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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Was ist das Moana-Projekt? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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02.10.2012, 12:30 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
das Maona-Projekt ?

siehe :
"119. AmigaOS 4-Team um Fredrik Wikström ergänzt
Mda (Profil) (30-Sep-2012, 14:06)
...
Das Maona-Projekt hätte sicherlich dazu geführt,
daß die heutige installierte AOS4-Basis größer
wäre, was im Endeffekt auch zu mehr wirtschaft-
lichen Sinn für eigene Hardware-Produkte geführt
hätte. Sinnvoller wäre es aber vermutlich gewesen,
daß nach den MacMinis und den iBooks auch noch die
schnelleren Modelle und zusätzlich z.B. auch die
YDL PowerStation Unterstützung gefunden hätten.
Das wäre alles mit z.B. einem Linux-Kernel möglich
gewesen. Die Gruppe der Leute, die weder Alien-
Hardware noch -Kernel akzeptieren, dürfte kleiner
als der Kreis der Leute sein, die sich entweder
nicht die Preise für SAM und X1000 leisten können
oder wollen oder das Preis-Leistungsverhältnis für
inakzeptabel halten."



[ Dieser Beitrag wurde von jochen22 am 02.10.2012 um 12:32 Uhr geändert. ]

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02.10.2012, 12:41 Uhr

Marcian0
Posts: 70
Nutzer
http://www.amiga-news.de/de/news/AN-2008-01-00001-DE.html

[ Dieser Beitrag wurde von Marcian0 am 02.10.2012 um 12:41 Uhr geändert. ]

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02.10.2012, 19:26 Uhr

Stanglnator
Posts: 179
Nutzer
Jaja schön wärs gewesen..
--
Mir nach! Ich folge Euch!

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05.10.2012, 21:05 Uhr

Kaesebroetchen
Posts: 643
Nutzer
Zitat:
Original von jochen22:
das Maona-Projekt ?

siehe :
"119. AmigaOS 4-Team um Fredrik Wikström ergänzt
Mda (Profil) (30-Sep-2012, 14:06)
...
Das Maona-Projekt hätte sicherlich dazu geführt,
daß die heutige installierte AOS4-Basis größer
wäre, was im Endeffekt auch zu mehr wirtschaft-
lichen Sinn für eigene Hardware-Produkte geführt
hätte. Sinnvoller wäre es aber vermutlich gewesen,
daß nach den MacMinis und den iBooks auch noch die
schnelleren Modelle und zusätzlich z.B. auch die
YDL PowerStation Unterstützung gefunden hätten.
Das wäre alles mit z.B. einem Linux-Kernel möglich
gewesen. Die Gruppe der Leute, die weder Alien-
Hardware noch -Kernel akzeptieren, dürfte kleiner
als der Kreis der Leute sein, die sich entweder
nicht die Preise für SAM und X1000 leisten können
oder wollen oder das Preis-Leistungsverhältnis für
inakzeptabel halten."



[ Dieser Beitrag wurde von jochen22 am 02.10.2012 um 12:32 Uhr geändert. ]


Tja, eine von vielen vertanen Chancen aber ganz sicher nicht die erste und wohl auch nicht die letzte.

Hätte man z.B. damals Amithlon als offizielles AmigaOS weiterentwickelt, dann hätten wir jetzt wahrscheinlich ein halbwegs modernes OS mit dem man halbwegs produktiv arbeiten könnte und das vielleicht sogar eine halbwegs vierstellige Nutzerzahl hätte :)

Und diese ganze "new OS4 Core Developer" Geschichte wirkt auf mich auch eher albern. Ich glaube nicht, das die mit den derzeit wirklich aktiven OS4-Entwicklern auch nur eine Fußballmannschaft bilden könnten.

--
http://amidevcpp.amiga-world.de/

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08.10.2012, 10:29 Uhr

IM_Petrow
Posts: 60
Nutzer
Man kann sich das hier auf youtube.com anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=WHtbB5Xmxf0

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17.10.2012, 09:25 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Zitat:
Original von Kaesebroetchen:
Tja, eine von vielen vertanen Chancen aber ganz sicher nicht die erste und wohl auch nicht die letzte.

Welche Chancen mag es in Zukunft wohl noch für ein System geben, deren Anzahl an Vorteilen und Argumenten über die Zeit auf vermutlich Null, maximal Eins (einigermaßen vertraute Oberfläche) gesunken ist?

Kann aber auch sein, dass mir die ... Visionen fehlen.
--
Ex Amiga-Computerist

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17.10.2012, 10:01 Uhr

Holger
Posts: 8040
Nutzer
Zitat:
Original von Doc:
Kann aber auch sein, dass mir die ... Visionen fehlen.

Das ist nicht das Problem. Das Problem ist eher, dass auch denen, die die Richtung der Weiterentwicklung bestimmen, die … Visionen fehlen.

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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17.10.2012, 12:41 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
Oh, es gibt eine Richtung.

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17.10.2012, 17:22 Uhr

Holger
Posts: 8040
Nutzer
Zitat:
Original von jochen22:
Oh, es gibt eine Richtung.

Eben nicht. Nur welche, die das Recht, sie zu bestimmen, haben.

Bzw., wenn man Quantenfluktuationen auch als Bewegung ansieht, gibt es jede Menge Richtungen (leider). Man kann sie nur nicht mehr genau bestimmen.

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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17.10.2012, 19:48 Uhr

Stanglnator
Posts: 179
Nutzer
Welche Richtung? Eher Stillstand würd Ich sagen.

AOS4.x Hardware Neu :die SAMs und X1000 (Warteliste? Begrenzte Charge?)
MOS3.x Hardware Neu :Keine aber Alternative Gebrauchte MACs wenigstens.
AOS3.9 Hardware Neu :FPGA-Arcade Minimig sonst gebrauchte A600 - 4000T
AROS Hardware Neu :D iverse x86 MOBOs -> ARES-ONE sonst suche nach Komponenten

Maoana hätte für OS4 nur bedeutet das man sich evtl PPC-MACs zunutze gemacht hätte.

Also jede der 4 Richtungen krebst umher.
Für jedes System muss man Hardware suchen (Treiber/Verträglichkeit mit dem OS) und einrichten.

Ich würde mir eine PCI-E Karte wünschen mit PPC-CPU (PA6T oder G5)
1-2 DDR2-RamBänke USB2 Gigabit-Ethernet und Sata. evtl noch DVI/VGA mit drauf.
Das als Basis Hardware für OS4.x MOS3.x AROS Standalone oder Ihm Tower
als Zweitsystem neben Linux/Windows/MacOS.

Früher gabs mal PC-Brückenkarten für Zorro-Amigas inkl Software zum Ansteuern etc. Warum nicht mal umgekehrt?

Zugegeben sehr unwahrscheinlich aber nicht unmöglich.

mfg Stanglnator :shoot2:
--
Mir nach! Ich folge Euch!

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17.10.2012, 19:49 Uhr

Stanglnator
Posts: 179
Nutzer
Sorry Doppelposting Bitte löschen!

[ Dieser Beitrag wurde von Stanglnator am 17.10.2012 um 20:15 Uhr geändert. ]

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24.10.2012, 11:29 Uhr

nunovaz
Posts: 16
Nutzer
Leute was redet ihr denn da? ?(

Die Möglichkeit einen vernünftigen Nachfolger für unseren lieblings Computer zu finden war spätestens in dem Moment vertan als MorphOS und AmigaOs 4.0 paralell entwickelt wurden! Auch die Entscheidung, weiterhin auf Motorola CPU's zu setzen war nicht gerade förderlich. Es war schon damals absehbar, dass diese Hardwareplattform keine Zukunft haben würde. Zumindest nicht im Desktopbereich.

Seien wir doch ehrlich, wer stellt sich schon zwei Kisten zu Hause hin? Im Büro steht sowieso zu 99,99999999999999999999999999999999999% kein AmigaOS ableger (schon damals nicht) und das dürfte sicher auch objektiv belegbare Gründe haben. Ich erwähne da nur Bürosoftware.

Es wäre auch damals schon schwierig genug gewesen "normale 08/15" Benutzer ganz normaler x86 Computer dazu zu bewegen AmigaOS paralell zu installieren. Linux zeigt das ganz gut. Aber es ist sicherlich so gut wie unmöglich sie davon zu überzeugen sich noch einen zweiten, ziemlich teuren Rechner zu kaufen! Sowas machen nur echte Fans...und die muss mann nicht mehr überzeugen. Es gibt nur zu wenige womit sich der Kreis schliesst und der Absatz 1 wieder stehen sollte.

Der Amiga ist leider Geschichte, Vergangenheit. Eine schöne allerdings mit vielen Erinnerungen die ich nicht missen will :-)

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24.10.2012, 12:23 Uhr

Thore
Posts: 2266
Nutzer
Daß der Internet Explorer immer noch der meistgenutzte Browser ist, sagt, daß die meisten User sich mit Computern nicht auskennen.
Die meisten 0815 User wissen nichtmal, was ein Betriebssystem überhaupt ist! Ja das ist leider ein Fakt.
Da man in jedem Laden nur noch Windows PCs bekommt, hat eben jeder einen Windows PC zuhause stehen.
Nur wer sich auskennt und explizit nach Alternativen sucht, wird fündig. Und da diese Systeme nicht so verbreitet sind, sind sie entsprechend teuer, es kaufen nur wenige. Da es wenige kaufen, entwickeln dann nur wenige. Ein Teufelskreis also.
Das hat auch nicht (nur) mit dem Alter der Geräte zu tun, sondern mit fehlendem Marketing und Werbung.

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24.10.2012, 15:41 Uhr

nunovaz
Posts: 16
Nutzer
@Thore:
Genau so ist es! Aber warum sollte man nach Alternativen suchen, wenn einem gar nicht bewusst ist, das es auch anders geht!?

Inzwischen muss man aber auch sagen, dass keines der "AmigaOS'e" modernen Standards gerecht wird. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Aber es gab Zeiten, da war AmigaOS State-of-the-Art, insbesondere beim Multitasking/-threading.

Und die Qualität eines Betriebssystems wird nicht von der darunterliegenden Hardware bestimmt. Diese kann höchstens auf die Funktionalität einen Einfluss nehmen.

Mensch war es schön, als ich damals auf dem Schulhof von allen bewundert wurde weil ich Defender of the Crown hatte :D

Schöne Zeiten aber leider eben Vergangenheit....

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24.10.2012, 16:45 Uhr

Thore
Posts: 2266
Nutzer
Im Grunde ist die Argumentation immer ein fehlenedes Office gewesen. Seit Libre Office müssen wir schauen wohin sich die Sache entwickelt (von der Argumentation her). Auf MorphOS fehlt ein komplettes Office bisher immer noch.
Die nächsten Argumentationen werden wohl Outlook und Skype sein.
Danach dürften komplexe 3D Spiele als Argumentation folgen. Und immer beschattet von der teuren Exoten-Hardware.
Hier gilt: Wer suchet, der findet. Es müsse sich ein reicher Sponsor finden, um überhaupt einen Fuß fassen zu können.
Denn wenn wir die Stückzahlen betrachten, ist es heute für alle alternative Systeme schwer, sich durch den Windows Dschungel zu bahnen.
Sogar ein System das Windows um ein mehrfaches überbietet, würde sich erst nicht behaupten.
Ich würde es begrüßen, wenn Moana doch noch öffentlich gemacht wird, bzw fertig entwickelt wird. Und vll es doch noch günstige und moderne BE Maschinen gibt, auf denen MorphOS und AmigaOS laufen.
Übrigens finde ich, daß Konkurrenz zwischen AmigaOS und MorphOS die Produktion beider Systeme vorantreiben würde, wenn mans denn richtig anstellt. Man müsse sich das Recht geben, Innovationen und Ideen voneinander zu kopieren (natürlich ohne Sourcecode-Diebstahl). Und AROS hierbei einbeziehen. Wenn man das richtig macht, könnts schneller vorangehen mit der Entwicklung.

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24.10.2012, 18:52 Uhr

_PAB_
Posts: 3016
Nutzer
@Thore:
> Daß der Internet Explorer immer noch der meistgenutzte Browser ist, sagt, daß die meisten User sich mit Computern nicht auskennen.

Ja, insbesondere Du ;-) denn das ist nicht der Fall. :-)
Mozilla-basierte Browser (zB. Firefox) haben den IE schon seit längerem überholt:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/webbrowser-marktanteile-firefox-ueberholt-internet-explorer-regional-a-664475.html
http://www.browser-statistik.de/marktanteile/

Aber ansonsten hast Du natürlich Recht, leider...



[ Dieser Beitrag wurde von _PAB_ am 24.10.2012 um 18:56 Uhr geändert. ]

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24.10.2012, 19:04 Uhr

Holger
Posts: 8040
Nutzer
Zitat:
Original von nunovaz:
Seien wir doch ehrlich, wer stellt sich schon zwei Kisten zu Hause hin?

Ach, die Anzahl der Kisten ist bestimmt nicht das Kriterium. Wenn ich mich so umschaue, sehe ich kaum Haushalte, in denen nur eine „Kiste“ steht. Ein Laptop und einen Desktop-PC zu haben, ist nicht ungewöhnlich. Andere haben Desktop-PC und Playstation oder Tablet. Oder eine Kombination aus diesen und vielleicht noch ein SmartPhone.

Die Frage ist eher, würde sich auch jemand eine weitere „Kiste“ hinstellen, deren Anschaffung damit argumentiert wird, dass sie nichts besser kann als die andere, dafür aber ein vielfaches teurer ist.

--
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24.10.2012, 19:28 Uhr

Thore
Posts: 2266
Nutzer
@_PAB_:
Okay der FF scheint IE doch abgelöst zu haben. Aber es gibt schon viele FF User die nicht wissen was ein Betriebssystem ist...
Wobei... Zitat "Grundsätzlich umfasst Browser-Statistik.de tendenziell eher technik-affine Webseiten, deren Nutzer vergleichsweise häufig Firefox, Opera und Safari nutzen. " ist also absolut nicht repräsentativ.

@Holger:
Auf deinen letzten Satz wollte ich raus, triffts so ziemlich genau.

[ Dieser Beitrag wurde von Thore am 24.10.2012 um 19:31 Uhr geändert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von Thore am 24.10.2012 um 20:06 Uhr geändert. ]

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24.10.2012, 23:59 Uhr

cgutjahr
Posts: 2621
[Administrator]
Zitat:
Original von nunovaz:
Auch die Entscheidung, weiterhin auf Motorola CPU's zu setzen war nicht gerade förderlich.

Um die Jahrtausendwende war diese Entscheidung m.E. gar nicht so daneben. Zum einen gab es damals noch PPC-Macs, d.h. der PPC war durchaus noch als Desktop-Prozessor im Gespräch.

Und zum anderen hat die Wahl des PPCs die Integration einer transparenten 68k-Emulation deutlich einfacher gemacht. In den ersten veröffentlichten Versionen von OS4 lagen sogar Kernkomponenten noch als 68k-Code vor. Und auch MorphOS wurde so entwickelt: Schrittweise alte Bibliotheken durch native Ersetzen. 12 Jahre später kann AROS sowas immer noch nicht, und wird es wohl auch nie können.

Zitat:
Seien wir doch ehrlich, wer stellt sich schon zwei Kisten zu Hause hin?
Für den Anfang hätten ja bereits die Leute als Zielgruppe gereicht, die zur Jahrtausendwende bereits zwei Kisten zuhause stehen hatten (einen Amiga und einen PC) - was für den Großteil der damaligen Anwender gegolten haben dürfte. Die hätten dann schlicht die eine der beiden Kisten gegen eine andere ausgetauscht.

Zitat:
Es wäre auch damals schon schwierig genug gewesen "normale 08/15" Benutzer ganz normaler x86 Computer dazu zu bewegen AmigaOS paralell zu installieren.
AmigaOS und MorphOS richten sich nicht an "08/15"-Benutzer sondern an Bastelfreaks mit einem ganz speziellen Fetisch.

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25.10.2012, 01:15 Uhr

Floppy
Posts: 287
Nutzer
Zitat:
Original von cgutjahr:
Und auch MorphOS wurde so entwickelt: Schrittweise alte Bibliotheken durch native Ersetzen. 12 Jahre später kann AROS sowas immer noch nicht, und wird es wohl auch nie können.


AROS ist OT, oder? ;)

Es ist für AROSx86 einfach ein anderer Weg eingeschlagen worden. Und es ist auch ein Fehler, 68k-Code nicht in einer Sandbox auszuführen. Jeder Fehler im 68k-Code kann so das ganze OS abschießen, ohne dass man es beeinflussen kann. Original-Spiele kann man damit auch nicht ausführen.

Deshalb ist JanusUAE auf AROS eine sinnvolle, wenn auch nicht gleichwertige Alternative. Und in Hinsicht kompatible Entwicklung ist AROS sogar einen Schritt weiter: Es läuft nativ auf Classic-Hardware, Side by Side mit original Libs. Das können die anderen nach 12 Jahren auch nicht. ;) Wollen sie ja auch nicht, weil sie einen anderen Weg gewählt haben.

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25.10.2012, 08:14 Uhr

dandy
Posts: 2552
Nutzer
Zitat:
Original von Thore:

...
Das hat auch nicht (nur) mit dem Alter der Geräte zu tun, sondern mit fehlendem Marketing und Werbung.


...und außerdem mit fehlendem Geld.
Geld ist in dieser Hinsicht auch ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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25.10.2012, 08:20 Uhr

dandy
Posts: 2552
Nutzer
Zitat:
Original von Thore:

...
Übrigens finde ich, daß Konkurrenz zwischen AmigaOS und MorphOS die Produktion beider Systeme vorantreiben würde, wenn mans denn richtig anstellt. Man müsse sich das Recht geben, Innovationen und Ideen voneinander zu kopieren (natürlich ohne Sourcecode-Diebstahl). Und AROS hierbei einbeziehen. Wenn man das richtig macht, könnts schneller vorangehen mit der Entwicklung.


Stellt sich nur die Frage, warum man es nicht macht...
;(
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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25.10.2012, 08:51 Uhr

dandy
Posts: 2552
Nutzer
Double posting - deleted.

[ Dieser Beitrag wurde von dandy am 25.10.2012 um 08:52 Uhr geändert. ]

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25.10.2012, 09:28 Uhr

Doc
Posts: 355
Nutzer
Zitat:
Original von Holger:
Zitat:
Original von Doc:
Kann aber auch sein, dass mir die ... Visionen fehlen.

Das ist nicht das Problem. Das Problem ist eher, dass auch denen, die die Richtung der Weiterentwicklung bestimmen, die … Visionen fehlen.
Bedeutet Weiterentwicklung, noch mehr Features einzuführen, die dann mangels neuer Software nicht benutzt werden?

Die letzte Nische, die ich mir vorgestellt hatte (energiesparende ARM Systeme), ist bereits besetzt. Das war zu erwarten, aber während eine native Portierung von z.B. AROS nicht aus dem Startloch kommt und man sich mit einem hosted AROS unsagbar blamiert, etablieren sich andere Lösungen.

Ich sehe keinen Markt mehr, abgesehen von Thomas. Aber der kann ja nun, auch wenn es anders aussehen mag, nicht alles kaufen, was es gibt.
--
Ex Amiga-Computerist

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25.10.2012, 10:20 Uhr

Holger
Posts: 8040
Nutzer
Zitat:
Original von cgutjahr:
Und zum anderen hat die Wahl des PPCs die Integration einer transparenten 68k-Emulation deutlich einfacher gemacht. In den ersten veröffentlichten Versionen von OS4 lagen sogar Kernkomponenten noch als 68k-Code vor.

Das ist die Ironie des Schicksals: hätte man sie im 68k-Code belassen, wäre man an keine CPU gebunden und könnte AOS4 auf PPC, ARM und x86 ausführen. Auf letzterem vermutlich trotz Emulation ein Vielfaches schneller als auf der von AOS4 heute unterstützten PPC-Hardware native.

Zitat:
12 Jahre später kann AROS sowas immer noch nicht, und wird es wohl auch nie können.
12 Jahre später ist dieses Feature aber nun wirklich obsolet geworden.

Zitat:
Original von Floppy:
Und es ist auch ein Fehler, 68k-Code nicht in einer Sandbox auszuführen. Jeder Fehler im 68k-Code kann so das ganze OS abschießen, ohne dass man es beeinflussen kann.

Das ist kein wirkliches Argument. Solange das Host-OS, also z.B. AROS keinen Speicherschutz besitzt, stellt ein Emulator keinesfalls zwangsläufig eine Sandbox dar. Anders gesagt, kann dann durchaus auch unter UAE laufender 68k-Code das OS abschießen.

Man kann zwar Emulator-seitig Überprüfungen einbauen, die natürlich auch Performance kosten. Die Frage ist nur, wozu? Welchen Unterschied macht es für einen Benutzer, ob das System von einem 68k-Programm oder einem native AROS-Programm abgeschossen wird?

Wenn das Host-OS einen Schutzmechanismus besäße, der durch die Emulation ausgehebelt werden kann, würde ich Deiner Argumentation zustimmen. Das ist aber weder bei AROS, noch bei AOS4 oder MOS der Fall.

Zitat:
Original von Doc:
Bedeutet Weiterentwicklung, noch mehr Features einzuführen, die dann mangels neuer Software nicht benutzt werden?

Was Weiterentwicklung bedeutet, bestimmen diejenigen, die die Weiterentwicklung vorantreiben (oder unterlassen). Derzeit soll wohl ein neues Dateisystem-API kommen, das keine bestehende Anwendung benutzen wird. Warum…keine Ahnung.

Wenn ich eine Vision ala „Markt xyz angreifen“ verfolgen würde, würde ich sowohl dafür sorgen, dass das OS die dafür nötigen Features besitzt, als auch, dass die dafür nötigen Anwendungen zur Verfügung stehen, entweder durch selbst Entwickeln oder durch Motivation potentieller Entwickler.

--
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25.10.2012, 13:45 Uhr

Floppy
Posts: 287
Nutzer
@Holger:

Zitat:
Das ist kein wirkliches Argument. Solange das Host-OS, also z.B. AROS keinen Speicherschutz besitzt, stellt ein Emulator keinesfalls zwangsläufig eine Sandbox dar. Anders gesagt, kann dann durchaus auch unter UAE laufender 68k-Code das OS abschießen.
Du hast Recht. Aber in Hinsicht auf die geplante Implementation von Speicherschutz in allen NG-OS wird es dann zum Argument.

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25.10.2012, 15:11 Uhr

cgutjahr
Posts: 2621
[Administrator]
Zitat:
Original von Floppy:
AROS ist OT, oder? ;)

Du musst wirklich nicht jeden Nebensatz über AROS aufgreifen und eine Diskussion daraus machen.

Zitat:
Original von Holger:
Das ist die Ironie des Schicksals: hätte man sie im 68k-Code belassen, wäre man an keine CPU gebunden und könnte AOS4 auf PPC, ARM und x86 ausführen.

Rückblickend ist man immer schlauer ;) Wie gesagt, ich fand die Entscheidung damals zumindest nicht so daneben wie das heutige Festklammern an PPC, aber vielleicht wäre es tatsächlich besser gewesen auf Amithlon o.ä. aufzusetzen.

Allerdings ist das ja auch eine Frage der Entwickler-Motivation: um Geld ging es bei den meisten sowieso nie in erster Linie - sondern darum, in Commodores Fußstapfen zu treten. Deswegen wollten sie wohl eher große Brötchen backen als an einer Emulator-Lösung zu schrauben ("Embedded", "IBM Handheld"...).

Zitat:
12 Jahre später ist dieses Feature aber nun wirklich obsolet geworden.
Jein. Inzwischen sind 10 Jahre ins Land gegangen, und praktisch niemand nutzt irgendein Amiga-System noch als sein Arbeitspferd: die Leute schrauben an ihren Systemen herum, programmieren dafür, schubsen ein paar WB-Icons herum oder installieren ein Update. Dann wechseln sie wieder auf ihr Hauptbetriebssystem weil sie was "arbeiten" müssen. In so einem Umfeld ist natürlich eine transparente 68k-Emulation tatsächlich bedeutungslos.

Hätte AROS aber vor bereits vor 10 Jahren vom Entwicklungsstand mit der Konkurrenz mithalten können, dann hätte es dringend einer guten 68k-Emulation bedurft. Die ersten Versionen von OS4 und MorphOS waren deshalb relativ nutzbar, weil sie von Beginn an im echten Alltagseinsatz benutzt worden sind, unabhängig davon, ob graphics.library oder irgendein IDE-Treiber noch 68k-Code waren. AROS hatte nie "echte" Nutzer und musste nie den überlebt-das-Ding-auch-den-Start-von-Roeschware-Härtetest bestehen, das merkt man ihm m.E. heute an.

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25.10.2012, 16:22 Uhr

Floppy
Posts: 287
Nutzer
@cgutjahr:

Keine Ahnung, welches Problem Du mit Antworten in einem Forum hast. ?(
Einseitig negative Darstellungen von einem, der AROS selbst nicht benutzt, fordern nunmal Gegenantworten heraus.

Die 68k-Emulation, die AROS heute hat (E-UAE), gab es damals vor 10 Jahren auch schon, nur ohne J-UAE. AROS ist damals ohne die von Dir angesprochene integrierte Emulation weitergekommen und fährt noch heute unverändert gut damit, perspektivisch sogar besser (das weißt Du auch). User gibt es auch immer mehr, auch wenn Du nicht müde wirst, etwas anderes zu behaupten. ;)

Du musst Deinen Frust über den Status Quo der beiden größeren PPC-OS auch nicht bei jeder Diskussion in den Vordergrund stellen, und dabei betonen, wie schlecht AROS im Vergleich dazu ist. Die Verhältnisse haben sich bereits deutlich verschoben und ich habe den Eindruck, das wird noch besser werden für AROS, da es weniger Altlasten als die anderen beiden mitschleppt. Nach 10 Jahren sollte man endlich mal verstehen, dass alle 3 OS nur Hobby sind und auf unabsehbare Zeit sein werden.

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25.10.2012, 22:46 Uhr

cgutjahr
Posts: 2621
[Administrator]
Zitat:
Original von Floppy:
Keine Ahnung, welches Problem Du mit Antworten in einem Forum hast. ?(

Das hier ist das Brett "Amiga Classic und OS4", und jemand (ich) hat in einem Nebensatz die Tatsache erwähnt, dass AROS keine transparente 68k-Emulation hat. Nochmal: Tatsache.

Du benutzt das als Anlass, zwei viertelstündige Monologe zum Thema Perspektiven, Janus-UAE, frustrierte OS4-Anhänger und einseitig negative Darstellungen zu halten.

Das interessiert keine Sau. AROS hat keine transparente 68k-Emulation, deswegen habe ich es als Beispiel verwendet. Ob AROS meine sexuelle Leistungsfähigkeit steigert ist mir herzhaft egal und hat mit der aktuellen Diskussion rein gar nichts zu tun.

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25.10.2012, 23:18 Uhr

Floppy
Posts: 287
Nutzer
@cgutjahr:
Frustriert heute? Ich bin nicht der erste oder einzige, der AROS erwähnt hat. Und das Problem ist, dass eine transparente 68k-Emulation zwar ganz beeindruckend ist, aber auch Riesennachteile hat, wie beschrieben ...

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