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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > stirbt der amiga langsam aus? [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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28.01.2004, 01:15 Uhr

ton
Posts: 636
Nutzer
@Falcon
Dann bau' mal 'ne VLab-Motion in nen PC. Wenn Du das schaffst,
werfe ich meinen 4000'er raus (wenn dann auch noch MovieSHop
läuft).
---------------------------------------------------------------------- ------------
Wieso Hardware? Es ging um Software. Vielleicht gibt es ja, gerade mal, eine Hand voll Programme die besser sind als Pc-Software. Meinst Du das reicht aus? Die Hardware wollen wir mal aussen vor lassen.
Es gibt viele Programme im PC-Sektor, mit denen man im täglichen
Leben konfortabler arbeiten kann als im Amiga Bereich. Ich rede nicht von Spezialprogrammen.
Die meisten Programme kannst du auch mit WinUAE nutzen. Sich deswegen "neu-gebrauchte" Hardware kaufen, die wer weiß wie lange noch funktionstüchtig ist? Aber wie gut das ich ein Ersatzteillager im Keller habe, so bin ich für die Zukunft gerüstet.

Was den Amiga so bekannt gemacht hat, war das er zu dem damaligen Zeitpunkt das beste war, was es gab. Gecrackte Software an jeder Ecke. Da hat sich natürlich jeder einen Amiga gekauft. Das gleiche heute mit dem PC.
Hardware verkauft sich eben über Software. Das war damals so, und hat heute noch seine Gültigkeit.
Was mich damals schon gestört hat, waren die Sprüche der ganzen Freaks, diese Amiga Forever Sprüche, "Alles von Windows ist doof".

Commodore war nur am Gewinn interressiert. Wozu Marketing? Läuft doch von alleine. Wahrscheinlich wussten die auch nicht recht was sie mit dem Amiga anzufangen haben.

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28.01.2004, 02:07 Uhr

dante
Posts: 111
Nutzer
"Amiga am aussterben" ist eine tolle Frage. Lebt er noch irgendwo? Ich kenn noch 2 Leute, die ab und zu noch was auf ihrem Amiga machen. Früher waren es 20 und mehr Leute... Selber hatte ich bis 1997 hinein Hoffnung, aber das Platzen von Escom und die 1997 beginnende Zersplitterung des Amiga-Restmarkts in PCC- und kein PPC - Teile, dazu das weitergehende Gezoffe WarpUp vs. PowerUp etc., liessen keinen Platz mehr für Träume. Die Pegasos / AmigaONE - Kisten sind ja irgendwie lustig, aber letztendlich doch nur veralte PC-Hardware mit einem exotischen Hauptprozessor, die für gnadenlos überzogene Preise verkauft werden.
Versteht das nicht falsch, ich will diese Rechner und die Leistung der MorpOS/AmigaOS - Entwickler nicht schlecht machen, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist imo einfach nicht gegeben, um mich zum Kauf zu bewegen. Sollten sich die Preise mal ändern, sprechen wir uns wieder. :look:

Zum Thema Software: meiner Meinung nach wird zuviel auf andere Plattformen geschaut. Wer soll z.B. Mozilla oder OpenOffice portieren?! Ich habe gerade mal geguckt, alleine der Sourcecode für Firebird (also den Mozilla-Ableger ohne Mail-Proggi und anderen Schnickschnack) ist als tar.gz 37 MB gross! Da spottet der nötige Aufwand wahrscheinlich jeder Beschreibung.
Was ist denn an den nativen Amiga-Programmen schlecht? AWeb als OpenSource ist doch z.B. eine hervorragende Basis, und eine deutlich schlankere Alternative obendrein. Sicher, es hakt noch hier und da, aber sollte die Entwicklung da weitergehen, ist das imo sinnvoller als diese resourcenfressenden Monster aus der Pc-Welt zu portieren. :)
Und in anderen Bereichen verfügt oder verfügte der Amiga doch ebenfalls über gute Software. Seien es nun ImageFX oder FinalWriter oder oder... DARAUF setz ich eher Hoffnungen, als das aus AmigaOS 4 / MorphOs nur eine weitere Plattform wird, auf der OpenOffice und Co. laufen.

[ Dieser Beitrag wurde von dante am 28.01.2004 editiert. ]

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28.01.2004, 08:15 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
[/quote]
Naja, man muss ihn halt lieben wie es jedem passt. Er ist und bleibt eine Machine, die man einfach lieben muss.
[/quote]

Ich lehene es ab, mich emotional an tote Gegenstände zu binden. Da bin ich schon eher bei Dandy. Ein Computer ist ein toter Gegenstand. Wenn alle das so sehen würden, es würde die allgegenwärtigen Schlammschlachten im Kommentarbereich nicht geben.

Heute noch Amiga? Wer schon einen hat und sich daran freuen kann, gern. Mir ist es wurscht welche Plattform jemand verwendet. Für Neueinsteiger ist diese Maschine indiskutabel, weil sie mittlerweile das denkbar schlechsteste Preis/Leistungs-Verhältnis hat. Und das wird sich wohl kaum jemals wieder ändern. Dafür stehen im Bereich Entwicklung für Hard- und Software einfach viel zu wenig Ressourcen (personell und finanziell) bereit. Wo sollen die auch herkommen? Der Anschluss ist lange verpasst. Das System ist nicht mehr lukrativ.

Ich war fast 17 Jahre auf dem Amiga zuhause. Ich weiß also ganz gut, wovon ich da rede. Mir war das alles einfach irgendwann zu mühsam und viel zu teuer geworden. Und immer nur am Rechner rumzubasteln, an der Hardware, Patches und Hacks fürs OS testen, die ständig ewigen Wartezeiten auf neue Software. Das verliert mit der Zeit seinen Reiz.

Das Geld ist es nicht. Ich gebe heute auch nicht weniger Geld fürs Computern aus. Wohl eher sogar mehr. Allerdings mehr für die Softwareseite.

Ich wollte halt vom Computer das, was mein Arbeitgeber von mir will: Möglichst viel fürs Geld. ;)
--
__________________________________________________

Lebe den Tag!

ICQ (Windows): 75661772

http://www.jacobs.privat.t-online.de/ (Letzte Änderung: 11.01.2004)

[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 28.01.2004 editiert. ]

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28.01.2004, 08:51 Uhr

Cottet
Posts:
[Ex-Mitglied]
Na dann will ich auch mal...

Der Amiga lebt schon lange nicht mehr, vielleicht kann man sagen, seit Mitte der 90er. Viele leere Versprechungen, viele Ankündigungen in Hard- und Software. BlaBla, aber nichts konkretes steckte dahinter! Die Software ist total veraltet, surfen macht den mit aktuellen Browsern kaum fun, wirklich vernünftige moderne Anwerndersoftware gibt es nicht. Bei aller Liebe zum Amiga, aber auf einem vernünftig eingerichteten 2k oder XP Rechner lebt es sich besser, schneller und komfortabler. Und es gibt Software für alles und Jedermann. Allein schon der Vergleich Office 2000 oder XP mit dem Amiga Writer -> sorry, aber das sind Welten!

Klar macht der Amiga ansich spaß, aber was nützt es, ein System krampfhaft zu erhalten zu versuchen, was schon seit Jahren klinisch tot ist?

Früher war ich auch ziemlich auf den Amiga fixiert und wollte von Wx Rechnern nichts wissen. Habe den Amiga verteidigt mit Argumenten, die wohl jeder kennt und schonmal benutzt hat. Im Grunde weiß man aber, dass ein W32 System wesentlich besser zum Arbeiten und zum Spielen geeignet ist. Das ganze System ist Moderner und einfach besser.

Ich will auf mein Win XP & 2k absolut nicht verzichten wollen. Aber Leute, die den Amiga ernsthaft zum täglichen Arbeiten oder zocken einsetzen, die sollten vielleicht doch mal drüber nachdenken, was das überhaupt soll. Und wofür. Auch kann ich die inzwischen total lächerlichen Sprüche wie: Windows ist scheiße, Windows taugt nix, Amiga ist besser usw... einfach nicht mehr hören. UAHHHHH!

In der Hoffnung, mir keine Feinde gemacht zu haben :) Gruß, Cottet.

[ Dieser Beitrag wurde von Cottet am 28.01.2004 editiert. ]

[ Dieser Beitrag wurde von Cottet am 28.01.2004 editiert. ]

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28.01.2004, 09:17 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:

Heute noch Amiga? Wer schon einen hat und sich daran freuen kann, gern. Mir ist es wurscht welche Plattform jemand verwendet. Für Neueinsteiger ist diese Maschine indiskutabel, weil sie mittlerweile das denkbar schlechsteste Preis/Leistungs-Verhältnis hat.


Yepp. Selbst als selbst noch überzeugter Amiganer habe ich die letzte Empfehlung an eine Komolitonin, sich einen A1200 zuzulegen, so 1995/96 abgegeben - und auch da ging die Rechnung nur auf, weil z.B. Turbokarte und Textverarbeitung ein Geschenk von mir gewesen wären.

Ab da ging's mit dem Preis-/Leistungsverhältnis steil bergab.

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28.01.2004, 09:34 Uhr

Cube
Posts: 1
Nutzer
Moin!

So richtig Tod war der Amiga nie. So lange es immer noch ein paar Freaks gibt, lebt er noch. Auch wenn er unheilbar krank ist.

Was mich in letzter Zeit wirklich fürchterlich ärgert ist die A1/OS 4.0 Geschichte. Das hätte man wesentlich eleganter lösen können/müssen.
Gerade jetzt, wo viele Windows User mit Würmern, Viren und was weiss ich fürn Zeugs am kämpfen sind, hätte OS 4.0 eine Chance als Alternativ-Betriebssytem gehabt. Wenn man sich nicht auf den PPC versteift hätte. Ich kenne recht viele, die deswegen auf Linux umgestiegen sind, nur um gefahrlos online zu sein. Und den meisten gefällt Linux nicht wirklich. Auch für mich als Mac-User ist Linux zu kompliziert. Hier hätte OS 4.0 als leicht zu bedienendes BS eine Chance gehabt eine ernsthafte Alternative zu werden.
Mein Traum ist immer noch ein A1 in einem kleinen lüfterlosen Gehäuse mit einem lüfterlosen ITX-Board. Ein wirklich leiser Rechner nit einem schnellen, schlanken OS 4.0 auf dem man, wenn es denn Not tut aud Windows oder Linux laufen lassen kann. Das wäre nebenbei auch noch billiger als das A1-PPC Gedöhns.

Träume sind Schäume, oder so ;-)

Gruß
Cube

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28.01.2004, 09:46 Uhr

gni
Posts: 1106
Nutzer
Zitat:
AchimStegemann:
Wieviele aktive PPC-Karten für den Classic gibt es denn noch?

Meine läuft noch! :-)
Zitat:
Ok... es gibt USB-Erweiterungen, PCI-Erweiterungen... aber wozu?
Um USB Geräte zu benutzen? Seit ich einen USB-Stick habe, brauche ich das Disketten-LW nicht mehr (das war eh am Sterben)
Zitat:
Die Treiber unterstützen nicht jede USB- oder PCI-Erweiterung. Man muss höllisch aufpassen, welche PCI-Karte oder USB-Gerät man sich kaufen möchte.
Wenn sich die HW nicht an die Specs hält, ist das nicht die Schuld der Software. Und HW, die explizit für Windows gemacht wurde (GDI-Drucker und WinModems), kann man nicht unterstützen.
Zitat:
USB haben eine Hand voll Bastler geschaffen, leider auch hier mal wieder keine einheitliche Lösung.
Mit USB hat genau _eine_ Firma angefangen. Als zusehen war, das sich da was verkaufen lässt, wurde von anderen Firmen wieder mit der bekannten Vaportaktik begonnen. Die Software der ersten Lösung hätte ohne weiteres auch von anderen Karten verwendet werden können, zumal diese auch die beste ist.

[ Dieser Beitrag wurde von gni am 28.01.2004 editiert. ]

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28.01.2004, 09:56 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Zitat:
Original von gni:
Zitat:
Original von AchimStegemann:
Die Treiber unterstützen nicht jede USB- oder PCI-Erweiterung. Man muss höllisch aufpassen, welche PCI-Karte oder USB-Gerät man sich kaufen möchte.

Wenn sich die HW nicht an die Specs hält, ist das nicht die Schuld der Software. Und HW, die explizit für Windows gemacht wurde (GDI-Drucker und WinModems), kann man nicht unterstützen.

Ich glaube nicht, das Achim das gemeint hat. Geht es nicht vielmehr darum, das nur für einen verschwindend geringen Anteil der verfügbaren Karten auch Treiber existieren - und diese i.d.R. nur für Karten, die auf dem "freien Markt" nur schwer zu bekommen sind?!?

Es ist halt nicht die Grafikkarte, die gerade im Angebot ist, sondern ein ältliches Produkt, für das man erst einmal eBay abgrasen muß...

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28.01.2004, 11:16 Uhr

analogkid
Posts: 2392
Nutzer
@Solar:

diese Situation teilt sich AmigaOS aber mit anderen Betriebssystemen in ähnlicher Weise (zugegebenerweise nicht ganz so krass). Ist das denn ein Grund, die Idee eines alternativen OS zu verwerfen ?
--
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:amiga: :dance1:

Your time will come

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28.01.2004, 13:58 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
@ analogkid
Natürlich braucht man das nicht zu "verwerfen".

Ich denke mal für die mehrheit zu sprechen wenn ich behaupte das viele ihr Geld nicht für ein Betriebsystem ohne vernünftige Software auf einer jetzt schon abgelutschten , viel zu teuren Hardware ausgeben wollen.

Ich hab zum Beispiel vor Weihnachten auch schon überlegt ob ich mir einen PegII oder einen AOne kaufen soll, aber ehrlich gesagt als Beta-Tester tauge ich nicht viel, da fehlt mir ein wenig die Geduld, denn wenn man die Erfahrungen mancher gefrusteter PegII Käufer so sieht...

Und der AOne? Toll, 'n mieses teures MB das jetzt schon veraltet ist auf dem im Moment nur Linux läuft.

Auch wenns jetzt Proteste hagelt, an das AOS 4 glaube ich erst wenn ich eine Verpackung mit Inhalt real vor mir sehe. Dafür hab ich schon zu viele Versprechungen gehört.

Neenee. ich glaub das Thema ist durch, der Normalverbraucher hat nen 3GHz PC und viele die "ernsthaft" Arbeiten tun das mit nem Apfel-Logo.

Ich seh da irgenwie keinen Platz für eine Amiga-Revival.

Was bleibt sind ein paar nostalgische Romantiker oder umgekehrt.

Gruß
novamann
--
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brummfritz@aol.com

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28.01.2004, 14:54 Uhr

Borut
Posts: 674
Nutzer
@Novaman:
Du kannst glauben was Du willst - AOS4 läuft am A1 und basta! - beweise das Gegenteil = geht nicht - eben weil es schon gezeigt wurde mehrmals.
Wenn A1 nichts für Dich ist ist gut so - aber behaupte nichts wovon Du nicht sicher bist das es stimmt.

Weiss sowieso nicht warum diese Diskussion immer wieder aufgerollt wird wie ein paar alte Socken. Für die einen isser tot für die anderen einfach geil mit paar Nachteilen und paar Vorteilen.

In der Arbeit zwangserfreue ich mich an den PCs und zu Hause darfs gerne was anderes sein *freu*.
:shock2:
:P
--
mfg Borut

[ Dieser Beitrag wurde von Borut am 28.01.2004 editiert. ]

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28.01.2004, 15:38 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
@borut
ich seh das ganz pragmatisch:
Versprechungen sind Schall und Rauch, damit kann man nicht arbeiten.
Ein AOne mit AOS 4 ist nirgends zu kaufen.(Fakt)
Seit 2 Jahren nur Gesäusel (bald, fast fertig, noch sechs Wochen).

Was soll man davon halten?

Ich halte davon garnichts.

Gruß
novamann
--
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brummfritz@aol.com
PS Gezeigt wurde schon viel wenn der Tag lang war....

[ Dieser Beitrag wurde von novamann am 28.01.2004 editiert. ]

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28.01.2004, 15:49 Uhr

Solar
Posts: 3674
Nutzer
Zitat:
Original von analogkid:
@Solar:

diese Situation teilt sich AmigaOS aber mit anderen Betriebssystemen in ähnlicher Weise (zugegebenerweise nicht ganz so krass). Ist das denn ein Grund, die Idee eines alternativen OS zu verwerfen ?


Natürlich nicht. Aber achte mal darauf - wieviele "alternative Betriebssysteme" setzen *gleichzeitig* auch noch exklusiv auf "alternative Hardware"?

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28.01.2004, 15:51 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von Solar:
Zitat:
Original von analogkid:
@Solar:

diese Situation teilt sich AmigaOS aber mit anderen Betriebssystemen in ähnlicher Weise (zugegebenerweise nicht ganz so krass). Ist das denn ein Grund, die Idee eines alternativen OS zu verwerfen ?


Natürlich nicht. Aber achte mal darauf - wieviele "alternative Betriebssysteme" setzen *gleichzeitig* auch noch exklusiv auf "alternative Hardware"?



Hah, dahaben wirs ja, hab ich ganz vergessen.
Gruß
novamann
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28.01.2004, 15:56 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
Zitat:
Original von Solar:

Aber achte mal darauf - wieviele "alternative Betriebssysteme" setzen *gleichzeitig* auch noch exklusiv auf "alternative Hardware"?


- SGI Irix
- Sun Solaris
- MacOS

...

- MorphOS
- AmigaOS

Hab ich eins vergessen?




--

http://www.norman-interactive.com

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28.01.2004, 16:03 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
@Mad_Dog
Du machst Deinem Namen ja alle Ehre;)
Den AOne stell ich dann zwischen die SGI und den Solaris.8) (oder heißt es die?)

Jedenfalls dachte ich das von bezahlbaren Lösungen für Jedermann (der Original-Gedanke hinter dem Amiga Konzept soviel ich weiß) reden

Gruß
novamann
--
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28.01.2004, 16:07 Uhr

Mad_Dog
Posts: 1944
Nutzer
Zitat:
Original von novamann:

Jedenfalls dachte ich das von bezahlbaren Lösungen für Jedermann (der Original-Gedanke hinter dem Amiga Konzept soviel ich weiß) reden


Aus dieser Kathegorie dürfte der AmigaOne fast schon rausfallen. ;)
BTW. Nen gebrauchten Indy bekommst Du bei ebay auchschon nachgeschmissen. Sograr billiger wie so mancher Amiga.



--

http://www.norman-interactive.com

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28.01.2004, 16:13 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
@Mad_Dog
Auch wieder wahr:lach:
Gruß
novamann
--
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brummfritz@aol.com

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28.01.2004, 16:27 Uhr

CarstenS
Posts: 5566
Nutzer
>> Aber achte mal darauf - wieviele "alternative Betriebssysteme" setzen
>> *gleichzeitig* auch noch exklusiv auf "alternative Hardware"?

> - SGI Irix
> - Sun Solaris
> - MacOS

1. Sun ist seit Jahren in einer Krise.
2. SGI geht es meines Wissens auch nicht gut.
3. Apple war in einer Krise und konnte sich dank des "Designwunders" iMac am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Seitdem geht es aber wieder langsam, aber stetig mit den Desktop-Marktanteilen und der Softwareunterstützung bergab.

Zumindest für mich deutet alles darauf hin, dass man heute - wenn überhaupt - nur als etablierter Großkonzern mit "alternativer Hardware" Geld verdienen kann. Nicht umsonst versucht Apple seit einigen Jahren, sich weitere Standbeine zu errichten - und das sogar mit Erfolg. Apple scheint die Zeichen der Zeit erkannt und sich für die Zukunft gewappnet zu haben. Und meiner Einschätzung nach wird das MacOS in fünf bis zehn Jahren auf demselben Prozessor nativ lauffähig sein wie Windows.

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28.01.2004, 16:55 Uhr

AchimStegemann
Posts: 112
Nutzer
Zitat:
Original von Solar:
Zitat:
Original von gni:
Zitat:
Original von AchimStegemann:
Die Treiber unterstützen nicht jede USB- oder PCI-Erweiterung. Man muss höllisch aufpassen, welche PCI-Karte oder USB-Gerät man sich kaufen möchte.

Wenn sich die HW nicht an die Specs hält, ist das nicht die Schuld der Software. Und HW, die explizit für Windows gemacht wurde (GDI-Drucker und WinModems), kann man nicht unterstützen.

Ich glaube nicht, das Achim das gemeint hat. Geht es nicht vielmehr darum, das nur für einen verschwindend geringen Anteil der verfügbaren Karten auch Treiber existieren - und diese i.d.R. nur für Karten, die auf dem "freien Markt" nur schwer zu bekommen sind?!?

Es ist halt nicht die Grafikkarte, die gerade im Angebot ist, sondern ein ältliches Produkt, für das man erst einmal eBay abgrasen muß...


Jo, so habe ich das gemeint. Ein Kumpel von mir hatte mal riesige Probleme mit einer PCI-Netzwerkkarte. Die hatte einen Standard-Dingenskirchen-Prozzi daruf, die laut Angaben von Elbox auch hätte laufen sollen. Aber nach ewigem Probieren, haben wir es aufgegeben. Im PC lief sie sofort.

Klar... Standard-USB-Geräte, die sich an die Norm halten, sollten kein Problem darstellen. Und ich denke, dass kein Amiga-User so dumm ist, und sich einen USB-Drucker zulegt, nur weil er eine USB-Karte gekauft hat. Dieses Problem mit diesen Windows-spezifischen Druckern kennen wir ja.

Was ich meine, ist, dass PCI und USB ja nie für den Amiga gedacht waren, weil es das damals ja noch nicht gab. Daher ist all diese Hardware immer ein gewisses Risiko, weil man nie sicher gehen kann, was nun wirklich geht und was nicht... entgegen den Angaben der Hersteller.

Gruß
Achim

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28.01.2004, 16:59 Uhr

AchimStegemann
Posts: 112
Nutzer
Zitat:
Original von novamann:
@borut
ich seh das ganz pragmatisch:
Versprechungen sind Schall und Rauch, damit kann man nicht arbeiten.
Ein AOne mit AOS 4 ist nirgends zu kaufen.(Fakt)
Seit 2 Jahren nur Gesäusel (bald, fast fertig, noch sechs Wochen).

Was soll man davon halten?

Ich halte davon garnichts.



@novamann:
Ich weiß, wovon ich rede: OS4 läuft auf AOne!
Aber OS4 ist eben noch nicht fertig, deswegen bekommt es - außer den wenigen Beta-Testern - niemand zu sehen.

Wenn Mercedes-Benz an einem neuen Erlkönig werkelt, so exisitert der ja auch schon bevor man ihn das erste Mal zu Gesicht bzw. kaufen kann.

Gruß
Achim


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28.01.2004, 18:13 Uhr

BoingBack
Posts: 47
Nutzer
Der AMIGA ist Tot !!!
Windows XP schlägt das Amiga OS um längen :rotate:

Beispiel:

XP braucht nur eine "mindestkonfig" von 300Mhz und lepische 256 MB RAM (Darunter sollte man es garnicht erst versuchen).
Auch eine KLEINE Festplatte mit 20GB reicht völlig aus :lach:

Autohersteller sollten sich mal ne scheibe von Microsoft abschneiden,
400PS serie damit man mal entlich die 200Km/h ereicht :D

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28.01.2004, 18:38 Uhr

novamann
Posts: 870
[Ex-Mitglied]
@AchimStegemann
Aber irgendwann ist Mercedes mit dem Auto fertig und ich könnte das Teil kaufen (wenn es denn ein Benz sein muß 8) )
Für mich ist das eher so als ob Mercedes im Moment nur Oldtimer hätte, man die bei eBay oder so kauft und seit 4 Jahren sagt wir bauen ein Wunder-Auto das in 6 Wochen fertig ist.
Nix für ungut, irgendwann will man auch mal was haben.
Gruß
novamann
--
Bild: http://home.arcor.de/ryder/ryderhups/DreamHC/Seite1_IMG_OBJ18.gif

brummfritz@aol.com

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28.01.2004, 19:14 Uhr

M0rpheus
Posts: 1041
Nutzer
Ein System ist erst dann tot wenn keine neue Hard- oder Software mehr erscheint !!!

Selbst das Atari VCS 2600 ist nicht tot, es erscheinen z.B. immer noch neue Module !!!

Ist natürlich alles Ansichtssache, das stimmt, aber ein System tot zu reden gilt nicht ;)
--
M0rpheus / Amiga Projekt Zone
http://apz.8m.com/index.html

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28.01.2004, 19:29 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von gni:
Mit USB hat genau _eine_ Firma angefangen. Als zusehen war, das sich da was verkaufen lässt, wurde von anderen Firmen wieder mit der bekannten Vaportaktik begonnen. Die Software der ersten Lösung hätte ohne weiteres auch von anderen Karten verwendet werden können, zumal diese auch die beste ist.


Das ist nicht das Thema. Das Problem beim Amiga ist, dass es seit zu vielen Jahren keine operative Kraft mehr gibt, die wirklich alle Fäden in der Hand hält. Hardwareuntertützung gehört fest ins OS integriert. Hier müssen die grundlegenden Standards festgelegt und verankert sein, nach der sich jeder Hardware- und Software-Entwickler richten kann.

Das Hardwareangebot für den Amiga hat sich jedoch unabhängig vom OS weiterentwickelt. Und weil es niemanden gibt, der allgemein gültige Schnittstellenstandars festlegt, kommt es zu einer Vielzahl von Varianten für eine Schnittstelle wie USB und PCI. Das macht es nicht nur dem Anwender schwer, das schreckt auch Entwickler ab (Implementation, Treiber).

Was den Classic-Amiga betrifft, so ist er auf diese Weise vom kompakten, einfach zu handhabenden Personal Computer zur komplizierten Bastelkist verkommen. Das Motherboard ist nicht mehr das Herz des Rechners, sondern nur noch die Schnittstellenkarte, welche die Einzelkomponenten des eigentlichen Rechners zusammenhält; Daten weiterleitet: Turbokarte plus Speichererweiterung, IDE-Erweiterung, SCSI-Erweiterung, PCI- und USB-Erweiterung, usw., usw..

Das ist bei x86 nicht anders? Richtig! Nur mit einem Unterschied. x86 war von Anfang an für nichts anderes gedacht. Und nebenbei, auf den meisten x86-Boards sind, für vergleichweise lächerlich wenig Geld, alle nur denkbaren Schnittstellen und qualitativ guter Sound vereint. Da braucht man nur noch eine CPU nebst Kühler und eine Grafikkarte. Beides gibt es überall günstig zu kaufen, man kann Preise vergleichen (hat also die Qual der Wahl), und es reicht für den Hausgebrauch völlig aus. Und wenn man Windows als BS wählt, erstickt man quasi im schier unerschöpflichen Angebot an Software; von kostenlos, über Sharware und günstig kommerziell, bis hin zu sündhaft teuer. Das mag manchen nicht gefallen. Ist aber nun mal Fakt.

Der A1 hat auch alle Schnittstellen onBoard? Nun ja. Schaut euch die Specs. des A1 an und vergleicht mal mit dem, was "da draußen" aktuell ist. Nur ein Beispiel. Ich habe bis heute nicht begriffen, warum der A1 nur AGP 2x hat. Das war schon während der Entwicklung des Boards veraltet. Scheint aber am Amiga schon Tradition zu sein, wenn ich da nur an diverse Erweiterungen der letzten Jahre denke, die als "neu" angepriesen wurden, aber eigentlich schon bei Erscheinen immer Technik der Markte Auslaufmodell bot; für viel, viel Geld. Ich hab lange genug gebraucht, um drauf zu kommen....

Mit AOS4 sollen ja dann die Schnittstellen auch vom OS selbst unterstützt werden. Nur, was nützt mir das ohne eine ausreichend große Basis an Treibern? Und was nützt mir das, wenn ich wieder darauf angewiesen bin, mir beim Kauf von Grafikkarten, und Geräten wie Scanner und Drucker wieder zuerst ansehen zu müssen, für welche es nun Treiber gibt? Und was nützt mir das, wenn ich beim Kauf von Hardware wieder auf den Gebrauchtmarkt angewiesen bin? Das ist was für Freaks. Nichts für Leute, die ihren Rechner als eine Maschine betrachten, auf dem man Software startet und dann mit der Software entweder arbeitet oder halt kurzweiligeren Dingen nachgeht (Spiele).

Und Software? Naja, lassen wird das.

Ich sage nicht, dass das alles keine Daseinsberechtigung hat. Für den/die, der/die Spaß daran hat, ist das ein schönes, wenn auch teures Hobby. Aber zu hoffen oder zu glauben, dass dieses System jemals aus seinem Nischendasein hervortreten könnte, bedeutet schlicht, alle gegebenen Realitäten zu ignorieren.

Das System Amiga als Symbiose aus BS und Hardware - untrennbar miteinander verbunden, hat keine Zukunft. Wenn ich so zurückblicke hatte es die wohl nie. Wahrscheinlich war dieser simamesische Zwilling von Anfang an zum Scheitern veruteilt, weil es den Verbraucher zu sehr einschränkt, und die Entwickler wohl auch. Keine Ahnung.

Nun kann man mit Recht sagen, Windows läuft auch nur auf x86 und sonst nirgendwo. Das ist richtig. Ich bin aber nicht an ein Mainboard von einem bestimmten Hersteller mit einem bestimmten Layout gebunden. Ich bin noch nicht mal an die CPU eines bestimmten Hersteller gebunden. Ich kann unter zwei CPU-Herstellern und einer großen Anzahl von Mainboard-Herstellern das auswählen, was mir zusagt. Ich kann bei einer Vielzahl von Händlern Preise vergleichen. Gleiches gilt für sonstige Erweiterungen. Ich kann mir grundsätzlich ein anderes Mainboard und eine andere CPU kaufen, und den kompletten Rest meiner vorhandenen Hardware (Erweiterungskarten, externe Geräte) daran Anschließen.

Dabei geht es nicht unbedingt darum, möglichst wenig Geld auszugeben. Sondern viel mehr darum, möglichts viel fürs Geld zu bekommen. Und so hart das auch ist. Nur die massenhafte Verbreitung von MS Windows hat es möglich gemacht, dass die Preise heute einen derart niedrigen Kaufwiderstand haben. Vielleicht hätte das auch anderes erreicht werden können. Es ist aber nun mal so gelaufen.

Klar, das war nicht immer so. Heute ist es aber so. Die Verbraucher haben sich mehrheitlich für das System entschieden, das ihnen die größt mögliche Flexibilität bietet. Mit Geld, Sprich Kosten für Hard- und Software hat das am Anfang wohl kaum etwas zu tun gehabt. Schließlich waren die Preise bei weitem nicht immer so niedrig wie heute.

"Die Welt braucht Standards." Das war wohl die auf lange Sicht die alles entscheidende Einsicht. Müssig sich darüber zu streiten, ob das immer und überall so ganz optimal gelöst wurde und wird. Beim Anwender funktioniert es in der Regel; wenn sich die Hersteller an die Specs halten. Das ist alles was wirklich zählt.

Ohne zynisch sein zu wollen; hätte heute AmigaOS über 90% Marktanteil, hier würde sich wohl auf kaum jemand darüber aufregen. ;)

Standards, der Zug, den schon Commodore mit ihren eigenen Entwicklungen nicht konsequent bestiegen hatte. Gleichzeitig verschiedene Rechnermodelle, die zueinander teils in gravierender Weise auf der Hardware-Seite (Erweiterungsports) inkompatibel waren; wodurch jedes Modell für sich schon eine in sich geschlossene Nische bildete.

IMO konnte das auf lange Sicht nicht gut gehen. Damals konnte das wohl niemand voraussehen. Hinterher ist man immer schlauer.

Und, was noch schlimmer ist, man musste sich schon vor dem Rechnerkauf darüber im Klaren sein, was man mit der Maschine machen will (auch noch nach 12 Monaten!), und sich im Vorfeld teils mühsem Wissen über die Möglichkeiten der einzelnen Modelle aneigenen. Oder aber, man stellte irgenwann fest, das zum Beispiel wirklich brauchbare Video-Bearbeitung mit einem A1200 schier unmöglich ist, zumindest aber finanziell einem Gebrauchwagenkauf nahe kommt. Bezogen auf die Neupreise für die nötige Hardware.

Mit dem Rechnerkauf legte man sich so selbst schon die Messlatte auf das Maximum des Machbaren. Nur, woher soll das jeder gleich wissen? Und nicht jeder möchte sich zuhause ein Computer-Museum aufbauen: "Kauf ich mir halt noch einen A4000".

So leid es mir auch tut, denn ich hatte mit dem Amiga eine schöne Zeit. Aber ich kann heute nicht mehr guten Gewissens jemandem empfehlen einen Amiga zu kaufen, wenn er noch nie etwas mit dem System zu tun hatte. Keinen der Clones (Peg, A1), und einen Classic schon gar nicht. Und das nicht nur, weil mir einfach zu anstrenend ist, jedesmal die ganzen Besonderheiten aufzuzählen, auf die man abei achten muss. Summa sumarum überwiegen die Nachteile.

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28.01.2004, 19:33 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von AchimStegemann:
Wenn Mercedes-Benz an einem neuen Erlkönig werkelt, so exisitert der ja auch schon bevor man ihn das erste Mal zu Gesicht bzw. kaufen kann.


Mercedes erzählt auch nicht 2+ Jahre herum, dass ein neues Modell erscheinen wird. Mercedes bringt einfach jedes Jahr neue Modelle auf den Markt, und gut iss. Da gibt es auch keine Betatester die Fotos vom Erlkönig veröffentlichen und sagen, dass er läuft, um die bei der Stange zu halten, die auf einen Neuwagen warten. NDAs sorgen da für Ruhe im Karton. ;)

Nix für ungut.



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28.01.2004, 19:39 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von BoingBack:
XP braucht nur eine "mindestkonfig" von 300Mhz und lepische 256 MB RAM (Darunter sollte man es garnicht erst versuchen).


Bleib mal erhlich. Unter 512 MB und 800MHz machts keinen Spaß. Also keine falschen Hoffnungen wecken. Man sollte schon auf die empfohlene Konifg schauen, nicht auf die Minimalanforderungen. Man will ja nicht nur das OS starten. :look:

Das eine 20G Platte als Minimum reicht, stimmt allerdings. Nur, es gibt im Handel i.d.R. jetzt schon keine Platten mehr unter 40G zu kaufen. ;)

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28.01.2004, 19:59 Uhr

Maja
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Zitat:
Original von AchimStegemann:
Was ich meine, ist, dass PCI und USB ja nie für den Amiga gedacht waren, weil es das damals ja noch nicht gab. Daher ist all diese Hardware immer ein gewisses Risiko, weil man nie sicher gehen kann, was nun wirklich geht und was nicht... entgegen den Angaben der Hersteller.


Du meinst, dass das AmigaOS nicht für USB ausgelegt war, weil es damals noch kein USB gab. Richtig.

Nun, auch Windows und Linux waren, wenn du so willst, nie für USB ausgelegt. Auch diese BSe sind beide viel älter als USB.

Wir hier wissen ja, dass und warum AmigaOS sehr lange nicht wirklich weiterentwickelt wurde. Kein Thema.

Ändert aber nichts an den Tatsachen und macht es für Aussenstehende nicht attraktiver. Ich würds ja gern als Argument pro Amiga verwenden, dass es trotzdem (oder deshalb?) mehrere, untereinander nicht kompatible, Third-Party Lösungen für PCI und USB für den Classic-Amiga gibt, mit der man nicht jede verfügbare Hardware nutzen kann. Nur, man schaut mich dann sicher ziemlich verständnislos an. Und das objektiv betrachtet nicht mal zu Unrecht.

Wer da nicht so lange dabei ist/war wie wir, der wird nicht nachvollziehen können, warum sich jemand mit so etwas "rumschlägt".

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28.01.2004, 20:27 Uhr

CarstenS
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Also, ganz offiziell braucht Windows XP Home gerade mal 64 MByte Arbeitsspeicher... Allerdings dürfte es dann vor allem als Zierde geeignet sein. ;) Microsoft drückt sich da etwas weniger drastisch aus, Zitat: "[...] mindestens erforderlich sind 64 MB, doch kann die Leistung einiger Funktionen eingeschränkt sein)".
Mit 128 MByte lassen sich sicher schon kleinere Programme akzeptabel nutzen, während mit 256 MByte auch der gleichzeitige Start mehrerer größerer Programme den Betrieb nicht stört (im Zweifelsfall kann man den Speicherverbrauch von Windows XP noch etwas reduzieren, indem man nicht benötigte Dienste, etc. deaktiviert). Wenn Windows XP mit 512 MByte RAM noch angenehmer läuft - um so besser.

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28.01.2004, 20:39 Uhr

novamann
Posts: 870
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@Maja
Besser hätte ich es nicht ausdrücken können - und länger auch nicht ;) .
Das ist ziemlich genauso wie ich die Situation sehe, nur würde ich meine kleinen Schätzchen nicht hergeben, was heißt das bei mir die Classic-Amigas immer noch laufen, solange ich sie am laufen halten kann.
Irgenwann - falls es das AOs 4 mal gibt - werde ich mir sicherlich einen AOne holen. Schon aus alter Anhänglichkeit zum Namen Amiga, hoffentlich werde ich da nicht enttäuscht.
Gruß
novamann
--
Bild: http://home.arcor.de/ryder/ryderhups/DreamHC/Seite1_IMG_OBJ18.gif

brummfritz@aol.com

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