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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Merkwürdiges Geschäftsgebaren im Amgia-Bereich? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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11.01.2011, 15:44 Uhr

Luzypher
Posts: 56
Nutzer
Hi folks!

Also, ich bin momentan schon ein wenig geplättet über das Geschäftsgebaren mancher Firmen! Anscheinend verdient man entweder sehr gutes Geld mit Produkten für Classic-Amiga oder eben zu wenig. Wenn man als nunmehr 10jähriges IT-Systemhaus mit jahrelangem Engagement im Bereich alternativer Computersysteme (und Service- bzw. Vertriebspartner von anderen, großen Herstellern im IT-Sektor) bei einer Anfrage über den Vertrieb von Erweiterungen eines wohl nicht unbekannten Herstellers (u.a. eines internen ECS-Flickerfixers) damit abgefrühstückt wird, das man "nicht daran interessiert [sei], im Vorfeld der Firmengründung Starthilfe zu leisten" und "eine Erstbestellung in Höhe von mindestens 5000,- EUR zzgl. MWST zur Unterlegung Ihrer Ernsthaftigkeit dafür Voraussetzung [ist]", stellt sich schon die Frage nach der Ernsthaftigkeit des Herstellers. Ein Gebaren, was von anderen Unternehmen gänzlich unbekannt ist (selbst bei internationalen Herstellern der IT-Branche und First-Level-Distributoren).
Irgendwie wurde das auch im Atari-Sektor schon ein wenig anders gehandhabt (ich denke da an die CenTek Produkte für Falcon, Milan Computer, Medusa Computer, etc.), leider ist dieser Bereich ziemlich zusammengebrochen, da die Probleme eher bei der Verfügbarkeit lagen.

Denkwürdige Grüße
Luzy

[ Dieser Beitrag wurde von Luzypher am 11.01.2011 um 15:45 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von Luzypher am 11.01.2011 um 15:45 Uhr geändert. ]

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11.01.2011, 16:36 Uhr

AlexTM
Posts: 169
Nutzer
Hi,

ähhhm, warum willst Du ne Firma neugründen die schon zehn Jahre alt ist?
Und was für Starthilfe hättest Du denn erwartet? Bzw. wie hätte die aussehen
sollen?
Gut das mit den 5000 Euro ist schon weng heftig, aber ich denke auch nicht
das so ne Firma endlose Reserven hat einem Vetriebspartner enorme Starthilfe zu
geben.

--
Gruß Alexander

http://www.mueller-lu.de

Pegasos - Das bessere ist feind des guten...

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11.01.2011, 17:42 Uhr

alex-kid
Posts: 200
Nutzer
Hi,

ich finde das jetzt auch nicht sooo schlimm.
Gut, wenn man sich als 1-Mann Krauter von jetzt auf gleich überlegt Vertriebspartner werden zu wollen...
Aber als Firma darf das nicht das Problem sein.
Denn der Hersteller will ja seine Geräte auch verkaufen und so wird dem Vertreiber auch ein wenig "Druck" gemacht, die Sachen dann auch wirklich an den mann zu bringen.

Einfach nur zu sagen, hallo Hersteller...ich nehme jetzt einfach mal nur 10 Stück von Produkt A ab und wenn ich die dann in 3 Jahren verkauft habe, melde ich mich wieder...kann ja nicht im Interesse beider sein.

Und ehrlich...5000 Euro....20 x Produkt A zum Händlerpreis von 60 Euro, 25 x Produkt B zum Preis von 50 Euro und da hast Du schon Waren im Händlerwert von fast 2500 Euro. Bei 5 verschieden Produkten in dieser Stückzahl kommt man sicher locker auf 5000 Euro. Und 20 Stück von einem Produkt auf Lager zu haben ist meiner Meinung nach (auch wenn es Amiga Hardware ist) sicher nicht viel.

Grüße!
alex

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11.01.2011, 17:51 Uhr

thomas
Posts: 7675
Nutzer
@Luzypher:

Ich finde deinen Stil auch nicht besser. Du hättest dich mit deinem Einwand direkt an den Hersteller wenden sollen, vielleicht wäre es doch zu einer Einigung gekommen. Jemanden in Abwesenheit öffentlich durch den Kakao zu ziehen, ist nicht die feine Art. Deine "anonyme" Beschreibung macht es ziemlich schwer, nicht zu erraten, wen du meinst.

Im Übrigen finde ich die 5000 Euro angesichts von Stückpreisen zwischen 100 und 200 Euro auch nicht allzu unangemessen. Das sind ja "nur" 25 bis 50 Stück.

Wenn es unbedingt öffentlich sein muß, hättest du wenigstens in das Forum schreiben sollen, wo der betreffende auch ab und zu unterwegs ist.

Gruß Thomas

--
Email: thomas-rapp@web.de
Home: thomas-rapp.homepage.t-online.de/

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11.01.2011, 17:54 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Zitat:
Original von alex-kid:
Gut, wenn man sich als 1-Mann Krauter von jetzt auf gleich überlegt Vertriebspartner werden zu wollen...


Ich hab das so verstanden das er ganz einfach als Händler die Produkte verkaufen will und deswegen beim Hersteller angefragt hat.

Das er dabei irgendeinen besonderen Status haben will hab ich niergendwo gelesen.

Zitat:
Denn der Hersteller will ja seine Geräte auch verkaufen und so wird dem Vertreiber auch ein wenig "Druck" gemacht, die Sachen dann auch wirklich an den mann zu bringen.

Das hat doch den Hersteller nicht zu interessieren. Ab den Moment wo der Händler die Ware bestellt und verkauft hat, gehts doch dem Hersteller nichts mehr an in welchen Zeitraum er diese verkauft.
Mal abgesehen davon das Druck machen ja ganz nett wäre. Aber was bringts wenn niemand da ist der die Ware kauft?

Zitat:
Und 20 Stück von einem Produkt auf Lager zu haben ist meiner Meinung nach (auch wenn es Amiga Hardware ist) sicher nicht viel.

LOOOOOOOOOOL

Sorry, aber das konnt ich mir ned verkeifen. Woher nehmt ihr nur immer diese naivität ;)


--
Andreas Magerl
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11.01.2011, 19:03 Uhr

whose
Posts: 2156
Nutzer
Also, ich weiß ja nicht... "just for fun", oder "um den lästigen Vertriebler loszuwerden", hat der bekannte Hardwarehersteller sicher nicht in dieser Form geantwortet.

Bevor Luzypher nicht mit mehr Information rausrückt kann man den Post hier nur als Bashing sehen, ala "weil der Hersteller nicht so will wie ich es will".

Allein schon der Teil mit "das man "nicht daran interessiert [sei], im Vorfeld der Firmengründung Starthilfe zu leisten"" klingt sehr sehr merkwürdig, wenn es sich 1. um eine alteingesessene Firma handelt, die anfragt, und 2. gar keine solche Anfrage um "Starthilfe" vorlag.

In meinen Augen liest sich das mehr wie "wir sind sooooooo ein geiler neuer Vertrieb, Du mußt uns Konditionen jenseits von Gut und Böse gewähren" in der Anfrage und das war die Antwort auf weltfremde Vorstellungen über Liefer- und Zahlungskonditionen.

Ich kenne solche Vorstellungen von gewissen Vertrieben selbst, und wir haben darauf gar nicht mehr geantwortet. Eine Antwort wie hier dargestellt kam uns aber auch in den Sinn, so ists nicht.

Also, solange Luzypher nicht deutlicher wird und den Sachverhalt vollständig darstellt, würde ich das Ganze als Trotzreaktion betrachten, und als ziemlich perfiden Versuch, den Hersteller via "Gemeinde" unter Druck zu setzen und dadurch in die gewünschten "Konditionen" zu zwingen.

Keine Ahnung, ob so ein "Geschäftsgebahren" in anderen Bereichen üblich ist. So wirklich glaube ich das allerdings nicht. Dort wird sowas meist mit einem Verfahren vor Gericht beantwortet, daher verkneift man sich öffentliches Bashing mit Halbwahrheiten.

Mal schauen, was der hier betroffene Hersteller daraus macht.
--
---

:boing: µA1 PPC 750GX-800
:boing: A4000 PPC 604e-233

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11.01.2011, 19:18 Uhr

huepper
Posts: 481
Nutzer
Zitat:
Original von Luzypher:
... eines wohl nicht unbekannten Herstellers (u.a. eines internen ECS-Flickerfixers) ...


Da hätte man den Namen ja gleich hinschreiben können ... so viele Hersteller eines FliFis gibts ja nun nicht mehr ...


Wie thomas aber schon schrieb, klärt man sowas am besten nochmal in Ruhe entweder per Telefon oder halt nochmal per Mail, jedoch stets höflich.


Btw. um welches Systemhaus handelt es sich ?
--
Amiga-fähige Computer ;)

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12.01.2011, 08:30 Uhr

alex-kid
Posts: 200
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Zitat:
Original von AndreasM:
Zitat:
Original von alex-kid:
Gut, wenn man sich als 1-Mann Krauter von jetzt auf gleich überlegt Vertriebspartner werden zu wollen...


Ich hab das so verstanden das er ganz einfach als Händler die Produkte verkaufen will und deswegen beim Hersteller angefragt hat.

Das er dabei irgendeinen besonderen Status haben will hab ich niergendwo gelesen.

Zitat:
Und 20 Stück von einem Produkt auf Lager zu haben ist meiner Meinung nach (auch wenn es Amiga Hardware ist) sicher nicht viel.

LOOOOOOOOOOL

Sorry, aber das konnt ich mir ned verkeifen. Woher nehmt ihr nur immer diese naivität ;)


Damit wollte ich doch nur zum Ausdruck bringen, daß wenn man sagt, man möchte Händler werden, und man beim Hersteller nur 3 Karten bestellt und dann bei (evtl. doch reger Nachfrage...siehe z.B. ein neues Turbokartenprodukt), man die Kunden vertrösten muß, man müsse erst mal selbst bestellen, dieses Händlerdasein jeglichen Sinn verliert.
Das ist doch nur unnötiger Aufwand für den Hersteller, im übertriebenen Sinne jedes Produkt einzeln zu verschicken.

Grüße!
alex

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12.01.2011, 09:10 Uhr

Wolfen
Posts: 62
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Also ich kann das Erlebnis von Luzy nachvollziehen. Zu bestimmten Zeitpunkten in den letzten 5 Jahren wollten wir auch nochmal etwas mehr machen im Amiga Markt. Leider ist es von vornerein an den unzumutbaren Forderungen der verbliebenen Hersteller/Händler gescheitert. Teilweise bekommt man unzumutbare Händlerkonditionen unter 10%, teilweise sind die Lieferzeiten unannehmbar hoch, teilweise wird die Mindestbestellmenge so hoch gesetzt, daß es sich am Markt eigentlich nicht mehr rechnet, weil die Ware ein Jahr und mehr auf Lager liegt bis alles weg ist.

Andererseits kann ich es ja teilweise sogar nachvollziehen. Die verbliebenen Akteure haben sich den verbliebenen Restmarkt aufgeteilt. Produktionen werden nur noch bei Beteiligung eines Händlers getätigt und von daher hat dieser Händler dann eben fast soetwas wie Exklusivrecht. Und in so einer Marktlage muß man sich eben schützen davor, daß "Emporkömmlinge" mit kleinen Bestellungen und Kampfpreisen den Markt weiter kaputt machen.

Auf der anderen Seite ist es schlimm zu sehen, daß der Markt bzw. die restlichen Akteure in Markt es in den letzten Jahren nicht mehr geschafft haben, auch mit oder gerade wegen dieser Methoden, eine komplette Produktstruktur aufzubauen. Sind wir doch ehrlich. Das Problem der Bugs in der Hardware & Software ist schon schlimm genug. Richtig problematisch wird es für den Kunden wenn die Hardware nicht mehr läuft und man teilweise monatelang auf Ersatz warten muß. Sowas läßt sich im PC-Markt niemand bieten.

Ich habe letztlich auch die Finger wieder davon gelassen. Sollen andere aus Ihrem Wohnzimmer heraus weiter verkaufen (und das soll keine Kritik sein. Solange muß man erstmal durchhalten!). Ich kann mein Büro/Ladengeschäft nur halten wenn ich am anderen Markt PCs repariere, entviere usw :-) Vielleicht wird es mit dem X1000 nochmal besser. Ich hätte großes Interesse daran den zu verkaufen.

(Leider schmeckt mir auch hier diese 700 Euro Betatest-Aktion schon wieder nicht so Recht. Aber Trevor ist eigentlich ein sehr schlauer Mann mit klaren Zielen. Schaun wir mal.)

Mfg Wolf
Fa. Eternity

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12.01.2011, 10:21 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Zitat:
Damit wollte ich doch nur zum Ausdruck bringen, daß wenn man sagt, man möchte Händler werden, und man beim Hersteller nur 3 Karten bestellt und dann bei (evtl. doch reger Nachfrage...siehe z.B. ein neues Turbokartenprodukt), man die Kunden vertrösten muß, man müsse erst mal selbst bestellen, dieses Händlerdasein jeglichen Sinn verliert.
Das ist doch nur unnötiger Aufwand für den Hersteller, im übertriebenen Sinne jedes Produkt einzeln zu verschicken.


Also bitte. Der Amiga Markt ist heute eben nicht mehr so groß das man sich als Händler schnell mal für 5k Euro Waren aufs Lager legen kann. Das ist einfach realitätsfremd.


--
Andreas Magerl
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12.01.2011, 11:25 Uhr

Holger
Posts: 8090
Nutzer
Zitat:
Original von alex-kid:
Damit wollte ich doch nur zum Ausdruck bringen, daß wenn man sagt, man möchte Händler werden, und man beim Hersteller nur 3 Karten bestellt und dann bei (evtl. doch reger Nachfrage...siehe z.B. ein neues Turbokartenprodukt), man die Kunden vertrösten muß, man müsse erst mal selbst bestellen, dieses Händlerdasein jeglichen Sinn verliert.

Ich habe das Gefühl, Du verwechselt "Händler" mit "Lagerhaus". Für einen Hersteller, der das so sieht, ist es natürlich wirklich am besten, wenn er das Endkundengeschäft selbst übernimmt.

Wobei er dann merken müsste, dass das etwas anderes als reine Vorratslagerhaltung ist.
Zitat:
Das ist doch nur unnötiger Aufwand für den Hersteller, im übertriebenen Sinne jedes Produkt einzeln zu verschicken.
Ich weiß ja nicht, in welcher Parallelwelt Du lebst, aber im realen Amiga-Markt kann sich ein Hersteller glücklich schätzen, wenn er mal drei Stück auf einmal verschicken kann. Wenn ihm das "unnötiger Aufwand" ist, muss er sie halt wieder einzeln verschicken. Obwohl diese Logik nicht ganz nachvollziehbar ist.

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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12.01.2011, 12:20 Uhr

alex-kid
Posts: 200
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von alex-kid:
Damit wollte ich doch nur zum Ausdruck bringen, daß wenn man sagt, man möchte Händler werden, und man beim Hersteller nur 3 Karten bestellt und dann bei (evtl. doch reger Nachfrage...siehe z.B. ein neues Turbokartenprodukt), man die Kunden vertrösten muß, man müsse erst mal selbst bestellen, dieses Händlerdasein jeglichen Sinn verliert.

Ich habe das Gefühl, Du verwechselt "Händler" mit "Lagerhaus". Für einen Hersteller, der das so sieht, ist es natürlich wirklich am besten, wenn er das Endkundengeschäft selbst übernimmt.

Wobei er dann merken müsste, dass das etwas anderes als reine Vorratslagerhaltung ist.
Zitat:
Ach so...ich nahm bisher immer an, daß das bei Produkten in dieser Preisklasse (50...200 Euro) so gehandhabt wird. Klar, Aufkleber für 5kEuro würde ich mir auch nicht hinlegen.

Bei Produkten mit Stückpreisen von einigen tausend Euro wie im Medizinbereich sehe ich es ein, daß man sich dort keinen Sack voll hinlegt und (wenn überhaupt) nur ein Einzelstück (Vorführer) hat.

Das ist doch nur unnötiger Aufwand für den Hersteller, im übertriebenen Sinne jedes Produkt einzeln zu verschicken.

Ich weiß ja nicht, in welcher Parallelwelt Du lebst, aber im realen Amiga-Markt kann sich ein Hersteller glücklich schätzen, wenn er mal drei Stück auf einmal verschicken kann. Wenn ihm das "unnötiger Aufwand" ist, muss er sie halt wieder einzeln verschicken. Obwohl diese Logik nicht ganz nachvollziehbar ist.

Nein, da hast Du mich vielleicht falsch verstanden. Es macht meiner Meinung nach vom Aufwand keinen Sinn für einen Hersteller, alle paar Tage oder Wochen 1...2 Artikel (in dieser Preisklasse) an den Händler zu verschicken (siehe zeitlichen Aufwand für Verpackung, Versand, Rechnung schreiben, Aus- /Einbuchen von Material), und ihm noch die Händlermarge anzurechnen, weil sich dann der Direktverkauf eher lohnen würde.

Und aus Händlersicht macht es auch keinen Sinn, nichts "auf Lager zu haben" und (wenn der Laden ein bisschen läuft) bei jedem Artikel eine Bestellung beim Hersteller auszulösen, damit der diesen von A nach B schickt, damit dieser dann (womöglich noch umkartoniert) zu C geschickt werden kann. Das ist doch logistischer und auch finanzieller Unsinn.

Aber wie gesagt, es war nur meine bisherige Ansicht (vielleicht sehe ich es ja wirklich zu locker oder "naiv"), die ich ja jetzt durch die hier neu gewonnenen Kenntnisse ändern kann.
Und zum Glück brauch ich mir auch keine Gedanken machen, da ich kein Händler werden möchte. ;-)
Wir werden uns doch deshalb nicht gleich dne Tag versauern. :-)

Grüße!
alex




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12.01.2011, 13:14 Uhr

akl
Posts: 265
Nutzer
>Es macht meiner Meinung nach vom Aufwand keinen Sinn für einen
>Hersteller, alle paar Tage oder Wochen 1...2 Artikel (in dieser
>Preisklasse) an den Händler zu verschicken (siehe zeitlichen Aufwand
>für Verpackung, Versand, Rechnung schreiben, Aus- /Einbuchen von
>Material)

Ja, einmal das. Und zum Anderen ist es vermutlich so, dass eben nicht auf Lager produziert wird, sondern erst nach Vorliegen konkreter Minimalstückzahlen für einen Produktionslauf. Und wenn die nicht in der nötigen Höhe vorliegen, geht der Hersteller faktisch für den Händler in Vorleistung. Das hat mit sonstigen Konditionen nicht unbedingt etwas zu tun.

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12.01.2011, 13:33 Uhr

hjoerg
Posts: 3820
Nutzer
@akl:
"Vermutlich" oder auch nicht :lickout:
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by WinUAE
hjörg :dance2:
Nethands

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27.01.2011, 08:15 Uhr

Dennis_50300
Posts: 602
Nutzer
Mal ganz ehrlich:

Als Käufer und dessen bewusst was ein sogenannter Markt ist und wie er existiert, finde ich das hier eine absolute sauerei.

Wenn man mit solchen unrealistischen Argumenten (in jeder hinsicht wahrscheinlich eine unprofitable Idee) versucht etwas aufzuziehen dann eine Antwort in der Form bekommt, da muss man sich nicht wundern.


Der Preis über Vesalia ist absolut in Ordnung, desweiteren kann man total gemütlich und sicher sowie auch schnell mit PayPal bezahlen.

Wo also liegt der Sinn dieser Idee ?(


Der Ansatz profitabel etwas zu erschaffen und auch gleich im Sinne anderen das Leben leichter zu machen ist ja ok, aber mit einer unrealistischer/unprofitabler Umsetzungsidee auch noch wirklich was versuchen zu wollen und davon ausgehen das das ganze auch noch läuft, naja....


Gruß Dennis_50300
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[ Dieser Beitrag wurde von Dennis_50300 am 27.01.2011 um 08:23 Uhr geändert. ]

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27.01.2011, 08:29 Uhr

Thore
Posts: 2266
Nutzer
> dass eben nicht auf Lager produziert wird

Ne der Händler bestellt n Stücke der Ware beim Hersteller und hat diese dann im Lager, bis der Endkäufer es kauft. Ist der Verkauf größer als das Angebot, kommt es zu Lieferengpässen, der Händler muss nachbestellen, und die Fertigung muss neue Ware herstellen.
Gilt ein Produkt als schwer verkäuflich, werden weniger Stücke vorbestellt. Dabei spielen Erfahrungswerte eine große Rolle, und statistiken wieviel Ware in welcher Zeit im Schnitt verkauft werden.
Viel Gewinn macht man nicht, denn zu teuer darf es nicht werden, ists zu billig wird die Gewinnspanne zu klein. Damit stellt sich die Frage nach dem "lohnt sich das".

Wo ist dabei das Problem? Das ist gängige Praxis bei Geringbestückter Ware.

Daß man bei dieser selbstständigen Arbeit im "Randsektor" keine oder nur schwer Starthilfe für eine Existenzgründung bekommt, ist fast schon logisch. Dazu muss man glaubhaft machen, daß das Geschäft ein Erfolg wird. Das ist bei allen anderen Gechäften genauso.
Z.B. wenn man ne neue Idee auf den Markt wirft, muss man der Bank sehr glaubhaft schildern, daß das was wird, und ebenfalls demonstrieren wie hoch die Einnahmen sind.
Alles ganz normal, hat mit Amiga-Bereich nichts direkt zu tun.

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27.01.2011, 11:53 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Zitat:
Original von Dennis_50300:
Wenn man mit solchen unrealistischen Argumenten (in jeder hinsicht wahrscheinlich eine unprofitable Idee) versucht etwas aufzuziehen dann eine Antwort in der Form bekommt, da muss man sich nicht wundern.


Weißt Du mehr als wir?

Zitat:
Der Preis über Vesalia ist absolut in Ordnung, desweiteren kann man total gemütlich und sicher sowie auch schnell mit PayPal bezahlen.

Wo also liegt der Sinn dieser Idee ?(


Du fragst jetzt nicht wirklich wo der Sinn daran ist das mehere Händler das gleiche Produkt anbieten? :)

Zitat:
aber mit einer unrealistischer/unprofitabler Umsetzungsidee auch noch wirklich was versuchen zu wollen und davon ausgehen das das ganze auch noch läuft, naja....

Ich geb ja zu das es sehr mutig ist wenn nen Händler Amiga Produkte vertreiben will. Aber von welcher Umsetzungsidee redest Du?

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03.02.2011, 12:28 Uhr

Dennis_50300
Posts: 602
Nutzer
Ganz einfach, ich vermute mal das Luzypher als kleinhändler versuchen wollte neben dem sehr grossen Händler Vesalia zu Coexistieren.

Das kann nicht funktionieren ;)


Das erkenne ich ohne jede Erfahrung und Lehre in solch einem Gebiet, wie soll den ( Jens Schönfeld (Individual Computers) ? ) da passende Preise bieten können sodass das realistisch ist ?


Ich finde es einfach nur belustigend :D


Teurer wäre der IndiECS eh nicht nur schlechter verkaufbar und ich denke mal Vesalia ist der grösste Amigahändler den es gibt worauf die breiteste Masse auch zurückgreifen dürfte.


Inwiefern sollte es denn also möglich sein das jeder kleiner Mann daherkommen könnte, realistisch und profitabel da neben Vesalia z.B. zu Coexistieren ?

Selsbt gebrauchte IndiECS's dürften noch für 80-100¤ weggehen Versand mit berechnet.

Von wegen "Merkwürdiges Geschäftsgebaren im Amgia-Bereich?"

Wenn das der Laie erkennt, naja... "Deep from the Dickdarm" ist ja grad so ein aktueller und passender Spruch :O


Gruß Dennis_50300
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03.02.2011, 13:40 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Zitat:
Original von Dennis_50300:
Ganz einfach, ich vermute mal das Luzypher als kleinhändler versuchen wollte neben dem sehr grossen Händler Vesalia zu Coexistieren.

Das kann nicht funktionieren ;)


Alinea und Amistore haben das Gegenteil Deiner Logik bewiesen...

Zitat:
Inwiefern sollte es denn also möglich sein das jeder kleiner Mann daherkommen könnte, realistisch und profitabel da neben Vesalia z.B. zu Coexistieren ?

Ist es neuerdings die Aufgabe des Herstellers die Kostenkalkulation der Händler zu übernehmen?

--
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03.02.2011, 14:01 Uhr

Bluebird
Posts: 3259
Nutzer
Wollte gerade auch sagen Alinea geht es doch auch , wobei man sagen muss das Selbst Vesalia auf einem Level operiert der schon nur mit viel Herzblut gut geht ...
Also wenn die da gross PC Hardware verkloppen wuerden , waere das was dem Strich Raus kommt deutlich besser. denke ich jetzt jedenfalls und mehr Arbeit macht das jetzt auch nicht wirklich !
Bei Alinea etc. wird das nicht anders sein ...

mfg Bluebird
--
A1200 Tower, BPPC 060/50-603e/175 256mb, BVision, Z4, ConneXion, DelfinaLite, Oktagon, VarIO, Deneb, RBMKeyInterface, AmigaIIIT, 540mbQuantumFireball, 74gbSamsungSpinPoint, 4gbQuantumFireball,
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[ Dieser Beitrag wurde von Bluebird am 03.02.2011 um 14:02 Uhr geändert. ]

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04.02.2011, 07:25 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
@Dennis_50300:

Mit Sicherheit ist Vesalia kein großer Händler.
Der Amigabereich ist meiner Meinung nach sogar
insgesamt zu klein um auch nur für einen Großen
interessant zu sein.

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06.02.2011, 08:51 Uhr

Dennis_50300
Posts: 602
Nutzer
Was sind das hier für Identifizierungen ?(


Mal zum Vergleich PC-Grosshändler sind für mich soetwas wie Atelco, Kosatec und HwH.

So vergleicht mal das Angebot der Warenmenge mit der von der Vesaliaseite.


Hm... Gross oder Kleinhändler, ich würde sagen gross sogar sehr gross.



Gruß Dennis_50300
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07.02.2011, 17:00 Uhr

Artchi2
Posts: 16
Nutzer
@Dennis_50300:
Selbst Atelco u.a. sind keine Großhändler.

-8<---------
Unter Einzelhandel werden Handelsunternehmen (gelegentlich auch deren Handelsaktivitäten) verstanden, die Waren verschiedener Hersteller beschaffen, zu einem Sortiment zusammenfügen und an nicht-gewerbliche Kunden, das heißt Verbraucher bzw. Letztverwender, verkaufen.

Im Gegensatz dazu verkauft der Großhandel an gewerbliche Kunden, das heißt Wiederverkäufer, und so genannte Großverbraucher (Kantinen, Mensen und ähnlichem). Als Abgrenzungskriterium gilt nicht die verkaufte Warenmenge, sondern der jeweils ausschließliche oder überwiegende Kundenkreis des Handelsunternehmens.
-8<---------
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelhandel
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fhandel

[ Dieser Beitrag wurde von Artchi2 am 07.02.2011 um 17:01 Uhr geändert. ]

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07.02.2011, 17:28 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Handelskette = ein Unternehmen mit mehreren Filialen = großer Händler = Großhändler != Großhandel
--
** Tippfehler sind kostenlos und dürfen unbegrenzt an Dritte weitergegeben werden. **

[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 07.02.2011 um 17:29 Uhr geändert. ]

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07.02.2011, 18:34 Uhr

AlexTM
Posts: 169
Nutzer
@Maja

Nö!
Großhändler und Großhandel meint das selbe.
Wobei großer Händler was ganz anderes bedeutet. Natürlich kann es einen "großen Händler" im Großhandel geben, aber genauso kann es einen "großen Händler" im
Einzelhandel geben.

--
Gruß Alexander

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[ Dieser Beitrag wurde von AlexTM am 07.02.2011 um 18:35 Uhr geändert. ]

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07.02.2011, 22:23 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@AlexTM:

Eben. Relativ hohe Angebotsvielfalt und ein relativ großes Lager machen aus einem Händler noch keinen Großhändler im institutionellen Sinn. Nicht alle, die sich Großhändler nennen, sind auch welche.
--
** Tippfehler sind kostenlos und dürfen unbegrenzt an Dritte weitergegeben werden. **

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08.02.2011, 05:18 Uhr

Dennis_50300
Posts: 602
Nutzer
Ja nee iss klar und nun sage mal an welche Grosse Firma noch genug Amiga's hat und diese auch umbedingt noch weiter einsetzen will mit einem IndiECS ?(


Ziemlicher blahfasel....


Amiga = Privatgebrauch, weil wir kein Bock auf Emu's haben, ansonsten geht da nix mehr...


Gruß Dennis_50300
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08.02.2011, 10:19 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
@Dennis_50300:

Die Anzahl der Artikel ist kein Indiz für groß oder klein.
Ein Einzelhändler alter Prägung für Haushaltswaren hat vielleicht
10-50 mal soviele Artikel im Angebot wie ALDI.

Wer ist jetzt groß. Aldi mit vielleicht 1000 oder der kleine Einzelhändler mit vielleicht 10000 Artikeln.

Groß bezieht sich auf den Umsatz, und da macht wohl fast jede
ALDI-Filiale mehr als der kleine Haushaltswarenhändler.

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08.02.2011, 11:14 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Zitat:
Original von Dennis_50300:
Ja nee iss klar und nun sage mal an welche Grosse Firma noch genug Amiga's hat und diese auch umbedingt noch weiter einsetzen will mit einem IndiECS ?(


Ziemlicher blahfasel....


Ahm, Du hast aber schon mitbekommen das es um Firmen geht die Amiga Harwdare verkaufen und nicht um Firmen die Amiga Hardware einsetzen?


--
Andreas Magerl
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08.02.2011, 15:56 Uhr

amigagti
Posts: 108
Nutzer
Zitat:
Original von Dennis_50300:
Was sind das hier für Identifizierungen ?(


Mal zum Vergleich PC-Grosshändler sind für mich soetwas wie Atelco, Kosatec und HwH.

So vergleicht mal das Angebot der Warenmenge mit der von der Vesaliaseite.


Hm... Gross oder Kleinhändler, ich würde sagen gross sogar sehr gross.



Gruß Dennis_50300
--
1.Computer:Mein stärkster !, 2.: Athlon XP 2200+
3.: :commo: Amiga 3000, 4.: :commo: Amiga 500 Plus
5.: :commo: Amiga 1200


Glaube mir, ich war schon ein paar mal bei Vesalia "zu Hause". Früher, wo die noch ein richtigen Laden hatten, ja, da waren die Groß (vor allem räumlich)! Heute ist Vesalia nur noch mehr oder weniger ein kleiner Laden in einem Wohnhaus.

Vesalia hat einen enormen Vorteil: Sie sind zum einen schon ewig im Amiga Sektor tätig und fast einer der letzen Läden in DE. Damit haben sie einen sehr guten Ruf! Zudem ist Herr und auch Frau Does wirklich eine Insitution im Amiga Sektor!
...und nicht nur da...



[ Dieser Beitrag wurde von amigagti am 08.02.2011 um 18:48 Uhr geändert. ]

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