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amiga-news.de Forum > Andere Systeme > Wechsel von Windows 32bit zu 64bit [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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10.04.2011, 18:25 Uhr

Indy
Posts: 535
Nutzer
Hallo Forum !

Was sich in der Überschrift wie die x-te Anfrage zu diesem Thema anhört, scheint tatsächlich etwas schwieriger beantwortbar, da ich im Netz leider noch keine wirklich definitive Antwort dazu finden konnte.

Worum es genau geht:

Derzeit ist hier auf einem mit 4GB ausgestattetem Notebook Windows Vista Ultimate 32bit auf einer HD mit 3 Partitionen (C: für System, D: für Programme, E: nur für Daten) im Betrieb.
Alle Partitionen sind selbstverständlich NTFS formatiert.

Wenn man auf Vista/Windows7 Ultimate 64bit umsteigen will, so ist soweit klar, dass auf der C: kein Stein auf dem anderen bleibt, wenn man "sauber" installieren möchte.
Auch die D: (mit den Programmen) wird ebenso komplett neu eingerichtet/formatiert, um die 64bit Varianten der Programme zu installieren.

Aber:
Wie verfährt man am Besten mit Partition E:, welche ausschließlich Daten (Doks, Bilder, Musik, etc...) enthält ?
Kann man sie wirklich völlig unverändert und unproblematisch im neuen 64bit System belassen oder sollte man besser aus Kompatibilitäts- und Performancegründen (neuere NTFS Version bei Windows7 ?) zuvor die Daten per file copy extern sichern, dann die E: unter 64bit einrichten/formatieren und danach die Daten per file copy wieder zurückkopieren ?


Danke schonmal für's aufmerksame Lesen...

--
Gruß, Indy

[ Dieser Beitrag wurde von Indy am 10.04.2011 um 18:25 Uhr geändert. ]

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10.04.2011, 20:21 Uhr

hjoerg
Posts: 3781
Nutzer
@Indy:
Kurz:
Auf E: bleiben die Daten wie es ist, vorausgesetzt der Installer erhält nicht den Befehl die gesamte Festplatte zu formatieren.
--
WinUAE Fan
hjörg :dance2:
Nethands

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10.04.2011, 22:38 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Indy:
Wenn man auf Vista/Windows7 Ultimate 64bit umsteigen will, so ist soweit klar, dass auf der C: kein Stein auf dem anderen bleibt, wenn man "sauber" installieren möchte.

Soll von einem 32-Bit zu einem 64-Bit Betriebssystem gewechselt werden, muss das Systemlaufwerk formatiert und das Betriebssystem neu installiert werden. Alles andere würde in einem Desaster enden.
Zitat:
Auch die D: (mit den Programmen) wird ebenso komplett neu eingerichtet/formatiert, um die 64bit Varianten der Programme zu installieren.
Das gilt nur für Programme, von denen es 64-Bit Versionen gibt. Nach Neuinstalltion des BS die entsprechenden Programmordner von D: löschen und 64-Bit Version dieser Programme installieren.

Was an Programmen nur als 32-Bit exisitert, kann unter Verbleib des Programmordners in den selben Pfad neuinstalliert werden, um die erforderlichen Registryeinträge erstellen zu lassen. Manche Programme starten und arbeiten auch ohne diese Prozedur noch problemlos. Das wäre auszuprobieren.

Für E: gilt, was hjoerg oben geschrieben hat. Der Installer formatiert nur die für die BS Installation ausgewählte Partition.

Nachtrag: Eine Datensicherung ist unabhängig davon natürlich nie eine schlechte Idee. Festplatten sterben auf Raten, bis "plötzlich" nichts mehr geht. :nuke:
--
** Tippfehler sind kostenlos und dürfen unbegrenzt an Dritte weitergegeben werden. **


[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 10.04.2011 um 22:43 Uhr geändert. ]

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11.04.2011, 01:42 Uhr

Indy
Posts: 535
Nutzer
@hjoerg
...vorausgesetzt der Installer erhält nicht den Befehl die gesamte Festplatte zu formatieren.

Ist klar.
Eine Datensicherung ist ohnehin bereits vorhanden.
Es geht hier mehr ums Theoretische, also ob man sich "die Mühe" des Neueinrichtens/Formatierens und Daten-hin-und-her-kopierens bei einer reinen ex-Vista-NTFS-Datenpartition prinzipiell sparen kann/könnte, weil etwa technisch gesehen eine unter Vista 32bit eingerichtete Datenpartition mit einer Windows7 64bit eingerichteten Datenpartition eventuell soweit identisch wäre oder gar ist.

@Maja:
Soll von einem 32-Bit zu einem 64-Bit Betriebssystem gewechselt werden, muss das Systemlaufwerk formatiert und das Betriebssystem neu installiert werden.

Auch klar.

Eine Datensicherung ist unabhängig davon natürlich nie eine schlechte Idee. Festplatten sterben auf Raten, bis "plötzlich" nichts mehr geht.

...wie sich eben erst kürzlich bei der Notebookfestplatte einer Bekannten offenbart hat.


Danke Euch Beiden !

--
Gruß, Indy

[ Dieser Beitrag wurde von Indy am 11.04.2011 um 01:43 Uhr geändert. ]

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11.04.2011, 07:56 Uhr

Bogomil76
Posts: 2788
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Zitat:
Original von Indy:
neuere NTFS Version bei Windows7 ?)


Hat sich laut Wikipedia seit XP nicht mehr verändert.
Vista hat noch ne klitzekleine neue Variante nachgebessert, aber prinzipiell würde ich die Partition belassen.

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11.04.2011, 11:08 Uhr

thomas
Posts: 7648
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Zitat:
Original von Indy:
Es geht hier mehr ums Theoretische, also ob man sich "die Mühe" des Neueinrichtens/Formatierens und Daten-hin-und-her-kopierens bei einer reinen ex-Vista-NTFS-Datenpartition prinzipiell sparen kann/könnte, weil etwa technisch gesehen eine unter Vista 32bit eingerichtete Datenpartition mit einer Windows7 64bit eingerichteten Datenpartition eventuell soweit identisch wäre oder gar ist.


Wenn es Unterschiede in den Datenstrukturen des Dateisystems auf der Festplatte zwischen verschiedenen Betriebssystemen geben würde, dann müsstest du alle deine externen Festplatten, USB-Sticks, Speicherkarten usw. neu formatieren und könntest keine Daten mit anderen Betriebssystemen mehr austauschen. Ist also ziemlich unwahrscheinlich.

Gruß Thomas

--
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11.04.2011, 13:40 Uhr

Indy
Posts: 535
Nutzer
@thomas:
...Unterschiede in den Datenstrukturen des Dateisystems auf der Festplatte zwischen verschiedenen Betriebssystemen

Nicht in verschiedenen Betriebssystemen, sondern zwischen Vista und Windows7, genauer also hier eigentlich zwischen 32bit und 64bit.
Ich ging auch nicht von völliger Inkompatibilität aus, sondern dachte eben eher an die Möglichkeit eines neueren NTFS, welches für 64bit Zugriff weiter optimiert worden wäre und somit vielleicht einen Vorteil bei der Datenträgerleistung hätte bedeuten können.

Danke @Bogomil76 u. @thomas


--
Gruß, Indy

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11.04.2011, 17:17 Uhr

thomas
Posts: 7648
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@Indy:

Ich weiß nicht, was du willst. Zuerst suchst du Unterschiede, wo keine sein dürfen und dann bestreitest du welche, die definitiv vorhanden sind.

Wenn deiner Meinung nach Windows gleich Windows ist, wieso sollten dann bei einer neueren Version inkompatible Strukturänderungen vorliegen?





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11.04.2011, 18:58 Uhr

Indy
Posts: 535
Nutzer
@thomas:
Ich weiß nicht, was du willst...

Das steht doch ganz oben an und für sich gut lesbar.

Ich suche oder vermute keine inkompatiblen Strukturänderungen, sondern die Frage ging eher dahin, ob es vielleicht soetwas wie "Erweiterungen" oder "Optimierungen" bei 64bit gibt (im Bezug auf NTFS).
Da ich - wie viele andere möglicherweise auch - mit 64bit Windows noch nie zu tun hatte, taste ich mich eben gerade an dieses Gebiet heran, um möglicherweise eines Tages ähnlich viel darüber zu wissen, wie ein thomas ;)
--
Gruß, Indy

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11.04.2011, 21:10 Uhr

Bogomil76
Posts: 2788
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NTFS Versionen

"The NTFS on-disk format has five released versions:

v1.0 with NT 3.1,[citation needed] released mid-1993
v1.1 with NT 3.5,[citation needed] released fall 1994
v1.2 with NT 3.51 (mid-1995) and NT 4 (mid-1996) (occasionally referred to as "NTFS 4.0", because OS version is 4.0)
v3.0 from Windows 2000 ("NTFS V5.0" or "NTFS5")[7]
v3.1 from Windows XP (autumn 2001; "NTFS V5.1"[citation needed])
Windows Server 2003 (spring 2003; occasionally "NTFS V5.2"[citation needed])
Windows Server 2008 and Windows Vista (mid-2005) (occasionally "NTFS V6.0"[citation needed])
Windows Server 2008 R2 and Windows 7 (occasionally "NTFS V6.1"[citation needed]).

V1.0 and V1.1 (and newer) are incompatible: that is, volumes written by NT 3.5x cannot be read by NT 3.1 until an update on the NT 3.5x CD is applied to NT 3.1, which also adds FAT long file name support.[8] V1.2 supports compressed files, named streams, ACL-based security, etc.[2] V3.0 added disk quotas, encryption, sparse files, reparse points, update sequence number (USN) journaling, the $Extend folder and its files, and reorganized security descriptors so that multiple files which use the same security setting can share the same descriptor.[2] V3.1 expanded the Master File Table (MFT) entries with redundant MFT record number (useful for recovering damaged MFT files).

Windows Vista introduced Transactional NTFS, NTFS symbolic links, partition shrinking and self-healing functionality[9] though these features owe more to additional functionality of the operating system than the file system itself.

The NTFS.sys version (i.e. NTFS v5.0 introduced with Windows 2000) should not be confused with the on-disk NTFS format version (v3.1 since Windows XP).[10] The NTFS v3.1 on-disk format is unchanged from the introduction of Windows XP and is used in Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Vista, and Windows 7. The confusion arises when no differentiation is made when features are implemented into the NTFS.sys driver within the Windows OS rather than in the NTFS on-disk format. An incident of this was when Microsoft detailed new features within NTFS in Windows 2000 and they called it NTFS v5.0, yet it is the NTFS.sys driver that is at that version and the on-disk format is only at v3.0.[7]"

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11.04.2011, 21:13 Uhr

Bogomil76
Posts: 2788
Nutzer
Also zwischen XP-7 gibts kaum Unterschiede, die wichtig wären!

Und zwischen 32 und 64bit nur den Unterschied, daß 64bit auch GPT Volumes erstellen kann anstelle welcher mit MBR! (allerdings nur wichtig zum Booten bei Partitionen größer 2TB)...

Für eine bestehende reine Datenpartition<2TB vollkommen wurscht!

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11.04.2011, 21:27 Uhr

Indy
Posts: 535
Nutzer
@Bogomil76:

Danke Bogomil76 für diese ausführlichen Infos.
Und wieder was gelernt.
--
Gruß, Indy

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