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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > stirbt der amiga langsam aus? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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29.01.2004, 20:42 Uhr

ArminHuebner
Posts: 1349
Nutzer
@ Maja

> Ich definiere mich nicht über den Look meines Rechners.

Und das ist gut so und sollte auch anderen Anlass zum Überdenken geben!

>> Original von Crusader:
>> Es wäre wirklich schön wenn es eines Tages AmigaOS auch für x86 Systeme geben würde ,
>> ich wäre glücklich "mein" lieblings OS auf "Standard" Hardware nutzen zu können.

> Gibt es doch: WinUAE. Mittlerweile schon sehr ausgereift. Du könntest alle Amigas auf einem einzigen Rechner haben.
> Nur, dann müsstest du deine irrationale Angst vor Windows überwinden.

Es scheint äußerst schwer zu sein, jemanden überzeugen zu wollen, eine Amiga-Emulation unter Windows zu benutzen,
obwohl sie mit entsprechender PC-Hardware und bei richtiger Konfiguration mannigfach schneller abläuft.

Der 'PC', hier oftmals mit 'Windows' verwechselt oder mit 'Windoofs' bezeichnet, scheint leider immer noch das
Angriffsschild eingeschworener Amiga-User zu sein- warum auch immer!

--
Gruß, Armin.
--
'Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.'

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29.01.2004, 21:14 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von ArminHuebner:
Der 'PC', hier oftmals mit 'Windows' verwechselt oder mit 'Windoofs' bezeichnet, scheint leider immer noch das Angriffsschild eingeschworener Amiga-User zu sein- warum auch immer!


Da spielt viel Halbwissen eine Rolle. Wenn ich die Probleme anderer Anwender mit einer Plattform zum Qualitätsmerkmal dieser Plattform machen würde, Amiga würde da nicht gut abschneiden.

Ich bekomme einen Trabbi auch nicht von der Stelle bewegt. Hab ich schon probiert. Aber ist das deshalb ein schlechtes Auto? ;)

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29.01.2004, 21:42 Uhr

Vigo
Posts: 1254
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Der 'PC', hier oftmals mit 'Windows' verwechselt oder mit 'Windoofs' bezeichnet, scheint leider immer noch das
Angriffsschild eingeschworener Amiga-User zu sein- warum auch immer!

--
Gruß, Armin.
--
'Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.'


Naja, das andere Angriffsschild wäre die X86 CPU Architektur, welche so ziemlich das Größte Flickschusterwerk ist, was die Welt je gesehn hat. Verglichen mit modernen CPUs wie den PPC oder den 68K einfach eine Katastrophe.

Es kommt nicht immer auf die Mhz Zahl an, sondern wie effizient die CPU designed wurde. Und da wirkt schon ein A500 teilweise wie eine moderne Workstation.

Btw, wie gesagt, ich kenne absolut keinen anderen Rechner, der es bei 50Mhz tatsächlich schafft MP3s in voller Qualität in echtzeit zu decoden, und gleichzeitig einen TCP/IP Stack laufen lassen kann nebst Webbrowser. Nicht schlecht, für eine, wie andere es sagen zusammengeflickte Hardware (mein A1200).

Amiga ist für mich Performance bei geringer Rechenkapazität. Und deshalb elegant. Quasi ein Trabbi, der mit 30PS 180km/h bringt. ;)
--
Jeder User verdient seinen Computer!

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29.01.2004, 21:46 Uhr

Cottet
Posts:
[Ex-Mitglied]
Zitat:
er 'PC', hier oftmals mit 'Windows' verwechselt oder mit 'Windoofs' bezeichnet, scheint leider immer noch das Angriffsschild eingeschworener Amiga-User zu sein

Sagte ich ja auch. Diese total verblödeten Aussagen gibts heut auch noch. Wie Petra schon in dem Interview sagte: "Schön, wenn jemand einen Bezug zum Amiga hat, aber dieser Fanatismus ist nicht nötig und einfach überflüssig." (Sinngemäß).

Aber mal bei Win / PC zu bleiben: Windows ist inzwischen sehr ausgereift und bei richtiger und überlegter Bedienung stabil und zuverlässig und komfortabel und modern. Das kann das Amiga/ AmigaOS kaum oder gar nicht mithalten.

Die, die jetzt denken, was ich für einen Mist schreibe, haben sich mit der Materie nicht genügend oder gar nicht auseinandergesetzt. Oder wollen es einfach nicht. Warum auch immer. <<-- Das behaupte ich mal frech.

Und ja, ich mag den Amiga immernoch gern. Mehr aber auch nicht. Nur hab ich seit einigen Jahren umgedacht (auf Win und etwas Linux) und es nicht bereut - im Gegenteil.



[ Dieser Beitrag wurde von Cottet am 29.01.2004 editiert. ]

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29.01.2004, 21:48 Uhr

BoingBack
Posts: 47
Nutzer
@Armin
>Der PC, hier oftmals mit Windows verwechselt oder mit Windoofs bezeichnet, scheint leider immer noch das
Angriffsschild eingeschworener Amiga-User zu sein- warum auch immer!
Sag mal einen PC-User das du noch einen Amiga benutzt, dann weist du warum :dance3:

@Maja
>Da spielt viel Halbwissen eine Rolle. Wenn ich die Probleme anderer Anwender mit einer Plattform zum Qualitätsmerkmal dieser Plattform machen würde, Amiga würde da nicht gut abschneiden.
Also wenn ich so Windows-User höre dann würden sie sofort auf Linux umsteigen wenn die Programmvielfalt grösser währe ;)
Ich weis ja nicht ob das gute Werbung für Windows ist ?(

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29.01.2004, 21:52 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:

Zitat:
Original von Crusader:
Das AmigaOS gibt mir das Gefühl,das ich immer noch das machen kann was ich möchte, bei Win habe ich das Gefühl das ich als User nur das machen darf/verändern darf,was Win möchte.
Gibt es sowas geniales wie die Startup-Sequence?


Wenn du dich so gut mit AmigaOS auskennst, weißt du auch, dass man in der Startup-Sequence (und auch in der User-Startup) noch längst nicht alles Verändern darf, was man möchte.

Und IMO ist die Registry als Idee einer Zentralen Datei für Konfigurationsdaten und Pfade noch einen Tick genialer als die Aufteilung dieser Daten auf Startup-Sequence, User-Startup und diversen Dateien in allen möglichen Programmordnern.


Die Registry ist wohl der häufigste Grund, warum Windows-User Ihr System ständig neu installieren müssen. Einmal verhunzt - Pech gehabt. Also ich sehe keinen Vorteil darin.



--

http://www.norman-interactive.com

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29.01.2004, 22:28 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Mad_Dog:
Die Registry ist wohl der häufigste Grund, warum Windows-User Ihr System ständig neu installieren müssen. Einmal verhunzt - Pech gehabt. Also ich sehe keinen Vorteil darin.


Tsts, ständig neu installieren. Warum immer diese Extreme? Das ist genauso falsch wie die Aussage, dass alle existierenden Amigas immer stabil laufen.

Zur Reg.:
Das Softwareentwickler nicht sauber damit ungehen könne oder wollen, ändert nichts daran, dass es IMO eine gute Idee ist, alle Einstellungen und Pfadangaben in einer zentralen Datei zu vereinen.

Oder meinst du mit "verhunzen" Änderungen an der Reg durch den Anwender? Sollte klar sein, dass das OS nichts dafür kann, wenn danach was nicht mehr funktioniert. Man kann ein Backup der Reg machen.

Im normalen Betrieb wird die Registry auch nicht "verhunzt", so dass das System nicht mehr läuft. Ok, bei den alten Windows-Versionen kam auch das vor. Wir sollten uns aber auf das aktuell Gültige konzentrieren. Und das ist XP.

Was die Reg wird, ist immer länger, wenn man nichts dran tut. Das liegt an Programmierern, die nicht in der Lage sind, bei der Deinstallationsroutine auch daran zu denken, dass die Einträge in der Reg gelöscht werden müssen. Aus dem gleichen Grund beleiben Dateileichen wie nicht mehr benötigte DLLs auf der Platte zurück, die damit "zugemüllt" wird.

Saubere Deinstallation eines Programms ist Sache des Programmierers dieses Programms. Nicht Sache des OS.

Es ist ermüdend. Hier wird so viel in einen Topf geworfen. Ist denn der emotionale Zwang gegen Win so stark, dass noch nicht mal sachlich differenziert werden kann?

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29.01.2004, 22:56 Uhr

dandy
Posts: 2552
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Zitat:
Original von Mad_Dog:
Die Registry ist wohl der häufigste Grund, warum Windows-User Ihr System ständig neu installieren müssen. Einmal verhunzt - Pech gehabt. Also ich sehe keinen Vorteil darin.


Tsts, ständig neu installieren. Warum immer diese Extreme? Das ist genauso falsch wie die Aussage, dass alle existierenden Amigas immer stabil laufen.

Zur Reg.:
Das Softwareentwickler nicht sauber damit ungehen könne oder wollen,

Stimmt - will ich auch nicht...
Zitat:
Original von Maja:
ändert nichts daran, dass es IMO eine gute Idee ist, alle Einstellungen und Pfadangaben in einer zentralen Datei zu vereinen.

Vielleicht wäre "übersichtlicher" = besser?
Mich schreckt die Unübersichtigkeit ab...
Zitat:
Original von Maja:
Oder meinst du mit "verhunzen" Änderungen an der Reg durch den Anwender? Sollte klar sein, dass das OS nichts dafür kann, wenn danach was nicht mehr funktioniert. Man kann ein Backup der Reg machen.

Im normalen Betrieb wird die Registry auch nicht "verhunzt", so dass das System nicht mehr läuft. Ok, bei den alten Windows-Versionen kam auch das vor. Wir sollten uns aber auf das aktuell Gültige konzentrieren. Und das ist XP.

Bei mir ist es (neben OS 3.9) Win98SE (zumindest zu Hause - auf Arbeit ist es Win2k)...
Zitat:
Original von Maja:
Was die Reg wird, ist immer länger, wenn man nichts dran tut. Das liegt an Programmierern, die nicht in der Lage sind, bei der Deinstallationsroutine auch daran zu denken, dass die Einträge in der Reg gelöscht werden müssen. Aus dem gleichen Grund beleiben Dateileichen wie nicht mehr benötigte DLLs auf der Platte zurück, die damit "zugemüllt" wird.

Saubere Deinstallation eines Programms ist Sache des Programmierers dieses Programms. Nicht Sache des OS.

Stimme Dir da vollständig zu...
Zitat:
Original von Maja:
Es ist ermüdend. Hier wird so viel in einen Topf geworfen. Ist denn der emotionale Zwang gegen Win so stark, dass noch nicht mal sachlich differenziert werden kann?

Also Maja - wir hatten ja in der Vergangenheit so unsere Differenzen - aber *hier* sprichst Du mir aus der Seele (ausdrückliches Lob von mir!)!

:smokin:
--
Wenn es jemandem Spaß mach, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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29.01.2004, 23:10 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
Emotional - das war das Stichwort.

Was mir beim Durchlesen der Postings hier auffällt, ist das einige sich liebend gerne in ihrem Schmerz über die derzeitige Situation des Amiga suhlen.

Was die Hardware betrifft: Da neit 9 (!) Jahren kein neues Amiga Modell mehr rauskam, ist es doch nur verständlich, daß Flickschusterei wie z.B. bei den PCI-Boars betrieben werden muß, um voranzukommen.

Und dann kommen neue Sachen wie AmigaOne und Pegasos raus. Und wieder geht's von vorne los "Ist ja alles kein richtiger Amiga mehr usw.". Da frage ich mich: Was wollt Ihr eigentlich? O.K. mag sein daß der AmigaOne nicht optimal ist, aber immerhin ein Fortschritt. Klar, daß er viel zu teuer ist, aber was kostet eine (gebrauchte) PPC-Karte?
Und dann diese Diskussion wegen dem PPC... daß man ein PPC-Board zu halbwegs vertretbaren Preisen machen kann, hat der Pegasos gezeigt (jetzt bitte keine Vergleiche zu Aldi-PCs). Was da beim AmigaOne schief läuft, kann ich nicht sagen (vermutlich wollen zu viele was dran verdienen). Aber der Prozessor ALLEINE kann's nicht sein. Und mit einem G3, G4 oder gar G5 ist man allemal flotter dran wie mit einem ollen 603, 604 oder gar 68k.

Die Sache mit dem OS werden wir noch sehen...

Und was die Software angeht: Klar mangelt's da. Browser wurde schon angesprochen, eben so Office-Paket.

Dann höre ich immer wieder "zu wenig Automatisierung". Dann sagt mir doch bitte mal WAS Ihr automatisieren wollt (das Thema hatten wir vor gut einem halben Jahr schonmal in einem anderen Thread).

Sowas wie eine "Wunschliste" wäre unter Umständen recht praktisch.
Und wer neue Software will, der sollte auch bereit sein, etwas dafür zu bezahlen. Das fängt schon bei der Zahlungsmoral bezüglich Shareware an. Für einen Entwickler, der viel Zeit in ein Produkt investiert hat, ist es nicht gerade ermutigend, wenn nacher keiner bereit ist, die Sharewaregebühr zu zahlen.

Und wer unbedingt ein X86 System haben will, ohne Windows und am besten für lau, der ist mit Linux wohl am besten beraten. Dort kann man sogar mittels "Wine" Windows-Programme nutzen.


--

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30.01.2004, 03:14 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
Die einzige Chance daß Amiga wieder, in absehbarer Zeit, auf die Beine
kommt ist daß man einen Investor findet. Ohne den wird das Ganze wohl
nix. Die Hyperions mögen gute Programmierer sein, aber mit ihren
Entwicklerkapazitäten sind Sie einfach zu langsam.

Der Markt ist groß genug für ein weiteres System neben Mac und PC.
Den Pessimismus diesbezüglich verstehe ich gar nicht. Und immer dieses
Gerede vom Nischenmarkt.
Das ein proprietärer Computer, wie der Amiga Nachteile gegenüber dem
Standard hat ist doch klar, die hat Apple auch und trotzdem stehen die mit dem Mac ziemlich gut da.



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30.01.2004, 03:41 Uhr

jochen22
Posts: 1139
[Benutzer gesperrt]
Zitat:
Original von Mad_Dog:
Und was die Software angeht: Klar mangelt's da. Browser wurde schon angesprochen, eben so Office-Paket.

Zum Start bräucht es gar nicht so viel. Zähl mal deine Anwendungen
zusammen die du so täglich benutzt.

Sind es weniger als 5 oder weniger als 10 ?,

Zitat:
Original von Mad_Dog:
Und wer neue Software will, der sollte auch bereit sein, etwas dafür zu bezahlen.


Was nun Amiga nicht davon befreit die ersten Anwendungen selbst zu
machen/in Auftrag zu geben. Die Basics wie Internetbrowser,
Mediaplayer einfache Textverarbeitung gehören zu einem Homecomputer
heute aber einfach dazu, dafür wird auch niemand mehr Geld ausgeben
wollen. 100000EUR sollte der Operabrowser für MOS kosten.
Wenn das ein finanzielles Problem ist...


[ Dieser Beitrag wurde von jochen22 am 30.01.2004 editiert. ]

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30.01.2004, 05:31 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@ Mad_Dog

Mir kommt es manchmal so vor, dass schon Vortschritt gewünsch ist. Nur was Neues solls dann doch nicht sein. ;)

A1 und Peg sind keine richtigen Amigas mehr. Sind wohl mehr so nachgemachte PCs, weils Standardhardware ist und keine Custom-Chips mehr hat. Manche scheinen das strikt abzulehnen. Nur, wer soll heute noch so was wie die echten Amigas bauen? Wäre viel zu teuer für diesem Minimarkt.


@ jochen22

> 100000EUR sollte der Operabrowser für MOS kosten.
> Wenn das ein finanzielles Problem ist...

Ich sag mal Minimarkt statt Nischenmarkt. Wenn dir das besser gefällt. Lass es noch 10.000 wirklich aktive Amiga-Anwender weltweit sein. Davon installieren sich vielleicht 250 einen kommerziellen Opera für MOS, weil sie MOS nutzen (das ist ja -noch- kostenlos zu haben) und einen aktuellen Browser haben wollen.

Müsste jeder 400 Euro für Opera bezahlen, nur damit die 100.000 Euro wieder drin sind.

Opera kostet ansonsten 34 Euro....

Zitat:
Original von dandy:
Vielleicht wäre "übersichtlicher" = besser?
Mich schreckt die Unübersichtigkeit ab...


Ja, die Registry ist unübersichtlich. Für uns Menschen. Das OS findet sich aber prima zurecht, und als Editier-Wiese für den Anwender war sie nie gedacht. Ich dürfte eigentlich gar nicht veranlasst werden da überhaupt etwas zu ändern oder zu löschen.

Wenn alle Soft- und Hardware-Entwickler sich mal dran halten würden, bei der Deinstallation von Programmen und Treibern auch deren Einträge dort konsequent zu löschen, und dazu noch alle sonstigen Dateien, die nicht im Programmordner liegen, würde es das Problem mit zugemüllten Platten und immer länger werdenden Registries nicht mehr geben.

Ein anderes Unding ist das ungefragte Überschreiben von System-Libraries (shared DLLs) bei der Installation von Programm xxy. Es muss nicht sein, dass man so plötzlich Probleme mit veraltenten Dateiversionen bekommt. Eine einfach Versionsabfrage, und gut iss.

Zumindest haben sich Spieleentwickler endlich mal abgewöhnt automatisch DX8.1 mit dem Game zu installieren. Geht doch....

So was ist aber kein Windows-Problem. Auf dem Amiga gibt es auch genug Software, die z. B. ungefragt in der Startup-Sequence rumschreibt oder z.B. MUI-Klassen mit älteren Versionen ungefragt überschreibt.

Aber lass uns hier nicht zig neue Fässer auf machen.

Zitat:
Original von dandy:
Also Maja - wir hatten ja in der Vergangenheit so unsere Differenzen - aber *hier* sprichst Du mir aus der Seele (ausdrückliches Lob von mir!)!


Muss ich mir da jetzt was drauf einbilden? ;)

Und wieso Differnzen? Es gab Meinungsverschiedenheiten und Missverständnisse. Letztere haben wir schlussendlich immer klären können. Nicht weniger, nicht mehr.

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30.01.2004, 06:56 Uhr

turrican4
Posts: 380
Nutzer
Zitat:
Original von AMIGA_Powerman:
seid einen tagen frage ich mich ständig macht es alles noch ein sinn?
behalte ich meine ganzen amigas oder lege ich mir einen emulator zu und verkloppe alles bei ebay und behalte die schönen erinerungen in meinen herzen?
gibt es denn keine möglichkeit mehr das der amiga irgendwie wieder ganz gross rauskommt und die ganze scheiss pc welt voll übertrifft?
oder liegt es nur am gelde?
ich wohne hier in thüringen in einer kleinen stadt wo ich nur 2 amigauser kenne und einer davon nur richtig aktiv noch ist, meine anderen kumpels haben alle nur scheiss windoof und tuhen so als wenn es amiga nie gab X(
desweiteren bekomme ich immer gesagt was willste denn noch mit der alten schachtel gross loslassen?
sowas macht mich echt sauer!
ist es wirklich nur noch ein "freizeitcomputer" der einen an die schöne zeit zurück erinnert?
ich hoffe ja (wenn) das neue OS 4.0 rauskommt das es hoffendlich wieder ein bischen bergaufgeht.


DER AMIGA DARF NICHT STERBEN! LASST ES NICHT ZU! LIEBER SOLL DER PC VERRECKEN!


:bounce: gruß an alle amiga user da draussen :bounce:

[ Dieser Beitrag wurde von AMIGA_Powerman am 27.01.2004 editiert. ]



Hi Powerman

Kopf nicht hängen lassen,mit dem Peg2+G3,4 gehts doch weiter.
Noch werde ich belächelt auf der Arbeit von den Windowen,aber Genesi ist auf dem richtigen Weg und wird den Dosen das fürchten lehren.
Hab seid zwei Wochen den Peg2 und kann bisher nicht meckern.Mein A1200BlizzPPC 060/060 240 hat damit aber noch nicht ausgedient,den versuche ich gerade zu vernetzen,was noch nicht klappt,aber da heißt es nur dran bleiben.Das schöne ist,ich kann die alte Software nutzen.Das einzige was mir schwer fällt die neue Umgebung und das ist reine Gewohnheit.
Ein A1 mit OS4 wird auch dazu kommen.Am Router hab ich 4Anschlüsse,also es ist noch Platz.Meinen 2000er hab ich auch noch.Seid dem Peg2 hab ich jetzt das Gefühl,es geht weiter.
Gruß
Turrican4
:bounce: :itchy: :dance2: :shoot3: :shoot3:
--
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30.01.2004, 07:06 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
Zitat:
Original von jochen22:

Zum Start bräucht es gar nicht so viel. Zähl mal deine Anwendungen
zusammen die du so täglich benutzt.

Sind es weniger als 5 oder weniger als 10 ?,


Die von mir am häufigsten genutzen Programme sind:

- Web Browser
- email Client
- Multiview
- FTP-Client
- Texteditor
- Malprogramm
- C/C++ Compiler
- CD Brenner Programm
- Raytracer
- Pdf-Viewer
- Textverarbeitung
- Ghostscript

Und das alles auf meinem A4000. :)

Zitat:
Was nun Amiga nicht davon befreit die ersten Anwendungen selbst zu
machen/in Auftrag zu geben. Die Basics wie Internetbrowser,
Mediaplayer einfache Textverarbeitung gehören zu einem Homecomputer
heute aber einfach dazu, dafür wird auch niemand mehr Geld ausgeben
wollen. 100000EUR sollte der Operabrowser für MOS kosten.
Wenn das ein finanzielles Problem ist...


Es ist ein finanzielles Problem. Und das weiß jeder, der die aktuelle Entwicklung um Amiga Inc. auch nur ansatzweise verfolgt hat. Ehrlich gesagt, wage ich zu bezweifeln, daß von der Seite noch irgendwas zu erwarten wäre.

Zum Thema "beigefügte Programme" kann ich nur an das Magic Paket erinnern. Das war damals sehr erfolgreich. Mittlerweile gibt's sowas bei jedem OS. Aber die von den (Otto-Normal-) Benutzern gewünschte Software hat sich im Laufe der Jahre geändert. Was heute im Vordergrund steht, ist Multimedia. D.h. z.B. einfache Software für Digitalkameras/DV-Camcordern, einfache Video-Schnitt Software, einfache DVD-Software usw. . Und hier sehe ich beim AmigaOne auf der Hardwareseite das allergrößte Problem: Das Mainboard hat keinen FireWire Anschluß. Allso fällt die DV Sache erstmal flach. Das halte ich für einen der größten Fehler überhaupt, denn was war einst die Stärke des Amigas (im Profibereich)? Richtig! Videobearbeitung.



--

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30.01.2004, 07:15 Uhr

turrican4
Posts: 380
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Zitat:
Original von Mad_Dog:
Zitat:
Original von Valwit:
der amiga ist schon länger tot und wir ... eine leiche. aber anscheinend macht es uns spass :)


Death is just the beginning. :smokin:

Jetzt wird mir auch endlich bewußt, warum viele im Amiga Bereich immer vom "Licht am Ende des Tunnels" sprechen. :lach:

--

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[ Dieser Beitrag wurde von Mad_Dog am 27.01.2004 editiert. ]



Hi

der Amiga muß sterben wenn er leben soll und will!!??
Gruß
Turrican4

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30.01.2004, 08:25 Uhr

Otis
Posts: 1377
Nutzer
Moin,
ein Vorteil des Amiga ich benötigte keine Rechte.

Die nachfolgenden Sätze stammen :
Editorial aus c't 3/2004 > http://www.heise.de/ct/04/03/003/


Ein sicheres System muss die tägliche Arbeit von administrativen Tätigkeiten trennen, auch wenn das mit gewissen Komforteinbußen einhergeht. Um neue Programme zu installieren oder um Systemdienste zu beenden, muss der Benutzer dann seine Berechtigung dafür durch Eingabe eines speziellen Administratorkennworts nachweisen. Microsoft hat Windows XP von vornherein als echtes Mehrbenutzersystem entwickelt, das diese Trennung von Verwaltungsaufgaben und normalen Tätigkeiten ermöglicht. Doch leider liegen diese Fähigkeiten auf den meisten XP-Systemen brach.

Die Schuld daran den "dummen Anwendern" zuzuschieben greift zu kurz. Microsoft hat es versäumt, dieses Sicherheitskonzept konsequent umzusetzen, und stattdessen auf Rückwärtskompatibilität und Komfort gesetzt. Das fängt damit an, dass der bei der Installation angelegte Benutzer automatisch Mitglied in der Gruppe der Administratoren ist und damit auch die Systemverwalterrechte hat. Es geht weiter damit, dass Microsoft zwar die eigene Software auf den Betrieb mit eingeschränkten Rechten umgerüstet hat, aber keinen ausreichenden Druck auf Software-Hersteller ausübt, dies ebenfalls zu tun. So funktionieren viele Programme von Drittanbietern fast drei Jahre nach der Einführung von Windows XP immer noch nicht reibungslos, wenn ihr Benutzer keinen un-eingeschränkten Zugriff auf Systemressourcen hat.

Dass es auch anders geht, hat Apple bei der Einführung von Mac OS X vorgeführt. Anders als bei Windows arbeiten Mac-User standardmäßig mit eingeschränkten Rechten. Benötigt ein Programm weitergehende Rechte, weist es den Anwender darauf hin und fragt ihn nach dem Administratorkennwort. Offensichtlich war es möglich, selbst Mac-Anwender, denen Apple schon die Komplexität mehrerer Tasten an einer Maus ersparen möchte, an ein solches Konzept zu gewöhnen.

Technisch spielt Windows XP hier in derselben Liga, praktisch nicht: Solange Microsoft nicht dafür sorgt, dass normale Windows-Anwender tatsächlich als Nutzer mit eingeschränkten Rechten arbeiten können, wird Windows nicht sicher sein.


MfG Otis

[ Dieser Beitrag wurde von Otis am 30.01.2004 editiert. ]

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30.01.2004, 09:01 Uhr

Borut
Posts: 674
Nutzer
Tja die Registry ist IMHO halt auch nicht die übersichtlichste eine.
Jetzt sagen wir ja der Otto-Normalo soll da eh nicht rein - tja is aber nicht denn schau mal was da so manchmal in die Registry reingeschrieben wird - ein Beispiel ist z.B. nur dieser Gator Sch....
Da lädt der unschuldige Otto was aus dem Inet, brauchs dann doch nicht und löscht es wieder und hat jeden Tag beim Start so lustige Fehlermeldungen die man halt nicht so auf die schnelle beseitigen kann wenn man sich nicht auskennt - die Automatik ist also doch auch das Messer im Rücken des Laien und macht vieles was es vereinfacht auch wieder zunichte. Da hat man dann schnell die einen oder anderen Dataminer und was weiss ich noch alles.

Desweitern würde mich aber interessieren was das Ziel von jenen Usern, die weder eine der jetztigen Amigaweiterentwicklungen oder Ablegern akzeptieren und auch nicht mehr Classic nutzen, ist? Sorry wenn das jetzt etwas negativ rüberkommt aber ich verstehe nicht den Sinn was ihr hier macht? Es hat schon jeder mal Windows benutzt und wenn es ja so super Dummyfreundlich ist hätte es uns "Amigafanatiker" ja eh zur Gänze überzeugt oder? Und keine Angst egal wo man sich outet Amiga-User zu sein wird man doch etwas verdutzt angeschaut und dann gibts da schon die einen oder anderen blöden Kommentare. Aber was echt nicht sein muss nun auch noch von ehemaligen Amiga-Usern vorgepredigt zu kommen wie "blöd" man denn nur sein kann das man noch Amigas benutzt. Möglich das wir verbliebenen ne kleine "Macke" haben aber sorry jemanden zu überzeugen der schon jahrelang die verschiedensten Systeme verwendet hier überzeugen zu wollen das er was falsch macht projeziert in mir die Frage ob er nicht doch noch die grössere "Macke" hat.
I-)

;-)
--
mfg Borut

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30.01.2004, 10:35 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:

A1 und Peg sind keine richtigen Amigas mehr. Sind wohl mehr so nachgemachte PCs, weils Standardhardware ist und keine Custom-Chips mehr hat. Manche scheinen das strikt abzulehnen. Nur, wer soll heute noch so was wie die echten Amigas bauen? Wäre viel zu teuer für diesem Minimarkt.


Ich glaube, DIESES Thema haben wir schon viel zu oft durchgekaut. Aber trotzdem: Die meisten die (meist aus sentimentalen Gründen) auf Cusomchips bestehen, wissen überhaupt nicht wovon sie eigentlich reden.

Damals, als der A1000 entworfen wurde, gab es keine Chips, die auch nur annähernd die von den Entwicklern definierten Spezifikationen erfüllten. Schaut Euch doch mal einen PC von 1986 an - der sieht verglichen mit dem A1000 aus, wie ein Rechenschieber. Also mußte was neues, ganz spezielles her. Und da man damals mit hohem Absatz rechnen konnte, waren die Entwicklungskosten für Customchips kein allzugroßes Risiko.

Klar kann man heute Customchips schneller und einfacher entwickeln und herstellen, wie damals. Trotzdem lohnt es sich meistens nicht, weil es auf dem Markt genügend Grafik, Sound und IO-Chips gibt, die billig und gleichzeitig leistungsfähig sind. Das gab's alles anno 1986 noch nicht.

Schaut Euch mal den Konsolenmarkt an: Der einzige Hersteller, der dort noch auf Cusomchips setzt ist Sony. Nintendo verbaut im Game Cube einen PowerPC und einen Ati Grafikchip. Microsoft setzt in der X-Box auf x86 (und in der 2. Version auf PPC).

Selbst Computerhersteller wie Apple, SGI oder Sun setzen immer mehr auf Standardkomponenten.

Ich verstehe nicht, was Ihr dagegen habt.


--

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30.01.2004, 10:46 Uhr

gni
Posts: 1106
Nutzer
Zitat:
Maja:
Nicht alles ist Zorro oder Prozessor-Slot. So manchem Entwickler schien aber noch nicht mal das ausreichend bekannt zu sein.

Die Aussage verstehe ich nicht. Was war nicht ausreichend bekannt?
Zitat:
Im Amiga-Sektor gibt es, außer den von Commodore damals festgelegten, keine Standards. Weil, außer den von Commodore damals festgelegen, nie von irgendeiner offizellen Seite Standards spezifiziert wurden.
Was ja auch schlecht geht... Spielt für USB aber _keine_ Rolle. Poseidon _ist_ der Standard und ein sehr gutes ausgreiftes Stück Software.
Zitat:
Nicht alles ist A4000. Und genau das ist die Misere.
Stimmt, die Zorro-losen Amigas habe ich vergessen. Die erweitert man aber auch nicht :-P
Zitat:
Nicht ein Markt für ein System, sondern ein System mit mindestens zwei Märkten: A4000, A1200. Hats zusätzlich teuer gemacht.
Stimmt leider :-/
Zitat:
Nicht alles ist A4k. Und selbst der ist heute eine Bastelkiste, wenn man up-to-date sein will. Spätestens PCI und USB sind auch dort Bastellösungen ohne offiziellen Standard für das System. Auch mit E3B, denn auch das ist nicht offiziell und auch das ist nicht Teil des OS.
Du kannst auf der "Bastelkiste" so lange rumreiten wie Du willst, aber davon wirds auch nicht richtiger. Mag ja sein, das PCI eine Bastellösung ist, USB ist es aber definitiv _nicht_.

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30.01.2004, 10:59 Uhr

ylf
Posts: 4101
Nutzer
Zitat:
Original von Mad_Dog:
Zitat:
Original von Maja:

A1 und Peg sind keine richtigen Amigas mehr. Sind wohl mehr so nachgemachte PCs, weils Standardhardware ist und keine Custom-Chips mehr hat. Manche scheinen das strikt abzulehnen. Nur, wer soll heute noch so was wie die echten Amigas bauen? Wäre viel zu teuer für diesem Minimarkt.


Ich glaube, DIESES Thema haben wir schon viel zu oft durchgekaut. Aber trotzdem: Die meisten die (meist aus sentimentalen Gründen) auf Cusomchips bestehen, wissen überhaupt nicht wovon sie eigentlich reden.


Das Gefühl habe ich allerdings auch.

Für die, die es immer noch nicht geschnallt haben: 8)
Der Sinn und Zweck, das Prinzip, der Vorteil der Custom-Chips besteht schlichtweg darin, spezielle Aufgaben auf spezielle Chips zu verteilen und damit unter anderem die CPU zu entlasten.
Das macht heute jedes System!
Bestes Beispiel: Grafikkarten.


Zum Thema Bedienbarkeit der verschiedenen Betriebssysteme.
Es ist absolut unsinnig darüber zu diskutieren, welches OS am leichtesten zu bedienen ist. WIR können das gar nicht beurteilen, denn wir haben bereits Erfahrungen.
Um herauszufinden, welches OS sich am leichtesten bedienen läßt, muß man jemanden davor setzen, der noch nie einen Computer in der Hand hatte. Und ich behaupte jetzt mal frech weg, da tuen sich (fast) alle Betriebssysteme nichts mehr. Der DAU macht bei allen erstmal dicke Backen, beim AmigaOS genauso wie bei Linux, genauso wie bei MacOS und genauso wie bei Windows.
Einen Button anklicken kann man bei jedem OS. Und viel mehr macht ein User heutzutage nicht mehr und muß er auch nicht.

bye, ylf

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30.01.2004, 11:23 Uhr

eye-BORG
Posts: 1276
Nutzer
Zitat:
Original von Valwit:
der amiga ist schon länger tot und wir ... eine leiche. aber anscheinend macht es uns spass :)
--
Viele Grüsse
Valwit



Wir elendigen Leichenschänder! Sind Amiganer etwa nekrophil? :sleep:
--
eye-BORG

SCHRANZ rulez!

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30.01.2004, 12:39 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
Moin,
jetzt hab ich hier alle möglichen Meinungen über alte und neue Amigas gelesen, und eigentlich fällt mir dazu immer nur das eine ein:

Warum kommt alles was mit Amiga zu tun hat viele, viele Jahre zu spät?

Der "neue" AOne mit PPC:
Das Teil hätte meiner Meinung nach 1996 eine Chance gehabt, heute nicht mehr.
Warum?
Das wäre damals die -logische- Nachfolgemaschine für den 4000t mit 060er gewesen.
Warum nicht heute?
Viele - mich eingeschlossen - wollen heute mit Ihren Computern arbeiten und nicht erst irgendwelche "Fummellösungen" ausprobieren die noch nie irgendwo vorhanden waren, bzw. vorher hochgelobt werden und nachher wieder nirgends zu bekommen sind.
Der Amiga hätte eine Chance wenn er (meine eigene Meinung) auf vorhandene Hardware aufsetzen würde, vielleicht sowas wie eine "Amiga-PCI-Karte" für den PC oder für einen 5 1/4 Zoll Einschub (da gabs doch schonmal sowas ähnliches, ich glaub Lemmink hat so ein Teil).
Eine eigene Amiga-Hardware-Lösung ? Dafür sehe ich keinen Markt mehr. Leider.:(

Gruß
novamann
--
Bild: http://home.arcor.de/ryder/ryderhups/DreamHC/Seite1_IMG_OBJ18.gif

brummfritz@aol.com

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30.01.2004, 14:49 Uhr

schluckebier
Posts: 1059
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Bleib mal erhlich. Unter 512 MB und 800MHz machts keinen Spaß. [...]
Das eine 20G Platte als Minimum reicht, stimmt allerdings.


Ich muss wohl ein ganz exotisches XP auf meinem Laptop installiert
haben, denn das kommt nicht nur gut mit 256 MB RAM aus, es fühlt
sich auch auf einer 7 GB Partition sehr wohl (mehr kriegt es auch
nicht, der Rest gehört Linux). ;-)


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30.01.2004, 14:57 Uhr

schluckebier
Posts: 1059
Nutzer
Zitat:
Original von Spitfyr:
Warum kann es nicht einfach *PLOP* machen und dieser ganze Unsinn verschwindet wieder, und wir haben wieder alle A500 mit 1MB RAM. He :) dann wäre ich der glücklichste Mann der Welt :bounce: Die C64 Leute können es doch auch.


Die C64-Leute haben aber auch "Unsinn": C128, SuperCPU, RR-Net usw. :-)


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30.01.2004, 16:09 Uhr

Solar
Posts: 3674
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Hey, Vorsicht, ja? Nix gegen den C128! 8) Mit dem "erweiterten RENUMBER" des Basic 7.0 kam man schon verdammt nah an strukturierte Programmierung. Außerdem war die 1571-Floppy cool - nie mehr Disketten umdrehen. :rotate:

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30.01.2004, 16:45 Uhr

schluckebier
Posts: 1059
Nutzer
Zitat:
Original von Solar:
Hey, Vorsicht, ja? Nix gegen den C128! 8) Mit dem "erweiterten RENUMBER" des Basic 7.0 kam man schon verdammt nah an strukturierte Programmierung. Außerdem war die 1571-Floppy cool - nie mehr Disketten umdrehen. :rotate:


Ich wollte ja auch gar nichts gegen die aufgezählten Dinge sagen, die finde ich nämlich alle ziemlich töfte. :) Eigentlich sollte mein Beitrag nur ausdrücken, dass die C64-Leute durchaus auch aufgebohrte bzw. weiterentwickelte Sachen haben und TROTZDEM noch glücklich und zufrieden sind, was dem Schreiber des ursprünglichen Postings beim Amiga ja anders zu gehen scheint. ;)

Ohne Erweiterungen könnte ich meine Amigas jedenfalls nicht so einsetzen, wie ich es immer noch mache. Beim C64 sieht's anders aus, da werden die Erweiterungen nicht wirklich gebraucht, machen aber trotzdem viel Spaß. :)

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30.01.2004, 17:16 Uhr

ton
Posts: 636
Nutzer
@Crusader
Das AmigaOS und das benutzen von YAM unter AmigaOS,schützt mich aber davor und das meinte ich. ;-)
Deshabl ein Punkt an die "Randgruppe" ;-)
---------------------------------------------------------------------- -------------------
Yam schützt Dich vor Viren??????
Etwa die die nicht für den Amiga geschrieben wurden???
Na ist ja ein ja toller Virenschutz.
Deshalb Punktabzug für die Randgruppe.

Ich wollte damit nur rüberbringen wie flexibel,individuell man sein kann unter AmigaOS, aber Win User legen da wohl wenig Wert drauf! ;-)
Individuell zu sein,meine ich ;-)
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Mir ist es eigentlich egal wie flexibel, oder halt individuell, ein User sein Computer-System nutzt. Das kann man auch mit Windows.

Und ich muss feststellen das ich hier 0 probleme habe und mein Amiga läuft und läuft,was ich von meinen PC Bekannten nicht immer sagen kann..... ;-)
---------------------------------------------------------------------- -----------------
Och nö. Was für ein Beispiel. Du kennst jemanden der nicht mit Windows klarkommt und schon ist Windows bäääh. Dein Vorbild???

Aber Otto Normal User sind für mich Leute die einfach etwas kaufen,weil es die Masse macht.
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Wie war das doch nochmal als jeder einen Amiga oder C64 haben wollte? Ich weiß das ist ja was anderes.
Aber glaub es ruhig, oder Einbildung ist auch eine Bildung.

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30.01.2004, 18:01 Uhr

Borut
Posts: 674
Nutzer
@Novaman:
Und wieder falsch informiert oder zu wenig:
A1000 kam rechtzeitig (früh)
A500 kam rechtzeitig
A2000 kam rechtzeitig
A3000 kam rechtzeitig
CDTV kam sogar zu früh!

Bei einigen nicht erwähnten C=Amigas kann man sich streiten einige waren echt zu spät bzw. unnötig.
Der Walker kam zwar nicht wollte man doch Apple auch eine Chance geben :P

A1 und meinetwegen PegasOS sind spät - ob zuspät wird die Geschichte zeigen.
--
mfg Borut

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30.01.2004, 18:20 Uhr

Cj-Stroker
Posts: 1343
Nutzer
Hi Leutz,

Sorry, doch wer die Registry toll findet, den kann ich absolut nicht verstehen.

Wieso benötige ich eine zentrale Datenbank für jeden Kram?

Wieso können Pfade nicht separat für jede Software klar und ersichtlich verwaltet werden?

Die Registry ist in meinen Augen ein guter Beitrag dafür, daß noch Leute was verdienen können, wenn Daus sich alles zerschossen haben.
Desweiteren stellt sie für mich eine art Unterstützung für Kopierschutzmaßnahmen dar.

Tut mir leid, doch was mich an Windows am meisten ärgert ist die Registry !

Ich muß noch hinzufügen, daß ich damit zurechtkomme und auch Regedit benutzen kann. Dennoch ist das Ganze auch komplett anders zu lösen.
Dies ist jedoch nicht gewollt.

Was WinUAE anbelangt, so kann man ohne Probleme sagen, daß in Punkto Speed wirklich der Punk abgeht.

In einigen Bereichen ist der Emulator jedoch bislang ziemlich unbrauchbar. Besonders im Bereich Internet. Damit meine ich nicht die simplen Sachen wie Browsen und Email. Es geht um Apache und viele weitere Dinge, die ins Detail gehen.

Da ist noch sehr viel Nachholbedarf, bei dem ich hoffe, daß sich das noch ändert.

Desweiteren sehe ich durchaus eine Chance, daß der Amiga sich eine Nische erkämpfen kann. Diese Nische kann durchaus eine Größe erreichen, bei der Entwickler und Hersteller wieder etwas verdienen können.

Man muß abwarten, wie es sich mit AmigaOS4 entwickelt.
Entweder es wird was oder das wars.


MFG

Cj-Stroker


--
Webmaster at Amiforce and Abakus-Design
http://www.Amiforce.de
(Fight For Amiga)

http://www.cj-stroker.de/Abakus/
(World of AMHuhn and more)

Forum:
http://amiforce-forum.cj-stroker.de

[ Dieser Beitrag wurde von Cj-Stroker am 30.01.2004 editiert. ]

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30.01.2004, 18:41 Uhr

Crusader
Posts:
[Ex-Mitglied]
@ton

>Yam schützt Dich vor Viren??????
Ja,vor WinPC Viren und nichts anderes habe ich gemeint!

>Deshalb Punktabzug für die Randgruppe.
Ganz im Gegenteil,unter AmigaOS seine E-mails Hand zu haben,ist für mich ein Vorteil!

>Och nö. Was für ein Beispiel. Du kennst jemanden der nicht mit Windows klarkommt und schon ist Windows bäääh. Dein Vorbild???
Hatte nicht Maja mir erzählen wollen,wie "einfach" Win ist?
Ich habe nur ein Gegenbeispiel genannt,so was nennt man auch "Erfahrungswerte" ! ;-)
BTW:Ich brauche mir nur die PC Zeitschriften anzusehen,dann weiss ich wie "einfach" Win zu sein scheint!

>Wie war das doch nochmal als jeder einen Amiga oder C64 haben wollte? Ich weiß das ist ja was anderes.
Das ist nichts anderes,aber es gab immer eine "Amiga Scene" und eine Kommerzielle Scene und die
"Otto Normal Amiga User",waren die,die Ihren A500 ausschliesslich zum spielen gekauft haben.
Es gab aber genug Kreative User die es verstanden haben mit dem Amiga mehr zu machen,wenn
Du so den Plan hast,solltest Du das eigentlich wissen,wohl nie Teil einer Amiga Scene gewesen oder?

>Aber glaub es ruhig, oder Einbildung ist auch eine Bildung.
Ja,klar,Du scheinst also dann zu den, "Ich bin stolzer Amiga 500 Besitzer mit 1 MB Ram..."
Usern gehört zu haben oder?




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