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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Ordnung im System [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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10.09.2021, 13:59 Uhr

pikewerfer
Posts: 27
Nutzer
Mal eine Frage:

Wie haltet ihr euer System sauber?

Ich kann mich erinnern, dass ich früher in BOOT nichts mehr reingelegt sondern:

alle Dokumente in WORK:Documents und alle runtergeladenen Programme und Games in WORK:APPLICATIONS liegen hatte (soweit eben möglich).

SWAP war ja tabu, und RAM Disk nur für temporäre Sachen.

Ich hatte immer eine Heidenangst, dass ich mir BOOT zerschieße (und habe mir regelmäßig Sicherungskopien gemacht).

Wie macht ihr das?

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17.09.2021, 13:13 Uhr

pikewerfer
Posts: 27
Nutzer
okayyyy..... keiner?

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18.09.2021, 01:30 Uhr

xXSoul-Reaver-2006Xx
Posts: 923
Nutzer
Zitat:
Original von pikewerfer:
okayyyy..... keiner?


Na gut, dann, muß ich mal dran... :lach:

Ich lege keine Unterverzeichnis rein. Game, Video, Tools, Work und Work-Copy lege ich je eine Partition an, damit Sie nicht gegenseitig in die Quere kommen, hat bis jetzt immer gut funktioniert :O

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18.09.2021, 13:42 Uhr

Borut
Posts: 674
Nutzer
Ich hatte immer 2 Partitionen. Die erste war fürs System - hab ich aber nicht Boot genannt sondern Work wenn ich mich nicht täusche. In der anderen habe ich die div. Ordner für Spiele, Dokumente, Bilder, Musik etc. angelegt.

SWAP hatte ich nicht - das gibts doch nur bei LINUX oder?

Backups habe ich eher selten gemacht. Obwohl ich viel geupdated habe hab ich mir die Boot nie geschrottet. Wenn ich mich nicht täusche hatte ich mal die Boot ca. 10 Jahre mit so 5 Betriebssystemupdates ohne Probleme am laufen.

Die Boot ging eigentlich nur 2 mal hopps. Jedesmal weil die HD den Geist aufgab - übrigens immer 2,5 Zoll HDs. Einmal am A1200 und einmal am SX32 - am SX32 tat es recht weh da dort eine schön eingerichtete MagicWB war die ich so gekauft hatte.
--
>>>>I like it...when it comes to extremes...<<<<

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18.09.2021, 22:48 Uhr

Tipsi
Posts: 34
Nutzer
Hallo pikewerfer

Ich habe die Festplatte in 6 Partitionen geteilt:

Die erste heisst Amiga und da ist grundsätzlich nur das OS drauf mit diversen Treibern der Programme.

Die zweite heisst Text-CAD und enthält mehrere Textverarbeitungs-, zwei Tabellencalculations-, zwei Datenverwaltungs-, zwei CAD-Programme sowie ein Schriftartenbearbeitungsprogramm.

Die dritte nennt sich Diverses und da hocken vor allem die kleinen Helferleins und Programmiersprachen drauf.

Die vierte trägt den Namen Backup, da früher hier die Sicherungskopien der anderen Partitionen landeten. Nun wird sie auch für kleine Helferleins und anderen Programmen genutzt.

Die fünfte trägt den Namen Arbeiten und enthält alle Bilder/Photos/Grafiken sowie tausende Schriftarten.

Die sechste schlussendlich hört auf den Namen Sicherung und enthält die Sicherungskopien der anderen Partitionen. Immer wieder erstelle ich von den Partitionen Backups auf CDs.

Die Dateien, welches ein bestimmtes Programm erstellt, werden auch im Unterverzeichnis des jeweiligen Programms abgelegt (anders, wie es z.B. Windows organisiert).

Griessli
Tipsi

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02.10.2021, 23:43 Uhr

cgutjahr
Posts: 2730
[Administrator]
Ich war zuletzt von Partitionen weitgehend abgekommen, unter Emulatoren nutze ich prinzipiell nur noch eine Partition.

Alle privaten Dateien und Projekte (wie bei den "großen" Systemen) in ein Verzeichnis. Von diesem Verzeichnis sowie dem SYS:-Verzeichnis werden regelmäßig Backups erstellt (SYS: wegen Konfigurationsdateien diverser Programme, und zahlreichen kleinen Helferlein etc. über die ich sonst keinen Überblick habe).

Der Rest ist im schlimmsten Fall (HD kaputt, Dateisystem hinüber) schnell wiederhergestellt und ändert sich vergleichsweise selten, braucht also nur gelegentliche Backups.

Das ganze Partitions-Kleinklein ist mir zu unflexibel und zu viel Aufwand. Sobald bessere Dateisysteme verfügbar waren - und Datenverlust damit weniger wahrscheinlich - war die ganze Partitioniererei eigentlich weitgehend überflüssig.

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27.10.2021, 10:53 Uhr

fingus
Posts: 153
Nutzer
Früher hab ich für jeden Kram schon fast ne eigene Partition gehabt (System, Work, Spiele, Grafik, Musik..usw).

Mittlerweile nur noch Boot (Workbench) und Work (auch wenn das Spiele draufliegen).

Grundsätzlich zum Gesetz gemacht habe ich mir immer:

- Keine zusätzlichen Programme auf der Workbench-Partition installieren/kopieren
- die Startup-sequenz unverändert lassen und persönliche Assigns/Startsachen NUR in die USER-Startup (so war es vermutlich immer vorgesehen).

Was richtig geil am Amiga-Dateisystem ist, wenn eine HDD-Partition mal zu klein wurde, einfach ne größere HDD mit größer eingestellte Partion einbauen, alle Dateien auf Dateiebene auf die entsprechenden Partitionen rüber kopieren, fäddisch.

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27.10.2021, 17:34 Uhr

DaFreak
Posts: 252
Nutzer
Bezüglich Ordnung im System mach ich das ähnlich.
Also eine Partition "Workbench" mit den Systemdaten, eine Partition "Programme" und dann noch "Spiele".
Leider hat die Trennung z.B. bei den NewIcons, MUI oder Scalos nicht ganz so gut mit der Install auf "Programme" funktioniert, die sind wohl leider zu systemnah. Naja, aber das war früher. Jetzt bei OS4 das eh alles auf der OS-Partition.


Zitat:
Original von fingus:
Was richtig geil am Amiga-Dateisystem ist, wenn eine HDD-Partition mal zu klein wurde, einfach ne größere HDD mit größer eingestellte Partion einbauen, alle Dateien auf Dateiebene auf die entsprechenden Partitionen rüber kopieren, fäddisch.


Ja, das stimmt... aber ist leider kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Habe ich zuletzt auch unter Win10 gemacht: größere Platte eingebaut -> alte Partitionsdaten auf Dateiebene rüberkopiert -> Danach die alte Partition gelöscht -> Der neuen Partition den gleichen/alten Buchstaben gegeben und alle Links usw. waren i.O.





--
Sam440ep + AmigaOS4.1, Raspberry Pi 400 + AmigaOS3.1 (Amiberry)

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27.10.2021, 17:41 Uhr

AmigaHarry
Posts: 1694
Nutzer
Bei mir schauts seit jeher so aus:

"NG-Amiga" - Naja, beinahe:
MAC-G5: MOS/OSX/Linux - Verwendung als Bürorechner. Davon existieren 3 idente Maschinen im täglichen Einsatz
(ja, ich bin einer der wenigen, die MOS täglich als Bürosystem in meiner Firma im Einsatz hat):

SATA-Platte 2TB:

1. Bootpartition mit boot.img (MOS), Mac-Bootloader, Linuxkernel und dem Forth-script für den Bootselector.

2. Systempartion für Systemprogramme MOS
3. WORK-Partition für Arbeitsprogramme
4. Misc-Partition für UAE (+komplette, gespiegelte A3000-installation - ein kleines Hobby braucht der Mensch), diverses und test
5. Storage-Partition für Multimedia u.ä (64Bit-ICE-FS)
6. MAC-OSX-Partition
7-9: Linux
10: Transferpartition für alle Betriebssysteme zum Datenaustausch
11. Kleine Partition (2GB) für wichtige Daten und Email (YAM/IRIS-Daten). Diese werden immer (per Zeitspript) aufs NAS gespiegelt.

Die Aufteilung am PEG2 und den G4-PB ist analog, wobei der PEG2 eher ein Hobbygerät ist - da ist auch noch OS4 drauf.

Am IDE-BUS neben dem DVD eine CF-Card 1GB für Notfall::

1. Bootpartition gespiegelt zur Hauptplatte
2. MOS Plain-Installation mit Envoy-installation und FTP um von anderem Rechner oder NAS Daten zurückspielen zu können.

Jede Maschine ist zudem per TFTP-Server bootbar.
Diese Organisation hat mich schon mehrmals von fatalem Datenverlust bewahrt.

A3000T (16GB-LVD an Cyberstorm 060/PPC):

1 Systempartition (System:) für alle Systemrelevanten Progs
2. Work-Partition (Work:) für alle Arbeitsprogramme
3. Misc für alles Mögliche und ein paar wenige Spiele (bin kein Spielefreak).
4. Storage fürMediadaten und Backup.
5. Temp-Data für YAM.
6. Datenpartition für Tests u.ä.
7-9: NetBSD

Externe SCSI-Platte (1GB) für Tests (am A3000-SCSI)- die habe ich mir schon ein paar mal zerschossen.

Wie unschwer zu erkennen ist, hat dieser A3000 früher ebenfalls Büroaufgaben gehabt und könnte es sogar jetzt noch teilweise. Mittlerweile ist er aber nur mehr Hobby und durch die Powermacs (MOS, OSX) ersetzt worden.
--
Life starts at `030, fun at `040, impotence at `86!

[ Dieser Beitrag wurde von AmigaHarry am 27.10.2021 um 17:43 Uhr geändert. ]

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