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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Amiga 1200 Umbau in Elbox Black Box [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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19.02.2019, 15:55 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
Nutzer
Zitat:
Original von Amaris:
Theoretisch sollte er ja wegen den 60ns gar nicht funktionieren. Tat er aber, wie gesagt, in den letzten mindestens 10 Jahren immer.


Doch - bedenke, dass 60ns schneller sind als 70ns.

Ich selbst hatte auch ein doppelseitig bestücktes Modul mit der B1260 verwendet und sie damit beschädigt, da das Modul an die Karte gedrückt werden musste. Irgendwann hat der Sockel nicht mehr mitgemacht. Auch einseitig bestückte Module funktionierten dann nicht mehr.

Grüße,
Björn

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19.02.2019, 17:03 Uhr

Amaris
Posts: 941
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Zitat:
Original von ylf:
Achja, die Sache mit dem Quarz ...

Um sicher zu gehen, solltest du wieder einen 50MHz Quarz nehmen.

Gerade wenn die Karte übertaktet ist, ist auch schnellerer Speicher nötig. D.h. im Serienzustand läuft sie mit 70nS oder schneller. Bei einer Übertaktung auf 60MHz sollte es schon 60nS Speicher sein. Bei 66MHz alles reine Glückssache.


Okay, can do. Ich nehme mal schwer an daß die 16 Mhz mehr es für meine Zwecke sowieso nicht raußreisen.

Muß mal schauen ob man einen 50 Mhz-Quarz in dem rechteckigen Format bekommt. Wie gesagt, der Sockel wurde ja gewechselt.




Zitat:
Original von Bjoern:
Zitat:
Original von Amaris:
Theoretisch sollte er ja wegen den 60ns gar nicht funktionieren. Tat er aber, wie gesagt, in den letzten mindestens 10 Jahren immer.


Doch - bedenke, dass 60ns schneller sind als 70ns.


Ups...ich glaube ich muß heut echt eher ins Bett. Denn ich entschuldige den Denkfehler jetzt mal mit meiner Müdigkeit ;)

Zitat:
Ich selbst hatte auch ein doppelseitig bestücktes Modul mit der B1260 verwendet und sie damit beschädigt, da das Modul an die Karte gedrückt werden musste. Irgendwann hat der Sockel nicht mehr mitgemacht. Auch einseitig bestückte Module funktionierten dann nicht mehr.

Ja, so wirklich gefallen hat mir die Lösung auch nie. Irgendwann hab ich auch gemerkt daß die 128 MB irgendwie etwas überdimensioniert sind und wollte wieder einen anderen Riegel reinmachen. Dann hab ich auf dem Dachboden keinen mehr gefunden und es so gelassen wie es war. Erst neulich ist mir wieder eine Schachtel mit RAM-Riegeln über den Weg gelaufen. Daher hab ich ihn ja auch gewechselt, wie gesagt.
Der Sockel sollte aber trotzdem noch in Ordnung sein, würde ich sagen.
Mechanisch sieht der für mich gut aus.

Ich meld mich wieder, wenn ich die von euch vorgeschlagenen Sachen ausprobiert habe.


--
:amiga: Amiga 1200, Infinitiv-Tower, Blizzard 1260 @66 MHz, Mediator 1200 LT4, 2 MB Chip / 128 MB Fast-RAM, 4 GB HDD, Voodoo 3, Realtek Ethernet-Karte, Soundkarte Abit Home Theater AU10, CD-Brenner, OS 3.9

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19.02.2019, 23:46 Uhr

Bjoern
Posts: 1671
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Zitat:
Erst neulich ist mir wieder eine Schachtel mit RAM-Riegeln über den Weg gelaufen. Daher hab ich ihn ja auch gewechselt, wie gesagt.

Moment.. vielleicht hab ich nicht alles gelesen, aber du hast ne olle Schachtel mit EDOs gefunden und denkst dass die laufen?

Zitat:
Der Sockel sollte aber trotzdem noch in Ordnung sein, würde ich sagen.
Mechanisch sieht der für mich gut aus.


Der sah für mich auch gut aus, funktioniert hat er nicht.

Was mich immer noch irritiert ist, dass ich Eingangs schon gesagt habe, dass der Quarz auf einer originalen Blizzard1260 nicht wackelt oder "verschiebbar" ist. Wäre für mich ein einfach nachvollziehbarer Fehler, oder zumindest etwas, wonach mal schauen könnte.

Viele Grüße,
Björn

[ Dieser Beitrag wurde von Bjoern am 19.02.2019 um 23:49 Uhr geändert. ]

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20.02.2019, 09:15 Uhr

Amaris
Posts: 941
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Zitat:
Original von Bjoern:
Moment.. vielleicht hab ich nicht alles gelesen, aber du hast ne olle Schachtel mit EDOs gefunden und denkst dass die laufen?


Nun, ich hab sie auf meinem Dachboden gefunden und wenn ich sie damals aufgehoben habe waren sie auch noch funktionsfähig. Sonst hatte ich sie schon damals weggeworfen.
Nimmt man an daß sie nicht altern (was mir nicht bekannt wäre), dann müssen sie noch funktionieren.

Ich habe halt leider auch keinen PC mehr in den EDOs passen, wo ich sie mit memtest86 oder sowas testen könnte.

Wie hätte ich vorgehen sollen?




Zitat:
Der sah für mich auch gut aus, funktioniert hat er nicht.

Auch hier, wie denkst du soll ich vorgehen?
Wie kann man ihn ggf. am besten testen?

Zitat:
Was mich immer noch irritiert ist, dass ich Eingangs schon gesagt habe, dass der Quarz auf einer originalen Blizzard1260 nicht wackelt oder "verschiebbar" ist. Wäre für mich ein einfach nachvollziehbarer Fehler, oder zumindest etwas, wonach mal schauen könnte.

Ich hab in einem vorherigen Posting ja schon geschrieben daß von einem Vorbesitzer ein anderer Sockel aufgelötet wurde. Rechteckig statt quadratisch und ein 66Mhz-Quarz eingesetzt wurde. Auf folgendem Foto sollte leicht zu erkennen sein warum der Quarz leicht verschiebbar sein muß. Die Pins müssen sich notwendigerweise in den etwas länglichen Halterungen des Sockels verschieben lassen.

Bild: https://www.bilder-upload.eu/bild-1aef4b-1550649940.jpg.html

Aber ich werd später mal testen ob sie Kontakt haben.

Schönen Gruß,
Amaris



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:amiga: Amiga 1200, Infinitiv-Tower, Blizzard 1260 @66 MHz, Mediator 1200 LT4, 2 MB Chip / 128 MB Fast-RAM, 4 GB HDD, Voodoo 3, Realtek Ethernet-Karte, Soundkarte Abit Home Theater AU10, CD-Brenner, OS 3.9

[ Dieser Beitrag wurde von Amaris am 20.02.2019 um 09:17 Uhr geändert. ]

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20.02.2019, 11:02 Uhr

Dr-Eprom
Posts: 182
Nutzer
@Amaris:
Tja, leider hat der Vorbesitzer keinen Präzisionssockel eingelötet. Deshalb ist der Quarz so locker und ob er mit so einer Billigfassung richtigen Kontakt hat? Wer weiß....
Ist auf Deiner CPU kein Kühlkörper drauf? Bei 66Mhz? 8o Wenn das wirklich so sein sollte, dann ist Deine CPU bestimmt abgeraucht. Das würde auch erklären warum Dein System so instabil lief.
--
MfG

Dr. Eprom

Amiga 1200 im Winner-Tower, OS3.9, Blizzard 1260/66Mhz 256MB, Mediator TX, Voodoo 3, SB128, Spider USB, Netzwerk. AmigaOne XE G4 1250Mhz, 2GB Ram, SSD, ATI9000Pro, OS4.1FE.

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20.02.2019, 12:18 Uhr

Amaris
Posts: 941
Nutzer
Zitat:
Original von Dr-Eprom:
Ist auf Deiner CPU kein Kühlkörper drauf? Bei 66Mhz? 8o Wenn das wirklich so sein sollte, dann ist Deine CPU bestimmt abgeraucht. Das würde auch erklären warum Dein System so instabil lief.


Nein, da ist kein Kühlkörper drauf. War wohl auch ein Versäumnis meinerseits. Ich hab schon gemerkt daß sie zu warm wird und hatte deswegen bereits einen kleinen Lüfter in den Infinitiv-Tower gebastet, der direkt auf die CPU geblasen hat. Das hat etwas geholfen. Vorher lief sie noch instabiler (ist aber locker schon 12-15 Jahre her).

Kann also natürlich sein daß sie abgeraucht ist, aber merkwürdig ist halt Folgendes:

Der Amiga wurde AFAIR im November das letzte Mal eingeschaltet. Da funktionierte er noch.
Im Dezember bin ich dann umgezogen und Anfang Februar habe ich begonnen ihn vom Infinitiv-Tower in den BlackBox1200 zu bauen. Dann funktionierte er nicht mehr.
Und insbesondere verhindert ja auch die Festplatte daß er bootet.

Das heißt irgendwann von November bis jetzt müßten CPU und Festplatte kaputt gegangen sein. Ist natürlich nicht ausgeschlossen, aber irgendwie erscheint mir das nicht so besonders wahrscheinlich.

Wenn es so wäre, wäre mir das durchaus am "liebsten". Denn dann würde ich einfach eine andere Festplatte nehmen - sowie entweder meine Blizzard 1230 verwenden oder mich nach einer neuen Turbokarte umschauen. Alternativ müßte ich weiter nach einem eventuellen Defekt am Mainboard suchen.

Aber ein einzelner Defekt am Mainboard erscheint mir halt irgendwie wahrscheinlicher als zwei Defekte an verschiedenen Geräten zur gleichen Zeit.




--
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20.02.2019, 13:41 Uhr

Dr-Eprom
Posts: 182
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Original von Amaris:
>Dann habe ich nochwas Interessantes entdeckt. Ich habe spaßhalber mal >die RAM-Riegel der 1230er-TK und der 1260er getauscht. Und siehe >da....die 1230er funktioniert plötzlich zuverlässig. Der Amiga bootet >jedesmal problemlos mit der 1230er!

Dann ist Dein 1200er Mainboard, Deine Festplatte und Deine Blizzard 1230 i.O. Und Deine Blizzard 1260 defekt. :O
Ich könnte Dir anbieten, dass Du mir die Blizzard 1260 zuschickst und ich diese auf korrekte Funktion teste. Falls die Karte funktionieren sollte, dann würde ich Dir noch einen Präzisionssockel einlöten und die CPU mit einem Kühlkörper versehen. Falls die Karte defekt ist müssten wir uns über eine Reparatur unterhalten, oder auch nicht. 8)
--
MfG

Dr. Eprom

Amiga 1200 im Winner-Tower, OS3.9, Blizzard 1260/66Mhz 256MB, Mediator TX, Voodoo 3, SB128, Spider USB, Netzwerk. AmigaOne XE G4 1400Mhz, 2GB Ram, SSD, ATI9000Pro, OS4.1FE.

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20.02.2019, 16:29 Uhr

Amaris
Posts: 941
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Zitat:
Original von Dr-Eprom:
Dann ist Dein 1200er Mainboard, Deine Festplatte und Deine Blizzard 1230 i.O. Und Deine Blizzard 1260 defekt. :O


Vorsicht, ich schrieb ja gerade in meinem letzten Beitrag daß die Festplatte ja auch das Booten verhindert. Zumindest diejenige, die zuletzt darin gelaufen ist. Eine andere habe ich gerade nicht. Eventuell hast du das überlesen.

Ist natürlich nicht auszuschließen daß Beides defekt ist: Turbokarte UND Festplatte. Aber ob das wahrscheinlich ist?

Zitat:
Ich könnte Dir anbieten, dass Du mir die Blizzard 1260 zuschickst und ich diese auf korrekte Funktion teste. Falls die Karte funktionieren sollte, dann würde ich Dir noch einen Präzisionssockel einlöten und die CPU mit einem Kühlkörper versehen. Falls die Karte defekt ist müssten wir uns über eine Reparatur unterhalten, oder auch nicht. 8)

DAS wäre natürlich eine super Sache. Ja, das könnten wir gerne machen. Sollten wir dann am besten bald per PN ausmachen.


--
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20.02.2019, 20:06 Uhr

ylf
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Du kannst die Festplatte auch im/am PC testen.
Dazu reicht ein USB-Adapter.
Mit WinUAE kannst du sogar die Platte lesen/schreiben ect.

Und natürlich gehen auch 3,5" Platten, müssen halt nur über einen entsprechenden Adapter oder IDE-Fix angeschlossen werden.


Dann sehe ich gerade auf dem Bild mit dem Quarzoszillator das dessen Beinchen etwas merkwürdig aussehen. So oxidiert oder so. Kann natürlich auch am Bild liegen.

50MHz in Rechteck:
https://www.conrad.de/de/quarzoszillator-qantek-qx14t50b5000000b50tt-dip-14-hcmos-50000-mhz-208-mm-132-mm-508-mm-1009223.html

50MHz in Quadrat:
https://www.conrad.de/de/quarzoszillator-qantek-qx8t50b5000000b50tt-dip-8-hcmos-50000-mhz-1321-mm-1321-mm-508-mm-1009250.html

[ Dieser Beitrag wurde von ylf am 20.02.2019 um 20:07 Uhr geändert. ]

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21.02.2019, 06:44 Uhr

Amaris
Posts: 941
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Zitat:
Original von ylf:
Du kannst die Festplatte auch im/am PC testen.
Dazu reicht ein USB-Adapter.


Jetzt hab ich auf diesen Hinweis hin mal nach IDE-USB-Adapter gegoogelt. Das gibt's ja tatsächlich. Interessant, hätte ich jetzt gar nicht gedacht.

Zitat:
Und natürlich gehen auch 3,5" Platten, müssen halt nur über einen entsprechenden Adapter oder IDE-Fix angeschlossen werden.

Ja, das wäre jetzt auch mein nächster Schritt gewesen. So einen Adapter hab ich, da ja auch ein CD-ROM-Laufwerk angeschlossen war/ist.
Heute abend werd ich das wohl mal versuchen.

Zitat:
Dann sehe ich gerade auf dem Bild mit dem Quarzoszillator das dessen Beinchen etwas merkwürdig aussehen. So oxidiert oder so. Kann natürlich auch am Bild liegen.

Das liegt nicht am Bild und ist mir bisher tatsächlich gar nicht aufgefallen. Interessant. Speziell das Beinchen links oben auf dem Bild sieht auch in Wirklichkeit so aus.




--
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21.02.2019, 07:38 Uhr

Dr-Eprom
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@Amaris:

Du hast Post! Weitere Kommunikation per E-Mail. 8)
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21.02.2019, 18:30 Uhr

Amaris
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So, also ich habe jetzt gerade mal mit einer 3,5" Festplatte experimentiert.

Ich habe diesmal wieder das ATX-Netzteil des BlackBlox1200-Towers verwendet, so daß das Netzteil auf jeden Fall nicht überlastet sein sollte.

Das Verhalten war wie folgt.

1. Ohne Turbokarte, aber mit Festplatte: Amiga funktioniert, Festplatte wird erkannt. Ich habe sogar kurz angefangen sie zu formatieren. Hätte aber etwas lang gedauert, daher wieder abgebrochen.

2. Mit 1230er-Turbokarte und Festplatte: Keine Funktion. Schwarzer Bildschirm.

3. Danach nur mit 1230er-Karte aber ohne Festplatte: Erstmal keine Funktion, schwarzer Bildschirm. Nach Ausschalten, kurz Warten und nochmals Starten, ging dann auch die 1230er wieder.

Ich hab das mehrmals hin und her probiert. Immer das Gleiche. Lediglich die kurze Wartezeit (siehe Punkt 3) war nicht immer notwendig. Manchmals gings auch sofort wieder.

Schon komisch.

EDIT / Nachtrag:

Nach noch zwei Versuchen, läuft er jetzt tatsächlich mit Beidem: 1230er und Festplatte.
Mehrmaliges Ein- und Ausschalten bis er geht.....fast wie vorher im Infinitiv-Tower. Das war schon sehr ähnlich.

[ Dieser Beitrag wurde von Amaris am 21.02.2019 um 18:52 Uhr geändert. ]

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22.02.2019, 14:13 Uhr

Amaris
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So....ein kleines Update noch:

Ich habe noch etwas herumexperimentiert und der Amiga startet mit der 1230er-Turbokarte und 3,5"-Festplatte jetzt eigentlich recht zuverlässig.
Manchmal startet er nicht beim ersten Mal, aber fast immer beim zweiten Versuch.

Mit der 1260er will er aber immer noch nicht.
Und ebensowenig mit der 2,5"-Festplatte. Ich habe mir nun allerdings tatsächlich einen IDE-USB-Adapter gekauft und die 2,5" am PC getestet. Sie funktioniert!

Am Amiga läuft die 2,5" aber nichtmal hoch. Sie bleibt völlig still und dreht sich kein Stück.
Das sollte doch einen Hinweis auf einen Defekt geben, möchte man meinen. Wenn ein Gerät, welches über den IDE-Port mit Spannung versorgt wird keinen Mucks von sich gibt.

Jemand da noch eine Idee vielleicht?
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22.02.2019, 15:53 Uhr

ylf
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@Amaris:
Ja, wenn die Platte hörbar nicht läuft/dreht, fehlen 5V am Festplattenanschluss. Oder die Spannung liegt unter dem Limit, dann läuft die Platte auch nicht an. Ich meine das Limit läge bei 4,95V, ohne Gewähr. Wenn du dort weniger misst, läuft die Platte nicht, sondern verharrt in der Ruheposition.

Pin 41 und 42 müssen 5V führen, Pin 43 GND.
Vor allem Pin42 wäre für den Motor. (Lt. Norm, ob die Hersteller diesen dann auf der Platte mit Pin 41 sowieso wieder brücken, steht auf einem anderen Blatt.Link bei heise zur Steckerbelegung )

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22.02.2019, 17:42 Uhr

Amaris
Posts: 941
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Ja, das nehme ich auch an. Ich bin jetzt zwar übers Wochenende verreist, aber am Sonntag Abend werde ich das gleich mal messen.

Die Frage wird dann wohl sein, warum da keine 5V anliegen. Schaun mer mal...
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24.02.2019, 18:53 Uhr

Amaris
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So...jetzt habe ich den "Fehler" gefunden weswegen die 2,5"-Festplatte nicht angelaufen ist.
Und der ist mir so peinlich daß ich ihn hier eigentlich gar nicht schreiben mag.

Ich hatte damals beim Einbau in den Infinitiv-Tower, sowie auch jetzt immer noch, kein 44-poliges IDE-Kabel. Ich habe nur ein 40-poliges und zwei Adapter auf jeder Seite (sowas hier https://www.vesalia.de/d_25to35ps.htm ) Diese Adapter haben je einen eigenen Stecker für die 5V-Spannung.
Nun hatte ich damals Tesa-Film über den 5V-Stecker geklebt (auf der Seite des IDE-Ports) als Merkhilfe "nicht anschließen".

Als ich neulich den Amiga aus dem Infinitiv-Tower rausgebaut habe, habe ich mir nicht gemerkt daß der 5V-Stecker an der Festplatte aber sehr wohl angeschlossen war - nur eben nicht auf der IDE-Port-Seite.

Und irgendwie hatte ich so ein Brett vorm Kopf daß ich irgendwie dachte die beiden 5V-Stecker dürfe man auf keiner Seite anstecken. Nun....kein Wunder daß die Festplatte dann nicht anläuft.

Nun versucht der Amiga jedenfalls von der Festplatte zu booten. Leider startet er immer wieder neu und bringt gelegentlich einen Guru 8000 000B.
Ich wollte ihn allerdings sowieso mal komplett neu aufsetzen. Vielleicht hilft das. Wenn ich ein simples AmigaOS 3.1 von Diskette boote, läuft er momentan ja auch stabil.

Also bleibt jetzt nur noch die nicht funktionierende Blizzard 1260 übrig. Neuer 50MHz-Quarz ist mittlerweile installiert und wackelt auch nicht mehr so wie der alte 66 MHz.
Hat aber nix geholfen. Vielleicht ist wirklich die CPU defekt.

So, und jetzt gehe ich in eine Ecke und schäme mich....

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