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14.11.2009, 19:30 Uhr

November
Posts: 45
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Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber Aufbruchsstimmung verheißt der frühere Pop-Beauftragte der SPD ja nun nicht gerade.

Warum können sich die Sozialdemokraten denn nicht endlich wieder ihrer Wurzeln besinnen und sich offen und ungeschminkt der wahren Nöte in unserem Lande annehmen, eben der Sorgen des vielzitierten "Kleinen Mannes"?

Das absurde daran ist doch, daß sie gegenwärtig zwischen der sogar noch konturloseren CDU (Hand aufs Herz: Was hat die Bundestagswahl denn groß geändert?) und der Linkspartei bloß ein verlorenes Häuflein sind, während ihnen mit einem Kurt Schumacher oder - zumal dem gereiften - Helmut Schmidt die Stimmen nur so zuflögen.

Denn die SPD hätte eigentlich eine Riesenchance. In einem Meinungsartikel wurde es heute so ausgedrückt: Vielleicht ist es ja ein Wink des Schicksals, daß Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky Sozialdemokraten sind.

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14.11.2009, 20:42 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von November:
Denn die SPD hätte eigentlich eine Riesenchance. In einem Meinungsartikel wurde es heute so ausgedrückt: Vielleicht ist es ja ein Wink des Schicksals, daß Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky Sozialdemokraten sind.


Wen sollte es wohl wundern, wenn in einem am politisch rechten Rand orientiertes Blatt wie "Junge Freiheit" bejubelt wird, dass ewig Gestrige in der SPD in ihr ausländerfeindliches Horn tuten?
--
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16.11.2009, 12:25 Uhr

November
Posts: 45
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Ach Maja, Du scheinst weder in einem "kulturell bereicherten" Stadtteil zu leben noch schulpflichtige Kinder/Enkel zu haben.

Ich wünsche Dir jedenfalls aufrichtig ein möglichst langes Leben bei bester Gesundheit, auf daß Du die Früchte der von Deiner Generation mit ihrem Wahlverhalten unumkehrbar eingeleiteten Umvolkung unseres Landes noch gründlich wirst genießen dürfen.

Helmut Schmidt ist da wesentlich einsichtiger, aber der ist für Dich ja auch bloß ein "Ewiggestriger": Die Sozialdemokratie habe möglicherweise noch nicht in ihrer Breite verstanden, „wie sehr sich die Gesellschaft verändert hat“, sagte Schmidt dem „Hamburger Abendblatt“ vom Samstag. Heute stünden „andere Fragen im Zentrum als die der Arbeiterbewegung“. Als Beispiel nannte er die Integration der sieben Millionen Zuwanderer in Deutschland. „Es gibt keine politische Partei in Deutschland, die die Integration als zentrales Thema begriffen hat – auch nicht die SPD.“.

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16.11.2009, 12:38 Uhr

Oberlui
Posts: 118
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@November:
"....Umvolkung unseres Landes...."

Was meinst Du denn damit?

8o 8o 8o 8o 8o

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16.11.2009, 13:09 Uhr

Dr_Dom
Posts: 655
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Die SPD hat ihr Chance vertan!

Sicher ist Integration ein wichtiger Punkt, nur sollte sich die SPD gerade für die stümperhafte Umsetzung der Agenda2010 entschuldigen und vorschlagen wie die Agenda besser umzusetzen ist! Das zumindest habe ich mir von dem Parteitag erhofft! Aber ...PUSTEKUCHEN!

Es kann nicht sein das jemand sein leben lang schuftet und nach einem Jahr HartzIV bekommt, wie jemand der seinen Arsch noch nie bewegt hat! Nur, da es keine Arbeiter in den Reihen der SPD gibt und schon mal gar nicht auf das Volk gehört wird....wird es wohl auch diesmal wieder nichts mit der SPD!

Ob sie nun anfängt sich weiter Links zu orientieren oder weiterhin versucht in der schon von allen anderen besetzten Mitte fuß zu fassen, wird solange scheitern bis sich jemand von dort OBEN mal herunter begibt und vielleicht mal ins Volk hört. Auch die Rente mit 67 ist doch wohl der blanke Hohn. Vielleicht mit einem lockern Büro-Job zu schaffen aber für die Leute welche noch mit ihrer Hände Arbeit Geld verdienen, kaum nachzuvollziehen, dieser Blödsinn. Aus meiner bescheidenen Sicht hat die SPD gerade für ihre Klientel „ Arbeiter!“ zuviel Unsinn getrieben, Schröder, Münte und vor allem Clement der ....Lobbyist „ Zeitarbeit!“ haben die Arbeiterschaft verraten! Daran wird die SPD noch lange zu tragen haben!

Solange die sich nicht dazu bekennen das in den 11 Jahren SPD Regierung viel Ungerechtigkeit und Elend verursacht wurden, werde ich mich nicht mehr zur SPD bekennen!

Wie viel Arbeiter sitzen im Bundestag, für welche Partei? Kann man das irgendwo erlesen?
--
wenn dein Rechner defekt ist, funktioniert der Ersatzrechner erst recht nicht

Murphy


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16.11.2009, 14:50 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von Dr_Dom:
Sicher ist Integration ein wichtiger Punkt,

Natürlich. Nur sind ausweisen und nicht mehr reinlassen wollen defakto nun mal keine Maßnahmen zur Integration.
Zitat:
nur sollte sich die SPD gerade für die stümperhafte Umsetzung der Agenda2010 entschuldigen und vorschlagen wie die Agenda besser umzusetzen ist! Das zumindest habe ich mir von dem Parteitag erhofft! Aber ...PUSTEKUCHEN!
Diese Partei konzentriert sich derzeit drauf, die Rolle rückwärts zu proben.
Zitat:
Es kann nicht sein das jemand sein leben lang schuftet und nach einem Jahr HartzIV bekommt, wie jemand der seinen Arsch noch nie bewegt hat!
Es scheint Dir entgangen zu sein, dass ausgerechnet an dem Punkt bereits von der letzten Bundesregierung deutlich nachgebessert wurde. Beginnend mit dem 50. Lebensjahr besteht seit dem 1. August 2008 in Abhängigkeit von Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung eine gestaffelte, verlängerte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I über 15, 18, 24 Monate: http://www.focus.de/politik/deutschland/arbeitslosengeld-i_aid_139418.html

50 Jahre + min. 30 Versicherungsmonate = 15 Monate ALG I
55 Jahre + min. 36 Versicherungsmontae = 18 Monate ALG I
58 Jahre + min. 48 Versicherungsmonate = 24 Monate ALG I

Zitat:
Auch die Rente mit 67 ist doch wohl der blanke Hohn. Vielleicht mit einem lockern Büro-Job zu schaffen aber für die Leute welche noch mit ihrer Hände Arbeit Geld verdienen, kaum nachzuvollziehen, dieser Blödsinn.
Nun, genau das wird derzeit innerhalb der SPD diskutiert; Möglichkeiten einer Staffelung nach Berufsgruppen. Allerdings möchte ich dabei darauf hinweisen, dass Büroarbeit nicht per se weniger fordert als körperliche Tätigkeiten. Das kann aber wohl nur nachvollziehen, wer Beides aus eigener Erfahrung kennt.

Zitat:
Solange die sich nicht dazu bekennen das in den 11 Jahren SPD Regierung viel Ungerechtigkeit und Elend verursacht wurden, werde ich mich nicht mehr zur SPD bekennen!
Die Tatsache, dass niedrigen Einkommen auch hohe gegenüberstehen, macht aus niedrigen Einkommen noch kein "Elend". Sachlich betrachtet kommt man zu dem Schluss, dass ergriffene Maßnahmen stellenweise zu einer Schieflage im Sozialsystem geführt haben. Nachbesserungen hier dürfen jedoch nicht dazu führen, dass Erwerbstätigkeit an Attraktivität verliert. Für einen gangbaren Weg halte ich die Ansätze, die eine Erhöhung von Hinzuverdienstgrenzen beinhalten. Darüber hinaus sollten Leistungssätze häufiger den Veränderungen des Preisniveaus angepasst werden. Zu bedenken dabei ist allerdings, dass das durchaus auch mal zu einer Senkung der Leistungssätze führen könnte, wenn die Lebenshaltungskosten sinken, wie in jüngster Vergangenheit geschehen. Das sollte IMHO ausgeschlossen sein, denn eine zeitnahe Reaktion auf wieder steigende Preise ist dem System nicht möglich.

Zitat:
Wie viel Arbeiter sitzen im Bundestag, für welche Partei? Kann man das irgendwo erlesen?

Es steht jedem frei, im Internet den Werdegang von Abgeordneten zu recherchieren. Es steht ebenso jedem frei, sich kommunalpolitisch zu engagieren, was auch die Chance eröffnet, irgendwann Abgeordneter im Deutschen Bundestag werden zu können.
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 16.11.2009 um 14:51 Uhr geändert. ]

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16.11.2009, 15:22 Uhr

Dr_Dom
Posts: 655
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Zitat:
Original von Maja:
Es scheint Dir entgangen zu sein, dass ausgerechnet an dem Punkt bereits von der letzten Bundesregierung deutlich nachgebessert wurde. Beginnend mit dem 50. Lebensjahr besteht seit dem 1. August 2008 in Abhängigkeit von Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung eine gestaffelte, verlängerte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I über 15, 18, 24 Monate: http://www.focus.de/politik/deutschland/arbeitslosengeld-i_aid_139418.html

50 Jahre + min. 30 Versicherungsmonate = 15 Monate ALG I
55 Jahre + min. 36 Versicherungsmontae = 18 Monate ALG I
58 Jahre + min. 48 Versicherungsmonate = 24 Monate ALG I


Naja, Deutliche nachbesserung sieht für mich anders aus! mit 58Jahren hast du eventuel schon fast 40 Jahre geschuftet, nach 24 Monaten wirst du aber dennoch wie einer der NIE gearbeitet hat behandelt!

Zitat:
Original von Maja:
Nun, genau das wird derzeit innerhalb der SPD diskutiert; Möglichkeiten einer Staffelung nach Berufsgruppen. Allerdings möchte ich dabei darauf hinweisen, dass Büroarbeit nicht per se weniger fordert als körperliche Tätigkeiten. Das kann aber wohl nur nachvollziehen, wer Beides aus eigener Erfahrung kennt.


Das mag sein, lassen wir uns überraschen was dabei raus kommt!
Zitat:
Original von Maja:
Es steht jedem frei, im Internet den Werdegang von Abgeordneten zu recherchieren. Es steht ebenso jedem frei, sich kommunalpolitisch zu engagieren, was auch die Chance eröffnet, irgendwann Abgeordneter im Deutschen Bundestag werden zu können.
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 16.11.2009 um 14:51 Uhr geändert. ]


Nur, als Arbeiter bist du dann deinen Job los, den wird dir kein Arbeitgeber frei halten!


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Murphy


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16.11.2009, 17:12 Uhr

DrNOP
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Zitat:
Original von Dr_Dom:
Nur, als Arbeiter bist du dann deinen Job los, den wird dir kein Arbeitgeber frei halten!

Dafür ist ja die Rente gedacht, die du schon nach einer Amtszeit oder so bekommst. Nur bekommen die ganzen Beamten, Selbständige etc. diese Rente halt zusätzlich zu ihrem nachfolgenden Einkommen, wenn sie wieder in ihrem alten Job sind.
--
Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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16.11.2009, 18:33 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von Dr_Dom:
Naja, Deutliche nachbesserung sieht für mich anders aus! mit 58Jahren hast du eventuel schon fast 40 Jahre geschuftet, nach 24 Monaten wirst du aber dennoch wie einer der NIE gearbeitet hat behandelt!


Nur was ALG II betifft. Darüber hinaus hat ein 58-Jähriger mit (fast) 40 Versicherungsjahren in der Regel bereits eine Rente in Sichtweite, von der jemand, der nie gearbeitet hat, nur träumen kann. 8)

Zitat:
Nur, als Arbeiter bist du dann deinen Job los, den wird dir kein Arbeitgeber frei halten!

Kommunalpolitker oder Bürgermeister sein, sind in der Regel Ehrenämter. Das bedeutet, man bleibt in seinem Job und der Arbeitgeber muss einen zur Wahrnehmung seiner politischen Pflichten freistellen (Sitzungen). Verdienstausfall und eine Aufwandsentschädigung zahlt in der Regel die Kommune. Wie das in dem Bundesland, der Gemeinde geregelt ist, in der Du wohnst, kannst Du u.a. beim Bürgermeister selbst erfragen.

Wie man ehrenamtlicher Kommunalpolitiker wird? Am Ehesten über eine Mitgliedschaft in einer Partei, in der man sich erst mal einen entsprechenden Namen machen muss, um für ein solches Amt vorgeschlagen zu werden, auf die Wahlliste zu kommen.
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16.11.2009, 18:36 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von DrNOP:
Zitat:
Original von Dr_Dom:
Nur, als Arbeiter bist du dann deinen Job los, den wird dir kein Arbeitgeber frei halten!

Dafür ist ja die Rente gedacht, die du schon nach einer Amtszeit oder so bekommst. Nur bekommen die ganzen Beamten, Selbständige etc. diese Rente halt zusätzlich zu ihrem nachfolgenden Einkommen, wenn sie wieder in ihrem alten Job sind.

Mit dem Satz bezog sich Dr_Dom auf meine Anmerkungen über die Möglichkeit eines jeden, sich kommunalpolititisch zu engagieren, wie aus dem Zitat darüber in seinem Beitrag hervorgeht.
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17.11.2009, 11:14 Uhr

DrNOP
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Und?
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17.11.2009, 17:51 Uhr

Maja
Posts: 15429
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@DrNOP:

Kommunalpolitiker (Stadt-, Gemeinderat, Bürgermeister) erwerben in ihrer Amtszeit in der Regel keine Pensinosanwartschaften, weil sie dieses Amt in der Regel ehrenamtlich ausüben.
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17.11.2009, 18:39 Uhr

DrNOP
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@Maja:
Aber wenn sie das Amt ehrenamtlich ausüben, müssen sie irgendwo anders Geld zum Leben her kriegen. Es muß ihnen also kein Arbeitgeber einen Platz frei halten, weil sie den nie hergeben, nicht?

Insofern wäre also schon Dr_Doms Antwort auf deinen Beitrag fehlerbehaftet gewesen, nicht meine Antwort auf seinen Beitrag.
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17.11.2009, 19:45 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von DrNOP:
@Maja:
Aber wenn sie das Amt ehrenamtlich ausüben, müssen sie irgendwo anders Geld zum Leben her kriegen. Es muß ihnen also kein Arbeitgeber einen Platz frei halten, weil sie den nie hergeben, nicht?

Insofern wäre also schon Dr_Doms Antwort auf deinen Beitrag fehlerbehaftet gewesen, nicht meine Antwort auf seinen Beitrag.


Alle Beiträge lesen!!!
http://www.amiga-news.de/forum/thread.php?id=32203&BoardID=5#328903 (Letzter Absatz.)

Nachtrag: Damit das klar wird. Die Leute üben weiterhin ihren Job aus!

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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 17.11.2009 um 19:47 Uhr geändert. ]

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17.11.2009, 20:55 Uhr

Wolfman
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Bürgermeister sind (zumindest in B-W) in der Regel Wahlbeamte (in unserem Landkreis gibt es eine Ausnahme von der Regel - die kleinste Gemeinde des Kreises hat einen ehrenamtlichen BM, afaik macht das z.Zt. der einer anderen Gemeinde als "Zweitjob")
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God forgives - who forgives God ?

[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 17.11.2009 um 20:56 Uhr geändert. ]

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17.11.2009, 23:25 Uhr

hjoerg
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@Wolfman:
Ist das nicht ansich schon eine Frechheit?
Rechtlich wohl auch sehr zweifelhaft...

Naa, das alte BW ;)

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Nethands


[ Dieser Beitrag wurde von hjoerg am 17.11.2009 um 23:26 Uhr geändert. ]

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17.11.2009, 23:35 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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@hjoerg:
in der Gemeinde wohnen vermutlich weniger Leute als in einem Berliner Mehrfamilienhaus ;)
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God forgives - who forgives God ?

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17.11.2009, 23:39 Uhr

hjoerg
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@Wolfman:
Ja ich hatte schon das Vergnügen: Im Ländle gelten andere Gesetze.

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by WinUAE
hjörg :dance2:
Nethands

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18.11.2009, 09:53 Uhr

DrNOP
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@Maja:
Ich versteh' nicht was du mir sagen willst, außer daß du mich anmachst für einen Beitrag den ich deiner Meinung nach vor meiner Antwort hätte lesen sollen obwohl du ihn erst nach meiner Antwort verfaßt hast. Das ist mir zu doof.
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18.11.2009, 13:11 Uhr

Maja
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@Wolfman:

Ich sprach auf die gesamte BRD bezogen von "in der Regel ehrenamtlich", weil kommunale Selbstverwaltung etwas ist, das unterschiedlich geregelt wird. Meines Wissens ist bundesweit die Mehrheit aller Bürgermeister ehrenamtlich tätig. Regional wird dabei ggf. auch noch zwischen Bürgermeister und Oberbürgermeister unterschieden.

@hjoerg

http://bundesrecht.juris.de/gg/art_28.html
Zitat: "Die Gewährleistung der Selbstverwaltung umfaßt auch die Grundlagen der finanziellen Eigenverantwortung; zu diesen Grundlagen gehört eine den Gemeinden mit Hebesatzrecht zustehende wirtschaftskraftbezogene Steuerquelle."

Das beinhaltet das Recht von Kommunen, im Rahmen der Selbstverwaltung auch selbst zu entscheiden, ob ein Bürgermeister Haupt- oder Ehrenamtlich tätig wird.

@DrNOP

Mein Beitrag vom 17.11.2009, 19:45 Uhr müsste Dir eigentlich gesat haben, dass die Antwort auf Deinen Beitrag vom 17.11.2009, 18:39 Uhr, bereits in einem Beitrag vom 16.11.2009, 18:33 Uhr steht.

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18.11.2009, 13:54 Uhr

hjoerg
Posts: 3787
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@Maja:
Du hast die Aussage nicht verstanden.

Demzufolge sind der LINK und die freie Interpretation von Dir in keinem kausalen Zusammenhang.

Im Übrigen kenne ich kaum einen Bürgermeister der Ehrenamtlich tätig ist. Vielleicht in kleineren Gemeinden. Hat aber mit der Aussage Wolf./HJ. auch nix zutun.
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Nethands

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18.11.2009, 13:58 Uhr

Dr_Dom
Posts: 655
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Das schöne an diesem Thread ist aber...dass nicht wirklich jemand auf diesen Blödsinn von der Junge Freiheit eingegangen ist, toll!

Komisch das hier immer in fast gleichen abständen so ein Schwachmat versucht seinen Dünnsinn zu verbreiten?!?!?

DrNOP und Maja THX für die Info.....also wird es wohl doch nichts mit meiner Bewerbung als Bürgermeister! ;-)

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Murphy


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18.11.2009, 14:09 Uhr

Mika
Posts: 445
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Zitat:
Original von hjoerg:
@Maja:
Du hast die Aussage nicht verstanden.

Demzufolge sind der LINK und die freie Interpretation von Dir in keinem kausalen Zusammenhang.

Im Übrigen kenne ich kaum einen Bürgermeister der Ehrenamtlich tätig ist. Vielleicht in kleineren Gemeinden. Hat aber mit der Aussage Wolf./HJ. auch nix zutun.


Die ehrenamtlichen Bürgermeister gab es früher häufiger, da es meistens noch einen Stadt/Gemeinde-Direktor gegeben hat, jetzt nimmt der Bürgermeister die Aufgaben in einer Person wahr und ist jetzt ein Beamter auf Zeit (selbstständige Gemeinden), die stellvertretenden Bürgermeister oder Ortsbürgermeister sind alle ehrenamtlich tätig!

Mfg

Mika


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21.11.2009, 14:21 Uhr

Maja
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@Mika:

Danke für die Verdeutlichung der Bedeutung der Hirachien, die offenbar nicht jeder erfasst hatte. Hinzuzufügen wäre noch, dass es neben Orstbürgermeistern, Bürgermeistern und Oberbürgermeistern auch Kommunalpolitiker in Stadträten, Städteregionsräten und Städteregionstagen, Kreistagen gibt.
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