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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > MIDI auf dem AMIGA - was braucht man? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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28.11.2003, 15:14 Uhr

Micha1701
Posts: 938
Nutzer
Hi!

Ein Kumpel von, der noch nie was mit dem AMIGA zu tun hatte und viel mit Musik macht, hat sich überlegt, ob er sich nicht einen AMIGA zulegen sollte, um MIDI Daten von seinem Syntheziser aufzunehmen. Er hat gehört bzw. stellt sich vor, das der AMIGA im Gegensatz zu seinen bisherigen PCs keine Latenzzeiten bei der Aufnahme der MIDI Daten hätte. Da ich der einzige AMIGA User bin, den er kennt, hat er mich mal gefragt, was man da so braucht und was der Spaß kosten würde.

Nun, ich hab von MIDI keine Ahnung und deswegen wollt ich mal von Euch wissen, was man da so braucht MIDI Daten aufzunehmen und dann zum PC zu transferieren.

Ich dachte da an einen kleinen standart 1200er mit Octamed Soundstudio V1 (hab ich hier rumliegen) und ner MIDI Schnittstelle. dazu noch eine kleine Festplatte und der Datentransfer einfach übers Diskettenlaufwerk.

Geht das so? Und gibts da tatsächlich keine Latenzzeiten?

--
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28.11.2003, 16:00 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

tja, was soll ich da sagen ?

Es geht mit dem Amiga. Du brauchst eigentlich nur 'ne schnelle CPU
(mindestens 040/40) und eine MIDI-Interface.
Als Software wären da z.B. Camouflage, Bars 'n' Pipes und ähnliche.
Wie gesagt, es funktioniert, ist aber nicht besonders prickelnd...

Und jetzt kommen die Nachteile:
Nur für MIDI-Daten ist der AMiga flott genug, kein Problem.
Wer aber ernsthaft Musik macht, wird irgendwann auf den Trichter
kommenm, daß er ja auch Audiotracks einbinden kann/will und da
hört's beim Amiga denn doch auf.
Zwar kann Camouflage Audiotracks bearbeiten, das klappt aber nur
relativ halbherzig. Keine Effekte, keine Korrekturmöglichkeiten, nix.

Also wer ernsthaft Musik machen will, dem sei der PC oder MAC
allerwärmstens ans Herz gelegt.

Außerdem gibt's da (selbst auf dem Freeware-Sektoir) massig an
Software, die einfach 1a läuft.

Ciao,

Falcon.
--
Che-Hoa Yuin sagt:
Der Amiga kann alles, was man zum Arbeiten braucht...
... was er nicht kann, braucht man auch nicht !!!!!!!

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28.11.2003, 17:59 Uhr

Micha1701
Posts: 938
Nutzer
Hi!

Für alles andere hat er wohl Equipment. Es geht ihm nur um die MIDI Daten. Er meint um keine Latenzzeiten zu haben, bräuchte er ne ziemlich teure Soundkarte für seinen PC.

Wenn ein kleiner, unbeschleunigter AMIGA das aber auch so kann, dann würde er sich dafür einen zulegen.

Du meinst aber man bräuchte da schon nen 040/40 für?
--
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28.11.2003, 19:12 Uhr

Valwit
Posts: 750
Nutzer
was er brucht ist:
ein midi adapter für ser: (kann man selbst bauen wenn man keinen kaufen kann)
software (aminet abgrasen). Die amiga hardware richtet sich nach dem was die software braucht.

Übrigens: für atari und pc wird er bessere und mehr software finden, und ob ein amiga mit midi mehr schaft als z.B. eine sb live! karte ist auch einer überlegung wert.
--
Viele Grüsse
Valwit
:bounce:

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28.11.2003, 19:26 Uhr

Oehmmes
Posts: 247
Nutzer
Ich habe mir damals ne Midi Schnittstelle für meinen A500 zugelegt,läuft die auch am A1200 ?! Das Teil ist von Hagenau Computer und heißt "DeLuxeProfiMidi"....bei A500/A2000 ist ein Haken. ?(
--
Schaut doch mal rein...

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29.11.2003, 02:22 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi nochmal,

also es laufen ALLE Interfaces an ALLEN Amigas, vorausgesetzt sie
werden am internen seriellen Port angeklemmt.

Was die Latenzzeiten angeht, kommt selnst ein 60'er (50 MHz)
nicht annäherend an die Zeiten von den preiswertesten PC-Karten.
Das habe ich selber ausprobiert.
Wenn man dann noch zig Spuren bearbeitet... na ja...

Ich will ja hier wirklich kein Gift versprühen, der Amiga
ist und bleibe mein Lieblingscomputer. Aber Musik mache ich
nur noch auf'm PC, alleine schon wegen der massigen und sehr
leistungsfähigen Software.

Ciao,

Falcon.
--
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29.11.2003, 12:42 Uhr

DaxB
Posts: 1412
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Am liebsten auf dem MAC oder Atari, oder eben Amiga. Aber nicht auf dem PC. GehirnreinwaschenjetztFalcon. PC kann ja alles besser. Und nicht vergessen... heute Star Trek gucken :D

Mahlzeit

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29.11.2003, 15:26 Uhr

Valwit
Posts: 750
Nutzer
Zitat:
heute Star Trek gucken :D

star trek guckt man mittwoch nachts, wenn die neuste enterprise-folge gezogen ist :D


--
Viele Grüsse
Valwit
:bounce:

[ Dieser Beitrag wurde von Valwit am 29.11.2003 editiert. ]

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29.11.2003, 16:59 Uhr

Eule
Posts: 1607
Nutzer
@Falcon

Die Latenzzeit dürfte doch eigentlich nur was bei Echtzeit
Programmierung ausmachen ?

Und mal ehrlich, die früheren Midi Geräte waren bequem mit dem C64
anzusteuern. Also ohne zusätzlichge Soundspuren vom Computer sollte
der A1200 doch ausreichen.

Wenn ich bedenke wie mache Musiker noch vor ein paar Jahren auf den
Atari schwörten.

cu ShakeHead

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30.11.2003, 10:19 Uhr

gunatm
Posts: 1418
Nutzer
Mit einem Atari (ST(e)) und reinem 68000er und einer Software wie z.B. Cubase sollte er gut bedient sein. Die Latenzzeiten sind gut, und die Software aus. Auf dem Amiga gibt es ja Bars?n Pipes, was auch schon auf einem 68000er laufen sollte. Warum es hier unbedingt 040/060er-Prozzis sein sollen, kann ich nicht nachvollziehen.
--
http://www.webwood.de - offizieller winuae mirror // A2000/060-User mit Hang zum A1200 ;-)

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30.11.2003, 20:41 Uhr

Micha1701
Posts: 938
Nutzer
Hi!

Wie gesagt geht es hier hauptsächlich um die Latenzzeiten. Und es geht ihm auch nur um die gedrückte Taste an seinem Syntheziser und die Anschlagstärke. Wenn ich mich nicht irre ist eine MIDI Message nur wenige Bytes groß. Das kann doch kaum Latenzzeiten auf nem 60EC020/14 mit 2 MB Chip RAM erzeugen oder?


--
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30.11.2003, 21:27 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

so jetzt mal für alle (von wegen GEHIRNREINWASCHENFALCON...) was
zu den Latemnzzeiten.

Damit ist die Zeit gemeint, die DER RECHNER zum Verarbeiten
des Signals (ob MIDI oder Audio ist dabei egal) benötigt.
Ich drücke eine Taste am Synthi und erstmal fängt dieser dann
das großr Rechnen an (Tastennr., Velocity, etc.). Der schickt das
Signal denn zum Rechner (egal welches System) und JETZT (!)
beginnt die Latenzzeit zu zählen.
Der Rechner muß nun schauen, was kömmt denn da...
was Muß ich damit machen... Aha, MIDI... Welche Tastennr. ?...
Welcher Ton ist das ?... Wie war noch das Velocity ?... War
da nicht noch'n PitchBender oder ein anderer Controller mit
dabei ?... u.s.w... u.s.w...
Nun muß der Rechner die Daten einmal aufzeichnen und dann ggf.
auch noch so schnell wie möglich (evtl. kommen da noch diverse
MIDI-Filter...) wieder seriell ausgeben, damit andere Geräte
noch vom Timing her mitkommen.
Nebenbei komman da ja inzwischen auch schon wieder neue Daten...

Mit 'm 68000'er schafft das ein Atari noch ordentlich,
weile die diversen Sequencer das Betriebssystem komplett
umgehen. Cubase z.B. ist nicht ein Sequencer-Programm, sondern
ein vollwertiges Musik- und MIDI Betriebssystem.
Notator und Creator ebenso. Die sind NUR DARAUF programmiert.
Deswegen kann der ST das vom Timing her nahezu perfekt.

Ob das der Amiga kann, lasse ich mal dahingestellt, das weiß
ich nicht.

Ich hab's mit Camouflage versucht und festgestellt, daß
ernsthaftes Arbeiten (mit 4 Synthis und 2 Samplern) einfach nicht
geht.
Das hängt nicht mal von den benutzten MIDI-Tracks ab. Selbst den
1. Track kann ich schon nicht ordentlich aufnehmen, weil das
Metronom nicht im Takt bleibt - egal ob Amiga Sound oder
MIDI-Click.

Gut, man kann sich dran gewöhnen und damit versuchen klar zu kommen.
Aber ist's das wirklich ?
Besonders, wenn man (semi-) professionell musizieren will ?

Ganz schlimm ist das Timing (unter Camouflage !), wenn man per
MIDI ein Audiosample im Rechner 'spielt'. Das ist selbst für 'nen
60'er stark an der Grenze des machbaren.
Ich hab's lang genug ausprobiert und (für mich jedenfalls)
festgestellt, daß es auf anderen Plattformen eben besser geht.

Ich hab'nicht umsonst noch 'nen uralten Mega-ST II hier stehen...

Soviel zu Latenzzeiten.

Ciao,

Falcon.
--
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30.11.2003, 23:18 Uhr

Neppomuk
Posts: 419
Nutzer
Ich will mich hier nicht reinhängen, kenn mich mit MIDI nicht aus, allerdings hab ich jetzt ne Frage. Wie sieht es denn mit Bars n' Pipes aus? Wird doch immer gross gelobt?

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01.12.2003, 10:57 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

die MIDI-Software für den Amiga ist im Grunde nicht die übelste,
läßt aber hier und da immer Wünsche offen.
Bars 'n' Pipes kenne ich persönlich nur in einer uralten Version.
Die neueren hab' ich nicht mehr gesaugt.

Es kommt halt immer drauf an, wie 'amtlich' man Musik machen
will und was man für Wünsche im Bezug auf Komfort, etc. hat.

Auch ist z.B. Cubase für den Atari längst ein Urgestein und an
Funktionen und Komfort längst durch andere Programme (meist
aus der PC- oder MAC-Ecke) abgelöst worden.

Ciao,

Falcon.
--
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07.12.2003, 13:24 Uhr

Psycho
Posts: 78
Nutzer
Hi Micha

Allso ich mache Musik mit MIDI nun am Amiga schon eine ganze weile, und verfüge über viele Synthies von BJ 1983 bis Heute, 5 Stück um genau zu sein plus einen Sampler die auch alle angesprochen werden im vollsten umfang
Ich habe keine Probleme mit Latenzzeiten hier, ich lasse beispiels weise meine Drummachine Synchron zu B&P laufen und er zeichnet genau exakt im Sequencer auf was die Drummachine in 16 Kanal so ausspukt. Quasi Noten und Controler Daten eins zu eins und das mit 32 Kanal Polyphonie Maximal.. no problem.
Die exakte Wiedergabe ist an einem Amiga auch kein Problem... selbst an einem A500 bekommste noch superexakt 16 Kanal MIDI Output hinn oder Input zum aufzeichnen, von der HArdware seite kein problem, ging in den 80ern und geht auch noch heute gut. Aber ich fürchte für Programme wie Bars&Pipes oder Camouflage müßtest du schon einen 030er haben weil diese Programme ziemlich Grafik LAstig sind und unter AGA bissl lahm sonst.. was aber nur aufwirkungen auf das Arbeiten hat, nicht aber an der Tatsache das die MIDI Daten immernoch genau rüberkommen wo sie hinnsollen.
Falcon sagte das er Probleme hatte unter Camouflage mit der Synchro zum Metronom.. das stimmt sogar, aber das liegt daran das das MEtronom nicht zeitgenau läuft ;) ) Ich habe Camouflage auch getestet. es benutzt für MIDI Transfer das Tool CamD genauso wie in B&P und ich habe keine probleme ansonsten.. beide Sequencer nehmen exakt die Daten auf. Beide Sequencer sind Freeware, aber ich kann nur B&P empfehlen. Für mich hat B&P ein überschaubareres Konzept, und halt auch nützliche Tools in massen die das leben leichter machen.
Allso besorge dir ein MIDI Interface und teste mit deinem Kumpel das ganze mal, er soll dir 10 Euro für ein Interface geben und gut ist.

Achja... habe in meiner Scene Music Crew Leute die schon vor Jahren mittels A1200/30, Soundkarte, Octamed Soundstudio, und MIDI ganze Alben auf dem Amiga produziert haben, und die schwören heute noch auf die Kombination.

Aber wie gesagt, ich habe auch keine probleme.. weder beim Aufzeichnen von MIDI Daten oder bei der wiedergabe mit 48 Kanal. Einziger Knackpunkt ist, du hasst am Amiga leider keine Plugins um Syntheziser SOunds zu Dumpen oder zu Archivieren.... wobei sich aber eventuell bald was tun wird.. zumindestens was das Yamaha XG System angeht... aber mal sehen :o))



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07.12.2003, 23:10 Uhr

Eule
Posts: 1607
Nutzer
@Psycho

Ich hab mir gedacht dass B&P auf dem Amiga ordentliche Leistung
bringen müsste.

@Falcon

Wenn die Atari Programme ein eigenes Midi System haben, dann müssen
die Amiga Programme so was auch haben. IMR stellt der Amiga nur eine
serielle Schnittstelle zur Verfügung die die richtige Baudrate kann.
Ob man das seriell.device dazu benutzt oder doch lieber einen eigenen
Treiber schreibt, sollten die Programmierer IMHO schon vor Jahren führ
ihre Software geklärt haben.

Ob der Amiga bei neueren Features noch so richtig mithalten kann ? Wer
weiss. Aber wer mit Midi einsteigen will, einen Amiga hat, weiß wo er
einen Midi Adapter und die Software herbekommt, ja der sollte es IMHO
mit dem Amiga probieren.

cu Eule

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08.12.2003, 00:06 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

ich hab' ja nicht gesagt, daß der Amiga das nicht kann.
Nur einmal ist (semi-) professionelle Software auf dem Atari
von Anfang an 'zu Hause', da er halt die MIDI-Ports hardwareseitig
schon mitbringt. Das ist der Hauptgrund, weshalb es (im
Verhältnis) massign Atari-Soft aber nur 'ne hand voll Amiga-Soft
gab und gibt.

Wie gesagt, ein DICKES LOB an alle Amiga-Programmierer, die
auf einem 'Nischenrechner' eine 'Nischensoftware' programmieren
UND up-to-date halten.

Nur musiktechnisch darf man halt nicht das grpße Wunder
erwarten. Sobald z.B. (ich weiß, das steht im 1. Posting
nicht drin) Audiodaten mit verarbeitet werden sollen, ist auf dem
Amiga sehr, sehr schnell das Ende der Fahnenstange erreicht.

Samplitude-Opus kann zwar 'n Haufen Audiotracks, dafür ist's
aber leider kein MIDI-Programm.
Camouflage ist der einzige (oder irre ich da ?) MIDI-Sequencer
mit Audio-Unterstützung, ist aber sehr gewöhnungsbedürftig.

Für REINE MIDI-Daten ist auch 'n 500'er mit 'ner kleinen TK
noch gut geeignet - wohlgemerkt NUR (!) für MIDI-Daten.

Ich bin gerade dabei, mein komplettes Soundequipment auf den
(jaja...) PC umzustellen. Sampler, einige Keyboards, etc. habe ich
verkauft - das macht der PC (in Echtzeit !).
Ob da nun ein echter (z.B.) DX-7, Korg M1, JD-800 oder was auch immer
steht oder ob man da ein 'Plugin' hört, wer merkt das nachher im
fertigen Stück ?

Außerdem wird alles (nach meiner Meinung) überschaubarer, wenn
man ein PC mit 2 Monitoren und einem Master-Keyboard hat.
Ob ich nun an 'nem Synthi oder Sampler 'ins Menü gehe' und am
Sound schraube oder ob ich das an einem Regler auf dem Monitor
oder am Keyboard mache, woist der Unterschied ?
Hören tut man das nachher nicht.

Außerdem ist es für eine '1-Mann-Band' leichter, den Sequencer
spielen zu lassen und z.B. einen Gitarren-Track live dazu
aufzuzeichnen. Ebenso mit Gesang, Vocals, etc.

Aber ich schweife ab...

Ciao,

Falcon.
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08.12.2003, 15:36 Uhr

Himer
Posts: 75
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Also

aus langer Erfahrung kann ich mich den Vorredner teilweise anschliessen.
Wenn man eine günstige Lösung für reines Midi-Sequenzing sucht ist wohl ein AtariST mit Cubase schon eher die richtige Wahl.
Sollte es aber unbedingt ein Amiga sein, sollte es mal schon mindestens ein 1200er sein. Dazu dann Octamed Soundstudio. Für Camouflage sollte man durchaus ne größere Kiste haben ( 40/50 etc. ) Die Leistung ist bei einem 60/50er mit MIDI & audiodaten nicht wirklich unbegrenzt und im vergleich zu Logic etc. ist die Leistungsvielfalt auch nicht so umwerfend.
Da ist echt die Frage, ob man sich nicht einen alten Apple PPC/G3 für ein-zwei hundert Euro zulegt.

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08.12.2003, 16:53 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

oder das...

Allerdings ist zur Not auch z.B. ein gebrauchter PC (ao um 1 GHz)
schon bestens für Logic und Konsorten geeignet.

Dürfte preislich in etwa glaich kommen, denke ich (?).

Ciao,

Falcon
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08.12.2003, 16:59 Uhr

DaxB
Posts: 1412
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Wenn schon Kompackt, dann alles in einem Programm. Also nigs Midi, sondern Tracker. :P So, wem hilft das jetzt ?! Auf jeden Fall nicht den letzten beiden Predigern. Thats all Folk.


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09.12.2003, 10:02 Uhr

Himer
Posts: 75
Nutzer
@ DaxB

ey maan, I'm not a preacher!! Habe mir selbst mit Protracker seinerzeit
lange durchgekiffte Nächte um die Ohren geschlagen und mit einem Kumpel
die schrägsten Loops und FX gebastelt. Aber das ist eine ganz eigene Art Musik zu machen. Beim Trackern ist es ja schon eher von Vorteil kein Keyboard etc. zu besitzen.

Greetings
Himer

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09.12.2003, 15:13 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

@ DaxB:

Also das muß jeder für sich selbst entscheiden, wie er arbeiten will
(und auch berrer kann).
Ich für meinen Teil bin mit MIDI-Sequencern 'aufgewachsen'.
Ich komme mit Trakcern absolut nicht zu Rande - zu kompliziert...

Gebt mir irgendein Sequencerproggi und werde in relativ (!) kurzer
Zeit das Teil zur Not auch ohne Dok zum laufen kriegen.

So geht halt jeder seinen Weg...

Ciao,

Falcon.
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14.12.2003, 03:17 Uhr

Psycho
Posts: 78
Nutzer
Nunja mal davon ab,
diese ganzen Softsynth Sachen sind ja OK. Ich habe mal FM7 gesehen, das hingegen kommt nie an einen richtigen FM Synthie dranne.. kannste knicken. Und ganz ohne Synthie gehts dann doch nicht um echten Klang zu erzeugen. Mal ein beispiel... echte Gittaren erzeugen Ober und untertöne die du nicht hören kannst.. nur spüren, eine Softsynth Gittare kann das nicht. Genauso ist das mit Synth Sounds eines echten Synthies. Im Studio spielt es keine Rolle, beim Aufzeichnen gehen diese Töne eh flöten.. aber auf der Bühne.. willste da nen Rechner mitschleppen um ein Orchester zu machen.. oder wie Kraftwerk neuerding für Elektro? Das hört sich ja grottenkacke an.. nene ohne mich... Softsynth für Kiddys und für Puristen halt was echtes.
Und ausserdem habe ich das immer wieder geprädigt.. Softsynth haben nur dazu gefürt das es mitlerweile eine SOund Inflation gibt.. sich niemand mehr von der Masse abhebt, da jeder die gleichen Bausteine hat. Und weil das so ist geht der Trend wieder zurück zu echten Synthies. Und zeitgenaues Notensetzen macht noch keine SOund aus, eher im gegenteil, Je natürlicher desto besser.

Und es wird auch bestimmt bald einen MIDI Nachfolger geben, alleine deswegen weil die leute wieder neue Synthies haben wollen die noch den richtigen punch haben wie die in den 80ern, zwecks Bühnen und Studio performance.

So... wieder wech bin.... ich bereue nix.. jedem das seine

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14.12.2003, 15:04 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Moin Psycho,

das mit den Softsynthis siehst Du von Deinem Standpunkt
aus schon richtig, aber sieh's mal so rum:

Ich spiele z.B. liebend gern mit den ureigenen Mellotron-Sounds.
Soll ich mir jetzt wagonweise Mellotrons ins Zimmer stellen,
nebst den ganzen Bandschleifen ?
Da nehm' ich 'nen Mellotron-Plusin für VST und ich schwöre Dir,
daß Du den Unterschied nicht bemerkst.

Mit Gitarren ist das schon was anderes.
Ich bin selbst Gitarrist (nicht professionell, kannsich aber
hören lassen...) und höre den Unterschied zwischen einer echten
Gitarre und einer gesampelten.
Aber ich habe jetzt das POrogramm Virtual Guitarist bekommen
und da hörst Du (ich schwöre !) ansolut keinen Unterschied zu
echten Gitarren.
Jeder einzelne Sound wurde von Profi-Gitarristen eingespielt und
bis auf's letzte Bit absolut sauber bearbeitet.

Angefangen vom Saitenschnarren bis zum ungenauen Timing kannst
Du dem Programm 'menschliche' Züge vordiktieren.
Absolut perfekt.

Such' mal mit Google danach und hör' Dir die Demos mal an...

Ciao,

Falcon.
--
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14.12.2003, 15:43 Uhr

Psycho
Posts: 78
Nutzer
@Falcon

Ich sagte ja, im Studio spielt es keine Rolle ob da nun ein echtes Instrument oder ein Softsynth benutzt wird da gewisse Töne eh flöten gehen bei der aufnahme die eigentlich die Vibration ausmachen. Vergleichst du dann eine Children of Bodom CD mit einem Softsynth Sample ist das eigentlich witzlos.
Du mußt davon ausgehen wie echt ein Softsynth auch auf normalen Live Events rüberkommen, und da wird es hapern. Ein Softsynth ist dadurch begrenzt das es Digital ist, ein echtes Analoges Instrument hat keine Begrenzung, und selbst Störfaktoren sind schon für den natürlichen klang entscheident die Digitale Softsynth nie haben werden.
Zudem... jeweiter du versuchst eine Ursprüngliche Wellenform in einen Rauen Digitalen Algorythmus zu pressen, desto weiter wirst du dich vom Ursprung entfernen, da nützt es auch nichts den Algorythmus so zu lenken das er Zeitweise Statt Perfekt halt mal daneben klingt.. denn alles ist Reproduzierbar.
Vergleiche es mal mit dem Wetter, das Wetter kann man Heute mit den Schnellsten Rechnern der Welt zu 95% Genau berechnen. Der Schnellste Schachcomputer schlägt den besten Menschen etc.. aber es gibt eine Sache die lässt sich niemals berechnen.. und das ist die Emotion des Menschen der das Instrument spielt, und dafür wird es niemals einen ersatz geben.
Ich habe nix gegen Softsynth, im Gegenteil.. bei manchen sachen sind sie OK wenn es darum geht unatürliche Sounds zu erschaffen die mit normalen Instrumenten nicht möglich währen. Aber natürliche Instrumente durch Softsynth zu ersetzen halte ich für nicht so gut, denn Klänge die so sauber sind ohne aussen einflüsse werden unerträglich für den Zuhörer auf dauer, es fehlt einfach der kick dabei wenn sich alles zusehr nach Perfektem Computer anhört.
naja und von ein Par Scener Kollegen ausm OSten.. name vieleicht bekannt.. ZZniCCrew habe ich mir sagen lassen das sie auf Renoise Schwören was die Vielfallt angeht etc.. aber sie beim Produzieren ihrer Gabba und Speedcore Tracks eigentlich die meiste Zeit lang damit beschäftigt sind Störgeräusche einzubauen damit es wieder einigermaßen gut klingt für die Richtung ;) ))
Man kann auch sagen.. Audiophilosophie ist mehr als nur ein Klirrfaktor von 0.00000002.. sollte man mal drüber nachdenken

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