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14.11.2009, 21:52 Uhr

Murmel
Posts: 1452
Nutzer
Das ist alles nix neues. Apple emfinde ich persönlich schlimmer als Microsoft. Apple hat schon früher nur bestimmte Hardware zugelassen, bzw. fremde Anbieter von Hardware teilweise ausgeschlossen.

[ Dieser Beitrag wurde von Murmel am 14.11.2009 um 21:52 Uhr geändert. ]

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15.11.2009, 17:35 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Otis:
ich bin einer, habe kein Problem mit der Mucke von Apple, die ich kaufe, genau soooooooo
wie andere Millionen Apple User !

Schreib schön weiter , über Deine Kurzsicht kann ich nur lachen.
Nebenbei Du bist DAS Thema in einem Forum bei Apple, bitte mehr wir lachen gerne.


:lach: :lach: :lach: :lach:

wann merkst Du , es ist besser zu schweigen als nur Hirnlosen Schmalz zu verbreiten.

[ Dieser Beitrag wurde von Otis am 14.11.2009 um 21:26 Uhr geändert. ]


Eine Einstellung, zu der es wirlich ganz viel Hirnschmalz braucht. Aber lacht ruhig weiter in dem Forum. Euch steht dabei bestimmt nichts im Wege. :O
--
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16.11.2009, 21:27 Uhr

Otis
Posts: 1377
Nutzer
@Maja:
>Eine Einstellung, zu der es wirlich ganz viel Hirnschmalz braucht<

Kannst Du den Satz übersetzen.

Wenn man Hirnschmalz hat sieht das so aus.

Spätestens jetzt weiß man das es Weihnachten ist - iTunes Geschenkkarten
Heute (16.11.09) die iTunes-Geschenkkarten zu einem reduzierten Preis!
Kaufe zwei für 15¤ und bekomme 10¤ (33%) Nachlass. Also für alle iTunes-Junkies ein absolutes Muss! Ganz egal ob ihr die Karten für euer eigenes Nutzen verwendet, oder eine dem ein oder anderem unter den Weihnachtsbaum legt…

http://penny.de/

In der Stadt bei Penny alles ausverkauft, lediglich zwei Gutscheine habe ich noch bekommen.

Auf dem Land habe ich dann noch in einem Dorf 10 Gutscheine ohne Probleme bekommen. Allerdings dauerte das scannen und aktivieren und den Gutschein abrechnen etwas. Die Schlange hinter mir an der Kasse wurde schon länger! :-)

Trotzdem super Angebot. Guthaben über 180 EUR für 120 EUR! :-)



[ Dieser Beitrag wurde von Otis am 16.11.2009 um 21:27 Uhr geändert. ]

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16.11.2009, 21:35 Uhr

Kai9
Posts: 377
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Argh.... Es geht NICHT um die Nutzung der Medienverwaltung iTunes auf Nicht-Apple-Geräten!


Richtig! Es ging hier u.a. um die Nutzung der Medienverwaltung iTunes *für* ein Nicht-Apple-Gerät! -> (Palm Pre) :)

Ansonsten gebe ich dir den guten Rat: Informiere dich an geeigneter Stelle erst einmal *richtig*, bevor du hier weiterhin zum Thema "iTunes" stellenweise **völligen Humbug** von dir gibst. :look:

Kai


[ Dieser Beitrag wurde von Kai9 am 16.11.2009 um 21:55 Uhr geändert. ]

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16.11.2009, 22:25 Uhr

schluckebier
Posts: 1059
Nutzer
Zitat:
Original von Kai9:
Genau, um die Definition des Begriffs "Interoperabilität" zu erfüllen, reicht es völlig, wenn sich Geräte oder Programme untereinander verständigen können. Der Begriff "Interoperabilität", beschreibt nunmal lediglich die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von z.B. verschiedenen Systemen und nicht etwa die generelle Zusammenarbeit *aller Systeme/Geräte* untereinander.


Wenn du dich mit eingeschränkter Interoperabilität zufriedengibst, dann ist Apple wohl tatsächlich genau richtig für dich. Ich wiederum möchte, dass meine Geräte sich so gut wie irgend möglich untereinander verständigen können, auch wenn ich nicht nur bei einem einzigen Hersteller einkaufe, außerdem möchte ich die Software meiner Wahl einsetzen (selbst wenn ich Windows benutzen würde, wäre iTunes nicht die Software meiner Wahl).

Zitat:
Und was das Ausstellen eines „Persilscheins“ angeht, wüsste ich nicht, dass so etwas überhaupt notwendig wäre, denn es ist doch wohl auch so jedem freigestellt, Standards zu nutzen, oder darauf zu pfeifen, völlig unabhängig davon, ob man das nun gut oder schlecht findet.

Ich schreibe niemandem etwas vor, weder den Herstellern noch den Konsumenten. Wenn sich jemand als Konsument gerne einschränken lässt, ist das natürlich sein gutes Recht, die Hersteller entsprechender Geräte und Software wird's freuen.

Zitat:
Da du hier übrigens wiederholt von Standards sprichst, die angeblich unterlaufen bzw. nicht beachtet würden, frage ich dich noch einmal: Welche Standards soll Apple bei der iTunes-Thematik tatsächlich unterlaufen haben?

Habe ich doch schon erwähnt: Solange man iPod/iPhone nicht ganz popelig als Massenspeicher mit Inhalten füttern kann, solange unterlaufen sie den Standard.

Zitat:
Dass Apple die Medienverwaltung iTunes der Konkurrenz nicht frei zugänglich macht, hat nichts mit unfairem Wettbewerb zu tun. Das wäre genauso, als würde man in der Formel 1 von z.B. Mercedes fordern, dass diese ihre (mal angenommen) sehr gut funktionierende Fahrwerks-/Steuerungs-Software auch allen anderen Teams zur Verfügung zu stellen hätte, damit die beim Rennen gleichfalls gut aufgestellt sind und diesbezüglich keine Nachteile haben.

Mir geht es nicht darum, iTunes der Konkurrenz zugänglich zu machen, mir geht es darum, dass iTunes nicht notwendig sein sollte. Als Option okay, aber nicht als MUSS.

Zitat:
Da neben Musik, Videos und Bildern u.U. je nach Funktionsumfang des Gerätes aber auch noch Programme, Kontakte, Kalenderdaten, Notizen, Mail-Accounts, Podcasts und Hörbücher übertragen werden können, ist iTunes diesbezüglich sicher weitaus komfortabler, als das alles per Hand erledigen zu müssen.

Ich finde aber eben Amarok gut und möchte es auch benutzen. Klappt mit jedem Wald- und Wiesen-MP3-Player, nur für den iPod müsste man Verrenkungen machen. Was mir den iPod nicht wirklich sympathisch macht.

Zitat:
Lassen sich z.B. der Palm Pre oder Blackberry-Geräte am Amiga dementsprechend mit Multimedia-Daten befüllen?

Keine Ahnung, tun sie es nicht? Falls dem so sein sollte, finde ich die selbstverständlich auch doof. :o)

Zitat:
Weil Linux nicht unterstütz wird?

Linux und alle anderen Betriebssysteme (u.a. auch Amiga OS und MorphOS, Überraschung! ;o)), die überhaupt kein Problem mit ganz normalen Massenspeichergeräten haben, mit dem iPod aber gar nicht oder nur mit Aufwand nutzbar sind.

Zitat:
Zitat:
Wenn ich mir mal die Musikdownloadanbieter so angucke, welche überdurchschnittliche Leistung und Innovation bietet mir Apple als Konsument?

Das musst du schon selbst für dich herausfinden.


Nö, muss ich nicht und werde ich auch nicht. Wenn ich Musik runterladen will, gehe ich dahin, wo man mir keine DRM-Steine oder die Kettung an bestimmte Software in den Weg legt.

Zitat:
Ich denke, bei Apple bekommt man ein recht umfangreiches Angebot an Medieninhalten Zentral über iTunes zugänglich und darauf zugeschnittene Geräte (iPhone/iPods), die sich durch komfortable und intuitive Handhabung, sowie durch recht gute Verarbeitung auszeichnen.

So wie die Macbook Pros, bei denen serienmäßig die Lüfter verrecken? :o)

Mir geht es aber weniger um die Hardware als um die Software.

Zitat:
Nutzt man z.B. Fernseher, DVD-Player und Heimkino-System von einer Firma (z.B. Sony), hat man Funktionen, die einem bei Verwendung von Geräten unterschiedlicher Hersteller nicht zur Verfügung stehen. Das ist ganz und gar nicht selten.

Zum Glück ist es aber selten, dass jeder Hersteller eigene Vorstellungen von SCART-Buchsen hat und nur Kabel aus eigener Fertigung zum Verbinden zulässt. Stell dir mal vor, Fielmann würde neben Sehhilfen auch Fernseher verkaufen und die könnte man nur mit Brillen eines ganz bestimmten Optikers gut sehen. ;o)

Zitat:
Auf gewisse Standards zu setzen, ist sicher nicht verkehrt. Aber alles und jedes zueinander kompatible machen zu wollen, dürfte auch nicht wirklich zu einer befriedigenden Lösung führen, denn das würde nicht nur die Veröffentlichung neuer Technologien extrem erschweren, sondern zudem dafür sorgen, dass Geräte softwareseitig aufgeblähter und sehr wahrscheinlich auch deutlich störungsanfälliger wären.

Wie gesagt, jeder 08/15-Player lässt sich als USB-Massenspeicher verwenden, die sind weder sonderlich aufgebläht noch störungsanfällig. Wenn man Standards einhält, kann man sich immer noch durch besondere Features von der Konkurrenz abheben, das wird kaum zu einem schrankkoffergroßen Player führen.

Apple benutzt die auf eigene Produkte beschränkte Interoperabilität aber zum Ausbau der eigenen Dienste, nicht um technologisch weiter zu sein als die anderen. Und wie bereits erwähnt, wenn Microsoft so etwas macht, dann jaulen alle, bei Apple scheint es kaum jemanden zu stören. Mich allerdings schon.

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17.11.2009, 19:42 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Kai9:
Ansonsten gebe ich dir den guten Rat: Informiere dich an geeigneter Stelle erst einmal *richtig*,

Und was wäre so eine "geeignete" Stelle?

Zitat:
bevor du hier weiterhin zum Thema "iTunes" stellenweise **völligen Humbug** von dir gibst. :look:

Das kommt besonders gut von jemandem, der die in einer Software begründete, von Macher dieser Software beabsichtigte Interoperabilität mit mobilen Geräten, die nicht vom Macher dieser Software stammen, vergleichen will mit der Interoperabilität von AmigaOS mit mobilen Geräten, was u.a. in der simplen Tatsache begründet liegt, dass die Masse aller Gerätehersteller AmigaOS seit mehr als 10 Jahren nicht mehr unterstützen.

Zitat:
Original von Otis:
Wenn man Hirnschmalz hat sieht das so aus.

Spätestens jetzt weiß man das es Weihnachten ist - iTunes Geschenkkarten


Das älteste Marketingkonzept der Welt: Die Kuh, die man melken will, muss man füttern. So what? Bei Dir scheint es ja glänzend zu funktionieren.

Du glaubst, das sind Geschenke? Dann streng mal Deinen Hirnschmalz an und frage Dich, warum iTunes Store teurer ist als andere Online-Shops dieser Art. Oder glaube halt weiter an den Weihnachtsmann.
--
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 17.11.2009 um 19:43 Uhr geändert. ]

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17.11.2009, 23:49 Uhr

Kai9
Posts: 377
Nutzer
Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Genau, um die Definition des Begriffs "Interoperabilität" zu erfüllen, reicht es völlig, wenn sich Geräte oder Programme untereinander verständigen können. Der Begriff "Interoperabilität", beschreibt nunmal lediglich die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von z.B. verschiedenen Systemen und nicht etwa die generelle Zusammenarbeit *aller Systeme/Geräte* untereinander.


Wenn du dich mit eingeschränkter Interoperabilität zufriedengibst, dann ist Apple wohl tatsächlich genau richtig für dich. Ich wiederum möchte, dass meine Geräte sich so gut wie irgend möglich untereinander verständigen können, auch wenn ich nicht nur bei einem einzigen Hersteller einkaufe, außerdem möchte ich die Software meiner Wahl einsetzen (selbst wenn ich Windows benutzen würde, wäre iTunes nicht die Software meiner Wahl).

Ich schreibe niemandem etwas vor, weder den Herstellern noch den Konsumenten. Wenn sich jemand als Konsument gerne einschränken lässt, ist das natürlich sein gutes Recht, die Hersteller entsprechender Geräte und Software wird's freuen.


Das mit der Betrachtung zum Thema "Einschränkung" ist immer so eine Sache. Wenn man z.B. irgendetwas sowieso nicht nutzt, nicht nutzen muss, oder aufgrund gewisser anderer Umstände überhaupt nicht braucht, dann ist es eigentlich auch keine wirkliche Einschränkung, wenn einem entsprechende Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen.
So gesehen könnte man es natürlich als Einschränkung, Bevormundung oder auch als Gängelung bezeichnen, dass sich im 30. Stock eines Hochhauses die Fenster (wenn überhaupt) nicht so weit öffnen lassen, dass man sich bequem hinauslehnen oder gar hinausspringen könnte, wenn man dies wollte. Man könnte es aber auch als Sicherheit bzw. Vorteil für sich selbst betrachten. Genau so, oder so ähnlich sehe ich das bezüglich der angeblichen Einschränkungen in Sachen iTunes. Aus meiner Sicht überwiegen hierbei die wesentlichen Vorteile, z.B. dass durch iTunes die ganze fummelige Arbeit der Organisation der verschiedenen Medieninhalten erleichtert bzw. abgenommen wird, die man sonst per Hand durchführen müsste.

Klar, iTunes bzw. Apple gibt gewisse Richtlinien vor, an die sich der Anwender halten muss, damit das Ganze überhaupt richtig funktionieren kann. Gäbe es diese Vorgaben nicht, wäre die Funktionalität, die bequeme Einkaufsmöglichkeit und die komfortable Bedienung entsprechender Geräte wohl so überhaupt gar nicht möglich. Also bleibt eigentlich nur, die (meiner Empfindung nach) gut verschmerzbaren Einschränkungen zu akzeptieren, um eine komfortable Gesamtlösung zu erhalten, oder man genießt die absolute Freiheit, hat dafür dann aber u.U. auch die Unannehmlichkeiten zu ertragen, die sich aus dieser absoluten Freiheit zwangsläufig ergeben und bei einer breiten Masse von Geräten etlicher anderer Hersteller schon fast zur Gewohnheit geworden sind.

Übrigens, was ich bei dieser Thematik auch durchaus bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass sich zwar immer wieder daran gestoßen wird und es als "umständlich" gilt, dass man überhaupt eine Software (wie iTunes) benutzen muss, um umfangreich ausgestattete Geräte möglichst bequem befüllen bzw. verwalten zu können. Um aber bequem im Internet unterwegs sein zu können, wird hingegen die Verwendung eines Browsers offenbar anstandslos akzeptiert und als ein wesentlicher Komfort gewertet, obwohl das doch ebenso wie iTunes, letztendlich auch nichts anderes, als eine der Bequemlichkeit angepasste Benutzerschnittstelle ist. 8)

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Da du hier übrigens wiederholt von Standards sprichst, die angeblich unterlaufen bzw. nicht beachtet würden, frage ich dich noch einmal: Welche Standards soll Apple bei der iTunes-Thematik tatsächlich unterlaufen haben?


Habe ich doch schon erwähnt: Solange man iPod/iPhone nicht ganz popelig als Massenspeicher mit Inhalten füttern kann, solange unterlaufen sie den Standard.


Massenspeicher-Unterstützung ist aus meiner Sicht bei Multimedia-Playern wie z.B. iPod oder iPhone nicht wirklich als unumgänglicher Standard anzusehen. Und weiter unter sprichst du die Software "Amarok" als eine von dir favorisierte Alternative anstelle von iTunes an. Was die deiner Ansicht nach als wesentlicher "Standard" zu betrachtende Geräte-Unterstützung als Massenspeicher betrifft, ist auf Wikipedia bezüglich Amarok folgende Info zu lesen:
Zitat: "Seit Version 2.0 gibt es keine unterstützung mehr für USB Massenspeichergeräte! Nach eigener Aussage halten die Entwickler dieses Feature für sekundär, so dass es erst in einem zukünftigen Release (nicht 2.2 Beta 1) enthalten sein soll." http://de.wikipedia.org/wiki/Amarok_(Software)

Zitat:
Mir geht es nicht darum, iTunes der Konkurrenz zugänglich zu machen, mir geht es darum, dass iTunes nicht notwendig sein sollte. Als Option okay, aber nicht als MUSS.

Okay, aber ohne eine Software wie iTunes lässt sich doch der gebotene Komfort allgemein überhaupt nicht realisieren. Was wäre also die Konsequenz, die sich aus dem Verzicht auf eine Softwarelösung wie iTunes ergibt?

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Da neben Musik, Videos und Bildern u.U. je nach Funktionsumfang des Gerätes aber auch noch Programme, Kontakte, Kalenderdaten, Notizen, Mail-Accounts, Podcasts und Hörbücher übertragen werden können, ist iTunes diesbezüglich sicher weitaus komfortabler, als das alles per Hand erledigen zu müssen.


Ich finde aber eben Amarok gut und möchte es auch benutzen. Klappt mit jedem Wald- und Wiesen-MP3-Player, nur für den iPod müsste man Verrenkungen machen. Was mir den iPod nicht wirklich sympathisch macht.


Gut, Amarok ist vom allgemeinen Funktionsumfang her wohl (soweit ich sehen kann) sehr gut mit iTunes vergleichbar. Aber sehe ich das richtig, dass Amarok - im Gegensatz zu iTunes - keine direkte Shop-Anbindung bietet, über die man bequem Musik, Filme, Spiele, Programme und andere Inhalte für sein Gerät kaufen kann und Amarok auch nur deswegen sehr gut ohne DRM-Einschränkungen auskommen kann?

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Lassen sich z.B. der Palm Pre oder Blackberry-Geräte am Amiga dementsprechend mit Multimedia-Daten befüllen?


Keine Ahnung, tun sie es nicht?


Ich weiß es jetzt auch nicht genau, kann es mir aufgrund der ähnlich umfangreichen Konzeption der Geräte aber kaum vorstellen.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Weil Linux nicht unterstütz wird?


Linux und alle anderen Betriebssysteme (u.a. auch Amiga OS und MorphOS, Überraschung! ;o)), die überhaupt kein Problem mit ganz normalen Massenspeichergeräten haben, mit dem iPod aber gar nicht oder nur mit Aufwand nutzbar sind.


iPods oder iPhone fallen meiner Ansicht nach auch nicht unter die Kategorie von "ganz normalen Massenspeichergeräten".

Zitat:
Wenn ich Musik runterladen will, gehe ich dahin, wo man mir keine DRM-Steine oder die Kettung an bestimmte Software in den Weg legt.

Wenn man online Musik einkaufen möchte, kommt man wohl nirgendwo um eine entsprechende Software-/Store-Lösung herum. Im Fall von Apples iTunes-Store, ist der Zugang zum Shopportal direkt in iTunes integriert, was dem bequemen Einkaufen eigentlich sehr entgegen kommt, da so alle Einkäufe automatisch gleich richtig in die Medienverwaltung einsortiert werden, ohne dafür noch zusätzlichen Aufwand betreiben zu müssen. Und was DRM in Sachen Musik betrifft, hat man bei Apple (soweit mir bekannt ist) als erster Online-Musik-Verkäufer überhaupt seinen Store von DRM-geschützter Musik befreit. Diesbezüglich liegen also überhaupt gar keine Steine mehr im Weg, die das Übertragen von im iTunes-Store gekaufte Musik auf andere Player verhindert.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Ich denke, bei Apple bekommt man ein recht umfangreiches Angebot an Medieninhalten Zentral über iTunes zugänglich und darauf zugeschnittene Geräte (iPhone/iPods), die sich durch komfortable und intuitive Handhabung, sowie durch recht gute Verarbeitung auszeichnen.


So wie die Macbook Pros, bei denen serienmäßig die Lüfter verrecken? :o)


???

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Nutzt man z.B. Fernseher, DVD-Player und Heimkino-System von einer Firma (z.B. Sony), hat man Funktionen, die einem bei Verwendung von Geräten unterschiedlicher Hersteller nicht zur Verfügung stehen. Das ist ganz und gar nicht selten.


Zum Glück ist es aber selten, dass jeder Hersteller eigene Vorstellungen von SCART-Buchsen hat und nur Kabel aus eigener Fertigung zum Verbinden zulässt.


Das ist auch bei Apple nicht so. Sonst gäbe es wohl kaum so ein vielfältiges Angebot an alternativem Zubehör für iPods/iPhone.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Auf gewisse Standards zu setzen, ist sicher nicht verkehrt. Aber alles und jedes zueinander kompatible machen zu wollen, dürfte auch nicht wirklich zu einer befriedigenden Lösung führen, denn das würde nicht nur die Veröffentlichung neuer Technologien extrem erschweren, sondern zudem dafür sorgen, dass Geräte softwareseitig aufgeblähter und sehr wahrscheinlich auch deutlich störungsanfälliger wären.


Wie gesagt, jeder 08/15-Player lässt sich als USB-Massenspeicher verwenden, die sind weder sonderlich aufgebläht noch störungsanfällig.


Diese 08/15-Player bieten aber wohl auch kaum nennenswert vergleichbaren Komfort, was Funktionsumfang, Bequemlichkeit und Bedienung angeht. Oder? ;)

Zitat:
Wenn man Standards einhält, kann man sich immer noch durch besondere Features von der Konkurrenz abheben, das wird kaum zu einem schrankkoffergroßen Player führen.

Na, das kommt wohl ganz auf den jeweiligen Fall an. Aber davon abgesehen, ist Apple wohl nicht als Firma zu nennen, die sich grundsätzlich an wirklichen Standards vorbeischleicht und sich dementsprechend überhaupt nicht darum kümmert. Nicht selten entstehen aus Apples Entwicklungen sogar erst neuen Standards.

Zitat:
Apple benutzt die auf eigene Produkte beschränkte Interoperabilität aber zum Ausbau der eigenen Dienste, nicht um technologisch weiter zu sein als die anderen.

Ich würde eher sagen, dass sie gerade deswegen funktional und technologisch weiter (im Vorteil) sind, eben weil sie sich vornehmlich auf das Zusammenspiel der eignen Geräte konzentrieren, anstatt auch noch sämtliche andere Geräte fremder Hersteller in ihr Konzept mit einzubeziehen, auf deren Entwicklung sie so überhaupt gar keinen direkten Einfluss nehmen können. Müssten sie auf jedes 08/15-Gerät Rücksicht nehmen, würde das wohl kaum zu einer derart guten und umfangreichen Benutzbarkeit, sowie gut funktionierenden Interoperatibilität der beteiligten Geräte führen, wie es momentan beispielsweise bezüglich iPods und iPhone gegeben ist. Gleiches lässt sich übrigens auch auf andere Bereiche, wie z.B. den Mac und MacOS X, oder das iPhone und dessen OS übertragen. Das scheint nun mal der Preis zu sein, den man für eine entsprechend ausgelegte Produktfunktionalität einfach mal akzeptieren muss.

Kai

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17.11.2009, 23:58 Uhr

Kai9
Posts: 377
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Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Kai9:
Ansonsten gebe ich dir den guten Rat: Informiere dich an geeigneter Stelle erst einmal *richtig*,


Und was wäre so eine "geeignete" Stelle?


Z.B. für Aussagen über die tatsächliche iTunes-Preisgestaltung, wäre mal ein Blick in den iTunes-Store selbst sicher nicht verkehrt gewesen, bevor man diesbezüglich großartig falsche Mutmaßungen anstellt, die so gar nichts mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun haben. :)
Und Kenntnisse über den Inhalt des Endverbraucher-Lizenzvertrags wären ebenfalls von Vorteil, wenn man, so wie du hier, z.B. Aussagen darüber machen möchte, was der iTunes-Kunde tatsächlich an Leistungen erwirbt/bezahlt. (zu finden auf Apples eigener Webseite)
...das nur mal als Beispiel.

Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Otis:
Wenn man Hirnschmalz hat sieht das so aus.

Spätestens jetzt weiß man das es Weihnachten ist - iTunes Geschenkkarten


Das älteste Marketingkonzept der Welt: Die Kuh, die man melken will, muss man füttern. So what? Bei Dir scheint es ja glänzend zu funktionieren.

Du glaubst, das sind Geschenke?


Wie würdest des es bezeichnen, wenn du etwas bekommst, für das du *nicht* bezahlen musst? 8)

Zitat:
Dann streng mal Deinen Hirnschmalz an und frage Dich, warum iTunes Store teurer ist als andere Online-Shops dieser Art. Oder glaube halt weiter an den Weihnachtsmann.

Von welchen "anderen Online-Shops dieser Art" sprichst du hierbei denn genau? ;)

Kai

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18.11.2009, 16:06 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Wo es biliger ist als bei Apple? Nun, zum Beispiel bei Medion und Amazon (wo die Shop-Preise u.a. keine "Geschenkkarten" zu Weihnachten finanzieren).

Und nun hätte ich doch gern gewusst, was an iTunes so unverzichtbar sein soll, dass man sich deswegen blindlinks bis hin zum Gerätekauf an ein bestimmtes Unternehmen fesseln lassen sollte.
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18.11.2009, 19:37 Uhr

schluckebier
Posts: 1059
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Zitat:
Original von Kai9:
Das mit der Betrachtung zum Thema "Einschränkung" ist immer so eine Sache. Wenn man z.B. irgendetwas sowieso nicht nutzt, nicht nutzen muss, oder aufgrund gewisser anderer Umstände überhaupt nicht braucht, dann ist es eigentlich auch keine wirkliche Einschränkung, wenn einem entsprechende Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen.


Äh, ja. Und? :o)

Zitat:
So gesehen könnte man es natürlich als Einschränkung, Bevormundung oder auch als Gängelung bezeichnen, dass sich im 30. Stock eines Hochhauses die Fenster (wenn überhaupt) nicht so weit öffnen lassen, dass man sich bequem hinauslehnen oder gar hinausspringen könnte, wenn man dies wollte. Man könnte es aber auch als Sicherheit bzw. Vorteil für sich selbst betrachten. Genau so, oder so ähnlich sehe ich das bezüglich der angeblichen Einschränkungen in Sachen iTunes. Aus meiner Sicht überwiegen hierbei die wesentlichen Vorteile, z.B. dass durch iTunes die ganze fummelige Arbeit der Organisation der verschiedenen Medieninhalten erleichtert bzw. abgenommen wird, die man sonst per Hand durchführen müsste.

Du meinst also, wenn der iPod sich ganz popelig als Massenspeicher füttern ließe, wäre das für den Benutzer gefährlich wie das Herauslehnen aus dem Fenster im 30. Stock? Verstehe. :o)

Zitat:
Klar, iTunes bzw. Apple gibt gewisse Richtlinien vor, an die sich der Anwender halten muss, damit das Ganze überhaupt richtig funktionieren kann. Gäbe es diese Vorgaben nicht, wäre die Funktionalität, die bequeme Einkaufsmöglichkeit und die komfortable Bedienung entsprechender Geräte wohl so überhaupt gar nicht möglich. Also bleibt eigentlich nur, die (meiner Empfindung nach) gut verschmerzbaren Einschränkungen zu akzeptieren, um eine komfortable Gesamtlösung zu erhalten, oder man genießt die absolute Freiheit, hat dafür dann aber u.U. auch die Unannehmlichkeiten zu ertragen, die sich aus dieser absoluten Freiheit zwangsläufig ergeben und bei einer breiten Masse von Geräten etlicher anderer Hersteller schon fast zur Gewohnheit geworden sind.

Was für Einschränkungen müsste ein iTunes-Nutzer denn hinnehmen, wenn der iPod sich auch von anderer Software füttern lassen würde? Dadurch würde an der Funktionalität von iTunes doch nicht die Bohne eingebüßt.

Zitat:
Übrigens, was ich bei dieser Thematik auch durchaus bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass sich zwar immer wieder daran gestoßen wird und es als "umständlich" gilt, dass man überhaupt eine Software (wie iTunes) benutzen muss, um umfangreich ausgestattete Geräte möglichst bequem befüllen bzw. verwalten zu können.

Nein, das ist nicht der Punkt. Ich finde es weder schlecht, dass es iTunes gibt, noch stört es mich, wenn das Programm benutzt wird. Jeder so, wie er mag.

Was mich wieder zum Punkt bringt, der mich stört: Bei Apples Hard- und Softwareabhängigkeiten könnte ich eben nicht so, wie ich mag.

Zitat:
Um aber bequem im Internet unterwegs sein zu können, wird hingegen die Verwendung eines Browsers offenbar anstandslos akzeptiert und als ein wesentlicher Komfort gewertet, obwohl das doch ebenso wie iTunes, letztendlich auch nichts anderes, als eine der Bequemlichkeit angepasste Benutzerschnittstelle ist. 8)

Wieder ein sehr lustiger Vergleich, nur dummerweise wieder einer der humpelt wie R2D2 auf Crack. Bei Browsern habe ich die freie Wahl, was die eingesetzte Software angeht, ich bin nicht an bestimmte Hardware oder Provider gebunden, nix.

Zitat:
Massenspeicher-Unterstützung ist aus meiner Sicht bei Multimedia-Playern wie z.B. iPod oder iPhone nicht wirklich als unumgänglicher Standard anzusehen.

Natürlich nicht, Apple umgeht ihn ja offenbar spielend und findet dafür sogar noch Applaus. ;o)

Zitat:
Und weiter unter sprichst du die Software "Amarok" als eine von dir favorisierte Alternative anstelle von iTunes an. Was die deiner Ansicht nach als wesentlicher "Standard" zu betrachtende Geräte-Unterstützung als Massenspeicher betrifft, ist auf Wikipedia bezüglich Amarok folgende Info zu lesen:
Zitat: "Seit Version 2.0 gibt es keine unterstützung mehr für USB Massenspeichergeräte! Nach eigener Aussage halten die Entwickler dieses Feature für sekundär, so dass es erst in einem zukünftigen Release (nicht 2.2 Beta 1) enthalten sein soll." http://de.wikipedia.org/wiki/Amarok_(Software)


Hm, ist mir bisher gar nicht aufgefallen, da ich Amarok zwar zur Verwaltung und Abdudelung meiner Musik benutze, nicht aber zum Kopieren auf den Player (hatte ich früher unter 1.4 aber mal probiert, da ging es definitiv).

Zum Füttern des Players benutze ich entweder Konqueror oder die Konsole, insofern muss das Gerät einfach als Massenspeicher beschickbar sein.

Zitat:
Okay, aber ohne eine Software wie iTunes lässt sich doch der gebotene Komfort allgemein überhaupt nicht realisieren. Was wäre also die Konsequenz, die sich aus dem Verzicht auf eine Softwarelösung wie iTunes ergibt?

Wie gesagt, um Verzicht geht es nicht. Wer iTunes nutzen möchte, bitte. Man sollte aber die Wahl haben dürfen.

Zitat:
Gut, Amarok ist vom allgemeinen Funktionsumfang her wohl (soweit ich sehen kann) sehr gut mit iTunes vergleichbar. Aber sehe ich das richtig, dass Amarok - im Gegensatz zu iTunes - keine direkte Shop-Anbindung bietet, über die man bequem Musik, Filme, Spiele, Programme und andere Inhalte für sein Gerät kaufen kann und Amarok auch nur deswegen sehr gut ohne DRM-Einschränkungen auskommen kann?

DRM ist wieder eine andere Baustelle. Amarok hat Support für zwei Shops eingebaut, wenn ich das richtig sehe (nie ausprobiert, außer last.fm nutze ich keine der Internetoptionen), die haben aber wahrscheinlich mit DRM nix am Hut. Ich glaube auch nicht, dass die DRM-Musikanbieter sich gerne in die Karten gucken lassen möchten, insofern würde das bei freier Software vermutlich auch etwas schwierig werden mit der Unterstützung.

Zitat:
iPods oder iPhone fallen meiner Ansicht nach auch nicht unter die Kategorie von "ganz normalen Massenspeichergeräten".

Müssen sie auch nicht, tut mein Telefon auch nicht. Trotzdem kann ich simpel Dateien darauf kopieren und dann abdudeln lassen, eben weil es auch ein USB-Massenspeicher ist.

Zitat:
Wenn man online Musik einkaufen möchte, kommt man wohl nirgendwo um eine entsprechende Software-/Store-Lösung herum.

Ich kaufe meine Download-Musik bei Amazon, da geht das ganz gut. DRM ist kein Thema, das Herunterladen einzelner Titel dürfte auch mit dem Amiga über den Browser funktionieren (keine Gewähr darauf, ich hab's nie ausprobiert).

Der einzige Haken, den ich bei Amazon sehe, ist das Herunterladen ganzer Alben (was ich in der Regel mache), dafür muss man leider auch ein Programm installieren.

Zitat:
Im Fall von Apples iTunes-Store, ist der Zugang zum Shopportal direkt in iTunes integriert, was dem bequemen Einkaufen eigentlich sehr entgegen kommt, da so alle Einkäufe automatisch gleich richtig in die Medienverwaltung einsortiert werden, ohne dafür noch zusätzlichen Aufwand betreiben zu müssen.

Natürlich ist der Einkauf im iTunes Store so einfach wie es nur geht. Und wie sieht's mit dem Einkauf bei anderen Anbietern aus, na?

Zitat:
Und was DRM in Sachen Musik betrifft, hat man bei Apple (soweit mir bekannt ist) als erster Online-Musik-Verkäufer überhaupt seinen Store von DRM-geschützter Musik befreit.

Die Guten. Und wie nett von ihnen, dass sie für DRM-freie Versionen keinen Aufpreis verlangen. Oooooder?

Zitat:
Diesbezüglich liegen also überhaupt gar keine Steine mehr im Weg, die das Übertragen von im iTunes-Store gekaufte Musik auf andere Player verhindert.

Ich nix Windows. Ich nix Mac OS. Das großes Stein sein. :o)

Zitat:
Ich würde eher sagen, dass sie gerade deswegen funktional und technologisch weiter (im Vorteil) sind, eben weil sie sich vornehmlich auf das Zusammenspiel der eignen Geräte konzentrieren, anstatt auch noch sämtliche andere Geräte fremder Hersteller in ihr Konzept mit einzubeziehen, auf deren Entwicklung sie so überhaupt gar keinen direkten Einfluss nehmen können. Müssten sie auf jedes 08/15-Gerät Rücksicht nehmen, würde das wohl kaum zu einer derart guten und umfangreichen Benutzbarkeit, sowie gut funktionierenden Interoperatibilität der beteiligten Geräte führen, wie es momentan beispielsweise bezüglich iPods und iPhone gegeben ist. Gleiches lässt sich übrigens auch auf andere Bereiche, wie z.B. den Mac und MacOS X, oder das iPhone und dessen OS übertragen. Das scheint nun mal der Preis zu sein, den man für eine entsprechend ausgelegte Produktfunktionalität einfach mal akzeptieren muss.

Siehe oben, da bin ich anderer Ansicht. Kompatibilität zum Rest der Welt würde höchstens den Funktionsumfang dieser Nichtapple-Apple-Kombination einschränken (ich bin mir aber sicher, die meisten Leute können eher damit klarkommen als mit kompletter Nichtunterstützung), den Nutzern einer reinen Apple-Lösung würde dadurch doch nichts weggenommen.

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18.11.2009, 20:23 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
Nutzer
@Maja:
> Und nun hätte ich doch gern gewusst, was an iTunes so
> unverzichtbar sein soll, dass man sich deswegen blindlinks
> bis hin zum Gerätekauf an ein bestimmtes Unternehmen fesseln
> lassen sollte.

So im Detail ist das schwer zu sagen. Ich persönlich empfinde das eher umgekehrt: Der iPod ist so unverzichtbar, dass ich tatsächlich bereit bin, mich an Apple zu "fesseln". Ich kann ja nachvollziehen, wenn andere das aufgrund der Einschränkungen anders sehen aber aus meiner Sicht gibt es keinen MP3-Player ("Multimedia-Player" trifft es allerdings eher), der auch nur annähernd dem iPod von Funktionalität und Bedienbarkeit das Wasser reichen könnte.
Dazu kommt, dass das "Betanken" des Players mittels iTunes tatsächlich sogar noch leichter und komfortabler ist als ein einfaches Copy & Paste. Für mich jedenfalls steht fest - Einschränkungen hin, Einschränkungen her - der nächste MP3-Player wird wieder ein iPod.

Tja und da kommt dann Palm. Anders gefragt, wenn iTunes doch garnicht so unverzichtbar ist, wo liegt dann das Problem, wenn Apple die Nutzung unterbindet? Entweder man entscheidet für sich, dass man iTunes und unter Umständen einen iPod nutzen möchte und akzeptiert die Einschränkungen oder man nutzt eben etwas Anderes. Warum dann Apple der schwarze Peter zugeschoben wird, wenn sie das Schmarotzen von Palm unterbinden ist mir allerdings ehrlichgesagt ein Rätsel.

Ciao,
Andreas.

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18.11.2009, 20:27 Uhr

Andreas_B
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@Maja:
> Wo es biliger ist als bei Apple? Nun, zum Beispiel bei
> Medion und Amazon

Ich persönlich zahle jedoch lieber ein paar Cent mehr und Nutze den Komfort von iTunes und habe so alles in einer Hand als dass ich mich mit den "hakeligen" Lösungen anderer Anbieter rumschlage. Bei iTunes beispielsweise kann ich gemütlich direkt vom iPod aus einkaufen und brauche nicht mal einen PC - Entspannung pur.

Ciao,
Andreas.

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18.11.2009, 22:29 Uhr

Kai9
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Zitat:
Original von Maja:Wo es biliger ist als bei Apple? Nun, zum Beispiel bei Medion und Amazon

Dass du jetzt ausgerechnet Medion hier aufführst, um gegen iTunes zu argumentieren, ist schon mehr als nur witzig! :D Hast du dir die Seite von Medion-Musik mal tatsächlich angeschaut. Ja? Ich kann's mir jedenfalls kaum vorstellen. :o) Komfort ist dort offenbar ein Fremdwort, die Suche eine völlige Katastrophe, ebenfalls die Übersicht und die Auswahl kann gleichfalls kein Stück mit dem iTunes-Angebot konkurrieren! Zu all dem bietet Medion dann auch noch, neben mp3-kodierter Titel, zu großen Teilen DRM-geschützte WMA-Files an, die mit 192 kbit/s kodiert sind. Und wo du bei Medion allgemein billigere Preise gesehen haben willst, ist mir ebenfalls ein Rätsel. ;)

Und bei Amazon sind die Preise allgemein auch nicht wirklich billiger. Sonderangebote, wie z.B. Alben unter 5 Euro u.s.w. bieten beide. Mal bietet Amazon ein Album etwa 1 Euro oder nur 1 Cent(!) günstiger an, dafür hat iTunes wiederum Alben, die bei Amazon ca. 1 Euro teurer sind.
Will man bei Amazon allerdings Alben kaufen, muss man auch erst eine zusätzliche Software dafür laden und installieren.

Deine Behauptung, der iTunes-Store wäre teurer als "andere Online-Shops dieser Art", ist also mal wieder völliger Unfug.

Zitat:
bei Medion und Amazon (wo die Shop-Preise u.a. keine "Geschenkkarten" zu Weihnachten finanzieren).
Ach was...? :rolleyes: Ja richtig! Amazon bietet statt "Geschenkkarten", lediglich "Gutscheine" an! :D
http://www.amazon.de/MP3-Musik-Downloads/b/ref=topnav_storetab_dmusic?ie=UTF8&node=77195031
http://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=bt_atcg_cta?ie=UTF8&plgroup=1&docId=1000346973&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-1&pf_rd_r=14RA5XTCEED8GP6C9FKA&pf_rd_t=101&pf_rd_p=474180133&pf_rd_i=77195031
Zitat:
Und nun hätte ich doch gern gewusst, was an iTunes so unverzichtbar sein soll, dass man sich deswegen blindlinks bis hin zum Gerätekauf an ein bestimmtes Unternehmen fesseln lassen sollte.

Wieso "blindlings"? Und wer sagt denn, dass man, um komfortabel zu bedienende Produkte nutzen zu können, sich unbedingt gleich mal an unterschiedliche Unternehmen fesseln lassen muss, wenn man auch bei nur einem Anbieter zufriedenstellend bedient wird? Oder kaufst du deine Wurst etwa auch bei 2, 3, oder 5 unterschiedloichen Fleischern? ;)

Kai

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19.11.2009, 21:02 Uhr

Kai9
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Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
So gesehen könnte man es natürlich als Einschränkung, Bevormundung oder auch als Gängelung bezeichnen, dass sich im 30. Stock eines Hochhauses die Fenster (wenn überhaupt) nicht so weit öffnen lassen, dass man sich bequem hinauslehnen oder gar hinausspringen könnte, wenn man dies wollte. Man könnte es aber auch als Sicherheit bzw. Vorteil für sich selbst betrachten. Genau so, oder so ähnlich sehe ich das bezüglich der angeblichen Einschränkungen in Sachen iTunes. Aus meiner Sicht überwiegen hierbei die wesentlichen Vorteile, z.B. dass durch iTunes die ganze fummelige Arbeit der Organisation der verschiedenen Medieninhalten erleichtert bzw. abgenommen wird, die man sonst per Hand durchführen müsste.


Du meinst also, wenn der iPod sich ganz popelig als Massenspeicher füttern ließe, wäre das für den Benutzer gefährlich wie das Herauslehnen aus dem Fenster im 30. Stock? Verstehe. :o)


Nein, es ging mir nur darum deutlich zu machen, dass es nicht unbedingt beabsichtigte Gängelung sein muss, die dazu führt, dass iTunes zwingende Voraussetzung für die Befüllung und die Verwaltung entsprechender Geräte ist.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Klar, iTunes bzw. Apple gibt gewisse Richtlinien vor, an die sich der Anwender halten muss, damit das Ganze überhaupt richtig funktionieren kann. Gäbe es diese Vorgaben nicht, wäre die Funktionalität, die bequeme Einkaufsmöglichkeit und die komfortable Bedienung entsprechender Geräte wohl so überhaupt gar nicht möglich. Also bleibt eigentlich nur, die (meiner Empfindung nach) gut verschmerzbaren Einschränkungen zu akzeptieren, um eine komfortable Gesamtlösung zu erhalten, oder man genießt die absolute Freiheit, hat dafür dann aber u.U. auch die Unannehmlichkeiten zu ertragen, die sich aus dieser absoluten Freiheit zwangsläufig ergeben und bei einer breiten Masse von Geräten etlicher anderer Hersteller schon fast zur Gewohnheit geworden sind.


Was für Einschränkungen müsste ein iTunes-Nutzer denn hinnehmen, wenn der iPod sich auch von anderer Software füttern lassen würde? Dadurch würde an der Funktionalität von iTunes doch nicht die Bohne eingebüßt.


Was ich oben mit "Einschränkung" meinte, war der Verzicht auf das Befüllen des iPods von Hand. Ich denke mal, um zu ermöglichen, dass alle Funktionen eines iPods/iPhones (einschließlich der Verwaltung der Einkäufe) reibungslos funktionieren, so wie das von Apple vorgesehen ist, bedarf es eine ganz bestimmte Strukturierung aller Daten. Diese wird mit der Software iTunes organisiert und verwaltet. Würde Apple jetzt zulassen, dass z.B. der User die (komplexe) Verwaltung der Daten per Hand selbst vornimmt und somit die interne Strukturierung bzw. Anordnung oder auch nur die Bezeichnung der Daten/Ordner verändert, wäre wohl vorprogrammiert, dass so einiges nicht mehr so einfach und reibungslos funktioniert, wie es eigentlich sollte. Also wird der direkte Eingriff in die Datenstruktur der Geräte durch den User von vornherein grundsätzlich unterbunden.

Zitat:
Nein, das ist nicht der Punkt. Ich finde es weder schlecht, dass es iTunes gibt, noch stört es mich, wenn das Programm benutzt wird. Jeder so, wie er mag.

Was mich wieder zum Punkt bringt, der mich stört: Bei Apples Hard- und Softwareabhängigkeiten könnte ich eben nicht so, wie ich mag.


Ja, ich verstehe worum es dir geht... Aber anders lässt sich doch wohl kaum eine derart komfortable Bedienung so vieler Funktionen in einem Gerät realisieren. Und was man auch nicht unberücksichtigt lassen sollte, ist der Punkt, dass Apple u.a. gegenüber der Musik- und Film-Indudstrie sicher auch vertragliche Bedingungen zu erfüllen hat. Diesen können sie aber nur nachkommen, wenn sie auch tatsächlich direkten Einfluss auf die entsprechende Hard- und Software-Entwicklung bzw. -Benutzung haben. Und das ist nun mal lediglich bei ihren eigenen Produkten gewährleistet. Davon abgesehen ist Apple natürlich auch bestrebt, die eigenen Rechte zu wahren. (siehe z.B. Palm Pre)

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Um aber bequem im Internet unterwegs sein zu können, wird hingegen die Verwendung eines Browsers offenbar anstandslos akzeptiert und als ein wesentlicher Komfort gewertet, obwohl das doch ebenso wie iTunes, letztendlich auch nichts anderes, als eine der Bequemlichkeit angepasste Benutzerschnittstelle ist.


Wieder ein sehr lustiger Vergleich, nur dummerweise wieder einer der humpelt wie R2D2 auf Crack. Bei Browsern habe ich die freie Wahl, was die eingesetzte Software angeht, ich bin nicht an bestimmte Hardware oder Provider gebunden, nix.


Nun ja, nicht unbedingt. Es ging ja eigentlich um die allgemeine Beanstandung, dass man überhaupt eine spezielle Software braucht, um auf ein Angebot zugreifen zu können. Insofern hinkt der Vergleich meiner Ansicht nach nicht wirklich.
Und was die "freie Wahl" der eingesetzten Software (des Browsers) betrifft, so ist man da ebenfalls darauf angewiesen, lediglich das zu verwenden, das für das eigene System auch tatsächlich verfügbar ist, denn längst nicht jeder Browser und dessen Funktionalität ist auch für jedes System verfügbar. Bezogen auf die Nutzung und Verwaltung von z.B. digitaler Musik, muss man dann halt auf andere Anbieter und Geräte zurückgreifen, auch wenn diese vielleicht nicht gleiche Leistung und Komfort bieten, dafür aber u.U. Möglichkeiten offerieren, die den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben wieder mehr entgegenkommen.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Massenspeicher-Unterstützung ist aus meiner Sicht bei Multimedia-Playern wie z.B. iPod oder iPhone nicht wirklich als unumgänglicher Standard anzusehen.


Natürlich nicht, Apple umgeht ihn ja offenbar spielend und findet dafür sogar noch Applaus. ;o)


Ich präzisiere mal meine Aussage: Massenspeicher-Unterstützung ist aus meiner Sicht bei Multimedia-Playern wie z.B. iPod oder iPhone nicht wirklich als eine Standardfunktion anzusehen. :)

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Gut, Amarok ist vom allgemeinen Funktionsumfang her wohl (soweit ich sehen kann) sehr gut mit iTunes vergleichbar. Aber sehe ich das richtig, dass Amarok - im Gegensatz zu iTunes - keine direkte Shop-Anbindung bietet, über die man bequem Musik, Filme, Spiele, Programme und andere Inhalte für sein Gerät kaufen kann und Amarok auch nur deswegen sehr gut ohne DRM-Einschränkungen auskommen kann?


DRM ist wieder eine andere Baustelle. Amarok hat Support für zwei Shops eingebaut, wenn ich das richtig sehe (nie ausprobiert, außer last.fm nutze ich keine der Internetoptionen), die haben aber wahrscheinlich mit DRM nix am Hut.


Wahrscheinlich, weil die Shops sich lediglich auf den Verkauf von DRM-freier Musik beschränken, und nicht - wie Apples iTunes-Store - auch noch zusätzlich z.B. Filme und Programme für mobile Geräte im Angebot haben, bei denen natürlich noch DRM zum Einsatz kommt.

Zitat:
Ich glaube auch nicht, dass die DRM-Musikanbieter sich gerne in die Karten gucken lassen möchten, insofern würde das bei freier Software vermutlich auch etwas schwierig werden mit der Unterstützung.

Ja, in so einem Fall ist das durchaus nachvollziehbar.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Wenn man online Musik einkaufen möchte, kommt man wohl nirgendwo um eine entsprechende Software-/Store-Lösung herum.


Ich kaufe meine Download-Musik bei Amazon, da geht das ganz gut.


Bei Amazon ist die entsprechende Software-/Store-Lösung hauptsächlich der Browser. Also letztendlich auch eine Software, die benutzt werden muss, um auf den Store zugreifen zu können. Die Verwendung eines beliebigen Browsers wäre wohl auch bei Apple kein Problem, wenn man dort ebenfalls *nur* DRM-freie Musik bzw. Musik-Videos anbieten würde. Da aber dort noch wesentlich mehr verkauft wird, was zudem auch DRM beinhaltet (z.B. Filme und Programme), bietet sich iTunes als Software für den Zugang zum iTunes-Store als eine viel bessere/komfortablere Lösung an. Und bei Amazon ist ja letztendlich ebenfalls die Nutzung einer speziellen Software erforderlich, um Alben zu laden und entsprechend bequem verwalten zu können.

Zitat:
DRM ist kein Thema, das Herunterladen einzelner Titel dürfte auch mit dem Amiga über den Browser funktionieren (keine Gewähr darauf, ich hab's nie ausprobiert).

Der einzige Haken, den ich bei Amazon sehe, ist das Herunterladen ganzer Alben (was ich in der Regel mache), dafür muss man leider auch ein Programm installieren.


Eben, sobald es komfortabel werden soll, wird auch da eine spezielle Software erforderlich.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Im Fall von Apples iTunes-Store, ist der Zugang zum Shopportal direkt in iTunes integriert, was dem bequemen Einkaufen eigentlich sehr entgegen kommt, da so alle Einkäufe automatisch gleich richtig in die Medienverwaltung einsortiert werden, ohne dafür noch zusätzlichen Aufwand betreiben zu müssen.


Natürlich ist der Einkauf im iTunes Store so einfach wie es nur geht. Und wie sieht's mit dem Einkauf bei anderen Anbietern aus, na?


Nun, solange die Musik DRM-frei ist, lässt sich diese auch bei anderen Anbietern erwerben. Bei Amazon ist es z.B. kaum komplizierter Musik zu kaufen, was allerdings trotzdem immer noch lediglich auf Musik beschränkt bleibt. Aber auch da muss man dafür nur die entsprechende Amazon-Software installieren, um die Alben zu verwalten oder direkt in iTunes einsortieren zu lassen. Lediglich zum Überspielen auf iPods und iPhone benötigt man dann wieder iTunes. Ansonsten kann man die im iTunes- und Amazon-Store gekauften Musik-Files durchaus auch einfach auf andere Player oder Computersysteme übertragen, was auch Massenspeicher mit einschließt.

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Und was DRM in Sachen Musik betrifft, hat man bei Apple (soweit mir bekannt ist) als erster Online-Musik-Verkäufer überhaupt seinen Store von DRM-geschützter Musik befreit.


Die Guten. Und wie nett von ihnen, dass sie für DRM-freie Versionen keinen Aufpreis verlangen. Oooooder?


Richtig. Es gibt keinen Aufpreis für DRM-freie Musik. Soweit mir bekannt, waren DRM-freie Einzeltitel nur zur Einführung der DRM-Freiheit etwa teurer (gemunkelt wurde wohl, dass das nach EMI auch den anderen Anbietern den Umstieg auf DRM-freie Musik schmackhafter machen sollte, da diese in der Umstellung auf DRM-Freiheit ein gewisses Risiko für sich sahen). Komplette Alben waren auch ohne DRM nicht teurer. Insgesamt bot die DRM-freie Musik jedoch eine doppelt so hohe Qualität, gegenüber DRM-geschützten Musik. (von 128 kBit/s auf 256 kBit/s im AAC-Format)

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Diesbezüglich liegen also überhaupt gar keine Steine mehr im Weg, die das Übertragen von im iTunes-Store gekaufte Musik auf andere Player verhindert.


Ich nix Windows. Ich nix Mac OS. Das großes Stein sein. :o)


Wieso "großes Stein"? - iTunes-Alternativen für Linux:

- Banshee (http://banshee-project.org)

- Amarok (http://amarok.kde.org)

- gtkpod (http://www.gtkpod.org)

- YamiPod (http://www.yamipod.com/main/modules/home/)

- Floola (http://www.floola.com)

Ich kenne mich diesbezüglich nicht aus, aber Ist da wirklich nichts passendes dabei? Oder, wenn es wirklich darauf ankommt: die Windows-Emulation “Wine”?
http://www.tipps-tricks-kniffe.de/itunes-linux-so-lauft-apple-itunes-auch-auf-linux/

Zitat:
Original von schluckebier:
Zitat:
Original von Kai9:
Ich würde eher sagen, dass sie gerade deswegen funktional und technologisch weiter (im Vorteil) sind, eben weil sie sich vornehmlich auf das Zusammenspiel der eignen Geräte konzentrieren, anstatt auch noch sämtliche andere Geräte fremder Hersteller in ihr Konzept mit einzubeziehen, auf deren Entwicklung sie so überhaupt gar keinen direkten Einfluss nehmen können. Müssten sie auf jedes 08/15-Gerät Rücksicht nehmen, würde das wohl kaum zu einer derart guten und umfangreichen Benutzbarkeit, sowie gut funktionierenden Interoperatibilität der beteiligten Geräte führen, wie es momentan beispielsweise bezüglich iPods und iPhone gegeben ist. Gleiches lässt sich übrigens auch auf andere Bereiche, wie z.B. den Mac und MacOS X, oder das iPhone und dessen OS übertragen. Das scheint nun mal der Preis zu sein, den man für eine entsprechend ausgelegte Produktfunktionalität einfach mal akzeptieren muss.


Siehe oben, da bin ich anderer Ansicht. Kompatibilität zum Rest der Welt würde höchstens den Funktionsumfang dieser Nichtapple-Apple-Kombination einschränken


Soweit ich weiß, verfolgt Apple doch die Strategie, den Nutzern ihrer Produkte eine möglichst einheitliche, gut funktionierende und bequem zu handhabende Lösungen anzubieten. Dem würde eine Lösung, die auf einigen Geräten sehr gut und auf anderen Geräten u.U. wieder nicht im vollem Umfang funktioniert, völlig entgegenstehen. Das allein dürfte also für Apple schon Grund genug sein, sich auf so etwas gar nicht erst einzulassen. Denn wie gesagt, hat Apple auf andere Geräte nicht den gleichen notwendigen Einfluss, wie auf Geräte der eigenen Produktpalette.

Kai

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21.11.2009, 16:39 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von Kai9:
Denn wie gesagt, hat Apple auf andere Geräte nicht den gleichen notwendigen Einfluss, wie auf Geräte der eigenen Produktpalette.


Der Ausschluss Apple-fremder Geräte geschieht bewusst auf Basis einer Prüfsumme. Wenn iTunes für die Geräte anderer Hersteller geöffnet werden würde, hätte Apple den gleichen Einfluss auf diese Geräte. Allerdings hätten iTunes Store Kunden dann freie Gerätewahl.
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21.11.2009, 17:56 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von Andreas_B:
Anders gefragt, wenn iTunes doch garnicht so unverzichtbar ist, wo liegt dann das Problem, wenn Apple die Nutzung unterbindet? Entweder man entscheidet für sich, dass man iTunes und unter Umständen einen iPod nutzen möchte und akzeptiert die Einschränkungen oder man nutzt eben etwas Anderes.

Wir wissen darüber bescheid. Ich entscheide mich bewusst dagegen, Du entscheidest Dich bewusst dafür. Aber ist das denn in jedem Fall ein freie, bewusste Entscheidung des Verbrauchers? Wo unterrichtet Apple selbst ausdrücklich über diese Einschränkungen, so dass wirklich jeder in der Lage ist, sich vor dem Kauf eines iPod oder iPhone umfassend zu informieren und somit frei zu entscheiden, sich in der Form einschränken zu lassen oder nicht? So ein Gerät einmal gekauft ist das nicht mehr so unbedingt möglich.
Zitat:
Warum dann Apple der schwarze Peter zugeschoben wird, wenn sie das Schmarotzen von Palm unterbinden ist mir allerdings ehrlichgesagt ein Rätsel.
Nun, wenn man dafür unbedingt das Prädikat Schmarotzer verwenden will, kommen sich da zwei finanzstarke Schmarotzer ins Gehege, die beide vom Verbraucher nur das Beste wollen. Wirklich interessant wäre dabei aber nur die Frage, warum Apple - der einzige "Geschädigte" dabei, nicht einfach gegen Palm klagt, statt so unspektakulär leise mit neuen Softwareversionen auf eine Verletzung ihrer hauseigenen Richtlinen zu reagieren.

Zitat:
Original von Kai9:
Soweit ich weiß, verfolgt Apple doch die Strategie, den Nutzern ihrer Produkte eine möglichst einheitliche, gut funktionierende und bequem zu handhabende Lösungen anzubieten. Dem würde eine Lösung, die auf einigen Geräten sehr gut und auf anderen Geräten u.U. wieder nicht im vollem Umfang funktioniert, völlig entgegenstehen. Das allein dürfte also für Apple schon Grund genug sein, sich auf so etwas gar nicht erst einzulassen. Denn wie gesagt, hat Apple auf andere Geräte nicht den gleichen notwendigen Einfluss, wie auf Geräte der eigenen Produktpalette.


Wenn das Konzept iTunes + iPod/iPhone so fantastisch ist, dass es einen nur auf ganzer Linie überzeugen kann, warum öffnet Apple iTunes dann nicht für Apple-fremde Geräte und lässt nicht zu, dass iPod und iPhone als ganz normaler USB-Massenspeicher verwendet werden können? Damit könnte jeder iTunes-Nutzer selbst entscheiden, ob er die gut funktionierene Beqeumlichkeit mobiler Geräte von Apple möchte und iPod/iPhone-Besitzer könnten auch noch nach dem Gerätekauf selbst entscheiden, wo sie online Musik und Videos kaufen. Wenn Einschränkungen zu aktzeptieren aus Verbrauchersicht ein Argument ist, dann funktioniert das doch auch so herum, oder?
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21.11.2009, 20:46 Uhr

Andreas_B
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@Maja:
> und iPod/iPhone-Besitzer könnten auch noch nach dem
> Gerätekauf selbst entscheiden, wo sie online Musik und
> Videos kaufen.

Das ist auch jetzt kein Problem - wenn kein anderer DRM-Schutz besteht. Als iPod-Besitzer ist man keineswegs an iTunes als einzige "Musikbeschaffungsquelle" gebunden. Meine Dateien von Musicload oder Amazon kann ich auch so nutzen. Einzig: iTunes wird benötigt, um diese Dateien mit dem iPod zu synchronisieren. Mit der Einschränkung kann ich leben - nahezu jedes Gerät, was sich mit dem PC synchronisiert nutzt dafür eine bestimmte Software, sei es ein Handy, ein Navi oder was auch immer, also meinetwegen auch der iPod.

Ciao,
Andreas.

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22.11.2009, 15:30 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von Andreas_B:
@Maja:
> und iPod/iPhone-Besitzer könnten auch noch nach dem
> Gerätekauf selbst entscheiden, wo sie online Musik und
> Videos kaufen.

Das ist auch jetzt kein Problem - wenn kein anderer DRM-Schutz besteht.

Eben, "wenn kein anderer DRM-Schutz besteht". Und vergiss nicht, Du wusstest davon nun bereits, bevor Du Dir einen iPod kaufst und konntest Dich entsprechend vorbereiten.
Zitat:
Als iPod-Besitzer ist man keineswegs an iTunes als einzige "Musikbeschaffungsquelle" gebunden.
Man ist mit iPod und iPhone zur Datenübertragung an iTunes gebunden und bei geschützten Dateien zusätzlich an Apples DRM. Wo kann man das bei Apple ausdrücklich und zweifelsfrei nachlesen? Wird man darauf hingewiesen, wenn man so ein Gerät kauft?
Zitat:
Meine Dateien von Musicload oder Amazon kann ich auch so nutzen. Einzig: iTunes wird benötigt, um diese Dateien mit dem iPod zu synchronisieren. Mit der Einschränkung kann ich leben
Wie man sieht, hast Du Dich bereits umfassend kundig gemacht, wie es um Deine bestehende Sammmlung hinsichtlich iPod bestellt ist. Nur ist nun mal leider längst nicht jeder so umsichtig. Was, wenn jemand sich dieses Gerät spontan kauft, und bereits viel Geld für Titel mit einem anderen DRM-Schutz ausgegeben hat?
Zitat:
- nahezu jedes Gerät, was sich mit dem PC synchronisiert nutzt dafür eine bestimmte Software, sei es ein Handy, ein Navi oder was auch immer, also meinetwegen auch der iPod.
Der springende Punkt ist, was diese Software zulässt und was nicht und ob es darüber hinaus ohne Umschweife möglich ist, den Datenspeicher des Gerätes auch ohne diese Software anzusprechen. Microsoft macht es mit Zune nicht besser als Apple mit iPod und iPhone. Das sich so viele Verbraucher mit den über den eigentlichen Urheberrechtschutz hinaus gehenden Einschränkungen arrangieren, macht daraus noch lange keine über alle Zweifel erhabene Vorgehensweise.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich besaß nie und besitze auch jetzt keinen iPod, kein iPhone und auch keinen Zune.
--
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22.11.2009, 17:27 Uhr

Andreas_B
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@Maja:
> Was, wenn jemand sich dieses Gerät spontan kauft, und bereits
> viel Geld für Titel mit einem anderen DRM-Schutz ausgegeben hat?

Das müsste ja einerseits jemand sein, der weiß, dass überhaupt ein Player benötigt wird, der DRM unterstützt (denn das macht ja nur ein Bruchteil der Player auf dem Markt) - da ja sonst die Kritik kaum auf den iPod beschränkt sein dürfte, sondern auch auf jeden andere Player - und andererseits jemand sein, der nicht fähig genug ist, die Beschränkungen des iPods vorab zu recherchieren. Hältst Du diese Kombination wirklich für so häufig?

> Wo kann man das bei Apple ausdrücklich und zweifelsfrei
> nachlesen? Wird man darauf hingewiesen, wenn man so ein
> Gerät kauft?

Also bitte, wenn nirgendwo steht, dass ein Gerät etwas unterstützt, sollte der durchschnittlich begabte Käufer wohl auf die Idee kommen können, dass es nicht unterstützt wird. Oder meinst Du, die Käufer solcher Geräte sind zum Großteil nur unmündige Deppen? Davon abgesehen sind jedoch die Nutzungsvoraussetzungen selbstverständlich jederzeit erkennbar: Steht klar auf der Website und noch einmal auf der Verpackung des Geräts. Soll Apple vielleicht noch Leute mit Megaphon einstellen und vor die Geschäfte stellen, damit es wirklcih jeder kapiert? ;)

Alles in allem denke ich, siehst Du da ein Problem, was auf Einzelfälle beschränkt ist und das ist überall so, egal, was gekauft wird.

> Das sich so viele Verbraucher mit den über den
> eigentlichen Urheberrechtschutz hinaus gehenden
> Einschränkungen arrangieren, macht daraus noch lange
> keine über alle Zweifel erhabene Vorgehensweise.

Absolut, da hast Du recht. Die Leute, die das so nicht möchten, sollten sich auch weiterhin keinen iPod kaufen, denn das Gerät ist nichts für sie. Wer mit den Einschränkungen leben kann, bekommt IMHO ein hervorragendes Gerät, wer nicht, der eben nicht.

> Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich besaß nie und
> besitze auch jetzt keinen iPod, kein iPhone und auch
> keinen Zune.

Ist auch mein erster und nachdem ich im Vorfeld durchaus ähnliche Befürchtungen gehabt habe, war ich vor dem Kauf etwas skeptisch. Nach dem Kauf war ich jedoch absolut begeistert. Naja, muss eben jeder für sich selbst wissen, was er möchte :)

> und ob es darüber hinaus ohne Umschweife möglich ist,
> den Datenspeicher des Gerätes auch ohne diese
> Software anzusprechen.

Also ca. 99% der Computernutzer können den Player nutzen, da sie entweder Windows oder MacOS haben. Von denen wird aber sicher niemand auf die Idee kommen, den iPod "manuell" befüllen zu wollen, da das einfach gegenüber den Automatismen von iTunes (die natürlich konfigurierbar sind) viel umständlicher und somit ziemlich blödsinnig ist. Bleibt also noch ca. 1% übrig, denen der iPod eben verschlossen bleibt. Das ist aus meiner Sicht nicht wirklich problematisch. Apple ist schließlich keine soziale Einrichtung, sondern will etwas verkaufen.

Ciao,
Andreas.

[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_B am 22.11.2009 um 17:29 Uhr geändert. ]

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22.11.2009, 19:27 Uhr

Maja
Posts: 15429
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@Andreas_B:

Zitat:
Also bitte, wenn nirgendwo steht, dass ein Gerät etwas unterstützt, sollte der durchschnittlich begabte Käufer wohl auf die Idee kommen können, dass es nicht unterstützt wird. Oder meinst Du, die Käufer solcher Geräte sind zum Großteil nur unmündige Deppen?
Wer keine Einschränkungen ahnt und spontan kauft, ist für Dich gleich ein unmündiger Depp? Sorry, das kanns ja wohl nicht sein. Als Verbraucher darf man IMO schon noch erwarten, dass weit verbreitete, gerätespezifische Standards unterstützt werden, sofern vom Hersteller nicht anders angegeben.
Zitat:
Davon abgesehen sind jedoch die Nutzungsvoraussetzungen selbstverständlich jederzeit erkennbar: Steht klar auf der Website und noch einmal auf der Verpackung des Geräts. Soll Apple vielleicht noch Leute mit Megaphon einstellen und vor die Geschäfte stellen, damit es wirklcih jeder kapiert? ;)
Was steht "klar" auf der Webseite und auf der Verpackung? Ich bitte um Zitate und Links.
Zitat:
Wer mit den Einschränkungen leben kann, bekommt IMHO ein hervorragendes Gerät, wer nicht, der eben nicht.
Vorausgesetzt, er hat vor dem Kauf von diesen Einschränkungen gewusst und konnte sich somit vor dem Kauf bewusst dafür entscheiden.
Zitat:
Ist auch mein erster und nachdem ich im Vorfeld durchaus ähnliche Befürchtungen gehabt habe, war ich vor dem Kauf etwas skeptisch. Nach dem Kauf war ich jedoch absolut begeistert.
Du warst vorbereitet. Du warst nur überrascht, dass Du es weniger dramatisch empfindest, als Du es Dir vorgestellt hattest.
Zitat:
Also ca. 99% der Computernutzer können den Player nutzen, da sie entweder Windows oder MacOS haben.
Na fein, mit Masse scheint sich irgendwie alles rechtfertigen zu lassen.
Zitat:
Von denen wird aber sicher niemand auf die Idee kommen, den iPod "manuell" befüllen zu wollen, da das einfach gegenüber den Automatismen von iTunes (die natürlich konfigurierbar sind) viel umständlicher und somit ziemlich blödsinnig ist.
Nun, ausgerechnet diese "Blödsinnigkeit" scheint ein großes Thema zu sein. Immerhin bereichteten sogar namhafte Magazine darüber, wie es trotzdem geht. Aber mal anders gefragt. Du hälst es doch für okay, mit iPod die Einschränkungen von iTunes hinzunehmen. Warum hälst Du es dann für Blödsinnig, mit iPod die Einschränkungen ohne iTunes (umständlicher, weniger Komfort) hinnehmen zu wollen?
Zitat:
Bleibt also noch ca. 1% übrig, denen der iPod eben verschlossen bleibt. Das ist aus meiner Sicht nicht wirklich problematisch.
Das brennende Rom war für Nero im sicheren Palast oberhalb der Stadt auch kein Prolbem. ;)
Zitat:
Apple ist schließlich keine soziale Einrichtung, sondern will etwas verkaufen.
Natürlich ist ein Unternehmen keine soziale Einrichtung. Das ist jedoch kein Freibrief, Produktbeschreibungen so zu verfassen, dass Einschränkungen gegenüber anderen gängigen Produkten gleicher Art nicht offensichtlich werden. Niemand muss heutzutage erahnen, dass ein MP3-Player / Multimedia-Payer nicht als USB-Massenspeicher angsprochen werden kann. Gleiches gilt für das Smart-Phone namens iPhone.
--
** Tippfehler sind kostenlos und dürfen unbegrenzt an Dritte weitergegeben werden. **

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22.11.2009, 20:00 Uhr

Andreas_B
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@Maja:
> sofern vom Hersteller nicht anders angegeben.

Noch einmal: Es wird vom Hersteller klipp und klar angegeben, dass entweder Windows oder MacOS benötigt wird und das iTunes Voraussetzung ist. Wie klar soll es denn noch sein? Wer so "spontan" kauft, dass er nichtmal die Verpackungsrückseite liest, der ist dann nunmal selbst Schuld.

> Was steht "klar" auf der Webseite und auf der Verpackung? Ich
> bitte um Zitate und Links.

Nehmen wir mal als Beispiels den Nano:
http://www.apple.com/de/ipodnano/specs.html
"Systemvoraussetzungen für Windows
* PC mit USB 2.0 Anschluss
* Windows Vista oder Windows XP Home oder Professional mit
Service Pack 3 (oder neuer)
* iTunes 9 (oder neuer)

Aber sorry, den Verpackungstext tippe ich jetzt nicht ab. Schnapp Dir im Geschäft einen iPod und sieh bitte selbst nach.

> Wer keine Einschränkungen ahnt und spontan kauft, ist für Dich
> gleich ein unmündiger Depp?

Nein, offenbar hälst _Du_ die Leute für Deppen, nicht ich. Ich gehe ja davon aus, dass die Leute in der Lage sind, ihren Einkauf im Voraus zu beurteilen und genau das sprichst _Du_ den Leuten ab.

> Als Verbraucher darf man IMO schon noch erwarten,
> dass weit verbreitete, gerätespezifische Standards
> unterstützt werden

Wer kauft sich schon einen MP3-Player, um ihn als Massenspeicher zu nutzen? In erster Linie ist das ein "Multimediaplayer" und die Aufgabe erfüllt das Gerät. Wer dazu einen Speicherträger kauft, der gibt halt 10 Euro für einen USB-Stick aus. Da sehe ich jetzt wirklich nicht das Problem.

> Vorausgesetzt, er hat vor dem Kauf von diesen
> Einschränkungen gewusst und konnte sich somit
> vor dem Kauf bewusst dafür entscheiden.

Ja, das kann er doch. Wie kommst Du eigentlich auf die Idee, dass er das nicht könnte? Eine Verpackung in die Hand zu nehmen und die Systemvoraussetzungen lesen ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt, oder?

> Nun, ausgerechnet diese "Blödsinnigkeit" scheint ein
> großes Thema zu sein.

Ein "großes" Thema? Sorry, aber das interessiert praktisch keinen Mensch. Die einzigen, die das interessiert sind technikbegeisterte und Bastler. Das dürfte eine winzige Personengruppe sein.

> Du hälst es doch für okay, mit iPod die Einschränkungen von
> iTunes hinzunehmen.

Welche Einschränkungen sollen das Deiner Ansicht nach sein? Vor allem aber: Gegenüber was?

> Das ist jedoch kein Freibrief, Produktbeschreibungen
> so zu verfassen, dass Einschränkungen gegenüber anderen
> gängigen Produkten gleicher Art nicht offensichtlich
> werden.

Es ist doch aber offensichtlich.

Ich frage mal anders: Was denkst Du, wie viele Leute den Kauf eines solchen Gerätes bereut haben, weil sie für die Synchronisierung iTunes und Windows oder MacOS benötigen? Denkst Du, das sind prozentual mehr als die Leute, die den Kauf eines x-beliebigen MP3-Players bereut haben, weil Ihnen Feature XY fehlt? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Ich meine, jetzt mag es bei den iPods in der Tat Features geben, welche sich der ein oder andere wünschen würde, bzw. als problematisch ansehen würde, nämlich die Nutzung als Massenspeicher und die Starke Bindung an iTunes. Das ist halt individuell. Wer das haben möchte und deshalb den iPod nicht gut findet und nicht nutzen möchte, der soll es eben nicht tun. Aber warum Apple deshalb an den "Pranger" gestellt wird ist mir nicht klar. Bei anderen Playern gibt es auch eine Menge Defizite, die die Apple-Player nicht haben, die müssten dann ja ebenso an den "Pranger" gestellt werden.

Ciao,
Andreas.

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22.11.2009, 20:52 Uhr

Kai9
Posts: 377
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Wenn iTunes für die Geräte anderer Hersteller geöffnet werden würde, [...] hätten iTunes Store Kunden dann freie Gerätewahl.


Wenn jemand Kunde des iTunes-Store ist, dürfte die Frage der Gerätewahl bereits längst geklärt sein.

Zitat:
Original von Maja:
Wo unterrichtet Apple selbst ausdrücklich über diese Einschränkungen, so dass wirklich jeder in der Lage ist, sich vor dem Kauf eines iPod oder iPhone umfassend zu informieren und somit frei zu entscheiden, sich in der Form einschränken zu lassen oder nicht?


Oh je...! Maja, wo bitte findet man wohl im Zeitalter des Internets Informationen zu Produkten eines bestimmten Herstellers? 8)

Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Andreas_B:
Warum dann Apple der schwarze Peter zugeschoben wird, wenn sie das Schmarotzen von Palm unterbinden ist mir allerdings ehrlichgesagt ein Rätsel.


Nun, wenn man dafür unbedingt das Prädikat Schmarotzer verwenden will, kommen sich da zwei finanzstarke Schmarotzer ins Gehege, die beide vom Verbraucher nur das Beste wollen.


Du lässt hier immer mehr Unfug vom Stapel. Offenbar weißt du nicht, was "schmarotzen" wirklich bedeutet. Waren gegen Geld auszutauschen, fällt jedenfalls nicht unter diese Bezeichnung.

Zitat:
Wenn das Konzept iTunes + iPod/iPhone so fantastisch ist, dass es einen nur auf ganzer Linie überzeugen kann,
Die positiven Verkaufszahlen der letzten Jahre deuten jedenfalls sehr darauf hin. :dance2:

Zitat:
warum öffnet Apple iTunes dann nicht für Apple-fremde Geräte

Maja, warum öffnest du eigentlich nicht dein Konto für jeden und lässt u.a. mir freien Zugriff darauf? :D

Kai


[ Dieser Beitrag wurde von Kai9 am 22.11.2009 um 21:58 Uhr geändert. ]

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22.11.2009, 21:12 Uhr

Kai9
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@Andreas_B:

Wenn Maja wirklich und ernsthaft Interesse haben würde, sich über entsprechende Produkte von Apple zu informieren, hätte sie einfach nur auf Apples Webseite gehen müssen und sich dort ausreichend sachlich informieren können. Hat sie aber offenbar nicht. Also warum ihr auch noch direkte Links geben? Es ist ja nun nicht so, dass Informationen zum iPod und zu iTunes auf der Apple-Seite versteckt und schwer zu finden wären.

Kai

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23.11.2009, 18:28 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von Andreas_B:
@Maja:
> sofern vom Hersteller nicht anders angegeben.

Noch einmal: Es wird vom Hersteller klipp und klar angegeben, dass entweder Windows oder MacOS benötigt wird und das iTunes Voraussetzung ist. Wie klar soll es denn noch sein? Wer so "spontan" kauft, dass er nichtmal die Verpackungsrückseite liest, der ist dann nunmal selbst Schuld.


Ebenfalls noch einmal: Niemand, der halbwegs Ahnung von solchen Geräten im Allgemeinen hat, muss heutzutage noch davon ausgehen, dass der Datenseicher eines MP3-Players / Multimedia-Players oder Smart-Phones nicht als USB-Massenspeicher angesprochen werden kann, wenn der Hersteller darauf in der Produktbeschreibung nicht ausdrücklich hinweist.

Mach Dich einfach mal frei von der Denkweise von jemanden, der längst bescheid weiß. Hättest Du beim Lesen von iTunes unter "Systemvoraussetzungen" automatisch auf "kein USB-Massenpseicher" geschlossen, wenn Du davon nicht längst an anderer Stelle als vom Hersteller erfahren hättest??

Es kann doch nicht sein, dass Verbraucher von anderen Verbrauchern platt vor den Kopf geknallt bekommen, sie seien selbst Schuld, ein Gerät gekauft zu haben, dass nicht so funktioniert wie sie es erwartet hatten, bloß weil sie aus mangel an negaitven Erfahrungen nicht misstrauisch genug sind, auf den Gedanken zu kommen, dass manche Hersteller sich aus Eigennutz nicht an branchenübliche Standards halten und sich deshalb nirgendwo anders als beim Hersteller selbst informieren!


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23.11.2009, 23:30 Uhr

Kai9
Posts: 377
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Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Andreas_B:

Noch einmal: Es wird vom Hersteller klipp und klar angegeben, dass entweder Windows oder MacOS benötigt wird und das iTunes Voraussetzung ist. Wie klar soll es denn noch sein? Wer so "spontan" kauft, dass er nichtmal die Verpackungsrückseite liest, der ist dann nunmal selbst Schuld.


Ebenfalls noch einmal: Niemand, der halbwegs Ahnung von solchen Geräten im Allgemeinen hat, muss heutzutage noch davon ausgehen, dass der Datenseicher eines MP3-Players / Multimedia-Players oder Smart-Phones nicht als USB-Massenspeicher angesprochen werden kann, wenn der Hersteller darauf in der Produktbeschreibung nicht ausdrücklich hinweist.


Maja, was du da behauptest, ist und bleibt grober Unfug! Gerade bei Geräten, wie funktional umfangreich ausgestatteten Multimedia-Playern oder Smart-Phones ist es heute *gängige Praxis*, dass diese für die Synchronisation multimedialer Inhalte eine spezielle Software einsetzen. Das ist beispielsweise bei Palm so und nennt sich dort "Palm-Mediensynchronisierung", bei RIM ist es "Roxio Media Manager" bzw. "BlackBerry Media Sync" und bei Apple ist es eben "iTunes". Ich denke, das zeigt ganz gut, was diesbezüglich wirklich mehr oder weniger "Standard" ist.

Zitat:
Es kann doch nicht sein, dass Verbraucher von anderen Verbrauchern platt vor den Kopf geknallt bekommen, sie seien selbst Schuld, ein Gerät gekauft zu haben, dass nicht so funktioniert wie sie es erwartet hatten, bloß weil sie aus mangel an negaitven Erfahrungen nicht misstrauisch genug sind, auf den Gedanken zu kommen, dass manche Hersteller sich aus Eigennutz nicht an branchenübliche Standards halten und sich deshalb nirgendwo anders als beim Hersteller selbst informieren!

Siehe oben. Dort steht, was bei entsprechenden Geräten **tatsächlich** branchenüblich ist. :smokin:

Kai

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24.11.2009, 08:09 Uhr

Andreas_B
Posts: 3121
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@Maja:
Wieso denkst Du, sollte für irgendjemanden die Nutzung als Massenspeicher so wichtig sein? Das dürfte nur einen winzigen Bruchteil der Nutzer überhaupt interessieren. Vor allem aber sind doch offenbar gerade die, die sich dafür interessieren, eher computeraffin. Warum also hältst Du ausgerechnet diese Gruppe für unfähig, sich die benötigten Informationen zu beschaffen?

> Niemand, der halbwegs Ahnung von solchen Geräten im
> Allgemeinen hat, muss heutzutage noch davon ausgehen,
> dass der Datenseicher eines MP3-Players /
> Multimedia-Players oder Smart-Phones nicht als
> USB-Massenspeicher angesprochen werden kann, wenn der
> Hersteller darauf in der Produktbeschreibung nicht
> ausdrücklich hinweist.

Aha, und warum nicht? Nur bei irgendwelchen Billigplayern könnte das unter Umständen vorausgesetzt werden, sicherlich aber nicht bei komplexen Geräten.

> Hättest Du beim Lesen von iTunes unter
> "Systemvoraussetzungen" automatisch auf "kein
> USB-Massenpseicher" geschlossen

Durchaus, warum sonst würde denn eine solche Software benutzt werden müssen?

> bloß weil sie aus mangel an negaitven Erfahrungen nicht
> misstrauisch genug sind, auf den Gedanken zu kommen, dass
> manche Hersteller sich aus Eigennutz nicht an
> branchenübliche Standards halten und sich deshalb
> nirgendwo anders als beim Hersteller selbst informieren!

Warum sollte das auch eine negative Erfahrung sein, wenn sie merken, dass mit iTunes eine viel einfachere Synchronisierungsmöglichkeit besteht als bei der Nutzung als Massenspeicher? Ich würde mal sagen, sie sind in der Regel froh, dass es so einfach gehen kann.

Ciao,
Andreas.

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24.11.2009, 19:04 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Kai9:
Gerade bei Geräten, wie funktional umfangreich ausgestatteten Multimedia-Playern oder Smart-Phones ist es heute *gängige Praxis*, dass diese für die Synchronisation multimedialer Inhalte eine spezielle Software einsetzen.

Richtig. Es ist jedoch nicht *gängige Praxis*, bei eben solchen Geräten den Zugriff auf den Datenspreicher dieser Geräte durch Missachtung von Schnittstellenstandards zu blockieren. Sofern Du das auch als "groben Unfug" betrachten solltest, beweise mir das Gegenteil.

Zitat:
Original von Andreas_B:
Wieso denkst Du, sollte für irgendjemanden die Nutzung als Massenspeicher so wichtig sein? Das dürfte nur einen winzigen Bruchteil der Nutzer überhaupt interessieren.

Fakt ist, dass es einem Teil der Nutzer wichtig ist. Das lässt sich mittels einfacher Suche im Internet herausfinden. Wie viele in absoluten Zahlen Interesse daran haben, einen iPod, ein iPhone auch als USB-Massenspeicher nutzen zu können, darüber kann nur spekuliert werden. Aber wieso willst Du dauernd suggerieren, das Interesse einer Minderheit sei keine Rede wert? Seit wann ist Masse für Dich ein Beweis für richtig oder falsch?
Zitat:
Vor allem aber sind doch offenbar gerade die, die sich dafür interessieren, eher computeraffin.
Wo steht das? Schließt Du da einfach mal von Dich auf alle anderen oder gibt es dazu repräsentative Umfrageergebnisse?
Zitat:
Warum also hältst Du ausgerechnet diese Gruppe für unfähig, sich die benötigten Informationen zu beschaffen?
Die Gruppe der "Computeraffinen" ist wohl kaum unfähig, sich diese Infos zu "beschaffen". Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Doch auch Mitglieder dieser Gruppe müssen erst mal auf den Gedanken kommen, dass etwas nicht so ein könnte, wie sie es erwarten und worauf der Hersteller auch nicht ausdrücklich hingewiesen hat.
Zitat:
Aha, und warum nicht? Nur bei irgendwelchen Billigplayern könnte das unter Umständen vorausgesetzt werden, sicherlich aber nicht bei komplexen Geräten.
Aus welchem Grund sollte man ausgerechnet bei komplexen Geräten voraussetzen, dass sie einen branchenüblichen Standard nicht unterstützen, den andere komplexe Geräte gleicher Art beinhalten? Komplex ist doch kein Synonym für komplett anders.
Zitat:
Durchaus, warum sonst würde denn eine solche Software benutzt werden müssen?
Weshalb sollte man vermuten "müssen", dass die Angabe einer Software beinhaltet, dass ein Gerät einen branchenüblichen Schnittstellenstandard nicht unterstützt? Oder anders gefragt, wo steht denn da, dass iTunes dieses Gerät, dass über einen USB-Anschluss vefügt, nicht als standardisierten USB-Massenspeicher anspricht?
Zitat:
Warum sollte das auch eine negative Erfahrung sein, wenn sie merken, dass mit iTunes eine viel einfachere Synchronisierungsmöglichkeit besteht als bei der Nutzung als Massenspeicher? Ich würde mal sagen, sie sind in der Regel froh, dass es so einfach gehen kann.
Ich würde mal sagen, dass Dein persönliches Empfinden ebenso wenig als Regel betrachtet werden kann, wie das Meine.

Wir können das Thema nun noch ewig rauf und runter kauen, oder wir verbleiben bei der undramatischen Festestellung, dass wir an dem Punkt halt unterschiedlicher Meinung sind.
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24.11.2009, 19:35 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von Kai9:
Offenbar weißt du nicht, was "schmarotzen" wirklich bedeutet. Waren gegen Geld auszutauschen, fällt jedenfalls nicht unter diese Bezeichnung.

Wie bereits mehrfach erwähnt, für die per iTunes gekaufte Ware, hat Apple bereits Geld erhalten. Gleiches gilt für jeden verkaufen iPod und jedes verkaufte iPhone. Die Software iTunes selbst ist keine Ware, für die Apple Geld haben will. So what? Wo, bitte, "schmarotzt" denn Palm, wenn sie es ermöglichen, Palm Pre mittels iTunes mit Inhalten zu füllen? Wenn Apple wirklich clever wäre, würden sie die Füße still halten und sich darüber freuen, dass Palm Palm Kunden in den iTunes Store lockt. Irgendwie scheint Apple aber von der Überzeugungskraft ihres eigenen iTunes-Konzeptes nicht so ganz überzeugt zu sein, dass sie befürchten, Palm könne ihnen in hoher Zahl iPod oder iPhone Kunden wegschnappen. Denn immerhin fehlt dem Palm Pre doch die iTunes-Funktionalität. Womit wir wieder beim Thema wären; der Frage, warum ein Hersteller weit verbreitete technische Standards boykottiert. Was Verbraucher auf ganzer Linie überzeugt, verkauft sich doch eigentlich auch ohne irgendeine Einschränkung gegenüber Konkurrenzprodukten, einfach indem es besser ist als die Produkte der Konkurrenz, oder?

Zitat:
Die positiven Verkaufszahlen der letzten Jahre deuten jedenfalls sehr darauf hin. :dance2:

Oberflächlich betrachtet. Näher hingeschauft deuten positive Verkaufszahlen primär darauf hin, wer das agressivere Martketing betreibt. Den Rest erledigt der Heerdentrieb. Auf diese Weise hatte sich z. B. auch VHS gegen das qualitativ höherwertige Betamax durchgesetzt. Und auf diese Weise ist der Metro-Konzern zum Branchenriesen in Sachen Elektronikhandel geworden.
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25.11.2009, 14:11 Uhr

Kai9
Posts: 377
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Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Kai9:
Gerade bei Geräten, wie funktional umfangreich ausgestatteten Multimedia-Playern oder Smart-Phones ist es heute *gängige Praxis*, dass diese für die Synchronisation multimedialer Inhalte eine spezielle Software einsetzen.


Richtig. Es ist jedoch nicht *gängige Praxis*, bei eben solchen Geräten den Zugriff auf den Datenspreicher dieser Geräte durch Missachtung von Schnittstellenstandards zu blockieren.


Höre doch bitte mal auf, hier ständig derartigen Unsinn zu verbreiten. Es gibt diesbezüglich *keine* Missachtung irgendwelcher Schnittstellenstandards, denn die grundsätzliche Nutzung entsprechender Geräte als frei zugänglicher Massenspeicher *ist keine definierter Standard* und erst recht kein Schnittstellenstandard!

Zitat:
Aus welchem Grund sollte man ausgerechnet bei komplexen Geräten voraussetzen, dass sie einen branchenüblichen Standard nicht unterstützen, den andere komplexe Geräte gleicher Art beinhalten? Komplex ist doch kein Synonym für komplett anders.

Wenn es bei solchen Angelegenheiten tatsächlich vorwiegend darum gehen würde, sich nach angeblich "branchenüblichen Standards" zu richten, hätten wir heute wahrscheinlich noch immer Disketten als übliches Speichermedium am Computer, lediglich ein DOS-Eingabefenster zur Kommunikation mit dem Rechner und Handy-Hersteller, die dir WAP als dringend zu benutzenden Standard und demzufolge auch als "**Das Internet** für unterwegs" verkaufen würden.
Wenn man komplexe Geräte leicht verständlich und dementsprechend möglichst vielen Leuten zugänglich machen möchte, muss man entsprechend angepasste Lösungen bereitstellen. Das beinhaltet auch, dass man auf eine möglichst einheitlich/eindeutig gestaltete Benutzerführung setzt.

Zitat:
Weshalb sollte man vermuten "müssen", dass die Angabe einer Software beinhaltet, dass ein Gerät einen branchenüblichen Schnittstellenstandard nicht unterstützt? Oder anders gefragt, wo steht denn da, dass iTunes dieses Gerät, dass über einen USB-Anschluss vefügt, nicht als standardisierten USB-Massenspeicher anspricht?

USB als Schnittstellenstandard definiert nicht mal ansatzweise, dass ein Gerät direkt und ohne zusätzliche Software auch als Massenspeicher zu verwenden sein muss.

Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Kai9:
Offenbar weißt du nicht, was "schmarotzen" wirklich bedeutet. Waren gegen Geld auszutauschen, fällt jedenfalls nicht unter diese Bezeichnung.


Wie bereits mehrfach erwähnt, für die per iTunes gekaufte Ware, hat Apple bereits Geld erhalten. Gleiches gilt für jeden verkaufen iPod und jedes verkaufte iPhone.


Also ist doch in dieser Beziehung auch kein "Schmarotzen" im Spiel.

Zitat:
Die Software iTunes selbst ist keine Ware, für die Apple Geld haben will. So what?

Eine Dienstleistung seitens Apple ist es trotzdem. Was also bitte soll das mit "schmarotzen" zu tun haben?

Zitat:
Wo, bitte, "schmarotzt" denn Palm, wenn sie es ermöglichen, Palm Pre mittels iTunes mit Inhalten zu füllen?

Also Maja... :D Such dir bitte die Definition des Begriffs "schmarotzen" heraus und denke mal etwas genauer darüber nach, inwiefern Palm diesbezüglich welche Rolle einnimmt. Dann hast du auch die entsprechende Antwort auf deine Frage.

Zitat:
Wenn Apple wirklich clever wäre, würden sie die Füße still halten und sich darüber freuen, dass Palm Palm Kunden in den iTunes Store lockt.

Du bezeichnest es ernsthaft als "clever", wenn jemand nichts unternimmt, trotzdem seine Rechte missachtet werden? :lach:

Zitat:
Irgendwie scheint Apple aber von der Überzeugungskraft ihres eigenen iTunes-Konzeptes nicht so ganz überzeugt zu sein, dass sie befürchten, Palm könne ihnen in hoher Zahl iPod oder iPhone Kunden wegschnappen.

Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Indem Apple zu verhindern versucht, dass andere sich an ihrem Konzept und der dazu gehörenden Software bedienen, beweisen sie durchaus die eigene Überzeugung, dass ihr Konzept (dem Kunden neben einer Hardware auch eine dazu passende Softwarelösung bereitzustellen) sehr zum Erfolg beiträgt.

Zitat:
Denn immerhin fehlt dem Palm Pre doch die iTunes-Funktionalität.

Kein Grund sich deswegen gleich mal bei anderen Anbietern auf deren Kosten zu bedienen, so wie Palm das bei Apple tut.

Zitat:
Womit wir wieder beim Thema wären; der Frage, warum ein Hersteller weit verbreitete technische Standards boykottiert.

Noch einmal: Die Nutzung von Geräten wie u.a. Multimedia-Playern als einen für Anwender frei zugänglichen Massenspeicher *ist kein fest definierter Standard*, den man tatsächlich verletzen oder boykottieren könnte!!!

Zitat:
Was Verbraucher auf ganzer Linie überzeugt, verkauft sich doch eigentlich auch ohne irgendeine Einschränkung gegenüber Konkurrenzprodukten, einfach indem es besser ist als die Produkte der Konkurrenz, oder?

iTunes ist ein wesentlicher Teil, der das Gesamtprodukt (iPod/iPhone) entsprechend besser macht, als das der Konkurrenz. Mittlerweile solltest eigentlich auch du den Zusammenhang zwischen den Geräten und einer dazu passenden Softwarelösung endlich mal verstanden haben.

Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Kai9:
Zitat:
Original von Maja:
Wenn das Konzept iTunes + iPod/iPhone so fantastisch ist, dass es einen nur auf ganzer Linie überzeugen kann,


Die positiven Verkaufszahlen der letzten Jahre deuten jedenfalls sehr darauf hin.


Oberflächlich betrachtet. Näher hingeschauft deuten positive Verkaufszahlen primär darauf hin, wer das agressivere Martketing betreibt.


Mach bitte nicht den Fehler, hier "aggressives Marketing" automatisch mit "schlechtem Marketing" oder "Kundentäuschung" zu assoziieren.

Zitat:
Den Rest erledigt der Heerdentrieb.

Du behauptest also, dass der überwiegende Teil der iPod- und iPhone-Käufer ihre Kaufentscheidung nicht an den Eigenschaften und Möglichkeiten des Gerätes an sich ausgerichtet hätten, sondern lediglich deshalb kaufte, weil er ohne Sinn und Verstand der Masse folgte? Nun, ich bezweifle, dass du dieser Behauptung, die u.a. schon aufgrund der tatsächlich gebotenen Funktionsvielfalt und des damit verbundenen Bedienungskomforts entsprechender Geräte eher als unwahrscheinlich anzusehen ist, nur ansatzweise mit entsprechenden Fakten untermauern kannst.

Kai


[ Dieser Beitrag wurde von Kai9 am 25.11.2009 um 14:15 Uhr geändert. ]

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25.11.2009, 15:08 Uhr

Andreas_Wolf
Posts: 2980
Nutzer
> die grundsätzliche Nutzung entsprechender Geräte als frei zugänglicher
> Massenspeicher *ist keine definierter Standard* und erst recht kein
> Schnittstellenstandard!

Doch, natürlich. MSC bzw. UMS ist ein definierter (Software-)Schnittstellenstandard:

http://en.wikipedia.org/wiki/USB_mass-storage_device_class

Da gibt's die offizielle Spezifikation des Standards, bei den Erfindern von USB:

http://www.usb.org/developers/devclass_docs/usb_msc_overview_1.2.pdf

Nachtrag: aktuelle Version:
http://www.usb.org/developers/devclass_docs/usb-msc-overview-1.3b.pdf

> Die Nutzung von Geräten wie u.a. Multimedia-Playern als einen für Anwender
> frei zugänglichen Massenspeicher *ist kein fest definierter Standard*, den man
> tatsächlich verletzen oder boykottieren könnte!!!

Ein fest definierter Standard ist MSC/UMS schon mal, wie oben festgestellt. Ob man bei der Nichtnutzung eines Standards von "Verletzung" oder "Boykott" sprechen kann, ist aber auch in meinen Augen eher fraglich. "Verletzung" wäre eher, wenn ein Hersteller behauptet, einen bestimmten Standard zu unterstützen, diesen aber fehlerhaft implementiert hat.



[ Dieser Beitrag wurde von Andreas_Wolf am 26.11.2009 um 11:02 Uhr geändert. ]

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