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amiga-news.de Forum > Get a Life > Die Post - das Allerletzte!!!! [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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19.12.2002, 19:28 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
Nutzer
Ich habe eine Turbokarte verkauft (weit unter ihrem Wert und mit teurem RAM).
Da mein Gegenüber seriös ist und zur Amiga-Progger-Fraktion zählt, schickte ich das Teil als Päckchen. Und hier war schon der erste Knaller: Ich habe zur Post-Madame gesagt, daß sie es als Paket schicken soll (wegen der Versicherung). Sie aber hat (und das habe ich erst zu spät bemerkt, weil ich im Streß war/bin) es als Päckchen verschickt.

Das war am Freitag vor einer Woche. Bis jetzt ist das Teil nicht angekommen. Damit bleibt es verschollen.

Klar, in der Weihnachtszeit ist Streß angesagt -auch bei der Post. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das Teil so lange unterwegs ist. Das ist doch geklaut worden oder sonstwas!

Ich finde dies ist das Allerletzte! Die Post hat 1 (in Worten EINE) Aufgabe zu erfüllen. Einen Brief, ein Päckchen oder ein Paket von A nach B zu verschicken. Und wenn sie dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, dann sollte sie es besser lassen. Das kann doch echt nicht angehen.

Ein verdammt saurer
eye-BORG

PS: Ein Tip an alle: Seid nicht so fahrig wie ich und verschickt alles GRUNDSÄTZLICH versichert oder als NACHNAHME! Ich habe jetzt EINMAL was unversichert geschickt und schon ging es ins Auge.

Deutsche Post makes it possible!

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19.12.2002, 21:38 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Ist mir auch mal so gegangen als ich über EBay was gekauft habe. Da hab ich den Verkäufer angefönt, wo denn die Ware bleibt. Er war dann reichlich erstaunt, weil er es schon eine Woche zuvor zur Post gebracht hat.
Er hat dann einen Nachforschungsauftrag oder sowas angeleiert und nach einer weiteren Woche war das Päkchen tatsächlich bei mir. Probier das doch auch mal, manchmal sind sie wirklich einfach nur unfähig ;)

Gruß,
Dr.NOP

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19.12.2002, 21:54 Uhr

hillking
Posts: 242
Nutzer
Vor einiger Zeit war ein Artikel im Spiegel 49/2002 über ein Unternehmen das im Auftrag der Post sich um die unzustellbaren Päcken kümmert, sprich zu Geld macht.
Der Skandal dabei ist das diese Unternehmen vertraglich von der Post dazu verdonnert ist auf keinen Fall dem Absender ( wenn er sich doch ermitteln lässt ) zu benachrichtigen.
Wenn die Post nicht in der Lage ist das Päckchen wieder aufzutreiben würde ich micht direkt an die Firma wenden.

Zur Not kannst Du ja die Post oder diese Firma ( J.Elsemann, Markt Schwaben ) verklagen, Unterschlagung oder Hehlerei sollten eigentlich zutreffen.

hier der link:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,225032,00.html

[ Dieser Beitrag wurde von hillking am 19.12.2002 editiert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von hillking am 19.12.2002 editiert. ]

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20.12.2002, 12:33 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
Nutzer
@hillking:

Wie sieht denn die Sache aus, wenn es doch wieder an mich zurückgeht? "Unzustellbar" trifft doch nur zu, wenn man den Empfänger nicht ausfindig machen kann. Dann geht es aber doch automatisch an mich zurück, oder?

Gruß

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20.12.2002, 14:08 Uhr

AndreasM
Posts: 2476
Nutzer
Unzustellbar heißt das der Abesnder auch unbekannt ist.

Heißt aber bei unserer Post nicht sehr viel.

Wenn wir Software raus schicken liegt immer ne Rechnung oder ne Werbezettel dabei wo unsere Adresse nochmal draufsteht. Außerdem steht auf unseren Produkten auch nochmal die Adresse drauf...

Und trotzdem kam es in 10 Jahren noch nei vor das ein Nachforschungsantrag erfolgt hatte...

Oder Ausgaben der Af die verschwinden obwohl im Heft selbst ja auch noch unsere Adresse steht... CDs wo auf den Label die Adresse steht und und und....

Als Gegenleistung liegt bei uns im Postfach alles was nach Computer ausschaut, egal an welche Adresse es adressiert ist :)




--
Andreas Magerl
http://www.amigafuture.de
http://www.apc-tcp.de

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20.12.2002, 15:45 Uhr

TriMa
Posts: 2793
[Ex-Mitglied]
Hey, vor kurzem war mein GBA 2 Wochen unterwegs bis er endlich ds Ziel erreichte, ich denke derzeit ist viel verschicke angesagt wegen Weihnachten, da drück ich bei ein paar Tagen mehr n Auge zu, ansonsten kommt hier immer alles rechtzeitig zwischen 1-3 tagen nach Versand am Zielort an, verschwunden ist bei mir zum Glück noch nichts:)

Aber wenn man bedenkt was man der Post zahlt für ein Paket oder so, dann müsste jedes Paket ne Security an der Seite gestellt bekommen ;)

--
MfG
TriMa
--
http://www.trimaweb.de

http://www.sarkasmus-pur.de.vu

http://www.videomarkt.buskase.de.vu

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22.12.2002, 21:24 Uhr

Rudi
Posts: 834
Nutzer
Hi,

ich muß mich jetzt mal als Postler outen! Ich war bis vor kurzem in
einem Frachtpostzentrum tätig und bin jetzt wieder Paketzusteller.

Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich nur sagen: Verschickt Eure
Sachen immer als nachzuweisende und versicherte Sendung!!!

Sogar ich ärger mich gerade mit jemanden rum, von dem ich ein
C64-T-Shirt bei eBay ersteigert habe. Der Dussel hat das Teil als
normalen Maxibrief verschickt, welcher aber bei mir nie angekommen
ist!
Nun, ich tippe darauf, daß mein werter Kollege Briefzusteller das Teil
einfach vor die Haustür gestellt hat und es wohl irgeneiner gemopst
hat. Keine Ahnung... Zumindest muste ich meinen lieben Kollegen
erstmal am Schlawitchen packen und ihn sagen, daß er nichts mehr vor
die Haustür legt!
Zum Glück hatte ich noch nicht bezahlt. Und auch wenn jetzt der
Versender seinerseits auf zahlung besteht kann ich ihn nur den
Stinkefinger hinzeigen: Er muß den Nachweis bringen, daß der Maxibrief
an mich ausgehändigt wurde. Punkt, Aus!
(BTW.: Der Typ hat mir sogar schon angedroht 'Schlägertypen' ('ich
habe Kumpel, die sind in Deiner Stadt als Möbelpacker unterwegs') ins
Haus zu schicken :)

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bestehe mittleweile auch bei
eBay-Ersteigerungen darauf, daß meine Ware als nachzuweisende Sendung
verschickt wird! Um Ärger zu vermeiden nehme ich auch die paar mehr
Euro Versandkosten in Kauf!

Gruß... Rudi








--
Besucht die Seite, auf der Sich alles um Emulatoren auf Amiga dreht:

http://www.amilator.de/


oder schaut mal bei den Göttinger Amiga Usern rein:

http://www.g-a-u.org/


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26.12.2002, 23:51 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

tja, auch ich kann Rudi da nur zustimmen.
Ich hab'selber 'ne lange Zeit im Paketlager gejobbt...

Gerade zu Weihnachten geschehen da die merkwürdigsten Dinge...
Vor allem kleine, unauffällig verpackte Päckchen aus dem Norden
stehen hoch im Kurs (Ihr wißt schon...).
Nirgendwo wird soviel geklaut, wie bei der Post.
Damit meine ich jetzt nicht unbedingt die Angestellten. Es
ist sogar damals vorgekommen, daß Leute einfach so hereinkamen
und plötzlich waren Pakete weg.
Ist mir selber passiert. Ich wartete auf ein Paket und habe
es auch selber von dem Laufband aus angenommen. Damit bin ich
dann kurz zu meinem Chef gegangen und hab's abzeichnen lassen.
Soweit ok. Nach Schichtende war's dann plötzlich weg - und es
ist auch nie wieder aufgetaucht.

Also: Pakete NUR VERSICHERT wegschicken. Wichtige Sachen evtl.
sogar als Einschreiben. Das ist zwar teurer, aber so kommt's
garantiert nicht unter die Räder.

in dem Sinne, alles Gute für 2003,

Falcon.
--
Che-Hoa Yuin sagt:
Der Amiga kann alles, was man zum Arbeiten braucht...
... was er nicht kann, braucht man auch nicht !!!!!!!

Meine Homepage: http://home.wtal.de/elasticimages

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28.01.2003, 12:43 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
Nutzer
Leider muß ich sagen, daß ich die Post wohl zu Unrecht angegriffen habe. Ich bin einem miesen Betrüger auf den Leim gegangen.

Und sowas in der Amiga-Szene!!!!!!!!! Ein angebliches Programmierteam für den Amiga....

Warum ich zu dieser Annahme komme? Nun, es wurde der Vorschlag kundgetan (von den Empfängern wohlgemerkt!!!!), daß -wenn das Paket nicht mehr ankäme- zumindest ein Betrag von 25,00 Euro bezahlt werden würde als Beteiligung. Nun, ich warte noch immer darauf! Daraus schließe ich, daß das Teil sogar bei ihnen ankam und sie sich jetzt auf dumm stellen.

Sie reagieren auf keine meiner Mails mehr. Vorher als alles noch in der Schwebe war, kamen täglich Mails.

Leute, wenn Ihr das hier lest (ja, ich meine Euch!), dann schämt Euch. In Amiga-Kreisen sowas abzuziehen ist echt das Aller-Hinter-Letzte! Finde es mehr als unfair und enttäuschend.

Direkter werde ich jetzt nicht, weil ich Petras Forum nicht für sowas mißbrauchen möchte.


--
eye-BORG
----------------------------------
Config:
A1200 Winner, Blizzard 1260 + SCSI, 192 MB Ram, Zorro-IV, Mediator Z-IV, Voodoo-III 3000 16 MB, Prelude1200, 20,4 GB Samsung, 52x CD-Rom, OS3.9

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31.01.2003, 22:40 Uhr

Holger
Posts: 8092
Nutzer
Na ja, nicht immer ist die Post Schuld.
Aber seit sie es fertiggebracht haben, ein Paket mit CyberstormPPC+CVisionPPC, von Phase5 an mich geschickt, bei irgendeinem Nachbarn im Hinterhaus abzugeben und mir eine Benachrichtigungskarte mit einem falschen Namen in den Briefkasten zu werfen, würde ich auch immer erst der Post die Schuld geben.

mfg

--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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03.02.2003, 11:26 Uhr

Inferno
Posts: 157
Nutzer
naja, irgendwas scheint ja schon dran zu sein ...


guckst Du hier:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,233328,00.html


(bitte ganzen Link kopieren und in den Browser pasten)

Gruß,

Inf!

[ Dieser Beitrag wurde von Inferno am 03.02.2003 editiert. ]

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09.02.2003, 01:32 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Der Thread ist zwar schon älter. Ich möcht aber auch noch meinen Senf dazu geben. ;-)

Leute,
es ist nicht *die* Post, es sind einzelne Mitarbeiter der Post, die schlampen, klauen, ihren Job nicht ernst nehmen. Ihr müsst euch wehren, euch darüber beschweren, wenn etwas unkorrekt abläuft. Und zwar beim jeweiligen Hauptpostamt, nicht in der Zweigstelle im Ort. Das bringt nichts, weil eine "Krähe" der anderen kein Auge aushackt. Jeder Zeigstellenleiter ist bestrebt, seine Zweigstelle nach "oben" hin als ordentlich geführt aussehen zu lassen.

Wie es uns ergangen war:
Aushilfsbriefträger legt Briefe im Mehrfamilienhaus (49! Parteien) einfach im Bündel auf die Treppe, anstatt die Briefe auf die Briefkästen zu verteilen.

Paketbote legt ein Paket an uns (Warenwert über 500! DM) einfach so in Treppenhaus ab! Zum Glück bin ich gegen 12 Uhr mit dem Müll runter und hab's gefunden. Wären wir an dem Tag z.B. erst gegen Abend nach Hause gekommen, das Paket wäre mit Sicherheit weg gewesen. Hier wird geklaut ohne Ende... Wir waren an dem Tag übrigens zu Hause und früh schon auf. Der hat definitiv nicht mal geklingelt!

Beschwerde bei der Zweigstellenleiterin!

Danach: Der selbe Bote gibt ein Paket in unserer Abwesenheit bei einem Nachbarn ab, keine Benachrichtigung in unserem Briefkasten. Warenwert über 150 DM.... Besagter Nachbar ist uns nicht persönlich bekannt (nur vom Sehen, guten Tag sagen). Besagter Nachbar "vergaß" das Paket. Erst Rückfrage beim Versender ließ uns vermuten, dass da was schief gelaufen war. Wir mussten alle! 48 Nachbarn abklappern, um unsere Ware (die schon bezahlt war!) zu bekommen (geöffnet).

Die dürfen nichts bei Nachbarn abgeben, wenn ihr dafür nicht ausdrücklich eure Erlaubnis gegeben habt! Die müssen IMMER eine Benachrichtigungskarte in den Briefkasten stecken, wenn der Empfänger nicht angetroffen wird!

Dann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe einen geharnischten Beschwerdebrief ans Hauptpostamt geschickt, und alle Vorfälle bis ins Detail geschildert. Danach hat sich die Zweigstellenleiterin bei *uns* beschwert, warum wir nicht zuerst zu ihr gekommen seinen! Herrschaften, das ware wir schon, das hat nichts gebracht!!

Resultat: Jetzt hat die Zweigstelle einen anderen Leiter und alles läuft, wie es soll. Absolut korrekt und unser Paketbote jetzt, ist der netteste und korrekteste Mensch, den ich kenne. Das gleiche gilt für die Briefzustellerin.

Jedes Unternehmen ist nur so gut wie seine schlechtesten Mitarbeiter.

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09.02.2003, 12:20 Uhr

mact
Posts: 102
Nutzer
Moin,

ich kann und muss Maja Recht geben. Ich habe selber längere Zeit in einem HAPA (Paketumschlagstelle) gearbeitet und dort "beide Sorten" kennengelernt: Die Studentinnen, die gerne ihre Wohnungsausstattung günstig aufrüsten und die "ehrenhaften" gestandenen Postler, die ihren Job wirklich ernst nehmen. Und andersrum.

Es sind MENSCHEN, die Mist bauen, nicht ein Betrieb. Auch der schlechte Service der Post, die nicht ordentlich funktionierende Software (StampIt), der nicht existierende Support, die fehlende Fachkenntnis, die extrem hohen Paketgebühren, die unglaublich langen Laufzeiten von Brief- und Paketpost, die unzuverlässigen Nachforschungsdienste, die telefonisch nicht erreichbaren Postfilialien, die unachtsame Behandlung von fremdem Gut, die Nichtbeachtung der eigenen AGB: Das alles ist von Menschen zu verantworten.

Ich habe - wie Maja - einen deutlichen Brief an das zuständige Hauptpostamt geschrieben und nur wenige Wochen später einen Anruf von dort erhalten: Die Leiterin entschuldigte sich mehrfach und versprach, für Besserung zu sorgen.

Was aber noch viel witziger ist: Zwei unserer "dorfansässigen Postboten" klingelten einige Tage später bei uns und haben sich BEDANKT dafür, daß in der Zweigstelle wohl RICHTIG 'was explodiert ist. Beide sagten unabhängig voneinander, daß man jetzt vielleicht weniger Aushilfen und mehr "richtige" Angestellte beschäftigen und vor allem auf die Service-Qualität achten würde. Es war/ist genau so wie von Maja beschrieben: Die kleinen Zweigstellen mauscheln vor sich hin, leisten vielleicht nicht ihre Arbeit und die Angestellten dort sind sogar froh, wenn Kunden sich mal ordentlich beschweren.

Wichtig ist natürlich, daß man nicht ausfallend wird und BELEGBAR, zumindest mit Datum und genauem Hergang, beschreibt, was vorgefallen ist.

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09.02.2003, 15:48 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@ mact

Richtig! Nicht ausfallend werden, alle Vorgänge so genau wie möglich beschreiben. Ganz wichtig sind Datum und zumindest die ungefähre Uhrzeit. So kann der verantwortliche Mitarbeiter genau ermittelt werden. Sofern man sich bereits Erfolglos beim Zweigstellenleiter beschwert hatte (man sollte sich zunächst immer dort beschweren), auch das in dem Beschwerdeschreiben zur Kenntnis geben. Weiterhin muss in den Schreiben deutlich auf die besondere Verantwortung der Post für fremdes Eigentum hingewiesen werden. Es muss klar deutlich werden, für wie katastrophal ihr diese Vorgänge haltet. Die Quintessenz des Briefes sollte sein, dass *die* Deutsche Post AG für euch jetzt erst mal absolut unten durch ist und nur konsequentes Durchgreifen und radikale Änderungen der Zustände das Ansehen der Post bei euch wieder heben kann.

In den meisten Fällen bringt so eine Beschwerde beim Hauptpostamt im Kreis den gewünschten Erfolg. Wenn das noch immer nicht helfen sollte, bleibt noch die Bundeshauptverwaltung.

Man sollte aber etwas Geduld mitbringen. Bis sich jemand vom Hauptpostamt meldet, laufen interne Ermittlungen ab, die Zeit brauchen. Es kann bis zu 5 Wochen dauern, bis der Anruf kommt oder eine Enschuldigungsschreiben mit dem Versprechen der Besserung. In meinem Fall forderte mich die nette Stimme am Telefon ausdrücklich dazu auf, bei weiteren Vorfällen dieser Art sofort wieder an ihn Mitteilung zu machen.

*Die* Post ist sehr wohl darauf bedacht, dass sie ein gutes Ansehen bei ihren Kunden genießt. *Sie* muss es halt nur erfahren, wenn da gewisse Personen diesem Ansehen schaden, damit dagegen vorgegangen werden kann.

Und, sich beschweren ist keine Schande und hat auch nichts mit Denunziantentum zu tun!

Ich hatte damals auch kein Problem damit, dass durch meine Beschwerde der eine oder andere unzuverlässige Mitarbeiter der Post seinen Job verlor. Denn solche Mitarbeiter gefährden den Fortbestand eines ganzen Unternehmens und letztlich die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter dieser Firma.

[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 09.02.2003 editiert. ]

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12.02.2003, 16:04 Uhr

Tessien
Posts: 55
Nutzer
Da ich mir das alles hier grad durchgelesen habe, will ich Euch auch mal mit einer etwas aktuelleren Geschichte versorgen:

Zwei von sechs CrossfireII-Freiexemplaren sind auf dem Postwege verschollen... normale Luftpolster-Maxibriefe mit einer DVD-Box drin. Entweder gibt es auch bei der Post Amiga-Fans oder das Geld drin hat für Verlockung gesorgt. Ich weiß, sollte man nicht tun. Aber rein theoretisch sollte da auch niemand reinschauen. Vermutlich sind DVD-Boxen jeder Art reizvoll und auch von außen zu erspüren.

Was für eine verdammte Existenzberechtigung hat die Post eigentlich überhaupt noch, wenn sie bei ihrer grundlegendsten Aufgabe 33% Ausfallquote hat? Nachforschungsaufträge laufen, aber ich bezweifle, daß da irgendwas rauskommt. Also bleibt nur tief durchatmen und Ersatz besorgen. Und ein paar Leute bei Unreal Tournament umbringen... für die Nervenruhe.

Bye, Thomas
--
Thomas Schulze - programmer at Dreamworlds Development - http://www.dreamworlds.de

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15.02.2003, 21:22 Uhr

AxleJackPad
Posts: 216
Nutzer
Tja, das ist alles richtig, doch einmal jemand die Konkurens der POSTAG getestet.
Bis jetzt habe ich noch keine Ebay Probleme durch die Post gehabt. Aber der UnitedParcelService steht bei mir ganz oben auf der Haßliste.
Beispiel1:
Wißt ihr warum alle Packete die durch UPS ausgeliefert werden kaputt sind (bei mir wirklich alle, seit dem weisse ich alle an mir Ware nur noch mit der POSTAG zusenden). Die sind die einzigen die einen Packetschredder haben.....nein Spaß beiseite.
Da die Zustellung wie immer nicht geklappt hat, stand ich also nach 18:00Uhr bei UPS im Lager und wartete auf meine Ware. Kommt ein Lieferant von UPS in den Raum, mit einem Packet in der Hand, und will dieses auf den Tisch stellen. Leider erwischt er den Tisch nicht und das Packet fällt auf den Boden. Original Zitat des Lieferanten "Ups,......"

Beispiel2: Wenn man im Norden Hamburgs (Barmbek) wohnt, gehört man zum UPS-Lager am Volksparkstadion, daß sind ca. eine 45min quer durch die Stadt für eine Tour. Dazu jetzt das original Telefonat mit der UPS-Kundenzentrale. Da ich wußte was mich erwartet, haben Kollegen hinter mir gestanden und sich weggeworfen.
"UPS Platz xyz ........, was kann ich für Sie tun?"
"Ja einen schönen Guten Tag, Ihr Bote hat mich Heute nicht ereicht und mir eine Nachricht hinterlassen."
"Ja dann benötige ich die Liefernr."
"123344"
"Wann sollen wir den das Packet erneuert liefern"
"Wenn es geht bitte Morgen"
"Kein Problem, und um welche Zeit"
"Mir wäre ab 16:00Uhr recht"
"Nein das geht nicht. Der Bote fährt ca. 11.30Uhr bei Ihnen vorbei"
"Ja da arbeite ich leider noch"
"Können wir Ihnen das Packet bei Nachbarn hinterlegen?"
(So viel zu den schon mal erwähnten 48 Mietparteien und per Nachnahme?????)
"Nein"
"Dann müßten Sie es ab 18:00Uhr bei uns abholen."
Den Rest schenke ich mir, bin dann halt wie immer hingefahren.

Mir ist die Filiale der POSTAG um die Ecke immer noch lieber.

--
Alex

Viele haben einen Computer, manche können damit auch umgehen.

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15.02.2003, 21:29 Uhr

mact
Posts: 102
Nutzer
Für UPS gilt natürlich das gleiche wie für die Post - logischerweise. Leider muss ich gestehen, daß meine Erfahrungen mit UPS ausnehmend schlecht waren: Schriftliche Beschwerden wurden ignoriert, telefonische Beschwerden einmal folgendermaßen kommentiert: "Tja, Sie können ja auch die Mitbewerber nutzen, aber glauben Sie mir, die sind viel schlimmer!" (O-Ton UPS).

Wir gehören auch zum Leidensbereich von UPS Nord (Hamburg), diese UPS-Abteilung ist bundesweit für ihren schlechten Service bekannt (Aussage mehrerer unserer Lieferanten aus der ganzen Republik). Wir akzeptieren seit einem Jahr keine Lieferungen von UPS mehr und haben deswegen rund die Hälfte unserer Lieferanten gewechselt. Der Grund war, daß wir ziemlich exakt ein Drittel Verlust hatten (jedes dritte Paket ging auf dem UPS-Versandweg verloren). Normalerweise würde ich so etwas öffentlich nicht schreiben, da mir aber die allermeisten Lieferanten bestätigt haben, daß UPS Nord dafür bekannt ist, traue ich mich ausnahmsweise doch einmal, "üble Nachrede" zu betreiben.

Dennoch nochmal: Es sind immer MENSCHEN, die verantwortlich sind.

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