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amiga-news.de Forum > Get a Life > Stargate Universe Petition [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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17.05.2011, 09:47 Uhr

BlutAxt74
Posts: 1064
Nutzer
Hi, an alle die Stargate Universe Fans sind.

Leider wurde die Produktion jetzt nach dem Ende der zweiten Staffel eingestellt.

Die Autoren hatten ürsprünglich mal 5 Staffeln geplant aber das wurde verworfen und auch leider ein abschließender Film wurde gekippt.

Aber da die Serie grade Interessant wurde, durch das Signal dem die Destiny folgt, wollen tausende das es weiter geht.

Aus diesen Grund, bitte ich euch mal an einer der vielen (oder an alle die euch unterkommen) teilzunehmen.

Hier sind mal zwei

http://www.petitionspot.com/petitions/savesgu/
http://www.petitiononline.com/saveSGU/petition.html
--
mfg
BlutAxt74

ICQ 168573178 * AIM DS9StarTrek

http://www.BlutAxt74.de.vu


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17.05.2011, 13:20 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Manchmal ist es schon seltsam, wie die Entscheidungen eine Serie zu beenden oder weiterzuführen zustande kommen.

Ich hab' auch schon mal eine Serie verfolgt, die eigentlich nach 2 Staffeln hätte beendet sein sollen. Auf Drängen der Fans haben sie noch eine dritte angehängt (was mir erst bekannt wurde nachdem ich mich wunderte, warum diese Staffel so schlecht ist), die wurde aber von Folge zu Folge schlechter. Da hat man richtig gemerkt, daß die keine Lust mehr haben daraus noch was zu machen. :(
Und die letzte Folge hat ein Ende, bei dem jedem klar wird daß es nicht weitergehen kann.

Bist du mit allem zufrieden, was diese Petition erreicht? Oder wärst du womöglich enttäuscht, wenn die Folgen nicht mehr die bisher gewohnte Qualität erreichen?
--
Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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17.05.2011, 17:55 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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Also ich finde Stargate sowas von ausgelutscht...
Ist mir völlig unverständlich wer all die Millionen DVDs kauft, die in den Elektronikmärkten die Regale verstopfen. (Sorry ;-) das ist mit einem Lächeln zu lesen, denn ich fand Stargate auch mal toll.)

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20.05.2011, 17:15 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Völlig unverständlich ist mir, wie Serien überhaupt so in den Mittelpunkt eines Menschenleben rücken können. Man schaue sich z. B. diese Trekkies an. Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.
--
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20.05.2011, 18:05 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
Zitat:
Original von Maja:
Völlig unverständlich ist mir, wie Serien überhaupt so in den Mittelpunkt eines Menschenleben rücken können. Man schaue sich z. B. diese Trekkies an. Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.
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Man schaue sich nur diese Amiga-Fans an ...

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21.05.2011, 14:36 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Maja:
> Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter
> investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.

Klar, aber auch viel weniger Vielfalt und Spaß.
Muss halt jeder für sich ausmachen, wie er Erfüllung im Leben findet.
Meine Tante war in Afrika auf Missionsarbeit... kann man auch drüber diskutieren.

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21.05.2011, 16:43 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Völlig unverständlich ist mir, wie Serien überhaupt so in den Mittelpunkt eines Menschenleben rücken können. Man schaue sich z. B. diese Trekkies an. Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.


jup, schaffen wir sämtliche Hobbys ab und machen Ehrämter zur Pflicht.

btw. warum schreibst Du das hier anstatt die Zeit mit ehrenamtlicher Arbeit sinnvoll zu nutzen? ;)

Zu SGU... die erste Staffel war ja nun wirklich Mist und hat mich mehr an Lost für Arme als an Stargate erinnert.


--
Andreas Magerl
APC&TCP
Amiga Future, AmiATLAS, CygnusEd, DigiBoosterPro, Marblelous, Desert Racing, Amiga Guru Book, Flyin High, Pinball Brain Damage, Roadshow, Scene Archives...

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21.05.2011, 17:54 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@_PAB_, AndreasM:

Die Rede ist von einem Bruchteil des Aufwandes, den extreme Hobbyisten in in ihre Hobbies investieren, für Ehrenämter aufzuwenden. Und alles was Euch dazu einfällt, ist weniger Vielfalt und Spaß und die Abschaffung aller Hobbies? Alle Achtung.

Zitat:
Muss halt jeder für sich ausmachen, wie er Erfüllung im Leben findet.
Wer hat das denn in Frage gestellt?
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22.05.2011, 20:41 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Maja:
Definiere "Bruchteil"...
Es dürfte schwierig werden, das in irgendeiner Weise gerecht zu definieren.
Zum Beispiel gibt es Leute, die zwar sämtliche Freizeit ("extrem-Hobbyist") in zB. ein Amiga-Projekt stecken, was aber insgesamt nicht möglicherweise nicht viel ist, wovon aber möglicherweise ein großer Personenkreis profitiert - weit mehr, als wenn die Person zB. ehrenamtlich Rollstühle warten gehen würde. Du verstehst, was ich meine?: Eine pauschalisierte Aussage ist nicht haltbar.

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22.05.2011, 23:42 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@_PAB_:

Vor dem Hintergrund, dass selbstverständlich jeder über seine Freizeitaktivitäten frei entscheiden kann, dürfte Gerechtigkeit als Thema ausfallen. Es sei denn man ginge davon aus, dass Menschen sich aus freien Stücken selbst ungerecht behandeln.

Es geht mir im Übrigen nicht um wisschenschaftliche Machbarkeitsstudien, sondern um eine rein philosophische Betrachtung der Frage nach der Priorität der zivilen sozialen Verantwortung des Einzelnen innerhalb der Gesellschaf des 21. Jahrhunderts. Unentgeltlich für das Wohl anderer aktiv zu sein, wird meines Erachtens in der westlichen Hemisphäre (nicht nur in D) zunehmend stigmatisiert. Deine spontane Assoziation von Ehrenamt mit weniger Vielfalt und Spaß bestätigt mir diese Theorie leider nur.

Na ja, und "Rollstühle warten" zeugt jetzt auch nicht gerade von einer respektvollen Haltung gegenüber ehrenamtlicher Tätigkeit. Sorry, aber Du scheinst das lediglich für alternative Beschäftigungstherpie für Leute zu halten, die nichts "Besseres" mit ihrer Freizeit anzufangen wissen. Ich hoffe sehr, dass ich mich damit irre.

Kurz gefasst: Die soziale Kälte nimmt IMHO bedrohliche Ausmaße an. Ich bin jedoch davon überzeugt, keine Gesellschaft kann ohne ehrenamtlich aktive Helfer auf Dauer funktionieren. Evtl. sitzen wir auf einem selbstgemachten sozialen Pulverfass.

Ja, ich weiß, dass das hier OT ist. Wir müssen diese Diskussion nicht unbedingt führen. NP




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23.05.2011, 18:03 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Maja:
> Deine spontane Assoziation von Ehrenamt mit weniger Vielfalt und Spaß bestätigt mir diese Theorie leider nur.

Deine Aussage war: einige Enthusiasten *soll(t)en* ihre Hobbies einschränken, zugunsten von wohltätigen ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Meine Assoziation war: das würde eine Rreduzierung der freien Entfaltung bedeuten, wenn diese Leute diesen Tätigkeiten nicht vorher schon positiv gegenüber eingestellt waren.

> Na ja, und "Rollstühle warten" zeugt jetzt auch nicht gerade von einer respektvollen Haltung gegenüber ehrenamtlicher Tätigkeit.

Das war einfach nur ein nicht so besonders attraktives Beispiel, um meinen Punkt zu verdeutlichen. Daher ist Deine restliche Interpretation falsch. Abgesehen davon, dass ich in meiner Vergangenheit auch alte Leute in Geriatriestationen sozial betreut habe (nicht zu verwechseln mit einer regulären Pflegekraft).

Im Gegensatz zu vielen anderen, schätze ich den Wert des Ehrenamts, dem ich selbst auch schon in einigen Vereinen nachgegangen bin, sehr hoch ein.

[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 23.05.2011 um 18:03 Uhr geändert. ]

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23.05.2011, 19:58 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von _PAB_:
Deine Aussage war: einige Enthusiasten *soll(t)en* ihre Hobbies einschränken, zugunsten von wohltätigen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Falsch. Ich habe keine Forderung aufgestellt, sondern eine Theorie über Ursache und Wirkung in den Raum gestellt (wenn mehr Ehrenamtlich, dann weniger Not).
Zitat:
Meine Assoziation war: das würde eine Rreduzierung der freien Entfaltung bedeuten, wenn diese Leute diesen Tätigkeiten nicht vorher schon positiv gegenüber eingestellt waren.
Hm, Deine erste, spontane Reaktion klingt eher nach einem Plädoyer für die Spaß-Gesellschaft.

Das soll jetzt aber bitte keine Metadiskussion werden.

Zitat:
Im Gegensatz zu vielen anderen, schätze ich den Wert des Ehrenamts, dem ich selbst auch schon in einigen Vereinen nachgegangen bin, sehr hoch ein.
Das ist gut zu wissen. Der Frage ist nur, woher kommt dieses Mauerblümchen Image des Ehrenamtes eigentlich? Schließlich war das mal ganz anders.
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24.05.2011, 02:14 Uhr

Bjoern
Posts: 1729
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Zitat:
Original von Maja:
Völlig unverständlich ist mir, wie Serien überhaupt so in den Mittelpunkt eines Menschenleben rücken können. Man schaue sich z. B. diese Trekkies an. Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.
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Völlig unverständlich ist mir, wie Internetforen überhaupt so in den Mittelpunkt eines Menschenleben rücken können. Man schaue sich z. B. diese Posts an. Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.

[ Dieser Beitrag wurde von Bjoern am 24.05.2011 um 02:18 Uhr geändert. ]

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24.05.2011, 18:41 Uhr

Maja
Posts: 15429
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Zitat:
Original von Bjoern:
Zitat:
Original von Maja:
Völlig unverständlich ist mir, wie Serien überhaupt so in den Mittelpunkt eines Menschenleben rücken können. Man schaue sich z. B. diese Trekkies an. Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.
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Völlig unverständlich ist mir, wie Internetforen überhaupt so in den Mittelpunkt eines Menschenleben rücken können. Man schaue sich z. B. diese Posts an. Ein Bruchteil dieses Aufwandes an Zeit und Geld in Ehrenämter investiert und es würde viel weniger Not geben auf dieser Welt.


Hehe, da hat einer nicht genug Arsch in der Hose, Klartext zu reden. :D
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24.05.2011, 19:36 Uhr

Bjoern
Posts: 1729
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@Maja:
Ich hatte schon öfter genug Arsch in der Hose um dir zu sagen dass du das Forum zu jedem Thema zumüllst und einfach nur nervst.

Aber deine Ausführung passte halt besser.

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24.05.2011, 20:33 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Maja:
Wenn ich spontan etwas schreibe, dann nur, um ein meiner Meinung nach unvollständiges Bild um die Teile zu vervollständigen, die meiner Meinung nach nicht betrachtet wurden.

Wenn "jemand" an einer Stellschraube dreht (Zeit für Hobbies), wird das Auswirkungen auf andere Dinge, wie Vielfalt haben. Das ist der Punkt, der meiner Meinung nach in Deinem Vorschlag gefehlt hatte.

Es steht außer Frage, dass ich es auch gerne sehen würde, wenn Leute im Spektrum ihrer Freizeit-Aktivitäten vermehrt (bis auf Ruhm und Ehre) altruistisch handeln würden.

Allen Aktivitäten, die mit dem Aufmotzen eines fahrbaren Untersatzes zu tun haben (der für mich nichts weiter als ein fahrbarer Untersatz ist), finde ich zum Beispiel sowas von völlig unsinnig... aber das werden Andere natürlich anders sehen - und das ist im Sinne der Vielfalt auch gut so! :-)

[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 24.05.2011 um 20:34 Uhr geändert. ]

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24.05.2011, 21:26 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
PS: Mir kommt da gerade eine Idee, als ich Majas Smilie in einem anderen Thread gesehen habe...

Alle Raucher sollen bitte ab sofort 5 ¤ wöchentlich (oder den Gegenwert ihres bisherigen Konsums) für wohltätige Zwecke spenden! :smokin:

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24.05.2011, 22:00 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@Bjoern

Jau, reagier Du ruhig Deinen Frust an mir ab. Das ist kostenlos und somit ehrenamtliche Hilfe von mir. :P

@_PAB_:

Meine Güte. Warum bloß immer so extrem? Wo hat wer gefordert, an irgendwelchen "Stellschrauben" zu drehen? Von Atruismus ist auch keine Rede. Völlig Uneingenützigkeit gibt es genau so wenig wie absolute Objektivität. Das sind doch alles nur Interpretationsversuche. Glaubst, zwischen den Zeilen zu lesen, was ich denke und tippst dabei voll daneben; statt zu Hinterfragen.

Versuch doch mal, die Kirche im Dorf zu lassen. Mich interessiert einfach nur, weshalb in dieser Gesellschaft immer mehr sich nur um ihr eigenes Wohlergehen scheren. Ob nun Extrem-Hobbyist oder Couch Potato bleibt sich dabei gleich.

Zitat:
Alle Raucher sollen bitte ab sofort 5 ¤ wöchentlich (oder den Gegenwert ihres bisherigen Konsums) für wohltätige Zwecke spenden!
Lass mal kurz nachrechnen... Ja, das kommt in etwa hin. Sind insgesamt rund 4,70 ¤ pro Woche für gemeinnützige Zwecke. Gemeinnützig, nicht wohltätig. Helfen, nicht Allmosen verteilen.

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26.05.2011, 19:03 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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@Maja:
Ich meine ganz konkret wohltätig, nicht gemeinnützig, denn eine Arbeit hier bei AmigaNews.de (zB.) dürfte als "gemeinnützig" einzustufen sein, wenn man einen e.V. draus machen würde. Dann ist aber im Umkehrschluss Dein Vorschlag hinfällig, denn ein Amiga-Enthusiast würde damit schon einen gemeinnützigen Beitrag leisten. Gleiches gilt für einen Trekkie-Verein, die auch keine Probleme hätten, ihre Gemeinnützigkeit anerkennen zu lassen.

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26.05.2011, 20:51 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@_PAB_:

Jetzt klingst Du wie ein Render heute im dt. Bundestag, der meinte meinte, wer mit 67 in Rente geht, würde ja schließlich von 2 Jahren längerer Beitragszahlung profitieren...
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26.05.2011, 21:40 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
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@Maja:
Abgesehen davon, dass dieser Politiker faktisch recht hat, habe ich keine Ahnung, was dieses Statement soll und wie Du darauf kommst.

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26.05.2011, 22:48 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von _PAB_:
@Maja:
Abgesehen davon, dass dieser Politiker faktisch recht hat,

Tatsächlich? Da hab ich dann wohl was verpasst. Wann wurde denn beschlossen, im Zuge der Anhebung der Altersgrenze auch das Rentenniveau anzuheben?
Zitat:
habe ich keine Ahnung, was dieses Statement soll und wie Du darauf kommst.
Du redest - wie Politiker - um den heißen Brei herum, zutzelst an der Definition von Begriffen, um zu einem konkreten Thema nicht konkret Stellung zu beziehen. Oben war von ehrenamtlicher Hilfe in der Not die Rede und davon, dass dazu immer weniger Menschen bereit sind und woran das liegen könnte. Kein Wort von Dir dazu. Stattdessen gibst Du Nachhilfe, wie man Hobbies nicht einschränken muss und sich trotzdem gemeinnütziges Arbeiten auf die Fahnen schreiben kann. Das ist dann wohl der Zeitgeist...

Vergiss es einfach. Wie gesagt. Wir müssen das nicht diskutieren.


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27.05.2011, 10:09 Uhr

Kronos
Posts: 1168
Nutzer
@Maja:
"Renten-Niveau" ist nur ein statistischer Wert.

Die Höhe einer Altersrente bemisst sich nach Anzahl der erworbenen Punkte und dem Wert eines einzelen Punktes (abzüglich der 0,3% für jeden Monat den man zu früh in Rente geht).

Wer mit 65 in Rente geht (und bis 67 müsste) kriegt von seinem bis 65 erworbenen Punkten was abgezogen.

Wer mit 65 aufhöhrt aber erst mit 67 Rente beantragt (warum auch immer) kriegt Rente für die bis 65 erworbenen Punkte.

Wer bis 67 arbeitet hat in den 2 Jahren zusätzliche Punkte erarbeitet und bekommt eine höhere Rente.

Die Frage wieviel ein einzelner Punkt 2040 noch wert sein wird ist irrelevant, es geht hier nur um mehr oder weniger.
--
Only the good die young all the evil seem to live forever

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27.05.2011, 11:05 Uhr

Bluebird
Posts: 3259
Nutzer
Aber sonst gehts noch allen Gut !?
Ich dachte doch Glatt das Thema waere Stargate Petition ... , wie ihr da soweit vom Kurs abkommt ist schon Interessant , vielleicht sollte manche wenn sie ueber alles und nichts Diskussionen haben wollen sich besser Leute in einem IRC Chat suchen ...

mfg Bluebird

PS: ich fand die Serie grausam , aber nachdem Battlestar Galactica ja auch so neu und "drity" aufgelegt wurde stehen die Leute wohl drauf , oder eben nicht mehr wie man an sinkenden Quoten bei BSG und der absetzung von Universe nun sehen kann *duck*
--
A1200 Tower, BPPC 060/50-603e/175 256mb, BVision, Z4, ConneXion, DelfinaLite, Oktagon, VarIO, Deneb, RBMKeyInterface, AmigaIIIT, 540mbQuantumFireball, 74gbSamsungSpinPoint, 4gbQuantumFireball,
Yamaha6416S, Mitsumi2801TE, LS120, Siemens17P1, NECP2x

[ Dieser Beitrag wurde von Bluebird am 27.05.2011 um 11:06 Uhr geändert. ]

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27.05.2011, 13:25 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Zitat:
Original von Kronos:
Wer bis 67 arbeitet hat in den 2 Jahren zusätzliche Punkte erarbeitet und bekommt eine höhere Rente.

Die Frage wieviel ein einzelner Punkt 2040 noch wert sein wird ist irrelevant, es geht hier nur um mehr oder weniger.

Die Frage ist aber auch, ob der, der bis 67 arbeiten muß wirklich mehr Punkte bekommt als der, der bis 65 arbeiten muß.

So wie ich unsere Politiker kenne sagen die sich: Bei welchem Alter das gesetzliche Rentenalter erreicht ist ist egal, man hat beide male exakt (z.B.) 100 Punkte erreicht.

Dadurch hätte der bereits erwähnte imaginäre Politiker aber sowas von unrecht...
--
Signaturen mit mehr als zwei Zeilen gehen mir auf den Wecker

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27.05.2011, 15:32 Uhr

Wolfman
Posts: 3666
Nutzer
Da wir eh oT sind:

ich denke, was Maja meinte und auch mein erster Gedanke zu dem Geistesblitz des Politikers war:
Im Vergleich zur "alten" Rente mit 65 dürfte die "neue" mit 67 kaum höher sein - dass jemand, der bis 67 arbeiten müsste, mit 65 in Rente geht, Abschläge zu erwarten hat, ist klar.

Edit: und DrNop meint wohl dasselbe :D
--
God forgives - who forgives God?

[ Dieser Beitrag wurde von Wolfman am 27.05.2011 um 15:36 Uhr geändert. ]

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27.05.2011, 16:13 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Kronos:
Die Frage wieviel ein einzelner Punkt 2040 noch wert sein wird ist irrelevant, es geht hier nur um mehr oder weniger.

Und wie das relevant ist. Relevant für die Frage nach der Rentenhöhe nach 2 Jahren länger malochen. Der relevantest Punkt beim Thema Rente mit 67 (68,5, 69, oder 70....).
--
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27.05.2011, 22:30 Uhr

Holger
Posts: 8090
Nutzer
Zitat:
Original von Kronos:
Wer bis 67 arbeitet hat in den 2 Jahren zusätzliche Punkte erarbeitet und bekommt eine höhere Rente.

Wenn man "Punkte" essen könnte, wäre das natürlich total toll. Leider nutzt es überhaupt nichts, mehr Punkte zu haben, wenn alle mit 67 in Rente gehen und somit mehr Punkte haben und die Geldmenge, die es anhand der Punkte zu verteilen gibt, die gleiche bleibt.

Lediglich in der Anfangsphase hätten 67er-Rentner einen kleinen Vorteil gegenüber 65er-Rentnern. Den sie persönlich aufgrund eher sinkender Geldmenge im Topf aber nicht wahrnehmen.
Zitat:
Die Frage wieviel ein einzelner Punkt 2040 noch wert sein wird ist irrelevant, es geht hier nur um mehr oder weniger.
Ja, aber siehe oben "mehr oder weniger" gegenüber wem? Wer heute mit 65 in Rente geht, ist im Jahr 2040 94 Jahre alt. Der in Zukunft mit 67 Jahren in Rente gehende wird im Jahr 2040 keinen Vorteil gegenüber anderen Rentner (zumindest der Mehrheit) haben.

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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28.05.2011, 11:45 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Maja:
Ein Problem bei Dir ist, dass Du Deine eigene Interpretation einer fremden Aussage als die einzig mögliche ansiehst.
So kommt es zu Fehlinterpretationen Deinerseits und Du antizipierst Dinge, die Dein Gegenüber nie gesagt hat.
Ich könnte Dir dazu allein hier schon mehrere Beispiele zeigen.

Wenn ein Politiker etwas verklausuliert die Wahrheit sagt, und es sich aber beim ersten hinhören ganz komisch für Dich anhört, dann kann es eben auch sein, dass Du die Aussage einfach noch nicht vollständig verstanden hast.

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28.05.2011, 13:20 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von _PAB_:
@Maja:
Ein Problem bei Dir ist, dass Du Deine eigene Interpretation einer fremden Aussage als die einzig mögliche ansiehst.
So kommt es zu Fehlinterpretationen Deinerseits und Du antizipierst Dinge, die Dein Gegenüber nie gesagt hat.

Damit unterscheide ich mich von wem?
Zitat:
Ich könnte Dir dazu allein hier schon mehrere Beispiele zeigen.
Solche Beispiele wirst Du von jedem finden, sofern Du objektiv recherchierst.
Zitat:
Wenn ein Politiker etwas verklausuliert die Wahrheit sagt, und es sich aber beim ersten hinhören ganz komisch für Dich anhört, dann kann es eben auch sein, dass Du die Aussage einfach noch nicht vollständig verstanden hast.
Und wieder befleisigst Du Dich politischer Redensart von oben herab. Frei nach dem bequemen Motto: Wer anderer Meinung ist, der hat es halt nicht vestanden. Den muss man "abholen", was nichts anderes meint als, der muss halt noch konditioniert werden.

Aber was ist eigentlich die Wahrheit? Eine Frage, auf die es keine richtige Antwort gibt. Denn die eine wahre Wahrheit gibt es nicht. So auch beim Thema gesetzliche Rentenversicherung. Einem hypothetischen, rein rechnerichen "Vorteil" durch längere Beitragszahlung für neue Rentner in 9 Jahren, bedingt noch nicht automatisch einen realen finanziellen Vorteil gegenüber dem Bestand. Unter anderem wird, wer nach 2039 die Altersgrenze erreicht, seine Rente zu 100% versteuern müssen.

Den Zynismus der die Rente mit 67 schönredenden Politiker und ihrer benannten oder selbsternannten "Berater" (alle nicht ges. rentenversichert) mal ganz außen vor gelassen, die allesamt sehr wohl wissen, dass es die wenigsten gesetzlich Versicherten überhaupt schaffen werden, ihren Beruf bis zum 67. auszuüben. Die Folgen sind entweder vorzeitige Inanspruchnahme der Rente wg. Erwerbsunfähigkeit, Wechsel in geringer vergütete Beschäftigungsverhältnisse, bis hin zu einem abrutschen in Langzeitarbeitslosigikeit und H4, was im Alter von 63+ nach 12 Monaten Bezugsdauer vom Sozialstaat mit Zwangsverrentung beantwortet wird, bei bis zu 14,4% Rentenabzug, egal ob man vorher 30 oder 45 Jahre Beiträge gezahlt hat.

Faktisch führt diese Reform zu einer bis 2020 dynamisch wachsenden Rentenkürzung. DAS ist die Realität zukünftiger Rentner. Nicht die orwelche Schönfärberei aus Politikermund, den nicht weiter hinterfragt, wer sich -aus welchem Grund auch immer - nicht persönlich betroffen wähnt.

Es ist schon unerträglich genug, dass eine vorzeitige Inanspruchnahme der ges. Rente zu Rentenkürzung auf Lebenszeit führt. Doch genau diese Vorgehensweise offenbart de wahren Karakter dieser Rentenreform, die nur einem Ziel dient: Haushaltskonsolidierung durch Reduzierung des Gesamtvolumens. Für immer mehr Renter soll insgesamt immer weniger Rente gezahlt werden.


--
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[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 28.05.2011 um 13:22 Uhr geändert. ]

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