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amiga-news.de Forum > Andere Systeme > Ubunto-CD auf SAM erstellen [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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25.06.2010, 13:28 Uhr

Geri
Posts: 138
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Zitat:
Original von ylf:
Deshalb meine Empfehelung, manuell zu partitionieren und für /boot eine extra Partition mit ext2 anzulegen, denn spätestens mit ext4 dürfte Schluß sein. ;)

Stimmt! Ist auch meine Empfehlung. Und besonders bei RDB Partitionen am besten mit der MediaToolbox partitionieren.

Zitat:
Und warum hat bislang niemand einen Bootloader für uBoot geschrieben, der die Images im Standard Linux Format akzeptiert? :P
Gute Frage! Hast Du Dich gerade freiwillig gemeldet? ;)

Nun ja, ein Grund wird wahrscheinlich sein, dass neuere PPC Kernel einen Device Tree brauchen, der entweder von U-boot an den Kernel übergeben wird oder mit dem Kernel in ein Image gepackt wird. Zwar soll das Sam440 U-boot Device Trees unterstützen, aber wie das genau aussieht, kann ich mangels Hardware nicht sagen. Am einfachsten ist es halt den Kernel und den Device Tree in ein uImage zu packen. Das funktioniert auch mit alten U-boot Versionen.
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Southtyrolean Amiga user since 1989!

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25.06.2010, 14:58 Uhr

Geri
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Zitat:
Original von ylf:

Noch einfacher, die Quick and Dirty Methode:
Ich habe bereits Kernel und initrd Images von Ubuntu 10.4 ins uBoot Format konvertiert und das ganze in die Parthenope Bootloader Konfig verpackt. Nächste Woche wird PAB mir sagen, ob ich bei der Konvertierung alles richtig gemacht habe. :D

Kann sein, dass ich Dich hier falsch verstehe (welchen Kernel zu ins uBoot Format konvertiert hast), aber der Ubuntu Kernel wird auf dem Sam nicht funktionieren.

Zitat:
Zweiter Kanckpunkt wäre der Kernel selbst. Läuft ein aktueller Kernel auf dem SAM oder sind noch Anpassungen nötig (sprich Neukompelierung)?
IIRC sollten ab 2.6.33 für's Sam440 keine Änderungen am Kernel mehr notwendig sein. Für die Vorgänger müsste man wie beim AmigaOne ALSA patchen, damit es mit DMA reibungslos funktioniert.
Trotzdem braucht das Sam immer einen eigenen Kernel (wegen dem eingebetteten Device Tree und der PPC440 CPU).
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Southtyrolean Amiga user since 1989!

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25.06.2010, 16:54 Uhr

Andreas_Wolf
Posts: 2980
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> Trotzdem braucht das Sam immer einen eigenen Kernel (wegen dem
> eingebetteten Device Tree und der PPC440 CPU).

Wie ich hier im Thread schon schrieb:

"PPC4xx-Unterstützung müsste explizit in den Kernel eingebaut sein, damit wenigstens die CPU unterstützt wird (von den übrigen Komponenten im SoC und auf dem Board mal ganz abgesehen). Anzunehmen, eine Distribution, die explizit nur für PPC-Macs und OpenPower-Maschinen gebaut ist, könne irgendwie auf einem Rechner mit PPC4xx booten, zeugt von Unkenntnis der Tatsache, dass die verschiedenen (Sub-)Familien innerhalb von Power Architecture auf Supervisor-Ebene i.d.R. nicht kompatibel sind."
http://www.amiga-news.de/forum/thread.php?id=32946&start=31&BoardID=4#338154

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25.06.2010, 17:41 Uhr

Geri
Posts: 138
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@Andreas_Wolf:

Dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen. :D
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25.06.2010, 23:16 Uhr

ylf
Posts: 4070
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Dann fangt doch schon mal an, einen neuen Kernel zu backen. ;)

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25.06.2010, 23:22 Uhr

Geri
Posts: 138
Nutzer
@ylf:

Mal sehen, vielleicht komm ich in den nächsten 1, 2 Wochen mal dazu, für A1 und Sam einen 2.6.32 Kernel zu compilieren. Versprechen kann ich im Moment allerdings nichts.
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Southtyrolean Amiga user since 1989!

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26.06.2010, 09:57 Uhr

ylf
Posts: 4070
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@Andreas_Wolf:
Halte mich für naiv, aber ich bin davon ausgegangen, dass es für solche Details mittlerweile komfortablere Lösungen gibt. Wenn ich richtig informiert bin, dann wird der Device-Tree bei Mac durch den bootloader yaboot mit Hilfe der OF ermittelt und beim booten dem Kernel übergeben.

Uboot 1.3.x soll afaik diese Möglichkeit auch bieten. Heißt das, diese wird immer noch nicht genutzt?

@Geri:
wie rechenintensiv ist die Kernelkompilierung mittlerweile? (Früher war das ja ein großer Akt) Ich hätte hier ein iBook mit G3 und 466MHz und ein PowerBook mit G4 und 1,67GHz zur Verfügung. (Ubuntu ist auf dem iBook installiert)

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28.06.2010, 22:47 Uhr

Geri
Posts: 138
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Zitat:
Original von ylf:
@Andreas_Wolf:

Uboot 1.3.x soll afaik diese Möglichkeit auch bieten. Heißt das, diese wird immer noch nicht genutzt?

Ich kann nur sagen, dass bei den Linux Sourcen ein Device Tree für die Sam Boards dabei ist. Und dann gibt es ja immer noch zwei Möglichkeiten, wie U-boot Device Trees unterstützt. Entweder kann man dem bootm Kommando nur ein statisches Device Tree Image übergeben, oder die Entwickler haben sich wirklich die Mühe gemacht und lassen U-boot je nach Hardwarekonfiguration den Device Tree selbst zusammenbauen (was ja eigentlich richtig wäre).

Zitat:
@Geri:
wie rechenintensiv ist die Kernelkompilierung mittlerweile? (Früher war das ja ein großer Akt) Ich hätte hier ein iBook mit G3 und 466MHz und ein PowerBook mit G4 und 1,67GHz zur Verfügung. (Ubuntu ist auf dem iBook installiert)

Kommt natürlich ganz auf die Konfiguration drauf an. Mit einer Ubuntu/Debian Kernel config wird das aber sicher noch mehr als 1 Stunde dauern, weil sehr viele Kernelmodule dabei sind. Auf dem A1 lass ich das sowieso immer über Nacht laufen (nicht dass es so lange dauern würde).

--
Southtyrolean Amiga user since 1989!

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03.07.2010, 17:21 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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Braucht ihr meinen Test noch?
Die Tastatur, die mir fehlt, hat sich leider verzögert (=musste ich zurückschicken, weil defekt)...
Tut mir Leid, wegen der Wartezeit.

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03.07.2010, 20:34 Uhr

ylf
Posts: 4070
Nutzer
Ja, auch wenn der Kernel abschmiert, sollte tatsächlih uBoot diesen und die RAMDisk laden, dann habe ich die uImages richtig erstellt. Ich wäre zumindest neugierig.

P.S.
In den nächsten 14 Tagen bin ich im Urlaub und kann die Sache nicht weiter verfolgen.

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