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amiga-news.de Forum > Get a Life > Finanzkrise: Schwarz-rot-grüne Verantwortung [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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26.07.2009, 17:20 Uhr

November
Posts: 45
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"Es bleiben abschließend drei Fragen: Warum gibt es keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuß, der die gescheiterte Finanzmarktpolitik der Bundesregierung untersucht? Welche Kräfte haben Politiker dazu gebracht, sich mit solchen Spezialfragen des Bankgeschäfts zu befassen? Was wird aus dem demokratischen Staat, wenn Täter mit solchen Fehlleistungen die Stirn haben, sich im September zur Wiederwahl zu stellen?"

Link: Irre Finanzmarktpolitik

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26.07.2009, 21:09 Uhr

Archeon
Posts: 1785
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Diese Jahr sind doch so viele schöne kleine Partein zugelassen worden, vor allem sind weder rechts noch links.
Also ein Denkzettel den zu verpassen, wählt doch diese einfach.
Also da kommt mir eine Partei im Sinne Bild: http://forum.piratenpartei.de/images/smilies/pirate20.gif
--
In einer Singularität enden alle Naturgesetze.
Frühling.. 8h in Berlin geht die Sonne hoch
http://de.youtube.com/watch?v=FfoQsZa8F1c&feature=related


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26.07.2009, 21:41 Uhr

Archeon
Posts: 1785
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Man könnte auch unter dem Begriff Weltelite oder die Bilderberger Gruppe absuchen. Dort sind auch interessante Dinge zu finden. Da kommen so was wie Finanzkrise und Weltregierung und und und ne menge interessante Dinge an Tageslicht. Okay ein bisschen Verschwörung muss sein. :lach:
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27.07.2009, 15:12 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
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Mir kommt da auch eine Partei in den Sinn, allerdings finde ich hier keinen Karl Marx Smilie...
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Dr. Zarkov

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27.07.2009, 19:35 Uhr

FischX
Posts: 436
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Karl Marx Smilie... me too
Aber fairerweise muss ich sagen das es Deutschland nicht überdurchschnittlich erwischt hat, zumindest was man bis jetzt sagen kann, zumal IMHO die Krise erst richtig anfängt.

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28.07.2009, 21:47 Uhr

November
Posts: 45
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Natürlich hat der strategische Gedanke, die SED zu wählen, etwas bestechendes: ganz gemäß der Weisheit "lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" den Zusammenbruch zu beschleunigen, solange die bisherige Bevölkerungsmehrheit im von der CIA prognostizierten Bürgerkrieg noch die Oberhand hat - aber letztlich wäre mir das Risiko einer dritten sozialistischen Diktatur auf deutschem Boden dann dennoch zu groß.

Jedoch vermute ich, daß durch die Protest- & Überzeugungswähler der Linkspartei, die resignierthabenden bürgerlichen Nichtwähler sowie jene, die weiterhin wie seit inzwischen Jahrzehnten wieder mal schwarz-gelb als das vermeintliche "kleinere Übel" wählen, IM Erika im Herbst eine zweite Amtszeit an der Spitze einer Großen Koalition beschieden sein wird.

Naja, wird meine Stimme mangels einer überzeugenden und aussichtsreichen freiheitlich-konservativen Partei infolge der Fünfprozenthürde halt wieder unter den Tisch fallen - trotzdem noch besser als durch Nichtwählen den Etablierten einen Gefallen zu tun.

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29.07.2009, 06:31 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
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Das strotzt ja von Dummheit und Beleidigungen! Erst einmal die Linke als SED zu bezeichnen, dann von einer dritten sozialististen Diktatur zu faseln. Was soll denn die zweite gewesen sein? Aus Sicht eines Rechtsextremisten, der eine "konservative Partei unter der 5 % bevorzugt", vermutlich Helmut Schmidt? Ich bezeichne mich auch nicht als Protestwähler, ich weiß schon, warum ich bei den Linken eingetreten bin.
--
Dr. Zarkov

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29.07.2009, 12:51 Uhr

Dr_Dom
Posts: 655
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Ich glaube jeder einigermaßen klar denkende Mensch wenn er denn noch mag und zur Wahl geht, hat nicht vergessen wie die SPD die Arbeiterschaft verraten hat“ HartzIV und die Agenda2010!“ Es kann und darf einfach nicht sein das jemand 30 Jahre seinen Hintern bewegt und nach einem Jahr behandelt wird wie einer der sich noch NIE bewegt hat! Deshalb bin auch ich bei den Linken Mitglied geworden.

Der SPD hilft nur noch : Back to the Roots! X(
--
wenn dein Rechner defekt ist, funktioniert der Ersatzrechner erst recht nicht

Murphy


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29.07.2009, 13:09 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
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ehm.. Dr. Zarkov..

noch mal eine kleine Erinnerung...

SED-- umbenannt in PDS = gleiche Partei..

Vereinigung mit Altkommunisten des Westens (WASG oder so, bin zu faul den Namen der kurzfristig existierenden Minderheitsgruppierung rauszusuchen) zu "die Linke".. mit der absolut überwältigenden Mehrheit an alten SED Mitgliedern..

JEDER Versuch, die Linke nicht als alte SED anzusehen, ist Geschichtsfälschung. Die Linke ist die umbenannte Partei des Staatssozialismus der DDR, die Partei des Mauerbaus, Schießbefehls.

Ich würde doch mal gerne sehen, was hier für ein Geschrei wäre, wenn die NSDAP sich nur umbenannt hätte und weiteragieren würde, mit alten Nazi Kadern an der Spitze.. Aber das ist natürlich etwas völlig anderes, gelle? :lach:

Und da die oberen der Partei ja auch die Systemfrage stellen, ist es ja nur angemessen, zu erwarten, daß die auf die dritte sozialistische Diktatur hier hoffen. (wenn du mal nachzählst, kommst du schon drauf wieso 3.. 1. die (national)sozialistische Diktatur 33-45, dann die Jungs in der DDR 45-89(ja, der Großteil deiner Parteifreunde war auch da schon dabei) und eine neue wäre die 3.

[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 29.07.2009 um 13:14 Uhr geändert. ]

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29.07.2009, 13:19 Uhr

Dr_Dom
Posts: 655
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Dass die DDR-CDU auch so weiter macht wie zuvor wird komischerweise nirgendwo erwähnt?!?!?

Das mittlerweile unter der Regierung Merkel hier Stasi2.0 Verhältnisse herrschen merkt aber auch niemand. Glaubt wirklich jemand das es mit den Linken noch schlimmer wird? Ich nicht! Denk mal an Artikel 5 der gerade beerdigt wurde!!! Wenn es nach Schäuble gehen würde hätten wir alle schon längst einen Chip verpflanzt bekommen!



--
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Murphy


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29.07.2009, 14:26 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
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Die WASG bestand nicht aus alten "kommunistischen Splittergruppen", sondern war eine Neugründung. Die Mitglieder rekrutieren sich vor allem aus enttäuschten Ex-SPD-lern und Gewerkschaftlern. Der Vorsitzende war Oscar Lafontaine. Die SED hatte nach 1989 95 % ihrer Mitglieder verloren, bzw. wurden ausgeschlossen. In keiner anderen Partei wurde die Geschichte so gründlich aufgearbeitet. Gleichzeitig hat der Nachfolger "die LINKE." nach 1990 sehr viele Mitglieder ohne SED-Vergangenheit hinzugewonnen, so dass heute gerade mal 20 % der Mitglieder von heute früher in der SED waren, aus naheliegenden Gründen praktisch ausschließlich im Osten des Landes. Die Geschichte wird auch von den Linken nicht abgestritten.


>Ich würde doch mal gerne sehen, was hier für ein Geschrei wäre, wenn >die NSDAP sich nur umbenannt hätte und weiteragieren würde, mit >alten Nazi Kadern an der Spitze..


Hat sie doch. Hier mal eine kurze Liste von Politikern, die vor 1945 Mitglied der NSDAP waren, und die später hohe Funktionen in einer bestimmten westdeutschen Regierungspartei bekleideten:

Walter Bartram - Ministerpräsident von Schleswig Holstein (CDU)
Walter Becher - Mitglied des Bundestages (CSU)
Otto von Bismarck - MdB (CDU)
Kurt Birrenbach - MdB (CDU)
Herbert Blankenhorn - polit.Abteilung Auswärtiges Amt (CDU)
Carl Carstens - Bundespräsident (CDU, neben NSDAP auch SA)
Hans Filbinger - Ministerpräsident von BaWü (CDU)
Paul Franken - Leiter Bundeszentrale pol. Bildung (CDU)
Hermann Glüsing - MdB (CDU)
Hermann Höcherl - Innenminister (CDU)
Jordan Pascual - MdB (CDU)
Friedrich Kempferl - MdB (CSU)
Kurt Georg Kiesinger - Bundeskanzler (CDU)
Otto Köhler - MdB (CDU)
Ernst Kracht - Leiter der Staatskanzlei Schlewig-H. (CDU)
Waldemar Kraft - Bundesminister für besondere Aufgaben (CDU)
Hans Krüger - Bundesminister für Vertriebene (CDU)
Helmut Lemke - Ministerpräsident Schleswig-H. (CDU)
Theodor Maunz - Bayer. Kulturminister (CSU)
Erich Peter Neumann - MdB (CDU)
Hanns-Martin Schleyer - Arbeitgeberpräsident (CDU)
Gerhard Schröder (der Ältere) - Innenminsiter (CDU)
Alfred Seidl - Innenminister in Bayern (CSU)


Eine fast so lange Liste lässt sich auch für die heutige FDP aufstellen.

Die Liste ehemaliger Nazis in der SPD ist übrigens ziemlich kurz, noch kürzer war die Liste ehemaliger Nazis in der SED. Bei genauerer Ansicht stellt sich zudem heraus, dass viele erst 1944 in die NSDAP "eingetreten wurden", während die meisten Nazis in der CDU nicht nur die vollen 12 Jahre dabei waren, sondern auch unter den Nazis bereits Karriere gemacht hatten. Dies traf im Osten lediglich auf Gerhard Kegel (stellvertretender Chefredakteur des "Neuen Deutschland") zu. Für die "geläuterten" ehemaligen Nazis in der DDR wurde allerdings als Auffangbecken die Partei "NDPD" gegründet. Diese Partei ist nach 1989 - wen wundert es - ohne Aufarbeitung ihrer Geschichte in der FDP aufgegangen!

Das Dritte Reich als "sozialistische" Diktatur zu bezeichnen, ist entweder nur unglaublich dumm oder einfach nur als freche Beleidigung gedacht. Google mal nach "Wer finanzierte Hitler?" Dann können wir weiter reden.
--
Dr. Zarkov

[ Dieser Beitrag wurde von DrZarkov am 29.07.2009 um 14:30 Uhr geändert. ]

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29.07.2009, 18:18 Uhr

Lord_Helmchen
Posts: 522
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Zitat:
Original von AC-Pseudo:
ehm.. Dr. Zarkov..

noch mal eine kleine Erinnerung...

SED-- umbenannt in PDS = gleiche Partei..

Vereinigung mit Altkommunisten des Westens (WASG oder so, bin zu faul den Namen der kurzfristig existierenden Minderheitsgruppierung rauszusuchen) zu "die Linke".. mit der absolut überwältigenden Mehrheit an alten SED Mitgliedern..

JEDER Versuch, die Linke nicht als alte SED anzusehen, ist Geschichtsfälschung. Die Linke ist die umbenannte Partei des Staatssozialismus der DDR, die Partei des Mauerbaus, Schießbefehls.

Ich würde doch mal gerne sehen, was hier für ein Geschrei wäre, wenn die NSDAP sich nur umbenannt hätte und weiteragieren würde, mit alten Nazi Kadern an der Spitze.. Aber das ist natürlich etwas völlig anderes, gelle? :lach:

Und da die oberen der Partei ja auch die Systemfrage stellen, ist es ja nur angemessen, zu erwarten, daß die auf die dritte sozialistische Diktatur hier hoffen. (wenn du mal nachzählst, kommst du schon drauf wieso 3.. 1. die (national)sozialistische Diktatur 33-45, dann die Jungs in der DDR 45-89(ja, der Großteil deiner Parteifreunde war auch da schon dabei) und eine neue wäre die 3.

[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 29.07.2009 um 13:14 Uhr geändert. ]


Schade, von Dir hätte ich was Besseres erwartet...

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Anagramm von Regierung = Genug Irre

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29.07.2009, 18:25 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Zitat:
Original von DrZarkov:
Das Dritte Reich als "sozialistische" Diktatur zu bezeichnen, ist entweder nur unglaublich dumm oder einfach nur als freche Beleidigung gedacht.

Tja, dann war der selbstgegebene Name der Nationalsozialisten wohl unglaublich dumm.
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Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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29.07.2009, 18:34 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
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Nein, eher bewusste Irreführung der Bevölkerung. Sozialistisch war an den Nazis gar nichts. Das waren Erzkapitalisten und Imperialisten wie sie im Buche stehen. Nicht ohne Grund haben Leute wie Krupp und Thyssen sich im 3. Reich eine goldene Nase verdient. Und nicht nur die Rüstungsindustrie: Auch Händler wie der das "arische" Karstadt haben die jüdische "Hermann Tietz" (Hertie) übernommen, viele andere jüdische Betriebe wie Loewe oder Hella wurden entweder an deutsche Konzerne aufgeteilt, oder die Banken haben die Läden übernommen. Die Banken haben sich ebenfalls im Dritten Reich nicht mit Ruhm bekleckert, sondern kräftig kassiert. Was das mit Sozialsismus zu tun hat, wissen wohl nur die rechten Experten hier.
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Dr. Zarkov

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29.07.2009, 20:35 Uhr

November
Posts: 45
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Ich zumindest pflege die Dinge stärker ihrer Natur nach zu beurteilen denn nach Aspekten wie etwa der Geldgeber - auch wenn freilich gerade die Frage der Finanzierbarkeit ein Punkt ist, den ich, stünde ich auf Seiten der Linkspartei, anzusprechen eher miede.

Gleichheit auf Kosten der Freiheit ist Sozialismus. Oder um mit einem gewissen Joseph Goebbels zu sprechen: "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke... Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock."

Weitere Fundstücke hier:

"Doch der Linksdrall trieb Goebbels zur Aussage: 'Wir sind Antisemiten, weil wir Sozialisten sind.' War es doch auch das Programm der Braunen, den 'bürgerlichen Klassenstaat zu zertrümmern', wie Hitlers bis in den Tod treuester Paladin, Goebbels, es geplant hatte (siehe sein 'Der Nazi-Sozi', 1932, S. 10)."

"Doch unsere geschichtslosen Spießer sind nicht so leicht zu überzeugen: Die NSDAP kämpfte doch gegen den so linken Kommunismus, also war sie sein rechter Feind! Aber man erinnere sich daran, daß bei den Wahlen im November 1932, bei einem Rückgang der braunen Stimmen, die Kommunisten 100 Vertreter in den Reichstag schickten: Viele Nationalsozialisten waren über Nacht zu Internationalsozialisten geworden."

"Man muß sich einmal das Programm der Nationalsozialisten für das Ende des Zweiten Weltkriegs im Falle ihres Sieges vorstellen. Unser Spießer wird sagen, daß dies ein Sieg des 'Kapitalismus' über den 'Sozialismus' gewesen wäre, aber das würde keineswegs so gewesen sein. Walter Haids 'Sozialismus als Träger des Dritten Reiches' (Berlin, 1935) möge da als Augenöffner dienen.

Dagegen wendet die linke Propaganda ein, daß die Wahlsiege der Nationalsozialisten durch das 'Großkapital' finanziert wurden. Tatsächlich aber hat das Großkapital alle politischen Parteien, außer die Kommunisten, unterstützt (die bekamen ihr Geld aus Moskau). Ludwig von Mises hat uns verraten, daß die deutschen Industriellen, deren Land jahrelang höchst undemokratisch durch Notverordnungen regiert wurde, schließlich vor der Wahl standen, entweder von den Braunen versklavt oder von den Kommunisten notgeschlachtet zu werden."

"Nun erfährt man aber in Goebbels 'Tagebuch' (II. 14), daß es, wie ihm Hitler verriet, nach einem Endsieg des Dritten Reichs allen 'konservativen' Kräften, vor allem dem Christentum, an den Kragen gegangen wäre. Es war schließlich, wie Dahrendorf sagte, die Moderne, die 1933 in Deutschland ihren Einzug gefeiert hatte, während die Rechte, die 'Reaktion' am 20. Juli 1944 das so linke 'Rad der Geschichte' zurückdrehen wollte, was aber leider nicht gelang."

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29.07.2009, 20:53 Uhr

AC-Pseudo
Posts: 1256
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Zitat:
Original von DrZarkov:
Die WASG bestand nicht aus alten "kommunistischen Splittergruppen", sondern war eine Neugründung. Die Mitglieder rekrutieren sich vor allem aus enttäuschten Ex-SPD-lern und Gewerkschaftlern. Der Vorsitzende war Oscar Lafontaine. Die SED hatte nach 1989 95 % ihrer Mitglieder verloren, bzw. wurden ausgeschlossen. In keiner anderen Partei wurde die Geschichte so gründlich aufgearbeitet. Gleichzeitig hat der Nachfolger "die LINKE." nach 1990 sehr viele Mitglieder ohne SED-Vergangenheit hinzugewonnen, so dass heute gerade mal 20 % der Mitglieder von heute früher in der SED waren, aus naheliegenden Gründen praktisch ausschließlich im Osten des Landes. Die Geschichte wird auch von den Linken nicht abgestritten.


http://www.bpb.de/themen/FB25SL,0,DIE_LINKE_%96_W%E4hlerschaft_und_Mitglieder.html

Deine Arithmetik kommt vorne bis hinten nicht hin.. und was die Austritte der 95% der Mitglieder betrifft: zurückgeblieben sind also nur die Eisenharten Erzkommunisten.. die Mitläufer sind raus..


Zitat:
Hat sie doch. Hier mal eine kurze Liste von Politikern, die vor 1945 Mitglied der NSDAP waren, und die später hohe Funktionen in einer bestimmten westdeutschen Regierungspartei bekleideten:

Ah, und ich Depp hatte mir gedacht, daß die NSDAP aufgelöst worden wäre und nur einzelne mit brauner Vergangenheit in anderen neuen Parteien mit demkratischer Zielsetzung neue Karrieren gemacht haben. Gut, daß du mich anders aufklärst und die NSDAP genau wie die SED nur umbenannt wurde.

Zitat:
Das Dritte Reich als "sozialistische" Diktatur zu bezeichnen, ist entweder nur unglaublich dumm oder einfach nur als freche Beleidigung gedacht. Google mal nach "Wer finanzierte Hitler?" Dann können wir weiter reden.

Ja, das tut immer weh.. aber stimmt nun einmal.. die trennenden Elemente von Nationalsozialisten und anderen Sozialisten muß man schon mit der Lupe suchen und sind reine Wortspiele.

Die Fakten sehen anders aus.. 2 menschenverachtende Diktaturen (anders kann sozialismus egal welcher Prägung nicht bestehen, da man die ungleichen Menschen ja mit Gewalt gleichschalten eh.. machen muß), beide fußend auf der Unterordnung des Einzelnen unter das Kollektiv (viele Grüße ans Bienenvolk), die nichts als Leid und Tod den Menschen gebracht haben. Unterscheiden tun die sich lediglich in der Abgrenzung der Guten (Volksgemeinschaft vs. Arbeiterklasse) und der Bösen (Weltkapitalisten vs Weltjudentum, wobei bei genauerem Hinschaun die Juden sicherlich verschonter geblieben wären, wenn sie nicht so sehr die Kapitalisten verkörpert hätten, daher ist das Ausgrenzungskriterium ziemlich deckungsgleich).

Wer also für eine der genannten Diktaturen eintritt (wer sich auf Marx beruft will auch die Diktatur des Proletariats, ohne Repressionen werden die Menschen ja nicht alle gleich (mit auch nicht, aber man kann die ungleichen ja trefflich wegsperren)) braucht sich nicht wundern, daß Gegenwind kommt.. Ein SEDler ist mir genauso widerlich wie ein Nazi.


[ Dieser Beitrag wurde von AC-Pseudo am 29.07.2009 um 20:54 Uhr geändert. ]

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29.07.2009, 21:24 Uhr

Lord_Helmchen
Posts: 522
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@Dr.Zarkov

Ich glaube, hier kämpfst Du gegen Windmühlen...


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Anagramm von Regierung = Genug Irre

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29.07.2009, 22:19 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
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@Lord_Helmchen: Sehe ich genauso.

Wie sagte C. R. MacNamara in dem Film "Eins, Zwei, Drei" es so schön am Ende eines Telefongesprächs so treffend: "Gespräch Ende!"


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Dr. Zarkov

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30.07.2009, 10:35 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
@DrZarkov:
> Die Liste ehemaliger Nazis in der SPD ist übrigens ziemlich kurz, noch kürzer war die Liste ehemaliger Nazis in der SED.

Letzteres liegt allerdings daran, dass die SED extra für solche Fälle die "Filiale" NDPD gründen ließ.
--
http://www.tippderwoche.eu

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30.07.2009, 10:54 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
Kurzes Statement von mir: Ich beschäftige mich seit vielen Jahren recht ausgiebig mit der DDR, insbesondere mit dem politischen System. Daher kann ich guten Gewissens behaupten, dass es hochgradiger Unsinn ist, die Linke mit der SED gleichzusetzen - sowohl personell in den ersten zwei bis drei Führungsebenen als auch programmatisch haben die beiden Parteien so gut wie keine Schnittmengen. Das liegt auch daran, dass die SED in Wirklichkeit nicht "links", sondern "rechts" war - mit Sozialismus hatte das so gut wie nichts zu tun; vielmehr lebten einige wenige in Staat und Staatskapitalismus(!)- nichts anderes war das DDR-Wirtschaftssystem - auf Kosten des Volkes.

Warum manche Konservative die Gleichung Linke = SED trotzdem auch 20 Jahre später immer wieder herausholen, ist mir überdies schleierhaft: Mit einer solchen Argumentation lässt sich heute doch überhaupt kein Blumentopf mehr gewinnen. Viel angreifbarer ist die Linke, wenn man gegen die - m.E. - vielen vollkommen illusorischen Vorhaben argumentiert. Das verhält sich allerdings bei der FDP ähnlich, nur eben auf der anderen Seite der politischen Skala. Solange beide Parteien in der Opposition sind, was sich bei der FDP ja höchstwahrscheinlich in Kürze ändern wird, wird man die Programmatik weder hier noch dort entlarven können.
--
http://www.tippderwoche.eu

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30.07.2009, 11:29 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
Nutzer
...wobei wie erwähnt die NDPD von der FDP geschluckt worden ist. Es spricht ja auch grundsätzlich nichts dagegen, dass man nach dem Krieg "geläuterten" Nazis eine zweite Chance gegeben hat. Aber gleich alle Schlüsselpositionen mit strammen Nazis zu besetzen hatte ja ein anderes Kaliber.

CarstenS: Schön, dass die Diskussion hier doch wieder auf einem sachlichen Niveau möglich ist.

Wie sollte also das wirtschaftliche und politische System der Zukunft aussehen? Die DDR ist aus gutem Grund gescheitert, wir erleben jetzt das Scheitern des Kapitalismus und das Umschwenken der Demokratie zu einem totalitären Staat um die Profiteure des Kapitalismus weiter zu schützen. Auf der einen Seite jagen sich die Blasen in immer schnellerem Rhythmus, auf der anderen Seite wird das Internet zensiert, Oppositionelle unter dem Deckmantel der "Terrorismusbekämpfung" niedergeknüppelt und verhaftet, die EU tritt die Demokratie ganz unverholen mit Füßen und unterstützt die Lobbyisten aus der Wirtschaft, und sogar vor Angriffskriegen im Ausland schreckt die Regierung nicht zurück, um von Problemen und Mängeln im Inland abzulenken.
--
Dr. Zarkov

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30.07.2009, 13:22 Uhr

Elevoltek
Posts: 912
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Dr.Zarkov:

Na zusammenbrechen wird es, wenn die Ausbeutung der Leistungs-Erbringenden irgendwann ihren Zenit erreicht hat, und auch kaum noch Rationalisierungen in den Strukturen mehr möglich sind. Wenn das Geld also weitgehend nach oben umverteilt ist, und dem Geld plus Zins und Zinseszins kein weiterer parallel wachsender Gegenwert in Form einer Wertleistung mehr gegenüberstehen kann und oben kein 'Wachstum' mehr möglich ist (und auch unten keine weitere Reduzierung mehr möglich ist), wird es kippen.
Und wenn wir intern abgekackt haben, wird man sich halt international bedienen wollen. Dann wird der nächstkleinste 'Habende' angegriffen.
Und das klappt dann oder nicht. Also Krieg halt. Die letzte Instanz der Wirtschaftslehre.

Wenn ich das wertlose Gewäsch vom 'Aufwärtstrend' höre...
Fakt ist, die Oberschicht WIRD keine Leistung erbringen (um das Volk aus ihrem Dreck zu ziehen), ihr Anliegen ist es, dem Markt Geld zu entnehmen.
Jeder der 1&1 zusammmenzählen kann, weiß das ein Aufwärtstrend vor allem eine realistische Umverteilung der Gelder durch eine dem Volksbedarf angepasste Umstrukturierung bedeuten würde. Das passiert im Kapitalismus naturgemäß nicht.

Kapitalismus muss zusammenbrechen, das gehört zum Spiel. Danach wird man wieder von unten anfangen müssen. Und ich denke nicht, dass das Volk eine dauerhafte vernünftige Sozialpolitik unterstützen wird, dazu ist der Mob einfach zu dämlich. Der wird sich wieder seinen Schlüsselreizen entsprechend lenken lassen.



[ Dieser Beitrag wurde von Frank_Gutschow am 30.07.2009 um 13:31 Uhr geändert. ]

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30.07.2009, 13:39 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
Nutzer
@Frank_Gutschow:

100 % Zustimmung! Dem gäbe es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, denn so läuft es.

Die Fragestellung ist daher, ob man diesen Teufelskreislauf nicht durchbrechen kann? Karl Marx ist ja nur eine Antwort, bzw. nur ein Teil der Antwort.
--
Dr. Zarkov

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30.07.2009, 15:10 Uhr

Bjoern
Posts: 1692
Nutzer
@Frank_Gutschow:
Zitat:
Und ich denke nicht, dass das Volk eine dauerhafte vernünftige Sozialpolitik unterstützen wird, dazu ist der Mob einfach zu dämlich.

Gut und richtig :)

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30.07.2009, 16:32 Uhr

Elevoltek
Posts: 912
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@DrZarkov:

Ich denke, wenn, dann geht das nur direkt nach einem Totalzusammenbruch.
Ansonsten kann man das wohl kaum ändern.
Wir stehen ja in internationalem Wirtschaftswettbewerb, mit allem was dazugehört, also auch der Finanzwirtschaft, inkl. spekulativer Wirtschaft, der wiederum nicht zwingend ein Gegenwert gegenüberstehen muß.

Und aus den Volksreihen wollen ja alle ihren Platz an der Sonne.
Geld, Auto, Haus, Reisen, und ansonsten eine ruhige Kugel schieben .
Also prinzipell wollen alle mehr bekommen als geben, ohne zu begreifen, dass es so nicht dauerhaft funktionieren kann. Und dabei immer jammern, dass sie alle zuwenig bekommen würden... ich möchte nicht wissen wie riesig die Volksebene dieser ganzen reflektionslosen Bildleser ist.

Zurück zum Sozialstaat, im Prinzip ist die DDR ja in etwa so ein Beispiel gewesen. Wenn man jetzt nach einem Krieg ein System mit dauerhaft sozialverträglichen Strukturen beschließen würde, würden sich dort nur alle bedienen wollen, aber niemand würde dort investieren wollen.
Ich denke, das geht ein paar Jahre gut (und dann könnten wir anfangen uns einzumauern...), weil die Leute (wie damals in der DDR) hier die staatlich gestützten Ausbildungen mitnehmen, und dann woanders richtig Geld verdienen gehen würden (und dort auch ihre Abgaben lassen). Es würde wohl nicht lange dauern und wir wären pleite.

Aber ich denke trotzdem, ein Versuch wäre es Wert. Man hätte ja nicht weie die DDR unglaubliche Reparationsleistungen zu stemmen.
Die Privatwirtschaft nach einem Krieg ist ja fast immer und überall innovativ und erfolgreich.

Naja, wenns nach mir gehen würde, würde ich als allererstes die Börsen dichtmachen, eine Verdienstobergrenze für ALLE bei vielleicht 2,500-3000 Euro ansetzen (ist wahrscheinlich immernoch viel zu viel),
Verstaatlichung von essenziellen Dingen wie Wohnungsmarkt, Strom, Gas, Wasser, Bahn & ÖPNV, ...naja, so halt.

Aber, das bleiben wohl Hirngespinste :-)

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30.07.2009, 17:14 Uhr

DrZarkov
Posts: 702
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Das Problem der DDR war halt, dass der Staat sich in jeden Pups eingemischt hatte, und dem Volk zuwenig Freiheiten gelassen hat, in kaum einer Hinsicht. (Ein Problem, welches auch hier und heute zunehmend aktuell wird. Siehe Stoppschilder im Internet, Rauchverbot, usw.)

Auf die Wirtschaft bezogen: Es zeigt sich, dass private Initiative gute Ideen und Innovationen bringen kann. Für das Risiko muss es natürlich auch einen gewissen Lohn geben, damit sich die Sache lohnt. Das wurde in der DDR nur sehr zaghaft erkannt, das Institut von Manfred von Ardenne war ein positives Beispiel für eine GmbH im Sozialismus, aber auch die zahlreichen "privaten" Bäckereien. China hatte das nach 1989 erkannt, und private Wirtschaft zuerst zögerlich, nun schon fast zu stark zugelassen, ohne die Staatsbetriebe jedoch komplett zu schließen und abzuschaffen. In der Folge ist die Protestbewegung in China auf "irrelevant" zusammengeschrumpft, es gibt auch Reisefreiheit. Womit ich die Regierung in China nicht schönreden möchte, ich will nur zeigen, dass wirtschaftlich mehr drin wäre.

Was es in China nicht gibt, ist die Lohngerechtigkeit. Und das wäre auch hier möglich. Am unteren Ende muss es einen Minimumlohn geben, der hoch genug ist für ein menschenwürdiges Leben. Es darf nicht sein, dass jemand Vollzeit arbeitet, und ergänzend noch "Hartz IV" benötigt. Am anderen Ende soll natürlich jemand, der Herausragendes leistet (das kann schwere und ungesunde Arbeit sein, das kann aber auch Arbeit sein, die eine besondere Qualifikation benötigt), auch eine besondere Belohnung dafür verdienen. Ich schlage vor, maximal das fünffache des Minimumlohnes. In Euro reden wir also bei einem Alleinverdiener von einer Spanne zwischen 1000 und 5000 EUR. Für Selbstständige kann diese Grenze noch angemessen erhöht werden, um Rücklagen für "schlechte Zeiten" zu bilden.

Ein Betrieb darf natürlich nie so groß werden, dass seine Existenz systemrelevant wird. Es kann nicht sein, dass ein überflüssiger Autohersteller mit Steuergeldern durchgefüttert werden muss, obwohl eine Überkapazität an Autos von 30 % besteht, nur weil es sonst 200.000 Arbeitslose mehr gibt. Staatsfirmen bauen nicht nur "Trabis", auch beispielsweise Renault ist staatlich, Volkswagen ist immerhin "halbstaatlich".

Es zeigt sich, dass bei kleineren Firmen gar nicht das Wachstum im Fordergrund steht, sondern dass man stolz ist auf seine Firma und was man herstellt. Gewinne sollen natürlich schon gemacht werden, aber keine maßlose Bereicherung.

Die Grundversorgung (Wasser, Abwasser, Strom, vor allem die Leistungsnetze, außerdem Straßen und Bahn) haben in privater Hand gar nichts verloren. Diese Einrichtung sind Monopole aus der Natur der Sache, die Erfahrung zeigt, dass es durch die Eigentümer missbraucht wird.

Das Grundübel liegt im Bankensystem, wobei ich gar nicht mal die derzeitige Perversion meine wo die Entwicklung der Aktienkurse und das Wirtschaftswachstum vollkommen voneinander losgelöst sind. Das System der kreditfianzierten Wirtschaft setzt permanentes Wachstum der Wirtschaft voraus. Da die Inlandsnachfrage irgendwann man gesättigt ist, außerdem irgendwann der Punkt erreicht ist, wo der Lohn nur noch für Kreditraten ausgegegen wird, und alles an Vermögen einer Handvoll Leuten gehört, ist eine natürliche Grenze vorprogrammiert. Man kann über eine gewisse Zeit nach außen wachsen ("Globalisierung"), aber auch da stößt der Planet an seine natürlichen Wachstumsgrenzen. Genau da liegt der Ansatzpunkt. Es reicht nicht aus, den Kapitalismus auf Staatsbasis zu stellen und Banken oder Firmen, oder sogar beides zu verstaatlichen. Wir müssen weg von dem System des permanenten Wachstums und stattdessen auf Nachhaltigkeit setzen.

--
Dr. Zarkov

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30.07.2009, 23:16 Uhr

Mr_Blues
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@Dr.Zarkov

komplette Zustimmung was die Geschichte von Nazis angeh, auch komplette Zustimmung, daß die SED eigentlich nicht "links" gewesen ist, obwohl viele "Linke" ihr nachrannten und obwohl sie sich so bezeichnete.
Ich denke die DDR war eine Form von Staatskapitalismus, da gabs von Tony Cliff mal ein Buch, find ich sehr gut, Karl marx hätte sich jedenfalls im Grabe umgedreht und laut "XXXXXXXX" geschrien, wenn er die DDR kennengelernt hätte...
http://de.wikipedia.org/wiki/Tony_Cliff
http://de.wikipedia.org/wiki/Staatskapitalismus


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03.08.2009, 18:38 Uhr

bruZard
Posts: 304
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Selbst die Halbblöden sollten mittlerweile gerafft haben dass der Sozialismus der DDR oder der UdSSR nichts mit dem gemein hatten was Marx und Engels sich ins Poesie-Album gemalt haben. Die ganz Blöden werden das allerdings nie kapieren weil selbst denken zu sehr schmerzt und man lieber vertraute konservative oder braune Quellen bemüht um das eigene Lebensfundament weiter zu zementieren.

Wo kämen wir denn hin wenn dauernd neue Ideen aufkämen?

Aber wo kommen wir denn hin wenn nicht irgendwer mal nachschauen würde wo wir hinkämen wenn nicht irgendwer fragte wo wir noch hinkommen könnten?
--
PanzerZ |
methusalem | basic

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03.08.2009, 20:00 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Zitat:
Original von bruZard:
Aber wo kommen wir denn hin wenn nicht irgendwer mal nachschauen würde wo wir hinkämen wenn nicht irgendwer fragte wo wir noch hinkommen könnten?

Hä!? Darüber nachzudenken bereitet mir Kopfschmerzen... I-)
--
Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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