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amiga-news.de Forum > Get a Life > Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-) [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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02.03.2011, 11:57 Uhr

Holger
Posts: 8032
Nutzer
Zitat:
Original von Bjoern:
Nanu, wo ist Maja?

Es ist schon öfter mal vorgekommen, dass sie einen Tag nichts im Forum geschrieben hat. Manchmal sogar mehrere Tage. Ich glaub, das ist eher ein gutes Zeichen, wenn Leute neben dem Forum noch andere Aktivitäten haben. ;)

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Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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02.03.2011, 13:09 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Zitat:
Original von Holger:
Aber hallo! Du wirst mir doch nicht vorwerfen wollen, ich hätte falsch zitiert. :lach:

Falsch zitieren ist was anderes als richtig zitieren, aber nicht als Zitat kennzeichnen ... ;)
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Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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02.03.2011, 17:06 Uhr

Lord_Helmchen
Posts: 522
Nutzer
Zitat:
Original von Dr_Dom:

Ich bin ein Freund von dem Honorarkonsul [url=http://de.wikipedia.org



Ein Freund DES HonorarkonsulS, bitte... ;)


--
Anagramm von Regierung = Genug Irre

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03.03.2011, 22:24 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Bjoern:
Nanu, wo ist Maja?


Die war 4 Tage mit wichtigeren Dingen beschäftigt.
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04.03.2011, 10:36 Uhr

Holger
Posts: 8032
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Die war 4 Tage mit wichtigeren Dingen beschäftigt.

Der 1. und 2. März sind nur zwei Tage.
Wenn man stundenweise rechnet, könnte man noch gerade so auf drei Tage kommen (28.02.2011, 23:34 bis 03.03.2011, 22:24), aber keinesfalls auf vier.

Erbsenzählerei beendet.

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04.03.2011, 20:19 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Holger:

Doch, doch, gerundet sind es vier. Der 28.02. war auch eine Erbse. :P
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07.03.2011, 11:38 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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Schlusswort:
Helau!

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25.04.2011, 15:29 Uhr

Begeisterter_Amiga_User
Posts: 665
Nutzer
Zitat:
Original von Dr_Dom:
Hinnehmen, auf keinen Fall, das im Deutschen Bundestag ein offensichtlicher Betrüger sitzt und unser Geld kassiert.


bist du sicher das es der einzige ist der da mit augenscheinlich erschlichenem doktortitel sitzt/saß?

sollte sich das deutsche volk nicht mal wieder erheben und ein moratorium des deutschen bundestages ansetzen bei denen alle im bundestag aufm prüfstand kommen? du wärst erstaunt was da alles raus kommen würde was keinem passt der nen wenig hirn im kopf hat.

ich lese hier auf den 4 seiten nur gemecker aber keiner der sagt los ich wills jetzt wissen was bei den herren und damen der linken, fdp, cdu/csu, bündnis90/grünen und was es nicht alles gibt an parteien was da alles nicht mit rechten dingen zugeht.

unseren staatsmänner(und frauen) reden vom klimaschutz? aber die dicksten autos (spritfresser) fahren (grünen sind mit eingeschlossen).

die reden das irgendeiner seinen doktortitel erschwindelt hat? die sollen ihre mäuler mal nicht so weit aufreißen die sind nämlich keinen deut besser.

mfg


--
if ($GLOBALS['FORUM']->forumuser->mitglied['ahnung'] == 0) {
$this->besserKlappeHalten / nachDenken= 1;}

Inside Windows-Kernel: if(everything_is_ok==1) { crash(); }

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26.04.2011, 16:15 Uhr

Holger
Posts: 8032
Nutzer
Zitat:
Original von Begeisterter_Amiga_User:
bist du sicher das es der einzige ist der da mit augenscheinlich erschlichenem doktortitel sitzt/saß?

Natürlich sind alle, die da sitzen, Lügner und/oder Verbrecher. In diesem Fall ging es aber um die Offensichtlichkeit.

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12.05.2011, 00:51 Uhr

[ujb]
Posts: 421
Nutzer
Die Uni Bayreuth kommt zum Schluss Herr Guttenberg habe systematisch gefälscht. Er schiebt es auf Überbelastung und familiären Druck. Na, gut, dass er nicht mehr Verteidigungsminister ist - wer weiß, was er wegen der Überlastung und des Drucks sonst noch gemacht hätte.

Derweil hat Frau Silvana Koch-Mehrin nun auch wegen Plagiatsvorwürfen all ihre politischen Ämter niedergelegt. Naja, immerhin windet sie sich nicht so wie Herr Guttenberg.
Als politische Randfigur, aber dennoch irgendwe interssant, ist auch der Fall der Tochter Herrn Stoibers hervorzuheben, die wohl ebenfalls mehr abschrieb als selbst arbeitete. Doktortitel futsch. So kann es gehen...


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13.05.2011, 02:16 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von [ujb]:
Die Uni Bayreuth kommt zum Schluss Herr Guttenberg habe systematisch gefälscht.

Das kommt ja früh. Ich komme zu dem Schluss, die Uni Bayreuth prüft Dissertationen in der Regel offenbar nicht systematisch. I-)
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14.05.2011, 17:18 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Maja:
> Ich komme zu dem Schluss, die Uni Bayreuth prüft Dissertationen in der Regel offenbar nicht systematisch.

Naja, definiere "systematisch prüfen".
Natürlich steckt ein System dahinter, das beruht auf der korrekten Arbeitsweise des Doktorvaters (der ja Mitglied der Uni sein muss), aber auch auf der Zuverlässigkeit der (externen) Gutachter. Wenn das natürlich (so wie in diesem Fall) alles CSU-Parteifreunde sind...
Küngel und Filz, Du verstehst...?
Da kann die Uni als Ganzes nicht viel dran drehen, dafür sind die Einzelpersonen allein verantwortlich, denn das System ansich ist ja schon gut, so wie es ist, denn 99% der Doktorarbeiten sind ja schließlich ohne betrügerische Absichten geschrieben worden. Auch wenn natürlich kleinere "handwerkliche Fehler" bei Menschen nunmal passieren können und dürfen, aber das ist ja schließlich auch keine betrügerische Absicht.


[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 14.05.2011 um 17:19 Uhr geändert. ]

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14.05.2011, 17:21 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@[ujb]:
Ja, ist schon interessant, wie gerade die Söhne und Töchter von Berühmtheiten, Politikern und Adelsgeschlecht sich offenbar immer wieder akademische Titel zu erschleichen versuchen...
Solche Leute sind es offenbar nicht gewohnt, zu arbeiten (siehe goldener Löffel).

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14.05.2011, 20:14 Uhr

NoImag
Posts: 1036
Nutzer
@_PAB_:

Diese stehen aber jetzt auch unter besonderer Beobachtung. Wer nicht in der Öffentlichkeit steht, landet bei einem Betrug bei der Dissertation auch nicht in der Zeitung. Außerdem sind mir bisher nur 4 Fälle bekannt (drei aktuell). Das lässt meines Erachtens nicht den Schluss zu, dass in dieser Personengruppe besonders häufig betrogen wird.

Tschüß


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15.05.2011, 02:12 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@_PAB_

Zitat:
Naja, definiere "systematisch prüfen".
Ganz einfach. So, wie jetzt geprüft wurde, 4 Jahre nachdem der Titel verliehen wurde. Zu aufwändig, zu teuer? Nun, dann sollte man halt dieser Realität Rechnung tragen und an Prüflinge keine höheren Ansprüche stellen als an an ihre Prüfer.

Was Du nun beschrieben hast, wäre das Gegenteil davon, nämlich systematisches Nichtprüfen. Das mit "Klüngel" und persönlicher Verantwortung abtun zu wollen, ist mir zu dünn. Immerhin hat diese Uni just diesen einen Titelträger jahrelang als Aushängeschild vor sich hergetragen. Was eine Entscheidung der Universitätsleitung war, die ganz offensichlicht getroffen worden war, ohne besondere Sorgfalt walten zu lassen.

Eine weitere Frage wäre noch offen. Wie plagiiert man in der mündlichen Prüfung?

Zitat:
Da kann die Uni als Ganzes nicht viel dran drehen, dafür sind die Einzelpersonen allein verantwortlich,
Ist das so? Sorry, aber diese Einzelpersonen werden von der Uni bezahlt und somit überwiegend vom Steuerzahler. Da darf man doch erwarten, dass sie min. ebenso sorgfältig arbeiten, wie es von Doktoranden erwartet wird, und man auch ihnen dabei auf die Finger guckt.
Zitat:
denn das System ansich ist ja schon gut, so wie es ist, denn 99% der Doktorarbeiten sind ja schließlich ohne betrügerische Absichten geschrieben worden.
Das wäre wünschenswert. Aber mal ehrlich. Wer sollte das überhaupt beziffern können? Womit ich nicht behauptet haben will, dass Schummeln die Regel wäre. Allerdings wird es auch dabei eher auf eine Normalverteilung hinauslaufen.

Zitat:
Original von NoImag:
Wer nicht in der Öffentlichkeit steht, landet bei einem Betrug bei der Dissertation auch nicht in der Zeitung. Außerdem sind mir bisher nur 4 Fälle bekannt (drei aktuell). Das lässt meines Erachtens nicht den Schluss zu, dass in dieser Personengruppe besonders häufig betrogen wird.

Japp, so schaut's aus.
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15.05.2011, 10:48 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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@Maja:
Soweit mir bekannt, ist die Guttenberg-Doktorarbeit erst seit einigen Monaten veröffentlicht. Was die Verleihung des Titels angeht: die *kann* erst nach der Veröffentlichung erfolgt sein - zumindest nach gängigen Promotionsordnungen.

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15.05.2011, 13:29 Uhr

[ujb]
Posts: 421
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@_PAB_:
Guttenberg hatte einen Antrag auf vorzeitiged Führen des Titels gestellt. Allein das macht ihn schon verdächtig - es sei denn er hätte eine wiss. Karriere angestrebt,dann gibt es Gründe den vorläufigen Titel zu nutzen. Wie dem auch sei, er hat gepfuscht und ist aufgeflogen.

Wie wichtig oder unwichtig Titel bei vielen Wissenschaftlern sind, zeigt mir z.B. meine eine Exkollegin, die erst nach mehrfacher Aufforderung vom Prüfungsamt und nach über einem Jahr ihre Urkunde abholte. Man hat halt ein paar Jahre in der Uni gearbeitet. Ich neige mittlerweile schon eher dazu den Titel zu verschweigen. Bachelor, Diplom, Doktor, Habil - wen interessiert das schon groß.

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15.05.2011, 14:44 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@_PAB_:

Soweit bekannt wurde seine Dissertation 2006 von der Uni angenommen. Ende Februar 2007 bestand er die mündliche Prüfung und bekam die Gesamtnote summa cum laude. Seit Anfang Mai 2007 führte er den Titel auf Antrag vorläufig und ab dem 28.01.2009 unbefristet, dem Tag der Veröffentlichung (Abgabe der Pflichtexemplare).

Was erst seit einigen Monaten, genauer Mitte Februar 2011 öffentlich bekannt geworden war, ist der plaigatorische Hintergrund seiner Dissertation.

Wie lange braucht man in Zeiten von global vernetzter EDV mit entsprechender fachlicher Qualifiktion bei eingehender Prüfung, herauszufinden, dass eine Doktorarbeit überwiegend abgeschrieben wurde?

Rekapitulierend könnte man u.a. zu dem Schluss kommen, dass rund 2 Jahre nach Veröffentlichung zeitnah zum Bekanntwerden der Plagiate gezielt nach einem Hebel gesucht wurde, sich eines ungeliebten Mitbewerbers um Pöstchen und Posten zu entledigen und in der Dissertation fündig wurde. Seine Raktenhafte politische Karriere und seine Umfrageergebnisse waren "Parteifreunden" schon länger unverholen ein Dorn im Auge.

Unbestritten hat zu Guttenberg sich mit dieser Dissertation einen Fauxpas erster Güte geleistet und damit letztlich selbst geschadet. Wer sich solch dicke Dinger leistet, muss halt die Konsequenzen ziehen, wenn man ihm auf die Schliche kommt. Von daher gebührt dem Entdeckten kein Mitleid. Doch die Hintergründe der vermeintlich zufälligen Aufdeckung dieses "Skandals" sind moralisch nicht minder verwerflich. Und wie mir scheint, macht dergleichen angesichts dieses Erfolges nun Schule. Siehe Veronica Saß und Silvana Koch-Mehrin.

Im Übrigen vertrete ich nach wie vor die Ansicht, dass Karl Theodor zu Guttenberg als Politiker gute Arbeit geleistet hat. U.a. zu erkennen daran, dass die Umsetzung der von ihm initiierten, IMHO längst überfälligen Bundeswehrreform just seit seinem Rücktritt wieder in Frage gestellt wird. Von den selben Leuten, die einst dafür waren. Die Umsetzung dieser Reform würde nicht zu Letzt auch hohrangige Würdenträger um ihren Posten bringen.

Ja, den Doktortitel hatte zu Guttenberg nicht verdient. Das steht außer Frage. Doch der Wirbel um seine Doktorarbeit diente augenscheinlich nicht der Verteidigung der Doktorwürde. Das ist der eigentliche Skandal.

Wo führt das hin, wo ist da die Grenze zur Inquisition? Du hast selbst geschrieben, dass kleinere handwerkliche Fehler nur menschlich sind. Darf man sich nun auf eine Zeit vorbereiten, in der jeder politiker mit akademischem Titel befürchten muss, in seiner Dissertation eine Fußnote vergessen zu haben?

Ich denke doch, dass in diesem Land ganz andere Dinge im Zentrum des politischen Selbstverständisses zu stehen haben. Es ist nicht gut, wenn die Öffentlichkeit derart profan vom Wesentlichen abgelenkt wird. Im Blitzlichtgewitter um pöse, pöse Abschreiber achtet kaum noch jemand auf polititsche Abläufe. Panem et circenses, es funktioniert offenbar heute noch.

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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 15.05.2011 um 14:49 Uhr geändert. ]

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15.05.2011, 17:08 Uhr

[ujb]
Posts: 421
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@Maja:

Die Grenze zur "Inquisition" ist egentlich klar. Es gibt Regeln, die sind einzuhalten. Wer das nicht tut, muss mit den Konsequenzen leben. Ich finde auch völlig okay, dass nochnach strafrechtlichen Optionne gesucht wird. Ein solches Verhalten ist nicht tolerabel.

Und nein, und Herr Guttenberg hat meiner Meinung nach keine gute Arbeit geleistet (weder als WM noch als VM), sondern war ein Populist. Von der BW hatter er augenscheinlich nicht sonderlich viel Ahnung. Es wirkt eher so, als hätte er durch aktionistisches Verhalten die BW genau auf Wandkollisionskurs eingenordet. Nicht, dass ich ausgewiesener BW-Experte wäre (war Zivi), aber wenn man gerade sieht wie Herr De Maiziere nun in Probelme kommt, sagt das schon einiges aus.
Herr Guttenberg hat meiner Meinung nach den gesellschaftlichen Auftrag der BW nicht verstanden, er wollte eine kleine schnelle Eingreiftruppe. Aber eine solche entspräche nicht der Aufgabe der BW. Es geht - auch nach Ende des kalten Krieges - primär um die mögliche Verteidigung unserer Außengrenzen. Das sollte niemand vergessen. Klar muss es dabei Anpassungen und Veränderunegn geben, aber die Kernaufgabe ist klar und die Aufstellung einer primär außergrenzlichen Eingreiftruppe gehört nicht zur Verteidigungspolitik der BRD. Auch wenn man das als Präventiv- oder Antiterroraktionen deklariert.

Gut, dass er weg ist. Ich bin froh, dass so ein profaner Blender/Egomane aufgeflogen ist, denn Personen wie er sind schlecht für dieses Land.

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15.05.2011, 18:16 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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@Maja:
> Was erst seit einigen Monaten, genauer Mitte Februar 2011 öffentlich bekannt geworden war, ist der plaigatorische Hintergrund seiner Dissertation.

> Wie lange braucht man in Zeiten von global vernetzter EDV mit entsprechender fachlicher Qualifiktion bei eingehender Prüfung, herauszufinden, dass eine Doktorarbeit überwiegend abgeschrieben wurde?

Das ist in der Tat ein Fehler der Uni Bayreuth: die Zeitspanne von der Abgabe der Pflichtexemplare bis zur online-Bereitstellung der Dissertation war offenbar sehr lang: 18 Monate oder sogar mehr? Denn die tatsächliche Veröffentlichung der Arbeit war erst relativ spät in 2010 - dadurch ist die ganze Geschichte erst so spät ins rollen gekommen, weil ein unabhängiger Fachkollege erst dann unkompliziert und schnell mal querlesen konnte, ohne nach Bayreuth zur Institutsbibliothek zu fahren...

Was das Prüfungsverfahren angeht: das halte ich durchaus für angemessen, zwei externe Gutachter sollten eigentlich reichen. Wenn die aber natürlich bewusst als CSU-Parteikollegen ausgewählt wurden, dann stinkt das natürlich zum Himmel, aber wie bitteschön kann sich die Uni (die ja letztlich nichts anderes ist, als eine Versammlung von Professoren und Vertretern von Studenten und Angestellten) gegen solch eine unglaubliche Küngelei absichern? Selbst wenn sie nochmal einen weiteren Kontroll-Posten aus eigenen Reihen in die Prüfungskommission einbauen würden - wer sagt, dass der nicht auch wieder ein CSU-Parteikollege ist??? 100%-ige Absicherung gibt es nicht. Restrisiko lässt grüßen...

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15.05.2011, 20:30 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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@_PAB_:
Wer bestimmt die externen Gutachter? Der Doktorvater alleine? Der Doktorand selbst? Gibt es keine Institution, die prüft ob ein vorgeschlagener Gutachter geeignet ist?
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15.05.2011, 20:36 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von _PAB_:
Das ist in der Tat ein Fehler der Uni Bayreuth: die Zeitspanne von der Abgabe der Pflichtexemplare bis zur online-Bereitstellung der Dissertation war offenbar sehr lang: 18 Monate oder sogar mehr? Denn die tatsächliche Veröffentlichung der Arbeit war erst relativ spät in 2010 - dadurch ist die ganze Geschichte erst so spät ins rollen gekommen, weil ein unabhängiger Fachkollege erst dann unkompliziert und schnell mal querlesen konnte, ohne nach Bayreuth zur Institutsbibliothek zu fahren...

Alle Achtung. Unis dürfen also schlampen, denn deren Nachlässigkeiten aufzudecken liegt schließlich allein in der Verantwortung "unabhängiger Fachkollegen", sprich Gevatter Zufall.

Zitat:
Was das Prüfungsverfahren angeht: das halte ich durchaus für angemessen, zwei externe Gutachter sollten eigentlich reichen.
Wenn es denn so wäre. Allerdings müssen es in Bayreuth keine externen Gutachter sein, schon gar nicht zwei externe.

@[ujb]:

Du glaubst doch nicht wirklich an uneigennützige Politiker im Dienste des Volkes? Ein Minimum an Egomanie ist Grundvoraussetzung dafür, Spitzenpositionen in Wirtschaft und Politik zu erreichen. Schließlich gilt es auf dem Weg nach oben Konkurrenten und Widersacher aus dem Weg zu räumen. Mit Aufrichtigkeit kommt man da nicht weit. Manche sind eben nur geschickter als andere im Verbergen ihrer Eigennützigkeit.

Und wieso sollte ein Thomas de Maizière eigentlich mehr Ahnung von der BW haben? Ist er weniger populistisch als sein Vorgänger? Guckts Du da: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wehrdienst-soll-mit-ehre-bezahlt-werden/3932298.html
Das ist doch mal eine geniale Idee, dem Fiskus Geld zu sparen: Discount BW. Was müssen Soldaten auch Familien haben, die durchgefüttert werden müssen?
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15.05.2011, 22:32 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Zitat:
Original von Maja:
Manche sind eben nur geschickter als andere im Verbergen ihrer Eigennützigkeit.

Da war Guttenberg auf jeden Fall ganz weit vorne.
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15.05.2011, 23:03 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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@Maja:
Ich denke, "schlampen" ist nicht das gleiche, wie davon ausgehen, dass bei einem Promotionsvervaren nicht sowohl vorsätzliche betrügerische Absicht und als auch interne sowie externe Gutachter offensichtlich nicht nur völlig versagt haben, sondern auch Parteifreunde waren, die ihren Schützling decken wollten.

Dieser Fall hat natürlich eindrucksvoll bewiesen, dass die Uni zu gut(tenberg)gläubig war, aber das ist EIN Fall, den man schlecht auf ein "fehlerhaftes System" schieben kann, wenn zwielichtige Einzelpersonen alles daran gesetzt haben, dieses System zu umgehen.

Ich glaube nicht, dass es möglich ist, jegliche betrügerische Absicht im Keim zu ersticken, wenn man nicht sämtliche Doktorarbeiten von sämtlichen Fachkollegen kontrollieren lassen würde - was natürlich nicht ansatzweise machbar ist.


> Allerdings müssen es in Bayreuth keine externen Gutachter sein, schon gar nicht zwei externe.

Jede mir bekannte Promotionsordnung sieht externe Gutachter (in variabler Anzahl) vor.
Woher hast Du diese Information?

[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 15.05.2011 um 23:05 Uhr geändert. ]

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15.05.2011, 23:55 Uhr

[ujb]
Posts: 421
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@Maja:
Ein *Minimum* an Egomanie ist in der Tat notwendig, aber eben kein Maximum. Und Guttenberg war ein eitler egomaner Fatzke, der *vor allem* auf sein eigens Wohl aus war. Ich differenziere da schon. Natürlich gebe ich zu, dass ich mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkeneifen kann, dass es gerade diesen Blender der CSU erwischte.
Aber, und darauf lege ich wert, ich habe vom ersten von mir gesehenen Auftritt ihn als Blender eingeschätzt. Das war als er plötzlich WM wurde. Die Interviews am ersten Tag in ARD (Tagestehemen) & ZDF (heute-Journal) waren genug verratend: exakt gleiche Phrasen, gleiches Ansprechen des Moderators, gleiche Bewegungen, gleiche Denkpausen, gleiche emotionale Kontaktebene, wusste da ist ein gut geschulter Schauspieler/Verkaüfer am Werk - Glaubwürdigkeit null. Mein Rant über Guttenbergs Auftritt am nächsten Tag in meiner AG war einigermaßen legendär.

Da er gut Textbausteine auswendiglernen und präsentieren kann, konnte er gewiss in der Disputation im Vortragsteil überzeugen. Dass man ihm in der Diskussion nicht af die Schliche kam, ist aber schon verwunderlich. In meiner alten Uni müssen alle Teilbewertungen summa bewertet werden um ein Gesamt summa zu bekommen. Aber ich habe die Prüfungsordnung der juristischen Fakultät der Uni Bayreuth nicht gelesen, keine Ahnung, wie die das da handhaben.

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16.05.2011, 00:05 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von DrNOP:
Zitat:
Original von Maja:
Manche sind eben nur geschickter als andere im Verbergen ihrer Eigennützigkeit.
Zitat:
Da war Guttenberg auf jeden Fall ganz weit vorne.


Nö, obwohl er sich redlich Mühe gab, den bescheidenen Volksdiener zu geben, war es ihm nicht überzeugend gelungen. Er ließ deutlich spüren, dass er sich stets größer wähnte als sein Amt. Womit er nicht allein dasteht. Andrea Nahles ist z. B. auch so eine Marke; sehr von sich selbst überzeugt.

Zitat:
Original von _PAB_:
Dieser Fall hat natürlich eindrucksvoll bewiesen, dass die Uni zu gut(tenberg)gläubig war, aber das ist EIN Fall, den man schlecht auf ein "fehlerhaftes System" schieben kann, wenn zwielichtige Einzelpersonen alles daran gesetzt haben, dieses System zu umgehen.

Es sind solche Einzelfälle, die gravierende Lücken in einem System aufdecken.

Zitat:
Ich glaube nicht, dass es möglich ist, jegliche betrügerische Absicht im Keim zu ersticken, wenn man nicht sämtliche Doktorarbeiten von sämtlichen Fachkollegen kontrollieren lassen würde - was natürlich nicht ansatzweise machbar ist.
Etwas weniger Respekt vor Hochwohlgeborenen i.V.m. etwas weniger finanziellem Opportunismus würde evtl. schon reichen.

Zitat:
Woher hast Du diese Information?

http://www.uni-bayreuth.de/promotionsordnungen/index.html
"Promotionsordnung für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth", siehe § 10.

Der Wortlaut war zur fraglichen Zeit, als zu Guttenbergs Dissertation begutachtet wurde (2006) identisch.
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16.05.2011, 00:09 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von [ujb]:
Aber, und darauf lege ich wert, ich habe vom ersten von mir gesehenen Auftritt ihn als Blender eingeschätzt. Das war als er plötzlich WM wurde.


"Dir kann passieren, was will. Es gibt immer einen, der es kommen sah." (Fernandel)

;)
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16.05.2011, 00:59 Uhr

[ujb]
Posts: 421
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@Maja:

Und es gibt immer das passende Zitat.

Klar ist: Gutenberg ist nicht der einzige Blender. Und Verkaufen gehört nunmal zum politischen Handwerk. Insgesamt bin ich aber froh dass G. aufgeflogen ist. Sowohl aus politischen als auch aus akademisch-kulturellen Gründen. Man sollte den Fall Guttenberg (en vogue ist es ja von der Causa Guttenberg zu sprechen) nicht vergessen, Häme muss jedoch nicht sein (ist aber im Rahmen vertretbar). Das Brandmal sollte jedoch bleiben. Für viele Dinge hat er sich dauerhaft disqualifiziert. Ich bedauere das nicht.

Dass Frau Koch-Mehrin raus ist freut mich ebenfalls. Eine tumbere Nuss gibt es kaum in der Politik. Schade, dass unsere aktuelle Fam-Ministerin etwas geschickter vorgegangen ist. Die halte ich ebenfalls für eine ganz besondere Hohlfritte.

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16.05.2011, 16:11 Uhr

Holger
Posts: 8032
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Zitat:
Original von Maja:
Wie lange braucht man in Zeiten von global vernetzter EDV mit entsprechender fachlicher Qualifiktion bei eingehender Prüfung, herauszufinden, dass eine Doktorarbeit überwiegend abgeschrieben wurde?

Wie viele freiwillige Helfer Gutteplag letztendlich hatte, wissen wir nicht. Aber die Uni Beyreuth benötigte für die erneute Prüfung trotz der bereits von Guttenplag geleisteten Vorarbeit vom 16. Februar 2011 bis zum 6. Mai 2011.

Jetzt kannst Du Dir ja mal überlegen, was dabei herauskommen würde, wenn man für jeden Doktoranden mehrere Monate Vollzeit-Recherchen ansetzen würde. Also vorausgesetzt, man findet auch für jeden Doktoranden hunderte freiwilliger Mitarbeiter im Internet, die die Vorarbeit leisten.
Zitat:
Rekapitulierend könnte man u.a. zu dem Schluss kommen, dass rund 2 Jahre nach Veröffentlichung zeitnah zum Bekanntwerden der Plagiate gezielt nach einem Hebel gesucht wurde, ...
Blödsinn. Es gab nur einfach mal einen fachlich interessierten, die die Arbeit tatsächlich gelesen hat. Damit hat Guttenberg möglicherweise nicht gerechnet.
Zitat:
Doch die Hintergründe der vermeintlich zufälligen Aufdeckung dieses "Skandals" sind moralisch nicht minder verwerflich.
Du meinst, die von Dir frei erfundenen "Hintergründe".
Zitat:
Und wie mir scheint, macht dergleichen angesichts dieses Erfolges nun Schule. Siehe Veronica Saß und Silvana Koch-Mehrin.
Und Jorgo Chatzimarkakis
Ja, jetzt macht die Sache Schule. Vielleicht verbleibt damit doch eine Leistung Guttenbergs im Gedächtnis der Menschheit. Die Dreistigkeit, die dazu führte, dass Amtsträger systematisch auf solche Verfehlungen geprüft werden.
Zitat:
Im Übrigen vertrete ich nach wie vor die Ansicht, dass Karl Theodor zu Guttenberg als Politiker gute Arbeit geleistet hat.
Ja, keiner konnte so toll vor der Kamera posieren, wie er. Welche reale Leistung er tatsächlich jemals erbracht haben soll, das konntest auch Du bisher nicht nennen.
Zitat:
U.a. zu erkennen daran, dass die Umsetzung der von ihm initiierten, IMHO längst überfälligen Bundeswehrreform just seit seinem Rücktritt wieder in Frage gestellt wird. Von den selben Leuten, die einst dafür waren.
Das ist kein Beweis dafür, dass die Umsetzung gut geworden wäre. Und dass diese Reform ausnahmsweise von ihm selbst, statt von einer externen Agentur stammen soll, wäre ein Wunder.
Zitat:
Doch der Wirbel um seine Doktorarbeit diente augenscheinlich nicht der Verteidigung der Doktorwürde. Das ist der eigentliche Skandal.
Den Wirbel hat er selbst verursacht. Der Mann hat nicht nur plagiiert, er hat auch abgestritten, gelogen und andere verleumdet, bis zum Schluss.

Seine immer noch nicht zurückgezogene Begründung für sein Fehlverhalten lautet, dass er der Belastung nicht gewachsen war. Der Belastung, die nach seinem Aufstieg vom Bundestagsabgeordneten zum Minister nicht kleiner geworden sein dürfte, wohlgemerkt.

Wenn wir ihn also beim Wort nehmen, ist er definitiv für das Amt untauglich.
Zitat:
Darf man sich nun auf eine Zeit vorbereiten, in der jeder politiker mit akademischem Titel befürchten muss, in seiner Dissertation eine Fußnote vergessen zu haben?
Du kannst es nicht lassen, oder?
Nach dem Du vorher bereit selbst eingestehen musstest, dass es nicht um eine vergessene Fußnote, sondern um systematischen Betrug geht, kommst Du jetzt doch wieder mit der "vergessen Fußnote"-Scheiße daher?!

Es geht nicht um eine vergessene Fußnote!

Vielleicht solltest Du diesen Satz hundert Mal laut aussprechen und dabei Deinen Kopf kräftig gegen die Wand schlagen, vielleicht bekommst Du ja dann Guttenbergs Bullshit aus Deinem Gehirn wieder raus.

Wobei, wahrscheinlich nicht. Es gibt Menschen, die sind und bleiben denkresistent. Sobald jemand mit genug Haargel in die Kamera grinst, folgen sie ihm.

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16.05.2011, 16:18 Uhr

Holger
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Zitat:
Original von _PAB_:
Das ist in der Tat ein Fehler der Uni Bayreuth: die Zeitspanne von der Abgabe der Pflichtexemplare bis zur online-Bereitstellung der Dissertation war offenbar sehr lang: 18 Monate oder sogar mehr?

So what?
Die online-Bereitstellung ist -zumindest bis jetzt- keine Maßnahme zum Zwecke der Plagiatsprüfung.

Und dass es Guttenberg nicht schon vor dem Aufstieg zum Minister, sondern erst danach getroffen hat, ist sein persönliches Pech. An dem er aber auch selbst Schuld ist.
Zitat:
Was das Prüfungsverfahren angeht: das halte ich durchaus für angemessen, zwei externe Gutachter sollten eigentlich reichen. Wenn die aber natürlich bewusst als CSU-Parteikollegen ausgewählt wurden, dann stinkt das natürlich zum Himmel,...
Es gibt aber keinen Beweis, dass andere Gutachter mehr bemerkt oder diese CSU-Parteikollogen mit Wissen um die Dreistigkeit genauso wohlwollend geprüft hätten.

Summa cum laude war laut dem ersten Rezensenten, dem auch der erste ähnliche Text aufgefallen war, selbst ungeachtet des Plagiats (das damals ja noch nicht bekannt war), angesichts des Inhalts befremdlich, das kann man den Prüfern also vorwerfen.

Aber dass die Prüfer nicht von vornherein von einem dreisten Plagiat ausgehen, kann man ihnen nicht vorwerfen.

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Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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