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amiga-news.de Forum > Get a Life > Wahlergebnis NRW? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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09.05.2010, 18:55 Uhr

Rudi
Posts: 834
Nutzer
Diskutiert bitte!

Quasi ein Linksrutsch, aber nicht zugunsten der SPD.
Sehr erfreulich für die Grünen. Achtung vor den Linken!

Gruß aus Niedersachen...

--
A4000, CSPPC, 128MB RAM, OS3.9, GREX, Voodoo3, Terratec128i

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09.05.2010, 19:52 Uhr

Dr_Dom
Posts: 655
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FDP, Frech, Dumm, Peinlich über 6% ??? das kann nur Wahlbetrug sein!
--
wenn dein Rechner defekt ist, funktioniert der Ersatzrechner erst recht nicht

Murphy


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09.05.2010, 20:21 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Der Stammtisch tag wieder... :sleep:
--
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10.05.2010, 01:04 Uhr

Blueluna
Posts: 161
[Benutzer gesperrt]
die wahlbeteiligung ist sehr gering.
würden alle berechtigten wählen,
würde das ergebnis ganz anders aussehen.


ich tippe darauf, dass die eine große Koalition anstreben.
... mal schauen

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10.05.2010, 01:54 Uhr

pixl
Posts: 2581
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ohne jetzt irgendein Statement abzugeben, kurz vor 2:00 und immer noch kein Ergebnis, es bleibt spannend. Immerhin geht es "nur" um 0,1%.


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10.05.2010, 14:07 Uhr

rbn
Posts: 2001
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Schönes Ergebnis. Gefällt mir. Neue Möglichkeiten tuen sich auf.

rbn

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10.05.2010, 16:10 Uhr

Maja
Posts: 15429
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@rbn:

Neue Möglichkeiten? Wahlergebnisse ohne klare Mehrheitsverhältnisse können gar nicht schön sein. Damit kommt höchstens eine Zweckgemeinschaft zustande, in der sich alle gegenseitig blockieren, aber keine handlungsfähige Regierung. Endloses Debattieren statt regieren. Vermittlungsausschüsse statt klarer Linie. Jeder Koalitionspartner wird dem Anderen die Schuld geben. Die Oppositionsparteien weden sich wie immer mit Polemik profilieren. Und je nach dem, wer jetzt mit wem in NRW koalieren wird, wird es auch im Bundesrat zu profilneurotischen Blockaden kommen. Und bei der nächsten Wahl wird die Wahlbeteiligung nochmal niedriger sein, noch weniger werden wissen, was sie wählen sollen. Nichts von wegen "neue" Möglichkeiten.

Ganz abgesehen davon sind ohnehin weit und breit keine neuen Ideen in Sicht, nur längst bekannte Ideologien, die dem Volk auf Dauer außer mehr staatlicher Kontrolle und Bürokratie auch nichts bringen werden und in der Praxis zudem weltweit bereits mehrfach im Desaster mündeten. Auf solche Experimente mit aufgewärmtem Kaffee in verkleideter Kanne kann ich gut verzichten. Zumal die ideologischen Grundlagen von Sozialismus und Kommunismus in weiten Teilen in krassem Widerspruch zu EU-Recht stehen.

Just my 2 Cents.
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 10.05.2010 um 16:11 Uhr geändert. ]

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10.05.2010, 19:14 Uhr

pixl
Posts: 2581
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@Maja:
nun ja irgednwie ist es lustig da wird gewählt und es kommt etwas dabei heraus was sehr viele eigentlich SO nicht wollten. Besonders lustig ist wenn vom Wählerauftrag geredet wird.
Zitat:
Ganz abgesehen davon sind ohnehin weit und breit keine neuen Ideen in Sicht, nur längst bekannte Ideologien, die dem Volk auf Dauer außer mehr staatlicher Kontrolle und Bürokratie auch nichts bringen werden und in der Praxis zudem weltweit bereits mehrfach im Desaster mündeten. Auf solche Experimente mit aufgewärmtem Kaffee in verkleideter Kanne kann ich gut verzichten. Zumal die ideologischen Grundlagen von Sozialismus und Kommunismus in weiten Teilen in krassem Widerspruch zu EU-Recht stehen.
Davon ausgehend das Du eine bestimmte Partei meinst antworte ich mal folgendes:
Es ist nämlich so das diese Partei die im Wahlkampf so gerne mit netten Parolen wie " Reichtum für Alle" für sich wirbt aber ganz anders ist wenn sie mitregiert nämlich opportun und und alles andere als Kämpferisch da ist sich auch nicht zu schde genau das zu tun was sie anderen gerne vorwirft. Immerhin wohne ich einem Bundesland wo es eine Rot/rote Regierung gibt und das obwohl etwas anders möglich war.

[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 10.05.2010 um 22:13 Uhr geändert. ]

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11.05.2010, 17:31 Uhr

Holger
Posts: 8082
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Zitat:
Original von Maja:
Neue Möglichkeiten? Wahlergebnisse ohne klare Mehrheitsverhältnisse können gar nicht schön sein.

Stimmt, die könnten womöglich in so etwas wie echter Demokratie, statt der üblichen vier-Jahres-Diktatur, resultieren. Brrr.
Zitat:
Und bei der nächsten Wahl wird die Wahlbeteiligung nochmal niedriger sein, noch weniger werden wissen, was sie wählen sollen. Nichts von wegen "neue" Möglichkeiten.
Jaaaa...
Bisher war's halt meistens so, dass eine Partei mit absoluter Mehrheit die Gelegenheit hatte, zu schalten und zu walten wie sie wollte, und den Karren in den Dreck zu fahren, auf dass sie danach abgewählt wurde, damit die andere Partei mit absoluter Mehrheit den Karren noch tiefer in den Dreck fahren konnte, auf dass wieder die andere Partei ans Ruder kam, und der Kreis sich schließt.

Dass die Wahlbeteiligung in den Keller geht und die Wähler nicht wissen, was sie wählen sollen, ist nicht die Wirkung von fehlenden Mehrheiten, sondern die Ursache.

Erstaunlich ist eher, dass es immer noch Wähler gibt, die glauben, sie wüssten, was sie wählen sollen.
Zitat:
Ganz abgesehen davon sind ohnehin weit und breit keine neuen Ideen in Sicht, nur längst bekannte Ideologien, die dem Volk auf Dauer außer mehr staatlicher Kontrolle und Bürokratie auch nichts bringen werden und in der Praxis zudem weltweit bereits mehrfach im Desaster mündeten.
Von wem redest Du jetzt?
CDU,
SPD,
...
Zitat:
Zumal die ideologischen Grundlagen von Sozialismus und Kommunismus in weiten Teilen in krassem Widerspruch zu EU-Recht stehen.
Die ideologischen Grundlagen einer Christlich Demokratische Union steht ebenfalls in weiten Teilen in krassem Widerspruch zu EU-Recht und Grundgesetz.

Aber was spielt das noch für eine Rolle in einer Zeit, in der nicht nur die aktuelle Regierungspolitik, sondern eben auch jenes EU-Recht oftmals im Widerspruch zu unserem Grundgesetz steht...

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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11.05.2010, 17:44 Uhr

Holger
Posts: 8082
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Zitat:
Original von pixl:
Es ist nämlich so das diese Partei die im Wahlkampf so gerne mit netten Parolen wie " Reichtum für Alle" für sich wirbt aber ganz anders ist wenn sie mitregiert nämlich opportun...

Du meinst wohl eher, sie betreibt Realpolitik. Und dass es in Berlin keinen Reichtum zu verschenken, sondern nur einen von der berliner CDU hinterlassenen Schuldenberg zu verwalten gibt, sollte auch hinlänglich bekannt sein. Insbesondere sollte man auch das Gerichtsurteil berücksichtigen, das besagt, dass Bundesländer, die noch nicht alle unsozialen Möglichkeiten ausgeschöpft haben (wie z.B. kommunales Wohneigentum an private Firmen zu verramschen), keinen Anspruch auf Bundeshilfe haben.

Mich würde aber auch mal interessieren, wie viele Menschen diese Partei tatsächlich aufgrund dieser Wahlversprechen wählen. Da es nicht ihre erste Amtszeit ist, können das eigentlich nicht so viele sein.

--
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Edit: dass und das

[ Dieser Beitrag wurde von Holger am 11.05.2010 um 17:59 Uhr geändert. ]

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11.05.2010, 18:53 Uhr

pixl
Posts: 2581
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@Holger:
Zitat:
Du meinst wohl eher, sie betreibt Realpolitik. Und dass es in Berlin keinen Reichtum zu verschenken, sondern nur einen von der berliner CDU hinterlassenen Schuldenberg zu verwalten gibt, sollte auch hinlänglich bekannt sein.
Es spricht ja auch nix dagegen das sie genau dieses tut aber dann sollte sie sich auch dazu bekennen, statt sich im Wahlkampf und in der Öffentlichkeit als der soziale Wohltäter aufzuspielen. Das sie reale Politik betreiben können war ja auch der Hauptgrund warum Wowereit mit ihnen und nicht den Berliner Grünen koaliert hat , die ja reichlich verworrene Forderungen wie Privatisierung der BVG gestellt haben.
Statt mit Ideologien herumzuwerfen sollte die Linke eben auch klare und reale Ziele vertreten was sie anscheinend in NRW eben nicht tut.
Das Berlin wirklich kein Geld hat sehe ich jeden Tag. Direkt im Haus ist ein Bürgeramt wo sich jeden Tag die Warteschlangen auftun weil es personell unterbesetzt ist.
Und es gibt ja auch Maßnahmen in Berlin die ja wirklich vorbildlich sind der Berlinpass zum Beispiel. Auch wenn dessen Durchführung etwas unglücklich ist da es auf die personell unterbesetzten Bürgerämtern abgewälzt wird.
Zitat:
Mich würde aber auch mal interessieren, wie viele Menschen diese Partei tatsächlich aufgrund dieser Wahlversprechen wählen. Da es nicht ihre erste Amtszeit ist, können das eigentlich nicht so viele sein.
Wahrscheinlich nicht aber Berlin ist auch Hochburg der ehemaligen PDS jetzigen Linke da gibt es eben Stammwähler die loyal zu dieser Partei stehen genauso wie es dort auch Stammwähler der AL jetzigen Grünen gibt

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11.05.2010, 18:59 Uhr

AmigaPapst
Posts: 980
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Das Linke und Grüne soviel dazu gewinnen konnten finde ich schon ein wenig erschreckend.
Wenigsten ist die CDU wieder stärkste Kraft geworden, schliesslich kann sich das Ergebnis der Regierung dort eigentlich sehen lassen. Die Verluste haben sicherlich zum großen Teil mit der schlechten Bundespolitik zu tun.
Ich denke es wird auf eine große Koalition hinauslaufen. Das entspricht auch am ehesten dem Wählerwillen. Ein Linksbündis kann sich die SPD sicherlich nicht leisten, ansonsten fallen die Werte wieder unter 25 % bei der nächsten Wahl.
Die große Koalition wäre ehrlich gesagt auch mein Wunschbündnis gewesen, denn für mich sind nur diese beiden Parteien eigentlich wählbar.

Hier nochmal die Zahlen:
CDU 34,6 %
SPD 34,5 %
FDP 6,7 %
Grüne 12,1 %
Linke 5,6 %

Übrigens 1970 war es schonmal ähnlich knapp:
CDU 46,3 %
SPD 46,1 %
FDP 5,5 %

--
:boing: AmigaOne XE G3 750FX 800Mhz/Sil0680/512MB + Radeon 9000 128 MB + AmigaOS 4.1
:dance1: A4000T CyberstormPPC 604e 200Mhz/060/128MB + CybervisionPPC 8MB + AmigaOS 4
und viele Amigas mehr...

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11.05.2010, 21:26 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von Holger:
Du meinst wohl eher, sie betreibt Realpolitik. Und dass es in Berlin keinen Reichtum zu verschenken, sondern nur einen von der berliner CDU hinterlassenen Schuldenberg zu verwalten gibt, sollte auch hinlänglich bekannt sein.

Das wusste diese Partei bevor sie sich das erste Mal dort zur Wahl stellte. Trotzem versprach sie wider besseren Wissens das das Paradies auf Erden vor allem für Geringverdiener und Arbeitssuchende. Ob der Berliner Schuldenberg unter der Federführung einer anderen Partei heute allerdings signifikant niedriger wäre, das wird sich mangels Parallelwelt indes nicht beweise lassen. Insofern ist hinglänglich nur bekannt, dass Berlin, wie das gesamte Gebiet der ehm. DDR, gewisse Altlasten aufzuarbeiten hatte und noch immer hat, die von einem Teil derer hinterlassen wurden, die sich nun unter anderem Namen anschicken, das Zepter wieder in die Hand zu nehmen. Diese Polemik gefällt Dir weniger als Deine Eigene? Nun, das ist nunmal meine Meinung dazu. Und da Du so erpicht bist auf "echte" Demokratie, wirst Du damit wohl oder übel leben müssen.
Zitat:
Insbesondere sollte man auch das Gerichtsurteil berücksichtigen, das besagt, dass Bundesländer, die noch nicht alle unsozialen Möglichkeiten ausgeschöpft haben (wie z.B. kommunales Wohneigentum an private Firmen zu verramschen), keinen Anspruch auf Bundeshilfe haben.
Ob das was "verramscht" wird oder einfach nicht mehr wert ist, sei dahingestellt. Die Kosten für Verwaltung, Sanierung und Erneuerung kommunalen Wohneigentums ist allerdings tatsächlich nicht Aufgabe des Bundes, sprich, dafür müssen sich Steuerzahler anderer Bundesländer nicht verschulden. Und ich will, das dass so bleibt.
Zitat:
Mich würde aber auch mal interessieren, wie viele Menschen diese Partei tatsächlich aufgrund dieser Wahlversprechen wählen. Da es nicht ihre erste Amtszeit ist, können das eigentlich nicht so viele sein.
Ach so. Man muss also davon ausgehen, dass diese Versprechen jetzt nicht mehr gelten. Schön. Ein Grund mehr, sie nicht zu wählen.
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 11.05.2010 um 21:27 Uhr geändert. ]

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11.05.2010, 22:33 Uhr

pixl
Posts: 2581
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@Maja:
Zitat:
Das wusste diese Partei bevor sie sich das erste Mal dort zur Wahl stellte. Trotzem versprach sie wider besseren Wissens das das Paradies auf Erden vor allem für Geringverdiener und Arbeitssuchende.

Das ist ja genau DAS was ich meine, statt reale Ziele zu nennen verschanzt sich diese Partei hinter schön klingenden und unrealistischen Wahlversprechen. und esw gibt ja gewisse Erleichterungen für arbeitslose und Geringverdiener , der berlin pass, damit kann man vergünstigt mit der BVG fahren, und öffentliche Einrichtungen besuchen. Das gilt eben für Hartz IV, sowie Sozialhilfe Empfänger und auch solche die ergänzende Leistungen bekommen.
Ich habe das persönlich von der Beauftragten bestätigt bekommen da wir ( meine Frau und Ich ) so eine Art Sonderfall sind. Das ist immerhin schon etwas .
Zitat:
. Insofern ist hinlänglich nur bekannt, dass Berlin, wie das gesamte Gebiet der ehm. DDR, gewisse Altlasten aufzuarbeiten hatte und noch immer hat, die von einem Teil derer hinterlassen wurden, die sich nun unter anderem Namen anschicken, das Zepter wieder in die Hand zu nehmen.
also das ist SO eben nicht ganz richtig. Vielmehr war es CDU die in Berlin unter Ihrer Federführung immer tiefer in den Schuldenberg getrieben hat. Die Altlasten aus DDR Zeiten spielen da eher eine untergeordnete Rolle.
Immerhin hat die CDU seit der wende etliche Jahre regiert und ist erst 2001 von einem Rot/Roten Senat abgelöst worden
Zitat:
Ob der Berliner Schuldenberg unter der Federführung einer anderen Partei heute allerdings signifikant niedriger wäre, das wird sich mangels Parallelwelt indes nicht beweise lassen.
Wie ich schon sagte der Schuldenberg wurde von der CDU exorbitant durch Misswirtschaft in die Höhe getrieben insofern kann man schon vergleiche heranziehen.

[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 11.05.2010 um 22:44 Uhr geändert. ]

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11.05.2010, 23:25 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von pixl:
und esw gibt ja gewisse Erleichterungen für arbeitslose und Geringverdiener , der berlin pass, damit kann man vergünstigt mit der BVG fahren, und öffentliche Einrichtungen besuchen.

Vergleichbares gibt es in anderen Kommunen auch. Wie z. B. hier bei uns (seit jeher tief schwarz regiert). Das hat nichts mit Parteien zu tun, sondern mit Personen.

Zitat:
Wie ich schon sagte der Schuldenberg wurde von der CDU exorbitant durch Misswirtschaft in die Höhe getrieben insofern kann man schon vergleiche heranziehen.
Handelte es sich tatsächlich unzweifelhaft um so exorbitante Misswirtschaft oder war das - wieder mal - zur öffentlichen Meinung gewordene, in den Medien kolportierte Polemik der Opposition?

Wie steht es um die Finanzpolitik der rot-roten Koalition?
http://www.neues-deutschland.de/artikel/151866.krise-schlaegt-rot-rot-ins-kontor.html
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/60-mrd-euro-schulden-fuer-berlin-article524607.html
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/senat-erhoeht-schulden-auf-66-mrd-euro-article673077.html
http://berlin.business-on.de/berlin-macht-2010-2011-rund-56-milliarden-euro-neue-schulden_id9793.html

Eine Landesbiliothek und eine Kunsthalle. Muss sowas wirklich sein in Zeiten von Rekordverschuldung? Vermutlich ja. Doch wäre es die CDU, die das beschlossen hat, was glaubst Du wohl, wer "Misswirtschaft" rufen würde?
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 11.05.2010 um 23:25 Uhr geändert. ]

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12.05.2010, 04:08 Uhr

pixl
Posts: 2581
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@Maja:
Zitat:
Vergleichbares gibt es in anderen Kommunen auch. Wie z. B. hier bei uns (seit jeher tief schwarz regiert). Das hat nichts mit Parteien zu tun, sondern mit Personen.
Gilt das bei euch auch für den ÖPNV?
Was das andere angeht:
Die Situation in Berlin ist in keinster Weise mit Situationen anderer Bundesländer zu vergleichen.
Zitat:
Handelte es sich tatsächlich unzweifelhaft um so exorbitante Misswirtschaft oder war das - wieder mal - zur öffentlichen Meinung gewordene, in den Medien kolportierte Polemik der Opposition?
Also in diesem Fall von Polemik der Opposition zu sprechen wäre unangebracht da es der Koalitionspartner also die SPD ( die FDP war zu diesem Zeitpunkt nicht im Abgeordnetenhaus verteten) gewesen ist der zusammen mit der Opposition den damaligen Senat durch Misstrauensvotum zu Fall brachte und den Karren aus Dreck ziehen musste in dem Sie die Risiken in Milliardenhöhe übernehmen musste was den Haushalt exorbitant belastete ( um die 21 Milliarden EURO).
Allerdings muss man fairerweise erwähnen das der SPD dieser Bankenskandal ein willkommener Grund war die unliebsame Koalition zu beenden.
Die miserable Finanzlage wurde also tatsächlich von der CDU genauer gesagt von Herrn Landowsky, der rechtskräftig verurteilt wurde, verschuldet und ging als Berliner Bankenskandal in die Geschichte ein. Da der damalige regierende Bürgermeister keine Konsequenz daraus zog und abgewählt werden musste kann man die "schuld" der Partei zuschreiben.
Zitat:
Wie steht es um die Finanzpolitik der rot-roten Koalition?
Diese Verschuldung steht in keinem Vergleich zu den Folgen des "Berliner Bankenskandals" sondern sind mehr die üblichen Ausgaben die mehr oder weniger notwendig sind. Und das Berlin spart siehst man als Bewohner sehr deutlich das mit den unterbesetzten Behörden ist Beispiel ein anders sind die notdürftig sanierten U-Bahn Stationen.




[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 12.05.2010 um 11:48 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 12.05.2010 um 17:26 Uhr geändert. ]

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12.05.2010, 16:12 Uhr

Holger
Posts: 8082
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Zitat:
Original von Maja:
Ob das was "verramscht" wird oder einfach nicht mehr wert ist, sei dahingestellt. Die Kosten für Verwaltung, Sanierung und Erneuerung kommunalen Wohneigentums ist allerdings tatsächlich nicht Aufgabe des Bundes, sprich, dafür müssen sich Steuerzahler anderer Bundesländer nicht verschulden. Und ich will, das dass so bleibt.

Du übertriffst Dich mal wieder selbst. Wenn das kommunalen Wohneigentum ein Verlustgeschäft wäre, würden sich ja wohl kaum private Käufer dafür finden. Wenn Kommunen bei dem derzeit allseits beliebten kurzsichtigen Verhökern sämtlichen kommunalen Eigentums für den schnellen Euro mitmachen wollen, bitteschön. Das heißt aber nicht, dass jeder dabei mitmachen muss.
Und wo die berliner Schulden wirklich herkommen, hat Pixl ja schon ausreichend erklärt.

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12.05.2010, 16:27 Uhr

Holger
Posts: 8082
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Zitat:
Original von Maja:
Handelte es sich tatsächlich unzweifelhaft um so exorbitante Misswirtschaft oder war das - wieder mal - zur öffentlichen Meinung gewordene, in den Medien kolportierte Polemik der Opposition?

Wenn Du schon von "in den Medien kolportierte Polemik der Opposition" sprichst, solltest Du Dir vielleicht mal genauer ansehen, wen Du zitierst.
Zitat:
...
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/60-mrd-euro-schulden-fuer-berlin-article524607.html
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/senat-erhoeht-schulden-auf-66-mrd-euro-article673077.html

Ausgerechnet eines der übelsten Schundblätter der Axel Springer AG, dem Inbegriff in den Medien kolportierter Polemik, insbesondere, wenn es um den Kampf gegen Links geht, sorgt sich um die Schulden Berlins, vergisst aber zu erwähnen, wo diese herkommen...

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12.05.2010, 17:40 Uhr

pixl
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@Holger: man darf nicht vergessen ( was aber leider viele tun die nicht in Berlin leben ) das Berlin immer noch einen gewissen Sonderstatus hat.
Zitat:
Ausgerechnet eines der übelsten Schundblätter der Axel Springer AG, dem Inbegriff in den Medien kolportierter Polemik, insbesondere, wenn es um den Kampf gegen Links geht, sorgt sich um die Schulden Berlins, vergisst aber zu erwähnen, wo diese herkommen...
wenn nach der geht wäre der Berliner Senat schon zig mal Regierungsunfähig und müsste schon xten Mal neu gewählt werden.

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12.05.2010, 19:55 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von Holger:
Wenn das kommunalen Wohneigentum ein Verlustgeschäft wäre, würden sich ja wohl kaum private Käufer dafür finden.

Nur weil "sich" etwas in privater Hand gut finanziert, muss das in öffentlicher Hand nicht automatisch auch so sein.
Zitat:
Und wo die berliner Schulden wirklich herkommen, hat Pixl ja schon ausreichend erklärt.
Erklärt haben dazu weder Pixel noch Du etwas. Schon gar nicht ausreichend.
Zitat:
Ausgerechnet eines der übelsten Schundblätter der Axel Springer AG, dem Inbegriff in den Medien kolportierter Polemik, insbesondere, wenn es um den Kampf gegen Links geht, sorgt sich um die Schulden Berlins, vergisst aber zu erwähnen, wo diese herkommen...
Unabhängig von den persönlichen Meinungsäußerungen des Redakteurs in den Artikeln, die man nicht teilen muss. Die genannten Zahlen sind Tatsachen:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/berliner-schuldenuhr-sprengt-60-milliarden-marke;2435331
Ein Versuch des rot-roten Berliner Senats, die Schuldenhöhe zu relatvieren: http://www.tagesspiegel.de/berlin/die-schuldenuhr-geht-falsch/1562444.html

http://www.morgenpost.de/berlin/article1127982/Berlin_erwartet_66_Milliarden_Euro_Schulden.html
Zitat:
Original von Pixel:
man darf nicht vergessen ( was aber leider viele tun die nicht in Berlin leben ) das Berlin immer noch einen gewissen Sonderstatus hat.

Ah? Welchen Sonderstatus soll Berlin für Nichtberliner denn haben?
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12.05.2010, 20:46 Uhr

pixl
Posts: 2581
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@Maja:
Zitat:
Erklärt haben dazu weder Pixel noch Du etwas. Schon gar nicht ausreichend
was erwartest Du bitte?

mehr als Dir die Ursache nämlich den Berliner Bankenskandal mit einem Wikipedia Link kann ich Dir nicht nennen . DAS ist die URSACHE der hohen Verschuldung in Berlin da der Senat die Risikosumme von 23 Millaraden EUR übernhemn musste , was möchtest du sonst noch erklärt haben ?
hier noch einal das was ich geschrieben habe
Die Situation in Berlin ist in keinster Weise mit Situationen anderer Bundesländer zu vergleichen.
Zitat:
Handelte es sich tatsächlich unzweifelhaft um so exorbitante Misswirtschaft oder war das - wieder mal - zur öffentlichen Meinung gewordene, in den Medien kolportierte Polemik der Opposition?
Also in diesem Fall von Polemik der Opposition zu sprechen wäre unangebracht da es der Koalitionspartner also die SPD ( die FDP war zu diesem Zeitpunkt nicht im Abgeordnetenhaus verteten) gewesen ist der zusammen mit der Opposition den damaligen Senat durch Misstrauensvotum zu Fall brachte und den Karren aus Dreck ziehen musste in dem Sie die Risiken in Milliardenhöhe übernehmen musste was den Haushalt exorbitant belastete ( um die 21 Milliarden EURO).
Allerdings muss man fairerweise erwähnen das der SPD dieser Bankenskandal ein willkommener Grund war die unliebsame Koalition zu beenden.
Die miserable Finanzlage wurde also tatsächlich von der CDU genauer gesagt von Herrn Landowsky, der rechtskräftig verurteilt wurde, verschuldet und ging als Berliner Bankenskandal in die Geschichte ein.
Zitat:
Unter dem Berliner Bankenskandal versteht man die Vorgänge um die landeseigene Bankgesellschaft Berlin, deren wirtschaftlicher Zusammenbruch das Land Berlin finanziell in Milliardenhöhe belastet. Ehemals führende Mitglieder wie Klaus-Rüdiger Landowsky wurden im Zusammenhang mit AUBIS wegen Untreue strafrechtlich verurteilt. Der Bankenskandal hatte 2001 den Sturz des Regierenden Bürgermeisters Eberhard Diepgen zur Folge.
Da der damalige regierende Bürgermeister keine Konsequenz daraus zog und abgewählt werden musste kann man die "schuld" der Partei zuschreiben.
Zitat:
Wie steht es um die Finanzpolitik der rot-roten Koalition?
Diese Verschuldung steht in keinem Vergleich zu den Folgen des "Berliner Bankenskandals" sondern sind mehr die üblichen Ausgaben die mehr oder weniger notwendig sind. Und das Berlin spart siehst man als Bewohner sehr deutlich das mit den unterbesetzten Behörden ist Beispiel ein anders sind die notdürftig sanierten U-Bahn Stationen.

und wenn Du das nicht als erklärung bezeichnest dann kann ich Dir auch nicht helfen

[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 12.05.2010 um 20:50 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 12.05.2010 um 20:54 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 12.05.2010 um 20:55 Uhr geändert. ]

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12.05.2010, 20:55 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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Zitat:
Zitat:
Original von Pixel:
man darf nicht vergessen ( was aber leider viele tun die nicht in Berlin leben ) das Berlin immer noch einen gewissen Sonderstatus hat.

Ah? Welchen Sonderstatus soll Berlin für Nichtberliner denn haben?

Dass "Berliner" dort "Pfannkuchen" heißen? I-) :D
--
God forgives - who forgives God ?

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12.05.2010, 22:48 Uhr

pixl
Posts: 2581
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@Maja:
Zitat:
Ah? Welchen Sonderstatus soll Berlin für Nichtberliner denn haben?
Sorry aber nach der Nummer vorhin erkläre ich vorerst gar nichts mehr.
Ich setze mich hin recherchiere verweise auf die eigentliche Ursache der Berliner Verschuldung hin, und bekomme zu hören das ich nichts erklärt habe ?
Da kommt der Gedanke in mir auf das Du hier gar nicht gewillt die Berliner Situation auch nur ansatzweise zu verstehen oder Du Dir das ich dazu geschrieben habe nicht richtig durchgelesen hast und den Link zu den

Berliner Bankenskandal
einfach übersehen hast.
Dort wird nämlich ausreichend beschrieben was die Berliner Verschuldung ausgelöst hat.

[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 12.05.2010 um 22:54 Uhr geändert. ]

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12.05.2010, 23:56 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von pixl:
Also in diesem Fall von Polemik der Opposition zu sprechen wäre unangebracht

Tatsächlich?
Zitat:
da es der Koalitionspartner also die SPD ( die FDP war zu diesem Zeitpunkt nicht im Abgeordnetenhaus verteten) gewesen ist der zusammen mit der Opposition den damaligen Senat durch Misstrauensvotum zu Fall brachte und den Karren aus Dreck ziehen musste in dem Sie die Risiken in Milliardenhöhe übernehmen musste was den Haushalt exorbitant belastete ( um die 21 Milliarden EURO).
Was für Helden. ;)
Bleiben abzüglich diesser 21 Milliarden aber immer noch 45 Milliarden. Wofür?

Zitat:
Die miserable Finanzlage wurde also tatsächlich von der CDU genauer gesagt von Herrn Landowsky, der rechtskräftig verurteilt wurde, verschuldet und ging als Berliner Bankenskandal in die Geschichte ein.

Da der damalige regierende Bürgermeister keine Konsequenz daraus zog und abgewählt werden musste kann man die "schuld" der Partei zuschreiben.

Zum einen sind einzelner Politiker nicht "die" Partei. Zum anderen haben in dem Spiel auch SPDler lange Finger gemacht: http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,187946-2,00.html
Zitat:
"Doch auch die Sozialdemokraten spannen die Bank für eigene Zwecke ein - sie dient vorzugsweise als Versorgungsposten für abgehalfterte Politiker und altgediente Kofferträger. So landet Ex-Baustaatssekretär Hans Görler als Geschäftsführer bei der Immobiliengesellschaft IBG, einer Tochter der Bankgesellschaft; Reiner Nittka, ein Mitarbeiter von Ex-Bürgermeister Walter Momper, wird Prokurist bei der IBG-Tochter Bavaria.

Selbst ein Genosse von der Saar erhält ein Pöstchen. Helmut Müller, über die Rotlichtaffäre gestürzter Ex-Oberbürgermeister von Saarbrücken, wird Geschäftsführer des Fondsvertreibers IBV."


Erst opportun (Genossen Pöstchen zuschanzen). Dann opportun polemisch ("willkommener Grund war die unliebsame Koalition zu beenden". :rolleyes:

Zitat:
Diese Verschuldung steht in keinem Vergleich zu den Folgen des "Berliner Bankenskandals" sondern sind mehr die üblichen Ausgaben die mehr oder weniger notwendig sind.
Mehr mehr notwendig oder mehr weniger notwendig?
Zitat:
Und das Berlin spart siehst man als Bewohner sehr deutlich das mit den unterbesetzten Behörden ist Beispiel ein anders sind die notdürftig sanierten U-Bahn Stationen.
Darin ist Berlin schon mal kein Sonderfall.

Ob aber die Schuldenlast Berlins tatsächlich so exorbintant ist, zeigt sich erst im Vergleich. Der bundesweite Spitzenreiter Bremen steht mit 16 Milliarden in der Kreide. Macht pro Einwohner rd. 29.300 Euro. Dem gegenüber steht Berlin mit rd. 19.700 Euro pro Kopf so schlecht nicht da. Ist halt alles relativ. Nur, dass Bremen keinen Bankenskandal hat, indem dann auch noch Politiker verwickelt waren. Insofern sind Bremens Schulden für die Presse höchstens beiläufig von Interesse. Was hat man als Journalist denn schon davon, über etwas zu berichten, wo es keinen Skandal gibt? Ist alles relativ. :P

@Pixel

Ich hatte den Link gesehen. Einen Link zu posten und selbst was zu erklären sind aber immer noch zwei Paar Schuhe. Abgesehen davon ist mir die Story bekannt. Wurde lange genug in allen Medien breitgetreten. Trotzdem erlaube ich mir auch dazu eine eigene Meinung.
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13.05.2010, 01:18 Uhr

pixl
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@Maja:
Zitat:
Darin ist Berlin schon mal kein Sonderfall.

Naja ich weiss ja nicht wann du das letzte mal in Berlin warst aber einige U-Bahnhöfe sehen wirklich aus aus wären sie seit dem 2ten Weltkrieg nicht mehr saniert worden fehlende Deckenverkleidungen gesprungene Kacheln und so weiter.
Das aber sind ja nur die Dinge die man sieht und an die man sich schon längst als Berliner gewöhnt hat. Man hat schon ganz andere Dinge erlebt die weitaus schlimmer waren. Die Luftbrücke , den Mauerbau und den Mauerfall der nicht unbedingt so als Volksfest wahrgenommen wurde wie Er in den Medien gerne dargestellt wurde.
Zudem war Berlin schon immer eine Stadt der Verrückten wo viele Ansichten und Lebensweisen existierten und man gelernt hat sie zu akzeptieren. Wirklich verstehen kann man das eigentlich nur wenn man selber dort einige Jahre dort gelebt hat. Und es gibt einige die Berlin niemals wirklich verstehen können weil sie nicht damit klar kommen das es in Berlin vollkommen normal ist verrückt zu sein :)
Man darf aber auch eines nicht vergessen, Berlin ist ist nun mal Bundeshauptstadt und hat somit einen gewissen repräsentativen Status,
der weit über dem Regierungssitz hinaus geht und allen Besuchern auf die eine oder andere weise zu Gute kommt und auch das kostet nun einmal Geld was eben nicht vom Bund getragen wird. Genau deshalb wollte ja afaik Herr Wowereit damals Bundesgelder haben.

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13.05.2010, 02:42 Uhr

Maja
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@pixl:

Berlin ist die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands. Natürlich gibt es in Deutschland nichts Vergleichbares. Flieg mal nach New York, Mumbay, Neu Dehli. Dagegen ist Berlin ein Dorf. Wenn Du "Verrückte" so magst, Du wirst dort nicht wieder weg wollen. Je mehr Menschen in einer Stadt leben, desto mehr "Verrückte" trifft man dort.

Würde mich übrigens wundern, wenn ausgerechnet Berlin von Land oder Bund für öffentliche Gebäude wie eine Landesbliothek und eine Kunsthalle bekommen würde. Damit wäre Berlin tatsächlich ein Sonderfall. Es hat Gründe, weshalb ausgerechnet diese Gebäude errichtet werden sollen, statt mit dem selben Geld U-Bahnhöfe zu sanieren, die alles andere als repräsentativ sind.

BTW: Etwas zum Thema kommunalen Wohnraum "verhökern". GSW wurde 2004 für 401 Millionen Euro an eine Investorengruppe verkauft. Rund 65.700 Wohn- und Gewerbeeinheiten, die zu der Zeit mit 1,7 Milliarden an Schulden belastet waren und der Stadt 2003 nur 13,4 Millionen Euro eingebracht hatten. Vom Sanierungsbedarf ganz zu schweigen. Was auch immer Du davon hälst. Das war meiner Einschätzung nach ein gutes Geschäft. Damit kamen auf einen Schlag über 400 Millionen in die Kasse und man war 1,7 Milliarden Schulden los. Ergibt unter dem Strich einen Verkaufserlös von 2,1 Milliarden.
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13.05.2010, 03:38 Uhr

pixl
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@Maja:
Du kannst Berlin allein schon wegen seiner Geschichte mit keiner anderen Stadt vergleichen und das ist was Berlin zu Berlin macht nicht nur das es eine Millionenstadt ist.
Zudem ist Berlin die Hauptstadt eines Staates was auch den Charakter dieser Stadt und der Bewohner prägt.

Verrückte gibt es auch in anderen Mega-Städten aber auch in viel kleineren Städten schau dir mal Bielefeld an, was Berlin in vielerlei Hinsicht nicht unähnlich ist.


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13.05.2010, 13:30 Uhr

cartman
Posts: 53
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@pixel


Na noch immer nachts unterwegs? Job suchen ist nicht dein Ding was? Das dir dass Leben eines Schmarotzers so gefällt, ist dir das nicht peinlich auf UNSERER Tasche zu liegen und UNSER Geld zu verbraten? Versuch es doch mal mit ARBEITEN!

Da kann man die Leute welche FDP oder CDU wählen schon verstehen!

--
greEatZz

†DD†Ċýbêř†

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13.05.2010, 14:18 Uhr

pixl
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@cartman:
Keine sorge DEIN Geld verbrate ich auf gar keinem Fall. Und DIR liege ich auch nicht auf der Tasche. Wäre es Dir lieber wenn ich einem Callcenter arbeiten würde Dich ständig mir anrufen nerve um zu versuchen Dir auf diese Weise Dein Geld aus der Tasche zu ziehen.
Falls Du es noch nicht weißt wir habe ein Einkommen.

BTW. wird Dir wahrscheinlich nichts sagen aber ich gehöre zu der Bevölkerung die alle 3 Monate eine Umsatzsteuer Voranmeldung machen müssen. Das machen u.a. nur Gewerbetreibende
Ich wäre also etwas vorsichtig mit dem was Du schreibst.

Abgesehen davon wenn DU mein Leben kennen würdest würdest Du gewiss nicht so respektlos mit reden. Und geht es dich nichts an um welche Uhrzeit ich wo unterwegs bin.
Was anderes als solche Sprüche hast Du ja wohl nicht drauf was?
Woanders wärest Du schon längst gesperrt worden .
Spiel Du mal lieber mit deinen Hubschaubern und lass mich einfach in Ruhe.








[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 14.05.2010 um 03:31 Uhr geändert. ]

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13.05.2010, 17:22 Uhr

Maja
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@pixl:

Die Teile der Geschichte Berlins, auf die Du vermutlich anspielst, liegen inzwischen Jahrzehnte zurück und sind für die Mehrheit der Bewohner Berlins - um Deinen eigenen Worten zu Folgen - heute offenbar nebensächlich. Was natürlich nicht ausschließt, dass sich einzelne Bewohner Berlins als Sonderfall betrachten.
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 13.05.2010 um 17:23 Uhr geändert. ]

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