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amiga-news.de Forum > Get a Life > Die Lügenbande, Teil zwo ! ;-) [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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05.07.2013, 23:50 Uhr

_PAB_
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@Wolfman:
Ich würde mal sagen, dass "1000 Euro" "bedingungslos" "ohne Prüfung irgendwelcher Anspruchsvoraussetzungen" den Steuerzahler am Ende günstiger kommt, als die insgesamt durchschnittlich 870 Euro Harz-IV Leistungen, die auch jeder bekommt, der sich nicht absolut selten dämlich anstellt.

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06.07.2013, 00:05 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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Nunja, wie bereits mal erwähnt habe ich fast 20 Jahre in dem Bereich gearbeitet und da war "tu was,sonst gibts nix" immer irgendwie "motivierender" als "wennste was tust, gibts zwar mehr, aber so reichts auch" ;)

Andrerseits - wenn so meinen Kollegen Stress erspart wird, weil sie bloß noch zahlen brauchen...
--
God forgives - who forgives God ?



[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 06.07.2013 um 19:47 Uhr geändert. ]

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08.07.2013, 10:12 Uhr

Holger
Posts: 8038
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Zitat:
Original von Wolfman:
Nunja, wie bereits mal erwähnt habe ich fast 20 Jahre in dem Bereich gearbeitet und da war "tu was,sonst gibts nix" immer irgendwie "motivierender" als "wennste was tust, gibts zwar mehr, aber so reichts auch" ;)

Das ist dann hauptsächlich ein psychologisches Problem, ähnlich der Aufregung über zu hohe Manager-Gehälter. Da hätte auch niemand derjenigen, die sich aufregen, einen messbar höheren Betrag in der eigenen Tasche, wenn die Manager weniger bekommen (nehmen) würden, aber ungerecht findet man es halt trotzdem.

Diese Art von Gerechtigkeitsempfinden führt meist in eine Sackgasse. Wie z.B. den Kommunismus: alles ist gerecht, denn jeder hat nichts.

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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08.07.2013, 13:02 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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@Holger:


mit dem psychologischen Moment dürftest Du recht haben :) .
--
God forgives - who forgives God ?

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08.07.2013, 20:18 Uhr

Kronos
Posts: 1168
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Zitat:
Original von Dr_Dom:

Jeder Arbeiter, Angestellte, Arbeitslose, ALGII Empfänger und Rentner der Die Linke wählt, hat sich nen Schuss gesetzt


Ahh........ ja ....... so ......


machts fast schon Sinn :P

MfG
Kronos
--
Only the good die young all the evil seem to live forever

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11.07.2013, 00:39 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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@Holger:
Deiner Argumentation zufolge ist es auch nur ein "psychologisches Problem" im Supermarkt einen Kaugummi zu klauen.

Den Supermarkt kratzt der eine blöde Kaugummi nicht im Geringsten, die Diebstahl-Versicherung übrigens auch nicht - trotzdem ist es unrecht und unmoralisch. Denn wenn jeder das machen würde...

Du siehst hoffentlich hier den Bezug zu den Managergehältern?
Oder wie Kant es mögen würde: "Lebe als Vorbild für die Gesellschaft."

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11.07.2013, 09:47 Uhr

Holger
Posts: 8038
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Zitat:
Original von _PAB_:
@Holger:
Deiner Argumentation zufolge ist es auch nur ein "psychologisches Problem" im Supermarkt einen Kaugummi zu klauen.

Du siehst hoffentlich hier den Bezug zu den Managergehältern?

Nicht im Geringsten.

Wenn Du etwas im Supermarkt stiehlst, hat der Supermarkt jedes Recht, Dich zur Rechenschaft zu ziehen, denn das, was Du gestohlen hast, gehört dem Supermarkt. Deshalb geht Deine Schadensersatzzahlung auch direkt an den Supermarkt.

Wenn sich eine Firma mit ihrem Manager auf ein extrem hohes Gehalt/ Bonuszahlungen einigt, hast Du überhaupt keine Ansprüche, denn das Geld, um das es da geht, steht Dir überhaupt nicht zu. Solltest Du mit Deinen Protesten Erfolg haben, nun, dann bekommt der Manager vielleicht weniger Geld, Du bekommst trotzdem nichts von diesem Geld. Dann gibt die Firma das Geld eben für eine besonders teure Büroausstattung aus (rate mal, für wessen Büro).

Im Falle der Managergehälter regst Du Dich also über etwas auf, das 1. vollkommen legal und 2. für Dich persönlich vollkommen irrelevant ist. Von da aus den Bogen zu einem Diebstahl zu spannen, ist absurd.

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11.07.2013, 18:04 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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@Holger:
Erstens rege ich mich nicht auf und zweitens sollte mein Beispiel im Bezug auf moralische Werte gesehen werden, nicht auf die Rechtslage.

Es ist natürlich sehr selbstgerecht, wenn "sich eine Firma mit ihrem Manager auf ein extrem hohes Gehalt/Bonuszahlungen einigt". Denn wer vertritt denn die Interessen der Firma, wenn nicht ihr (voriger) Manager oder Personalleiter, der ja dann vom neuen Manager abhängig ist.

Was ich damit sagen will, ist, dass viele Führungsetagen zu Selbstbedienungsläden verkommen sind, die nicht im Geringsten mehr die Ansprüche und Bedürfnisse derjenigen beachten, die diese Gehälter erwirtschaften. Und nur die Tatsache, dass es hier um Kaugummis (oder Peanuts?) geht, heißt noch lange nicht, dass es den Beschäftigen nicht nur moralisch, sondern auch der ganzen Gesellschaft ganz real auf dem Konto schadet. Überlege doch mal, wieviele reguläre Stellen man mit einem Managergehalt eines DAX-Konzerns bezahlen könnte - was damit wiederum an Sozialkosten entfallen könnte und wie dies die Wirtschaft beleben könnte, wenn dieses ganze Geld in der "realwirtschaftlichen" Gesellschaft ankommen würde - und nicht auf den Cayman-Inseln oder sonstwo auf ohnehin schon fetten Konten landen würde.

Ich meine, diese Mentalität, dass man sich maßlos an Kaugummis und Peanuts bedient, die andere erwirtschaften müssen, ist weder egal noch für mich "vollkommen irrelevant", denn ich muss das mit meinen Steuern ausgleichen - selbst wenn es nur einen einzigen Kaugummi im Monat ausmachen würde, hat man mich um diesen einen Kaugummi betrogen bzw. "bestohlen".

[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 11.07.2013 um 18:06 Uhr geändert. ]

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11.07.2013, 19:54 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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Yo, wer hart arbeitet und gut verdient (wobei man durchaus drüber diskutieren könnte, ob 7-stellige Jahresgehälter notwendig sind) ist unmoralisch, wer sich dagegen in die soziale Hängematte legt...

ja nee, is klar :lach:

Wenn ich 1.000 Euro durch andere finanziertes BGE durch null Arbeitsstunden teile komme ich (die mathematische Unmöglichkeit übersehen wir einfach mal ;) ) auf einen unendlichen Stundenlohn und den erreicht ein Manager selbst mit durch 80 - 100 oder mehr Wochenstunden selbst erarbeiteten -zig Millionen nicht :D

Auch dieses Posting ist psychologisch motiviert, nachdem ich während meiner früheren Tätigkeit je einen körperlichen und psychischen Zusammenbruch hatte, während der Großteil meiner "Kundschaft" kerngesund war :P
--
God forgives - who forgives God ?



[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 11.07.2013 um 20:19 Uhr geändert. ]

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11.07.2013, 20:58 Uhr

Holger
Posts: 8038
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Zitat:
Original von _PAB_:
Überlege doch mal, wieviele reguläre Stellen man mit einem Managergehalt eines DAX-Konzerns bezahlen könnte…

Gemessen an der Gesamtzahl der Mitarbeiter? Ziemlich wenig, bei Ackermanns 50 Mio vielleicht 1% mehr Mitarbeiter. Und der verdient wirklich viel.

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11.07.2013, 22:25 Uhr

[ujb]
Posts: 421
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@Holger:

Als Aktionär habe ich durchaus berechtiges Interesse an den Managergehältern (jedenfalls der Firmen, in die ich investiert habe, bzw. die auf meiner Watchlist stehen) und finde, dass diese häufig deutlich überzogen sind. Bei manchen Läden belasten sie deutlich merkbar den Bilanzüberschuss, es geht häufig mitnichten nur um Peanuts (ist ist ja nicht nur "der Topmanger", sondern auch die ganze 2. und 3. Reihe die häufig schwindelerregende Bezüge haben). Und ich bin nicht der Meinung, dass man nur durch hohe Gehälter die besten Leute bekommt. Das ist bei den meisten Firmen aber anscheinend nicht die Meinung der bestimmenden Mehrheit.
Dennoch bin ich entschieden gegen eine gesetzliche Beschränkung von Spitzengehältern, das wäre mir zu repressiv und sollte weiterhin eine firmeninterne Entscheidung bleiben. Besser Spitzenverdienste (und Kapitalerträge!) höher besteuern.

[ Dieser Beitrag wurde von [ujb] am 11.07.2013 um 22:28 Uhr geändert. ]

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12.07.2013, 09:26 Uhr

Holger
Posts: 8038
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Zitat:
Original von [ujb]:
@Holger:
Als Aktionär habe ich durchaus berechtiges Interesse an den Managergehältern…

Als Aktionär hast Du auch die theoretische Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Ändert aber nix daran, dass es für die Mehrheit der Stammtisch-Aufreger keine Relevanz hat.
Zitat:
Und ich bin nicht der Meinung, dass man nur durch hohe Gehälter die besten Leute bekommt. Das ist bei den meisten Firmen aber anscheinend nicht die Meinung der bestimmenden Mehrheit.
Und ich bin zusätzlich auch noch der Meinung, dass man auch Großunternehmen und Banken Pleite gehen lassen muss, statt sie mit Steuergelder zu „retten“, was das Problem überbezahlter, unfähiger Manager deutlich reduzieren würde. Aber auf uns hört ja keiner…

Der Ausgangspunkt war ja, dass auch die Tatsache, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen die Möglichkeit eröffnet, sich vollkommen legal auf die faule Haut zu legen, keine allzugroße Belastung für die Volkswirtschaft bedeutet. Möglicherweise sogar deutlich weniger als überzogene Managergehälter.
Zitat:
Dennoch bin ich entschieden gegen eine gesetzliche Beschränkung von Spitzengehältern, das wäre mir zu repressiv und sollte weiterhin eine firmeninterne Entscheidung bleiben. Besser Spitzenverdienste (und Kapitalerträge!) höher besteuern.
Kann man so stehen lassen :)

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12.07.2013, 09:33 Uhr

Holger
Posts: 8038
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Zitat:
Original von Wolfman:
Auch dieses Posting ist psychologisch motiviert, nachdem ich während meiner früheren Tätigkeit je einen körperlichen und psychischen Zusammenbruch hatte, während der Großteil meiner "Kundschaft" kerngesund war :P

Nachvollziehbar.

Aber jetzt stell Dir mal vor, wie das BGE Deine Arbeitswelt verändert hätte: kein Arbeitsunwilliger wäre mehr verpflichtet gewesen, bei Dir vorstellig zu werden und Du wärst auch nicht mehr dazu angehalten gewesen, den Arbeitsunwillen nachzuweisen.

Dass bedeutet im Umkehrschluss, wenn kein Arbeitsunwilliger mehr einen Grund hat, bei Dir vorbeizuschauen, dass bei Dir ausschließlich Arbeitswillige angekommen wären, die tatsächlich an konstruktiver Hilfe bei der Jobsuche interessiert gewesen wären.

Ich denke, in dieser Form wäre der Job weit gesünder gewesen.

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12.07.2013, 21:46 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
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@Holger:

das schrieb ich ja sinngemäß schon oben:

Zitat:
Andrerseits - wenn so meinen Kollegen Stress erspart wird, weil sie bloß noch zahlen brauchen...

wobei es ein Argument gab/gibt, das ich schon damals nachvollziehen konnte "...was habe ich davon, wenn ich arbeite und mir dann für die Schulden so viel gepfändet wird, dass ich wieder kaum mehr zum Leben habe als jetzt..." - und da kamen damals schon Banken, Versicherungen etc.ins Spiel; aber das ist ein anderes Thema.

Ich frage mich nur, wer eigentlich bei Einführung des BGE noch arbeiten würde/wollte...

Ich z.B. kann mich (obwohl mir meine jetzige Tätigkeit durchaus Spaß macht) an manchen Tagen nur dadurch zum Aufstehen motivieren, weil ich mir durch die Arbeit bzw. den Verdienst daraus Dinge leisten kann, die ich mit Hartz IV nicht finanzieren könnte.

Mein Verdienst liegt dabei wesentlich über dem BGE, der meiner Lebensgefährtin wesentlich darunter
Würden wir beide "hinschmeißen", läge unser gemeinsames BGE zwar unter unserem derzeitigen "Familieneinkommen", andrerseits würden dafür die ganzen "berufsbedingten Aufwendungen" (die nicht alle steuerlich absetzbar sind) wegfallen, so dass ich mich dann tatsächlich fragen könnte, ob ich mir den Job noch antun müsste :nuke:

Und je mehr Leute so denken, desto kritischer wäre wohl die Finanzierung des BGE I-)


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[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 12.07.2013 um 22:29 Uhr geändert. ]

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12.07.2013, 23:24 Uhr

angel77
Posts: 832
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Mag sein, aber sooo viel Arbeit haben wir auch nicht mehr wie früher einmal. Und die die noch am arbeiten sind, die sind alle am kümen so wie du auch. Und die die nicht am arbeiten sind, die sind auch alle so am kümen wie du.

Gib doch was von deiner Arbeit ab?

Und wäre es wirklich schlimm wenn mal nur der eine oder ander und am anderen Tag beide da sind?

Also ich denke, wenn man eine Arbeit macht, die für einen selbst Sinn macht, dann geht man da auch auf so ziemlich jeden Fall hin, wenn man vorher drüber spricht, dass z. Bsp. "morgen alle mal kommen müssen, weil sonst der Baum auf das Haus fällt" ...

Blödes Beispiel, ich weiß, aber wird klar, was ich meine?

vlg,

@ngel


--
http://www.privatepassion.de - @ngel's private Seite

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12.07.2013, 23:56 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
Nutzer
@angel77:
tja "gib doch was von der Arbeit ab" widerspricht leider der Sparpolitik der grün-roten Landesregierung ;)
--
God forgives - who forgives God ?

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14.07.2013, 16:07 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Wolfman:
> wer hart arbeitet und gut verdient [...] ist unmoralisch, wer sich dagegen in die soziale Hängematte legt...

Ähm, Du kennst aber schon den Unterschied zwischen Luxus und Überleben...?

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14.07.2013, 18:20 Uhr

Wolfman
Posts: 3664
Nutzer
@_PAB_?

ganz hervorragend verkürztes Zitat :nuke: (der von Dir weggelassene Teil in der Klammer soll nämlich genau das ausdrücken).

Ansonsten bleibe ich dabei: wer für sein Geld arbeitet, darf von mir aus soviel haben wie er will, ob er's braucht oder nicht, ist mir egal - wer auf Kosten der Allgemeinheit leben möchte (Betonung auf "möchte" - ich wiederhole, dass ich nicht die unverschuldet durch Krankheit, nicht selbst verursachte Arbeitslosigkeit o.ä. in Not geratenen meine) hat sich gefälligst einzuschränken.

Im Übrigen ist das Thema für mich gegessen
--
God forgives - who forgives God ?

[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 14.07.2013 um 18:26 Uhr geändert. ]

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15.07.2013, 10:02 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
"Ansonsten bleibe ich dabei: wer für sein Geld arbeitet, darf von mir aus soviel haben wie er will, ob er's braucht oder nicht, ist mir egal - wer auf Kosten der Allgemeinheit leben möchte (Betonung auf "möchte" - ich wiederhole, dass ich nicht die unverschuldet durch Krankheit, nicht selbst verursachte Arbeitslosigkeit o.ä. in Not geratenen meine) hat sich gefälligst einzuschränken."

100%-tige Zustimmung.

Die Gehälter der Mitarbeiter sind immer noch Sache der Eigentümer.



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15.07.2013, 10:28 Uhr

Holger
Posts: 8038
Nutzer
Zitat:
Original von Wolfman:
Und je mehr Leute so denken, desto kritischer wäre wohl die Finanzierung des BGE I-)

Das ist natürlich das Hauptproblem am Konzept des BGE: es lässt sich schwer voraussagen, wie viele Menschen der Versuchung erliegen würden und in welchem Verhältnis das zu der zur Finanzierung notwendigen Mindestmenge stehen wird.

Sicher ist allerdings, dass es immer Menschen geben wird, die weit mehr haben wollen und dafür auch andere Menschen für sich arbeiten lassen. Während heute einige davon nicht einsehen wollen (und das halte ich für wirklich asozial), dass man seinen Angestellten auch den angemessenen Lohn für die Arbeit zahlen muss, und „angemessen“ heißt, genug zum Überleben, und der Staat das auch noch durch Zuzahlungen fördert, wäre damit dann Schluss: Wenn es das BGE gibt, muss ein Unternehmer auch genug Geld dafür bieten, wenn er eine Arbeitskraft haben will.

Und dass es heute Menschen gibt, die arbeiten gehen, obwohl sie damit weniger als den HartzIV-Satz verdienen, lässt ja hoffen, dass sich auch mit BGE nicht jeder auf die faule Haut legt. Und andere, die nicht arbeiten gehen, weil man ihnen einen Lohn kaum über dem HartzIV-Satz bietet, würden dann vielleicht auch eine neue Motivation finden.

Über andere Entwicklungen kann man nur spekulieren: vielleicht würden Menschen mit ihrer Arbeit aufhören, deren Sinnlosigkeit sie erkennen, und eine durch BGE abgesicherte ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen, von deren Nutzen sie überzeugt sind.

--
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15.07.2013, 10:34 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
Zitat:
Original von Holger:
...
Ich denke, in dieser Form wäre der Job weit gesünder gewesen.
...


Oder er wär nicht mehr da. Für einfache Auszahlungen bräuchte man
sicher weniger Leute als wenn da ein Entscheidungsprozess nötig ist.

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16.07.2013, 10:17 Uhr

Holger
Posts: 8038
Nutzer
Zitat:
Original von jochen22:
Oder er wär nicht mehr da. Für einfache Auszahlungen bräuchte man
sicher weniger Leute als wenn da ein Entscheidungsprozess nötig ist.

Möglich. Dann könnte er sich eine andere, gesunde Beschäftigung suchen. Oder ehrenamtlich Jobsuchenden helfen. Das BGE macht’s möglich…

--
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17.07.2013, 22:03 Uhr

Archeon
Posts: 1782
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Um mich jetzt hier einzumischen müsste ich mich jetzt durch alle Antworten wühlen vor allem die schon 2 Jahre alt sind.
Okay aber der Anfang Text sagte mir schon vieles.
Es gab mal ein Diktator in Italien der hatte für den Begriff Faschismus eine leichter Erklärung.
Er sagte das wenn Wirtschaft (Konzerne/Banken etc..) und Politik verschmelzen nennt man es Faschismus. Nun muss jeder selbst Nachdenken wie momentan die Globale Situation ist.
Wer mal den neuen 5 Euroschein angeschaut hat... Am besten ne Lupe nehmen und sich den Rand/Ecke anschauen. 'Die Swastika die dort als Muster eingebracht ist 8o :nuke:
--
Ich liebe Arcadespiele :)

http://www.arcadezentrum.com

Bild: http://img2.picload.org/image/apdarir/5eurodikdatur.jpg

[ Dieser Beitrag wurde von Archeon am 17.07.2013 um 22:07 Uhr geändert. ]

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19.07.2013, 01:42 Uhr

Lemmink
Posts: 2343
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Und ich dachte schon die Paranoia wäre nicht mehr steigerbar 8)
Das ist schon so was von an den Haaren herbei gezogen, das Rapunzel dagegen einen Bürstenschnitt hatte :lach:
--
Das Grauen hat viele Gesichter und mein Spiegel zeigt mir jeden Morgen ein neues.

Jetzt neuer, aber immer noch nicht interessanter: http://www.lemmink.joice.net

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19.07.2013, 10:37 Uhr

ton
Posts: 598
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Archeon du spinnst ja. :dance2:
Du bist der Weltverschwörer Nr.1 :D

In Amerika gab es mal so etwas wie den Staatsfeind Nr.1 :shoot2:
Es gibt einen Spruch der da heißt, "Wer suchet, der findet". Du mußt nur tief genug Graben. :O

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19.07.2013, 10:55 Uhr

Archeon
Posts: 1782
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Ach Quatsch Weltverschwörer :lach:
Die Leute die 2008 von den Krisen sprachen und von Geldenteignung der Sparer wurden auch als Spinner und Verschwörer betitelt.
Und was ist mit dem Geld der Griechen auf der Bank ? Und was hat die EU Entschieden das die Sparer bluten werden. Warten wir mal den August bzw. Nach den Wahlen ab.
Ich sehe nur eine neue Diktatur aufkommen. Eine Form die man Finanzfaschismus nennt. Es wird gegen den Willen der Bürger Entscheidungen gefällt obwohl das klare Nein vom Bürger kam. Voratsdatenspeicherung NEIN, Mindesdatenspeicherung nennt sich der Spaß jetzt. GEN-Nahrung NEIN .. Freihandelsabkommen mit den USA und dem GEN-Scheiss inklusive.. Es sind immer die Hintertüren und der Profit. Aber ich denke wenn Menschen in den 20ern des letzten Jahrhundert gewuste hätte was für eine Regierung A.H. angestrebt hätten, wäre der Knilch nie an der Macht gekommen. Ich denke das wohl wieder das gleiche Schicksal auf gewolltes Unwissen wir alle wieder reingezogen werden... Armes Land.. :angry:
--
Ich liebe Arcadespiele :)

http://www.arcadezentrum.com

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19.07.2013, 12:27 Uhr

Dr_Dom
Posts: 655
Nutzer
Achtung liebe Amigauser!

In diesem Thread bitte nicht mehr schreiben oder lesen! NSA hört mit!
Der ekelhafte Hosenanzug windet sich gerade wie ein Wurm = Deutschland ist kein Überwachungsstaat!

Da hat sie recht, oder? Die NSU konnte fast 10 Jahre Morden wie blöde, überwacht wurden und werden Politiker der Linken!

Die Frau hat so was wie einen Amtseid geleistet und gebrochen, interessiert anscheinend keinen!?!? Steinmeier von der SPD war und ist seit mindestens 10 Jahren involviert, was macht der Kasper .... pöbeln gegen die Regierung!

Sechs Wochen bis zur Wahl, die wir eigentlich nicht haben, Pest oder Cholera, wer will das schon?!?!?

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der elende Grüßaugust aus dem Osten, der uns dann erklärt wie toll und gerecht doch alles ist!

und Bürger, heute schon deine Steuern gezahlt? Der letzte Grüßaugust " Wulf!" erwartet als LuXusRentner deinen Obolus, ob er wohl weiß das du nach 45Jahren Aufrechterhaltung unsere Sozialsysteme mit einer MickerRente leben musst? Klar weiß er das, nur geht ihm das am Arsch vorbei, wie dieser gesamten Mischpoke von SPDGRÜNECDUFDP!


In sechs Wochen sind Wahlen!

:-)



--
wenn dein Rechner defekt ist, funktioniert der Ersatzrechner erst recht nicht

Murphy



[ Dieser Beitrag wurde von Dr_Dom am 19.07.2013 um 12:28 Uhr geändert. ]

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20.07.2013, 00:45 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Archeon:
> Die Leute die 2008 von den Krisen sprachen und von Geldenteignung der Sparer wurden auch als Spinner und Verschwörer betitelt.

Absolut nicht!
Nicht nur viele Laien wussten durchaus Bescheid - und die kreditfinanzierte Immobilien-Blase in den USA war immer wieder Diskussionsthema in den diversen Börsenmagazinen.
Einfach mal hinschauen und bei den Tatsachen bleiben...

PS: Mit den "Hakenkreuzen" hast Du die Lacher natürlich sicher auf Deine Seite gebracht. Allerdings bestehen Hakenkreuze selbstverständlich nicht aus gekreuzten Wellenlinien, wie Du sicher weißt.

PPS, nur für Deine Augen, Archeon: http://www.spiegel.de/panorama/usa-altersheim-in-hakenkreuzform-soll-umgebaut-werden-a-541558.html

Wollen wir wirklich den Nazis und ihrem vom Buddhismus geklauten Symbol so ein großes Gewicht verleihen? Ich finde nicht! Baut mehr Hakenkreuze!!! Das Hakenkreuz ist ein Zeichen von Friede und geistiger Einkehr!
http://www.s266210452.online.de/hk.htm
http://fractalenlightenment.com/14448/culture/swastika-the-enigmatic-universal-symbol
http://ypsiarchivesdustydiary.blogspot.de/2011/05/one-of-ypsis-more-unusual-products.html

Flagge zeigen gegen Rechtsextremismus, klaut das Zeichen einfach zurück!
http://farm8.static.flickr.com/7217/6856299372_58508ce7ca_o.jpg
:-)

Das hier finde ich dann allerdings weniger witzig, weil glorifizierend:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/indien-das-restaurant-mit-dem-hakenkreuz-fotostrecke-25247.html


[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 20.07.2013 um 02:27 Uhr geändert. ]

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23.07.2013, 01:04 Uhr

[ujb]
Posts: 421
Nutzer
Zitat:
Original von _PAB_:

Das hier finde ich dann allerdings weniger witzig, weil glorifizierend:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/indien-das-restaurant-mit-dem-hakenkreuz-fotostrecke-25247.html


Als ich mal in Indien war, habe ich auf einem Markt ein Parfüm mit dem Namen Hitler entdeckt. Ich habe aber lieber nicht daran gerochen...

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25.07.2013, 13:17 Uhr

Holger
Posts: 8038
Nutzer
Zitat:
Original von [ujb]:
Als ich mal in Indien war, habe ich auf einem Markt ein Parfüm mit dem Namen Hitler entdeckt. Ich habe aber lieber nicht daran gerochen...


http://www.youtube.com/watch?v=QVl_umtmTdg

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