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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Metacompiler PortablE [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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17.07.2013, 12:55 Uhr

dandy
Posts: 2552
Nutzer
Ich wüsste gern mal, ob dieser Metacompiler "PortablE" von Christopher Handley so etwas ähnliches wie "Hollywood" werden soll - nur auf Basis der Programmiersprache E?

Nur - sehr "portabel" scheint mir das nicht zu sein, wenn in erster Linie lediglich AmigaOS 4, MorphOS und AROS unterstützt werden - AmigaOS 3.x nur in geringerem Umfang und Windows nur rudimentär.

"Hollywood" hingegen kann alle Amiga-Formate (AmigaOS 3.x, AmigaOS 4, MorphOS und AROS) und AppleMac, Win32 und Linux. Und Android...

Wenn meine Interpretation, daß "PortablE" so etwas ähnliches wie "Hollywood" werden soll, stimmt, dann frage ich mich, wieso denn das Rad hier mal wieder neu erfunden wird.

Welche Vorteile bietet denn "PortablE" gegenüber "Hollywood"?

:dance3:
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

[ Dieser Beitrag wurde von dandy am 17.07.2013 um 13:12 Uhr geändert. ]

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17.07.2013, 14:18 Uhr

thomas
Posts: 7680
Nutzer
@dandy:

PortableE übersetzt E in C, mehr nicht. Es ist halt kein üblicher Compiler, der eine Hochsprache in Assembler übersetzt, sondern ein "Metacompiler", der eine Hochsprache in eine andere übersetzt.

Wenn du meinst, dass durch E das Rad neu erfunden wird, dann bitte. Genauso könntest du sagen, dass Basic überflüssig ist, weil es ja schon C gibt. Und Cobol ist überflüssig, weil es ja PL/1 gibt. Und so weiter. Und Französisch ist überflüssig, weil es ja Deutsch gibt.




--
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17.07.2013, 14:30 Uhr

Holger
Posts: 8092
Nutzer
Nö, die Programmiersprache E existiert einfach viel länger als Hollywood und hat damit auch nichts zu tun. Und der PortablE-Compiler wird halt noch gepflegt, auch wenn PortablE selbst vielleicht noch die einzige verbliebene in E geschriebene Anwendung ist.

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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17.07.2013, 14:32 Uhr

Holger
Posts: 8092
Nutzer
Meine Antwort richtet sich an dandy, nicht an thomas. Thomas war nur schneller…

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17.07.2013, 15:14 Uhr

Der_Wanderer
Posts: 1229
Nutzer
"HTML5" ist noch portabler als "Hollywood".

Soll "Hollywood "sowas ähnliches wie "HTML5" werden? Dann frage ich mich, wieso denn das Rad hier wieder neu erfunden wird.

Welche Vorteile bietet denn "Hollywood" gegenüber HTML5?
--
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17.07.2013, 17:06 Uhr

cgutjahr
Posts: 2732
[Administrator]
Zitat:
Welche Vorteile bietet denn "PortablE" [...]?
Als die Entwicklung begonnen wurde, gab es durchaus noch einiges an existierender Software, die in E geschrieben worden war - beispielsweise von AmigaZeux. PortablE ist deswegen genau wie ECX einfach ein Ansatz, die entsprechenden Quellcodes vom seit langem toten E-Compiler unabhängig zu machen und auch für neue Amiga-Systeme compilieren zu können.

Wie Holger schon sagt, gibt es inzwischen vermutlich keine in E geschriebenen Titel mehr, die irgendjemand nochmal neu compilieren wollen würde. Aber so lange wenigstens der PortablE-Autor Spaß hat...

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18.07.2013, 09:45 Uhr

dandy
Posts: 2552
Nutzer
Zitat:
Original von cgutjahr:
Zitat:
Welche Vorteile bietet denn "PortablE" [...]?
Als die Entwicklung begonnen wurde, gab es durchaus noch einiges an existierender Software, die in E geschrieben worden war - beispielsweise von AmigaZeux. PortablE ist deswegen genau wie ECX einfach ein Ansatz, die entsprechenden Quellcodes vom seit langem toten E-Compiler unabhängig zu machen und auch für neue Amiga-Systeme compilieren zu können.

Wie Holger schon sagt, gibt es inzwischen vermutlich keine in E geschriebenen Titel mehr, die irgendjemand nochmal neu compilieren wollen würde. Aber so lange wenigstens der PortablE-Autor Spaß hat...


Ahhh - O.K.
Danke an alle für die mehr oder weniger aufklärenden Worte.

Ich hatte das erst so verstanden, daß "PortablE" dazu dient, in E erstellten Programmcode für verschidene Plattformen zu kompilieren.
Wie es Hollywood eben auch kann...
:look:

Aber wenn der eigentliche Zweck ist, E-Quellcodes vom seit langem toten E-Compiler unabhängig zu machen und auch für neue Amiga-Systeme compilieren zu können, dann ist es wohl doch nicht "dasselbe" (Prinzip) wie bei Hollywood.
--
Ciao,

Dandy

Wenn es jemandem Spaß macht, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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