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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > Warum Amiga ? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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17.06.2003, 07:51 Uhr

Jinx
Posts: 2077
Nutzer
novaman:
ah, sorry, ich hatte dein p.s. auf die antwort bezogen und sie so als ironie verstanden.
--
eMail: TheJinx@web.de
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17.06.2003, 10:26 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von Gonozal:
Und bitte, tu doch nicht so, als wolltest Du wirklich etwas für Amiga entwickeln! Das ist doch Heuchelei. Wenn, dann hättest Du doch Kontakt zu einem aktiven Entwickler aufnehmen können, der Dich viel besser über die Moglichkeiten und Beschränkungen aufklären könnte.

Aber nein, Du willst es ja dieser Freaks zeigen! Boah eh! Bin echt beeindruckt von Deinem Fachwissen...



Hallo,
wundert mich eigentlich nur das es so lange gedauert hat bis jemand meiner Meinung war. Dieser MacT war mir nicht die Mühe wert eine so lange Tipporgie zu starten (2-Finger-System).

@Jinx
War wohl mein Fehler, hätte ja deutlich machen können wer gemeint war.

Noch soviel:
Achtung eigene Meinung:
Wenn MacT es wirklich ernst gemeint hätte, hätte er zu Anfang seines Threads ja nur darauf hinzuweisen brauchen was sein Anliegen ist.

Gruß
novamann

PS Ich mag immer noch keine Fanatiker, ob arrogant, selbstgefällig oder sonstwas
--
Höher - Weiter - AUAH!!!

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17.06.2003, 13:19 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
Zitat:
Original von mact:

> Um zwei Monitore anschließen zu können brauchst Du eine Grafikkarte,
also auch einen entsprechenden Treiber. Dann kannst Du ohne Probleme zwei Monitore anschließen: Einen an der Grafikkarte und einen am Onboard Chipset.

Du willst mich veräppeln, richtig? Zeig mir mal, wie ich die beiden Monitor transparent GLEICHZEITIG im Betrieb halten kann - ZEIG ES MIR am Amiga! Mann, ich kann auch an mein Auto vier Mäuse anschließen - prima, ist das dann besser als Windows, das nur zwei Mäuse unterstützt?
Man will die Hardware auch sinnvoll NUTZEN können!


Ich hab Dir geschildert wie es geht. Was ist Dein Problem?
Soll ich Dir hier ne Anleitung für DAUs geben?
Du kannst zwei Monitore anschließen und jedem Programm/Screen sagen, auf welchem es laufen soll. Ich verstehe nicht wo Dein Problem ist.
Aber anscheinend willst Du hier eh nur rumflamen...

Zitat:
> Schonmal was von StormMesa gehört?

Klar. Schon mal was von Polarlichtern gehört? Es INTERESSIERT MICH NICHT, was man als Hacks nachinstallieren kann! Ich kann als Entwickler nicht davon ausgehen, daß der Normalanwender damit umgehen kann. Mich interessiert NUR, was das Amiga OS von Hause aus mitbringt, auf was ich mich 100%ig verlassen kann.


Das ist kein Hack, sondern eine Shared Library.
Dei der Distribution ist ein Installer-Skript dabei, mit dem es selbst DU schaffen würdest, das Teil zu installieren ;)

Zitat:
>> - hat der Amiga von Hause aus eine Multimedia-Schnittstelle wie DirectX oder Quicktime?
> Das sind ja wohl zwei völlig verschiedene Sachen. DirectX - siehe Warp3D. Quicktime ist ein Animationsformat. Dafür gibts diverse Tools.

Klar. Und mit Brötchen steuert man Flugzeuge. Mann, das ist doch keine ernstzunehmede Antwort! Quicktime ist eine Multimedia-Bibliothek auf dem Mac, die Codecs für Bild-, Ton- und Video-Formate verfügbar macht. Was Du meinst sind Quicktime Videos, also Videos, die in einem Quicktime-Standard-Codec kodiert sind. Und seit wann ist DirectX mit Warp3d vergleichbar? Das ist ja so, als würdest Du einen Gulli mit den Niagarafällen vergleichen. DirectX bietet DirectPlay, Grafik, Sound, Video, IO-Schnittstellen, DOM etc. Es ist die Standard-Schnittstelle, mit der Du quasi jede Art von Input/Output realisieren kannst - inklusive beinahe allen Multimedia-Anforderungen. Ist das Warp3d heute auch? Das, das ich kennengelernt habe, war ein Workaround, um so was wie OpenGL zu realisieren.


Codecs gibts bei AmigaOS über Datatypes.

Zitat:
>> - unterstützt das Amiga OS von Hause aus offene Standards wie RTF oder Postscript oder PDF etc?
> Das sind Standards, die von Programmen unterstützt werden (z.B. Apdf, TeX, LaTeX, PageStream, etc.) . Das hat nichts mit dem OS zu tun.

Dann hat auch die Tastatur mit dem OS nichts zu tun, Kollege. Postscript wird beim Mac selbstverständlich seit Ewigkeiten als System-Rendersprache unterstützt. RTF wird bei Mac, Linux und PC von systemimmanenten Konvertern völlig transparent unterstützt. Mac OS X kann PDF ebenfalls "von hause aus" verwalten. Kann Amiga OS das, was andere Systeme teilweise seit vielen vielen Jahren ganz selbstverständlich dem ARBEITENDEN Anwender bieten, nun endlich?


Ich blaube, Du hast nicht richtig begriffen, was ein Betriebssystem eigentlich ist.

Zitat:
Aber ihr seht mich, nur, weil ich FRAGE, ja als Feind an, den es zu bekämpfen gilt. Ich würde das kindisch nennen, wenn Kinder nicht viel intelligenter wären.

Ich glaube, Du solltest mal dringend zum Psychater gehen, Du scheinst unter akuter Paranoia zu leiden ;) wenn Du jede Antwort, die Du nicht verstehst gleich als Angriff wertest...

Der Psychater kann Dir dann auch sicherlich die Frage beantworten, warum Exzentriker wie Amiga User eben Exzentriker sind. ;)

--

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[ Dieser Beitrag wurde von Mad_Dog am 17.06.2003 editiert. ]

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17.06.2003, 13:42 Uhr

Borut
Posts: 674
Nutzer
@MacT:
Nunja fuer eine extrem kompetente Meinung was das AOS4 bietet und was nicht solltest Du mal einen von den Entwicklern fragen bzw. speziell von den OS Entwicklern.
Da Du ja aber selber Entwickler warst (Prelude?) kennst Du Dich eh am Amiga aus und solltest die meisten Fragen auch selbst beantworten koennen?
Soviel kann ich auf jedenfall mal sagen, dass das OS3.5 also nach 3.1 um einiges komfortabler geworden ist - IMHo speziell auch fuer Leute die nicht so viel Ahnung haben.

Was neue Entwicklungen angeht ist es halt schon so, dass Du sicher einiges selbst machen musst weil es vieles fuer den Amiga noch nicht gibt - fuer manche kann das auch ein Anreiz sein.
Natuerlich werdet ihr es einfacher haben am PC oder wo auch immer ihr jetzt entwickelt weiterzumachen:
A: grosser Markt
B: Tools en Masse
C: ergo viel Verdienst mit "relativ" wenig Anstrengung

Fanatismus:
Ich denke der Fanatismus bei den Usern ist relativ zurueckgegangen - vermutlich jeder hier hat einen weiteren Rechner von einem anderen Stall - und damit kann man dann ja auch nicht mehr so fanatisch sein wie "nur" mit einem Amiga.
Ich selbst habe gemerkt, dass ich durch mein Reden und auch sonst wohl auh niemanden mehr vom Amiga ueberzeuge, jedoch stehe ich immer noch dazu dass es fuer mich der beste Computer mit dem besten OS und drumherum ist.
Damit kann ich meine Individualitaet mehr leben als mit sonstwas und ja ich geniesse es mittlerweile sogar wenn mich jemand schon gar nicht versteht warum ich diesen Computer nutze bzw. was das ueberhaupt ist.

Amiga4ever oder? ;-)
:boing:
--
mfg Borut

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17.06.2003, 15:19 Uhr

Jinx
Posts: 2077
Nutzer
Zitat:
Original von mact:

> Um zwei Monitore anschließen zu können brauchst Du eine Grafikkarte,
also auch einen entsprechenden Treiber. Dann kannst Du ohne Probleme zwei Monitore anschließen: Einen an der Grafikkarte und einen am Onboard Chipset.

Du willst mich veräppeln, richtig? Zeig mir mal, wie ich die beiden Monitor transparent GLEICHZEITIG im Betrieb halten kann - ZEIG ES MIR am Amiga! Mann, ich kann auch an mein Auto vier Mäuse anschließen - prima, ist das dann besser als Windows, das nur zwei Mäuse unterstützt?
Man will die Hardware auch sinnvoll NUTZEN können!


tja, ich selbst hatte 2 grafikkarten im rechner, mit 2 monitoren und das beste: es funktionierte (oh wunder). um jetzt mal einen extremfall zu nennen. wenn du lustig bist kannst du an einem amiga so um die 8 grafikkarten benutzen - gleichzeitig und voll funktionsfähig.
wie das geht? man nehme einen a4000 mit 7fach zorro-board und cyberstormppc. nun stecke man in jeden zorro-slot eine grafikkarte seiner wahl und in die cyberstormppc eine cybervisionppc. nun hat man 8 grafikkarten. installiert man jetzt cybergraphics mit den entsprechenden monitortreibern, kann man einem beliebigen (halbwegs) systemkonformen programm einen screen auf einer der 8 karte zuweisen. macht man das mit 7 programmen (1 screen reserviere ich mal für die workbench), hat man ein multimonitorsystem mit 8 monitoren. egal welcher screen "vorne" ist, man sieht änderungen, die sich auf einem der anderen screens ereignen sofort. so könnte man beispielsweise eine internetseite lesen, gleichzeitig einen chat mitverfolgen und einen film ansehen, jedes auf einem eigenen monitor. achso.. dabei hab ich das aga-chipset ganz außen vor gelassen... wären also im endeffekt 9 mögliche bildquellen. das ist natürlich ein extremes und eher sinnfreies beispiel, ist aber möglich. nun zeige er mir einen pc mit diesen fähigkeiten, da scheiterts ja meist schon an der zahl der zur verfügung stehenden steckplätze.
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17.06.2003, 16:13 Uhr

Jinx
Posts: 2077
Nutzer
Zitat:
Original von mact:
Wenn Du sagst, Amiga OS sei viel besser bei Festplattenverwendung (hier haben wir wieder das "viel besser"): Was heißt das konkret? Werden mindestens die Vorteile anderer Systeme (Raid-Unterstützung wie bei Linux, beliebige Filesysteme, Journaling) angeboten und darüber hinaus mehr?


raid: ja (per software... ach nein, ich vergas.. böse third party-soft...)
beliebige filesysteme: ja, ja und nochmal ja. wie war das nochmal bei windows? fat, ntfs.. und schluss? amiga dagegen: ffs, sfs, pfs, fat, unix (nie probiert, steht aber in der hdtoolbox zur auswahl), sowie diverse weniger bekannte filesysteme.
journaling: grundsätzlich ja, sofern sich jemand findet, der ein entsprechendes fs schreibt :)
im übrigen ist das festplattenhandling unter amigaos wirklich wesentlich besser als unter windows. erst die letzten tage durfte ich mir da den horror antun, ein multiboot-system aufzubauen. grausam sag ich nur.

Zitat:
Das wäre neu. Zu "meinen Zeiten" haben sich Fehler gerne in der Startup-Sequence versteckt (nicht funktionierende Treiber z.B.), so daß das System gar nicht hochfahren konnte. Oder meinst Du das, was Windows XP, Mac OS und Linux (und all die anderen) seit Jahren tun: Hardware Scan und Laden nur derjenigen Treiber, die benötigt werden? Das ist ja nichts "besseres" sondern "normal" (und war beim Amiga nie anders, wenn die Treiber korrekt geschrieben waren - es gab "damals" jedoch genug Treiber, die das System abstürzen ließen, wenn die entsprechende Hardware nicht da war - kein Fehler des OS, aber auch kein Vorteil der Startup-Sequence, wenn diese das nicht erkennt, wie Du behauptest).

spaßvogel. seit wann werden treiber in der startup-sequence geladen? sagt dir devs: was? im übrigen, wo ist das problem? ohne startup-sequence booten, ed aufmachen, s-sequence laden, die fragliche zeile auskommentieren, eh voila - der rechner bootet wieder.


Zitat:
> Programme können per Assign auch von CD genutzt werden

Dazu braucht kein anderes Betriebssystem Assigns. Nahezu ALLE(!) anderen Betriebssysteme erlauben das Nutzen von Programmen von einer CD aus OHNE Assign. Wo ist der Vorteil des Amiga OS, wenn es einen MANUELLEN Eingriff des Anwenders verlangt, wo andere OS das nicht brauchen?


dann versuch das mal unter windows. viel vergnügen. was nicht in der registry steht, wird i.d.r. nicht laufen. im übrigen gibts beim amiga ein (automatisches) assign namens progdir:. die wenigsten cds brauchen wirklich noch ein manuell gesetztes assign.

Zitat:
Ein System, das "nur läuft" (ohne daß fehlerhafte Eingaben gemacht oder Programme genutzt werden) ist sicher genau so stabil wie jedes andere im gleichen Zustand. Sogar ein Windows 3.11 Rechner läuft jahrelang durch wenn keiner eine Taste drückt. Noch einmal: Stabilität zeigt sich erst in Stress-Situationen und das Amiga OS, das ich kenne, glänzt da nicht durch Stabilität sondern durch Totalabsturz.

äpfel und birnen. ohne speicherschutz wird das os natürlich öfter einen totalabsturz haben. genau dieses feature war damals (94) aber überhaupt noch kein thema.

Zitat:
- das Amiga OS ist nicht für benachteiligte Computernutzer anwendbar (Braille-Display Support, Text-to-speech Support etc)

text to speech? das konnte der amiga bereits mit os 1.3 (und afaik auch schon davor). stichwort: say. das war zu einer zeit, als die dos-experten noch von erschwinglichen soundkarten träumten.

Zitat:
- in den letzten Jahren hat sich nichts getan, um die Fortschritte aller anderen Betriebssysteme abzubilden (standardisierte Schnittstellen wie Quicktime etc, Einbindung offener Standards in Hard- und Software wie USB systemseitig, Textformate, 3d-Sprachen) und Amiga-User sehen den Stillstand auf einer Technik von vor rund 10 Jahren als Vorteil (weil es die Performance und Stabilität gegenüber anderen Systemen verbessert)

warum systemseitig, was ist der vorteil? warum muss ein tcp/ip- oder usb-stack immer laufen, selbst wenn ich in keinem netzwerk bin und kein usb-gerät laufen hab? warum?

den rest spar ich mir jetzt, ich hab nämlich feierabend.
--
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17.06.2003, 17:52 Uhr

AMike
Posts: 496
Nutzer
@mact

Findest du die Diskussion selber nicht unfair?

Du hast als Entwickler offensichtlich sehr gute Einblick in die verschiedensten Betriebssysteme. Tiefer als jeder normale User, und hier
in diesem Forum sind zum Großteil stinknormale User mit vielleicht ein klein wenig Progammiererfahrung.
Das heißt du diskutierst mit Personen die dir und deinem Fachwissen nicht gewachsen sind. Aus so einer Warte heraus läßt sich trefflich diskutieren, da das Gespräch nicht auf einer Ebene verläuft.
Du kannst auch sehr viele Behauptungen aufstellen die wir (ich) auf Grund unserer mangelnden Kenntnisse nicht nachvollziehen oder überprüfen können.
Du solltest diese Diskussion mit Entwicklern und Profis führen, die können dir sicher besser Auskunft geben warum sie Zeit, Geld und Mühen für Amigasoftware verschwenden.

Die Diskussion hier, und ich denke das weißt du selber ganz genau, kann dir nicht die gewünschten Antworten liefern. Und ich sehe das als auch als Charakterfrage, für meinen Geschmack sollte man sich mit gleichstarken/wissenden oder stärkeren/weiseren Personen messen/austauschen.

Du wirst das wahrscheinlich als unsachlichen Beitrag und/oder als persönlichen Angriff werten weil ich als verbohrter Amigauser (ich sehe mich selbst nicht so) nicht sachlich diskutieren kann.
Es stimmt tatsächlich, ich kann nicht sachlich diskutieren weil mir ganz einfach der nötige Background fehlt.

Zum Abschluß nochmal die Kernaussage meines Threads, such dir Personen die mit dir auf einer Ebene sind, nur dann kannst du die gewünschten Antworten bekommen. Das soll übrigens kein hinauskomplimentieren aus dem Forum sein, aber ich denke mal du willst uns wohl kaum dein Wissen auch als Hilfestellung zur Verfügung stellen.

[ Dieser Beitrag wurde von AMike am 17.06.2003 editiert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von AMike am 17.06.2003 editiert. ]

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17.06.2003, 18:19 Uhr

Treker_John_MD
Posts: 158
Nutzer
haha, ihr zerfleischt euch nun schon selber! das ist der anfang vom ende. manche hier haben es scheinbar schon erkannt. der amiga ist tot. ja, diesen satz hört ihr dauernd. aber er hatte noch nie so viel bedeutung wie jetzt


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17.06.2003, 18:38 Uhr

BlakkBird
Posts: 5
Nutzer
Zitat:
Original von Treker_John_MD:
haha, ihr zerfleischt euch nun schon selber! das ist der anfang vom ende. manche hier haben es scheinbar schon erkannt. der amiga ist tot. ja, diesen satz hört ihr dauernd. aber er hatte noch nie so viel bedeutung wie jetzt


*gääähhhnn*

Geh wieder spielen!

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17.06.2003, 19:15 Uhr

Treker_John_MD
Posts: 158
Nutzer
Zitat:
Original von BlakkBird:
Zitat:
Original von Treker_John_MD:
haha, ihr zerfleischt euch nun schon selber! das ist der anfang vom ende. manche hier haben es scheinbar schon erkannt. der amiga ist tot. ja, diesen satz hört ihr dauernd. aber er hatte noch nie so viel bedeutung wie jetzt


*gääähhhnn*

Geh wieder spielen!



und du geh wieder an deine alte kiste und verschwende deine zeit, alter!

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17.06.2003, 19:18 Uhr

BlakkBird
Posts: 5
Nutzer
> Was macht den Amiga ueberlegen?

Man hat mehr Kontrolle über sein System und weiß besser, was es gerade macht.

Beispiel Windows XP:

-> Systemdateien werden versteckt (ok, kann man abschalten; für DAUs besser ;o).

-> Nicht zuordbare Festplattenzugriffe (ok, hat jedes OS mit Swap-File).

-> Dll-Hölle wie XYZ0815.DLL, XYZ0816.DLL... im System32 Ordner und die Ordnerstruktur ist auch nicht sehr logisch.

-> Registry ist total überladen. Selbst RegMon ist fast nutzlos da viele Zugriffe pro Sekunde.

-> Man weiß nicht, welche Daten bei der Aktivierung an M$ gehen.

BlakkBird

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17.06.2003, 19:22 Uhr

Treker_John_MD
Posts: 158
Nutzer
Zitat:
Original von BlakkBird:
> Was macht den Amiga ueberlegen?


ganz einfach: nix!

Zitat:
-> Registry ist total überladen. Selbst RegMon ist fast nutzlos da viele Zugriffe pro Sekunde.

schonmal was von registrycleanern gehört? scheinbar hat sich das in amigakreisen noch nicht rumgesprochen


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17.06.2003, 19:29 Uhr

BlakkBird
Posts: 5
Nutzer
Zitat:
und du geh wieder an deine alte kiste und verschwende deine zeit, alter!

Ich tippe hier gerade auf einem richtig coooolen Notebook mit Athlon XP 2200+ und habe meine "alte kiste" schon länger nicht in Betrieb. Trotzdem lese ich jeden Tag Amiga-News ;o)

BlakkBird

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17.06.2003, 19:33 Uhr

Madcat
Posts: 246
Nutzer
Also am Anfang fand ich den Thread ja noch interessant(die ersten 2-3 Beitraege) aber schon am Ende der ersten Seite hab ich mich nur gefragt was der Quatsch hier soll. Soviel arrogante und ignorante Beitraege haette ich hier in diesem Forum nicht erwartet. Einzig Maja hat hier versucht eine vernueftige Erklaerung abzugeben die meiner Meinung nach auch voll gelungen ist. Alles anderen haben entweder geziehlt am Thema vorbeigeredet oder aber gleich nur heise Luft versprueht. However, durch die Art(wie sie geschrieben sind) der Beitraege hier bin ich schwer enteuscht von dem Forum. Subjetivitaet und Objektivitaet scheinen ja nicht klar in ihrer Definition zu sein. Schade eigendlich.

@mact

Einige Tips mal von mir.
1.) Wenn du etwas entwickeln willst solltest du dich mit den Entwicklern von AmigaOS4 oder MorphOS "kurzschliessen. Hier wirst du keine konkreten Antworten bekommen. Na vieleicht von Maja aber das war's dann auch schon.
2.)Ich hab erst seit ein paar Monaten das AmigaOS3.9 doch so Sachen wie PDF-Files werden nur durch zusaetzliche Software gefoerdert. Wenn ich mich jedoch recht entsinne ist das bei Windows nicht anderst.
3.) Sowas wie die MFC welche man ja auch Visual Studio kennt gibt es meines Wissens nach auch nicht. Hab deswegen schon mal im Forum hier nachgefragt und nur eine negative Antwort erhalten. Wenn du also was machen willst kann ich dir nur empfehlen dich an Entwickler zu wenden die auch dem Amigamarkt noch taetig sind. Vieleicht koennen die mit schon vorgefertigten Programroutinen aushelfen. Wenn nicht: "Selbst ist der Mann" ;)
4.) Lass dich nicht immer so leicht aus der Reserve locken. Du bist meiner Meinung nach viel zu schnell auf die Provokationen angesprungen. Wenn du etwas als Provokativ empfindest dann warte lieber ein zwei Stunden mit der Antwort und kuehl dich erst mal ab. Hab ich eben auch gemacht ;) .
Zu guter letzt hoffe ich mal dass du dich jetzt nicht vergrault hast lassen durch diesen Thread. Immer dran denken: "Hinzufallen ist keine Schande. Unverzeihlich ist es nur wenn man nicht mehr aufsteht." Autor: I don't know, sorry.
--
Im Krieg muss man nur eine Schlacht gewinnen. Die Letzte!

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17.06.2003, 19:55 Uhr

Treker_John_MD
Posts: 158
Nutzer
ignoranz ist das richtige wort! hier kann man nicht mal seine meinung äußern selbst wenn alles mit fakten untermauert ist. und das ist schon sehr arm.

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17.06.2003, 21:20 Uhr

AMike
Posts: 496
Nutzer
@Treker

Ich würde deine "Fakten" als sticheln und als ein "Öl ins Feuer gießen" bezeichnen, aber von einem vernünftigen Diskutieren scheinst du mir weit entfernt.

@mact
Was ich in meinen letzten Thread vergessen habe zu fragen, was ist dieses ARTAS und was hätten wir damit am Amiga anstellen können?
Ist keine gehäßige Frage, ich weiß es wirklich nicht.
Warum wurde es letztendlich abgewiesen bzw. nicht umgesetzt?


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17.06.2003, 22:03 Uhr

M_Ulbrich
Posts: 57
Nutzer
Zitat:
Original von AMike:

@mact
Was ich in meinen letzten Thread vergessen habe zu fragen, was ist dieses ARTAS und was hätten wir damit am Amiga anstellen können?
Ist keine gehäßige Frage, ich weiß es wirklich nicht.
Warum wurde es letztendlich abgewiesen bzw. nicht umgesetzt?


Hmm, ARTAS müßte im Gespräch gewesen sein, als OS3.5 in Arbeit war.
Details kannst Du wohl nur noch bei Marc selbst erfragen...
Es wäre ähnlich AHI ein Soundsystem gewesen (eigentlich wohl mehr Multimedia komplett, incl. Streaming usw.
Wollte wohl keiner damals.

Ansonsten kann ich Dir nur beipflichten, außer Maja hat hier niemand auch nur den Versuch gemacht, sachliche Gründe für "Amiga" anzuführen.
Mit Emotionen läßt sich bei Computern nur bedingt Geld verdienen, mit einem OS auf dieser Basis vermutlich garnicht.

Es wundert mich auch immer wieder, wie wenige Leute noch bekannt sind,
die für den Amiga noch was geschaffen haben...
Marc Albrecht (und Thomas Wenzel - u.a. AmigaAMP) hat immerhin dafür gesorgt, daß Samplitude für den Amiga weiterentwickelt wurde, als es sich für Sek'd nur noch auf dem PC gelohnt hat.
SamplitudeOpus war übrigens der einzige! Grund für mich, damals doch eine PPC-Karte einzubauen.

Die Prelude-Soundkarten wurden ja wenigstens noch am Rande erwähnt.

PS: wäre an Entwicklungen für AOS4 interessiert, hätte ich hier sehr viel gelernt: ich hätte meine zukünftigen User und potentiellen Kunden kennengelernt.
Und ich hätte erkannt, daß hier ein wilder Haufen ohne jede Sachkenntnis, ohne Information über aktuelle Entwicklungen der Computertechnik, dafür aber mit gut ausgeprägten Vorurteilen und Scheuklappen schreibt.

Manche sollten vielleicht mal google.groups bemühen und nach ein paar Namen suchen. Vielelicht würde dann auffallen, daß 90% der hier geführten Diskussionen schon im Jahre des Herrn 1998 und davor geführt wurden und sich setdem ständig wiederholen.
Nur die Beteiligten wechseln öfter.

Also "Im Westen nichts Neues".

Gruß aus Berlin
Michael


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17.06.2003, 22:36 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von mact:
Moin,

danke für Deinen "Versuch einer Antwort". Ich denke aber, daß Du nicht ausreichend informiert bist oder Tatsachen nicht einbeziehst in Deine Betrachtung:

Dateiendungen:
Mac OS X setzt - wie die Vorläufersysteme - auf Mime-Types. Das ist eine deutlich elegantere Lösung als alles, was das Amiga-OS bislang anbot. Amiga hat nie eine eigene Dateierkennung angeboten, daher ist der scheinbare Vorteil, Dateiendungen nicht zu berücksichtigen, eher ein Nachteil: Wenn Du keinen Filter im Amiga OS hast, der den bewussten Dateiheader erkennt, kannst Du mit der Datei gar nichts anfangen. Hast Du aber den Mimetype in Mac OS registriert: Alles in Ordnung. Hast Du die Dateiendung registriert: Alles in Ordnung. Und Windows XP bietet weitere Dateierkennungsdienste an, die nicht nur nach der Dateiendung gehen.
Kurz: Ich sehe hier keinen Vorteil eines Systems, das gar keine Dateierkennung bietet.
Bitte nicht verwechseln mit einem PROGRAMM (z.B. Datatype-Reader), der von sich aus Dateien erkennen kann. Darum geht es in Deiner Aussage ja nicht, Du sprichst vom Betriebssystem selbst, das Dateien zuordnen kann oder nicht. Das kann der Amiga (zumindest bis 3.1) NICHT. Wenn die neueren OS-Versionen das können, werden sie die gleichen Performance-Probleme wie Windows und Mac OS haben, sie müssen ja jede in einem Verzeichnis darzustellende Datei zunächst "anfassen". Und das geht selbstverständlich über das Erkennen der Dateiendung schneller als über das Lesen des Headers.

Neu installieren / Treiber einzeln nachladen:
Bitte vergleich doch nicht mit Windows95 oder so. Selbst Windows98 bot schon die Möglichkeit, direkt aus den CAB-Dateien deffekte Elemente nachzuinstallieren. Windows XP bietet das sehr bequem an. Mac OS X hat ebenfalls alle Möglichkeiten, deffekte Einzelkomponenten auszutauschen. Was machst Du aber beim Amiga, wenn LoadWB zerschossen ist oder die gadtools.library einen Virus enthält - und Du keine Ahnung von Shell-Bedienung hast? Haben die neueren Amiga-Systeme eine "Repair-Funktion"? Wenn ja: Berücksichtigen die auch Hacks/Patches?
Wenn nein: Hier hat der Amiga doch erheblich Nachteile gegenüber den modernen Betriebssystemen, die für den Otto-Normal-Anwender alles über eine bequeme, einfache Oberfläche anbieten. Da steht dann "Repair" und gut ist.

Du darfst seit DOS-Zeiten auf Windows Systemdateien löschen - warum nicht? Wenn Du weißt, was Du tust, wie Du schreibst, ist das kein Problem. War es auch bei MAC nie. Ich weiß hier nicht, was Du meinst. Warum sollte der Normalanwender denn Systemdateien löschen wollen, wo ist der Nutzen? Sogar beim Linux-System bist Du völlig frei im Löschen.

Ich fragte ja konkret nach VORTEILEN des Amiga OS. Wo genau sind die Vorteile für den Anwender, für den Entwickler: Was genau kann er leichter, schneller, eleganter, müheloser mit Amiga OS machen als mit alternativen Systemen?

Ich erinnere mich da an das katastrophale Intuition: Jeder Thread seine eigene Welt, kein Multitasking bei IO innerhalb einer Instanz. Wenn man auf der Workbench die Ausgabe eines Intuition-Outputs anhält, kann Intution in dieser Instanz nichts mehr machen. Warum, wozu? Oder die unterschiedlichen Funktions-Designs der Libraries: gadtools ist völlig anders organisiert als graphics.library, intuition anders als dos und so weiter. Für den Entwickler war/ist(???) Amiga OS doch eine Hacker-Wüste. Erst mit Third-Party-Hacks wurde daraus eine "normale" Entwicklerumgebung (sei es MUI, von dem ich aus anderen Gründen nie etwas gehalten habe oder Hacks, die gadtools erweiterten). Warum gab es nie so etwas wie die MFC oder GTK oder sonstwas?
Wenn es das heute gibt: Ist es wirklich BESSER als auf den anderen Systemen, wie die Amiga-Fans hier immer behaupten? Die Aussage ist ja: Amiga OS ist BESSER als Mac OS X, Windows XP, Linux X11/KDE/Gnome. Das möchte ich endlich mal verstehen. Ich kenne nämlich nur (erhebliche) Nachteile des gesamten OS gegenüber anderen.

Und nochmal: Dabei zählt doch nicht, was man mit Third Party alles machen kann. Akzeptierte man Hacks/Patches als "Bestandteil des OS zum Vergleich" gäbe es zig Tausende von Erweiterungen für Win/Mac/Linux - wie wollte der Amiga mithalten? Es zählt also nur das, was das OS selber anbietet. Und wo sind da die Vorteile genau? Für wen?

Danke für eine seriöse Antwort. Als Entwickler habe ich immer Interesse daran, sinnvolle Plattformen zu unterstützen. Wir haben den Amiga aber verlassen, weil er keine sinnvolle Plattform mehr war, er war langsamer, unökonomischer (anwender- und entwicklerseitig!) und schlechter unterstützt, was fertige Applikationen anging. Bitte erklärt mir die Vorteile dieser Situation!

[ Dieser Beitrag wurde von mact am 15.06.2003 editiert. ]




@M_Ulbrich,
lies Dir das doch bitte noch mal durch, in dem Stil geht es doch die ganze Zeit weiter. Ich lese da nur:
AmigaOS=Schrott
alle Anderen=Viel Besser
Und die ganze Zeit schwebt darüber der erhobene Zeigefinger des Oberlehrers. Ich halte es durchaus für nachvollziehbar das dann **auch** Emotionen mit hochkommen (auch bei mir, ohne die hätte ich längst alle Amigas bei eBay verscheuert).
Ich hab nun so überhaupt keine Ahnung vom programmieren, kann deshalb auch nur sagen das das AmigaOS für mich intuitiv zu verstehen war und ich deshalb auch eine andere Beziehung zu meinen Amigas entwickelt habe als zu den 2 Heizlüftern die hier rumpusten. Ich vermute mal das es anderen ebenso geht. Und wo Gefühle ins Spiel kommen.......
Ich hab ARTAS übrigens damals für eine hochinterrassante Idee gehalten und hätte nichts dagegen gehabt wenns es Wirklichkeit geworden wäre.
Gruß
novamann

--
Höher - Weiter - AUAH!!!

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17.06.2003, 22:58 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
@mact

Was die "third Party software" angeht:

Was willst Du von einem OS erwarten, das seit 3.1 (wann kam das nochmal raus?) kaum nennenswerte Sprünge gemacht hat?
O.K. Neues Filesystem für größere Festplatten, neues Icon System und diverse Tools...

Da sollte mal doch Sachen wie MUI, AHI, Cybergraphx, StormMesa und Co nicht außen vor lassen. Der Amiga ist eben ein System, das von der Kreativität seiner User lebt. Und das ist der viel beschworene "Spirit".

Das heutzutage bei modernen Betriebssystemen auch Sachen mitgeliefert werden, die eigentlich nicht integrale Bestandteile des Betriebssystems sind (z.B. Software für Video/Sound Bearbeitug wie bei MacOS oder eben auch ein Pdf-Viewer) ist klar.

Mich persönlich stört es nicht, wenn ich solche Sachen seperat als Shareware/Freeware installieren muß.

Diese 3rd Party Software nicht gelten zu lassen, finde ich IMHO schon etwas unfair.

Der eigentliche Knackpunkt ist für mich die fehlende neue, schnelle Hardware.

Ansonsten fehlt mir persönlich auf meinem Amiga eigentlich nichts, was ich für dessen Einsatz im Rahmen meines Informatik-Studiums brauche: Diverse Compiler (C, C++, Ada95), Interpreter (Scheme, Prolog), Web-Browser, Pdf-Viewer, TeX, LaTeX, Formeleditor, diverse Mathe-Tools, Text-Editoren, Schaltkreis-Simulatoren, Gnuplot und all die anderen GNU-Tools...

Für den Otto-Normal User siehts da natürlich etwas düsterer aus...
z.B. kaum Games, unvollständige Web-Browser etc. Treibersoftware für Scanner/Drucker/Digicams meist nur als komerzielle Lösung.
In dem Punkt muß ich Dir leider Recht geben: Da bieten andere Betriebssysteme mehr.




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18.06.2003, 00:09 Uhr

M_Ulbrich
Posts: 57
Nutzer
[quote]
Original von novamann:
Zitat:
Original von mact:

Ich fragte ja konkret nach VORTEILEN des Amiga OS. Wo genau sind die Vorteile für den Anwender, für den Entwickler: Was genau kann er leichter, schneller, eleganter, müheloser mit Amiga OS machen als mit alternativen Systemen?

[...]
Wenn es das heute gibt: Ist es wirklich BESSER als auf den anderen Systemen, wie die Amiga-Fans hier immer behaupten? Die Aussage ist ja: Amiga OS ist BESSER als Mac OS X, Windows XP, Linux X11/KDE/Gnome. Das möchte ich endlich mal verstehen. Ich kenne nämlich nur (erhebliche) Nachteile des gesamten OS gegenüber anderen.

Und nochmal: Dabei zählt doch nicht, was man mit Third Party alles machen kann. Akzeptierte man Hacks/Patches als "Bestandteil des OS zum Vergleich" gäbe es zig Tausende von Erweiterungen für Win/Mac/Linux - wie wollte der Amiga mithalten? Es zählt also nur das, was das OS selber anbietet. Und wo sind da die Vorteile genau? Für wen?

Danke für eine seriöse Antwort. Als Entwickler habe ich immer Interesse daran, sinnvolle Plattformen zu unterstützen. Wir haben den Amiga aber verlassen, weil er keine sinnvolle Plattform mehr war, er war langsamer, unökonomischer (anwender- und entwicklerseitig!) und schlechter unterstützt, was fertige Applikationen anging. Bitte erklärt mir die Vorteile dieser Situation!

[ Dieser Beitrag wurde von mact am 15.06.2003 editiert. ]




@M_Ulbrich,
lies Dir das doch bitte noch mal durch, in dem Stil geht es doch die ganze Zeit weiter. Ich lese da nur:
AmigaOS=Schrott

Ich nicht. ich lese da zuerst die auch Anfangs von Marc gestellte Frage, was am AmigaOS HEUTE besser ist als an anderes OS.
Das erwartet konkrete Antworten und Vergleiche.
Referenz ist da eben WindowsXP, MacOS-X, Linux v?.?.
Ein Vergleich mit MS-DOS, Win95 usw. ist auch für mich uninteressant,
das ist seit 5 oder mehr Jahren Vergangenheit.
Emotionale Gründe "mir gefällt mein Amiga mit AmigaOS besser" sind da
auch nur bedingt relevant, Amiga als Hobby und "Spaß an der Freunde"
sind ein persöhnliches Kriterium, über das man nicht diskutieren braucht.
Jemand, der seine alte "Ente" oder den Käfer pflegt und benutzt, hat da keine anderen Motive.
Nur: es wird daraus kein Markt wachsen, keine Industrie entstehen, die mehr als eine kleine Nische bevölkert. Mit allen dazu gehörenden "Nebenwirkungen wie höhere Preise, umständlichere Beschaffbarkeit, Einschränkungen usw.
Damit mag ein Amiga-Hobby-User leben können und wollen.

Computer sind längst Alltagsgegenstände geworden. Sie sind zumindest aus den Kinderschuhen rausgewachsen. Autos übrigens auch, dort hat wohl kaum noch jemand den Werkzeugkasten, Ersatzkerzen, Keilriemen usw. im Kofferraum. War aber früher selbstverständlich...
Meine Bekanntschaft mit Computern war ein zusammengelöteter 8-Bitter mit selbgeschriebenem "OS" Übersetzt mit der Befehlsliste und eingetippt im Hex-Code. Hat Spaß gemacht, möchte ich nicht missen, diese Erfahrung. Der 64er hatte an Modulen wohl alles, was irgendwie zusammenzulöten ging, der A2000 schon etwas weniger.
Dez. 1992 der 4000er, natürlich mit 040er und 8MB Fastram.
Grafikkarte zur Messe 1994, CD-LW, VLab. Video und Audio (für meinen Hausgebrauch!) war schon immer mein Interessengebiet, der 64er hatte schon einen 2Bit-Sampler, einen Standbild-Videograbber mit 4 Graustufen).
Mit dem Amiga fing das alles an, real nutzbar zu werden. Ich konnte mit meinem Amiga Bilder aus Fernsehsendungen ausdrucken wow... ;-)
Audio kam dazu, 060er, Toccata, große Platte, Brenner.
Endlich meine alten Tapes samplen (ich bin nunmal schon ein wenig älter und meine Jugenderinnerungen sind im Orginal leider meist nicht mehr zu bekommen, höchstens auf Schallplatten-Flohmärkten der 60er).
VLab-Motion rein, besserer Camcorder, Ärger mit den lahmen Zorro-Raten...).
PC war immer daneben, nie das neueste, nur irgendwas. Trotzdem konnte schon 1994 ein (damals schon veralteter) 386DX40 ein 40MB Sample besser und schneller verarbeiten als mein Amiga (CoolEdit v1.0).
Die PPC-Karte (und SamplitudeOpus) hat das etwas relativiert, ich hätte dafür auch den PC aufrüsten können, Amiga war mir aber lieber und AmigaOS nicht schlechter als W95.
Irgendwann da ging der Ärger dann aber los.
ISDN, ISDN-Karte für fast 400DM gekauft, Internet erste Zugänge noch mit X75 zum Glück. Dann stellten so ziemlich alle Provider auf SyncPPP und schalteten den alten Kram ab.
Toll. Die Amiga-Entwickler haben sich um ungelegte Eier gezankt,
nur der Zufall verhalf mir noch zu einem fossil.device, daß eine SyncPPP-Konvertierung machte.
OS3.5 kam und nichts wurde besser.
MiamiDelux hatte ich zum Glück schon vorher registriert, bevor sich Holger wegen dem Gezanke um die Demo-Version endgültig zurückzog.
Das ganze Aminet voll Klimbim aber ein PPPoE-Device, daß mit allen Netzwerkkarten und allen aktuellen Varianten von (T-)DSL läuft, gibt es bis heute nicht!
Den Kram hat WinXP dabei. Internet ist heutzutage auch Exotenhobby mehr, es ist alltagstauglich geworden und somit haben die Voraussetzungen eben beim OS dabei zu sein. Es würde ja heute auch keienr mehr ein OS anbieten, wo Festplatten erst durch Zukäufe unterstützt werden...
PDF wurde irgendwo erwähnt. APDF war der erste und einzige Anzeiger, der diesen Namen überhaupt verdient hat. Den Bug, den ich gleich am Anfang fand, hat übrigens bis heute keiner behoben (er tritt sehr selten auf, führt aber zum kompletten Hängenbleiben). Die Mail mit der Bestätigung dieses Bugs, der Ursache und der Zusage, daß es in der nächsten Version behoben wird, habe ich noch.
Nur die nächste Version kam nie.
Am Rande: der (damals schon alte! Adobe-Reader unter MacOS 7.6 auf Shapi (also 68k auf der gleichen Hardware) war ca. doppelt so schnell wie die PPC-Version von APDF.

Könnte ich endlos fortsetzen, wird mir aber zu spät jetzt...

alle Anderen=Viel Besser

"Besser" hängt von den Ansprüchen ab.
Besser bei Windows: durchgängiges Copy&Past (ob AOS4 das jetzt vielleicht endlich bekommt?).
Kontextmenüs (MagicMenü ersetzt diese nur teilweise, DOpus bot
einen Ansatz, war aber zu OS 3.9 nicht mehr sonderlich kompatibel).

Besser bei AmigaOS: local (wenn es denn nur alle Programmierer konsequent eingesetzt hätten).
Nutzung logischer Volumenamen in Verbindung mit Assings (wurde angesprochen, komischerweise scheint auch kaum ein Amiga-User zu wissen, was er da für einen Schatz hat!).
Beispiel dafür? Meine MP3-Datenbank mit MaxonTwist. Ich kann die
MP3s (ca 10 CDs) mit einem kleinen Script komplett von CD einbinden, falls der Ordner nicht auf der Platte liegt. Ich bekomme vom System die eindeutige Aufforderung den Datenträger "MP3_1" einzulegen.
Windows schaut mich da nur dumm an, der absolute Pfad in der Datenbank auf E:\MP3\... läßt sich nicht mit einem Handgriff umbiegen.
Könnte ich für beide Seiten fortsetzen, gewinnen würde aber am Ende Windows (hier W2000).

Und die ganze Zeit schwebt darüber der erhobene Zeigefinger des Oberlehrers. Ich halte es durchaus für nachvollziehbar das dann **auch** Emotionen mit hochkommen (auch bei mir, ohne die hätte ich längst alle Amigas bei eBay verscheuert).

Ich habe auf Marc's Frage (fast) keine konkreten Argumente gelesen...
Ich kann also schon verstehen, daß er provoziert.

Ich hab nun so überhaupt keine Ahnung vom programmieren, kann deshalb auch nur sagen das das AmigaOS für mich intuitiv zu verstehen war und ich deshalb auch eine andere Beziehung zu meinen Amigas entwickelt habe als zu den 2 Heizlüftern die hier rumpusten. Ich vermute mal das es anderen ebenso geht. Und wo Gefühle ins Spiel kommen.......
Gegen die Beziehung zum Amiga habe ich nichts, Amithlon lebt hier auch noch und wird es auch weiterhin.
Vergiß nicht, daß Du (auch ich und etliche andere) ein paar Jahre Zeit hatten, AmigaOS in- und auswendig kennenzulernen.
Ich kann es aber einfach nicht als Vorteil ansehen, wenn dieser Zeitraum, der ja letztlich mit Entwicklungsstillstand und fehlende Erneuerungen in Hard- und Software "erkauft" wurde, zum Vorteil des Amiga(OS) erklärt wird.

Ich hab ARTAS übrigens damals für eine hochinterrassante Idee gehalten und hätte nichts dagegen gehabt wenns es Wirklichkeit geworden wäre.

Damals. Ja, Du sagst es. Die Entwicklung ist auch woanders nicht stehengeblieben.

Gruß aus Berlin
Michael



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18.06.2003, 01:20 Uhr

Gonozal
Posts: 778
Nutzer
Hi Leute,

@ Michael:

Du bringst es auf den Punkt. Gesamt gesehen hat AmigaOS 3.x keine Chance gegen modernere OSes wie z.B. Win2000.

Das Problem, welches ich mit macts Argumentation habe ist, daß er
1) keinen EINZIGEN Vorteil des AmigaOS anerkennt. Ich nenne da nur die Partitionsverwaltung, und
2) er in der Tat Äpfel mit Birnen vergleicht, indem er OSes von 2003 mit einem von 1994 vergleicht und gleichzeitig von "3rd Party" Hacks und Patches nichts wissen will.

Nimms mir nicht übel, aber das regt mich einfach auf! Das sind immerhin 9 Jahre (geringfügiger, aber trotzdem existenter) Entwicklung auch beim Amiga.

Als denn,
bleibt cool.

Ciao,
Gonozal.
--
Grüsse aus Detroit.

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18.06.2003, 10:20 Uhr

novamann
Posts: 870
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Hallo,
für mich macht der Ton die Musik, wenn jemand so arrogant und überheblich schreibt braucht er sich nicht zu wundern wenn er angegriffen wird.
Wenn ich eine seriöse Antwort auf etwas erwarte stelle ich meine Fragen auch dementsprechend. Ich frage mich wie MacT erwartet eine vernünftige Diskussion zu führen wenn er einfach nur nach folgendem Schema reagiert:
User1: am Amiga gefällt mir A, B und C.
MacT: das A können alle anderen besser B und C WinXP und MacOS, und dann am Ende hinzufügt:
Danke für eine seriöse Antwort. Als Entwickler habe ich immer Interesse daran, sinnvolle Plattformen zu unterstützen. Wir haben den Amiga aber verlassen, weil er keine sinnvolle Plattform mehr war, er war langsamer, unökonomischer (anwender- und entwicklerseitig!) und schlechter unterstützt, was fertige Applikationen anging. Bitte erklärt mir die Vorteile dieser Situation!
Das schlägt dem Fass doch die Krone mitten ins Gesicht. Als "seriöser" Entwickler der wissen will ob eine Entwicklung im Bereich einer Plattform aussicht auf Erfolg hat stoss ich doch meine potentielle Kundschaft nicht vor den Kopf.
Mal so als Beispiel:
Ich baue irgenwo eine Kleinkläranlage ein (das mach ich nämlich von berufswegen), der Nachbar des Bauherrn kommt zu mir und fragt danach was für ihn das Beste wäre (der geht noch mit der Zeitung unterm Arm in den Wald), dann sag ich auch nicht das er hinterm Mond lebt und mich nicht von der Seite anquatschen soll, sondern welche möglichkeiten er hat um diesen Zustand zu verbessern bzw eine Lösung speziell für ihn auszuarbeiten (da geht doch bei nir ein Licht an: potentieller Kunde). Selbst wenn ich im Moment kein Geschäft mit dem Mann mache wird er mich doch so in Erinnerung behalten wie ich nich ihm gegenüber verhalten habe. Ich mach vielleicht jetzt kein Geschäft, aber wer weiß was nächstes Jahr ist.
Diese Einstellung hat mich bis jetzt immer ganz gut fahren lassen.
Gruß
novamann
--
Höher - Weiter - AUAH!!!

Ps. Wie kann ein vernünftig denkender Mensch annehmen das an einem 10 Jahre alten OS + Hackerweiterung(OS 3.9) etwas besser ist als an einem oder mehreren Systemen (linux nehm ich hier mal raus) die mit erheblichen finanziellen Mitteln stetig weiter(entwickelt?)(verschlimmbessert?) werden?

[ Dieser Beitrag wurde von novamann am 18.06.2003 editiert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von novamann am 18.06.2003 editiert. ]

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18.06.2003, 11:01 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
Und noch was anderes:
Was soll diese Verehrungsorgie Marc hat damals dies und das?
Jeder muß sich doch wohl daran messen lassen was er ist und nicht was er irgendwann mal war.
Gruß
novamann
--
Höher - Weiter - AUAH!!!

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18.06.2003, 11:29 Uhr

novamann
Posts: 870
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So, jetzt noch einmal in Ruhe:

Was hat MacT hier erwartet:

Nichts!

Begründung:

Er ist als professioneller Entwickler auf einer anderen (oder mehreren) Plattformen tätig, kennt den Amiga auch noch aus eigener Erfahrung und ich vermute mal besser als das Gros (mich eingeschlossen) der hier Anwesenden. Er weiß selber das mit der Hardware des Amiga heutzutage kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist und das das OS sich auch nicht mehr seit seinem Abgang (war wohl so die Zeit um OS 3.5) großartig verändert hat. Es muß Ihm doch normalerweise klar sein das im professionellen Bereich hier nichts mehr zu holen ist.

Vorschlag:

Als ernzunehmender Entwickler nehme ich doch dann Kontakt zu den Entwicklern von OS4/Pegasos auf und schau mal nach was da abgeht.

Aber vielleicht frustiert es ihn ja immer noch das er damals mit ARTAS nicht angekommen ist. Keine Ahnung. Ich weiß jedenfalls immer noch nicht was er mit seiner "Diskussion" erreichen wollte. Ein 959er Porsche bleibt einem 356er halt immer technisch überlegen, da spielt dann nur noch der ideelle Wert eine Rolle.

Wie soll man Gefühle in eine technische Diskussion wertfrei einbringen?

Gruß
novamann
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18.06.2003, 11:31 Uhr

ArminHuebner
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@ novamann

> Jeder muß sich doch wohl daran messen lassen was er ist und nicht was er irgendwann mal war.

Ja, und wenn deine Aussage so stimmen sollte und man sie auf ein System wie Amiga überträgt,
dann steht 'der Amiga' aber leider schlecht da, oder?


[ Dieser Beitrag wurde von ArminHuebner am 18.06.2003 editiert. ]

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18.06.2003, 11:34 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von ArminHuebner:
@ Novaman

> Jeder muß sich doch wohl daran messen lassen was er ist und nicht was er irgendwann mal war.




?(
novamann
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18.06.2003, 11:54 Uhr

novamann
Posts: 870
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Zitat:
Original von ArminHuebner:
@ novamann

> Jeder muß sich doch wohl daran messen lassen was er ist und nicht was er irgendwann mal war.

Ja, und wenn deine Aussage so stimmen sollte und man sie auf ein System wie Amiga überträgt,
dann steht 'der Amiga' aber leider schlecht da, oder?


[ Dieser Beitrag wurde von ArminHuebner am 18.06.2003 editiert. ]



Stimmt, daß ist ja das Problem
Gruß
novamann
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18.06.2003, 11:57 Uhr

novamann
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@M_Ulbrich
ZITAT:
Gegen die Beziehung zum Amiga habe ich nichts, Amithlon lebt hier auch noch und wird es auch weiterhin.
Vergiß nicht, daß Du (auch ich und etliche andere) ein paar Jahre Zeit hatten, AmigaOS in- und auswendig kennenzulernen.
Ich kann es aber einfach nicht als Vorteil ansehen, wenn dieser Zeitraum, der ja letztlich mit Entwicklungsstillstand und fehlende Erneuerungen in Hard- und Software "erkauft" wurde, zum Vorteil des Amiga(OS) erklärt wird.
ZITAT ENDE

Selbstverständlich ist es Vorteil wenn sogar ein "Dummbatz" wie ich mit einem Betriebssystem wie Amiga OS zurechtkommt. Total übersichtlich. Hast Du Dich schon mal bei Linux zurechgefunden? Ich nicht. Bei XP? Ich nicht? Bei Windows 2000? und so weiter.

Meinen ersten Amiga hab ich damals "gekauft wie gesehen" von Privat ohne irgendwelchen Support und ohne das mir damals jemand dabei geholfen hat. Alles aufgebaut und angeschlossen, angeschaltet, hm ein Bild (DOS Bildschirm - Festplatte war formatiert), hab Disketten probiert und hab irgendwann eine Workbench 2 Diskette dringehabt. Von da an hats garnicht lang gedauert bis ich "ungefähr" wußte was ich gemacht hab.
Und das soll kein Vorteil sein?
Ich behaupte mal das jeder der ein bisschen Schmalz im Kopf hat auch heute noch auf diese Art mit einem Amiga klarkommen könnte.
Gruß
novamann
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18.06.2003, 13:13 Uhr

M_Ulbrich
Posts: 57
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Zitat:
Original von novamann:
@M_Ulbrich
ZITAT:
Gegen die Beziehung zum Amiga habe ich nichts, Amithlon lebt hier auch noch und wird es auch weiterhin.
Vergiß nicht, daß Du (auch ich und etliche andere) ein paar Jahre Zeit hatten, AmigaOS in- und auswendig kennenzulernen.
Ich kann es aber einfach nicht als Vorteil ansehen, wenn dieser Zeitraum, der ja letztlich mit Entwicklungsstillstand und fehlende Erneuerungen in Hard- und Software "erkauft" wurde, zum Vorteil des Amiga(OS) erklärt wird.
ZITAT ENDE

Selbstverständlich ist es Vorteil wenn sogar ein "Dummbatz" wie ich mit einem Betriebssystem wie Amiga OS zurechtkommt. Total übersichtlich. Hast Du Dich schon mal bei Linux zurechgefunden? Ich nicht. Bei XP? Ich nicht? Bei Windows 2000? und so weiter.

Was verstehst Du unter "zurechtgefunden"?
Zitat:
Meinen ersten Amiga hab ich damals "gekauft wie gesehen" von Privat ohne irgendwelchen Support und ohne das mir damals jemand dabei geholfen hat. Alles aufgebaut und angeschlossen, angeschaltet, hm ein Bild (DOS Bildschirm - Festplatte war formatiert), hab Disketten probiert und hab irgendwann eine Workbench 2 Diskette dringehabt. Von da an hats garnicht lang gedauert bis ich "ungefähr" wußte was ich gemacht hab.
Und das soll kein Vorteil sein?

Ich gebe Dir jetzt in der gleichen Situation (also ohne Vorkenntnisse) einen A1200 mit BlizzardPPC, Mediator, Voodo-Grafik, Soundkarte, Netzwerkkarte, CD-Laufwerk, 40GB-HD, 17"-Monitor in die Hand.
Das sollte so grob ein aktueller Amiga sein.
Dazu eben den Haufen Disketten (OS3.1) und CDs (OS3.9 und Treiber).

Wann merkst Du, das aus der Voodo ohne System garkein Bild rauskommt?
Wann kommst Du auf die Idee, den Fernseher ranzustecken?
Wann schätzt Du, hast Du bemerkt, daß OS3.1 keine 40GB verwalten kann?
Wann fällt Dir auf, daß OS 3.1 kein IDE-CD-Laufwerk ansprechen kann?
Wann hast Du also OS3.9 mit allen Treibern drauf und in Gang, ohne jemanden 10x um Hilfe gebeten zu haben?
Wann hat Dich (den Neu-User der Frust gepackt und Du fragst Dich das erstemal, wofür Du überhaupt soviel Geld ausgegeben hast?

Das wäre heute die Realität!
Bisher konnte ich noch nirgends lesen, daß Pegasos/MOS oder AmigaOne/OS4 das wirklich grundlegend ändert.

Ich setze dabei voraus, daß im System wirklich nur Komponenten eingesetzt werden, für es auch Treiber usw. gibt.

Ich nehme dagegen jetzt einen PC mit Standard-Komponenten (also nicht gerade Karten, die erst 2 Wochen auf dem Markt sind) und lege die WinXP-CD ein. Nach ca. 30min und ein paarmal "ja" (oder auch "nein" ;) ) sagen habe ich ein komplett lauffähiges System incl. Grafik, Sound, Netzwerk usw.
Gleiches gilt für Linux (Suse 8.2 oder zum Test einfach von der Knoppix-CD booten).

Das ist also der Maßstab, den man anlegen müßte. Pegasos/AmigaOne haben dabei noch den unschätzbaren Vorteil, daß man prinzipiell eben festlegen könnte, welche Hardware unterstützt wird. Der Versuch, alles mögliche in Gang zu bekommen, wird im gleichen Chaos enden, wie bei den existierenden Amigas, weil die Recourcen nicht da sind, die Hersteller von Grafik-/Sound-xyz-Karten kein Interesse an diesem Minimarkt haben.

Die User wünschen alles mögliche, es werden Versprechungen für alles mögliche gemacht, vieles davon finde ich einfach unrealistisch, sorry.
Was soll die Entwicklung von Spezialtreibern für z.B. eine Radeon xyz? Bis das System raus ist, bis die Treiber laufen, bis es Software dafür gibt, die diese Funktionen wirklich braucht, spricht kein Mensch mehr von diesen Karten und der Ärger geht von vorn los.
Beispiel? Amiga-PCI und Voodoo-Karten.

Zitat:
Ich behaupte mal das jeder der ein bisschen Schmalz im Kopf hat auch heute noch auf diese Art mit einem Amiga klarkommen könnte.
Ich bin auf Deine Antwort gespannt.
Zitat:
Gruß
novamann
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Gruß aus Berlin
Michael



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18.06.2003, 13:54 Uhr

alexw
Posts: 137
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Zitat:
Original von M_Ulbrich:
Wann merkst Du, das aus der Voodo ohne System garkein Bild rauskommt?
Wann kommst Du auf die Idee, den Fernseher ranzustecken?
Wann schätzt Du, hast Du bemerkt, daß OS3.1 keine 40GB verwalten kann?
Wann fällt Dir auf, daß OS 3.1 kein IDE-CD-Laufwerk ansprechen kann?
Wann hast Du also OS3.9 mit allen Treibern drauf und in Gang, ohne jemanden 10x um Hilfe gebeten zu haben?
Wann hat Dich (den Neu-User der Frust gepackt und Du fragst Dich das erstemal, wofür Du überhaupt soviel Geld ausgegeben hast?

Das wäre heute die Realität!
Bisher konnte ich noch nirgends lesen, daß Pegasos/MOS oder AmigaOne/OS4 das wirklich grundlegend ändert.

Ich glaube, gelesen zu haben, dass zumindest der AOne von CD booten kann. Außerdem benötigt OS4 kein AGA oder OS3.1 mehr. Daher sollten sich zumindest deine ersten 4 Punkte ändern.
Bei Peg/MOS wird's wohl genau so sein.

Alex.

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