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amiga-news.de Forum > AROS und Amiga-Emulatoren > Mit Amithlon ins Internet [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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06.06.2003, 14:29 Uhr

Steffen
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Hi,

was muss man alles anstellen um mit Amithlon ins Internet zu kommen?
Ich besitze T-Online DSL-Flat auf der Netzwerlkkarte die Orginal von Teledof mit geliefert wurde. Ich muss dazu sagen das ich noch nie mit dem AmigaSystem im Internet war. (Ausser 1-2mal mit WinUae soket-emu)
--
Steffen :bounce:

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06.06.2003, 16:23 Uhr

thomas
Posts: 7679
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Du brauchst eine Netzwerkkarte, die entweder vom powerne2k.device oder vom openpci_8139.device erannt wird (also NE2000- oder Realtek 8139-kompatibel).

OpenPCI bekommt du hier: http://www.chez.com/titan/OpenPciUK.html


Dann brauchst du entweder MiamiDeluxe oder einen DSL-Router.

Eine Anleitung, wie man MiamiDeluxe konfigurieren muß, gibt es hier: http://www.amiga-club.de/faq/tdsl.html


Wie das mit einem Router geht, steht in der Anleitung des Routers oder hier: http://www.amiga-club.de/faq/rout-hardware.html oder hier: http://www.amigafuture.de/faq/faqinternet.php#5


Gruß Thomas

--
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06.06.2003, 17:38 Uhr

ArminHuebner
Posts: 1349
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@ Steffen

Ich gebe Thomas prinzipiell wohl in Allem recht, aber empfehle dir, dich nicht erst mit MiamiDeLuxe herumzuschlagen, weil es, soweit ich
unterrichtet bin, nicht mehr käuflich erhältlich ist und inzwischen auch nicht mehr gepflegt wird.
Daher ist die Verwendung eines Routers m.E. die bessere Wahl, weil moderne Router die für DSL notwendigen PPPoE-Treiber gleich 'eingebaut' haben. Außerdem können sie problemlos durch ein Web-Interface mit einem Browser konfiguriert werden.
Weiterhin solltest Du beachten, dass Du den Router von mehreren Betriebssytemen aus nutzen kannst.


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06.06.2003, 19:31 Uhr

Steffen
Posts: 407
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Ich habe jetzt mal versucht mit Genises die Karte zu konfigurieren
aber alle drei Treibern die bei Amihlon mit installiert wurden fuktionieren nicht. Muss ich eine bestimte Einstellung des Sana II treibers nutzen? Wenn Ja wo bekomm ich die her? Die Karte heißt wohl laut Win98 "Realtek RTL8139/810X Family PCI Fast Ethernet NIC"
treiber pppmax.vxd. Ich nehme mal das ich appp-Treiber verwenden muss. Liege ich da richtig?
--
Steffen :bounce:

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06.06.2003, 20:14 Uhr

ArminHuebner
Posts: 1349
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@ Steffen

> Ich habe jetzt mal versucht mit Genises die Karte zu konfigurieren
> Ich nehme mal das ich appp-Treiber verwenden muss. Liege ich da richtig?

Ob Genesis für DSL verwendet werden kann, weiß ich leider nicht, aber ich
schließe es eher aus.

Wichtig ist m.E. eigentlich nur, ob der Stack PPPoE behandeln kann.

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06.06.2003, 20:24 Uhr

Steffen
Posts: 407
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beim obigen Link steht unter vorausetzung bei DSL folgenes:
Einen TCP/IP-Stack (für Amiga Miami, MiamiDX oder Genesis [AmigaOS 3.9]).

Also nehm ich mal an das es mit Genesis gehen sollte.
Ich frage aber hiermit trozdem mal nach: Welchen Router könnt ihr mir emfehlen?
--
Steffen :bounce:

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06.06.2003, 21:27 Uhr

thomas
Posts: 7679
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Welcher Link ? Für DSL direkt am PC brauchst du zwingend MiamiDx. Es gibt derzeit keinen anderen TCP/IP-Stack, der PPPoE anbietet.

Für die Verbindung zum Router kannst du jeden beliebigen TCP/IP-Stack nehmen.

Die Karte müßte mit dem OpenPCI-Treiber funkionieren. Was sagt denn PCI-Scan oder wie das heißt ?

Ach ja, die OpenPCI-Sachen funktionieren mit Genesis nicht, zumindest bei mir nicht.

Gruß Thomas

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12.08.2003, 23:17 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

also ich bin (noch) nicht mit Amithlon online, sondern mit
einem echten 4000'er.
Ich habe einen Netgear RP-614 Router und als TCP/IP-Stack
läuft bei mir Genesis von der AmigaOS-CD.

Das läuft allerbestens mit T-DSL.
Also, denke ich, sollte das auch unter Amithlon funzeln...

Ciao,

Falcon.
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Che-Hoa Yuin sagt:
Der Amiga kann alles, was man zum Arbeiten braucht...
... was er nicht kann, braucht man auch nicht !!!!!!!

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13.08.2003, 04:38 Uhr

GojiraNG
Posts: 218
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Wie schon gesagt wurde , ist es wichtig das deine Karte überhaupt erstmal erkannt wird. Für deine Karte benötigst du die "openpci.library".

Dafür gibst Du in einer Shell folgendes (ohne ") ein "C:AmithlonC/pciscan" . Dann schau ob deine Karte erkannt wird.

Wenn ja startest Du in MiamiDX (es reicht auch die Demo) "MiamiInit" Das ist der Konfigurationwizard von Miami (eigentlich selbsterklärend).
Wenn nein hast Du ein weiteres Problem.
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....mir egal worauf mein AmigaOS läuft,hauptsache es läuft....


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13.08.2003, 17:41 Uhr

Wirbel
Posts: 357
Nutzer
Also bei mir läuft Amithlon auf einem Athlon 1700+ und bisher funzter das auch mit DSL (via MiamiDx und eine RTL8029-Netzwerkkarte) wunderbar, allerdings habe ich seit dem WE einige Probleme beim Einloggen (siehe Thread im "Amiga"-Forum), so daß ich immer etwa 5 Versuche brauche, bis er sich einloggt (hatte leider noch keine Zeit, mich mit dem Problem zu beschäftigen)! Aber wie gesagt, ansonsten funzte es super!

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15.08.2003, 03:03 Uhr

Steffen
Posts: 407
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Vielen Dank für die vielen Antworten, aber ich gebe auf ;(
Nicht nur mit dem Amiga ins Internet zu kommen, sondern den kompletten Amiga. Ja ihr lest richtig ich gebe den Amiga auf - es loht einfach nicht mehr was mit/für dem Amiga zu machen. Da ich alle meine Daten verlohren habe (Sources von der kleinen Gilde und den SN-Archvien). Meine Beschäftigung am Amiga war letzten endes das Programmieren und das nutzen meiner programmierten Programme. Aber jetzt da alles weg ist, habe ich keine Lust auf diesen alten System und noch mal von vorne anzufangen. Ich steige auf Linux um. Es war eine schöne Zeit aber alles hat mal ein Ende.
--
Steffen :bounce:

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15.08.2003, 04:41 Uhr

GojiraNG
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Und wieder einer weniger und täglich werden es mehr ! :-(

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15.08.2003, 12:29 Uhr

kadi
Posts: 1503
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Die Gute Nachricht daran ist, das Steffen zu Linux wechselt :-)

Ausserdem gibt es UAE für Linux...also kein Grund zum Verzweifeln.

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15.08.2003, 16:12 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

nicht übel nehmen, aber wer REGELMÄSSIG (!!!) BÄck-Ups macht,
ist klar im Vorteil...

Dieser Satz hat übrigens unter Linux, Windows, MacOs, MorphOs,
und wie sie alle heißen, seine Gültigkeit.

Ciao,

Falcon.
--
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15.08.2003, 19:39 Uhr

Steffen
Posts: 407
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Ich hatte ein Backup auf der Zip-Disk (mein Prog "SN-BackupArchiv") aber die Disk war nicht mehr lesbar, also defekt ;(
--
Steffen :bounce:

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15.08.2003, 20:09 Uhr

Sprocki
Posts: 655
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Zitat:
Original von Steffen:
Ich hatte ein Backup auf der Zip-Disk (mein Prog "SN-BackupArchiv") aber die Disk war nicht mehr lesbar, also defekt ;(


Ich mische mich auch noch ein, man kann es offenbar nicht oft genug sagen:
[moralischer]

1. Eine simple Kopie ist kein Backup.
2. Ein Backup ist nur so gut, wie es in regelmäßigen Abständen auf Wiederherstellbarkeit überprüft wird.
3. Die Notwendigkeit eines Backup wird stets frühestens das erste Mal nach einem Datenverlust eingesehen.
[/moralischer]

Aber wie heißt es so schön: Mit Linux wäre das nicht passiert. Viel Erfolg, Steffen. Vielleicht klappt es dann besser.
--

(ale rektzschraibfela wurtn nachtrehglich unt mit apsichd aingfuhkt)

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16.08.2003, 04:37 Uhr

GojiraNG
Posts: 218
Nutzer
@ Moralist aka Sprocki

Dazu kommt dann noch das die Wahl des Speichermediums für BUs äußerst relevant ist.

Und eine 1-1 Kopie ist im Amigabereich ein Superbackup, schließlich ist es ein Amiga !

--
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16.08.2003, 11:14 Uhr

thomas
Posts: 7679
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Zitat:
Original von Steffen:
Ich hatte ein Backup auf der Zip-Disk (mein Prog "SN-BackupArchiv") aber die Disk war nicht mehr lesbar, also defekt ;(
--
Steffen :bounce:



Wenn ich den alten Thread richtig in Erinnerung habe, hast du dir die Zip-Disk selber kaputt gemacht. Jedenfalls war sie nicht komplett unlesbar, sondern du hast nur die Mountlist nicht richtig hingekriegt.

Gruß Thomas

--
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16.08.2003, 15:44 Uhr

kadi
Posts: 1503
Nutzer
> 1. Eine simple Kopie ist kein Backup.

??? Wieso ist eine Kopie kein Backup? Ich Backuppe meine Systeme seit Jahren Erfolgreich mit simplen Kopien...AmigaOS, Windows, und seit neuestem Linux.

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16.08.2003, 20:06 Uhr

Steffen
Posts: 407
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@thomas
Ja stimmt, aber ich glaube schon das die defekt war denn die anderen Zips ließen sich ja lesen/schreiben und die hatte ich auf die selbe art und weise wie das Backup-Zip angelegt.

Und eine 1-1Kopie ist immer noch dasd Beste Backup. Aus jeden fall besser als die Backup-Programme die die Disk zwar bis zum Rand voll füllen, aber den nachteil haben, wenn eine Disk defekt ist das dann alles futsch ist.
--
Steffen :bounce:

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17.08.2003, 01:42 Uhr

Falcon
Posts: 3544
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Hi nochmal,

also ich mache meine Backups auf Wechselplatten.
Denn einerseits kosten riesige Festplatten heute fast nix mehr
und zum anderen kann ich im Notfall direkt vom Backup booten,
meine alte Platte (oder halt eine neue) Formatieren und das
Backup zurückspielen.
Bequemer und vor allem schneller geht's nun wirklich nicht.

Außerdem gibt's ja immer noch Rohlinge...
Davon kann man zwar nicht booten (noch nicht...), aber mit einer
Not-Diskette kriegt man das System gestartet und kann dann
ebenfalls alles zurückspielen.
Dauert nur 'n paar Minuten länger als von HD.

Von wichtigen Sachen habe ich eh immer eine Kopie auf Backup-HD
UND CD-Rom(s). Lohnt sich wirklich...

Wenn ich das so mit dem PC vergleiche... Oh Mann...
Ohne 'HDCopy', etc. ist man da echt aufgeschmissen...

Ciao,

Falcon.
--
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[ Dieser Beitrag wurde von Falcon am 17.08.2003 editiert. ]

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20.08.2003, 08:46 Uhr

Sprocki
Posts: 655
Nutzer
Zitat:
Original von kadi:
> 1. Eine simple Kopie ist kein Backup.

??? Wieso ist eine Kopie kein Backup? Ich Backuppe meine Systeme seit Jahren Erfolgreich mit simplen Kopien...AmigaOS, Windows, und seit neuestem Linux.


Eine einfache Kopie (kleiner gleich zweifach) ist kein Backup, sondern lediglich eine Kopie, die ganz schnell nutzlos werden kann, siehe Steffen: Originaldaten gelöscht - Kopie nicht lesbar - vorher nicht nachgeschaut - Daten futsch.

--

(ale rektzschraibfela wurtn nachtrehglich unt mit apsichd aingfuhkt)

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20.08.2003, 14:00 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Sprocki: Ich will auch was von dem Zeug, das Du nimmst!

Wenn ich von meinen Daten eine Kopie auf einem anderen (maschinenlesbaren) Datenträger anlege, ist das ein Backup.

Das man vom AmigaOS im laufenden Betrieb eine 1:1-Kopie ziehen und von dieser Kopie dann auch noch booten kann, macht die Sache doch nur noch feiner.

Das das natürlich "besser" geht - regelmäßige Backups inkl. Verify, Prüfung der Wiederherstellbarkeit (sogenannter DR-Test, DR für "Disaster Recovery") usw. ändert nichts daran, das selbst eine Kopie meiner Quellcodes auf Diskette ein Backup ist.

Zitat:
Original von Sprocki:

Aber wie heißt es so schön: Mit Linux wäre das nicht passiert.


Witzbold.

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20.08.2003, 15:29 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Zitat:
Original von Sprocki:
Originaldaten gelöscht - Kopie nicht lesbar - vorher nicht nachgeschaut - Daten futsch.

Und wo ist der Unterschied zu:
Originaldaten gelöscht - Backup nicht lesbar - vorher nicht nachgeschaut - Daten futsch?

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20.08.2003, 15:48 Uhr

Sprocki
Posts: 655
Nutzer
Zitat:
Original von Solar:
Sprocki: Ich will auch was von dem Zeug, das Du nimmst!


Ich habe ausdrücklich gesagt, daß ein Backup nur dann ein Backup ist, wenn man es auch wiederherstellen kann. Sonst mache ich das "Backup" nämlich für die Katz' und kann es demnach gleich sein lassen. Ich denke, daß Du das verstanden hast, also ist Dein Kommentar nicht gerade geistreich.

Zitat:
Wenn ich von meinen Daten eine Kopie auf einem anderen (maschinenlesbaren) Datenträger anlege, ist das ein Backup.
Technisch gesehen zwar ja, aber wirklich Sinn macht es erst, wenn ich später darauf zurück greifen kann. Darum ging es mir.

Zitat:
Das man vom AmigaOS im laufenden Betrieb eine 1:1-Kopie ziehen und von dieser Kopie dann auch noch booten kann, macht die Sache doch nur noch feiner.
Ich habe nie etwas anderes behauptet. Bis heute hat es niemand der millionen- und milliardenschweren Konzerne auf die Reihe gekriegt, das auch nur annähernd so komfortabel zu gestalten wie die Hand voll Amiga-Entwickler damals. Peinlich für all die IBMs, Microsofts, Suns und Co. Aber das ist für uns Amiga-User ja längst nichts Neues.

Zitat:
Das das natürlich "besser" geht - regelmäßige Backups inkl. Verify, Prüfung der Wiederherstellbarkeit (sogenannter DR-Test, DR für "Disaster Recovery") usw. ändert nichts daran, das selbst eine Kopie meiner Quellcodes auf Diskette ein Backup ist.
s.o. Jeder kann "Backups" so machen, wie er es für richtig hält. Dann darf er sich aber nicht wundern, wenn er eine Kopie macht und die dann nicht lesen kann. Wenn ich mir schon die Mühe mache (und das sollte jeder), meine Daten vor eventuellem Verlust zu schützen, sollte ich es auch richtig machen und nicht halbherzig. Das sollte beim Leser angekommen sein.
Zitat:
Zitat:
Original von Sprocki:

Aber wie heißt es so schön: Mit Linux wäre das nicht passiert.


Witzbold.


Den Stellenwert dieses inzwischen Allerweltskommentars und ehemals Running Gags sollte man verstehen. Da man Witze nicht erklären sollte, hier nur so viel: der Spruch kommt natürlich von Linuxern, die den bei allen möglichen (und unmöglichen) Exploits und sonstwas wieder von Microsoft aus der Tasche ziehen (ich sage nur: Dein Schild). Wenn er sich unter Linux ähnlich viel Mühe mit seinen Backups gibt, wird Steffen leicht denselben Schiffbruch erleiden. Das war ein Stück weit gehässig (den Schaden hatte er ja eh schon, mein Spott kam noch dazu), sollte im Kern aber als Warnung und ernst gemeinter Ratschlag verstanden werden. Datensicherung macht sich nicht von allein, auch unter Linux nicht. Man muß schon was dafür tun. Wenn er das nach seinem Amiga-Crash beherzigt, wird es ihn künftig vor Schlimmerem bewahren. War der Amiga also doch mal wieder für was gut.
--

(ale rektzschraibfela wurtn nachtrehglich unt mit apsichd aingfuhkt)

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20.08.2003, 17:08 Uhr

thomas
Posts: 7679
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Nun, jede Kopie ist erstmal ein Backup im weiteren Sinne. Backup heißt erzeugen von Redundanzen.

Der Zweck des ganzen liegt natürlich darin, daß man den Backup im Falle eines Datenverlusts als Ersatz heranziehen kann. Deshalb nützt einer unlesbare Kopie gar nichts. Klar.

Aber ich glaube niemand macht einen Backup in dem Wissen, daß er zu nichts nütze ist. Viele machen sich halt zu wenig Gedanken über solche Sachen.

Ich finde auch, daß Steffen von vornherein sehr halbherzig an die Wiederherstellung des Backups herangegangen ist. Wenn ihm die Daten wirklich so wichtig gewesen wären, wie er schrieb, hätte er nicht so schnell aufgegeben. Er hat sich ja quasi schon beim ersten Lesefehler mit dem Komplettverlust abgefunden.

Ich schreibe das mit dem Wissen, daß ich selbst auch viel zu wenig Backups mache. Programme wie RDBrecov oder PFSsalv sind nicht entstanden, weil ich Spaß daran habe, die Datenstruktur auf der Festplatte zu untersuchen, sondern weil ich in der einen oder anderen Situation Daten verloren hatte, die ich um jeden Preis wiederherstellen wollte. Und glaubt mir, jede Kopie, und sei sie noch so unvollständig, kann ein brauchbarer Backup sein, wenn sie alles ist, was man hat.

Gerade von kreativen Daten wie Programmsourcen oder selbstgemalten Bildern, Musikstücken o.ä. kann man gar nicht genug Kopien anlegen. Eine einzige, die immer wieder überschrieben wird, reicht da bestimmt nicht. Am besten immer auf CD-R (nicht RW) brennen.

Gruß Thomas

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20.08.2003, 19:25 Uhr

kadi
Posts: 1503
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Sprockis Unterschied zwischen Kopie und Backup ergibt für mich keinen Sinn.

*Für mein Verständnis ist eine Kopie ein Backup!
*Genauso ist eine defekte kopie ein defektes Backup, kann aber dennoch nützlich sein, wenn nicht alle Daten defekt sind.
*Zwei Kopien sind zwei Backups.

Alle anderen Ausführungen von Sprocki, das man besser mehrere Kopien (für mich entspricht das mehreren Backups) haben sollte leuchtet mir natürlich ein und dazu brauche ich auch keine Belehrung, allerdings erklären diese Ausführungen nicht den Unterschied zwischen Kopie und Backup.

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10.09.2003, 00:01 Uhr

Falcon
Posts: 3544
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Hi,

mal ne kleine, lustige (für Euch) Anekdote, wie ich zu meinem 1.
Backup gekommen bin:

Ich hatte damals 'nen A-1200 im Desktop-Gehäuse mit 'ner
450 MB Platte drin - Natürlich noch FFS...

Eines Freitag Abends war's dann plötzlich soweit: Lesefehler...
Schreck, laß' nach, und keine leeren Disketten mehr (eine 2.
Platte konnte ich mir damals echt nicht leisten bei den Preisen).

Also den Rechner an gelassen und Samstag Morgen gaaanz früh in
die Stadt... und Disketten gekauft... 350 (!) Stück.
Die Verkäuferin an der Kasse hat mich angesehen, als wäre der
Krieg ausgebrochen und ich wolle mir aus Disketten 'nen
Luftschutzbunker basteln.

2 Tüten, voll mit Disketten... Alleine das Gewicht...

Gut. Zu Hause angekommen, die Disks ausgepackt und erstmal
eine nach der anderen durchnummeriert.
Dann ein Backup-Programm, das auch packen kann, gestartet und
'Komplette Partition' ausgewählt.
Und dann Disketten gewechselt... Stunde um Stunde... Tag um Tag...
4 Tage lang jeden Abend nach Feierabend Disk-Jockey... SUUUPER !

Ok, das Backup ist gelungen, nur 2 oder 3 nicht sicherbare Dateien,
egal.

Dann die Platte formatiert, das Backup-Programm von Disk gestartet
und das ganze retour... Stunde um Stunde... Tag um Tag...
Wieder 4 Tage lang.

Aber: Es hat geklappt. Das System lief nachher wieder.

Glaubt mir, wenn einem sowas passiert, macht man sich garantiert
von diesem Zeitpunkt bis in alle Ewigkeit Gedanken über Backups,
in welcher Form auch immer.

Also wenn mir sowas heute passieren würde... bei 120 GB HD's...
Das wären dann schätzungsweise 4618592371544 Disketten oder so...

Ciao,

Falcon.
--
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21.09.2003, 15:22 Uhr

Steffen
Posts: 407
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Hi Leute,

ich komme doch wieder zurück zum Amiga gekrochen 8o
Mein nächstes Projekt wird eine Euromünzverwaltung sein SN-EuroArchiv V1.0. Habe es mit Linux versucht aber linux hat den Geist aufgegeben und ich komme mit der Programmierung nicht zurecht.

Aber erstmal muss ich Amihlon wieder zum laufen bringen. (linux hat die Platte platt gemacht :( )
Und dazu brauche ich wie immer mein Zip-Laufwerk, welches ich noch als PC mounten muss damit ich die daten von WinXP auf amihlon übertragen kann. Also wie ging das nochmal? Ich konnte das Thema hier im Forum nicht mehr finden

Ist es mögflich eine WinXP-Platte zu mounten? diese ist NFXX (komm nicht auf den Namen)-Filesystem also nicht mehr fatX(
--
Steffen :bounce:

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21.09.2003, 16:39 Uhr

kadi
Posts: 1503
Nutzer
> Ist es mögflich eine WinXP-Platte zu mounten? diese ist NFXX (komm
> nicht auf den Namen)-Filesystem also nicht mehr fat

Nein, ein NTFS Filesystem gibt es leider noch nicht für AmigaOS. Das wünschen sich viele.

> Und dazu brauche ich wie immer mein Zip-Laufwerk, welches ich noch
> als PC mounten muss damit ich die daten von WinXP auf amihlon
> übertragen kann. Also wie ging das nochmal?

Wenn es dir zu kompliziert ist ein Zip zu mounten, warum brennst du das Zeug nicht auf CDRW? CDs kann Amithlon doch "von alleine" lesen.

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