stehen auch echte Aufwendungen gegenüber, höchstens aus politschen Gründen gewollte Periodenverschiebungen fließen ein. Daher ist es blanke Polemik von interessierter Seite Gegenteiliges zu behaupten.

Zitat:
Ein Konzern kann hier einfach sein Gewinne auf irgendeine Steueroase verschieben.

So einfach geht das nicht, aber das dir zu erklären wäre nutzlos..

Zitat:
Ein Einkommensmillionär seine Privatjacht einfach an sich selbst vermieten.

Natürlich kann er, wäre nur ziemlich dumm, da er Gewinnerzielungsabsicht haben muß um seine Kosten anerkennen lassen zu können, also muß er sich selber mit Gewinn die Yacht vermieten *Kopfschüttel*

Zitat:
Ein Hausbesitzer (es geht NICHT um 100qm Eigenheim, sondern um gleich /größer 7 stellige Werte) muss Wertzuwächse auch nicht besteuern, im besondern auch dann nicht, wenn er zum Wertzuwachs staatliche Zuschüsse (auch Steuerbefreiungen) verwendet hat.

was du uns da sagen willst ist unklar.. Aber du wirst das sicherlich mit Belegen! des Steuerrechts untermauern können. Die Eigenheimförderung wirst du sicherlich nicht meinen, da gerade der Millionär die nicht bekommt.. Lustig ist natürlich, daß du besonders betonst, daß es nicht ums Eigenheim geht.. also soll wohl ausschließlich jemand mit einem größeren Haus keine Steuervorteile haben, jemand mit nem kleineren Haus schon..

Zitat:
Und Banken müssen Spekulationsgewinne nach wie vor nicht versteuern. Hedge Fonds (und damit auch diese straflosen totalen Ausplünderungen von Firmen ala "Heuschrecken") wurden von der jetzigen Regierungskoalition sogar erst extra zugelassen!

Jegliche Firma, die irgendeinen Ertrag macht, muß diesen auch versteuern.. Spekulationsgewinne sind oder besser waren nur als Privatmann unter Auflagen steuerfrei.

Zitat:
Angestellten wurden per Gesetz sogar Grundgesetzwidrig Steuerfreibeträge weggestrichen (km Pauschale).

Bei anderen hast du dich über Steuervergünstigungen aufgeregt... Entscheide dich mal.. entweder die Vergünstigungen für alle oder keinen..


Zitat:
Selbst Ultrakonservative (SPD, CDU, CSU, FDP) streiten den von ihnen selbst per Gesetz vorsätzlich (im Interesse superreicher Lobbys) herbeigeführten, extremen Steuerbauch nicht mehr ab!

ähn.. es lebe die sozialistische Internationale..

übrigends.. zahlst Du eigentlich Steuern? So ganz zum Spaß gefragt..

zum Rest sage ich jetzt einfach nichts mehr.. eine weitere Auflistung ohne Beleg.


[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 06.07.2009 um 16:45 Uhr geändert. ]

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06.07.2009, 17:54 Uhr

mk
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@Maja:

Ich stimme Dir ja völlig zu. Nur warum dürfen eigentlich Manager, Aktionäre, Bänker und Politiker nicht auch dorthin gehen, wohin sie einen Großteil der Produktion und Gewinne verschieben? Es sieht doch praktisch so aus, als werden die Genannten hier gegen ihren Willen einfach nicht weggelassen!

So müssen sich diese Armen immer noch regelmässig (also mindestens einmal im Jahr, meist aber noch öfteres) auf Aktionärs-, Aufsichtsrats- oder anderen langweiligen Bundes/Landtags-/rats- Sitzungen melden. Ist das sowas wie eine Bewährungsauflage? Könnte man nicht das Abnicken dort automatisieren?!

So wird ihnen aber das Leben in der dritten Welt völlig verweigert! Und derweil ist es dort doch sowas von aufregend und spassig. Also sowas wie Dschungelkamp, Big Brother und Piratenabenteuer auf einmal! Und dies ist spassig, wie TV bewiesen hat!

Ein bischen chemisch verseuchter Boden, mit Bakterien angereichertes Wasser und durch Schwefel und weiterem verdreckte Luft, sowie alle möglichen Arten von niedlichen Tierchen, wie Skorpione, Tsetse und vielerlei anderes nettes Gewürm. Und das überall, sogar in der Wohnstube! Wie extrem erholsam es ist, in einer Ladung Kakerlacken, Heuschrecken oder dergleichen zu baden, wurde im TV ja schon gezeigt.

Oder an jeder Ecke ein neues Abenteuer. Wie waschechte Piraten, die einem voll spassig den Hals umdrehen, wenn man das Lösegeld vergessen hat. (Können schlieslich nicht alle bei einem Abenteuerspiel gewinnen.)

Ich kann wirklich nicht verstehen, warum man den Genannten weiterhin unsere langweilige Infrastruktur aufdrängen muss. Die halten sie ja doch eh für überflüssig, wie ihr fortgesetzes Bestreben beweist, sich möglichst wenig an der Finanzierung dieses völligen Unsinns zu beteiligen.


Nun zeichnet sich aber bereits schon eine neue, durch die Politik legalisierte Lösung ab. Wenn wir die Genannten schon nicht dauerhaft in diese Länder ausreisen lassen wollen, dann holen wir die Bedingungen von dort einfach hierher.
Also Abbau von Bildung und der sozialen Netze. Ärztliche Behandlung nur noch für Arbeitende, (damit lösst sich endlich auch das Problem mit der Rente auf ganz natürliche Weise), Absenkung des Einkommens des gemeinen Volkes auf das dortige Niveau. usw. usf.

Reicht nicht? Nagut, dann eben etwas verschärft. Die genannten Leistungswegträger werden auch hier völlig steuerbefreit und für den Rest (also das niedere Volk) die Staatsquote auf 100% erhöht. Gabs glaub ich schon einmal. Nannte sich, glaub ich, Leibeigenschaft oder Sklaverei. Hat doch hervoragend funktioniert.
Essen gibt es für diese Unter äh.. Halbmen äh.. äh.. na jedenfalls nicht vollwertigen Leistungsträger dann einmal täglich in der Suppenküche.
Die Sklaven dürfen dann sogar auch ohne eigenes Einkommen weiter an der eigentlich überflüssigen Infrastruktur arbeiten.

Ob das dann schon ausreichend attraktiv für solche Firmen ist?

Nun gut wir könne ja immer noch etwas draufsetzen. Wer dann noch übrig bleibt, der darf sich an der Front irgendwo anders (Afganistan, Irak, Iran?) heldenhaft das gerade erst wieder neu eingeführte Eiserne? naja jedenfalls Kreuz verdienen. Und wer sogar das noch ablehnt, kommt in ein Konzen - äh Umerziehungslager.

--
so long

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06.07.2009, 21:17 Uhr

mk
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@AC-Pseudo:
> vom Gesetzgeber gewollte

Ich muss auf Arbeit auch immer das wollen, wofür ich bezahlt werde.

Ist das also nicht gemein, das sogar auch unsere Leistungsträger Politiker immer nur das wollen müssen, wofür sie am meisten geschmiert äh.. bezahlt werden?

> ach daher kommt die große Kapitalflucht nach Deutschland

Nun, wie ich schon umfangreich beschrieb, Manager, Aktionäre, Bänker und Politiker werden in Deutschland zwangsfestgehalten.

Und das wo diese unsere Arbeiter doch nur von der Ausbeutung freistellen. Die von letzteren nach den Krieg neu aufgebauten Arbeitsplätze wurden zuletzt entweder nach Bulgarien oder China und dergleichen verlagert.

> Roherträge der reinen Einkommensteuer gegenüberstellt

Ich sprach zwar von Gewinnen, Wertzuwächsen usw..
Aber sicherlich bin ich nur viel zu dumm zu begreifen, das entsprechend Deiner Aussage nun Gewinne mit Roherträgen gleichgesetzt werden müssen.

> der fiktive Millionär würde unterdurchschnittlich Steuern zahlen.

Hm, also wenn einer Häuser im Gesamtwert von mehreren Millionen besitzt, ist er nur fiktiv Millionär? Was ist dann ein realer Millionär? Oder gibt es den hier in Deutschland nicht (mehr)?
Und wenn derselbe seit Jahren jährlich nur rund zweieinhalbtausend Steuern bezahlt, obwohl dem mittlerweile allein schon ein Wertzuwachs im Millionenbereich gegenübersteht, sind deren Steuern dann sehr überdurchschnittlich?

>>Ein Konzern kann hier einfach sein Gewinne auf irgendeine Steueroase verschieben.
> So einfach geht das nicht, aber das dir zu erklären wäre nutzlos..

Richtig es ist wirklich sehr aufwendig. Alleine schon diese teurern Fachkräfte für Steuerrecht, die kreativ ständig neue Steuervermeidungstatbestände aufspüren müssen. Und wenn das nicht reicht, die neuen Gesetze ausarbeiten müssen, die die genauso teueren Lobbyvertreter dann die Politikern wollen lassen müssen.
Und diese Kosten für die Aufsichtratspöstchen für hochverdiente Volkstreter äh.. Politiker, na die die einem bei der Gesetzgebung immer so zum Gefallen waren. Auch all diese machen ja nichts umsonst. Also sollte man auch dieses Kosten doch glatt voll steuerlich absetzen können, äh was bin ich dumm, das kann man ja schon seit langem.

Übrigens, seit wann kann Politik die Preise festlegen, mit denen Teile innerbetrieblich also zwischen verschiedenene Teilfirmen be/verrechnet werden? Denn nur so könnte sie Einfluss darauf nehmen, das nicht immer wieder zufälligerweise gerade bei den neu erworbenen u/o neu gegründeten Firmen /Firmenteilen (eines Konzerns /Konzerngruppe) die höchsten Gewinnanteile erwirtschaftet werden. Ist doch Rainer Zufall, das diese immer wieder in gerade aktuellen Steueroasen liegen.

> da er Gewinnerzielungsabsicht haben muß um seine Kosten anerkennen lassen zu können, also muß er sich selber mit Gewinn die Yacht vermieten

Völlig falsche Schlussfolgerung. Du hast wohl in BWL nicht aufgepasst? Niemand muss für alle Produkte einer Firma die Gewinnabsicht nachweisen oder wird gar dazu gezungen mit allen Produkten Gewinn zu erzielen. Es ist völlig legitim Gewinne mit defizitären Bereichen aufzurechnen.

Ein bischen kreativer Ansatz und schon verkauft man die Jacht problemlos als verlusstbehaftetes, weil zum Beispiel Repräsentations Objekt. Ist doch ein leichtes, wo doch lange Zeit sogar Schmiergelder im vollem Umfang steuerlich absetzbar waren.

Schlieslich kannst Du doch nicht verlangen, das sich Firmenbesitzer nur mit einem Ruderboot bei Geschäftsverhandlungen präsentieren. Wo sich doch sogar Politiker nur in Spitzenkarossen und Flugzeugen durch die Gegend kutschieren lassen. Man muss es ja nicht gleich so übertreiben wie die Frau Honecker mit ihren Friseurbesuchen in Paris, oder wie ein Scharping, der seinen Urlaub, jeweils mit einen Staatsflug(zeug), durchführte.

Übrigens selbst wenn man für die Jacht nun überdurchschnittliche 10% Gewinn ansetzt und versteuert, ist das ist lächerlich wenig gegenüber 41% EKST und 19% MWST, die sich dadurch einsparen bzw. voll gegenrechnen lassen. Beim Verkauf das gleiche Spielchen übrigens noch einmal.

All diese Beispiele hier habe ich übrigens nicht selbst erfunden, sondern da hat einer in einer vor ein paar Tagen gesendeten hochrangigen Fernsehsendung aus der Praxis der Versteuerung von Millionären geplaudert. Hat derjenige etwa gelogen und nicht einmal ein ebenfalls an dieser Gesprächsrunde teilnehmender Wirtschaftsminister hat dies bemerkt?

> soll wohl ausschließlich jemand mit einem größeren Haus keine Steuervorteile haben, jemand mit nem kleineren Haus schon..

Ist ja klar das Du mich vorsätzlich falsch verstehen willst. Ich nannte bei ersteren eine Größe, die schon lange nichts mehr einer sozial begründeten, steuerlich zu entlastenden Mindestgröße zu tun hat.
Für selbst bewohnten Wohnraum, in der Größe wie sie auch einem H4 Empfäger zugestanden wird (45qm für eine Person), kann der natürlich auch ein Mietskasenen oder Schlossbesitzer diesen Freibetrag in Anspruch nehmen.

> Jegliche Firma, die irgendeinen Ertrag macht, muß diesen auch versteuern..

Blödsinn. Du taugst ja nicht einmal in einfachsten Fällen als Steuerberater.
Es ist zum Beispiel problemlos möglich, Erträge durch Kosten der Versteuerung zu entziehen. Im einfachsten Fall wird ein Ertrag in einer Investition geparkt. Notfalls sogar in einer Verlusst behafteten. Solange der Verlusst kleiner ist als die Steuerrate rechnet sich das unter dem Strich sogar. Denn wie schon geschrieben, Wertzuwachs wird in Deutschland nicht besteuert.


>> Angestellten wurden per Gesetz sogar Grundgesetzwidrig Steuerfreibeträge weggestrichen (km Pauschale).
> Bei anderen hast du dich über Steuervergünstigungen aufgeregt... Entscheide dich mal.. entweder die Vergünstigungen für alle oder keinen..

Eben: Für alle oder für keinen. Unternehmen können alle Kosten gegenrechnen. Angestellten sollten aber plötzlich für die Arbeit unabwendbare Kosten nun als Privatvergnügen angerechnet werden.

Nur gut das vom BVG wenigstens dieser weitere Versuch eines GG Bruches, in diesem Fall eine steuerliche Ungleichbehandlung zurückgewiesen wurde.

Besonders auffällig ist im besonderen, das im gleichen Zeitraum die besagte Jacht so steuerlich durchgelassen wurde.

> übrigends.. zahlst Du eigentlich Steuern? So ganz zum Spaß gefragt..

Eine riesige Menge. Und Du? Etwa alles abgeschrieben?


[ Dieser Beitrag wurde von mk am 07.07.2009 um 04:51 Uhr geändert. ]

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07.07.2009, 18:59 Uhr

AC-Pseudo
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Zitat:
Original von mk:
@AC-Pseudo:
> vom Gesetzgeber gewollte

Ich muss auf Arbeit auch immer das wollen, wofür ich bezahlt werde.

Ist das also nicht gemein, das sogar auch unsere Leistungsträger Politiker immer nur das wollen müssen, wofür sie am meisten geschmiert äh.. bezahlt werden?


Da offenbart sich ja prächtig, wessen Geistes Kind du bist.. also alle Politiker sind natürlich geschmiert vom "Großkapital". Man könnte jetzt ausführen, daß Sonderabschreibungen auf Ostimmobilien nach der Wende ein Mittel waren, um den Aufbau Ost voranzutreiben, etc. etc, aber wir ersparen uns weitere Ausführungen, da dein Weltbild sowieso keine andere Deutung zuläßt.

Zitat:
> ach daher kommt die große Kapitalflucht nach Deutschland

Nun, wie ich schon umfangreich beschrieb, Manager, Aktionäre, Bänker und Politiker werden in Deutschland zwangsfestgehalten.


Scheint so, eigentlich müßte jeder Europäer mit höherem Einkommen nach uns ziehen, da wir ja das Millionärsparadies sind. Komisch, daß das eher anders aussieht. Aber andererseits ist ein Wegzug von Millionären nur zu begrüßen, da die Armut in Deutschland dadurch nachhaltig gesenkt wird. Dadurch sinkt nämlich das Durchschnittseinkommen, das die Armutsgrenze definiert. Also wollen wir hoffen, daß andere nicht mitbekommen, was für ein Paradies für Reiche wir hier haben, sonst nimmt die Armut noch mehr zu.

Zitat:
Und das wo diese unsere Arbeiter doch nur von der Ausbeutung freistellen. Die von letzteren nach den Krieg neu aufgebauten Arbeitsplätze wurden zuletzt entweder nach Bulgarien oder China und dergleichen verlagert.

Da faß dich ausschließlich an die eigene Nase.. Wenn du bereit bist, für deine Klamotten, Elektronik usw mehr zu bezahlen für in Deutschland hergestellte Produkte und das im Handel auch kundtust, dann wird wieder nach hier verlagert. Solange Geiz aber geil ist, machen Grundig &Co. weiterhin hier zu.. oder werden gezwungen -VON DIR- zu verlagern.

Zitat:
> Roherträge der reinen Einkommensteuer gegenüberstellt

Ich sprach zwar von Gewinnen, Wertzuwächsen usw..
Aber sicherlich bin ich nur viel zu dumm zu begreifen, das entsprechend Deiner Aussage nun Gewinne mit Roherträgen gleichgesetzt werden müssen.


Deine Ahnungslosigkeit hast du ja trefflich zur Schau gestellt, wie wir weiter unten sehen werden.

Zitat:
> der fiktive Millionär würde unterdurchschnittlich Steuern zahlen.

Hm, also wenn einer Häuser im Gesamtwert von mehreren Millionen besitzt, ist er nur fiktiv Millionär? Was ist dann ein realer Millionär? Oder gibt es den hier in Deutschland nicht (mehr)?
Und wenn derselbe seit Jahren jährlich nur rund zweieinhalbtausend Steuern bezahlt, obwohl dem mittlerweile allein schon ein Wertzuwachs im Millionenbereich gegenübersteht, sind deren Steuern dann sehr überdurchschnittlich?


Nehmen wir mal an, dein Beispiel stimmt sogar.. was willst du denn besteuern? Fiktive Wertzuwächse? Also unrealisierte Gewinne? Von einem Wertzwachs hast du gar nichts, selbst wenn er wirklich da sein sollte, denn wenn man verkaufen will oder muß wundert man sich doch plötzlich, daß so ein Haus sehr viel weniger wert war als man dachte.
Gewinne sind erst was wert, wenn man sie realisiert und genau dann schlägt auch die Steuer zu.

Also: dein Beispielsmillionär hat in den genannten Jahren sehr wenig dazuverdient (abgesehen von deinen behaupteten Wertzuwächsen, aber davon geh ruhig mal einkaufen, das Gesicht der Verkäuferin möchte ich sehen "ich bezahle heute mit Anteilsscheinen auf den Wertzuwachs meiner Villa, abzuzahlen, wenn ich die verkaufe").

Zitat:
>>Ein Konzern kann hier einfach sein Gewinne auf irgendeine Steueroase verschieben.
> So einfach geht das nicht, aber das dir zu erklären wäre nutzlos..

Richtig es ist wirklich sehr aufwendig. Alleine schon diese teurern Fachkräfte für Steuerrecht, die kreativ ständig neue Steuervermeidungstatbestände aufspüren müssen. .... USW USW


Blah Blah Blah... Daß bei Betriebsprüfungen Intercompany Verträge besonders hart geprüft werden und Drittvergleiche mit einem Bezug gleicher Leistungen von Fremdfirmen angestellt werden, ist dir mal wieder unbekannt.. davon spricht bei deinen wichtigsten Informationsmedien Stammtisch und der medialen Form davon -Talkshow- keiner..

Zu dem weiteren Ausführungen über korrupte Politiker sage ich weiter nichts, du disqualifizierst dich zusehenst.. ((übrigends.. dir ist auch bekannt, daß deine Lichtgestalten Lafontaine & co. auch solche Posten hatten und haben? Lafontaine sogar im Aufsichtsrat der KfW, welche bei dem ganzen Finanzdebakel in der obersten Liga mitspielte)).

Zitat:
> da er Gewinnerzielungsabsicht haben muß um seine Kosten anerkennen lassen zu können, also muß er sich selber mit Gewinn die Yacht vermieten

Völlig falsche Schlussfolgerung. Du hast wohl in BWL nicht aufgepasst? Niemand muss für alle Produkte einer Firma die Gewinnabsicht nachweisen oder wird gar dazu gezungen mit allen Produkten Gewinn zu erzielen. Es ist völlig legitim Gewinne mit defizitären Bereichen aufzurechnen.

Ein bischen kreativer Ansatz und schon verkauft man die Jacht problemlos als verlusstbehaftetes, weil zum Beispiel Repräsentations Objekt. Ist doch ein leichtes, wo doch lange Zeit sogar Schmiergelder im vollem Umfang steuerlich absetzbar waren.


Im Gegensatz zu dir habe ich da aufgepaßt, habe sogar ein Diplom einer renomierten Uni darüber.. Alle Repäsentationsobjekte sind allerbeliebstes Prüffeld von Betriebsprüfern.. Und wenn da wirklich eine Yacht in einem Sonderfall genehmigt wurde, dann unter solchen Auflagen, daß es sicherlich nicht lohnt. Im Gegensatz zu dir -wie üblich- kenne ich mich mit Betriebsprüfungen aus und weiß wie die Jungs sich an sowas hochziehen und muß nicht von Talkshow-Wissen zehren.

Zitat:
All diese Beispiele hier habe ich übrigens nicht selbst erfunden, sondern da hat einer in einer vor ein paar Tagen gesendeten hochrangigen Fernsehsendung aus der Praxis der Versteuerung von Millionären geplaudert. Hat derjenige etwa gelogen und nicht einmal ein ebenfalls an dieser Gesprächsrunde teilnehmender Wirtschaftsminister hat dies bemerkt?

was soll man dazu sagen.... Alle Politiker sind korrupt, alles verlogen hier in diesem Lande, aber in einer Talkschow wird nur die lautere Wahrheit gesprochen und keiner würde jemals auf den Gedanken kommen, etwas zu verzerren, um sein politisches Weltbild zu plakatieren...

Zitat:
> Jegliche Firma, die irgendeinen Ertrag macht, muß diesen auch versteuern..

Blödsinn. Du taugst ja nicht einmal in einfachsten Fällen als Steuerberater.
Es ist zum Beispiel problemlos möglich, Erträge durch Kosten der Versteuerung zu entziehen. Im einfachsten Fall wird ein Ertrag in einer Investition geparkt. Notfalls sogar in einer Verlusst behafteten. Solange der Verlusst kleiner ist als die Steuerrate rechnet sich das unter dem Strich sogar. Denn wie schon geschrieben, Wertzuwachs wird in Deutschland nicht besteuert.


wie ich schon sagte, ahnungslos..

Versteuert wird immer noch der Gewinn, welcher sich einfach errechnet: Erträge-Kosten... mehr bleibt auch nicht über, du willst aber immer den Rohertrag besteuern *kopfschüttel*

Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt deine Argumentationsfehler (zwar absichtliche, aber Fehler bleibt Fehler).

Eine lediger hat ne kleine Firma und hat die folgende GuV (in rudimentärer Version)

Erträge: 1.000.000
Kosten: 900.000
Gewinn: 100.000

Darauf muß er gemäß Tabelle inkl. Soli 35.961 EUR Steuern zahlen, zzgl Kirchensteuer kommen wir auf rund 40.000. Macht nen Steuersatz von 40%

Du setzt die 40.000 der 1.000.000 gegenüber für deine Argumentation und erzählst dem geneigten Publikum, daß der ja nur 4% Steuersatz habe.. O-Ton: "Es ist zum Beispiel problemlos möglich, Erträge durch Kosten der Versteuerung zu entziehen"

Wow.. er hat tatsächlich in pöser Absicht die schönen Erträge der Besteuerung entzogen.. so ein unsoziales Schwein aber auch. Hat doch tatsächlich Kosten dafür gemacht...

Mal was für oberschlaue: Kosten sind weg.. und zwar voll.. wenn er die 900.000 nur gemacht hat um Steuern zu sparen, aber nicht weil sie notwendig sind, dann ist er blöde.. so hat er nur 60.000 in der Tasche.. ansonsten wären es noch 540.000, auch nach der Versteuerung.

Nun versuchen wir doch mal, die Erträge in einer Investition zu "parken".

Wir kaufen uns für die 1000.000 ein Haus..

Glaubst du, die Rechnung sieht so aus: Erträge 1.000.000- Investition 1.000.000= Null = keine Steuern? Herzlich willkommen im Tal der Ahnungslosen..

Die Rechnung sieht wie folgt aus:
Ertrag= 1000.000
./. Afa= 25.000
zu versteuerndes Einkommen= 975.000
zzgl. der Erträge aus dem Haus...

Zitat:
> übrigends.. zahlst Du eigentlich Steuern? So ganz zum Spaß gefragt..

Eine riesige Menge. Und Du? Etwa alles abgeschrieben?


Natürlich alles abgeschrieben.. Ich falle unter die Steuererleichterung für Einkommensmilliardäre und komme mit nem Pauschbetrag von 1 EUR per anno weg.. Aber ich höre jetzt auf, muß mir noch meine 100m Yacht selbst vermieten...


Ansonsten nur noch eines: wenn du was verkünden willst, dann belege es nicht mit "ich habe im Fernsehn gehört" oder "mein Kumpel hat mir gesagt", sondern unterlege es mit den gesetzlichen Regelungen.

Und wenn du Kenntnisse hast, das gewisse Politiker bestochen sind, dann nenn die Namen der Bestecher und der Bestochenen, die genauen Höhen und Zeiten, damit das nachgeprüft werden kann. Oder halt einfach den Mund bevor du ganze Berufszweige eines Verbrechens bezichtigst.

[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 07.07.2009 um 19:14 Uhr geändert. ]

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08.07.2009, 13:36 Uhr

dandy
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Zitat:
Original von Maja:
@Blueluna:

...
BTW: Die Abwrackprämie kostet dem Staat keinen Cent.
...


Und warum musste der Staat dann extra dafür einen aus Steuergeldern finanzierten 5-Milliarden-¤-Topf bereitstellen, wenn es ihn gar keinen Cent kostet?
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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08.07.2009, 13:42 Uhr

dandy
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Zitat:
Original von Maja:
@mk:

...
Na und? Davon gibt es mehr als genug. So wie es mehr als genug Automibilhersteller gibt. Vergleichbares gilt für andere Branchen, einschließlich Banken.


Dann aber bitte auch die Politiker hierbei nicht vergessen...

Zitat:
Original von Maja:

Die Zeit ist längst überreif für eine Marktbereinigung.


Genau!
Wir schaffen uns selber ab!
Dann ist der Markt wieder rein...
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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08.07.2009, 15:08 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von dandy:
Und warum musste der Staat dann extra dafür einen aus Steuergeldern finanzierten 5-Milliarden-¤-Topf bereitstellen, wenn es ihn gar keinen Cent kostet?


Ist Dir der Begriff Vorfinanzierung schon mal begegnet?

Zitat:
Original von dandy:
Zitat:
Original von Maja:
@mk:

...
Na und? Davon gibt es mehr als genug. So wie es mehr als genug Automibilhersteller gibt. Vergleichbares gilt für andere Branchen, einschließlich Banken.

Zitat:
Dann aber bitte auch die Politiker hierbei nicht vergessen...



Wie meinen?

Zitat:
Original von Maja:

Die Zeit ist längst überreif für eine Marktbereinigung.

Zitat:
Genau!
Wir schaffen uns selber ab!
Dann ist der Markt wieder rein...



Das ist kompletter Unsinn. Hierzu empfehle ich Dir die Recherche der Bedeutung des Fachbegriffes Marktbereinigung. Oder Du hälst es mal mit Dieter Nuhr.
--
** Tippfehler sind kostenlos und dürfen unbegrenzt an Dritte weitergegeben werden. **

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09.07.2009, 11:41 Uhr

dandy
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Zitat:
Original von Maja:

Zitat:
Original von dandy:

Und warum musste der Staat dann extra dafür einen aus Steuergeldern finanzierten 5-Milliarden-¤-Topf bereitstellen, wenn es ihn gar keinen Cent kostet?


Ist Dir der Begriff Vorfinanzierung schon mal begegnet?


Sind Vorfinanzierungskosten keine Kosten?

Zitat:
Original von Maja:

Zitat:
Original von dandy:

Zitat:
Original von Maja:

@mk:

...
Na und? Davon gibt es mehr als genug. So wie es mehr als genug Automibilhersteller gibt. Vergleichbares gilt für andere Branchen, einschließlich Banken.


Dann aber bitte auch die Politiker hierbei nicht vergessen...


Wie meinen?


Davon gibt es auch mehr als genug (Politiker).

Zitat:
Original von Maja:

Zitat:
Original von Maja:

Die Zeit ist längst überreif für eine Marktbereinigung.

Zitat:
Original von dandy:

Genau!
Wir schaffen uns selber ab!
Dann ist der Markt wieder rein...



Das ist kompletter Unsinn. Hierzu empfehle ich Dir die Recherche der Bedeutung des Fachbegriffes Marktbereinigung.


Wortspielereien scheinen nicht unbedingt Deine starke Seite zu sein...
Aber Du hast schon Recht - ich hätte zur besseren Erkennbarkeit einen :D daruntersetzen sollen...

Zitat:
Original von Maja:

Oder Du hälst es mal mit Dieter Nuhr.


Muss ich den kennen?
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

EDIT:
Fixed quoting...

[ Dieser Beitrag wurde von dandy am 09.07.2009 um 11:53 Uhr geändert. ]

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