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amiga-news.de Forum > Amiga, AmigaOS 4 > MTU Wert [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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09.02.2004, 22:52 Uhr

Roger
Posts: 990
Nutzer
Hallo Leute

Habe mal wieder eine ganz dumme Frage :glow:

Ich bin mir ganz sicher das ich MiamiDX noch nicht optimal auf meine X-Surf und das Cablemodem abgestimmt habe.

Nun habe ich mal etwas neues versucht und zwar habe ich den MTU Wert von voreingestellten 1500 auf 3000 gestellt. Dies deshalb weil ich in einem PC Magazin gelesen habe dies sei der optimale Wert für eine Cablemodem Verbindung.

Ich kann mich auch irren, aber ich habe das Gefühl das es wirklich schneller geht.

Was habt ihr für einen MTU eingestellt? Soll ich besser einen anderen Wert nehmen?

Ach ja, ein Cablemodem ist für die, die es nicht wissen eine Internetverbindung über das TV Netz und mein Anbieter lässt mich mit 2MBit surfen :rotate:


Gruss Roger :bounce: :bounce:
--
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09.02.2004, 23:24 Uhr

Falcon
Posts: 3544
Nutzer
Hi,

also ich habe schon öfters gelesen, daß man 1500 oder sogar 1488
nehmen soll (such' mal bei Google danach...).
Ich habe überall 1500 eingestellt und DSL-mäßig läuft das rund.
Bloß im internen Netz geht's vom AMiga auf den PC seeeehr träge,
umgekehrt ist's super flott.

Ciao,

Falcon.
--
Che-Hoa Yuin sagt:
Der Amiga kann alles, was man zum Arbeiten braucht...
... was er nicht kann, braucht man auch nicht !!!!!!!

Meine Homepage: http://home.wtal.de/elasticimages

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09.02.2004, 23:54 Uhr

obw
Posts: 94
Nutzer
Zitat:
Original von Falcon:
Hi,

also ich habe schon öfters gelesen, daß man 1500 oder sogar 1488
nehmen soll (such' mal bei Google danach...).
Ich habe überall 1500 eingestellt und DSL-mäßig läuft das rund.
Bloß im internen Netz geht's vom AMiga auf den PC seeeehr träge,
umgekehrt ist's super flott.


Die genannten Zahlen sind für Ethernet das Optimum, das ist genau die Framegröße (frag mich jetzt nicht, was man genau nehmen muß, um den Overhead auszugleichen). Am optimalsten wäre die Verwendung von Path MTU Discovery, aber AFAIK unterstützt das kein TCP/IP-Stack für AmigaOS.

Ansonsten kann man ja mit ping -s ein wenig rumprobieren, wo die Antwortzeiten einbrechen.:smokin:

Grüße, OBW

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10.02.2004, 03:40 Uhr

Valwit
Posts: 750
Nutzer
> Am optimalsten

das wort gibt es nicht

zum thema:
wenn die mtu zu gross ist wird es bei schlechter verbindung deiutlich langsamer da mehr daten nochmal verschickt werden. für ethernet ist der wert fest, für modems ist er meistens variabel und wird bei der verbindungsaufnahme festgelegt.
--
Viele Grüsse
Valwit

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10.02.2004, 07:12 Uhr

dandy
Posts: 2552
Nutzer
Zitat:
Original von Valwit:
> Am optimalsten

das wort gibt es nicht

zum thema:
...wird es bei schlechter verbindung deiutlich langsamer ...

Das Wort "deiutlich" gibt es auch nicht...

;)
--
Wenn es jemandem Spaß mach, zu Marschmusik in Reih' und Glied zu marschieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)

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10.02.2004, 08:10 Uhr

platon42
Posts: 400
[Ex-Mitglied]
Zitat:
Original von Roger:
Nun habe ich mal etwas neues versucht und zwar habe ich den MTU Wert von voreingestellten 1500 auf 3000 gestellt. Dies deshalb weil ich in einem PC Magazin gelesen habe dies sei der optimale Wert für eine Cablemodem Verbindung.


PC Magazine... mannomann. Größer ist immer besser oder wie?

Ein MTU-Wert von 3000 geht vielleicht für WLAN oder was weiß ich, aber nicht für Ethernet, dort ist die maximale Framegröße 1514 Bytes (incl. 14 Bytes für den Ethernet-Header). Sprich, größer als 1500 MTU für Ethernet geht sowieso nicht. Man sollte die MTU aber so wählen, dass keine/wenig Fragmentierung zwischendrin entsteht, z.B. wenn ein Gerät zwischen drin ist, dass eine MTU von 1492 Bytes hat -- dann entstehen nämlich zwei Pakete daraus, die später wieder zusammengesetzt werden müssen. Ergo, ineffizienter. Das heißt, man sollte die Framegröße im Zweifelsfall etwas kleiner wählen. Z.B. wenn man PPPoE verwendet, da ja dort ein paar Headerdaten dazu kommen.

Theoretisch erlaubt IP, die optimale MTU über entsprechende Testpakete herauszufinden, keine Ahnung, ob es am Amiga ein Tool dafür gibt.

Alles klar?
--
--
Best Regards

Chris Hodges

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10.02.2004, 09:12 Uhr

Eule
Posts: 1607
Nutzer
Könnte sein dass der MTU Wert 3000 optimal für Kabelmodem ist, aber
sobald ein Ethernet ( mit Router ) zwischen dem Rechner und dem
Kabelmodem sitzt würde ich mich an den idealen Wert von Ethernet
halten.

cu Eule

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10.02.2004, 15:42 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Man kann den opitmalen Wert für MTU für den verwendeten Provider ganz einfach herausfinden.

Anfangen mit

ping -f -l 1464 http://www.beliebige_webseite.de

(l = kleines El)

Den Wert so lange herunter setzen, bis keine Meldung mehr kommt die besagt, dass die Pakete fragmentiert werden müssen. Wenn das nicht mehr passiert, 28 zu diesem Wert hinzuzählen und man hat den optimalen Wert für MTU.

Die Parameter für ping beziehen sich auf Windows. Keine Ahnung, ob die ping-Befehle von Miami und Genesis die gleichen oder andere Parameter verwenden. Das lässt sich aber sicher herausfinden.


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10.02.2004, 19:44 Uhr

Neppomuk
Posts: 409
Nutzer
Mit Miami geht das so nicht. Die Optinen sind unterschiedlich vom PC-Ping zum Miami-Ping! Beispiel: -f heisst beim PC-Ping, dass die Pakete nicht fragemntiert werden dürfen. Bei Miami ist dass ein Pingflood!!!

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10.02.2004, 19:45 Uhr

obw
Posts: 94
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:

Die Parameter für ping beziehen sich auf Windows. Keine Ahnung, ob die ping-Befehle von Miami und Genesis die gleichen oder andere Parameter verwenden. Das lässt sich aber sicher herausfinden.


Bei Linux scheint der Parameter -D zu sein anstelle von -f (das macht dort etwas sehr anderes). :D
Dito bei NetBSD; FreeBSD scheint die Option nicht zu kennen. (hu?)

JFYI,
OBW

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10.02.2004, 20:21 Uhr

checker
Posts: 640
Nutzer
Zitat:
Original von platon42:
Zitat:
Original von Roger:
Nun habe ich mal etwas neues versucht und zwar habe ich den MTU Wert von voreingestellten 1500 auf 3000 gestellt. Dies deshalb weil ich in einem PC Magazin gelesen habe dies sei der optimale Wert für eine Cablemodem Verbindung.


PC Magazine... mannomann. Größer ist immer besser oder wie?

Ein MTU-Wert von 3000 geht vielleicht für WLAN oder was weiß ich, aber nicht für Ethernet, dort ist die maximale Framegröße 1514 Bytes (incl. 14 Bytes für den Ethernet-Header). Sprich, größer als 1500 MTU für Ethernet geht sowieso nicht. Man sollte die MTU aber so wählen, dass keine/wenig Fragmentierung zwischendrin entsteht, z.B. wenn ein Gerät zwischen drin ist, dass eine MTU von 1492 Bytes hat -- dann entstehen nämlich zwei Pakete daraus, die später wieder zusammengesetzt werden müssen. Ergo, ineffizienter. Das heißt, man sollte die Framegröße im Zweifelsfall etwas kleiner wählen. Z.B. wenn man PPPoE verwendet, da ja dort ein paar Headerdaten dazu kommen.

Theoretisch erlaubt IP, die optimale MTU über entsprechende Testpakete herauszufinden, keine Ahnung, ob es am Amiga ein Tool dafür gibt.

Alles klar?
--
--
Best Regards

Chris Hodges




jup genau so ist es habe auch den wert 1492 ist genau richtig

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10.02.2004, 20:58 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von checker:
jup genau so ist es habe auch den wert 1492 ist genau richtig


Nicht zwangsläufig. Für T-Online ist 1492 optimal. Manch anderer Provider (freenet z. B.) gibt kleinere Wert vor. Verwendet man dann 1492 werden die Pakete fragmentiert, wodurch die Datenübertragung langsamer wird.



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10.02.2004, 21:05 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von Neppomuk:
Mit Miami geht das so nicht. Die Optinen sind unterschiedlich vom PC-Ping zum Miami-Ping! Beispiel: -f heisst beim PC-Ping, dass die Pakete nicht fragemntiert werden dürfen. Bei Miami ist dass ein Pingflood!!!


Uuhuhu, böse Falle. 8o

Gibts bei miamiping denn kein Gegenstück zu -f -l? Vielleicht kann mal jemand ein -? oder -h machen.

Fürs Windows ping gilt:
-f setzt Flag für "don't frament"
-l <Wert> setzt Pufferlänge fest (der MTU Wert)

Und was ist mit Genesis ping?

Ansonsten bliebe nur noch, den PC anwerfen und es damit machen.

[ Dieser Beitrag wurde von Maja am 10.02.2004 editiert. ]

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10.02.2004, 21:39 Uhr

thomas
Posts: 7668
Nutzer
Zitat:
Original von Maja:
Man kann den opitmalen Wert für MTU für den verwendeten Provider ganz einfach herausfinden.

Anfangen mit

ping -f -l 1464 http://www.beliebige_webseite.de

(l = kleines El)

Den Wert so lange herunter setzen, bis keine Meldung mehr kommt die besagt, dass die Pakete fragmentiert werden müssen. Wenn das nicht mehr passiert, 28 zu diesem Wert hinzuzählen und man hat den optimalen Wert für MTU.

Die Parameter für ping beziehen sich auf Windows. Keine Ahnung, ob die ping-Befehle von Miami und Genesis die gleichen oder andere Parameter verwenden. Das lässt sich aber sicher herausfinden.



Ok, dann wären das für T-Online mit DSL, Router und WinXP 1412. Mit MiamiDx das gleiche. Seltsamerweise kommen laut MiamiPing 1420 Bytes zurück.

Gruß Thomas

--
Email: thomas-rapp@web.de
Home: home.t-online.de/home/thomas-rapp/

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10.02.2004, 23:25 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
Zitat:
Original von thomas:
Ok, dann wären das für T-Online mit DSL, Router und WinXP 1412. Mit MiamiDx das gleiche. Seltsamerweise kommen laut MiamiPing 1420 Bytes zurück.


Hm, ich hab hier für T-Online mit DSL, Router und WinXP die vollen 1464 (also MTU 1492) ohne Paketfragmentierung, bei unteschiedlichen Zielen. Scheint jetzt, als käme es nicht nur auf den Provider, sondern auch auf die Qualität der Verbindung an. Obwohl, ich sitze hier schon fast am äußersten Rand der 5-Km-Grenze zur nächsten Vermittlungsstelle.

Welche Parameter hast du für miamiping verwendet?



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11.02.2004, 09:18 Uhr

thomas
Posts: 7668
Nutzer
miami:miamiping -s1412 www.t-online.de

Bei größeren Werten kam keine Antwort (100% loss).

Gruß Thomas

--
Email: thomas-rapp@web.de
Home: home.t-online.de/home/thomas-rapp/

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11.02.2004, 09:54 Uhr

Eule
Posts: 1607
Nutzer
Beim mir ( Pegasos Ethernet über Router und T-DSL ) ergeben sich
folgende Werte:


Ram Disk:> ping -s 1465 http://www.t-online.de
PING http://www.t-online.de (212.185.47.88): 1465 data bytes

--- http://www.t-online.de ping statistics ---
4 packets transmitted, 0 packets received, 100% packet loss

Ram Disk:> ping -s 1464 http://www.t-online.de
PING http://www.t-online.de (212.185.47.88): 1464 data bytes
1472 bytes from 212.185.47.88: icmp_seq=0 ttl=249 time=223 ms
1472 bytes from 212.185.47.88: icmp_seq=1 ttl=249 time=201 ms
1472 bytes from 212.185.47.88: icmp_seq=2 ttl=249 time=165 ms

--- http://www.t-online.de ping statistics ---
3 packets transmitted, 3 packets received, 0% packet loss
round-trip min/avg/max = 165/196/223 ms

Wer hat denn dieses HTTP: davor geschmuggelt ?

cu Eule

[ Dieser Beitrag wurde von Eule am 11.02.2004 editiert. ]

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11.02.2004, 10:40 Uhr

Gary7
Posts: 571
Nutzer
Zitat:
Original von Eule:
Wer hat denn dieses HTTP: davor geschmuggelt ?


Das war die Board Software!
--
---
Der Weltraum, unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer...

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11.02.2004, 12:45 Uhr

Yvan
Posts: 294
Nutzer
Ich würde bei Verbindungen die ins Internet gehen 576 einstellen. Auf diese Weise wird selten bis nie fragmentiert.
Mehr als 1500 würde ich auf keinen Fall einstellen, da die meisten Internet-Router auf ihren seriellen Links eine MTU von 1500 einstellen und Du mit höheren Werten auf jeden Fall fragmentierungen hast.

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